Schlagwort-Archive: Tuxer Alpen

180623 Bergfeuern Viggarspitze (2.306m)

Bergfeuer ist heute angesagt, und ich fahre als Hilfe mit den „Buaben“ (Brauchtumsjugend) hinauf auf den Issboden hinauf. Wir dürfen hinten auf dem Traktor sitzen und werden so richtig durchgeschüttelt…

Auf dem Issboden angelangt, werden die Zelte aufgestellt, dann der ganze Platz hergerichtet. Und zu guter letzt wird noch ein gutes Bier geöffnet.

Wir sind ungefähr eine Stunde am Issboden, dann packen wir das Brennmaterial in die Rucksäcke und machen auf auf zur Viggarspitze, auf der wir dann das Feuer entzünden wollen. Jeder hat ein wenig Brennzeug im Rucksack…

Die Kinder sind guter Dinge und marschieren mit raschem Schritt hinauf zum Gipfel. Der Eine oder Andere braucht dann auch mal eine kleine Motivation, aber man muss wirklich sagen, daß die Kinder sehr brav marschieren.

Nach ein wenig mehr als einer Stunde erreichen wir den Gipfel, die Freude ist Allen anzusehen…

Während die großen Jungs versuchen, das Feuer in Gang zu bringen, kühlt der Rest bei starkem Nordwind rasch aus. Daher beschließe ich, mit dem ersten „Schwung“ wieder hinunter zum Issboden zu gehen, denn dort sollte das warme Lagerfeuer schon prasseln. Thomas bleibt mit den Großen noch oben und betreut das Feuer.

Die Stimmung beim Runtergehen ist wunderschön, die Kinder marschieren auch brav, wie wenn sie tagtäglich nichts anderes tun würden.
Bald erreichen wir auch den Zeltplatz und können endlich ans wärmende Feuer sitzen. Dazu gibts noch Grillwürstel und Fleisch vom Feinsten. So läßt sich das Bergzelten schon aushalten…

Obwohl das Wetter nicht richtig schön ist, haben wir doch Glück, daß es nicht regnet. Und so manches Mal kommt auch noch ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke und malt wunderschöne Farben in die Landschaft…

Ein toller Tag mit der Huttlerjugend, und auch ein Spaß mit allen Begleitpersonen. Danke für den schönen Abend und die kurze Tour auf die „Viggar“…

180616 Kellerjoch (2.344m)

Die Oma hat sich angemeldet und möchte gerne auf einen Berg. Nach kurzem überlegen fällt uns der Goetheweg an der Nordkette ein. Von Aldrans aus gesehen eine halbe Weltreise, machen wir uns auf zur Hungerburg. Fast schon am Parkplatz stellen wir fest, dass die Nordkette in dichte Wolken, zumindest direkt am Gipfel liegt.

Also muss ein Alternativprogramm her. Da fällt uns das Kellerjoch ein, und ein Blick in die Richtung zeigt wesentlich weniger Wolken.

Die Anfahrt zum Parkplatz der Kellerjochbahn verläuft abenteuerlich, doch wir schaffen es dann doch. Zweimal meinen wir uns verfahren zu haben.

Schlussendlich sitzen wir dann doch im Sessellift hinauf zum Gasthof Hecher.

Von hier aus starten wir zum Kellerjochhaus, das wir schon bald sehen.

Die Ausblicke über das Inntal sind genial und rund um uns blühen die schönsten Alpenrosen.

Der Aufstieg geht flott von Statten, bald erreichen wir die Kellerjochhütte (2.237m). Hier machen wir eine Pause und genießen unsere mitgebrachte Jause.

Während die Damen hier weiter Pausieren wollen, haben Letu und ich schon das nächste Ziel vor Augen. Die Kapelle auf dem Kreuzjoch und auch gleichzeitig der höchste Punkt der Wanderung.

Davor müssen wir allerdings einen versicherten Steig meistern, der uns aber vor keine Probleme stellt.

