Schlagwort-Archive: Tuxer Alpen

190131 Skitour Patscheralm

Eine kurze Feierabendtour nach der Arbeit? In Tirol immer möglich… im Sommer zu Fuß oder mit dem Mountainbike, im Winter mit den Tourenskiern… heute haben Michi und ich die Patscher Alm als schnelles Ziel ausgewählt. Gestartet wird bei der Heiligwasserwiese in Igls.

Am Donnerstag ist hier immer Nachtskilauf, daher sind wir nicht alleine… aber das ist man am Patscherkofel nie, Pilgerströme ziehen hier, speziell am Donnerstag, dem Skitourentag, hinauf zum Schutzhaus. Die Patscher Alm ist kürzer und weniger überlaufen…

Das Wetter ist gut, es ist zwar frisch, aber nicht zu kalt. Der Wetterbericht würde sagen: „der Jahreszeit angepasst“. Über die Skipiste steigen wir auf, schnell kommen wir voran, die Piste ist auch immer gleichbleibend steil.

Nach dem Heiligwasserlift, vorbei an der Teehüttn kommen wir noch ein Stück der Piste entlang, dann zweigen wir auf den Waldweg ab, der uns direkt und weg von der Skipiste zur Patscher Alm bringt.

Die Hütte haben wir nach ca. 1:15h erreicht, der Wind pfeift um die Hütte und wir freuen uns schon auf den gut beheizten Gastraum. Dort gönnen wir uns Speis und Trank, es ist hier richtig gemütlich… da will man gar nicht mehr raus.

Doch wir müssen auch wieder runter ins Tal, also packen wir zusammen, begleichen die Zeche und machen uns auf, über die Piste wieder zum Olex abzufahren. Ein wunderschöner, weil auch aktiver Abend…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:40 h
Gesamtlänge: 6,0 km
Höhenmeter: 613 hm

190105 Skifahren über die Weihnachtstage

Heuter war (ist) ja ein Winter wie schon lange nicht mehr. Daher wurde von mir die Tourengeherei zugunsten dem Nachwuchs stark vernachlässigt, denn bei solchen Verhältnissen musste ich mit den Kindern *fast* tagtäglich auf die Piste. Das muß einfach ausgenutzt werden.

Unser Einsatzgebiet war der Patscherkofel, mit der neuen Bahn nun gut erschlossen, und dank der Unmengen an Schnee auch richtig lustig zu befahren. Für die Kinder war es das erste Mal im Tiefschnee. Und obwohl es die zwei immer wieder richtig „rausgfetzt“ hat, war die Freude am „Reinen Weiß“ ohne Grenzen…

Hier ein paar Eindrücke von unserer Skifahrerei…

181026 Issboden, Aldranser, Sistranser Alm

Heuer bin ich zwar oft mit dem Rad auf die Arbeit gefahren, aber richtige Mountainbike-Touren habe ich fast keine unternommen. Heute ist einer dieser Tage, an denen sich doch ein Klassiker ausgeht. Die Fahrt von Aldrans auf den Issboden (1.873m), über die Sistranser (1.608m) und Alm Aldranser (1.511m) wieder retour. Mit von der Partie ist Michi, die die Hardcorevariante von Innsbruck aus meistern will.

Vom Dorfplatz geht es zuerst ein kleines Stück auf der Hauptstraße, die um diese Uhrzeit an einem Feiertag ausnahmsweise nicht stark befahren ist, rauf zum Kreisverkehr beim ehemaligen Gasthaus Hubertus.

Dann erreichen wir auch schon die Forststraße, die geschottert hinauf zu den einzelnen Almen führt. Der Weg führt am Anfang etwas steiler, aber dann mit gleichbleibenden Steigung auf den Berg hinauf. Dem Sonnenstand ist es zu danken, daß wir noch keine Sonne und dementsprechend kalte Füße bekommen.

Der Herbst hält jetzt augenscheinlich schon Einzug in unsere Gefilde, die Lärchen schlagen auch schon um, schön anzusehen sind die vielen wunderbaren Farben des Waldes.

Die Aussicht auf das Inntal wird auch mit jedem Höhenmeter besser, es dauert nicht mehr lange, und wir haben den Issboden erreicht. Hier hält sich in den Schattenzonen schon der Reif, dies sieht man an der Mächtigkeit der filigranen Strukturen an den Gräsern… da schmilzt hier nichts mehr. Und in der Sonne sehen wir unser höchstes Ziel für heute, die Isshütte.

