Das Wetter ist wiederum, entgegen dem Wetterbericht, schön, aber ein wenig kühler als gestern. Wir fahren mit dem Bus nach Rinn, hier starten wir unsere Wanderung auf die Kriegerkapelle.

Dem ersten Teil folgen wir meiner Standardroute auf die Rinner Alm, überall blüht, kreucht und fleucht es! Wunderbar, der Frühling.

Ein paar Meter folgen wir der Schotterstraße, dann zweigen wir auch schon auf den Rinner Almsteig.

Am Waldspielplatz vorbei, die Forststraße ein paar Mal querend, steigen wir höher und höher.

Am Steig sehen wir immer wieder die Auswirkungen der letzten Föhnwellen. Überall liegen sturm-gefällte Bäume.

Über wurzel-bewähren Steig erreichen wir schlussendlich das erste Ziel, die Rinner Alm (1.397m).

Diese ist heute gut besucht, viele Wanderer nutzen das gute Wetter. Der erste Blick über die Bänke auf der Veranda zeigt keine freien Plätze. Uns ist das egal, da wir eh noch keine Einkehr planen.

Hinter der Alm steigen wir höher, und über den Vogelfängerweg erreichen wir den Vogelfänger-Boden

Hier wurde die Infotafel überarbeitet, in neuem Glanz erstrahlen hier Tannenmeise, Fichten-Kreuzschnabel und Buchfink. Auch wenn ich diese Vögel hier noch nicht gesichtet habe, die Bilder sind dafür umso anschaulicher.

Nun wechseln wieder wieder auf eine Forststraße, die ganz neu hergerichtet scheint. Zumindest ist hier wenig Verkehr, denn der Belag ist noch in perfektem Zustand.

Am Ende zweigt ein kleiner Weg nach rechts, und wir erreichen unser für heute höchstes Ziel, die Kriegerkapelle (1.739m).

Die Aussicht von diesem Platz ist spektakulär, leider ist es noch ein wenig kühler geworden und die Pause auf der Aussichtsbank reduziert sich auf das Nötigste!


Wir folgen dem gleichen Weg zur Abzweigung Rinner Alm / Aldranser Alm, dann wandern wir in Richtung der zweiten Alm.

Über den Sepplsteig, einen kleinen Verbindungssteig zwischen den Almen, wandern wir durch moosigen Wald und eng stehende Bäume.

Das letzte Stück bestreiten wir wieder auf einer Forststraße, bevor wir vor unserer zweiten Alm, der Aldranser Alm (1.503m) stehen. Auch hier kehren wir nicht ein…

Es ist später geworden als geplant, also schauen wir, dass wir ohne Pause weitergehen. durch ausgedehnte Moosbeerfelder steigen wir ziemlich direkt von der Alm ab ins Tal.

Am alten Almenweg begegnen wir zwei Wanderern, ansonsten sind wir heute, bis auf die Hütten-Umgebungen, recht einsam am Weg gewesen.


Bei dem Trinkwasserkraftwerk „Schreyerbach“ treten wir aus dem Wald und stehen auf den schönen Wiesen oberhalb der Aste. Wir passieren die Starkenbergsiedlung und das Industriegebiet, wandern kurz durch den Wald, erreichen das Sägewerk Dollinger und schließlich den Dorfkern von Aldrans.

Eine tolle, ausgedehnte Wanderung. Das Wetter hat bis zum Schluss mitgespielt, wir sind trockenen Fußes angekommen! Toll, fein war´s!
Tourendaten
Gesamtdauer: 4:12 h
Gesamtlänge: 13,58 km
Höhenmeter: ∆ 865 m / ∇ 1.016 m







































































































































