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250719 Italien 2025

Es ist wieder Zeit für den obligatorischen (und schon herbeigesehnten) Entspannungsurlaub in Lignano. Es ist im Vorfeld ein wenig drunter und drüber gegangen, Mamas Auto brauchte eine größere Reparatur, die zeitlich nicht unterbringbar war. Daher sind wir mit dem Auto von Biggi gefahren, hier nochmals danke dafür!
Die Tage vergehen entspannt, daher brauche ich nicht jeden Tag beschreiben. Viel Lesen, schwimmen im Meer und am Pool, entspannen und Gespräche mit der Verwandtschaft stehen am Programm. Es ist richtig fein!

Am Abend ist immer Programm für die Kinder, Kinderdisco, Kabarett, Talenteshow und vieles mehr… wieder für jeden was dabei!

Am Nachmittag entspannen wir beim Haus, heuer ist es aber nicht ganz so heiß wie die letzten Jahre…

Der Strand macht jedem Spaß, das Wasser ist für die Adria ganz in Ordnung und auch, wie schon die Lufttemperatur, nicht ganz so warm. Daher ist ein Sprung ins Nass dann doch recht erfrischend!

In der Früh ist die Stimmung am Strand eigen, die Schirme sind noch geschlossen, der Trubel des Tages hat noch nicht angefangen… eine schöne Zeit am Meer.

Einen Ausflug nach Lignano Sabbiadoro lassen wir uns auch nicht entgehen, ein wenig shoppen für die Kinder, einen Aperol für die Großen, im Anschluss noch ein gutes Abendessen in unserem „Stammlokal“…

Rundherum geglückt ist dieser Aufenthalt in Lignano, wir haben eine tolle gemeinsame Zeit verbraucht. Neben dem Entspannen am Meer und Pool war auch toll, dass wir uns alle wieder mal gesehen haben!

Ein toller, feiner Urlaub, bestimmt machen wir sowas nächstes Jahr wieder!

241103 Venedig III

Unser letzter Tag in Venedig startet wieder so, wie unser Urlaub begonnen hat. Mit wunderschönem Wetter. Wir frühstücken in der Unterkunft, unsere Rucksäcke können wir unter Tags dort lassen.
Über die noble Salisada S. Moise, mit allen namhaften Modelabels, erreichen wir abermals den Markusplatz.

An der Promenade entlang spazieren wir zum Landesteg eines Vaporettos. Wir wollen übersetzen nach San Giordio Maggiore. Wir wollen das ehemalige Benediktinerkloster anschauen. Außerdem ist dort aktuell eine Ausstellung von Helmut Newton, die mich sehr interessiert.

Direkt vom dem Markusplatz ankert heute ein Kriegsschiff der Italienischen Marine. Martialisch hat es sich direkt in den Vordergrund der Stadt gestellt.

Mit dem Vaporetto erreichen wir schon nach kurzer Zeit die Insel. zuerst schauen wir uns die riesige, aber irgendwie schlichte Kirche an. Wenig Pomp und Prunk ist hier sichtbar, ganz im Gegensatz zum Markusdom.

Nach der Besichtigung der Kirche steigen wir noch in den Kirchturm. Und diese Entscheidung erweist sich als Goldgriff. Die Aussicht vom Turm ist sensationell, speziell auf die Stadt und den Markusplatz.

Einzig das vorher erwähnte Kriegsschiff stört ein wenig, aber dennoch genießen wir die Aussicht und den überragenden Überblick.

Vom Turm erhält man einen guten Einblick auf das einst mächtige Kloster und auch über die Nachbarinsel Giudecca, die nur durch einen kurzen Kanal getrennt ist.

Die Insel ist zum Großteil in Privatbesitz und daher nicht zugänglich, dennoch gefällt uns der kurze Spaziergang hier sehr gut.

Die Ausstellung zu Helmut Newton, der eigentliche Grund des Inselbesuchs, ist toll, geteilt nach seinen Schaffensjahren und durch die Jahrzehnte, bekommt man einen guten Überblick über seine Arbeit. Viele bekannte Bilder sind ausgestellt, allerdings keine Originale!

Nach der Ausstellung treten wir ins Freie und werden Zeugen einer Segelregatta. Der Wind ist nicht besonders stark, daher schaut das Rennen nicht ganz so spektakulär aus, aber dennoch ein nicht alltäglicher Blick, zumindest für einen Alpenbewohner.

Wir setzen wieder über auf die Hauptinseln, die Fahrt über die Kanäle fasziniert mich jedes Mal wieder!

Bei Zattere steigen wir uns, die Sonne lacht vom Himmel. Daher beschließen wir, in einem Cafe noch einen „Aperol Spritz“ zu trinken… das wäre fast etwas zum sitzen bleiben…

Der Nachmittag ist angebrochen, wir müssen wieder retour zum Bahnhof. Zuerst holen wir unser Gepäck im Hotel, dann spazieren wir über verschlungene Pfade Richtung „Ferrovia“.

