Archiv der Kategorie: Familienausflug

250719 Italien 2025

Es ist wieder Zeit für den obligatorischen (und schon herbeigesehnten) Entspannungsurlaub in Lignano. Es ist im Vorfeld ein wenig drunter und drüber gegangen, Mamas Auto brauchte eine größere Reparatur, die zeitlich nicht unterbringbar war. Daher sind wir mit dem Auto von Biggi gefahren, hier nochmals danke dafür!
Die Tage vergehen entspannt, daher brauche ich nicht jeden Tag beschreiben. Viel Lesen, schwimmen im Meer und am Pool, entspannen und Gespräche mit der Verwandtschaft stehen am Programm. Es ist richtig fein!

Am Abend ist immer Programm für die Kinder, Kinderdisco, Kabarett, Talenteshow und vieles mehr… wieder für jeden was dabei!

Am Nachmittag entspannen wir beim Haus, heuer ist es aber nicht ganz so heiß wie die letzten Jahre…

Der Strand macht jedem Spaß, das Wasser ist für die Adria ganz in Ordnung und auch, wie schon die Lufttemperatur, nicht ganz so warm. Daher ist ein Sprung ins Nass dann doch recht erfrischend!

In der Früh ist die Stimmung am Strand eigen, die Schirme sind noch geschlossen, der Trubel des Tages hat noch nicht angefangen… eine schöne Zeit am Meer.

Einen Ausflug nach Lignano Sabbiadoro lassen wir uns auch nicht entgehen, ein wenig shoppen für die Kinder, einen Aperol für die Großen, im Anschluss noch ein gutes Abendessen in unserem „Stammlokal“…

Rundherum geglückt ist dieser Aufenthalt in Lignano, wir haben eine tolle gemeinsame Zeit verbraucht. Neben dem Entspannen am Meer und Pool war auch toll, dass wir uns alle wieder mal gesehen haben!

Ein toller, feiner Urlaub, bestimmt machen wir sowas nächstes Jahr wieder!

250621 Familienwochenende Pflach

Ankunft in Plfach

Am Donnerstag ist Anreisetag, das Programm ist gemütlich ausgelegt. Wir treffen uns bei Mama zu Hause, nach dem ersten großen Hallo setzen wir uns in den Garten, ein kleines Zelt ist hier aufgebaut. Da genießen wir Kaffee, Kuchen und auch ein Bier!

Viel gibt es zu erzählen, wir haben uns teilweise schon länger nicht mehr gesehen.

Auch die Cousine schaut auf einen Sprung vorbei, wir haben es total fein und entspannt.

Ein gemütlicher Tag, am späteren Nachmittag gehen wir noch eine Runde baden, es ist heiß und perfektes Badewetter.

Schloss Linderhof und Planetenweg

Am Freitag fahren wir zum Schloss Linderhof, eine Führung im Schloss steht auf dem Programm.

Schloss Linderhof, in meinen Augen das gemütlichste Schloss von König Ludwig, liegt wunderschön eingebettet in einem Park in den Ammergauer Alpen.

Wir spazieren durch den Park, genießen ein köstliches Picknick, dann schauen wir uns das Schloss mit einer Führung im Inneren an.

Im Anschluss spazieren wir wieder durch den Park, das Wetter ist wieder wunderschön, es ist allerdings auch recht warm.

Da sind die schattigen Plätze heiß begehrt…

Wir gehen eine ausgiebige Runde, schauen uns auch das automatische Wasserspiel des Schlosses an.

Von der „Gloriette“ hat man einen wunderschönen Blick auf den Schloßkomplex, der ein wenig von Versailles inspiriert wurde… natürlich in kleinerem Maßstab.

Auch den „Maurischen Kiosk“ bewundern wir, den König Ludwig bei einer Weltausstellung akquirieren konnte.

Wir fahren im Anschluss wieder zurück nach Pflach, machen eine kurze Pause. Dann steht noch ein zweiter Programmpunkt an, der Plantetenweg.

Reutte hat mittlerweile einen Planetenweg, der im Maßstab die Entfernung unseres Sonnensystems darstellt. Eine sehr empfehlenswerte Wanderung, die auch die eine oder andere Überraschung bereitstellt.

Ein bedeutender Astronom kam aus Reutte, ihm zu Ehren wurden auf dem Mond ein Karter und ein Val benannt.

