Archiv der Kategorie: Familienausflug

240405 Buabenwochenende – Anreise

Das heurige Buabenwochenende unterscheidet sich ein wenig von den Vorhergegangenen… dieses Mal bleibt das Klettersteigzeug zu Hause, wir werden dieses Mal Wanderungen machen.
Am Freitag treffen wir uns bei mir zu Hause, eine kleine Jause zum Mittagessen gönnen wir uns, dann fahren wir los…

Über den Brenner bis nach Sterzing, dann hinauf auf den Jaufenpass führt unsere Route. Die Straße ist schneefrei, allerdings liegt am Jaufen noch relativ viel Schnee.

Besonders im oberen Passeiertal scheint der Schnee heuer zu Hause zu sein. Wunderschön schauen die beeindruckenden Berge aus, besonders wie hier im Bild die Sarntaler Alpen

Über die steilen Serpentinen erreichen wir St. Leonhard im Passeier, ab hier führt eine wunderschön ausgebaute Straße nach Meran.

Wir haben unsere Unterkunft hoch über Meran, im Dorf Tirol, am Segenbühel. Der Schneeburghof ist bald gefunden, und wir werden herzlichst begrüßt. Rasch sind die Zimmer bezogen.

Wir treffen uns auf der Terrasse und genießen die warme Nachmittagsstunden bei einem Bier. Es ist toll, dass wir uns heuer wieder geschafft haben, sind wir einhellig der Meinung.

Am Abend gönnen wir uns noch ein gutes Essen im hoteleigenen Restaurant.

Später wollen wir noch auf einen Sprung nach Meran, über den Tiroler Steig erreichen wir rasch das Zentrum. Leider ist hier nicht viel los…

… daher spazieren wir zurück zu unserer Unterkunft und lassen dort den Tag ausklingen.

230715 Italien 2023

Jedes Jahr ist ein (mittlerweile) Fixpunkt unsere Italienwoche in Lignano. Die Großfamilie trifft sich hier zu einer gemütlichen Woche am Meer.
Viel passiert nicht in dieser Woche, es geht vor allem gemütlich zu. Sehr viel Entspannung ist angesagt, lesen, reden, Spaß haben!
Hier ein paar Impressionen

Pooltime, immer eine feine Zeit!

Geocachen darf auch nicht zu kurz kommen, ein Ausflug in eine aufgelassene Bowlingbahn ist speziell für die Kinder ein spannendes Abenteuer

Zwischendrinnen ist immer wieder Zeit für Spaß und Ulkerei…

Das Meer ist natürlich das Highlight, die Kinder haben immer wieder Spaß, der Strand ist flach und dementsprechend sicher.

Am Abend haben wir 2 Mal ein kurzes Gewitter, Gott sei Dank nichts wildes. Aber die Wellen sind dann doch ein bisschen größer, da macht das Wellenspringen richtig Spaß

Am Abend ist immer Programm, Kinderdisco, Aufführungen und natürlich die obligatorische Schaumparty…

An einem Tag steht der nahe gelegene Zoo auf dem Programm, ein Teil der Gruppe macht hier am Vormittag „safari“

Währenddessen probieren Sara, Letu und ich einen Ausflug mit dem SUP. Eine wackelige, aber lustige Angelegenheit. Die Kinder sind hier eindeutig mehr begabt!

Ein Ausflug nach Lignano „City“ muss natürlich auch mal sein, ein feines Abendessen ist natürlich auch mit dabei!

In der Früh ist das Meer besonders schön, der Strand noch ruhig und das Licht ist besonders.

Später liegen wir wieder am Strand…

Am vorletzten Tag gibt es noch eine sogenannte „Colour-Party“, angelehnt an das Holifest (aus Indien). Ein Mordsspaß für Groß und Klein.

Die Menge an Eis, die wir während dem Urlaub verdrücken, würde wahrscheinlich für das restliche Jahr reichen… aber wir haben ja Urlaub!

Das Wetter ist die ganze Woche, abgesehen von ein paar Stunden, wunderschön und warm… da liegt man gern am Strand oder kühlt sich im Wasser ab!

So geht die gemütliche Woche unspektakulär, aber sehr angenehm dem Ende zu…

Wir haben wieder eine feine Woche verbracht, wer weiß, vielleicht gibt es nächstes Jahr ein „Italien 2024″…

230708 Bitterlehütte

Es ist wieder so weit, die Wiese auf der Hütte schreit danach, frisiert zu werden… das Grashaupt der Nachbarwiese ist schon kurz und schön… bei uns wuchert aber ein noch schönes Blumenmeer… dennoch, damit das so bleibt, müssen wir auch ran!