Wir queren den Canale Grande, kommen an schönen Plätzen vorbei und genießen das fast frühlingshafte Wetter.

Kurz vor dem Bahnhof müssen wir ein letztes Mal über den Kanal, dann sind wir angekommen. Ganz in der Nähe kaufen wir uns noch Reiseproviant, unser Zug wartet schon auf uns!

Wir fahren wieder mit einem der modernsten Railjets, zurück in die Heimat! Das war ein echt feiner Urlaub, gerne wieder in genau dieser Besetzung… 😁.

241102 Venedig II

Es ist Urlaub, daher schlafen wir erst mal aus. Anschließend frühstücken wir in der Stadt, einen schnellen Cappuccino und ein Cornetto… im stehen am Tresen. Sowas gefällt mir.
Heute steht die Biennale auf dem Programm. Dafür spazieren wir von der Unterkunft erst zum Markusplatz und an der Uferpromenade „Riva degli Schiavoni“ entlang.

Es ist heute nebelig, und die Stimmung ist total anders als am Tag zuvor. Es ist mystischer, geheimnisvoller, die Sichtweite nicht besonders, dafür konzentriert auf den nahen Umkreis…

Wir hören die Boote und Schiffe auf der Wasserstraße vor Giudecca. Erst nur hörbar, dann brechen die Konturen durch den Nebel und ermöglichen einen Blick auf

Wir stehen an der Promenade und bestaunen das wunderschöne Schauspiel der Touristen, Boote, Nebelfetzen und normalem Leben!

Nun sind wir fast am Arsenale angelangt, hier können wir nun direkt in die Ausstellungen der Biennale eintreten. Das heurige Motto ist „Foreigners Everywhere“

Ausstellungen von Künstlern aus aller Welt sind hier einsehbar, es ist es interessant. Nicht jedes Kunstwerk gefällt mir, aber ich sehe doch ein paar sehr interessante Stücke… „die ich mir schon ins Wohnzimmer hängen würde“…

Wir schauen uns die Ausstellungen Eine nach der Anderen in den einzelnen Werftgebäuden an. Es ist viel los und ich merke nach einiger Zeit, wie ich doch erschöpft werden.

Wir gehen ins Freie, und spazieren ein wenig auf dem Gelände des Arsenale. Früher einer der am strengsten bewachten Orte von Venedig. Hier wurden die Kriegsschiffe der Serenissima (Republik Venedig) gebaut und gewartet.

Gewaltige Anlagen und Hallen zeugen noch von dieser Zeit, wenngleich auch neuere Bereichte, unter Anderem von Napoleon hinzugefügt wurden. Dennoch kann man sich vorstellen, wie hier vor Hunderten von Jahren emsig gewerkt wurde… in einem der ältesten Industriekomplexe Europas.

Die Sonne versucht in mehreren Anläufen, den dicken nebel zu durchdringen, aber alle Versuche scheitern. Es bleibt neblig, kühl und sehr herbstlich.

Wir wandern noch weiter zu den Pavillons der Weltausstellung, heute auch Teil der Biennale. 1907 wurden hier die Ersten dieser berühmten Pavillons erbaut.

Das Areal ist ideal zum herumwandern, wir entdecken überall kleine und größere Details…

Schließlich verlassen wir das Arsenale wieder und spazieren durch die „Via Guiseppe Garibaldi“ und erreichen wieder die Promenade zum Markusplatz.

Durch ein Gewirr an Kanälen und kleinen Wegen lassen wir uns einfach treiben und saugen die Stimmung von Venedig in uns auf.

Ich bin schon öfter in dieser Stadt gewesen, aber noch nie hatte ich Nebel. Immer war der Sonnenschein und teilweise die Hitze vorwiegend.

Umso mehr gefällt mir die Stimmung im späten Herbst. Eine tolle Zeit für einen Besuch der Serenissima.

Über Umwege erreihen wir wieder unsere Unterkunft, wir rasten ein wenig. Früh legt sich die Dunkelheit über die Stadt.

Biggi hat für heute Abend einen Vorschlag: Wir gehen zum „Campo San Francesco“, sollten wir unterwegs ein nettes Restaurant finden, kehren wir ein.

Dunkelheit, Nebel und Venedig, diese Kombination ist schon fast kitschig schön. Manche Häuser sind kunstvoll beleuchtet, viele Gebäude allerdings auch dunkel.