Bald schon erreichen wir den Gipfel mit der leider verschlossenen Gipfelkapelle.

Die Aussicht ist genial, und das Wetter ebenso. Wir setzten uns kurz in die Sonne, dann steigen wir wieder ab zur Kellerjochhütte. Dort lädt uns Oma noch auf einen Kuchen ein. Lecker…

Dann müssen wir wieder aufbrechen, obwohl es hier echt zum länger Verweilen wäre. Trotzdem, die Seilbahn wartet nicht auf uns, also auf get’s.

Während Oma und Sara den gleichen Weg retour nehmen, gehen Letu und ich über den Grat zum Arbeser Kogel (2.026m), der fast auf dem Weg liegt.

Am Gipfel des Arbeser Kogels finden wir nicht du einen Geocache.

Oma und Sara treffen fast zeitgleich ein, dann gehts mit der alten, ein wenig abenteuerlichen Bahn wieder runter ins Tal. Einen solch wunderschönen Tag kann man nur mit einer feinen Grillage abschließen. So gesagt und gleich getan…

Tourendaten
Gesamtlänge: 6,32 km
Gesamtdauer: 2:30 h
Höhenmeter: 492 m

180508 Wallfahrtskirche Heiligwasser (1.234m)

Kurz entschlossen fahren ich heute nach der Arbeit noch rauf zur Wallfahrtskirche Heiligwasser. Von Innsbruck aus fahre ich meine Standardroute rauf zum Lanserkopf.

Dort wurde in letzter Zeit richtig fest ausgeholzt. Daher ist der Platz jetzt fast schon wieder ein wenig sonnendurchflutet.

Weiter geht’s über den Lansersee, Igls und dann vorbei an der alten Patscherkofelbahn hinauf zum Olex, der neuen Talstation der „Kofelbahn“.

Hier ist immer noch Baustelle, daher muss ich einen kleinen Umweg nehmen, der mich jedoch fast keine Zeit kostet. Dann geht es die letzten Meter hinauf zum schön gelegenen Kirchlein mit der wunderschönen Aussicht.

Dort setzte ich mich ein wenig in die Sonne. Natürlich gibt es hier oben einen Geocache, der verschiedene Stationen involviert. Den musste ich natürlich auf dem Weg hierher lösen, nahe bei der Kirche werde ich dann auch noch fündig.

Die Abfahrt nach Aldrans ist wieder einmal ein Riesenspaß, es geht nur noch abwärts und das einzige Hindernis sind die langsamen Autos und Postbusse…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:50 h
Gesamtdistanz: 19,50 km
Höhenmeter: 741 m

180429 GC Auf´n Rinner Berg

Schon länger wollte ich mal die Geocacher-Runde auf den Rinner Berg machen, das Wetter ist heute gut, und ich habe Zeit. Also starte ich von Rinn aus zuerst Richtung Rinner Alm. Der Weg hier führt angenehm durch den Wald, um die einzelnen Dosen einzusammeln, muss ich jedoch die Forststraße verwenden.

Rasch mache ich Höhe, der Weg ist gut zu begehen und die Caches können sich auch nicht lange vor mir verstecken. Bald erreiche ich die Rinner Alm, die aber heute noch geschlossen ist. Die soll erst am „Staatsfeiertag“ geöffnet sein, habe ich gehört.

Ich wandere an der Alm vorbei, es sind trotzdem einige Leute auch schon per Pedes oder mit dem Rad hier raufgekommen. Ab der Alm wird es viel ruhiger. Der Weg „gehört“ mir alleine. Die Aussicht auf das Inntal wird immer besser…

Fein warm wird es nun, kein Windlein stört. Meine nächste Station ist die Kriegerkapelle, die idyllisch im Wald liegt. Hier bin ich noch gar nie gewesen, daher freut es mich umso mehr, endlich mal diesen Platz zu sehen.