Mit Letu fahre ich am Freitag auf die Hütte, damit wir für den nächsten Tag alles herrichten können. in der Nähe wurde Holz geschlägert, das müssen wir natürlich genauer inspizieren.

Am Abend wird noch einmal das schöne Feld dokumentiert, wir machen ein Feuer und genießen den lauen Abend. Es ist immer wieder fein hier oben!

Ganz in der Früh, nachdem wir am Vortag gedengelt und hergerichtet haben, starte ich mit dem ersten Teil. Das Gras ist taufeucht und lässt sich wunderbar schneiden. So geht gleich mal was weiter.

Letu ist dieses Mal eine große Hilfe, er mäht im unteren Teil, rund um den Holzstadl. Er hat die letzten Jahre gut aufgepasst, bei ihm ist der Fortschritt rasch zu sehen.

Bahn für Bahn wird abgemäht, schon am frühen Vormittag steigt die Temperatur in hitzige Höhen, die Freude auf den Nachmittag wird so ein wenig getrübt… nichts desto trotz wird geschnitten was das Zeug hält.

Am frühen Nachmittag holen wir Sara vom Bahnhof in Reutte, dann gehen wir eine Runde schwimmen im Urisee. Die Erfrischung tut gut, allerdings hat bedingt durch die konstant hohen Temperaturen auch das Wasser den Erfrischungseffekt ein wenig verloren…

Zurück auf der Hütte geht die Arbeit gleich weiter, am späteren Nachmittag hat sich ein wenig Schatten über die Wiese gelegt, nun ist die Arbeit, abgesehen von ein paar renitenten Bremsen, wieder angenehm.

Am Abend entschließen sich die Kinder, auf der Terrasse zu schlafen. Die Temperaturen fallen in der Nacht dann doch, wir sind im Ausserfern. Aber die guten Schlafsäcke auf der Hütte schützen zuverlässig vor Kälte und Getier.

Fast noch zu nächtlicher Stunde, die Kinder schlafen tief und fest, starte ich mit dem letzten Teil des Feldes. Auch hier, der Taunässe gedankt, komme ich rasch voran, schon bald ist ein Ende der Maht in Sicht.

Auf den letzten Metern bricht mir noch die Sense, da war ich wohl ein wenig zu hart am Arbeiten. Leider an einer Stelle, die nicht mehr repariert werden kann. Also muss ich für nächstes Jahr ein neues Blatt besorgen. Zum Glück ist die Wiese fertig gemäht.

Im Anschluss wird die Wiese noch geputzt, das Heu entsorgt und die Hütte aufgeräumt. Hier ist Sara die Hüttenwirtin und sorgt für uns alle! Wir sind am Abend bei Mama, eine Runde schwimmen zur Erfrischung und dann eine gute Pizza… so kann das Arbeitswochenende ausklingen. Wir haben alles geschafft, das ist ein angenehmes Gefühl.
Und dank der Hilfe der Kinder war es dieses Mal auch gut machbar. Danke dafür!

230526 Wien

Freitag, 26.05.2023

Einer der Hauptgründe für unsere Reise, das sei gleich vorangestellt, ist die „Frida-Kahlo-Ausstellung“, die sich Mama und Sara gerne anschauen wollen. Ursprünglich wollten wir die Ausstellung in München anschauen, aber die war total ausverkauft. Also wurde umdisponiert, die Ausstellung mit einem Wienbesuch zu kombinieren.

Am Freitag starten wir am Nachmittag, nach Schule und Arbeit mit dem Railjet nach Wien. Dieses Mal läuft es sehr glatt, user Platz ist frei, der Zug fährt pünktlich. Um ca. 8:30 Uhr erreichen wir den Hauptbahnhof in Wien.

User Appartment ist nur ein paar Meter vom Hauptbahnhof entfernt, in günstiger Lage. Zu Fuß sind wir bald dort, der Schlüssel hinterlegt und alles soweit perfekt!


Samstag, 27.05.2023

In der Früh gehe ich mit den Kindern einkaufen, für Frühstück und Zwischenjausen, zum Glück ist ein Geschäft gleich um die Ecke!

Nach der Stärkung fahren wir mit dem Bim (Straßenbahn) zur Marxhalle, dort am ehemaligen Schlachthof ist die Ausstellung untergebracht.