Wir finden ein gemütlich ausschauendes Restaurant, leider sind die Plätze im Innenbereich schon voll. Aber wir können uns in den Außenbereich setzten. Nach kurzem Überlegen entschließen wir uns dazu…

Das Essen ist super, und es ist gar nicht so kalt, wie es wirkt. Wir genießen den Abend am Campo. Anschließend gehen wir wieder, ebenfalls an tollen, stimmigen Szenen zurück zum Hotel.

Wir nehmen nun einen recht direkten Weg zurück, über den „Campo Santa Maria Formosa“ kommen wir wieder in die Nähe unseres Hotels.

Dann suchen wir wieder den gefinkelten Eingang zum „Casa Petrarca“. Beim ersten Mal ist die Unterkunft gar nicht so einfach zu finden.

Wieder geht ein wunderbarer, ereignisreicher Tag zu Ende. Wir haben heute viel gesehen und getan, dementsprechend müde fallen wir schließlich ins Bett!

241101 Venedig I

Donnerstag, 31.10.2024

Ein verlängertes Wochenende, perfekt, um eine Kurzreise zu machen. Als Ziel haben wir, Biggi und ich, Venedig auserkoren. Da Biggi schon in Italien ist, treffen wir uns direkt in Venedig. Ich nehme den Zug von Innsbruck direkt nach Santa Lucia.
Leider ist der Bahnverkehr dieser Tage ein wenig mühsam, mit einer Stunde Verspätung fahre ich los…

Mit ziemlich genau dieser Zeitverschiebung erreiche ich das Ziel, Biggi ist schon da und erwartet mich am Bahnhof. Wir haben zwar das Mehrtagesticket für die „Vaporetti“, dennoch steht uns nach dem langen Sitzen der Sinn eher nach spazieren.

Unterwegs stoppen wir bei einem „Indischen Italiener“ und stillen unseren Hunger. Die Pizza ist OK, der Platz ganz nett… anschließend gehen wir weiter in Richtung „Markusplatz“.
Wir erreichen unsere Unterkunft, ganz in der Nähe gelegen. Der Self-Checkin, heute recht gängig, verläuft super, das Zimmer ist gut!

Freitag, 01.11.2024

Mit einem guten Frühstück starten wir in den Tag, anschließend wandern wir in die Stadt hinein. Es gibt hier so viel zu entdecken, wir lassen uns erst einmal einfach treiben.

Wir spazieren zum Markusplatz, mit Campanile, noch sind nicht viele Leute hier. Das wird sich in den nächsten Stunden und Tagen stark ändern.

Die Säule mit dem Venezianischen Löwen schauen wir uns genauer an. Vor kurzem stolperte ich über einen Bericht, der behauptete, dass der Löwe evtl. Chinesischen Ursprungs sein könnte. Und wahrlich, bei genauerer Betrachtung kann ich dieser Theorie wohl was abgewinnen.

Die in Venedig unvermeidbaren Gondeln schaukeln in den Wellen, das Wetter meint es gut mit uns und es ist richtig warm. Perfekt zum spazieren.

Die Seufzerbrücke, ein viel-fotografiertes Highlight in Venedig, lassen wir uns natürlich auch nicht entgehen. Unser weg führt uns aber weiter in Richtung Arsenale.

Überall entdecken wir Details, seien es die Wellen, die gegen die Kaimauern schlagen…

… oder nette Gassen, in denen die frisch gewaschene Wäsche auf langen Leinen trocknet.

Vom Arsenal nehmen wir ein Vapporetto zurück zum Markusplatz, wir haben hier noch was vor. Biggi hat uns Karten für den Markusdom mit Führung besorgt, ich bin schon sehr gespannt auf das Interieur.

Aber erst müssen wir zurück zum Markusplatz. Vorbei an der beeindruckenden „Seefront“ fahren wir am Dogenpalast vorbei und erreichen die Station „San Marco“, dort steigen wir aus.

Da wir noch ein wenig Zeit bis zur Führung haben, gehen wir weiter…

… und finden einen besonderen Platz. Biggi kennt sich sofort aus, vor kurzem hat sie diesen Platz in einer Doku über Venedig gesehen. Es handelt sich um einen der letzten Gondelbauer von Venedig. Und das Haus schaut nicht nur zufällig recht „Alpenländisch“ aus, die ersten Gondelbauer hier waren auch aus Norditalien!

Wir erreichen den Canale Grande, die „Prachtstraße“ von Venedig. im Hintergrund die mächtige „Basilica Santa Maria della Salute“.

Wir überqueren die Accademia-Brücke, eine der drei Brücken über den Canale Grande.

Nun sind wir wieder auf der „richtigen“ Seite, durch das Gassengewirr machen wir uns auf zum Markusplatz. Bei „Venice Tours“ melden wir uns an, nun sind wir bereit für die Führung.

Wir haben eine sehr feine Gruppe, sobald wir komplett sind, gehen wir zum Dom. Dort erklärt uns unser Guide die Gemälde der Fassade, wie Markus Reliquien nach Venedig kamen und was es mit der Legende auf sich hat.