Wir genießen hier die für heute ersten richtigen Sonnenstrahlen auf einer Rastbank, ein Müsliriegel wird verspeist. Was für ein wunderschönes Wetter heute ist…

So fein es hier ist, ein leichter Bergwind läßt uns schlußendlich dann doch frösteln, wir packen unsere Sachen zusammen, jetzt gehts hinunter ins Tal, natürlich mit einem Zwischenstopp oder zwei, das werden wir noch sehen.

Wir lassen es richtig sausen, das macht jetzt echt Spaß. Damit wir nicht die ganze Forststraßen ausfahren müssen, nehmen wir mal eine Abzweigung auf einen Wanderweg, der uns direkt über die Sistranser Alm bringt. Das macht richtig Spaß. Dort gönnen wir uns in der Sonne eine Erfrischung.

Nach dem kurzen Stopp geht es dann weiter zur Aldranser Alm, dort wollen wir noch einmal ein wenig länger einkehren. Da heute der letzte Tag ist, an dem die Alm offen hat, ist Livemusik da und gutes Essen ist hier sowieso auf dem Programm. Wir gönnen uns ein Wienerschnitzel und auch hier wieder die schöne Aussicht.

Als Abschluss sausen wir dann ich weiß nicht wieviele Höhenmeter hinunter ins Tal, schon bald sind wir wieder an unserem Ausgangspunkt. Was für eine tolle Tour.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtlänge: 21,55 km
Höhenmeter: 939 m

181006 Padastertal

Nachdem wir das letzte Mal den Brenner Basistunnel live erlebt hatten, haben wir ein paar Geschichten über dieses Riesenprojekts in Europa gelernt. Ein interessanter Punkt war die Entsorgung des Aushubs, der natürlich bei so einem tollen Projekt anfällt. Und hier kommt das Padastertal ins Spiel: als kleine Seitental des Wipptals wird dieser Platz über die Jahre hin weg mit dem ganzen Aushub, der in diesem Bereich anfällt, befüllt werden.

Wir wollen uns anschauen, wie dieses Tal jetzt gerade ausschaut, in ein paar Jahren werden wir wieder zu einer Bestandsaufnahme kommen und wahrscheinlich über die Veränderungen verwundert sein.

Wir starten unsere Wanderung bei der wunderschönen und modernen Kapelle, die den Eingang des Padastertals seit ein paar Jahren ziert.

Der Pfad zieht interessant auf der Orografisch linken Seite in das Tal hinein, schwierigere Stellen wurden von den Erbauen mit Stallstiegen und Holzkonstruktionen entschärft.

Obwohl sicher, sind manche Konstruktionen doch mit einem gewissen Nervenkitzel verbunden. Die Luft unter den Füßen scheint nicht enden zu wollen.

Von jeder Stelle des Steigers sieht man in den Talboden, in dem schon fleißig Aushubmaterial deponiert wurde.

Abwechslungsreich ist der Steig alle Mal, das Highlight ist wohl der begehbare Trinkwasserstollen am Ende des Tales. Ein Eisentor an jeder Seite versperrt den Zugang, jedoch ist es Besuchern des Tales gestattet, durch den Stollen hin durch zu wandern.

Der Stollen ist nur ein paar hundert Meter lang, aber speziell für die Jugend sehr spannend.

Da es im Tunnel recht kalt ist, sind wir froh als wir wieder an die frische, warme Herbstluft kommen.

Natürlich finden wir auf dem Weg ein paar Geocaches, meine Kinder helfen mir fleißig die einzelnen Dosen zu bergen.

Eine schöne Runde neigt sich bald dem Ende zu, wir erreichen wir den Ausgangspunkt am Eingang des Padastertals.

Während die Kinder am Straßenrand kurz warten, hole ich das Auto, dass doch ein paar Meter im Talinneren geparkt ist.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00 h
Gesamtlänge: 6,00 km
Höhenmeter: 268 hm

180623 Bergfeuern Viggarspitze (2.306m)

Bergfeuer ist heute angesagt, und ich fahre als Hilfe mit den „Buaben“ (Brauchtumsjugend) hinauf auf den Issboden hinauf. Wir dürfen hinten auf dem Traktor sitzen und werden so richtig durchgeschüttelt…

Auf dem Issboden angelangt, werden die Zelte aufgestellt, dann der ganze Platz hergerichtet. Und zu guter letzt wird noch ein gutes Bier geöffnet.