Vor dem Kirchlein sitzen zwei Leute, die mir den Zugang zum Cache hier verwehren… was soll ich tun. Gerade, als ich fragen will, ob ich kurz stören kann, fragt mich der Mann: „Suachscht die Dos´n“… juhu, da habe ich wieder zwei Cacherkollegen, dieses Mal aus Südtirol getroffen.

Nach einem kurzen Gespräch ziehe ich weiter, noch habe ich ein paar Schätze zu suchen. Bei der nächsten Station fuchst es mich dann doch, ich suche eine Weile, aber das GPS-Signal im Wald ist nicht besonders gut… Gott sei Dank kommen die zwei Südtiroler und gemeinsam können wir die Dose dann doch noch finden… bzw. um der Wahrheit zu entsprechen, sie finden den Cache und ich kann mich auch noch gleich eintragen. Wir beschließen, die nächsten Stationen gemeinsam zu machen…

Nochmals 20 Minuten später erreiche ich die Endstation, ein kleiner Weiher mitten im Wald. Ob der im Sommer auch existiert, wage ich zu bezweifeln, aber jetzt mit der Schneeschmelze hat sich ein idyllischer Platz gebildet. Die Schuhe sind zwar, da hier noch einiges an Schnee liegt, leicht feucht geworden, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Ich setze mich eine Weile in die Sonne und genieße den schönen Tag.

Für den Rückweg nehme ich den Steig, der fast gerade den Berg runterführt. Noch einmal treffe ich die zwei Cacher auf dem Weg, doch dann trennen sich endgültig unsere Wege. Ich gehe direkt ins Tal, vorbei an der Rinner Alm und weiter nach Rinn.

Ein schöner Tag mit einer tollen Runde endet, zufrieden mache ich mich auf den Nachhauseweg.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:30 h
Gesamtlänge: 13,53 km
Höhenmeter: 908 m
Caches gefunden: 15 Stk.

180403 Skitour Tulfeinalm

Bei schönstem Wetter beschließen Michi und ich, heute nochmals eine Skitour auf die Tulfeinalm zu machen. Da die Alm nur mehr wenige Tage offen hat, wird das wohl heute die Abschlußtour sein.

IMG_0840

Wir starten bei der neuen Gufl, dann geht es die schön präparierte Skipiste hinauf. Die Sonne lacht vom Firmament, das Wetter ist echt perfekt. T-Shirt-Temperaturen.

IMG_0845

Auf halbem Wege ziehen dann ein paar Wolken vor die Sonne und es wird merklich kühler. Aber immer noch angenehm zu gehen. Unterwegs treffen wir noch auf Alfons, der in Windeseile auf den Schartenkogel läuft…

IMG_0848

Im oberen Bereich, kurz vor der Alm, bläst der Föhn schon recht heftig, daher beschließen wir, nicht mehr weiterzugehen. Kurz haben wir überlegt, noch auf den Schartenkogel zu steigen, aber bei dem Wind macht das keinen Spaß.

IMG_0854

Lieber rein in die Hütte und ein wenig entspannen. Das Essen ist wie immer köstlich, die Wirtin total freundlich. Ich bin gespannt, wie es hier mit der Alm weitergeht. Der Pachtvertrag der jetzigen Wirtsleute läuft aus, die Zukunft ist ungewiss.

IMG_0872

Nach einer feinen Pause fahren wir in der Dämmerung ab. Die Stimmung ist durch den Föhn wunderschön, die Sonne geht gerade unter und wirft schöne Farbenspiele auf den Himmel.

IMG_0868

Es hat sich wieder mal gelohnt, eine schöne Tour haben wir da heute gemacht.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00h
Gesamtlänge: 8,60 km
Höhenmeter: 694 m

IMG_1543 (Bearbeitet)

180327 Skitour Schartenkogel

Dienstag ist Skitourenabend am Glungezer und da machen Michi und ich uns auf, zuerst auf den Schartenkogel, und dann zur Tulfeinalm zu schauen. Wir starten direkt nach der Arbeit, sind auch gleich mal beim Parkplatz bei der „Neuen Gufl“. Die Parkplatzsituation ist hier immer ein wenig angespannt. Wir ziehen die Ski an und los geht es über den unteren Teil der Piste…

Langsam gewinnen wir Höhe und bald erreichen wir Halsmarter, der untere Teil der Piste ist immer super zum Einlaufen, aber man kommt halt nicht richtig vom Fleck.