Dann begeben wir uns in das Innere dieses Prachtbaus. Und ich muss gestehen, mir stockt der Atem. ich habe schon viele Kirchen gesehen, aber so prächtig sind die Kirchen selten. Überall sind kunstvollste Mosaike aufgebracht.

Diese erzählen Geschichten und Legenden von Venedig und dem Glauben. Über viele Jahre sind diese Kunstwerke entstanden, und auch immer wieder renoviert worden.

Die berühmten Pferde über dem Haupteingang, heute innen ausgestellt und durch Kopien ersetzt, sollen ursprünglich aus Konstantinopel stammen.

Wir haben Glück, die Sonne steht niedrig und verzaubert die goldenen Mosaike im Innenraum mit warmem Licht.

Wir begeben uns auf die Veranda des Doms, hier haben wir einen sehr guten Überblick über den Markusplatz, und sehen auch die (kopierten) Pferde!

Es sind mehr Leute am Platz als noch am Vormittag, aber immer noch kommt es mir nicht so überlaufen vor. Wir genießen den Ausblick und die letzten Sonnenstrahlen.

Langsam versinkt die Sonne hinter den Museo Correr, sobald die Sonne weg ist, wird es kühl.

Der Innenraum strahlt nun schon fast rötlich, die goldenen Mosaike strahlen richtiggehend.

Dann ist die Abenddämmerung da. Es geht schnell, die Lichter am Markusplatz werden eingeschaltet und die Stimmung ist plötzlich eine ganz andere!

Wir fahren wieder ein Stück mit dem Vapporetto, dann spazieren wir zurück zum Hotel. Nach einer kurzen Pause suchen wir uns ein nettes Lokal, Veronika vom Hotel hat uns ein paar gute Tipps gegeben.

Der Abend ist lau, wir genießen das Essen und später noch den Verdauungsspaziergang.

Der zweite Tag in dieser wunderschönen Stadt war super!

240713 Italienurlaub 2024

Eine schon lieb gewonnene Tradition, unser Familien-Italien-Urlaub steht wieder an. Wir treffen uns in der zweiten Ferienwoche in Lignano. Auch der Platz hat sich in den letzten Jahren nicht geändert, nur die Zusammensetzung der Gruppe ist immer leicht unterschiedlich. Dieses Jahr hat es Daniel mit Familie in den heißen Süden verschlagen, für ihn, mit Bettina und Liva ist es heuer das erste Mal im Großfamilienverbund.

Für die, und mit den Kindern ist es wunderbar, dass sich nichts geändert hat. Kaum angekommen, ist die Schar auch schon am Swimming Pool, während sich die Erwachsenen einrichten und gerne auch ein Bier trinken.
Später geht es noch an den Strand. Der Tagesablauf für die Woche ist dann recht abwechslungsarm, Pool. Strand, essen und pausieren. Simpel, unaufgeregt und soooo entspannend.

Für ein wenig Abwechslung sorgen verschiedenste Aktivitäten am Campingplatz, Pool-Fitness, Colorparty, Schaumparty und immerzu wunderbares, warmes Wetter. Es ist über Mittag zwar richtig warm, aber es lässt sich gut aushalten. Die prognostizierte Hitzewelle hat uns zum Glück nur gestreift.

Gegen Ende der Woche steht ein Besuch der „City“ an. Zuerst gibt es gutes Essen in dem uns bekannten und super freundlichen Restaurant, später spazieren wir noch durch die Einkaufsstraße und gönnen uns ein Eis.

Es ist wieder einmal alles wunderbar, entspannt und fein. Wunderbar, wenn man mit einer solch großen Familie eine Woche im Urlaub verbringen kann. Mein Gefühlt ist, dass es wieder allen sehr gut gefallen und auch gut getan hat! Ein hoch auf die „Famiglia“

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Ein hoch auf die „Famiglia“. Hoffentlich bald wieder! Ich freu mich schon wieder…

230715 Italien 2023

Jedes Jahr ist ein (mittlerweile) Fixpunkt unsere Italienwoche in Lignano. Die Großfamilie trifft sich hier zu einer gemütlichen Woche am Meer.
Viel passiert nicht in dieser Woche, es geht vor allem gemütlich zu. Sehr viel Entspannung ist angesagt, lesen, reden, Spaß haben!
Hier ein paar Impressionen

Pooltime, immer eine feine Zeit!

Geocachen darf auch nicht zu kurz kommen, ein Ausflug in eine aufgelassene Bowlingbahn ist speziell für die Kinder ein spannendes Abenteuer

Zwischendrinnen ist immer wieder Zeit für Spaß und Ulkerei…

Das Meer ist natürlich das Highlight, die Kinder haben immer wieder Spaß, der Strand ist flach und dementsprechend sicher.

