Archiv der Kategorie: Mountainbike

150801 Inntalradweg mit Sara und Letu

Nachdem Letu vor einiger Zeit das Fahrradfahren gelernt hat, wird es Zeit für die erste Radtour am Inn-Radweg. Wir starten vom Baggersee los, Richtung Hall. Ich bin überrascht wie gut es geht, wie schnell der kleine Mann mit seinem Fahrrad schon unterwegs ist. 

Sara ist auch mit ihrem neuen Rad mit von der Partie, und wie nicht anders zu erwarten, fährt sich immer wieder super voraus und zeigt uns den Weg. 

Wir fahren in Hall bis zum Gasthaus Badl, leider müssen wir feststellen, dass eben dieses geschlossen ist, und daher entschließen wir uns wieder zurückzufahren.

Nach einiger Zeit erreichten wir wieder den Ausgangspunkt unserer Tour, ich merke dass wir alle drei vom heutigen Tag doch ein bisschen müde sind. Zuerst die Wanderung am Vormittag, und jetzt die Radtour. Brav waren wir heute … 

Tourendaten
Gesamtlänge: 11,19km
Gesamtdauer: 1:08h

150710 Über Natters/Mutters nach Aldrans

Auf neuen Pfaden geht es heute mit dem Radl von der Arbeit nach Hause. Da der Innsteig bei den Karwendelbögen immer noch gesperrt ist, wähle ich als Alternative den weiter westlich gelegenen Sieglangersteig. Von dort erreiche ich nach einer kurzen Ritt durch eine Siedlung und über die Hauptstrasse das Schloss Mentlberg.

Vorbei an dem schönen Schloss fahre ich den Natterer-See-Weg hinauf durch einen heißen Wald zum Eichhof, von dort vorbei am Landeskrankenhaus Natters und runter nach Natters selber.

Eine kurze Auffahrt nach Mutters, dann geht es einmal in flotter Fahrt durch Gerberbach bis hinunter in die Sillschlucht. Dort, angenehm kühl, steige ich wieder hoch, den Handlhofweg, an der Mülldeponie Ahrental vorbei, grüße noch den Umweltwächter (Skulptur aus Metall, vom Telfer Künster Bernhard Witsch) und trete hinauf nach Vill.

Von dort geht es angenehm über die Felder nach Lans, an der Kirche vorbei bis zur Abzweigung Aldrans/Sistrans.

Ich nehme den Weg zu mir nach Hause, im flotten Fahrtwind lasse ich mich abkühlen und erreiche bald schon mein Zuhause.

Gesamtstrecke: 18,58km
Höhe: 590m
Dauer: 1:21h

Von Innsbruck übers Halltal (1.485m) nach Aldrans (11.05.2015)

Die erste Mountainbiketour mit Alfons heuer, das kann nur ins Halltal sein. Da ich wie jeden Tag mit dem Fahrrad auf die Arbeit geradelt bin, entschließe ich mich, auch die Anfahrt zum Halltal per Rad´l zu machen. Über den Inntalradweg fahr ich bis kurz nach der Mühlauer Brücke, dann geht’s  durchs Mühlauer Gewerbegebiet hinauf zu den Dörfern. Durch Arzl und Rum geht es nach Thauer, dort zweige ich auf den Höhenweg ab, und fahre in Richtung Absam. An der Andreas Hofer Kaserne werden Erinnerungen an meinen Präsenzdienst wach, denn genau in dieser Kaserne habe ich damals meine Monate gemacht. Die Joggingrunde ist mir bis heute noch im Gedächtnis geblieben.

Dann erreiche ich den Parkplatz am Anfang des Halltals. Da Alfons noch nicht da ist, wir haben als Treffpunkt eben diesen Platz ausgemacht, beschließe ich, noch nach Geocaches Ausschau zu halten. Prompt finde ich einen an der Brücke über den Weissenbach. Ich beschließe, langsam das Tal hineinzufahren, Alfons wird mich sicher am Weg finden. Bei der Wasserfassung und der ersten Ladhütte finde ich noch weitere Geocache, dann hat Alfons aufgeschlossen und wir fahren gemeinsam gemütlich weiter.

