240530 Urlaub Toskana I

Wir, Biggi und ich, sind in der Toskana zu einer Einweihungsfeier eingeladen. Dazu gesellen sich noch die Kinder von Biggi und eine gute Freundin. Am späten Nachmittag, es ist ein Reisewochenende angesagt, starten wir los…

Ohne Probleme passieren wir den Brenner, Sterzing mit der großen Autobahn-Mautstelle. Über Verona, Modena, Bologna, Florenz und Sienna erreichen wir die südliche Toskana. Es ist schon spät in der Nacht, die letzte Stunde fahren wir in Dunkelheit. So versäumen wir die schöne Umgeben, diese können wir die nächsten Tage dann voll genießen.

Ein wunderschöner nächster Tag startet und wir erkunden die Umgebung. Das besagte Gut, von einer Freundin von Biggi erworben, wurde in den letzten Monaten hergerichtet und wartet nun seiner Gäste. Wir dürfen schon mal „testen“…

Ein feines Frühstück in der Sonne, während Tirol im Regen erstickt, lässt uns fein in den Tag starten.

Die Unterkunft ist einfach, aber sehr stylisch ein- und hergerichtet. Das ist ein echter Traumplatz.

Wir schauen uns den interessiert den gesamten Komplex an, überall gibt es schöne Ecken und Details zu entdecken.

Ein Schwimmingpool inmittes eines Olivenhains macht die Idylle komplett! Sehr zu empfehlen, dieser Platz!

Sogar einen „Schwimmingpool“ für Frösche entdecken wir, dieser ist mit Seerosen ausstaffiert…

Bald haben wir einen großen Teil des Anwesens umrundet und finden das Gesamtkonzept mehr als gelungen.

Am späten Vormittag fahren wir nach Castelnuovo Berardenga, um ein paar Sachen für zum Essen und Trinken zu kaufen. Heute ist hier Bauernmarkt mit frischem Obst und Gemüse.

Wir trinken einen Kaffee in der Bar Centrale, dann spazieren wir ein wenig durch den Ort. Ich schaue mir auf dem Weg noch ein kleines Kirchlein an, während der Rest die Umgebung erkundet.

Die Kirche ist innen sehr schlicht, aber sehr feierlich. Ich finde die schlichten Kirchen sehr schön!

Wir fahren wieder retour zur Unterkunft, nach einer kurzen Pause und Mittagessen wollen wir noch ein wenig spazieren gehen. Zumindest für Biggi und mich trifft das zu…

Hinter dem Platz ist ein kleiner Hügel, der uns richtiggehend einlädt.

Von weiter oben haben wir eine feine Aussicht über die nähere Umgebung. Die Umgebung hat einiges an Pflanzen zu biegen, der gelbe Ginster sticht besonders hervor.

Schließlich erreichen wir wieder das Anwesen mit den typischen Zypressen. Es ist ein wenig kühl geworden, aber immer noch angenehm.

Wir verbringen einen gemütlichen Abend, teilweise mit anderen Gästen und den Eignern… es ist echt super hier!

240525 Radrunde Füssen

Über das Wochenende bin ich mit Letu auf der Hütte. Wir haben dieses Mal unsere Räder mitgenommen, einfach mal zum probieren, wie gut das gehen würde. Und so ausgerüstet, beschließen wir, die Räder gleich auch gut zu nutzen.

Von Pflach aus starten wir in Richtung Vogelturm, am Weg entlang zum Lech. Letu nutzt die „feinen“ Strecken für kleine Kunsteinlagen, während ich mich umschaue und so manche Kuriosität in der Natur finde.

Nach dem Vogelturm führt uns der Weg durch die schönen Lechauen.

Bei Lechaschau wechseln wir die Flussseite und fahren über die Radlbrücke auf die Westseite des Lechs.

Aktuell führt der Lech gar nicht so viel Wasser, das soll sich aber in den nächsten Tage noch ändern…

Über die Lechauen in der Nähe von Oberletzen…

…dann weiter über Musau und hinaus über schöne Wiesen nach Vils. Dort sticht uns gleich das „Wahrzeichen“, die Schretter-Firma ins Auge.