Am Abend haben wir 2 Mal ein kurzes Gewitter, Gott sei Dank nichts wildes. Aber die Wellen sind dann doch ein bisschen größer, da macht das Wellenspringen richtig Spaß

Am Abend ist immer Programm, Kinderdisco, Aufführungen und natürlich die obligatorische Schaumparty…

An einem Tag steht der nahe gelegene Zoo auf dem Programm, ein Teil der Gruppe macht hier am Vormittag „safari“

Währenddessen probieren Sara, Letu und ich einen Ausflug mit dem SUP. Eine wackelige, aber lustige Angelegenheit. Die Kinder sind hier eindeutig mehr begabt!

Ein Ausflug nach Lignano „City“ muss natürlich auch mal sein, ein feines Abendessen ist natürlich auch mit dabei!

In der Früh ist das Meer besonders schön, der Strand noch ruhig und das Licht ist besonders.

Später liegen wir wieder am Strand…

Am vorletzten Tag gibt es noch eine sogenannte „Colour-Party“, angelehnt an das Holifest (aus Indien). Ein Mordsspaß für Groß und Klein.

Die Menge an Eis, die wir während dem Urlaub verdrücken, würde wahrscheinlich für das restliche Jahr reichen… aber wir haben ja Urlaub!

Das Wetter ist die ganze Woche, abgesehen von ein paar Stunden, wunderschön und warm… da liegt man gern am Strand oder kühlt sich im Wasser ab!

So geht die gemütliche Woche unspektakulär, aber sehr angenehm dem Ende zu…

Wir haben wieder eine feine Woche verbracht, wer weiß, vielleicht gibt es nächstes Jahr ein „Italien 2024″…

230326 Ferrata Casto Klettersteigpark

Heute ist der dritte, und auch letzte Tag unseres Kurztrips im sonnigen Süden. Das Wetter passt noch gut, der Frühstückstisch zum bersten gefüllt! So lässt sich ein Tag gut starten!

Heute steht uns was Gemütliches bevor, in der Nähe unseres Apartment gibt es einen sogenannten Klettersteiggarten, ähnlich einem Klettergarten. Dort kann man fast alle Schwierigkeitsgrade ausprobieren. Wir sind hauptsächlich an der schönen Klammdurchschreitung interessiert.

Kurz nach 9:00 Uhr erreichen wir den Parkplatz, wir sind ziemlich allein auf weitem Felde. Der Park ist noch nicht offiziell geöffnet, es wird an vielen Stellen gearbeitet.

Wir wandern entlang des Baches zum Einstieg in den Klettersteig „Strettia di Luina“. Sicherlich nicht der schwerste Eisenweg in diesem Park, aber dafür laut Beschreibungen der absolut Schönste!

Am Weg entlang sind ein paar Themen-Stellen, die wohl mit der Gegend zu tun haben, aufgestellt: Bergbau, Köhlerei und ähnliche Sachen.

Bald haben wir den Einstieg bei einem kleinen Wasserfall erreicht, nachdem wir die Ausrüstung angelegt haben, starten wir auf deinem schönen Klemmblock.

Die Ferrata bewegt sich immer leicht über der Wasseroberfläche, geht nie arg in die Höhe. Das macht sie auch, neben der Schönheit, ideal für Anfänger.

Einzig die kurzen Abstände zwischen den Felsankern, die ein häufiges Umhängen notwendig machen, sind ein wenig lästig.

Immer wieder erreichen wir den parallel verlaufenden Wanderweg, einmal müssen wir diesen auch ein kurzes Stück selber begehen.

Eine Seilbrücke, die ich heute auslasse, führt in luftige Höhen, um auf der gegenüberliegenden Bachseite wieder zum Steig hinzustößt.

Je weiter wir in die Schlucht reinkommen, desto enger wird der Abstand der Felswände.

Schön ausgewachsene Strukturen zeugen von der Macht des Wassers, das sich hier wohl in Millionen Jahren durch-gefressen hat.

Immer enger, dunkler, aber auch schöner und spektakulärer wird der Canyon…

Unter uns ist nur noch kristallklares Wasser, die Schwierigkeiten halten sich in Grenzen, daher haben wir umso mehr Zeit zum Staunen.

Gegen Ende der Tour öffnet sich die Schlucht wieder ein wenig…

… und öffnet sich zu einem unscheinbaren Wiesenbach… Papa meint am Schluss nur: „Du bist halt doch in der Canyoningwelt zu Hause“. Und das selbe ich mir während der Tour durch den Kopf gegangen. Ich freue mich schon wieder auf das Canyoning im Sommer!

