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170805 Patscherkofel (2.246m)

Es ist Samstag, das Haus ist voll… die Kleinen brauchen Auslauf, das ist eindeutig. Daher beschließen Papa und ich, die 2 Jungs, Letu und einen Freund, auf den Patscher Kofel zu führen.

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Mit der Gondel fahren wir bei nicht ganz perfektem Wetter hinauf zur Bergstation, dort reißen die Wolken aber schon auf. Es ist schwül, sogar auf 2000m. Immer noch angenehmer als im Tal.

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Der Weg vorbei an den Überresten der Panoramabahn ist steil, ein paar Heidelbeeren sind auch schon da und wollen gegessen werden. Immer wieder reißt die Wolkendecke auf und eröffnet schöne Blicke auf das Wipptal, Stubaital und in der Ferne aufs Inntal.

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Die Aussicht von hier oben ist immer wieder schön. Bald erreichen wir das Gipfelkreuz.

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Die Gipfelstube ist zum Zeitpunkt unseres Eintreffens noch geschlossen, aber schon bald kommt der Hüttenwirt mit seinem „Pinzgauer“ raufgefahren und wir können uns eine kleine Erfrischung gönnen. Leon, der zweite Junge, muss noch schnell aufs Klo… schnell wird das aber nicht, denn er schließt sich in der Toilette ein und kommt nicht mehr raus. Erst mit Hilfe einer Leiter kann ich den Kleinen befreien…

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Weiter gehen wir über die Sendeanlage und den Osthang zum Berggasthaus Boscheben. Dort treffen wir auf den Zirbenweg, den wir retour Richtung Bergstation gehen.

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Nachdem wir auf den Gipfel nicht viele Leute getroffen haben, kommen uns auf dem Zirbenweg doch einige Wanderer entgegen. Am Schluss gehen wir noch am ehemaligen Lawinentunnel entlang, der für Skitourengeher als Schutz vor den Lawinen am Osthang errichtet wurde. Heute ist er ein schöner Teil des Zirbenweges, nur noch die Grundmauern, die hangseitig gebaut sind, sind noch zu sehen.

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Bei der Bergstation warten wir auf unsere Gondel, die uns dann wieder hinunter ins Tal bringt.

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Obwohl das Wetter eben nicht strahlend schön war, war die Wanderung doch sehr fein und es hat alles Spaß gemacht.

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Die Jungs sind brav marschiert und hatten nun auch eine gute Portion Auslauf. Bei der Talstation bewundert wir dann noch die neue Gondel Nr. 01.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:15 h
Gesamtlänge: 6,38 km
Höhenmeter: 422 m
Wetter: Schwül und wolkig

170716 GC Der Weg des Adlers II (2.796m)

Seit längerer Zeit wollte ich schon den zweiten Teil des "Weg des Adlers" fertig machen. Hierbei handelt es sich um einen so genannten power Trail, bei dem in kurzer Folge mehrere Geocaches ausgelegt sind. Die gesamte Runde beinhaltet circa 150 Geocache, wobei ich schon einen Teil eingesammelt habe.
Die zweite Motivation für diese Runde sind die so genannten "Seven TuXer Summits", die hier auf dem Weg liegen.
Lucy bringt mich in der Früh zum Parkplatz Volderwildbach.

Von dort starte ich alleine durch das wunderschöne Voldertal Richtung Naviser Jöchl. Schon bald habe ich die ersten Dosen gefunden und gelogged.

Immer leicht aufwärts geht die Forststraße an einem kleinen Dörflein vorbei und am Voldertaler Bergsturz.

Am Ende der Forststraße liegt eine größere Alm, von dort geht ein Steig Richtung Naviser Jöchl.

Hier mache ich meine erste Pause, und packe meine Brotzeit aus. Der Ausblick durch das Voldertal hinaus ins Inntal ist wunderschön, und die Wolken vom Vormittag haben sich auch schon fast verzogen.

Lange bleibe ich nicht sitzen, denn mein Weg ist noch lang. Zuerst besteige ich das Naviser Jöchl.