Starzlachklamm

Am Samstag sind wir schon wieder unterwegs, dieses Mal in Allgäu, in Sonthofen. Dort wandern wir der Starzerklamm entlang.

Tolle Wasserfälle, ein spannender Weg und wieder perfektes Wetter läßt uns den Weg genießen.

Kurze Pausen müssen wir dennoch einlegen, denn die Temperaturen sind echt hoch.

Wir laufen am Klammweg, es sind allerdings auch Canyonauten in der Schlucht am Weg. Spannend, das mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Das Tempo ist gemütlich, so kommen alle auf ihre Kosten, feine Gespräche eingeschlossen.

Bald erreichen wir den oberen Teil der Schlucht, und können nun direkt durch den Wald hochsteigen, zur Alpe Topfen.

Noch ein Blick zurück, wir sehen insgesamt 3 Canyoninggruppen in der kurzen Zeit, die wir hier sind.

Spannende Stellen, wie z.B. eine kurze Höhle sind besonders für die Kinder ein Highlight.

Kurz vor der Alpe machen wir eine Pause, dann wird wieder gejausnet. Der Ausblick ist super, und wir genießen die Rast.

Schließlich steigen wir über einen anderen Weg, vorbei an der großen Alpe, ins Tal ab. Lange können wir nicht warten, wir fahren über das Tannheimer Tal wieder zurück ins Ausserfern.

Sara, Letu und ich müssen wieder nach Innsbruck, während der Rest der Familie am Abend noch ein tolles Grillfest ausrichten.
Wieder schauen wir auf erfolgreiche, gemütliche Familientage zurück. Kleine Reibereien konnten wir bald wieder begraben und so bleiben nur schöne Erinnerungen zurück!

241027 Rossgumpenalm (1.330m)

Heute stehen der Simms-Wasserfall auf dem Programm. Wir fahren nach Holzgau, hier stellen wir unsere Autos, wohlgemerkt kostenfrei, ab. Dann spazieren wir in das Höhental. Die Holzgauer Hängebrücke, die wir am Schluss noch überschreiten werden, spannt sich schon über uns.

Das Tal ist recht schattig, aber die Temperaturen angenehm. So wandern wir den Forstweg entlang immer weiter ins Tal hinein.

Sogar die Kleinen marschieren fleißig mit, diese Wanderung ist im wahrsten Sinne für Groß und Klein.

Bald schon öffnet sich das Tal ein wenig, die Straße führt spektakulär an der Felswand entlang. Und im Hintergrund erkennen wir schon den Simms-Wasserfall.

Heute hat der Wasserfall nicht ganz so viel Wasser, aber immer noch ist dies ein imposantes Schauspiel. Seit Neuestem gibt es hier auch einen Klettersteig, der über den Wasserfall führt

Wir können auch eine Gruppe beobachten, die sich trotz Wintersperre auf den Weg gemacht hat. Da die Wintersperre hauptsächlich wegen der latenten Lawinengefahr ist, kann hier wohl mal ein Auge zugedrückt werden.

Unser Weg führt uns am Wasserfall und Klettersteig entlang weiter, wir bleiben allerdings auf der Forststraße.

Oberhalb der Fälle finden wir einen schönen Platz zum Verweilen, die Kinder sind schon ein wenig hungrig, perfekt zum Jausnen.
Letu hat „sicherheitshalber“ die Badehose mitgenommen und lässt es sich nicht entgehen, einen kurzen Dipp ins eiskalte Wasser zu machen.

Die Weicheier genießen derweilen die Jause in der Sonne, zu der sich Letu dann doch gerne auch dazu setzt.

Während die Familie hier an diesem Platz weiter rastet, beschließen Letu und ich, noch rasch zur Roßgumpenalm aufzusteigen. Vorbei am geschlossenen Cafe Ute wandern wir weiter talein.

Dieser Weg würde uns in der Verlängerung bis zum Krottenkopf, dem höchsten Gipfel der Allgäuer Alpen führen, aber für solch ein Abenteuer sind wir heute zu spät und auch zu schlecht ausgerüstet.

Wir kommen an ein paar kleinen Hütten vorbei, die jedoch nicht alle gut in Schuss sind. So manche Behausung wird wohl nicht mehr oft verwendet.

Der Weg führt immer weiter zur Alm, wir müssen auch ein paar Mal über Bäche steigen, die sich über den Forstweg ergießen.

Leute treffen wir fast keine, die Almensaison ist vorbei, die Gaststätten geschlossen. Daher reduziert sich der Ansturm auf ein Minimum.