Bevor wir Vils erreichen, zweigen wir nach rechts ab, in Richtung Vilser Scharte.

Nun müssen wir ein paar Meter hochfahren, bis wir die Scharte und kurz danach den Alatsee erreichen.

Der schöne See, der vor ein paar Jahren durch den Roman „Seegrund“ bekannt wurde, liegt nun vor uns. Leider ist das Wetter heute nicht so toll, ansonsten hätte sich hier ein kurzer Sprung ins kühle Nass angeboten.

Weiters fahren wir über das Faulenbachtal und den Burkenbichlberg in Richtung Füssen.

Plötzlich stehen wir auf dem Mundloch des Grenztunnels. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, aber nun kommt mir in den Sinn, dass der Tunnel unterhalb von uns verläuft.

Wir nutzen unseren Trip nach Füssen auch für einen Besuch im Sportmarkt. Hier kaufen wir uns so manches tolle „Sport-Accessoire“ ein.

Abgerundet wir unser Besuch noch durch ein feines Mittagessen mit Country-Klängen am Grill!

Da das Wetter nicht so toll ist, ist heute einiges los am Sportmarkt. Wir haben genug Geld ausgegeben, nun geht es wieder (mit Umweg) zurück in nach Pflach.

Wir fahren quer durch die Altstadt von Füssen, vorbei an der Schiffswirtschaft…

… und schließlich über einen spannenden Waldweg oberhalb der Hauptstraße in Richtung Schwangau.

Schwangau, Ort der Königsschlösser, mit dem weltberühmten Schloss Neuschwanstein, ist auch heute wieder gut besucht. Allerdings sind wir nur auf Durchreise, daher stört uns das nicht.

Das wunderschöne zweite Schloss ist „Hohenschwangau“, das Geburts-Schloss vom Märchenkönig „Ludwig II.“

Bald haben wir die Tourismushochburg und die Menschenmassen hinter uns gelassen, nun radeln wir wieder gemütlich auf feinen Straßen am Alpsee vorbei.

Hier bin ich viele Jahre nicht mehr gewesen, wunderschön liegt der Alpsee eingebettet zwischen Wäldern und Bergen. Kein Wunder, dass so viele Leute diesen Platz sehen wollen.

Am Gasthaus Schluxen vorbei erreichen wir Oberpinswang, nun rückt der Säuling wieder in gewohnter Form in unser Blickfeld.

Das letzte Hindernis, der Kniepass auf unserem Weg wird auch gleichzeitig die größte Herausforderung. Kaum auf halber Höhe, meint Letu, dass er Luft am Reifen verliert. Kein Problem, denke ich mir, ich habe Flickzeug und einen Ersatzschlauch dabei.
Leider ist das Flickzeug nicht komplett, kein Kleber mehr vorhanden, und der Schlauch passt auch nicht… Oje!

Da wir aber so nahe am Zuhause sind, radle ich schnell nach Pflach weiter, hole das Auto von Mama und fahre damit zurück zu Letu. Gerade als ich eintreffe, fängt es leicht zu regnen an. Also schnell das Zeug ins Auto und ab nach Hause.

Wir stellen das Auto zu Hause ab, fahren nach Reutte. Dort besorgen wir Reparaturzeug und können das Rad wieder herrichten.
Dann fahren wir zur Hütte hoch, heute schlafen wir nochmals hier oben!

Wir genießen die Aussicht und machen uns ein gutes Essen. Später spielen wir noch ein paar Runden „Mensch-ärgere-dich-nicht“… und ich muss mich aber doch sehr ärgern…

Nicht allzu spät kriechen wir in die Federn… es war ein langer Tag!