Obwohl die Schau keine Originalbilder zeigt, ist das Konzept sehr gut überlegt und total schön. Es sind Beamer-Bilder, die sich teils bewegen. Immer neue Räume, teils in 3D können wir entdecken, es ist eine wirklich tolle Ausstellung.

Im Anschluss gönnen wir uns einen „Corndog“ vor der Exposition, so gestärkt leihen wir uns Wiener Stadträder.

Unser nächstes Ziel ist der Stephansplatz, nach einer kurzen, gemütlichen Fahrt vorwiegend auf Radwegen erreichen wir den Zentralplatz. Apropos Radwege: Da könnte sich unsere Landeshauptstadt eine Scheibe abschneiden.

Unterwegs sehen wir, sehr zur Freude von Letu, eine antike Bim mit der Nummer 4134. Das ist die selbe Nummer, die unser Postbus nach Hause hat!

Am Stephansplatz geben wir unsere Räder zurück und spazieren ein wenig um den wunderschönen Dom. Auch ein „Kirtag“ ist gerade am laufen, dort schauen wir uns ein wenig um und gönnen uns ein Eis und andere Leckereien.

Das Haas-Haus, beeindruckend spiegelt sich der Steffl in der Glasfasade, dominiert den Westteil des Stephansplatzes. Obwohl generell nicht so viel los ist an diesem Wochenende, am Steffl ist immer „High-Life“.

Letu findet einen Drehorgelspieler, dem wir eine Weile zuschauen. Dann erklärt er uns noch die Technik des kleinen Apparates, mittels Lochstreifenrollen werden die verschiedenen Melodien über die Pfeifen gespielt.

Am späteren Nachmittag treffen wir noch Khando und Tsering zum Abendessen. Khando war in Nepal mein Kindermädchen. Das ist allerdings schon eine Weile her…

Wir verbringen einen schönen Abend mit den Zweien, das Essen ist wunderbar, anschließend spazieren wir noch durch den Park des Belvedere!

Die Stimmung am Abend ist sehr schön, allerdings wird es doch später ein wenig frisch.


Sonntag, 28.05.2023

Wieder starten wir den Tag mit einem guten Frühstück. Heute steht am Vormittag das Haus des Meeres auf dem Programm. Nach wir gegessen und den Tagesrucksack gepackt haben, machen wir uns mit der U-Bahn auf zum Museum.

Das Haus des Meeres ist wie der Name sagt, den Meeren, aber auch Seen und Flüssen gewidmet. Viel gibt es zu sehen, wir haben auch hier wieder Glück, es sind noch nicht so viele Leute, daher können wir alle Attraktionen gut betrachten.

Als wir das Museum verlassen, steht eine lange Schlange an der Kasse. Wir haben echt Glück gehabt.

Unterwegs gönnen wir uns einen Snack an einem der vielen „Wiener Würstelstände“: Bosna, Hotdog, Würstlbox, Currywürst… für jeden ist was dabei!

Nächste Station, dieses Mal durften die Kinder aussuchen, ist der Prater. Die berühmte Wiener Vergnügungsmeile ist immer gut besucht.

Zum Prater muss man nicht viel sagen, die Kinder haben eine Mords-Gaudi, Mama und ich lassen uns einmal für eine Achterbahn überreden. Später, während die Teens alleine unterwegs sind, setzen Mama und ich uns in ein Kaffee und entspannen ein wenig.

Es geht Reih um Reih, schließlich ist auch die schönste Zeit vorbei und wir fahren zurück in die Unterkunft. Hier wird erst mal gerastet, die Kinder sind gerädert wie schon lange nicht mehr, Mama und mir geht es hingegen sehr gut… das muss wohl die viele Go-Cart-Fahrerei sein.

Nach einer ausgiebigen Rast fahren wir mit der U-Bahn noch in den 7ten Bezirk, dort kenne ich ein wundervolles Lokal, das „Käuzchen“. Dort gönnen wir uns ein Wienerschnitzel mit Kartoffelsalat! So lässt sich leben!


Montag, 29.05.2023

Unser dritter und letzter Tag bricht an, wir müssen in der Früh, nach dem Frühstück, gleich zusammenpacken und aufräumen.
Heute wollen wir uns das Kunsthistorische Museum (KHM) anschauen. Wir müssen die Rucksäcke schon mitnehmen, können diese allerdings in der Garderobe des Museums in eigens dafür vorgesehenen Spints einsperren.

Das Museum ist sehr interessant, besonders die Ägyptische Ausstellung und die Flämischen Maler gefallen mir sehr gut.
Viel zu schnell vergeht die Zeit, ein neuer Blick auf die Uhr zeigt uns, dass es Zeit ist zum Bahnhof zu fahren.