Interessante geologische Formationen, tief eingeschnittene Täler mit Wasserläufen sind links und rechts zu beobachten.

Schließlich sehen wir die Roßgumpenalm, die hier auf einem schönen Boden, oberhalb von Wasserfällen thront.

Wir machen nur eine kurze Pause, trinken einen Schluck und machen uns wieder auf dem gleichen Weg zurück.

Nun sind schon ein paar Wolken aufgezogen, sofort merkt man, dass es ein wenig kühler wird. Da wir aber in Bewegung sind, ist das kein Problem.

Nochmals, nun von höherer Warte, sehen wir den Simms-Wasserfall, der sich hier einen imposanten Weg durch das Gestein gebrochen hat.

Die Hängebrücke ist wahrscheinlich das Highlight der ganzen Runde. Eine schaukelige Angelegenheit, die aber auch Spaß macht. Während wir flotten Schrittes über die Brücke gehen, sind andere Besucher sichtlich gefordert!

Ein tolles Konstrukt, und im Gegensatz zur Reuttener Highline 179 gänzlich kostenlos zu begehen. Das nenne ich mal eine feine Art, erst der Parkplatz, dann die Brücke… anderswo würde man wohl für Beides einen nicht so bescheidenen Obolus abgeben müssen.

Eine tolle Wanderung, endlich mal auf der Roßgumpenalm gewesen… für mich wieder ein gelungener Tag.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:58 h
Gesamtlänge: 8,45 km
Höhenmeter: ∆∇ 375 m

241026 Bitterlehütte

Die Herbstferien haben begonnen, wir nutzen die Zeit, dem Ausserfern einen Besuch abzustatten. Meine Schwester ist mir den Kindern auch da, so sind wir eine feine Truppe. Wir beschließen, den schönen Tag mit einem Besuch der Hütte zu krönen.
Während Mama, Maria und die Kinder das Auto zum Aufstieg nehmen, wollen Letu und ich den Weg zu Fuß gehen.

Vorbei am Hüttenmühlsee, wandern wir über das Benkat zum Säulingparkplatz. Über schöne Wiesen, kurze Waldstücke erreichen wir eben diesen.

Das Wetter ist heute ein Traum, es ist lau, nicht zu heiß, und die Sonne lacht vom Himmel. Ein besseres Wetter für´s Draußensein gibt es fast nicht.

Der Säuling lockt heute in wunderschönen Herbstfarben, aber das ist *leider* heute nicht unser Ziel. Wir steigen heute nicht so weit auf.

Über die Forststraße, der schnellste Zustieg, steigen wir immer weiter den Säulingfuß empor.

Die Buchenwälder hier strahlen in schönsten Herbstfarben, die Sonne, im Herbst herrlich, beleuchtet den Wald nur noch schöner.

Letu und ich genießen den wunderbaren Spaziergang, es gibt auch einiges zu besprechen. Die Skisaison hat in Letu´s Gedanken schon konkrete Formen angenommen…

Kurz vor der Hütte haben wir nochmals einen schönen Blick auf den imposanten Säulinggipfel. Heuer haben wir dem Haupt schon einen Besuch abgestattet.

Schließlich erreichen wir die Hütte. Die Mauer schaut jetzt wieder super aus, diese wurde ja auch heuer von uns neu aufgeschichtet. Es ist fein warm, während wir auf die Anderen warten, richten wir die Hütte her.

Beim Öffnen der Veranda purzeln uns schon die Fledermäuse entgegen, seit heuer kenne ich sogar die Art: Es sind Zwergfledermäuse, die es sich hier in den Ritzen gemütlich gemacht haben.

Bald sind alle auf der Hütte, nun wir erst mal Essen gekocht. Es gibt ein typisches Hüttenessen, Nudeln mit Tomatensauce… jedem schmeckt es, an der frischen Luft ist das Essen gleich doppelt so gut.

Wir verbringen den Nachmittag hier oben, ich mache die Hütte noch Winterfest, das Wasser wird abgelassen, die Sachen um die Hütte aufgeräumt. So kann der Winter nun kommen…

Am Abend schickt uns der Säuling nochmals einen feurigen Gruß, wunderschön leuchtet der Felsen mit den letzten Sonnerstrahlen.

Ein feiner Tag in größerer Runde, gemütlich und sehr entspannend. Auf der Hütte ist es immer fein!