Es war ein sehr feiner Aufenthalt auf der Hütte und eine tolle Radltour, die wir heute unternommen haben. Das machen wir hoffentlich bald mal wieder!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:22 h
Gesamtlänge: 38,27 km
Höhenmeter: 463 m

240520 MTB Vorbergalm, Voldertal (1.668m)

Da es uns gestern mit dem Radl so gut gefallen hat, beschließen Biggi und ich, heute gleich noch eine Runde zu drehen.
Wir küren das Voldertal zu unserem Ziel, die Anfahrt per Auto ist zwar mühselig, aber schön. Am Parkplatz angekommen stellen wir fest, dass wir heute nicht die Einzigen sind. Rasch sind die Mountainbikes startklar gemacht und wir legen los.

Die Straße zieht ziemlich gerade das Tal hinein, mit gleichbleibender Steigung. Nur wenige Flachpassagen lassen die Wadeln ein wenig abkühlen.

Immer weiter führt uns der Weg ins Gebirge. Beim schönen Wasserschloss kommen uns Radler mit Skiern auf dem Rücken entgegen, die kommen vom hintersten Tal. Scheinbar ist es noch halbwegs gut gegangen.

Überall fließt in den Tuxern das Wasser, es ist sehr grün. Im direkten Vergleich zum Karwendel fällt dieser Unterschied enorm auf.

Wir passieren die Abzweigung zur Voldertalhütte, beim Rückweg werden wir hier eine Einkehr machen. Aber nun wollen wir noch weiter zur Vorbergalm.

Der erste Teile der Tour führt durch alte Wälder, im Sommer ob der Kühle eine Wohltat. Auch heute genießen wir dies, allerdings leidet die Aussicht ein wenig darunter.

Schließlich erreichen wir das sogenannte Dörfl, eine Ansammlung von Häuschen, die wirklich einen leichten Siedlungscharakter ausstrahlt.

Hier verschnaufen wir noch einmal, genießen die Aussicht und erfreuen uns auch an dem schönen Wetter. Es ist aber ein wenig kühler als gestern…

Nun steht der Schlussspurt am Programm, führte der Weg bis jetzt immer kerzengerade ins Tal hinein, macht er kurz vor der Alm eine 180 Grad-Kurfe…

…um dann in einem weiten Bogen auf die Alm zu führen.

Schließlich sind wir am Ziel. Auf der Alm wird schon fleißig die kommende Saison vorbereitet, im Hintergrund sehen wir noch die schneebedeckten Tuxer Gipfel. Wieder einmal werden wir an unsere geplante Tour im Sommer erinnert und die Vorfreude wächst!

Bei der Alm ist kein Ausschank, daher setzen wir uns in der Nähe auf eine Bank, in die Sonne und genießen unsere mitgebrachte Brotzeit. Das tut nun richtig gut, es ist sehr angenehm in der Sonne!

Gegenüber der Alm liegt gut sichtbar der Voldertaler Bergsturz. Im Winter 1820 stürzte hier die Ostflanke des Glungezers mit Getöse ins Tal. Der Bergsturz staute den Bach auf, daher war hier von 1820 bis 1900 ein kleiner See vorhanden. Die Sage vom Glungezerriesen spiegelt diese dramatischen Ereignisse wieder.

Nachdem wir unsere ausgedehnte Pause genossen haben, fahren wir über den gleichen Weg wieder ins Tal, bzw. zum Parkplatz.

Bei der Voldertalhütte (Naturfreunde Tirol) machen wir noch einen Zwischenstopp, gönnen uns Kaffee und Kuchen und sind bas erstaunt, wie viele Leute doch den Weg in dieses urige Tal gefunden haben.

Das Voldertal gefällt mir auch sehr, gerne möchte ich bald wieder eine Tour hier machen! Ich freu mich schon…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00 h
Gesamtlänge: 12,16 km
Höhenmeter: 588 m

240519 MTB Walder Alm (1.501m)

Heute ist Radltag, und das Wetter ist wieder Mal auf unserer Seite. Die Tour heute: Wir, Biggi und ich wollen über den Forstweg über dem Vomper Loch auf die Walder Alm radeln. Vor ein paar Jahren bin ich die Strecke mal mit Alfons gefahren, ich habe sehr gute Erinnerungen an die Tour und freue mich schon sehr!