Dort treffe ich eine Vorarlbergerin, mit der ich mich unterhalten. Während sie auf die Naviser Sonnenspitze steigt, zweigt mein Weg nach rechts in Richtung Grafmartspitze (2.720m), die ich nach einer kurzer Kraxelei erreiche.

Von mir errechnet sich nun ein Stück des weiteren Weges. Da habe ich ja noch was vor…

Überraschend wenige Leute sind auf diesem Pfad unterwegs. Eine Gruppe Schüler begegnet mir, ansonsten weit und breit keine Menschen Seele. Und was noch auffällt, man hört kaum Zivilisationslärm.

Den nächsten Gipfel, denn ich erreiche ist die Grünbergspitze (2.790m). Zwar nur marginal höher, musste ich doch über 150m absteigen und dann wieder aufsteigen. Das klingt nicht viel, aber über den Tag verteilt summiert es sich doch.

Weiter geht es über Stock und Stein, und brüchiges Gelände zum Rosenjoch (2.796m). Damit habe ich den höchsten Punkt meiner heutigen Wanderung erreicht. Die Aussicht ist phänomenal ich setz mich ein wenig hin und genieße den Rundumblick.

Obwohl ich den höchsten Punkt erreicht habe, habe ich noch einiges an Wegstrecke zu meistern. Bis zum Glungezer Bin ich noch eine Weile beschäftigt.

In der Nähe des Tool für Jochens entdecke ich eine für mich geologische Sensation. Versteinerte Bäume. Natürlich bin ich da nicht ganz selber drauf gekommen, ein Earthcache verweist auf diese interessante Stelle.

Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass ich es zur letzten Talfahrt wohl nicht mehr ganz schaffen werde. Daher stelle ich mich schon mental auf einen langen Abstieg vor.

In diesem Abschnitt der Bergtour ist es gar nicht so einfach, den Weg zu finden. Obwohl die Markierungen alle 5m angebracht sind versteige ich mich immer wieder und muss die rot-weiß-roten Markierungen wieder suchen. Auch das kostet Zeit…

Bald reiche ich mit der Gamslahnerspitze (2.681m) zwar nicht die höchste, aber in meinen Augen anspruchsvollsten Spitze. Von hier habe ich einen wunderschönen Ausblick auf das Arztal und den Patscher Kofel.

Daheim ist gar nicht mehr so weit weg denke ich mir, doch eine Weile soll es schon noch dauern. Immerhin, den nächsten Gipfel, denn ich erreiche, wird auch schon der Glungezer sein.

Der Weg wird wieder lieblicher, fast schon einfach würde ich sagen. Vor den Glungezer wird der Weg noch mal ein wenig schwieriger, dann stehe ich auf dem Gipfel, der auch dem Skigebiet den Namen gibt.

Ab hier befinde ich mich wieder auf bekanntem Territorium. Auf dem Glungezer war ich schon öfters. Unter mir erblicke ich den Schartenkogel, auf den ich öfters mit Alfons eine kurze Skitour machen.

Den Steig zur Tulfeinalm gehe ich sehr rasch, den nun wird es schön langsam kühler. Egal ob ich den Lift erreiche oder nicht, der fährt schon seit Stunden nicht mehr. Also werde ich wohl oder übel ins Tal zu Fuß gehen müssen. Es gibt Schlimmeres, denke ich mir…

Der kürzester Weg führt an der Lifttrasse hinunter ins Tal. Nicht immer ganz einfach zu gehen, da die Piste teils sehr steil ist, aber doch feiner, als der Forststraße zu folgen. Mit halbwegs durchmassiert den Beinen erreiche ich endlich das Tal. Ich gehe schnurstracks in die Larchhüttn und bestell mir ein Bier. Das habe ich mir heute verdient.

Das war wohl heute eine der längsten Touren, die ich bis jetzt unternommen habe. Mir geht es relativ gut, schauen wir mal wie das morgen ausschaut…

Touren Daten
Gesamtdauer: 12 Stunden
Gesamtlänge: 32 km
Höhenmeter: 2.351 m / 2.503 m
Geocaches: 92 Stück

170708 Rinner Alm (1.394m)

Das Wetter ist nicht ganz so gut wie erwartet, das Gewitter von gestern hat sich noch nicht ganz verzogen.