Am Hauptbahnhof gönnen wir uns noch einen Mittagssnack, dann ist schon der Zug da… flott bringt dieser uns wieder ins „Landl“

Ein tolles, aber auch anstrengendes Wochenende liegt hinter uns. Jedem hat es sehr gut gefallen, das werden wir sicher wiederholen!

230518 Familienwochenende Salzburg

Donnerstag, 18.05.2023

Das alljährliche Familienwochenende steht wieder vor der Tür. Dieses Jahr wurde der Treff von den „Grazern“ organisiert, das Ziel ist das schöne Salzburger Land.
Mit dem Zug fahren wir nicht ganz reibungsfrei von Innsbruck nach Salzburg und dann weiter zur Unterkunft in Bayern…
Die Zugfahrt hätte eigentlich einen eigenen Eintrag verdient, aber hier die Kurzfassung: Dank einer Mure bei Ötztal-Bahnhof ist der Zug schon eine Stunde verspätet, als wir endlich einsteigen können, ist der Zug schon voll. Dank Reservierung für uns kein großes Problem, allerdings müssen alle Passagiere ohne Reservierung wieder ausstiegen. Das geht nur mit Polizeipräsenz und dauert nochmals eine Stunde… dann fahren wir los, ab hier reibungslos!

Die Unterkunft ist in der Nähe von Freilassing… Bayern ist einfach günstiger als Salzburg. Der Bauernhof ist ein Traum, wir haben eine ganze Etage für uns, die Gastleute sind total nett!

Schnell haben wir uns eingerichtet, die Kinder erkunden den Hof und finden das eine oder andere Spielzeug. So wird keinem langweilig.
Am Abend gibt es Spaghetti, danke hier den wunderbaren Köchinnen, Larissa und Oma! Es hat wunderbar geschmeckt!

Freitag, 19.05.2023

Der Tag beginnt mit einem wunderbaren Frühstück am Hof, dann machen wir uns auf nach Salzburg. Zuerst wandern wir ein wenig in der Altstadt herum, die Geocacher in der Familie kommen zum Unmut manch Anderer auch zu ihren Freuden (an dieser Stelle DANKE an die Geduld)…

… dann machen wir uns auf den steileren Weg hinauf zur Burg Hohensalzburg.

Hier wird zuerst ein wenig gejaust, dann ein Gruppenfoto gemacht, und schlussendlich auch noch die Aussicht über die Stadt Salzburg genossen.

Die Aussicht ist einfach atemberaubend, von hier heroben sieht man erst, wie strategisch die Stadt angelegt wurde. Auch der berühmte Friedhof kommt in unser Sichtfeld… viel gibt es zu entdecken!

Nachdem wir uns satt gesehen haben, spazieren wir wieder in die Altstadt hinunter, durch den Friedhof hindurch. Hier hat meine Taufpatin lange Jahre als Friedhofswärterin gearbeitet…

Schöne, kleine Plätze laden immer wieder zum Verweilen ein, das brauchen wir auch, um die Gruppe immer wieder zusammenzuführen.

Später treffen Oma, Letu und ich noch meine Taufpatin Paula auf einen Kaffee, wir haben es total nett und haben uns viel zu erzählen.
Das Abendessen besteht aus Resten vom Vortag, es wurde mehr als genug gekocht und Omelette.

Samstag, 20.05.2023

Nach dem Frühstück, wir bereiten uns gerade auf den Zoo vor, rutsch Letu über die Stiege ab und stößt sich ziemlich arg die Wirbelsäule. Nachdem er sich erst gar nicht bewegen kann, wird es von Minute zu Minute besser. Schlussendlich bleibt zwar der Schmerz, aber er kann doch mitfahren!
Wir fahren geschlossen in den Zoo „Hellbrunn“ in der Nähe von Salzburg. Durch den Schlosspark, vorbei an den Fischteichen, erreichen wir den Eingang.

Der Zoo hat ein sehr schönes Konzept… die Vögel haben hier keine Volliere, sondern können theoretisch jederzeit wegfliegen. Das tun sie aber nicht, weil sie hier gefüttert werden und sich wohl fühlen. Was für ein besseres Kompliment könnte es für einen Zoo geben?

Nicht nur die Vögel haben einige Freiheit, auch bestimmte Affen laufen fast frei herum… sehr zur Freude der Kinder.

Zwischendurch brauchen wir auch mal eine Stärkung, da gibt es zuerst eine Jause, später dann noch ein Eis. Ein rundum gelungener Ausflug, würde ich sagen!