Wir starten am Wanderparkplatz bei der Mautstraße zur Hinterhorner Alm. Zuerst müssen wir ein Stück der Straße entlang fahren. Allerdings ist dieser Weg nicht so stark befahren und wir kommen gut voran.

Nachdem der Weg uns immer weiter nach Osten und in Richtung Vomper Loch führt, erreichen wir die Forststraße, die uns nun in die Höhe führt.

Das Wetter ist wunderschön, allerdings nicht so heiß. Ideal für eine Tour mit dem Mountainbike. Noch ist der Weg angenehm flach, wir passieren wunderschöne Blumenwiesen.

Dann wird der Weg ein wenig steiler und führt uns durch Laub- und Mischwald.

Wir erreichen den Wendepunkt, in einer „Fast-180-Grad“-Kurfe dreht der Weg nun gen Westen, hinein in das Vomper Loch. Vor uns, prominent, liegt nun die Huderbankspitze, einer der schwierigeren Karwendelberge.

Wir genießen die Aussicht und die Sonne, allzu lange bleiben wir allerdings nicht stehen, noch ein Stück des Weges liegt vor uns.

Mich faszinieren die Täler rund um Innsbruck immer wieder. Sei es das mir ans Herz gewachsene Halltal, oder auch wie hier das Vomper Loch. So nahe zur Landeshauptstadt und dennoch so unberührt und wild…

Der Blick zurück offenbart den Anfang des Vomper Loches und im Hintergrund den Largoz.

Wir erreichen die gemütliche Ganalm, die eine wunderbare Lage hat. Heute kehren wir hier nicht ein, denn unser Ziel liegt immer noch vor uns.

Über der Alm wird der Weg wieder ein wenig steiler…

… und wasserreicher…

… und generell wilder. Aber mit dem Radl kommen wir überall durch.

Auf den letzten Metern schiebt sich der von hier imposant in den Himmel stechende Hundskopf ins Blickfeld.

Und dann sehen wir endlich die Walder Alm, auch dieser Platz wunderschön auf einer weiten Hochebene inmitten von Almwiesen gelegen.

Wir haben heute mal wieder eine gute Brotzeit dabei, daher bleiben wir anstatt bei der Alm bei der Kapelle stehen, lehnen uns an den Zaun und genießen die ausgedehnte Pause…

… mit wunderschöner Aussicht auf das Almen-Ensemble.

Nach ausgiebiger Pause fahren wir über die Asphaltstraße hinab ins Tal, direkt zum Auto.

Eine tolle Tour liegt hinter uns, mit einer feinen Abfahrt. Diese Tour macht Freude auf mehr Touren diesen Sommer!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:38 h
Gesamtlänge: 23,42 km
Höhenmeter: 819 m

240512 Wanderung Rosengarten

Das Wetter ist super, Biggi und ich beschließen, eine kleine Wanderung von Aldrans aus zu machen. Den Rosengarten in Igls habe ich schon länger nicht besucht, also fällt die Wahl auf diese Runde. Mit dem Bus fahren wir zuerst zum Olex (Patscherkofel Talstation)

Von hier wandern wir parallel zur Bundesstraße, aber schön im Wald gelegen gen Süden. Am Grünwalderhof queren wir die Straße und erreichen den Rosengarten.

Woher der Rosengarten seinen Namen hat, kann ich nicht genau sagen, ich könnte mir allerdings vorstellen, dass auch hier die Färbung am Abend, beim Sonnenuntergang eine Rolle gespielt hat. Ähnlich wie das im Südtirol auch der Fall sein soll…

Am Waldrand entlang wandern wir auf schönem Pfad, dann durch den Wald bis zum Kurpark in Igls.

Wir queren den Ort, bis wir kurz vor der Haltestelle Igls der Linie 6 auf ein Kneippkurbad stoßen. Dort kommen wir nicht vorbei, rasch schlüpfen wir aus den Schuhen und strecken die Füße in das kalte Nass.