Ich wollte heute mit den Kindern eigentlich recht hoch hinaus, doch nun nehmen wir das Ersatzprogramm, das nicht minder schön ist. Wir wandern durch den Wald hinauf zur Rinner Alm.

Am Parkplatz müssen wir moderate €2.- zahlen, dann geht es direkt los. Nach ein paar Metern erreichen wir einen kleinen Waldspielplatz, den wir uns für später aufheben.

Nicht zu steil, aber doch immer aufwärts geht der Steig, zweimal nehmen wir die ungünstige Variante, doch immer wieder erreichen wir wider den Weg zur Alm. Verlaufen ausgeschlossen…

Der Weg geht fast immer im Wald, da läßt sich die Mittagshitze auch ganz gut aushalten. Sobald wir auf eine Lichtung kommen, brennt die Sonne richtig auf unsere Häupter.

Nach ca. 1:20 h erreichen wir die Hütte, sehr zur Freude der Kinder. Ein kleiner Spielplatz lädt zum Spielen ein, wären da nicht zwei wirklich freche Buben.

Immer wieder schreien Sie Leute an und zeigen den „Stinkfinger“ in alle Richtungen. Von den Eltern ist weit und breit nichts zu sehen. Letu und Sara sind gar nicht mehr erpicht, dort zum Spielplatz zu gehen. Aber nach ein wenig zureden meinerseits machen sie sich doch auf zum Spielplatz. Zwischenzeitlich haben wir uns noch Getränke und Kuchen bestellt.

Es dauert nicht sehr lange, und ich sehe wie Letu eine Watsche vom Größeren kassiert und sich wehrt. Er kommt weinend auf mich zugelaufen. Ich schnappe mir seine Hand und ab gehts retour zum Spielplatz. Den Rüpel werde ich mir kassieren, alles was gut und recht ist. Mann, habe ich einen Zorn. So rotzfreche kleine Dinger habe ich schon gefressen.

Scheinbar einsichtig hat sich der Schläger namens „Pascal“ schon versteckt, sein Bruder meint, er habe nichts getan. So ist mir das auch vorgekommen. Also lass ich den kleineren Frechdachs links liegen und schnappe mir „Pascal“, der nach einigen Aufforderungen aus seinem Versteck rauskommt. Er bekommt eine gescheite Standpauke von mir zu hören. Sozusagen als Warnschuß schließe ich mit: „Wenn mir noch was zu Ohren kommt…“ ab.

Nun kehr Ruhe am Spielplatz ein, auch andere Kinder trauen sich nun her zum Spielen. Sara bedankt sich für die väterliche Hilfe, Letu hat sich nun auch wieder beruhigt. Von den Eltern ist immer noch nichts zu sehen.

Abgesehen von mir scheinen die Beiden aber auch anderen Leuten aufgefallen zu sein, aber eben hauptsächlich „Pascal“. Irgendwie, trotz jetzigem Frieden, ist meinen Kindern das Spielen vergangen, daher trinken wir aus und machen uns auf, ins Tal. Aus dem Augenwinkel sehe ich nochmals einen Mittelfinger, ein kurzer Blick in die Richtige Richtung und die Kinderhand ist verwunden…

Der Absteig macht nun den Junioren ungleich mehr Spaß, zum einen ist es nicht mehr so anstrengend, und es geht auch schön schnell. Bald erreichen wir den Spielplatz, an dem wir noch eine ausgedehnte Pause machen…

Bis auf den Zwischenfall bei der Alm war es heute auch wieder eine schöne Tour.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:15 h
Gesamtstrecke: 4,61 km
Höhenmeter: 455 m

170618 Zirbenweg + Viggarspitze (2.304m)

Ein aktives Wochenende geht dem Ende zu. Heute haben wir noch zusammen mit Gale den Zirbenweg beschritten.