Am Ausgang der Tour erreichen wir einen Park, der für Groß und Klein als Kletter- und Spielpark dient. Sogar ein Flying Fox (Seilrutsche) wird gerade montiert.

Und hier endet auch unsere gemeinsame Tour. Maggo fährt wieder in den Süden, nächste Woche muss er dort noch eine Baustelle beaufsichtigen. Und Papa, Alfons und ich fahren wieder in den kalten Norden… dort ist Schnee angesagt!

Ich freue mich schon auf das nächste Mal, wenn wir wieder zusammen die Berge unsicher machen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:50 h
Gesamtlänge: 7,5 km
Höhenmeter: 163 m
KS-Schwierigkeit: C

230325 Ferrata Crench, Monte Croce di Perlé (1.031m)

Der zweite Tag unseres Buabenwochenendes startet mit gold-schönem Wetter. Es ist warm, super sonnig und die Aussicht ist fulminant.
Nach einem üppigen Frühstück fahren wir von Casto nach Idro, dort starten wir unsere Wanderung mit Klettersteigeinlage.

Vom Parkplatz starten wir sofort bergauf, der erste Teil der Strecke ist der Klettersteig „Via Ferrata Crench“ mit einer Bewertung C/D (schwierig/sehr schwierig). Schon nach kurzem Höhengewinn genießen wir wieder eine göttliche Aussicht auf die Umgebung mit dem tiefblauen Idrosee.

Der Klettersteig startet angenehm, die Schwierigkeiten sind bei weitem nicht so krass wie Vortag, zumindest ist das meine Empfindung. Heute ist richtiger Genuss angesagt, der Steig macht mir richtig Spaß.

Die Schlüsselstelle, mit einer Kette entschärft, ist bei weitem nicht so wild wie vermutet, einmal fest zugreifen, und die Stelle ist überwunden.

Der weitere Weg ist schön, aber unschwierig und macht richtig Spaß. Der Steig, und die Aussicht auf Idro und den See ist wunderschön.

Die Ferrata zieht direkt hinauf zum „Punta Pelata (632 m)“, dem Schlusspunkt der Steiganlage. Dort wartet ein schöne Gipfelkreuz auf uns. Leider haben wir sowohl Brotzeit als auch ein Isogetränk zu Gunsten der Bequemlichkeit (leichter Rucksack) im Tal gelassen…

Doch Maggo überrascht uns mit einem „gschmackigen“ Himbeergeist… schon lange hatte ich keinen Gipfelschaps mehr gehabt!

Es ist wirklich unmöglich, den heutigen Tag nicht zu genießen. Wunderbare Gesellschaft, super Wetter und eine Aussicht, die schwer zu schlagen ist.

Wir verbringen eine feine Pause auf dem Gipfel, dann geht am Gratrücken weiter in Richtung „Cima Crench“.

Wir kommen auch an alten Stellungen aus dem Weltkrieg I (1914-1918) vorbei, die wir natürlich auch inspizieren. Hier an dieser Stelle verlief vor dem Krieg die Österreichisch-Italienische Grenze…

Auf dem „Cima Crench“ machen wir nochmals eine kurze Pause, dann steigen wir gegen Westen ab.

An einer Stelle haben wir eine wunderschöne Aussicht auf den nördlichen Teil des Sees. Was mir immer wieder auffällt… im Vergleich zu anderen, z.B. den Schweizer Seen ist der Idrosee relativ naturbelassen!

Immer wieder öffnet sich der sonst oft waldige Weg und lässt uns auch den weiteren Weg einsehen. An einer Stelle kann Alfons sogar unser höchstes Tagesziel, den „Monte Croce di Perlé (1.031 m)“ virtuell berühren

Ab hier verläuft der Wanderpfad oft im Wald. Es ist sehr trocken, später werden wir von unserer Vermieterin erfahren, dass es hier schon Monate nicht mehr geregnet hat…

So mancher Rückblick zeigt uns den schon begangenen Weg…

Schließlich erreichen wir im Gänsemarsch den „Monte Croce“. Trotz des wunderschönen Wetters sind uns nur ein paar Leute begegnet, im Sommer ist hier sicher viel mehr los.

Nach einer ausgiebigen Gipfelrast ohne Jause (wer die wohl vergessen hat) steigen wir ins Tal ab. Der Weg führt uns um den Gipfelstock, aber es geht nur noch abwärts.

Im schönen Dörfchen Idro suchen wir uns ein Kaffee, wir sind hungrig und auch ein wenig müde.