Bald erreichen wir das berühmt-berüchtigte Bettelwurfeck, das eine Steigen von 32% aufweist. Richtig steil geht es da hinauf, da spürt man trotz gemütlichen Fahrens, wie die Batterie zusehends leer wird… und ich spreche nicht von einer E-Bike-Batterie!

Oberhalb angekommen, ist eine kurze Verschnaufpause angesagt, aber da ich keinen Empfang mehr habe, kann ich auch keine Caches mehr suchen. Dafür stürzt mein Telefon ab, und die Track Aufzeichnung ist dann gestoppt. Daher haben von dieser Tour auch zwei Aufzeichnungen.

Vom Bettelwurfeck geht es in konstanter Steigung hinein, zum Talschluss und den Herrenhäusern. Das letzte Stück ist eine grobe Schotterpiste, die jedoch heuer besser in Schuss ist, als ich es in Erinnerung habe.

 

Glücklich erreichen wir dann das „Knappenhäusl“, ein Selbstbedienungskiosk, ohne Belegschaft. Manchmal ist er da, der Besitzer, aber heute nicht. Wir haben Glück, es sind noch genau 2 Biere da, die wir im Schatten der Berge genießen. Bald wird es frisch und wir ziehen uns die Jacken an. Es wird Zeit für den Aufbruch.

Die Abfahrt ist hier immer sehr lustig, da wenig Autos unterwegs sind. So kann man ganz ein schönes Tempo fahren. Bei mir ist es dann doch ein bisschen zu viel des Guten und die Bremsen greifen nicht mehr richtig. Nachdem ich doch stehenbleiben kann, sehe ich, dass die Bremsen ganz schwarz sind… also ein bisschen hofelliger wird’s wohl sein müssen!

Beim Runterfahren landet direkt neben uns noch ein privater Hubschrauber, die am Hochhahdkopf Material transportieren. Machen ganz nett Krach, die Dinger. Wohlbehalten erreichen wir den Parkplatz und von dort geht’s noch zu Alfons und Maria heim. Ein Bier für den Weg und eine gute „Bauernpizza“, so gestärkt geht’s heim über Häusern und Ampass. Eine lange Tour mit sehr schönen Passagen. Wieder einmal super!

Länge: 36,40km

Dauer: 2:40h

Höhe: 1275m

Arzler Alm, 1067m und Rumer Alm, 1243m (08.05.2015)

Eine schnelle Runde nach der Arbeit, das ist mir heute in den Sinn gekommen. Da ich danach ja noch heim fahren muss, sollte es schon überschaubar sein. Also wähle ich als Ziel die Arzler Alm, mit Option auf Erweiterung auf die Rumer Alm.

Von der Arbeit fahre ich direkt zur Höttinger Auffahrt und dann hinauf auf den Berg. Es geht gleich zügig ein paar Meter in die Höhe, der Weg ist aber super zu fahren, und schon bald sind auch wenig Autos am Weg. Am Höttinger Steinbruch vorbei, in dem ich früher ein bisschen geklettert bin, geht es weiter bis zu Hungerburg.

Von dort fahre ich über den Rosnerweg hinauf auf die Alm. Nach ca. 50min erreiche ich die Alm, trinke dort einen schnellen Johann (Johannesbeersaft + Mineralwasser), dann schwinge ich mich nochmals in den Sattel und fahre noch weiter bis zur Rumer Alm. Ich habe mir vorgenommen, dort eine gemütliche Pause auf der Terrasse zu machen, aber als ich dort ankomme, ist die Alm geschlossen. So ein Pech aber auch…

Also fahre ich runter ins Tal, bei der Enzianhütte vorbei. Ich erreiche bald wieder Mühlau, von dort fahre ich über das DEZ und Ambras nach Hause. Schöne Runde bei wunderschönem Wetter.

Länge: 21,10km

Dauer: 1:42h

Höhe: 883m

MTB Über die Sillschlucht nach Hause

Der Frühling zieht ins Lande und ich kann mich endlich wieder auf das Fahrrad schwingen. Juhu.