In der Früh holen wir Gale beim Lanser See ab und fahren zur Patscherkofelbahn. Dort steht schon eine Truppe beim Schalter und warten auf das Ticket. Da nur Sara, Letu und ich das Freizeitticket besitzen, müssen auch wir anstehen. Lucy und Gale brauchen ein Ticket.

Der Engpass beim Anstehen zur Gondel wird wohl in Zukunft mit der neuen Bahn Geschichte sein. Wir warten aber eben doch nicht so lange, bald geht es mit der Altehrwürdigen hinauf zum Schutzhaus.

Das Eingangstor zum Zirbenweg ist immer wieder schön, der Weg entlang der schönen Alpenrosen noch schöner.

Wir wandern bis zum Abzweig zur Viggarspitze gemeinsam, dann trennen sich unsere Wege. Letu und ich wollen noch die Viggarspitze mitnehmen, der Gale, Lucy und Sara laufen den originalen Zirbenweg entlang. Auf der Tulfer Alm wollen wir uns wieder treffen.

Von der Abzweigung geht es gleich mal ein paar Höhenmeter hinauf, die Letu super bewältigt. Dann müssen wir ein paar Stufen bewältigen, und schon stehen wir auf dem Sattel zur Viggarspitze.

Wir nehmen den direkten Weg der Viggartrophy hinauf zum Gipfel, und nach kurzer Zeit stehen wir auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Endlich sind wir mal auf einem der zwei Aldranser Gipfel…

Nur eine kurze Rast gönnen wir uns, denn wir müssen weiter zur Tulfer Alm. Der Abstieg führt uns vorbei an der Neunerspitze, die wir heute auslassen. Die schöne Erhöhung werden wir aber bald mal angehen.

Durch einen Latschen- bzw. Zuntergrütel müssen wir hinuntersteigen, Richtung Steig. Letu meint immer wieder: „Papa, wie unendlich weit sind die Latschen noch?“. Doch alles hat irgendwann sein Ende, schlußendlich stehen wir weider auf dem Zirbenweg.

Nun geht es in feinem Auf und Ab hinüber zur Tulfer Alm. Zwei Geocaches haben wir auf dem Weg zur Alm noch auf dem Programm. Dann endlich sehen wir unser Ziel.

Dort werden wir schon erwartet, Lucy besorgt uns schon was zu essen und trinken, denn die Schlange vor der Aussabe ist lang wie eine … äh, Anaconda.

Wir genießen die Sonne, trinken Bier und genießen die Aussicht. Leider müssen wir uns irgendwann von der schönen Umgebung verabschieden und wieder ins Tal. Wie mit Letu vor Kurzem geht es wieder zuerst mit der lustigen 1er-Sesselbahn, ab Halsmarter mit dem 2er Sessellift ins Tal.

Der Bus, der uns zurück zur Patscherkofel-Talstation bringt, kommt erst in 45min., daher trinken wir einen Absacker in der Larchnhittn. Da ich dort noch nie drinnen war, wollte ich mir das eh mal anschauen. Ein netter Platz zum Warten.

Den Abend beschließen wir im Gasthaus Walzl, das speziell für Kinder eine gute Wahl ist. Das Essen schmeckt wieder einmal super, und die Kinder sind gut aufgehoben, auf dem Spielplatz und in der Spielecke.

Ein gelungener Tag und ein gelungenes Wochenende, würde ich sagen. Das Wetter hat auch toll mitgespielt. Mehr kann man nicht verlangen.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 3:30 h
Gesamtlänge: 9,06 km
Höhenmeter: 564 m

170617 Patscherkofel (2.246m)

Das Wetter ist zwar nicht so super, aber irgendwas wollen Letu und ich dann doch machen. Also beschließen wir, auf den Patscherkofel zu gehen. Auch hier genießen wir die Aufstiegshilfe mit der Kofelbahn, die uns flux auf Höhe bringt. 

Richtig viel los ist auch nicht, auf Innsbrucks Hausberg.