Wir sind ungefähr eine Stunde am Issboden, dann packen wir das Brennmaterial in die Rucksäcke und machen auf auf zur Viggarspitze, auf der wir dann das Feuer entzünden wollen. Jeder hat ein wenig Brennzeug im Rucksack…

Die Kinder sind guter Dinge und marschieren mit raschem Schritt hinauf zum Gipfel. Der Eine oder Andere braucht dann auch mal eine kleine Motivation, aber man muss wirklich sagen, daß die Kinder sehr brav marschieren.

Nach ein wenig mehr als einer Stunde erreichen wir den Gipfel, die Freude ist Allen anzusehen…

Während die großen Jungs versuchen, das Feuer in Gang zu bringen, kühlt der Rest bei starkem Nordwind rasch aus. Daher beschließe ich, mit dem ersten „Schwung“ wieder hinunter zum Issboden zu gehen, denn dort sollte das warme Lagerfeuer schon prasseln. Thomas bleibt mit den Großen noch oben und betreut das Feuer.

Die Stimmung beim Runtergehen ist wunderschön, die Kinder marschieren auch brav, wie wenn sie tagtäglich nichts anderes tun würden.
Bald erreichen wir auch den Zeltplatz und können endlich ans wärmende Feuer sitzen. Dazu gibts noch Grillwürstel und Fleisch vom Feinsten. So läßt sich das Bergzelten schon aushalten…

Obwohl das Wetter nicht richtig schön ist, haben wir doch Glück, daß es nicht regnet. Und so manches Mal kommt auch noch ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke und malt wunderschöne Farben in die Landschaft…

Ein toller Tag mit der Huttlerjugend, und auch ein Spaß mit allen Begleitpersonen. Danke für den schönen Abend und die kurze Tour auf die „Viggar“…

180616 Kellerjoch (2.344m)

Die Oma hat sich angemeldet und möchte gerne auf einen Berg. Nach kurzem überlegen fällt uns der Goetheweg an der Nordkette ein. Von Aldrans aus gesehen eine halbe Weltreise, machen wir uns auf zur Hungerburg. Fast schon am Parkplatz stellen wir fest, dass die Nordkette in dichte Wolken, zumindest direkt am Gipfel liegt.

Also muss ein Alternativprogramm her. Da fällt uns das Kellerjoch ein, und ein Blick in die Richtung zeigt wesentlich weniger Wolken.

Die Anfahrt zum Parkplatz der Kellerjochbahn verläuft abenteuerlich, doch wir schaffen es dann doch. Zweimal meinen wir uns verfahren zu haben.

Schlussendlich sitzen wir dann doch im Sessellift hinauf zum Gasthof Hecher.

Von hier aus starten wir zum Kellerjochhaus, das wir schon bald sehen.

Die Ausblicke über das Inntal sind genial und rund um uns blühen die schönsten Alpenrosen.

Der Aufstieg geht flott von Statten, bald erreichen wir die Kellerjochhütte (2.237m). Hier machen wir eine Pause und genießen unsere mitgebrachte Jause.

Während die Damen hier weiter Pausieren wollen, haben Letu und ich schon das nächste Ziel vor Augen. Die Kapelle auf dem Kreuzjoch und auch gleichzeitig der höchste Punkt der Wanderung.

Davor müssen wir allerdings einen versicherten Steig meistern, der uns aber vor keine Probleme stellt.

Bald schon erreichen wir den Gipfel mit der leider verschlossenen Gipfelkapelle.

Die Aussicht ist genial, und das Wetter ebenso. Wir setzten uns kurz in die Sonne, dann steigen wir wieder ab zur Kellerjochhütte. Dort lädt uns Oma noch auf einen Kuchen ein. Lecker…

Dann müssen wir wieder aufbrechen, obwohl es hier echt zum länger Verweilen wäre. Trotzdem, die Seilbahn wartet nicht auf uns, also auf get’s.

Während Oma und Sara den gleichen Weg retour nehmen, gehen Letu und ich über den Grat zum Arbeser Kogel (2.026m), der fast auf dem Weg liegt.

Am Gipfel des Arbeser Kogels finden wir nicht du einen Geocache.

Oma und Sara treffen fast zeitgleich ein, dann gehts mit der alten, ein wenig abenteuerlichen Bahn wieder runter ins Tal. Einen solch wunderschönen Tag kann man nur mit einer feinen Grillage abschließen. So gesagt und gleich getan…

Tourendaten
Gesamtlänge: 6,32 km
Gesamtdauer: 2:30 h
Höhenmeter: 492 m

180508 Wallfahrtskirche Heiligwasser (1.234m)

Kurz entschlossen fahren ich heute nach der Arbeit noch rauf zur Wallfahrtskirche Heiligwasser. Von Innsbruck aus fahre ich meine Standardroute rauf zum Lanserkopf.