Die Afrika-Sektion ist für Letu und mich was besonderes, wir sehen Nashörner, Löwen und einige Gazellen.

Über den Tellerrand geschaut können wir am Horizont den Watzmann ausmachen, hier im Bild die Mittelspitze

Zurück nehmen wir wieder den Weg an den Fischteichen vorbei, noch ein letzter Blick auf die großen Störe…

… dann erreichen wir den Ausgang. Es hat allen sehr gut gefallen, ein wenig müde sind wir auch geworden…

Die Fahrt zur Unterkunft verläuft ohne Probleme, auf dem Rückweg kaufen wir noch ein paar Lebensmittel für den Abend.
Nach einer kurzen Pause spazieren wir von unserer Unterkunft noch zum Ulrichhögl, einem tollen Aussichtspunkt auf Salzburg.
Am Abend gibt es Bratkartoffel mit Würstel, wieder von unseren Spezialköchen! Den Abend beschließen wir mit feinen Diskussionen und Gesprächen.
Den Abend verbringen wir wieder entspannt mit Diskussionen und Spielen.

Sonntag, 21.05.2023

Der Sonntag ist nur noch für die Rückreise geplant, wir treffen uns wieder zum Frühstück, anschließend ist große Verabschiedung.
Am Schluss bleibt noch Zeit für ein paar Familienfotos.

Dann fahren wir alle retour nach Hause. Wieder einmal ist ein Familienwochenende erfolgreich zu Ende gegangen. Danke an die Organisatoren dieses Jahr, das habt ihr wunderbar gemacht!
Auf ein Neues im nächsten Jahr!

221027 Bozen

Schon viel habe ich von der Welt gesehen, aber die nahen Ziele sind mir irgendwie immer wieder durchgerutscht. Heute, der Oktober zeigt sich von seiner besten Seite, fahre ich mit den Kindern für einen Kurztrip nach Bozen.
Mit dem Zug ab Innsbruck erreichen wir schon nach kurzer Fahrt die Landeshauptstadt von Südtirol.

Unser Gepäck können wir im Büro des Apartment-Anbieters deponieren, so erleichtert machen wir uns auf, die Stadt zu erkunden.

Laubengasse, Obstmarkt, Walterpark…

… Rathaus. Lauter schöne Gebäude, viele lebendige Cafés und reges Treiben. Das ist unser erster Eindruck von Bozen.

Am Nachmittag haben wir uns das Archäologiemuseum vorgenommen, in dem der „Mann aus dem Eis“, der Ötzi ausgestellt ist. Viele Informationen um den Sensationsfund erfahren wir hier, und schlussendlich können wir noch einen Blick auf die Gletschermumie werfen. Sehr spannend…

Nach dem Museum, das Wetter ist einfach ein Traum, spazieren wir noch zur Talfer, dem Fluss durch Bozen.

Über die Talferbrücke sehen wir das Siegesdenkmal aus der Faschistenzeit, das den Übergang vom alten, deutschen zum neuer, italienischen Teil von Bozen markiert.

Sara und Letu finden immer wieder etwas Lustiges als kurzzeitige Ablenkung, währenddessen kann ich so manchen Geocache bergen.

Nach diesem ausführlichen Spaziergang wandern wir wieder zurück in die Altstadt, holen unser Gepäck und machen uns zur Unterkunft auf… ein kleines, aber gemütliches Apartment.

Am Abend spazieren wir nochmals in die Stadt, finden ein kleines Restaurant, in dem wir vorzüglich speisen. Satt, zufrieden, aber müde gehen wir zurück zur Unterkunft.

Am nächsten Morgen steht Schloss Runkelstein, die sogenannte Bilderburg auf dem Programm. Wir spazieren der Talfer entlang nach Norden, vorbei an kleinen Schlössern, Villen und Weinbergen.

Es ist noch frisch, aber die morgentliche Sonne wärmt uns dann doch ein wenig auf.

Nach gut 45 Minuten erreichen wir die für ihre Fresken bekannte Burg. Ein kurzer, steiler Aufstieg bringt uns zum Schloss, das auf einem Porphyrfelsen thront.

Wunderschön erhalten, bzw. restauriert, ist das imposante Gebäude ein wahrer Hingucker.

Im Hof ist eine kleine Schank, die uns sofort ins Auge sticht, dort werden wir nach dem Rundgang noch einkehren.

Die Innenräume sind mit wunderschönen Fresken bemalt, in manchen Räumen sind nur mehr Fragmente erhalten, andere Kammern sind bis an die Decke verziert.