Ein feines Lokal direkt am See wird von uns auserkoren… die beigestellten Knabbereien sind rasch leer…

Da wir doch ein Stück zur Unterkunft fahren müssen, beschließen wir uns auf den Heimweg zu machen, obwohl es hier gemütlich zum sitzen wäre…

… dafür sitzen wir am Abend wieder gemütlich in unserer Pizzeria zusammen. Der Abend zahlt sich aus, es ist lustig und so schnell kommen wir dann doch nicht zu Bette.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:57 h
Gesamtlänge: 9,64 km
Höhenmeter: 853 m
KS-Schwierigkeit: C/D (Schwierig)

230324 Ferrata Sasse und Fregio

Es ist endlich wieder soweit, das „Buabenwochenende“ steht vor der Tür. Wie *fast* jedes Jahr treffen wir, das sind Vater mit Söhnen und Schwiegersöhnen, irgendwo im Süden, um ein paar Klettersteige unsicher zu machen.
Heuer steht eine neue Gegend, in der Nähe des Idrosee´s auf dem Speiseplan.

Mit von der Partie sind heuer Papa, Alfons, Maggo und ich. Während Papa, Alfons und ich von Tirol aus anreisen, ist Maggo schon in der Nähe und stößt Mittags zu uns. Eine kleine Brotzeit haben wir mitgenommen, so gestärkt gehen wir gleich unsere erste Ferrata an.

Vom Campingplatz in Baitoni starten wir, der erste Teil unserer Wanderung ist ein einfacher Klettersteig am See entlang.

Zuerst müssen wir vom See weck eine sehr steile Stelle bewältigen, da katapultiert es unseren Puls gleich mal in die Höhe.

Abgesehen vom ersten Teil ist der Steig aber fast eben, nur kleine Auf- und Abs, immer in Sichtweite des Ufers und des Sees

Einfache Kraxelstellen sind mit Seil versichert, ein Klettersteigset brauchen wir hier jedoch nicht. Es ist weder ausgesetzt noch schwierig.

Ohne das Einklinken kommen wir recht flott weiter, natürlich vergessen wir nicht, bei der einen oder anderen Stelle zu verschnaufen und den Ausblick zu genießen

Eine sehr schöne Stelle in dieser Ferrata ist die kleine Brücke über eine Bucht. Man kommt von Oben an den Platz heran und muss über eine kleine Felswand abklettern. Die Aussicht ist fabelhaft!

Die Brücke über den See ist wackelig, aber gut zu begehen. Eine schöne Stelle, die ohne Brücke nicht fein machbar wäre.

Ab hier führt der Steig immer wieder knapp über der Seeoberfläche entlang. Im Sommer könnte man hier gut baden, heute ist aber niemand in der Stimmung, in das kalte Wasser zu springen oder zu fallen.

Schöne Bänder führen an dieser Stelle des Idrosees einfach am Ufer entlang…

… auch so manche Kletterroute ist hier eingerichtet. Die Kletterer, so mutmaßen wir, kommen allerdings aus Zeitgründen wohl eher mit dem Boot angefahren.

Wir verlassen die schöne Steiganlage und erreichen nach zwei Stunden Vesta. Den erste Teil des Nachmittags, die Via Ferrata Sasse haben wir geschafft. Einfach, aber wunderschön, so könnte man diesen kinderfreundlichen Steig auch nennen.

Nun stehen ein paar größere Brocken auf dem Programm. Ein wenig oberhalb von Vesta liegen zwei weitere Klettersteige, Via Ferrata Fregio und Via Ferrata Ginestre.

Nach einer kurzen Wanderung durch den Ort erreichen wir den Einstieg zum zweiten Klettersteig. Die Einstiegswand, bewertet mit D, schaut von unten schon mal recht wild aus. Die ersten paar Meter in der Wand sind für mich schon fordern, ein wenig mehr Armkraft wäre wünschenswert.

Bald haben alle die erste Wand bewältigt und wir können nach einer kurzen Verschnaufpause weitergehen. Der Blick auf den See begleitet uns stets und wird immer besser, je höher wir kommen…

Nach ein paar einfacheren Stellen in einem gemischten Gelände…

… erreichen wir die zweite Wandstelle. Wieder mit D bewertet, leicht überhängend und irgendwie kurios versichert, fordert mich diese Stelle noch ein wenig mehr… Nur mit einem kleinen Kniff, einem laut gesprochenen: „Zefix, iatz reiß di zamm!!!“ und einem beherzten Armzug erreiche ich wieder leichteres Gelände.

Nach dieser Erfahrung hat es mir die Lust auf den dritten Klettersteig vermiest… der weist auch solche Schwierigkeiten, zusätzlich noch länger auf. Das ist heute für mich nichts… Nach kurzer Beratung beschließen wir zusammen zu bleiben und den Rückweg, der auch noch recht lange ist, zu meistern.

Wieder am See entlang, nun auf dem „Sentiero dei Contrabandieri“, (Schmugglersteig) wandern wir zurück zu unserem Auto. Der Weg ist spektakulär angelegt, allerdings ist dieser nun wirklich als Wanderweg klassifiziert.