Das Wasser ist wirklich kalt, mehr wie zwei Runden schaffe ich nicht, dann muss ich raus aus dem Wasser. Aber so erfrischt, ist der weitere Weg ein Klax.
Von Igls spazieren wir erst nach Lans, dann über den Lanser See zum Lanser Golfplatz.

Über feine Wiesenwege und durch einen kurzen Waldpfad erreichen wir mein Zuhause. Eine feine, unkomplizierte Wanderung in der direkten Umgebung… so mag ich das!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:12 h
Gesamtlänge: 9,11 km
Höhenmeter: △ 106 m / ▽ 347 m

240511 Familienwochenende 2024 – Alpaka Wanderung

Nach einem wunderbaren Frühstück steht heute als Highlight eine Alpaka-Wanderung in der Nähe unserer Unterkunft auf dem Programm.

Rasch sind wir an dem Gut, dort werden wir von der Besitzerin schon erwartet. Eine kurze Einweisung, damit wir mit den „Basics“ vertraut sind, dann können wir schon rein ins Alpaka-Areal.

Die erste Übung ist das Füttern der Tiere, das soll auch beidseitiges Vertrauen aufbauen. Die Kinder sind schon fleißig beim Sondieren, welches Tier wohl am Besten passen werde.

Schließlich wird noch am Platz die Einteilung gemacht. Hier fällt ein für mich sehr netter Spruch, der sich alsbald als absolut wahr herausstellen wird: „Wir finden für jeden Charakter das geeignete Alpaka“.

Ein paar kurze Gewöhnungsschritte, dann starten wir los mit unserer Wanderung. Während Maggo und ich als Begleiter fungieren, haben alle Anderen jeweils ein Tier an der Leine, die ganz kleinen Kinder sind natürlich auch in Begleitung.

Über einen erst engen Pfad erreichen wir bald eine schöne Kirche, dort zweigen wir auf einen Waldweg ab.

Nun geht es steiler bergan, aber in der Kühle des Waldes ist dies gerade angenehm. Plötzlich scheuen die Tiere, nach ein paar beruhigenden Worten lassen sie sich aber wieder weiterführen. Die Ursache bleibt im Verborgenen…

Schließlich erreichen wir den Waldrand und sehen nun den Ulrichshögl vor uns, der kleinen Hügel, den wir am ersten Tag besuch hatten.

Das Gras steht hier schon hoch, teilweise haben die Bauern am Vortag das Wetter genutzt und die Wiesen gemäht.

Immer wieder müssen wir mit den Tieren eine Fresspause einlegen. Ich bin fasziniert, wie viel Gras und Kräuer die putzigen Vierbeiner verdrücken können.

Vorbei an der Margeritenwiese und dem Nechlhof wandern wir über noch eine Wiese inmitten dieser schönen Landschaft.

Ein weiteres Stück müssen wir durch den Wald, dann erreichen wir wieder zuerst die Kapelle und dann die Koppel. Hier darf sich nun jeder ausgiebig von „seinem“ Alpaka verabschieden…

… und Zeit für Portraits bleibt auch noch!

Im Anschluss an dieses Abenteuer gönnen wir uns noch ein gutes Mittagessen in Thundorf, gemütlich lassen wir den Nachmittag verstreichen. Zurück in der Unterkunft heißt es für Letu und mich packen, wir fahren heute schon wieder retour.

Die Zufahrt vergeht gewohnt unspektakulär, schließlich erreichen wir am späteren Nachmittag Innsbruck und sind froh, wieder zu Hause zu sein.

Das war wieder mal ein gelungenes Familienwochenende, danke hiermit an die Organisatorin!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:57 h
Gesamtlänge: 5,01 km
Höhenmeter: 143 m

240510 Familienwochenende 2024 – Burghausen

Ein wunderschöner Morgen, die Sonne lacht vom Himmel. Das Frühstück am Bauernhof tut noch das seine, damit der Tag nicht besser starten kann!
Heute steht das schöne Städtchen Burghausen auf dem Programm. Was ist so besonders an diesem Ort? Die Burg ist eine der längsten Burgen überhaupt… über einen (1) Kilometer lang…

Am Eingang werden wir von unserer Tourführerin empfangen. Richtig „gewandet“ steht sie schon am Parkplatz, nach kurzer Einführung starten wir unseren Rundgang.