Dort wurde in letzter Zeit richtig fest ausgeholzt. Daher ist der Platz jetzt fast schon wieder ein wenig sonnendurchflutet.

Weiter geht’s über den Lansersee, Igls und dann vorbei an der alten Patscherkofelbahn hinauf zum Olex, der neuen Talstation der „Kofelbahn“.

Hier ist immer noch Baustelle, daher muss ich einen kleinen Umweg nehmen, der mich jedoch fast keine Zeit kostet. Dann geht es die letzten Meter hinauf zum schön gelegenen Kirchlein mit der wunderschönen Aussicht.

Dort setzte ich mich ein wenig in die Sonne. Natürlich gibt es hier oben einen Geocache, der verschiedene Stationen involviert. Den musste ich natürlich auf dem Weg hierher lösen, nahe bei der Kirche werde ich dann auch noch fündig.

Die Abfahrt nach Aldrans ist wieder einmal ein Riesenspaß, es geht nur noch abwärts und das einzige Hindernis sind die langsamen Autos und Postbusse…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:50 h
Gesamtdistanz: 19,50 km
Höhenmeter: 741 m

180429 GC Auf´n Rinner Berg

Schon länger wollte ich mal die Geocacher-Runde auf den Rinner Berg machen, das Wetter ist heute gut, und ich habe Zeit. Also starte ich von Rinn aus zuerst Richtung Rinner Alm. Der Weg hier führt angenehm durch den Wald, um die einzelnen Dosen einzusammeln, muss ich jedoch die Forststraße verwenden.

Rasch mache ich Höhe, der Weg ist gut zu begehen und die Caches können sich auch nicht lange vor mir verstecken. Bald erreiche ich die Rinner Alm, die aber heute noch geschlossen ist. Die soll erst am „Staatsfeiertag“ geöffnet sein, habe ich gehört.

Ich wandere an der Alm vorbei, es sind trotzdem einige Leute auch schon per Pedes oder mit dem Rad hier raufgekommen. Ab der Alm wird es viel ruhiger. Der Weg „gehört“ mir alleine. Die Aussicht auf das Inntal wird immer besser…

Fein warm wird es nun, kein Windlein stört. Meine nächste Station ist die Kriegerkapelle, die idyllisch im Wald liegt. Hier bin ich noch gar nie gewesen, daher freut es mich umso mehr, endlich mal diesen Platz zu sehen.

Vor dem Kirchlein sitzen zwei Leute, die mir den Zugang zum Cache hier verwehren… was soll ich tun. Gerade, als ich fragen will, ob ich kurz stören kann, fragt mich der Mann: „Suachscht die Dos´n“… juhu, da habe ich wieder zwei Cacherkollegen, dieses Mal aus Südtirol getroffen.

Nach einem kurzen Gespräch ziehe ich weiter, noch habe ich ein paar Schätze zu suchen. Bei der nächsten Station fuchst es mich dann doch, ich suche eine Weile, aber das GPS-Signal im Wald ist nicht besonders gut… Gott sei Dank kommen die zwei Südtiroler und gemeinsam können wir die Dose dann doch noch finden… bzw. um der Wahrheit zu entsprechen, sie finden den Cache und ich kann mich auch noch gleich eintragen. Wir beschließen, die nächsten Stationen gemeinsam zu machen…

Nochmals 20 Minuten später erreiche ich die Endstation, ein kleiner Weiher mitten im Wald. Ob der im Sommer auch existiert, wage ich zu bezweifeln, aber jetzt mit der Schneeschmelze hat sich ein idyllischer Platz gebildet. Die Schuhe sind zwar, da hier noch einiges an Schnee liegt, leicht feucht geworden, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Ich setze mich eine Weile in die Sonne und genieße den schönen Tag.

Für den Rückweg nehme ich den Steig, der fast gerade den Berg runterführt. Noch einmal treffe ich die zwei Cacher auf dem Weg, doch dann trennen sich endgültig unsere Wege. Ich gehe direkt ins Tal, vorbei an der Rinner Alm und weiter nach Rinn.