Die tägliche Fahrt auf die Arbeit ist mir schon während der langen dunklen Wintertage abgegangen. Voller Elan starte ich in die neue Saison und habe mich auch gleich ein paar neue Routen zurechtgelegt, dir mir die Heimfahrt versüßen sollen. Die erste Tour, die ich ausprobiere, ist über die Sillschlucht, eine kurze, und auch kurzweilige Route über den Wanderweg bis zur zweiten Brücke, und dann über Vill, Lans heim nach Aldrans.

Es hat zwar vorgestern noch geschneit, und dementsprechend wird es feucht sein, aber das ist mir heute egal… es gibt eine Waschmaschine, eine Dusche und auch eine Waschstraße… alles was man fürs „Aufräumen“ braucht.

Die ersten Meter muss ich durch die Stadt, bis zum „Gasthause Bierstindl“, von dort geht’s über die Brücke über die Autobahn und schon bin ich auf dem anfangs sehr gut ausgebauten Steig.

Über eine Brücke passiere ich einen der Zugangsstollen des BBT (Brenner-Basis-Tunnel), dann wird der Steig auch schon schmäler. Bald ist die erste Brücke, mit Gitterrost belegt, erreicht, nach diesem kleinen Hindernis bin ich auf dem richtigen Steig, ganz nett schmal…

Die Fahrt am Steig macht richtig Freude, durch die Niederschläge ist der Boden aufgeweicht und in manchen Plätzen artet das Fahren dann doch eher zur Schlammschlacht aus. Stellenweise ist der Steig so aufgeweicht bzw. ausgesetzt, dass ich schieben muss.

Aber das ist mir der Spaß auf jeden Fall wert. Nach einer kurzweiligen Strecke über den Steig erreiche ich die mir bekannte Brücke, über die Sill, bei der ich dann Richtung Fahrzentrum ÖAMTC, MA Ahrntal und im weiteren über eine Stichstraße rauf nach Vill komme.

Von dort fahre ich bei wunderschöner Aussicht und wärmenden Sonnenstrahlen über den Lansersee über die Vogelhütte nach Hause.

Super, diese Tour werden ich öfter nach der Arbeit nach Hause fahren, weil´s einfach Spaß macht.

Tourdaten:
Gesamtlänge: 16,0km
Gesamtdauer: 1:09h
Höhenmeter: 583m

141010 Patscherkofel (2.246m)

Noch eine Mountainbiketour wollen Alfons und ich machen, bevor der Schnee weitere Radlausflüge verhindern wird… daher entschließen wir uns, noch einmal auf den Patscherkofel zu fahren. Gesagt getan, die Fahrräder finden Platz im Auto und schon bald sind wir beim Grünwalderhof.

Die Tour geht zuerst durch den Wald, vorbei an der Patscheralm und bis zur Hochmahdalm. Der Weg ist lang, aber läßt sich gut fahren. Bald erreichen wir das Patscherkofel-Schutzhaus. Da der Föhn extrem bläst, überlegen wir uns, ob wir weiterfahren oder nicht… Klar doch, so ein kleiner Wind macht uns nichts aus…

Nach ca. 30min. erreichen wir mit Ach und Krach den Gipfel, der Sturm wollte uns fast nicht rauflassen. Schnell im Schutze der Gipfelstube umgezogen, ein Gipfelbild geschossen, und dann sind wir auch schon wieder runtergefahren… gemütlich war es heute nicht.

140907 Patscherkofel

Kurz entschlossen packe ich mir das Mountainbike ins Auto, fahre Richtung Patsch und parke beim Heiligwasser-Parkplatz, um endlich einmal meinen Hausberg per Fahrrad zu bezwingen. Vom Parkplatz geht zuerst nach Patsch und von dort über einen steilen Weg rauf, durch Wald bis zur Patscher Alm…

Von der Patscher Alm zuerst ein Verschnaufer in Form einer recht moderaten Steigung, bevor der zweite steile Abschnitt zur Hochmahdalm kommt. Auch dieser ist bald geschafft, und ich befinde mich bald schon über den Bäumen und genieße die schöne Aussicht auf das Inntag.

Noch ein paar Kurbler und ich stehe auf dem Gipfel, endlich habe ich meinen Hausberg auch mal bestiegen… mit dem Mountainbike