Wir starten ganz am Anfang, beim Haupttor und arbeiten uns Tor für Tor, Hof für Hof weiter in die zentrale Burg.

Das ganze Areal ist noch bewohnt, wir hören zu unserem Erstaunen, dass die Wartezeiten für eine Wohnung hier bis zu 25 Jahre dauert. Dafür ist der Platz auch wirklich magisch…

Das das unterhalb der Burg liegende Örtchen strahlt Eleganz und Gemütlichkeit aus, die schönen bunten Häuser erinnern ein wenig an die Innzeile in Innsbruck, mit dem Unterschied, dass hier die Salzach durchfließt.

Die Burg selber wurde nie angegriffen und erst unter Napoleon teilweise umfunktioniert. Damals wurde das Haupttor geschliffen, der Rest blieb bis in die Jetzt-Zeit gut erhalten.

Nach einem langen, aber sehr interessanten Marsch erreichen wir schließlich den vorletzten Hof, der uns zur Hauptburg führt.

Auf der Ostseite der Burg liegt der Wöhrsee, ein weiteres Schutz der Burg. Heute ist dies allerdings kein Schutzwall mehr, sondern ein beliebter Erholungsplatz und im Sommer sicher auch ein beliebter Badeplatz.

Die beeindruckende Hauptburg ist bis heute in einem wunderbaren Zustand, da hier immer gelebt wurde, sei es als Wohnareal, oder aber auch als Kaserne.

Hier im Hof sind wir am Ende unserer interessanten Tour angekommen. Wir machen noch ein nettes Gruppenfoto auf der Stiege im Innenhof, dann verlässt uns unsere Führerin, die einen formidablen Job geleistet hat!

Wir wandern ein Stück retour, dann biegen wir über einen kleinen Steig hinab in die Stadt.

Überall entdecken wir gemütliche, kleine Plätze.

Bald erreichen wir den Hauptplatz der Stadt, dort schauen wir uns kurz um und entdecken einen gemütlich ausschauenden Gastgarten.

Wir gönnen uns ein gutes Mittagessen und im Anschluss noch ein Eis. Damit sind wir gut gestärkt.

Wir erkunden noch den unteren Teil der Stadt, aber der Ort, wenngleich schön, ist doch recht überschaubar.

Wir schauen in ein paar Geschäfte, finden dies und das und genießen die Zeit zusammen. So wie ein Familienausflug halt sein soll!

Langsam werden wir dann doch müde von der Herumwanderei, also machen wir nochmals Pause auf einer Bank, dann brechen wir auf zu unserer Unterkunft.

Ein letzter Blick auf die Burg, die majestätisch über der Stadt thront, dann spazieren wir durch verwinkelte Gassen zurück zum Parkplatz.

In der Unterkunft gibt es erst mal Kaffee und eine ausgiebige Pause. Am Schluss des Tages spazieren wir nochmals auf den Ulrichshögl, um den Sonnenuntergang zu genießen…

Ein feiner Tag neigt sich dem Ende zu, wir sitzen zu Abend noch ein wenig zusammen und haben eine feine Zeit.

240509 Familienwochenende 2024 – Anreise

Das alljährliche Familienwochenende steht vor der Tür, heuer sind wir nochmals am selben Ort wie letztes Jahr, allerdings hat sich das Programm ein wenig geändert. Der Platz hatte sich letztes Jahr als ideal speziell für die Kinder herausgestellt, daher war die Entscheidung heuer rasch getroffen.
Am Donnerstag ist Anreisetag, und über den Nachmittag verteilt trudeln wir nach der Reihe ein.

Die Zimmer sind schon vorab eingeteilt, das schließt so manche Diskussion gleich von Vorne herein aus und lässt das Wochenende entspannter starten. Letu und Sara haben gleich mal ihre Betten ausgesucht, später soll sich alles nochmals ein wenig ändern!