240713 Italienurlaub 2024

Eine schon lieb gewonnene Tradition, unser Familien-Italien-Urlaub steht wieder an. Wir treffen uns in der zweiten Ferienwoche in Lignano. Auch der Platz hat sich in den letzten Jahren nicht geändert, nur die Zusammensetzung der Gruppe ist immer leicht unterschiedlich. Dieses Jahr hat es Daniel mit Familie in den heißen Süden verschlagen, für ihn, mit Bettina und Liva ist es heuer das erste Mal im Großfamilienverbund.

Für die, und mit den Kindern ist es wunderbar, dass sich nichts geändert hat. Kaum angekommen, ist die Schar auch schon am Swimming Pool, während sich die Erwachsenen einrichten und gerne auch ein Bier trinken.
Später geht es noch an den Strand. Der Tagesablauf für die Woche ist dann recht abwechslungsarm, Pool. Strand, essen und pausieren. Simpel, unaufgeregt und soooo entspannend.

Für ein wenig Abwechslung sorgen verschiedenste Aktivitäten am Campingplatz, Pool-Fitness, Colorparty, Schaumparty und immerzu wunderbares, warmes Wetter. Es ist über Mittag zwar richtig warm, aber es lässt sich gut aushalten. Die prognostizierte Hitzewelle hat uns zum Glück nur gestreift.

Gegen Ende der Woche steht ein Besuch der „City“ an. Zuerst gibt es gutes Essen in dem uns bekannten und super freundlichen Restaurant, später spazieren wir noch durch die Einkaufsstraße und gönnen uns ein Eis.

Es ist wieder einmal alles wunderbar, entspannt und fein. Wunderbar, wenn man mit einer solch großen Familie eine Woche im Urlaub verbringen kann. Mein Gefühlt ist, dass es wieder allen sehr gut gefallen und auch gut getan hat! Ein hoch auf die „Famiglia“

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Ein hoch auf die „Famiglia“. Hoffentlich bald wieder! Ich freu mich schon wieder…

240511 Familienwochenende 2024 – Alpaka Wanderung

Nach einem wunderbaren Frühstück steht heute als Highlight eine Alpaka-Wanderung in der Nähe unserer Unterkunft auf dem Programm.

Rasch sind wir an dem Gut, dort werden wir von der Besitzerin schon erwartet. Eine kurze Einweisung, damit wir mit den „Basics“ vertraut sind, dann können wir schon rein ins Alpaka-Areal.

Die erste Übung ist das Füttern der Tiere, das soll auch beidseitiges Vertrauen aufbauen. Die Kinder sind schon fleißig beim Sondieren, welches Tier wohl am Besten passen werde.

Schließlich wird noch am Platz die Einteilung gemacht. Hier fällt ein für mich sehr netter Spruch, der sich alsbald als absolut wahr herausstellen wird: „Wir finden für jeden Charakter das geeignete Alpaka“.

Ein paar kurze Gewöhnungsschritte, dann starten wir los mit unserer Wanderung. Während Maggo und ich als Begleiter fungieren, haben alle Anderen jeweils ein Tier an der Leine, die ganz kleinen Kinder sind natürlich auch in Begleitung.

Über einen erst engen Pfad erreichen wir bald eine schöne Kirche, dort zweigen wir auf einen Waldweg ab.

Nun geht es steiler bergan, aber in der Kühle des Waldes ist dies gerade angenehm. Plötzlich scheuen die Tiere, nach ein paar beruhigenden Worten lassen sie sich aber wieder weiterführen. Die Ursache bleibt im Verborgenen…

Schließlich erreichen wir den Waldrand und sehen nun den Ulrichshögl vor uns, der kleinen Hügel, den wir am ersten Tag besuch hatten.

Das Gras steht hier schon hoch, teilweise haben die Bauern am Vortag das Wetter genutzt und die Wiesen gemäht.

Immer wieder müssen wir mit den Tieren eine Fresspause einlegen. Ich bin fasziniert, wie viel Gras und Kräuer die putzigen Vierbeiner verdrücken können.

Vorbei an der Margeritenwiese und dem Nechlhof wandern wir über noch eine Wiese inmitten dieser schönen Landschaft.

Ein weiteres Stück müssen wir durch den Wald, dann erreichen wir wieder zuerst die Kapelle und dann die Koppel. Hier darf sich nun jeder ausgiebig von „seinem“ Alpaka verabschieden…

… und Zeit für Portraits bleibt auch noch!