Szenen aus dem profanen Leben im Mittelalter sind hier sichtbar, Jagd-, Kampf und Alltagsausschnitte, die viele Rückschlüsse auf das damalige Leben ermöglichen.

Ein Rundgang über die Wehranlage lässt uns nochmals den Innenhof gut einsehen, auch an den geschützten Außenfassaden sind Bilder aufgemalt.

Der Ausblick von den Wehrgängen nach Süden zeigt wieder die liebliche Landschaft um Bozen, mit den für Herbst so typischen Farben.

Im Gastgarten gönnen wir uns ein gutes Mittagessen, Schnitzel für die pikanten, Kaiserschmarrn für die süßen Gemüter…

An der Talfer entlang erreichen wir wieder die Altstadt, hier machen wir noch einen Zwischenstopp am Obstmarkt und kaufen würzigen Käse ein und genießen ein Getränk in der Herbstsonne.

Dann ist der Kurzurlaub auch schon fast wieder um, wir holen unser in der Früh deponiertes Gepäck wieder ab und spazieren zum Bahnhof. Hier erhaschen wir noch einen Blick auf die Rosengartenspitze mit dem berühmten Rosengarten vom Zwergenkönig Laurin.

Die Fahrt von Bozen über den Brenner vergeht wieder wie im Fluge, schon bald erreichen wir mit neuen Eindrücken gestärkt, unsere Heimat.
Hier sind wir bestimmt nicht das letzte Mal gewesen.

220717 Lignano

Welch ein Kontrastprogramm stellt der alljährliche Familienurlaub in Lignano dar. Schon zum vierten Mal sind wir in Lignano Pineta, am schönen Campingplatz Pino Mare. Heuer zählen wir mit Kind und Kegel 12 Personen…

Das Wetter ist, wie es im Italienurlaub sein soll, sehr warm, und jeden Tag während unseres Aufenthalts wird es ein Grad wärmer.

Der Tagesablauf, abgesehen vom ersten Tag der Anreise, ist unaufgeregt und sehr entspannt. Am Morgen wird im Garten gefrühstückt, das ist ein ewiges Kommen und Gehen, bis jeder gespeist hat…

Der nächste Programmpunkt ist der Besuch am Meer, der am Vormittag noch erträglich ist, am Nachmittag wird der Sand so heiß, dass ein Aufenthalt bzw. Fußmarsch eben dort zur kurzen, aber qualvollen Tortour wird.

Wir sind allerdings hart im Nehmen, daher steht so manches Mal ein Besuch am Stand zu Mittag an… allerdings nur, um kurz ins Wasser zu hüpfen und dann wieder über den glühenden Strand nach Hause zu hopsen…

Normalerweise ist die Zeit von Mittag bis zum frühen Nachmittag Zeit für Siesta, da ruhen sich alle aus… ein Teil liest, ein Teil spielt am Handy oder Tablett. Und so mancher schließt auch seine Augen.

Am Nachmittag ziehen wir mehr oder minder geschlossen zum Pool, schwimmen, Ballspielen mit den Kindern oder Wassergymnastik, es ist für jeden was dabei.

Am Abend ist dann immer noch erst Kinderdisco, dann die Vorstellung für die Teens, Jungen und Junggebliebenen…

So vergeht ein Tag um den Anderen, teilweise fliegt die Zeit, obwohl, oder vielleicht gerade deswegen, gefühlt nichts passiert.
Dennoch ist es entspannend, die Kinder sind immer beschäftigt und man bekommt den Kopf frei…

Ein Ausflug ins Zentrum von Lignano Sabbiadoro gehört zu unserem mittlerweile gut eingespielten Wochenablauf natürlich auch dazu.

Während das Gros der Urlaubsgesellschaft sich zum Strand und in die Geschäftsstraße aufmachen, beschließe ich, mir zwei Geocaches am nördlichsten Punkt von Lignano zu sichern.

Am äußersten Rand einer Steinmole entdecke ich die Dose! Wunderbar. Im Anschluss treffen wir uns alle wieder und gönnen uns ein gutes Abendessen.

Komplettiert wird der Ausflug mit einem kurzen (erneuten) Spaziergang in der Stadt.

Im Hafenbecken bewundern wir die schönen Boote und genießen die letzten Lichtstrahlen des heutigen Tages!

