Schlagwort-Archive: Tuxer Alpen

170617 Patscherkofel (2.246m)

Das Wetter ist zwar nicht so super, aber irgendwas wollen Letu und ich dann doch machen. Also beschließen wir, auf den Patscherkofel zu gehen. Auch hier genießen wir die Aufstiegshilfe mit der Kofelbahn, die uns flux auf Höhe bringt. 

Richtig viel los ist auch nicht, auf Innsbrucks Hausberg.

Von der Bergstation gehen wir los, vorbei am Schutzhaus und der Piste zur Bergstation des ehemaligen Panoramalifts. Die Stützen sind schon abgebaut, da sind die Innsbrucker mal richtig schnell gewesen.

Auf feinen Steigen gewinnen wir weiter an Höhe, wir sind extra dem Forstweg ausgewichen und bevorzugen die feinen, kleinen Bergweglein, die gleichzeig auch viel mehr Spaß machen.

Einmal müssen wir auf den Forstweg ausweichen, aber das ist nur für einen kurze Strecke. Dann liegt die „Rakete“ (Letu´s Beschreibung der Sendestation am Gipfel) schon vor uns, und die letzen Schritte zum höchsten Punkt sind bald erledigt.

Wir pausieren in der nett hergerichteten Gipfelstube, gönnen uns ein Getränk und genießen die Aussicht. Es hat merklich abgekühlt.

Der weitere Weg vom Gipfel des Kofels führt uns nach Boscheben durch wunderschöne Zirbenbestände. Auch die Alpenrosen stehen in voller Blüte und sind eine sehenswerte Pracht.

Von Boscheben zweigen wir ab auf den Zirbenweg, der uns zurück zur Bergstation führt.

Die Gondel erwischen wir auf die Sekunde genau, und mit der alterwürdigen Pendelbahn fahren wir retour nach Igls.

Am Abend beschließen wir die Wanderung wieder einmal am Lanser See, eine feine Runde schwimmen mit anschließender Grillage ist genau das, was einen feinen Tag ausmacht.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 1:40 h
Gesamtlänge: 6,06 km
Höhenmeter: 349 m

170615 Schartenkogel (2.311m)

Eigentlich wollten wir heute nur ein wenig Geocachen gehen, so der Plan. Geworden ist es dann für Letu und mich der Schartenkogel.
Aber hier mal der Ablauf von vorne: Heute war ja große Fronleichnahms-Prozession in Aldrans, danach sind wir noch ein wenig im Gemeindesaal zusammen gesessen.

Im Anschluß beschließen Lutu und ich, da Sara auf einer Geburtstagsfeier eingeladen war, in den Kugelwald am Glungezer zu fahren. Also rauf mit dem urlangsamen, aber lustigen 2er Sessellift nach Halsmarter.

Als wir oben sind, beschließen wir, noch mit dem 1er Sessellist (jaja, sowas gibt es auch noch), hinauf zur Tulfeiner Alm zu fahren, da wir dort noch einen Cache zu bergen haben.

Oben angekommen, die nächste Umdisponierung. Wir machen uns auf zum Schartenkogel.

Es ist zwar heiß, aber es geht eine feine Brise, die den Aufstieg angenehm macht. Wir machen schnell Höhe und schon nach 30 Minuten stehen wir oben am Gipfelkreuz. Das ging ja schnell.

Den Rückweg machen wir über den Schartenkogelsteig, der eine schöne, abwechslungsreiche Wanderung zurück zur Bergstation der 1er Bahn. Teilweise liegt noch Schnee in den Mulden.

Wir fahren hinunten zum Halsmarter, dort gehts dann endlich für Letu in den Kugelwald. Das macht immer wieder Spaß. Ich habe mir ein Lesebuch mitgenommen und genieße die Kühle des Waldes.

Ein Getränk im Gasthaus rundet die Wanderung ab. Fast mit dem letzten Sessel fahren wir ins Tal. Doch noch ist der Tag nicht gelaufen.

Wir fahren noch an den Lanser See. Obwohl die Wolken schon bedrohlich dunkel sind, springen wir in das erfrischende Nass und genießen die Erfrischung, bevor die ersten Tropfen auf die Wasseroberfläche prasseln.
Wunderschön und erreignisreich schließen wir den Tag ab. Letu schläft bald ein, wie ein Stein…

Tourendaten
Gesamtlänge: 3,5 km
Gesamtdauer: 1:00 h
Höhenmeter: 240 m

170510 Sistraner Alm (1.611m)

Ich fahre schon seit einiger Zeit mit dem Rad auf die Arbeit, aber eine „echte“ Mountainbike-Tour habe ich noch nicht geschafft. Das wird heute geändert: Mit André mache ich mich direkt nach der Arbeit bei Kaiserwetter auf, die Sistranser Alm zu besuchen.