Ein schöner Tag mit einer tollen Runde endet, zufrieden mache ich mich auf den Nachhauseweg.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:30 h
Gesamtlänge: 13,53 km
Höhenmeter: 908 m
Caches gefunden: 15 Stk.

180403 Skitour Tulfeinalm

Bei schönstem Wetter beschließen Michi und ich, heute nochmals eine Skitour auf die Tulfeinalm zu machen. Da die Alm nur mehr wenige Tage offen hat, wird das wohl heute die Abschlußtour sein.

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Wir starten bei der neuen Gufl, dann geht es die schön präparierte Skipiste hinauf. Die Sonne lacht vom Firmament, das Wetter ist echt perfekt. T-Shirt-Temperaturen.

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Auf halbem Wege ziehen dann ein paar Wolken vor die Sonne und es wird merklich kühler. Aber immer noch angenehm zu gehen. Unterwegs treffen wir noch auf Alfons, der in Windeseile auf den Schartenkogel läuft…

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Im oberen Bereich, kurz vor der Alm, bläst der Föhn schon recht heftig, daher beschließen wir, nicht mehr weiterzugehen. Kurz haben wir überlegt, noch auf den Schartenkogel zu steigen, aber bei dem Wind macht das keinen Spaß.

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Lieber rein in die Hütte und ein wenig entspannen. Das Essen ist wie immer köstlich, die Wirtin total freundlich. Ich bin gespannt, wie es hier mit der Alm weitergeht. Der Pachtvertrag der jetzigen Wirtsleute läuft aus, die Zukunft ist ungewiss.

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Nach einer feinen Pause fahren wir in der Dämmerung ab. Die Stimmung ist durch den Föhn wunderschön, die Sonne geht gerade unter und wirft schöne Farbenspiele auf den Himmel.

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Es hat sich wieder mal gelohnt, eine schöne Tour haben wir da heute gemacht.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00h
Gesamtlänge: 8,60 km
Höhenmeter: 694 m

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180327 Skitour Schartenkogel

Dienstag ist Skitourenabend am Glungezer und da machen Michi und ich uns auf, zuerst auf den Schartenkogel, und dann zur Tulfeinalm zu schauen. Wir starten direkt nach der Arbeit, sind auch gleich mal beim Parkplatz bei der „Neuen Gufl“. Die Parkplatzsituation ist hier immer ein wenig angespannt. Wir ziehen die Ski an und los geht es über den unteren Teil der Piste…

Langsam gewinnen wir Höhe und bald erreichen wir Halsmarter, der untere Teil der Piste ist immer super zum Einlaufen, aber man kommt halt nicht richtig vom Fleck.

Vorbei an Halsmarter steigen wir den zweiten Teil der Piste, parallel zum Schlepplift hinauf zur „Bergstation“. Hier könnten wir nun zur Tulfeinalm abzweigen, aber wir wollen ja noch einen Gipfel mitnehmen.

War das Wetter beim Start noch freundlich, ziehen jetzt immer wieder Hochnebelfelder und Wolken über den Himmel. Ein wunderschönes Schauspiel, das eine ganz eigene Stimmung hervorruft.

Immer wieder lacht die Sonne durch Wolkenlöcher hervor, um im nächsten Augenblick auch wieder zu verschwinden. Wunderbar. Wir erreichen bald das Ende des oberen Schleppliftes, es soll auch die letzte Saison für diesen Lift sein… nächstes Jahr wird dieser abgebaut.

Nun müssen wir noch über den Ziehweg hinauf bis zum Liftende des Schartenkogellifts, dann haben wir unser Ziel erreicht… der Schartenkogel ist dann nur noch eine Handbreit entfernt.

Wieder ist der Himmel ein wenig freundlicher geworden, als wir das Gipfelkreuz erreichen… aber es ist bitterkalt.

Wir bleiben nicht lange am Gipfel, es ist einfach nicht fein… also packen wir unser Zeugs zusammen, bewundern noch einmal das schöne Wolkenspiel und machen uns auf zur Tulfeinalm.

Beim Runterfahren zur Alm treffen wir, welch ein Zufall, Alfons, der gerade in irrsinnigem Tempo auch auf den Schartenkogel läuft. Wir bleiben nur kurz stehen, denn wir machen aus, uns auf der Hütte zu treffen… dann können wir noch ausgiebig schwatzen! So soll es denn auch sein…

Eine wunderschöne Skitour, mit heute einmaligem Wolkenspiel lassen wir bei einer feinen Hütteneinkehr ausklingen…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtlänge: 10,65 km
Höhenmeter: 991 hm