Während wir auf die restliche Mannschaft, wir sind die Ersten am Bauernhof, eintrudelt, genießt Sara die Stille mit einem Buch, Letu hat das Trampolin wiederentdeckt und übt fleißig neue Tricks.

Währenddessen wandere ich mich Mama auf den Ulrichshögl, einem kleinen Muggel mit Kirche gleich in der Nähe.

Die Aussicht auf das Alpenvorland ist phänomenal, das Wetter passend dazu nur mit ein paar harmlosen Wolken gespikt… echter bayrischer Himmel also!

Oben am Hügel angelangt, sehen wir das „Margeriten-Haus“, das uns letztes Jahr auch schon fasziniert hatte. Und heute ist die Kirche auch offen und wir können einen Blick in das Innere des Gotteshauses werfen.

Zufälligerweise kommt auch noch der Organist vorbei und bietet uns eine kleine, aber feine Privatführung durch die Kirche an. Wunderbar….
Vor der Kirche bewundern wir noch die Aussicht auf Salzburg und den Untersberg, dann drehen wir wieder um.

Bei unserer Ankunft ist der Rest der Familie nun auch eingetroffen und wir genießen einen Kuchen auf Saras Geburtstag.

Und später, als der erste Trubel vorbei ist, gönnen sich die Erwachsenen einen „Sundowner“

Am Abend gibt es wunderbare Spaghetti Bolognese, und mit einem feinen Gesprächsabend lassen wir den Tag ausklingen!
Ich freue mich schon auf morgen…

240505 Kriegerkapelle (1.739m)

Das Wetter ist wiederum, entgegen dem Wetterbericht, schön, aber ein wenig kühler als gestern. Wir fahren mit dem Bus nach Rinn, hier starten wir unsere Wanderung auf die Kriegerkapelle.

Dem ersten Teil folgen wir meiner Standardroute auf die Rinner Alm, überall blüht, kreucht und fleucht es! Wunderbar, der Frühling.

Ein paar Meter folgen wir der Schotterstraße, dann zweigen wir auch schon auf den Rinner Almsteig.

Am Waldspielplatz vorbei, die Forststraße ein paar Mal querend, steigen wir höher und höher.

Am Steig sehen wir immer wieder die Auswirkungen der letzten Föhnwellen. Überall liegen sturm-gefällte Bäume.

Über wurzel-bewähren Steig erreichen wir schlussendlich das erste Ziel, die Rinner Alm (1.397m).

Diese ist heute gut besucht, viele Wanderer nutzen das gute Wetter. Der erste Blick über die Bänke auf der Veranda zeigt keine freien Plätze. Uns ist das egal, da wir eh noch keine Einkehr planen.

Hinter der Alm steigen wir höher, und über den Vogelfängerweg erreichen wir den Vogelfänger-Boden

Hier wurde die Infotafel überarbeitet, in neuem Glanz erstrahlen hier Tannenmeise, Fichten-Kreuzschnabel und Buchfink. Auch wenn ich diese Vögel hier noch nicht gesichtet habe, die Bilder sind dafür umso anschaulicher.

Nun wechseln wieder wieder auf eine Forststraße, die ganz neu hergerichtet scheint. Zumindest ist hier wenig Verkehr, denn der Belag ist noch in perfektem Zustand.

Am Ende zweigt ein kleiner Weg nach rechts, und wir erreichen unser für heute höchstes Ziel, die Kriegerkapelle (1.739m).

Die Aussicht von diesem Platz ist spektakulär, leider ist es noch ein wenig kühler geworden und die Pause auf der Aussichtsbank reduziert sich auf das Nötigste!

Wir folgen dem gleichen Weg zur Abzweigung Rinner Alm / Aldranser Alm, dann wandern wir in Richtung der zweiten Alm.

Über den Sepplsteig, einen kleinen Verbindungssteig zwischen den Almen, wandern wir durch moosigen Wald und eng stehende Bäume.