Am Folgetag, zur gefühlt größten Mittagshitze mache ich mich mit einer kleinen Gruppe Verwegener auf, einen T5-Klettercache zu bergen. Gott sei Dank ist da ein wenig Schatten, so kann man das anstrengende Abenteuer dann doch gut überstehen…

Im Anschluss haben wir ein in Österreich selten vorzufindendes Versteck, einen sogenannten LP (Lost Place). Eine alte Farm, die besonders den Buben sehr gut gefällt. Wir schauen uns um, die Dose wird auch bald entdeckt…

Zurück im Camp gibt es für alle etwas Erfrischendes an der Eisdiele…

Viel zu schnell vergehen die Tage, obwohl wir nicht viel gemacht haben… ausgespannt sind wir alle, ein gemütlicher Tagesablauf sorgt für Tiefenentspannung. Wer weiß, vielleicht sind wir nächstes Jahr wieder hier!

Danke an alle, die dabei waren, für die schöne Zeit! Es hat mir (und ich glaube Allen) viel Spaß gemacht.

211010 Innsbrucker Stadtrunde

Zur Abwechslung soll es mal ein wenig Kultur sein, daher haben wir, dem Vorschlag Letu´s folgend, einen Rundgang in unserer schönen Landeshauptstadt geplant. Mit dem Bus erreichen wir binnen kürzester Zeit Innsbruck.

Unser erstes Ziel ist das Riesenrundgemälde, das nun seit ein paar Jahren eine neue Heimat auf dem Berg Isel erhalten hat. Und siehe da, eigentlich der perfekte Platz. Wir bewundern erst das schön restaurierte Gemälde…

Um dann später den Ausblick aus der gleichen Perspektive, aber eben heute, aus dem Kaiserjägermuseum zu vergleichen. Und der Unterschied ist wirklich enorm. War Wilten damals noch ein eigenständiger Siedlungsbereich, geht das Stift nun in der umgebenden Bauwut fast unter!

Die Schlacht selber stimmt uns nachdenklich, lange Zeit schauen wir den verschiedenen Facetten des Ablaufs an, und die Kinder haben einige Fragen, der ich einige beantworten kann.

Im Kaiserschützenmuseum dreht sich der Handlungsstrang auch fast ausschließlich um den Krieg und die Waffenarten, die dort verwendet werden. Wichtig für die Allgemeinbildung, aber traurig stimmend, zu was Menschen fähig sind.

Vom Rundgemälde wandern wir am Stift vorbei in Richtung Altstadt, auch der Triumpfpforte kommen wir vorbei.

Das nächste Museum auf unserer Liste ist das „Museum Goldenes Dachl“, das mit einer kleinen, aber feinen Ausstellung aufwarten kann. Hier ist Kaiser Maximilian omnipräsent, dem Kaiser, dem Tirol wahrlich viel zu verdanken hat.

Während ich die verschiedenen Stationen bestaune, finden die Kinder anderweitig Beschäftigung, ein Gemälde von einer Hofdame wird koloriert, das Kunstwerk im Anschluss auch mitgenommen.

Größtes Erstaunen lösen bei mir die Reliefplatten des Kaisergrabes, das original in der Hofkirche (Schwarzmanderkirche) steht, aus. Der Detaillierungsgrad ist nahezu unglaublich… wirklich eine Kunst, die ich in dieser Form noch nicht gesehen habe.

Ein Bild des alten Wappenturms, der ursprünglich neben der Hofburg gestanden hat, hält mich auch länger fest. Was für ein prächtiger Turm muss das damals gewesen sein.

Zu guter Letzt besuchen wir noch den Stadtturm, denn die Aussicht von hier oben ist immer wieder beeindruckend. Obwohl der Turm nicht arg hoch ist, die Wendeltreppe zum Emporsteigen ist schon das erste Highlight.

Schließlich erreichen wir den Ausgang auf den umschließenden Balkon.

Die Aussicht ist heute wunderschön, das Wetter hat sich am Nachmittag wunderbar entwickelt und so sehen wir dunstfrei ins Unter- und Oberland.

Letu hat eine neue Bestzeit auf den Turm geschafft, in 37 Sekunden ist er vom Eingang bis herauf gelaufen.

Zwischendurch haben wir eine Kleinigkeit gegessen, ein Eis rundet den Spaziergang ab.

Auf der Heimfahrt versinken die Kinder ins Display des Handy´s, doch leider macht das fast jeder im Bus gleich… und auch ich verwende das Multitool zum Fotografieren.

Ein schöner Tag in der Stadt, sportlich vielleicht nicht die große Herausforderung, aber dafür haben wir wieder viele Dinge über die Landeshauptstadt, und auch das Land gelernt.