Wir starten von der Arbeit, zuerst heim zu André, da er noch sein Rad abholen muß, dann fahren wir über den Bretterkeller hinauf Richtung Lans. Sobald wir aus der Hektik der Stadt ausgebrochen sind, macht sich auch eine innere Ruhe breit. Der wunderschöne Wald, die Vögel, die das Frühjahr auch genießen, alles ist Bestens.

Von Lans fahren wir beim Lanser Hof vorbei weiter hinauf in den Wald am Fusse des Patscherkofels. Die Wiesen rund um uns blühen schon auf, die warme Jahreszeit scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein.

Eines der Markenzeichen der Mittelgebirgswege ist, daß es fast keine „Raststrecken“ gibt, es geht einfach immer hinauf, immer Richtigung Gipfel (bzw. Hütte). Auf dem Weg, kurz vor der Hütte sehen wir die ersten Schneeflecken neben der Straße.

Doch bis zur Hütte geht es super zu fahren, bald schon sitzen wir auf der Sonnenterasse und genießen die warmen Strahlen. Wir sitzen eine gute Stunde mit Blick auf die Alpenstadt, essen eine Brettljause und trinken ein Bier. Es wird sukzessive kälter, und wir beschließen schließlich, wieder ins Tal zu fahren.

André hat einen Vorschlag: Er kennt einen feinen Trail, den wir (ich) zum Probieren fahren können. André ist ja ein Vollblut-Trailer, daher habe ich meine liebe Not, ihm über den Steig nachzukommen. Aber Spaß macht es allemal, und viel zu schnell sind wir wieder in Lans.

Gemeinsam fahren wir auf Wiesenwegen bis zur Vogelhütte, dort trennen sich unsere Wege dann, ich fahre über die Straßenbahnhaltestelle Aldrans heim, André nimmt den gleichen Weg, den wir am Nachmittag gefahren sind, wieder hinunter nach Innsbruck.

Ein wunderbarer Tag, das Wetter haben wir gut genutzt und die gemütlichen Gespräche auf der Terasse waren auch fein.

Tourendaten
Gesamtdistanz: 25,29 km
Gesamtdauer: 2:45 h
Höhenmeter: 1157 m

170506 Aldranser Alm (1.511m)

Das Wetter soll in den nächsten Tagen wohl nicht ganz so gut werden, daher beschließen Letu und ich, heute noch was zu machen.

Wir waren zusammen noch nicht auf der Aldranser Alm, daher bietet sich dieses Ausflugsziel sehr an. Wir starten beim Kreisel nach dem Sägewerk in Aldrans, dort stellen wir unser Auto ab.

Zuerst gehts durch Fagslung, einem kleinen Weiler mit sehr schönen Häusern in Aldrans. Im Anschluß durch jetzt schön blühende Wiesen erreichen wir den Wald.

Dort gehen wir zuerst ein Stück auf der Forststraße, dann zweigen wir auf kleinere Pfade ab.

Immer wieder bleiben wir stehen, mal, um Blumen zu bewundern, mal um einer Biene bei der Arbeit zuzuschauen.

Auch basteln wir mal zwei „Portäts“, einmal gibts die Sara…

… und dann den Letu.

Auf der Alm gönnen wir uns einen wunderbaren Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren und Apfelmus. Sensationell.

Der Abstieg verläuft wie der Aufstieg ohne Probleme, Letu ist heute marschiert wie ein Weltmeister.

Tourendaten
Gesamtstrecke 9,92 km
Gesamtdauer 3 h
Höhenmeter 660 m

170314 Skitour Tulfeinalm (2.025m)

Das wird wohl eine der letzten Pistentouren für heuer werden… Alfons und ich entscheiden uns noch auf die Tulfeinalm zu gehen. Da ich schon untertags mit dem Rad am Weg war, ist mir das als Strecke gerade recht.

Der untere Teil der Piste hat schon gute Bekanntschaft mit dem Frühjahr gemacht, hier gibt es zwei Hauptzustände: Wiese oder Eis… auf der Seite, auf der wir aufsteigen, ist zumindest noch ein wenig „weicher“ Schnee. Als wir ein wenig höher kommen, wird auch die Piste schlagartig besser.