Das letzte Stück bestreiten wir wieder auf einer Forststraße, bevor wir vor unserer zweiten Alm, der Aldranser Alm (1.503m) stehen. Auch hier kehren wir nicht ein…

Es ist später geworden als geplant, also schauen wir, dass wir ohne Pause weitergehen. durch ausgedehnte Moosbeerfelder steigen wir ziemlich direkt von der Alm ab ins Tal.

Am alten Almenweg begegnen wir zwei Wanderern, ansonsten sind wir heute, bis auf die Hütten-Umgebungen, recht einsam am Weg gewesen.

Bei dem Trinkwasserkraftwerk „Schreyerbach“ treten wir aus dem Wald und stehen auf den schönen Wiesen oberhalb der Aste. Wir passieren die Starkenbergsiedlung und das Industriegebiet, wandern kurz durch den Wald, erreichen das Sägewerk Dollinger und schließlich den Dorfkern von Aldrans.

Eine tolle, ausgedehnte Wanderung. Das Wetter hat bis zum Schluss mitgespielt, wir sind trockenen Fußes angekommen! Toll, fein war´s!

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:12 h
Gesamtlänge: 13,58 km
Höhenmeter: ∆ 865 m / ∇ 1.016 m

240504 Maria Larch

Eine ausgesprochene Frühjahrswanderung führt von Fritzens über das Larchtal nach dem ebenso genannten Wallfahrskirchlein „Maria Larch“. Biggi hat heute diesen Tourenvorschlag gemacht, unter anderem auch deshalb, weil die Wetterprognose nicht so stabil wirkt.

Leider ist der Parkplatz in Fritzens schon voll, aber wir finden eine feine Alternativ am Weg und stellen unser Auto neben der Straße ab. Hier führt ein kleiner Pfad hinauf zu unserer Route

Erst noch im Wald, erreichen wir bald die schönen Wiesen am Eingang des Taxertals. Hier führt uns der Weg abwechselnd über Asphalt und wieder Waldpfaden immer östlicher ins Tal.

Diese Gegend ist wunderschön, das haben sich auch die Pferdebesitzer gedacht, ein Pferdestall reiht sich an den Nächsten… unser Blickt schweift ein wenig weiter, die Hüttenspitze und der Hochmahdkopf mit dem Halltal liegen in der Ferne!

Das Farbenspiel des Frühjahrs ist im vollen Gange, auch wenn die Wiesen durch Überdüngung nicht mehr die natürliche Vielfalt aufweisen, sind sie doch schön anzuschauen.

Generell ist diese Gegen gut ausgestattet mit optischen Reizen.

Wir folgen erst dem Taxertal, dann zweigen wir in das Larchtal ein. Heute ist überraschend wenig los, ich hätte mir bei diesem Prachtwetter doch mehr Spaziergänger erwartet…

Über feine Wege folgen wir immer weiter dem Tale entlang.

Um schließlich kurz vor dem Erreichen der östlichen Straße auf den Wallfahrtsort zu stoßen.

Maria Larch ist bekannt für sein Heilwasser, das im 18 Jahrhundert einem blinden Mädchen geholfen haben soll. Noch heute kommen Leute und holen das Wasser direkt aus der Quelle.

Nun wenden wir uns wieder dem Inntal zu, wir erreichen die Häuser von Neu-Terfens und genießen den Ausblick auf Kellerjoch, Kuhmesser (Kuhmöser) und die Loas, der Sattel zwischen Kuhmesser und Gilfert.

Wir haben die Asphaltstraße, der wir nach Westen folgen, erreicht. Es ist fein warm und windstill, fast idyllisch… einzig die Landjugend, die mit den Motorrädern bei uns vorbeischießen, stören die Ruhe.

Mit Gilfert und auf der anderen Seite dem Patscherkofel im Blick beenden wir unsere Wanderung. Eine tolle Runde für´s Frühjahr, bei dem Wetter heute haben wir noch dazu richtig Glück gehabt.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:17 h
Gesamtlänge: 11,62 km
Höhenmeter: 374 m