Im Anschluss an dieses Abenteuer gönnen wir uns noch ein gutes Mittagessen in Thundorf, gemütlich lassen wir den Nachmittag verstreichen. Zurück in der Unterkunft heißt es für Letu und mich packen, wir fahren heute schon wieder retour.

Die Zufahrt vergeht gewohnt unspektakulär, schließlich erreichen wir am späteren Nachmittag Innsbruck und sind froh, wieder zu Hause zu sein.

Das war wieder mal ein gelungenes Familienwochenende, danke hiermit an die Organisatorin!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:57 h
Gesamtlänge: 5,01 km
Höhenmeter: 143 m

240510 Familienwochenende 2024 – Burghausen

Ein wunderschöner Morgen, die Sonne lacht vom Himmel. Das Frühstück am Bauernhof tut noch das seine, damit der Tag nicht besser starten kann!
Heute steht das schöne Städtchen Burghausen auf dem Programm. Was ist so besonders an diesem Ort? Die Burg ist eine der längsten Burgen überhaupt… über einen (1) Kilometer lang…

Am Eingang werden wir von unserer Tourführerin empfangen. Richtig „gewandet“ steht sie schon am Parkplatz, nach kurzer Einführung starten wir unseren Rundgang.

Wir starten ganz am Anfang, beim Haupttor und arbeiten uns Tor für Tor, Hof für Hof weiter in die zentrale Burg.

Das ganze Areal ist noch bewohnt, wir hören zu unserem Erstaunen, dass die Wartezeiten für eine Wohnung hier bis zu 25 Jahre dauert. Dafür ist der Platz auch wirklich magisch…

Das das unterhalb der Burg liegende Örtchen strahlt Eleganz und Gemütlichkeit aus, die schönen bunten Häuser erinnern ein wenig an die Innzeile in Innsbruck, mit dem Unterschied, dass hier die Salzach durchfließt.

Die Burg selber wurde nie angegriffen und erst unter Napoleon teilweise umfunktioniert. Damals wurde das Haupttor geschliffen, der Rest blieb bis in die Jetzt-Zeit gut erhalten.

Nach einem langen, aber sehr interessanten Marsch erreichen wir schließlich den vorletzten Hof, der uns zur Hauptburg führt.

Auf der Ostseite der Burg liegt der Wöhrsee, ein weiteres Schutz der Burg. Heute ist dies allerdings kein Schutzwall mehr, sondern ein beliebter Erholungsplatz und im Sommer sicher auch ein beliebter Badeplatz.

Die beeindruckende Hauptburg ist bis heute in einem wunderbaren Zustand, da hier immer gelebt wurde, sei es als Wohnareal, oder aber auch als Kaserne.

Hier im Hof sind wir am Ende unserer interessanten Tour angekommen. Wir machen noch ein nettes Gruppenfoto auf der Stiege im Innenhof, dann verlässt uns unsere Führerin, die einen formidablen Job geleistet hat!

Wir wandern ein Stück retour, dann biegen wir über einen kleinen Steig hinab in die Stadt.

Überall entdecken wir gemütliche, kleine Plätze.

Bald erreichen wir den Hauptplatz der Stadt, dort schauen wir uns kurz um und entdecken einen gemütlich ausschauenden Gastgarten.

Wir gönnen uns ein gutes Mittagessen und im Anschluss noch ein Eis. Damit sind wir gut gestärkt.

Wir erkunden noch den unteren Teil der Stadt, aber der Ort, wenngleich schön, ist doch recht überschaubar.

Wir schauen in ein paar Geschäfte, finden dies und das und genießen die Zeit zusammen. So wie ein Familienausflug halt sein soll!

Langsam werden wir dann doch müde von der Herumwanderei, also machen wir nochmals Pause auf einer Bank, dann brechen wir auf zu unserer Unterkunft.

Ein letzter Blick auf die Burg, die majestätisch über der Stadt thront, dann spazieren wir durch verwinkelte Gassen zurück zum Parkplatz.

In der Unterkunft gibt es erst mal Kaffee und eine ausgiebige Pause. Am Schluss des Tages spazieren wir nochmals auf den Ulrichshögl, um den Sonnenuntergang zu genießen…

Ein feiner Tag neigt sich dem Ende zu, wir sitzen zu Abend noch ein wenig zusammen und haben eine feine Zeit.