Hier könnte ich mir echt vorstellen, nochmals skizufahren. Im Westen geht die Sonne unter und zaubert einen schönen Sonnenuntergang in allen Rottönen auf die Himmelsleinwand… wunderschön ist es, unser Landl!

Außer uns sind noch ein paar Leute unterwegs, manche schneller, manche wie die Gruppe hinter uns, gleich schnell. Bald schon erreichen wir Halsmater, dann geht es ein wenig steiler hinauf zur Tulfeinalm. Der Ziehweg, unser bester Freund, zieht sich noch „a Weng“, doch dann erreichen wir die Alm.

Freundlich werden wir empfangen, das Abendmahl schmeckt!

Danke für die Schöne Tour

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:47 h
Gesamtlänge: 8,08 km
Höhenmeter: 689 m

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170307 Schartenkogel (2.311m)

Kurz entschossen sind Alfons und ich heute losgezogen, um auf den Schartenkogel zu gehen. Nach der Arbeit packen wir unsere Sachen zusammen und, obwohl der Himmel seine Schleusen geöffnet hat und es regnet, machen wir uns auf den Weg zur „Neuen Gufl“. Dort am Parkplatz werden wir schon mit einer Neuschneedecke begrüßt.

Rasch sind wir auf der Piste, die heute schon ein Traum zu werden verspricht. Griffiger Schnee, keine Steine (nicht wie beim letzten Mal) und eine geschlossene Schneedecke lassen unsere Herzen höherschlagen.

Bis zum Halsmarter geht die Piste richtig angenehm dahin, genau das Richtige, um Warm zu werden. Dort kann ich auch einen kurzen Abstecher zum Geocache „FZT – BB07 (Glugenzerbahn)“ machen, den ich nach kurzer Suche auch schon entdecke.

Weiter gehts an der Piste entlang bis zur Abzweigung zur gemütlichen Tulfeiner Alm, doch unser Ziel sollte noch ein wenig weiter liegen. Immer der Piste entlang erreichen wir bald den Ziehweg, der uns zu unserem Ziel bringen soll. Noch ein paar Meter und wir erreichen *fast* den Schartenkogel. Die letzten Meter verkneifen wir uns heute, denn der Wind hier oben ist schon extrem kalt und unsere Finger schmerzen trotz Handschuhe schon.

Schnell wechseln wir unsere Sachen, verstauen alles, trinken noch heißen Tee und machen uns für die Abfahrt bereit. Und wie schon am Anfang vermutet, ist es heute echt ein Spaß. Zwar ist die Sicht nicht ganz so toll, aber das macht der schöne Schnee allemal wieder wett.

Bald erreichen wir die Tulfeinalm, wo wir uns in der gemütlichen Stube aufwärmen und stärken. Es sind doch einige Leute hier, aber trotzdem ist und bleibt es gemütlich, besonders auch durch die feinen Wirtsleute.

Doch jeder Abend erreicht irgendwann mal sein Ende. Wir stolpern in die Kälte hinaus, doch schon bald wird uns wieder warm. Zuerst, weil wir den furchtbaren Ziehweg von der Hütte bis zu Piste hinaufschieben müssen, dann aber wird uns ums Herz war, weil der Schnee heute so toll ist. Juhu!

Wohlauf erreichen wir bald wieder den Parkplatz, hinter uns eine wunderschöne Abfahrt in der wohl winterlichsten Landschaft, die wir heuer gesehen haben.

Ein Dank an den Alfons fürs Mitnehmen! Berg heil!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:45 h
Gesamtdistanz: 11,10 km
Höhenmeter: 1.012 m

170219 Glungezer (2.677m)

Nach längerer „Abstinenz“ ging es heute wieder mal mit den Skien auf Wanderschaft. Bei der Tulfer Alm stellen wir unser Gefährt ab und gehen an der Skipiste entlang hinauf zum Halsmarter. Dort bleiben wir weiter auf der Skipiste, die hier schon ein leicht braunes Aussehen hat, bis wir die Bergstation erreichen.

Der weitere Aufstieg ist zuerst immer noch auf der Piste, nicht ganz beim Ausstieg des Schartenkogellifts erreichen wir freies Skigelände.

Leider müssen wir hier feststellen, daß die Schneeauflage nicht mehr sehr mächtig ist, überall schauen Steine und Felsen aus der vorbildlichen Spur heraus.