Von der Bergstation gehen wir los, vorbei am Schutzhaus und der Piste zur Bergstation des ehemaligen Panoramalifts. Die Stützen sind schon abgebaut, da sind die Innsbrucker mal richtig schnell gewesen.

Auf feinen Steigen gewinnen wir weiter an Höhe, wir sind extra dem Forstweg ausgewichen und bevorzugen die feinen, kleinen Bergweglein, die gleichzeig auch viel mehr Spaß machen.

Einmal müssen wir auf den Forstweg ausweichen, aber das ist nur für einen kurze Strecke. Dann liegt die „Rakete“ (Letu´s Beschreibung der Sendestation am Gipfel) schon vor uns, und die letzen Schritte zum höchsten Punkt sind bald erledigt.

Wir pausieren in der nett hergerichteten Gipfelstube, gönnen uns ein Getränk und genießen die Aussicht. Es hat merklich abgekühlt.

Der weitere Weg vom Gipfel des Kofels führt uns nach Boscheben durch wunderschöne Zirbenbestände. Auch die Alpenrosen stehen in voller Blüte und sind eine sehenswerte Pracht.

Von Boscheben zweigen wir ab auf den Zirbenweg, der uns zurück zur Bergstation führt.

Die Gondel erwischen wir auf die Sekunde genau, und mit der alterwürdigen Pendelbahn fahren wir retour nach Igls.

Am Abend beschließen wir die Wanderung wieder einmal am Lanser See, eine feine Runde schwimmen mit anschließender Grillage ist genau das, was einen feinen Tag ausmacht.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 1:40 h
Gesamtlänge: 6,06 km
Höhenmeter: 349 m

170615 Schartenkogel (2.311m)

Eigentlich wollten wir heute nur ein wenig Geocachen gehen, so der Plan. Geworden ist es dann für Letu und mich der Schartenkogel.
Aber hier mal der Ablauf von vorne: Heute war ja große Fronleichnahms-Prozession in Aldrans, danach sind wir noch ein wenig im Gemeindesaal zusammen gesessen.

Im Anschluß beschließen Lutu und ich, da Sara auf einer Geburtstagsfeier eingeladen war, in den Kugelwald am Glungezer zu fahren. Also rauf mit dem urlangsamen, aber lustigen 2er Sessellift nach Halsmarter.

Als wir oben sind, beschließen wir, noch mit dem 1er Sessellist (jaja, sowas gibt es auch noch), hinauf zur Tulfeiner Alm zu fahren, da wir dort noch einen Cache zu bergen haben.

Oben angekommen, die nächste Umdisponierung. Wir machen uns auf zum Schartenkogel.

Es ist zwar heiß, aber es geht eine feine Brise, die den Aufstieg angenehm macht. Wir machen schnell Höhe und schon nach 30 Minuten stehen wir oben am Gipfelkreuz. Das ging ja schnell.

Den Rückweg machen wir über den Schartenkogelsteig, der eine schöne, abwechslungsreiche Wanderung zurück zur Bergstation der 1er Bahn. Teilweise liegt noch Schnee in den Mulden.

Wir fahren hinunten zum Halsmarter, dort gehts dann endlich für Letu in den Kugelwald. Das macht immer wieder Spaß. Ich habe mir ein Lesebuch mitgenommen und genieße die Kühle des Waldes.

Ein Getränk im Gasthaus rundet die Wanderung ab. Fast mit dem letzten Sessel fahren wir ins Tal. Doch noch ist der Tag nicht gelaufen.

Wir fahren noch an den Lanser See. Obwohl die Wolken schon bedrohlich dunkel sind, springen wir in das erfrischende Nass und genießen die Erfrischung, bevor die ersten Tropfen auf die Wasseroberfläche prasseln.
Wunderschön und erreignisreich schließen wir den Tag ab. Letu schläft bald ein, wie ein Stein…

Tourendaten
Gesamtlänge: 3,5 km
Gesamtdauer: 1:00 h
Höhenmeter: 240 m

170510 Sistraner Alm (1.611m)

Ich fahre schon seit einiger Zeit mit dem Rad auf die Arbeit, aber eine „echte“ Mountainbike-Tour habe ich noch nicht geschafft. Das wird heute geändert: Mit André mache ich mich direkt nach der Arbeit bei Kaiserwetter auf, die Sistranser Alm zu besuchen.