240509 Familienwochenende 2024 – Anreise

Das alljährliche Familienwochenende steht vor der Tür, heuer sind wir nochmals am selben Ort wie letztes Jahr, allerdings hat sich das Programm ein wenig geändert. Der Platz hatte sich letztes Jahr als ideal speziell für die Kinder herausgestellt, daher war die Entscheidung heuer rasch getroffen.
Am Donnerstag ist Anreisetag, und über den Nachmittag verteilt trudeln wir nach der Reihe ein.

Die Zimmer sind schon vorab eingeteilt, das schließt so manche Diskussion gleich von Vorne herein aus und lässt das Wochenende entspannter starten. Letu und Sara haben gleich mal ihre Betten ausgesucht, später soll sich alles nochmals ein wenig ändern!

Während wir auf die restliche Mannschaft, wir sind die Ersten am Bauernhof, eintrudelt, genießt Sara die Stille mit einem Buch, Letu hat das Trampolin wiederentdeckt und übt fleißig neue Tricks.

Währenddessen wandere ich mich Mama auf den Ulrichshögl, einem kleinen Muggel mit Kirche gleich in der Nähe.

Die Aussicht auf das Alpenvorland ist phänomenal, das Wetter passend dazu nur mit ein paar harmlosen Wolken gespikt… echter bayrischer Himmel also!

Oben am Hügel angelangt, sehen wir das „Margeriten-Haus“, das uns letztes Jahr auch schon fasziniert hatte. Und heute ist die Kirche auch offen und wir können einen Blick in das Innere des Gotteshauses werfen.

Zufälligerweise kommt auch noch der Organist vorbei und bietet uns eine kleine, aber feine Privatführung durch die Kirche an. Wunderbar….
Vor der Kirche bewundern wir noch die Aussicht auf Salzburg und den Untersberg, dann drehen wir wieder um.

Bei unserer Ankunft ist der Rest der Familie nun auch eingetroffen und wir genießen einen Kuchen auf Saras Geburtstag.

Und später, als der erste Trubel vorbei ist, gönnen sich die Erwachsenen einen „Sundowner“

Am Abend gibt es wunderbare Spaghetti Bolognese, und mit einem feinen Gesprächsabend lassen wir den Tag ausklingen!
Ich freue mich schon auf morgen…

240407 Longfall (1.075m)

Unser dritter und letzter Tag in Meran. Nachdem wir gestern eine feine Runde um Meran, entlang der Waalwege gemacht haben, zieht es uns heute in höhere Gefilde.

Wir starten wieder bei der Unterkunft, nur heute in die entgegengesetzte Richtung. Unser erster Weg führt uns hinauf ins Dorf Tirol.

Durch das Dorf, sehr touristisch und heute im Zeichen der Erstkommunion, erreichen wir den Steig nördlich des Dorfes, der uns hinauf zu den Muthöfen führt. Auf dem Weg dorthin kommen wir am sogenannten Farmerkreuz vorbei.

Steile Wiesen am Weg zeugen von dem entbehrungsreichen Leben hier im „Land der Berge“. Heutzutage sind diese Plätze allerdings sehr idyllisch gelegen.

Die Aussicht von den Höhen auf Meran sind atemberaubend, das Wetter ist zwar nicht ganz so schön wie am Vortag, aber dennoch mehr als ausreichend für eine gute Aussicht.

Wir gönnen uns eine kurze Pause, genießen die Aussicht in vollen Zügen, dann wandern wir weiter auf unserem Weg.

Ein kleines Durchgangstor müssen wir durchschreiten, dann erreichen wir die Muthöfe.

Im Hintergrund sehen wir den Oberhochmuthof und das Gasthaus Steinegg. Beide sind über eine spektakuläre Seilbahn erreichbar.

Unser Weg führt nun nach Nordwesten, diesem folgend über einem kleinen, steilen Wiesenpfad, bis wir wieder Wald erreichen.

Fast ohne Höhenverlust wandern wir nun entlang dieses Steiges ins Fineletal mit dem Longfallhof, unserem heutigen Ziel.

In gemütlichem Auf- und Ab steigen wir immer tiefer in dieses einsame Tal, zumindest scheint es heute so.

Wir hören den Finelebach schon lange rauschen, schließlich erreichen wir den Talgrund und den schönen Wasserlauf.

Hier genießen wir wieder die nochmals eine kurze Pause, leider müssen wir feststellen, dass das Gasthaus heute geschlossen hat. Dennoch werden wir den sympatischen Ort noch im Vorbeigehen bewundern.