Im Aufstieg ist das ja noch egal, aber bei der Abfahrt wird das sicher noch lustig…
Seit wir im Gelände sind, hat auch der Wind aufgefrischt, und obwohl wir heute Kaiserwetter haben, ist der Wind doch recht lästig.

Die lezten Schritte vor der Hütte sind relativ steil und die Spur komplett eingeblasen.
Das macht das Steigen nicht sehr angenehm, aber dafür ist ein bombenfestes Seil gespannt, an dem ich mich gut festhalten kann (und muß).

Wir erreichen die Glungezerhütte, die Sonnenspitze haben wir heute ausgelassen, um dort unser Skidepot einzurichten. Die letzten Schritte zum Gipfelkreuz des Glungezers machen wir zu Fuss.

Der Glungezer selbst ist kein schöner Gipfel, denn direkt dabei steht eine Wetterstation und weitere Betonbauten. Da ist die Sonnenspitze schon ein „gipfliger“ Gipfel. Aber am „Glungi“ muß man doch mal gewesen sein…

Da der Wind hier recht mächtig pfeift, ist uns im Endeffekt die Betonbauten doch ganz recht, da wir uns in ihrem Windschatten ein wenig ausruhen können und den Tee von Alfons dann doch genießen.

Der Weg zur Hütte ist dann auch schnell zurückgelegt und wir setzen uns in die warme Stube. Viel ist noch nicht los in dem Schutzhaus, aber fein ist es. Wir bestellen uns „Spagetti Kathmandu“, leicht würzig, aber wunderbar…

Ein Bierchen dazu rundet den kulinarischen Genuß ab. Wir sitzen eine Weile, reden über Gott und die Welt, und rundherum füllt sich die Stube.
Als wir uns auf den Heimweg machen, ist mehr los. Eine Einladung zum Abschied des jetzigen Pächters in der Tasche, fahren wir über die steinige Piste ab. So manches Mal kracht es herzzerreissend, aber große Schäden bleiben Gott-Sei-Dank aus.

Auf der Piste ist mittlerweile auch schon was los, leider ist die Schneelage auch auf den zweiten Blick nicht üppig und so touchieren wir auch hier denn und wenn ein Steinchen.

Wohlbehalten erreichen wir dennoch wieder das Auto, und blicken zurück auf einen wunderschönen Tourentag.

Tourendaten
Gesamtlänge: 14,14 km
Gesamtdauer: 4:00 h
Höhenmeter: 1.413 m

170123 Tulfeiner Alm (2.035m)

Wir haben ausgemacht, nach der Arbeit noch auf die Tulfeiner Alm zu gehen, wir, das sind Stefan, Katha, Alfons und ich. Wir treffen uns auf einem kleinen Parkplatz vor der „Neuen Gufl“, von dort steigen wir über die Wiesen hinauf zur Skipiste.

Der erste Teil der Tour geht über die Halsmarter-Abfahrt, bis wir die Talstation der Glungezerbahn 1 erreichen. Die Schneeauflage ist nicht so prickeln, dafür ist der Start nicht so steil und der Schnee schön griffig.

Ab dem Gasthaus Halsmarter steil die Piste dann auf, das Gehen ist aber dennoch sehr angenehm. Heuer hat das Skigebiet in ein paar Schneekanonen investiert, so wie es scheint. Letztes Jahr sind mir die Lanzen auf den Fall noch nicht aufgefallen.

Wir gehen über die FIS-Standardabfahrt immer parallel zum Schlepplift hinauf, bis wir die Bergstation von eben diesem Lift erreichen. Ein Stück weiter geht es über einen Ziehweg, dann erreichen wir die Abfahrt zur Tulfeinalm. Unser erster Plan, war noch auf den Schartenkogel zu gehen, aber wir beschließen, es für heute zu lassen, denn es ist schon 21:00 Uhr.

Die Felle sind rasch verstaut und wir sind auch schon bald in der urigen Hütte. Ein kühles Weizen löscht den Durst, und wir reden ein wenig über Gott und die Welt. Dann machen wir uns an die Abfahrt, die dank guter Taschenlampe auch wunderbar von statten geht.