Wir starten von der Arbeit, zuerst heim zu André, da er noch sein Rad abholen muß, dann fahren wir über den Bretterkeller hinauf Richtung Lans. Sobald wir aus der Hektik der Stadt ausgebrochen sind, macht sich auch eine innere Ruhe breit. Der wunderschöne Wald, die Vögel, die das Frühjahr auch genießen, alles ist Bestens.

Von Lans fahren wir beim Lanser Hof vorbei weiter hinauf in den Wald am Fusse des Patscherkofels. Die Wiesen rund um uns blühen schon auf, die warme Jahreszeit scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein.

Eines der Markenzeichen der Mittelgebirgswege ist, daß es fast keine „Raststrecken“ gibt, es geht einfach immer hinauf, immer Richtigung Gipfel (bzw. Hütte). Auf dem Weg, kurz vor der Hütte sehen wir die ersten Schneeflecken neben der Straße.

Doch bis zur Hütte geht es super zu fahren, bald schon sitzen wir auf der Sonnenterasse und genießen die warmen Strahlen. Wir sitzen eine gute Stunde mit Blick auf die Alpenstadt, essen eine Brettljause und trinken ein Bier. Es wird sukzessive kälter, und wir beschließen schließlich, wieder ins Tal zu fahren.

André hat einen Vorschlag: Er kennt einen feinen Trail, den wir (ich) zum Probieren fahren können. André ist ja ein Vollblut-Trailer, daher habe ich meine liebe Not, ihm über den Steig nachzukommen. Aber Spaß macht es allemal, und viel zu schnell sind wir wieder in Lans.

Gemeinsam fahren wir auf Wiesenwegen bis zur Vogelhütte, dort trennen sich unsere Wege dann, ich fahre über die Straßenbahnhaltestelle Aldrans heim, André nimmt den gleichen Weg, den wir am Nachmittag gefahren sind, wieder hinunter nach Innsbruck.

Ein wunderbarer Tag, das Wetter haben wir gut genutzt und die gemütlichen Gespräche auf der Terasse waren auch fein.

Tourendaten
Gesamtdistanz: 25,29 km
Gesamtdauer: 2:45 h
Höhenmeter: 1157 m

170506 Aldranser Alm (1.511m)

Das Wetter soll in den nächsten Tagen wohl nicht ganz so gut werden, daher beschließen Letu und ich, heute noch was zu machen.

Wir waren zusammen noch nicht auf der Aldranser Alm, daher bietet sich dieses Ausflugsziel sehr an. Wir starten beim Kreisel nach dem Sägewerk in Aldrans, dort stellen wir unser Auto ab.

Zuerst gehts durch Fagslung, einem kleinen Weiler mit sehr schönen Häusern in Aldrans. Im Anschluß durch jetzt schön blühende Wiesen erreichen wir den Wald.

Dort gehen wir zuerst ein Stück auf der Forststraße, dann zweigen wir auf kleinere Pfade ab.

Immer wieder bleiben wir stehen, mal, um Blumen zu bewundern, mal um einer Biene bei der Arbeit zuzuschauen.

Auch basteln wir mal zwei „Portäts“, einmal gibts die Sara…

… und dann den Letu.

Auf der Alm gönnen wir uns einen wunderbaren Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren und Apfelmus. Sensationell.

Der Abstieg verläuft wie der Aufstieg ohne Probleme, Letu ist heute marschiert wie ein Weltmeister.

Tourendaten
Gesamtstrecke 9,92 km
Gesamtdauer 3 h
Höhenmeter 660 m

170314 Skitour Tulfeinalm (2.025m)

Das wird wohl eine der letzten Pistentouren für heuer werden… Alfons und ich entscheiden uns noch auf die Tulfeinalm zu gehen. Da ich schon untertags mit dem Rad am Weg war, ist mir das als Strecke gerade recht.