Lange habe ich gerätselt, woher der Name dieses Gasthauses wohl herkommen würde… nachdem wir den langen Wasserfall (Longfall) gesehen haben, ist uns allen klar, wie dieser Name entstanden ist.

Das Gasthaus selber liegt auf einer schönen Almwiese, es ist wohl früher mal wirklich eine Alm gewesen. Über die Qualität des Gasthauses können wir nicht Auskunft geben, eben weil geschlossen.

Der Pfad führt nun um das Gasthaus, dann ein Stück dem Zaun entlang, um schlussendlich wieder zum gewohnten Waldweg zu werden.

Im Sommer sicher fein zu gehen, ob des Schattens, finden wir den Weg heute auch sehr angenehm. Die Temperaturen sind ja jenseits der normalen Durchschnittstemperaturen (Stichwort Klimawandel), aber irgendwie auch richtig fein!

Am Weg retour kommen wir auch noch bei den bekannten Erdpyramiden vorbei. Hierbei handelt es sich um Konglomerat, auf dem ein Deckstein liegt. Dieser schützt ein wenig vor Erosion, allerdings werden die vom Deckstein ungeschützten Passagen ausgewaschen. Zurück bleiben Pyramiden-ähnliche Gebilde…

Die Natur ist hier in Südtirol auch schon wieder ein paar Wochen voraus, besonders angetan haben es mir die schönen Blüten des Waldsauerklees.

Je tiefer wir kommen, desto größer und vielfältiger wird die Blumenpracht. An der Passer sind schon regelrechte Blumenwiesen zu sehen…

Wir folgen einem kleinen Steig, der uns dann auch direkt an die Passer führt.

Diesem Gewässer folgen wir nur ein paar Meter, dann zweigen wir auf einen Pfad, der uns ins Zentrum von Meran bringen soll.

Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir wieder einen Waalweg.

Unsere Unterkunft können wir am Senderbühel schon erkennen, aber noch haben wir ein wenig Strecke vor uns…

Dieser Waalweg gefällt mir besonders gut, es sind ein paar kleine Täler zu queren und machen den Steig abwechslungsreich.

Schließlich erreichen wir den Beginn von Meran, die Zenoburg thront hoch über uns und der Passer und blickt grimmig auf uns herab.

Lieblicher ist hier der Übergang der Passer, Stromschnellen, kleine Katarakte und wunderschöne Felsformationen säumen den Weg.

Den letzten Weg bestreiten wir auf dem uns schon bekannten Tiroler Steig, der steil zurück zum Dorf Tirol führt.

Oben angekommen, gönnen wir uns noch eine Erfrischung, dann fahren wir (leider) schon wieder retour nach Nordtirol. Ich wäre gerne noch einen Tag geblieben… aber andererseits habe ich den Aufenthalt genossen und Lust auf Mehr bekommen.

Obwohl ich heuer das Konzept des Buabenwochenendes ein wenig geändert habe, finde ich die Wanderungen sehr gelungen. Es bleibt mehr Zeit, sich auszutauschen, das war bei den Klettersteigen nicht immer der Fall.
Ich freu mich auf jeden Fall schon auf das nächste Jahr, wieder mit der gesamten Schar eine tolles Wochenende im Frühling verbringen zu können!

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:41 h
Gesamtlänge: 20,31 km
Höhenmeter: 1258 m

240406 Marlinger-, Algunder Waalweg, Schloss Tirol

Der Samstag Morgen weckt uns mit wunderbarem Wetter, die kurze Hose wird gleich ausgepackt. Wir starten mit einem üppigen Frühstück in den neuen Tag. Heute stehen Waalwege (Südtiroler Wasserwege) auf dem Programm.
Nach dem Frühstück starten wir direkt bei der Unterkunft, über den Tiroler Steig wandern wir nach Meran.

Wir müssen quer durch Meran, an der Passer entlang, vorbei an schönen Gebäuden, teilweise aus der K&K Zeit. Kaiserin Sissi war ja in Meran länger auf Besuch, davon profitiert die Stadt bis heute.

Der Passer weiter entlang passieren wir das „Ippodromo“ (Maiser Pferderennplatz), ein riesiges Areal mitten in der Stadt.

Wir überqueren die Etsch, nun müssen wir ein Stück bergan gehen, nun wird die Aussicht besser und besser. Bald sehen wir nochmals zurück auf Meran, das Ippodromo ist nun gut sichtbar. Im Hintergrund thront Ifinger und der Hirzer über der schönen Stadt.