Einzig im unteren Teil ist eben die Schneeauflage nicht so stark, trotzdem schaffen wir es (fast) ohne Steinkontakt wieder zurück zum Auto.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00 h
Gesamtlänge: 10,04 km
Höhenmeter: 802 m
Lawinenwarnstufe: 3 (Tourengebiet – 2)

170120 Skitour Patscher Alm (1.694m)

Als kleine „Feierabendtour“ gehen wir auf die Patscher Alm, der Wolfi und ich. Obwohl ich da gerade vor 5 Tagen war, freut es mich trotzdem, weil ich zum Ersten die Alm recht nett finde, zum Zweiten wieder mal mit dem Wolfi was unternehme und drittens das Wetter ein Traum ist.

Wir starten vom Parkplatz aus auf dem beschilderten Weg neben dem Zauberteppich, müssen uns aber schon bald, da wir den Weg irgendwie nicht logisch finden, doch auf die Piste ausweichen. Weiter oben finden wir wieder einen Weg abseits der Massen und können unseren Aufstieg wieder nebeneinander, mit Plauscherei verkürzen.

Unterwegs, im Wald, überholt uns ein Mann, mit einer Mords-Geschwindigkeit. Hui, denke ich mir, wir sind heute ja fein und gemütlich am Weg. Schon bald haben wir ihn wieder eingeholt, weil er eine „spezielle“ Technik zum Überwinden eines Zaumdurchgangs nicht hat und daher seine Ski ausziehen muß. Jaja, hier schwebt ein wenig Schadenfreude mit :D.

Am Ende der Spur müssen wir bei der Talstation der Panoramabahn wieder die Piste überqueren, das aber wegen der wenigen Leute heute gut geht. Dann erreichen wir auch schon die Waldschneise vor der Patscher Alm. Gemütlich.

Wir gönnen uns ein Getränk in der Hütte, aber lange bleiben wollen wir auch nicht, da wir noch im Lichte der Sonne hinunterfahren wollen. Ausserdem wurden wir beim Hineingehen in die Hütte schräg angesprochen, von Wegen Türe schließen und so… später dann, kurz vor der Abfahrt entschuldigt sich eine der Damen noch mit einem Schmäh.

Die Abfahrt geht wunderbar, einzig im unteren Teil schauen schon ein paar riesige Eisplatten unter dem Schnee hervor, die alles andere als fein zu fahren sind. Mit der richtigen Portion Vorsicht geht es aber trotzdem wunderbar abzufahren.

Tourendaten
Gesamtlänge: 7,57 km
Gesamtdauer: 1:45 h
Höhenmeter: 713 hm
Lawinenwarnstufe: 3

170115 Skitour Patscher Alm (1.694m)

Es ist arg kalt, trotzdem möchte ich etwas draussen machen. Zu lange möchte ich nicht am Weg sein, daher fällt meine Wahl auf eine Skitour auf die Patscher Alm. Da ich dort eh noch nie gewesen bin, wird es mal Zeit. Und meine neuen Ski wollen auch mal ausgeführt werden…

Ich starte am Parkplatz vom Olex, den ersten Teil gehe ich auf der Piste hinauf. Ich sehe zwar ein paar Spuren, die von der Piste abzweigen, aber so richtig sicher bin ich mir nicht, also bleibe ich auf der mir bekannten Route.

Da ich relativ früh losgegangen bin, ist noch nichts los. Ich bin die meiste Zeit alleine. Ungefähr bei der Hälfte meiner Route sehe ich einen zweiten Tourengeher, der auf einer kleineren Spur aufsteigt. Dies dürfte der Sommerweg auf die Patscher Alm sein.

Da die ersten Skifahrer losstarten, will ich weg von der Piste. Also passt mir diese Variante sehr gut, und ich folge der angenehmen Spur. Es geht ein kleines Stück durch den Wald, dann öffnet sich eine Lichtung. Ich bin schon bei der Talstation der Panoramabahn.

Rasch überquere ich die Piste und gehe die letzten Meter hinauf zur Patscher Alm. Hier ist für heute Ende. Es ist 9:20 Uhr, das heißt, ich habe noch viel Zeit heute mit der Familie… aber einen Kaffee gönne ich mir trotzdem auf der Hütte. Kein Mensch ist in der warmen Stube, ein feines Kaminfeuer lodert in der Ecke. Richtig gemütlich ist es hier in der kleinen Hütte.

Ich rede ein bisschen mit den Angestellten, dann mache ich mich auf ins Tal. Die Piste ist ein Traum, aber jetzt, um 9:45 füllt sich die Piste schon ein wenig. Welch ein Kontrast zum Aufstieg, da waren die Pisten total leer.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:35 h
Gesamtlänge: 7,86 km
Höhenmeter: 702 m
Lawinenwarnstufe: 3