Vorbei an Halsmarter steigen wir den zweiten Teil der Piste, parallel zum Schlepplift hinauf zur „Bergstation“. Hier könnten wir nun zur Tulfeinalm abzweigen, aber wir wollen ja noch einen Gipfel mitnehmen.

War das Wetter beim Start noch freundlich, ziehen jetzt immer wieder Hochnebelfelder und Wolken über den Himmel. Ein wunderschönes Schauspiel, das eine ganz eigene Stimmung hervorruft.

Immer wieder lacht die Sonne durch Wolkenlöcher hervor, um im nächsten Augenblick auch wieder zu verschwinden. Wunderbar. Wir erreichen bald das Ende des oberen Schleppliftes, es soll auch die letzte Saison für diesen Lift sein… nächstes Jahr wird dieser abgebaut.

Nun müssen wir noch über den Ziehweg hinauf bis zum Liftende des Schartenkogellifts, dann haben wir unser Ziel erreicht… der Schartenkogel ist dann nur noch eine Handbreit entfernt.

Wieder ist der Himmel ein wenig freundlicher geworden, als wir das Gipfelkreuz erreichen… aber es ist bitterkalt.

Wir bleiben nicht lange am Gipfel, es ist einfach nicht fein… also packen wir unser Zeugs zusammen, bewundern noch einmal das schöne Wolkenspiel und machen uns auf zur Tulfeinalm.

Beim Runterfahren zur Alm treffen wir, welch ein Zufall, Alfons, der gerade in irrsinnigem Tempo auch auf den Schartenkogel läuft. Wir bleiben nur kurz stehen, denn wir machen aus, uns auf der Hütte zu treffen… dann können wir noch ausgiebig schwatzen! So soll es denn auch sein…

Eine wunderschöne Skitour, mit heute einmaligem Wolkenspiel lassen wir bei einer feinen Hütteneinkehr ausklingen…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtlänge: 10,65 km
Höhenmeter: 991 hm

180302 Geocachen in Bruck am Ziller

Heute mache ich eine schöne Runde mit Letu in Bruck am Ziller. Dort gibt es einen Haufen Geocaches, aufgefädelt auf einem Wanderweg durch Bruck.

Wir starten am Eingang vom Zillertal, stellen das Auto gleich am ersten Parkplatz ab und wandern entlang der Ziller, und sammeln so machen Cache ein.

Dann geht es durch ein paar schöne Bauernwiesen, jetzt noch mit Schnee bedeckt und vorbei an großen Bauernhöfen zum Waldrand. Auch hier finden wir einige Dosen.

Die Aussicht über das Tal ist schön, obwohl das Wetter heute recht kühl ist. Trotzdem lassen wir uns nicht drausbringen und sammeln so schlußendlich über 20 Geocaches.

Das Highlight gibts dann am Schluß, ein uralter Schrämmstollen, den wir auf ca. 40 Meter begehen.

Ein wenig gruslig ist es hier drinnen schon, aber im Gegensatz zu den „guten alten Zeit“, als die Bergleute hier mit dem Geleucht die Luft verpesteten, ist heute das Wetter im Berg sehr angenehm, und auch ein Stück wärmer aus draussen.

171212 Skitour Tulfeinalm (2.035m)

Endlich wieder mal draußen, und das mit „meinem“ Alfons. So macht Sport halt Spaß. Kurzentschlossen haben wir heute die Tulfeinalm (2.035m) als Ziel auserkoren. Nach der Arbeit muß ich erst mein ganzes Skitourenzeugs zusammensuchen, denn das habe ich seit der letztjährigen Einwinterung nicht mehr in Händen gehalten. Überraschend schnell habe ich alles im Rucksack verstaut, dann marschiere ich zum Treffpunkt mit Alfons.