Schließlich erreichen wir Marling und damit auch den Start in den Marlinger Waalweg, der wir nun ein paar Kilometer begleiten können. Allerdings gehen wir entgegnen dem Wasserfluss, da wir nach Norden nach Algund wandern.

Dieser Wasserweg wurden vom Kartäuserkloster Allerengelberg zur Bewässerung ihrer Weinberge angelegt. Erbaut wurde der längste Waalweg Südtirols (ca. 12 km) zwischen 1737 und 1756.

Wir haben heute den gefühlt perfekten Zeitpunkt für die Begehung gefunden. Das Wetter ist ein Traum und der Andrang hält sich noch in Grenzen.

Wunderschön in Schuss gehalten und immer noch in Verwendung, erinnern mich diese Wassergräben an die Levadas in Madeira.

Unterwegs gibt es immer wieder kleine Erfrischungen, natürlich gegen Entgelt.

Der Weg führt, dem Wassergefälle geschuldet immer eben am Fuß des Larchbühel, dem Hausberg Marlings entlang Richtung Norden.

Am Schluss, die letzten 800 m des Weges, wurde der Waal modernisiert und in den Berg verlegt. Dennoch ist der Weg noch begehbar.

An Steilwänden entlang, teilweise mit Brücken und Stegen ausgestattet, führt der Weg bis zum Übergang der Etsch.

Beim Zollwirt wechseln wir die Flussseite, nun erreichen wir den zweiten Waalweg, den hier heute begehen wollen.

Auch der Algunder Waalweg ist spitzenmäßig angelegt, der Pfad ist ein wenig breiter, und nur sind schon mehr Leute am Weg.

Viele Familien nutzen den feinen Tag für einen Ausflug, in der Ferne grüßen uns noch die schneebedeckten Berge

Mit flottem Schritt wandern wir nun gen Osten, nördlich von Meran in Richtung Schloss und Dorf Tirol.

Streckenweise können wir noch den alten Waalweg besichtigen, die Bauweise unterscheidet sich von den betonieren Trögen von heute sehr, natürlich sind diese Abschnitte auch wartungsintensiver.

In Gratsch zweigen wir nach Norden ab, denn wir wollen noch das Schloss Tirol besichtigen. Allerdings muss der Aufstieg zur Festung hart erkämpft werden, steil windet sich der Pfad zur Straße hinauf.

Stiegen, Waldpfade und schöne Aussicht, so kann man diesen kurzen Weg, der fast gerade den Berg hinaufführt, beschreiben.

Schließlich erreichen wir Kronsbühel mit der markanten Kirche, ab hier führt uns die Fahrstraße zum Schloss hinüber.

Wunderschön gelegen steht hier die Stammburg und wiege der Grafschaft Tirol. 1420 wurde der Regierungssitz der Grafschaft von Meran nach Innsbruck verlegt.

Das Schloss wurde umgehend renoviert und beherbergt ein sehr interessantes Museum mit baugeschichtlichen Betrachtungen der Burg.

Die Aussicht aus dem Rittersaal über den Talkessel von Meran ist spektakulär, fast übersieht man, wie wunderschön die Säulen am Fenster ausgearbeitet sind.

Erst um 1900 wurde das Burgareal wieder hergestellt, davor wurden Teile sogar als Steinbruch verwendet. Seit 2003 befindet sich im Schloss das Landesmuseum.

Besonders schön sind die Portal-arbeiten an der Kapelle, mit exotischen Tieren und Szenen.

Im Bergfried befindet sich eine für mich sehr interessante Ausstellung zu den Jahren seit der Teilung von Nord-, Ost- und Südtirol. Erst das Eintritt in die EU und die Gründung der Europaregion Tirol hat hier wieder ein wenig Ruhe einkehren lassen.

Über den ostseitigen Abstieg wandern wir aus dem Schloss nun nach Dorf Tirol.

Immer wieder begeistern die Ausblicke auf die Hügel- und Bergwelt rund um Meran.

Am frühen Nachmittag erreichen wir wieder den Schneeburghof, nach diesem Marsch haben wir uns eine Pause verdient.

Wir lassen den Nachmittag und Abend auf der Terrasse ausklingen, das Essen schmeckt heute besonders gut!

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:46 h
Gesamtlänge: 21,93 km
Höhenmeter: 485 m