Zurück am Auto haben wir uns ein Bier, das Willi dankenswerterweise eingepackt hat, redlich verdient. Wir sind uns einig, der Start war schon mal gut, die Umkehr hat von der Zeit her gepasst, ansonsten wäre es am Abend wohl hektisch geworden!

Wir finden die Unterkunft nach kurzer Autofahrt, Cleo, die Vermieterin wartet schon auf uns. Alles wird genau erklärt, in der Pizzeria nebenbei gibt es heute Livemusik. „Das müsst ihr euch anschauen“, meint sie.

Ein gemütliches Abendessen, das Essen ist fabelhaft, rundet unseren ersten Tag in der Lombardei ab. Und von der versprochenen Livemusik bekommen wir auch noch was mit!
Alles wunderbar!

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:47 h
Gesamtlänge: 11,40 km
Höhenmeter: 655 m
KS-Schwierigkeit: D (schwer)

220717 Lignano

Welch ein Kontrastprogramm stellt der alljährliche Familienurlaub in Lignano dar. Schon zum vierten Mal sind wir in Lignano Pineta, am schönen Campingplatz Pino Mare. Heuer zählen wir mit Kind und Kegel 12 Personen…

Das Wetter ist, wie es im Italienurlaub sein soll, sehr warm, und jeden Tag während unseres Aufenthalts wird es ein Grad wärmer.

Der Tagesablauf, abgesehen vom ersten Tag der Anreise, ist unaufgeregt und sehr entspannt. Am Morgen wird im Garten gefrühstückt, das ist ein ewiges Kommen und Gehen, bis jeder gespeist hat…

Der nächste Programmpunkt ist der Besuch am Meer, der am Vormittag noch erträglich ist, am Nachmittag wird der Sand so heiß, dass ein Aufenthalt bzw. Fußmarsch eben dort zur kurzen, aber qualvollen Tortour wird.

Wir sind allerdings hart im Nehmen, daher steht so manches Mal ein Besuch am Stand zu Mittag an… allerdings nur, um kurz ins Wasser zu hüpfen und dann wieder über den glühenden Strand nach Hause zu hopsen…

Normalerweise ist die Zeit von Mittag bis zum frühen Nachmittag Zeit für Siesta, da ruhen sich alle aus… ein Teil liest, ein Teil spielt am Handy oder Tablett. Und so mancher schließt auch seine Augen.

Am Nachmittag ziehen wir mehr oder minder geschlossen zum Pool, schwimmen, Ballspielen mit den Kindern oder Wassergymnastik, es ist für jeden was dabei.

Am Abend ist dann immer noch erst Kinderdisco, dann die Vorstellung für die Teens, Jungen und Junggebliebenen…

So vergeht ein Tag um den Anderen, teilweise fliegt die Zeit, obwohl, oder vielleicht gerade deswegen, gefühlt nichts passiert.
Dennoch ist es entspannend, die Kinder sind immer beschäftigt und man bekommt den Kopf frei…

Ein Ausflug ins Zentrum von Lignano Sabbiadoro gehört zu unserem mittlerweile gut eingespielten Wochenablauf natürlich auch dazu.

Während das Gros der Urlaubsgesellschaft sich zum Strand und in die Geschäftsstraße aufmachen, beschließe ich, mir zwei Geocaches am nördlichsten Punkt von Lignano zu sichern.

Am äußersten Rand einer Steinmole entdecke ich die Dose! Wunderbar. Im Anschluss treffen wir uns alle wieder und gönnen uns ein gutes Abendessen.

Komplettiert wird der Ausflug mit einem kurzen (erneuten) Spaziergang in der Stadt.

Im Hafenbecken bewundern wir die schönen Boote und genießen die letzten Lichtstrahlen des heutigen Tages!

Am Folgetag, zur gefühlt größten Mittagshitze mache ich mich mit einer kleinen Gruppe Verwegener auf, einen T5-Klettercache zu bergen. Gott sei Dank ist da ein wenig Schatten, so kann man das anstrengende Abenteuer dann doch gut überstehen…

Im Anschluss haben wir ein in Österreich selten vorzufindendes Versteck, einen sogenannten LP (Lost Place). Eine alte Farm, die besonders den Buben sehr gut gefällt. Wir schauen uns um, die Dose wird auch bald entdeckt…

Zurück im Camp gibt es für alle etwas Erfrischendes an der Eisdiele…

Viel zu schnell vergehen die Tage, obwohl wir nicht viel gemacht haben… ausgespannt sind wir alle, ein gemütlicher Tagesablauf sorgt für Tiefenentspannung. Wer weiß, vielleicht sind wir nächstes Jahr wieder hier!

Danke an alle, die dabei waren, für die schöne Zeit! Es hat mir (und ich glaube Allen) viel Spaß gemacht.