Der untere Teil der Piste hat schon gute Bekanntschaft mit dem Frühjahr gemacht, hier gibt es zwei Hauptzustände: Wiese oder Eis… auf der Seite, auf der wir aufsteigen, ist zumindest noch ein wenig „weicher“ Schnee. Als wir ein wenig höher kommen, wird auch die Piste schlagartig besser.

Hier könnte ich mir echt vorstellen, nochmals skizufahren. Im Westen geht die Sonne unter und zaubert einen schönen Sonnenuntergang in allen Rottönen auf die Himmelsleinwand… wunderschön ist es, unser Landl!

Außer uns sind noch ein paar Leute unterwegs, manche schneller, manche wie die Gruppe hinter uns, gleich schnell. Bald schon erreichen wir Halsmater, dann geht es ein wenig steiler hinauf zur Tulfeinalm. Der Ziehweg, unser bester Freund, zieht sich noch „a Weng“, doch dann erreichen wir die Alm.

Freundlich werden wir empfangen, das Abendmahl schmeckt!

Danke für die Schöne Tour

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:47 h
Gesamtlänge: 8,08 km
Höhenmeter: 689 m

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170307 Schartenkogel (2.311m)

Kurz entschossen sind Alfons und ich heute losgezogen, um auf den Schartenkogel zu gehen. Nach der Arbeit packen wir unsere Sachen zusammen und, obwohl der Himmel seine Schleusen geöffnet hat und es regnet, machen wir uns auf den Weg zur „Neuen Gufl“. Dort am Parkplatz werden wir schon mit einer Neuschneedecke begrüßt.

Rasch sind wir auf der Piste, die heute schon ein Traum zu werden verspricht. Griffiger Schnee, keine Steine (nicht wie beim letzten Mal) und eine geschlossene Schneedecke lassen unsere Herzen höherschlagen.

Bis zum Halsmarter geht die Piste richtig angenehm dahin, genau das Richtige, um Warm zu werden. Dort kann ich auch einen kurzen Abstecher zum Geocache „FZT – BB07 (Glugenzerbahn)“ machen, den ich nach kurzer Suche auch schon entdecke.

Weiter gehts an der Piste entlang bis zur Abzweigung zur gemütlichen Tulfeiner Alm, doch unser Ziel sollte noch ein wenig weiter liegen. Immer der Piste entlang erreichen wir bald den Ziehweg, der uns zu unserem Ziel bringen soll. Noch ein paar Meter und wir erreichen *fast* den Schartenkogel. Die letzten Meter verkneifen wir uns heute, denn der Wind hier oben ist schon extrem kalt und unsere Finger schmerzen trotz Handschuhe schon.

Schnell wechseln wir unsere Sachen, verstauen alles, trinken noch heißen Tee und machen uns für die Abfahrt bereit. Und wie schon am Anfang vermutet, ist es heute echt ein Spaß. Zwar ist die Sicht nicht ganz so toll, aber das macht der schöne Schnee allemal wieder wett.

Bald erreichen wir die Tulfeinalm, wo wir uns in der gemütlichen Stube aufwärmen und stärken. Es sind doch einige Leute hier, aber trotzdem ist und bleibt es gemütlich, besonders auch durch die feinen Wirtsleute.

Doch jeder Abend erreicht irgendwann mal sein Ende. Wir stolpern in die Kälte hinaus, doch schon bald wird uns wieder warm. Zuerst, weil wir den furchtbaren Ziehweg von der Hütte bis zu Piste hinaufschieben müssen, dann aber wird uns ums Herz war, weil der Schnee heute so toll ist. Juhu!

Wohlauf erreichen wir bald wieder den Parkplatz, hinter uns eine wunderschöne Abfahrt in der wohl winterlichsten Landschaft, die wir heuer gesehen haben.

Ein Dank an den Alfons fürs Mitnehmen! Berg heil!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:45 h
Gesamtdistanz: 11,10 km
Höhenmeter: 1.012 m