210902 Steiermark

Ein Besuch bei der Verwandtschaft ist jährlich obligatorisch, leider ist dieser Ausflug letztes Jahr aus bekannten Gründen ausgefallen. Dafür steht heuer wieder eine Woche Steiermark an. Bei der Abfahrt in Aldrans hat sich noch ein Passagier, Sara´s Freundin Leonie in die Fahrgemeinschaft eingeschlichen… denn unser Weg führt uns in die Nähe von Klagenfurt, und dort muss eben genannte hin.

Unsere Fahrt führt hauptsächlich über Land- und Schnellstraßen, ich bin immer froh, wenn wir nicht über die Autobahn rauschen müssen. In Schwarzach-St.Veit verlässt uns Leonie und fährt mit dem Zug weiter.

Direkt am Bahnhof können wir dann noch eine alte Dampflockomotive bewundern…

Nachdem wir einige Stunden am Weg waren, erreichen wir schließlich unser Ziel, das Haus in Langegg. Larissa wartet schon auf uns und freut sich auf den Besuch.

Im großen Garten sind Hühner, und zwei Katzen gibt es auch. Das ist für die Kinder ein Traum, fast wie ein kleiner Streichelzoo.

Wir verbringen einen wunderschönen Nachmittag im Garten, nach dem Abendessen werden die Kinder gebettet und wir Erwachsene können noch gemütlich den Abend ausklingen lassen.

Am Folgetag fahren wir zum Schokoladetheater der Firma Zotter, ein Spaß für Groß und Klein, wie wir wieder einmal feststellen.

Nach einer kurzen Einführung können wir durch die Firma gehen und allerlei Schokosorten ausprobieren. Da heißt es nur, nicht zu viel auf einmal naschen, dass die nachfolgenden 100 Sorten auch noch einen Platz finden.

Sogar Schokolade mit Kakaobohnen aus Uganda sind dabei, Sara ist begeistert…

Im Anschluss an das Schokotheater schauen wir uns noch eine Besonderheit an, den essbaren Streichelzoo mit angeschlossenem Restaurant.

Nach dem Motto „Schau deinem Essen in die Augen“ wurde hier ein schöner Zoo mit viel Freilauf für die Tiere gebaut, im Restaurant gibt es eben diese dann als kulinarische Leckerbissen. Für die Zartbesaiteten gibt es eine riesige Auswahl an vegetarsiche Gerichte…

Am Schluß unserer Runde treffen wir sogar noch Herrn Zotter höchstperönlich. Die Heimfahrt gestaltet sich dann ein wenig schwierig, da so manches Kind wohl ein wenig zu viel der süßen Verlockung gekostet hat, ich sage nur Zuckerschock… dennoch erreichen wir wohlbehalten das traute Heim.

Am Abend verwöhnt uns Maggo mit einer Grillage, die sich gewaschen hat… mir liegen noch Stunden später die Köstlichkeiten im Magen. Ein kleiner Spaziergang verschafft mir ein wenig Linderung…

Die wunderbare Gegend hier fasziniert mich immer wieder, ein schöner Flecken Erde. Einzig die Berge würden ich hier wohl sehr vermissen…

210724 Lignano (17.07.2021 – 24.07.2021) II

Der Familienurlaub in Lignano vergeht in müßigem Nichtstun… am Vormittag am Strand, am Nachmittag am Pool, am Abend gibt es dann italienische Kost, mit Tiroler Einschlag… und am Abend die alltägliche Kinderdisco. Obwohl das nicht sehr spannend klingt, vergehen die Tage wie im Fluge und es stellt sich richtige Entspannung ein.

Ein Ausflug mit der Kinderschar nach Lignano City darf natürlich auch nicht fehlen…

Am letzten Abend ist noch eine „Talentshow“ angesagt, Letu will unbedingt mit seinem Einrad mit machen. Also wird unter Tags noch geübt, am Abend hat er dann seinen großen Auftritt… und er gewinnt sogar den Publikums-Award…

Er legt eine sehr tolle Performance hin und bekommt dementsprechend einen Riesenapplaus. Damit ist der Urlaub nun auch für Letu perfekt, er ist überglücklich und trägt eine Medaille nach Hause…
Auch wir haben unseren Spaß und genießen den letzten Abend.

Und so neigt sich unser Urlaub in Lignano auch für dieses Jahr wieder dem Ende zu.

Am Morgen packen wir noch die restlichen Sachen ins Auto und fahren, zum Glück ohne größere Verzögerungen zurück nach Hause. Ein feiner Urlaub, den wir wahrscheinlich wiederholen werden…