Es hat mittlerweile leicht zu schneien begonnen, das ist ja super. Freudig fahren wir los, der Schneefall wird immer dichter und die Straße immer rutschiger. Beim Parkplatz Glungezerbahn montiert Alfons dann die Schneeketten. Das zahlt sich auch aus.

Am Parkplatz steht nur ein Auto, rasch starten wir los. Toller Schnee und eine gute Gesellschaft machen auch eine abendliche Pistentour zum Erlebnis. Gemütlich steigen wir bis zur Alm auf, gönnen uns ein Bier und eine Suppe. Vor zu kommen mehrere Skitourengeher in die warme Stube, es ist doch ein bisschen was los.

Die Abfahrt ist dann der Wahnsinn, feinster Pulver. Heute habe ich bei der Abfahrt mal richtig Freude, obwohl ich meine Stelzen am Schluss schon gut spüre.

Ein tolles Erlebnis und wunderbarer Auftakt in die Skitourensaison. Danke an Alfons!

Tourendaten
Dauer Aufstieg: 1:44 h
Distanz: 4,02 km
Höhenmeter: 738 m
Lawinenwarnstufe: 3

171020 Meissnerhaus – Viggarspitze (2.306m) – Patscherkofelschutzhaus

Nach einer erholsamen Nacht gönnen wir uns ein rudimentäres, aber gutes Frühstück auf der Hütte, bevor wir uns an die Planung des Tages machen.

Ursprünglich wollten wir auf den Morgenkogel, doch nun, vor Ort, entscheiden wir uns zur Viggarspitze zu gehen.

Die Sonne auf der Südseite ist einfach zu verlockend.

Wir wandern erst den gleichen Weg, den wir gestern gekommen sind, bis zur Boscheben-Hütte zurück.

Doch anstatt Richtung Westen, also zum Kofel zu gehen, gehen wir am Zirbenweg Richtung Viggarspitze. Das Wetter ist kristallklar…

Schon bald müssen wir den Zirbenweg verlassen, denn der Steig auf die Viggarspitze zweigt hier ab. Immer besser wird die Aussicht…

In gemütlicher Steigung haben wir schon bald den höchsten Gipfel vom Gemeindegebiet Aldrans erreicht. Gar nicht so viel los, bei dem Kaiserwetter.

Von hier aus haben wir einen wunderschönen Ausblick auf den Innsbrucker Kessel, aber auch auf die Tuxer, Stubaier und natürlich ins Karwendel. Die Sicht ist gut, aber mittlerweile nicht mehr perfekt. Zu lange schon hat es nicht mehr geregnet oder gewindet, ein wenig Dunst liegt in der Luft.

Wir rast ein wenig auf der Aussichtskanzel, dann wandern wir weiter, zuerst noch ein paar Meter Richtung Glungezerhütte, dann zweigt ein unscheinbarer Weg ab, der uns um die Viggar- und Neunerspitze zurück zum Zirbenweg bringt.

Zwei kurze Stellen sind mit Vorsicht zu genießen, denn hier liegt schon harter Schnee, der zum Rutschen verleitet.

Nach einer guten Stunde erreichen wir den wunderschön ausgebauten Zirbenweg, der uns vorbei an schönen Wäldern und Hütten, zum Patscherkofelschutzhaus bringt.

Nun wird es doch noch mal eine Fahrt mit der „alten Dame“ geben, denke ich mir.

Viele Leute nützen noch die letzte Change aus, die historische Bahn zu verwenden.

Schon Mitte Dezember soll die neue Bahn ihren Betrieb aufnehmen. Dann werden nur noch die Bilder der Olympiabahn existieren.

Im Tal schließen wir die schönen zwei Tage noch mit einem Getränk in der Sonne ab. Torsten und Niko haben noch eine lange Fahrt vor sich, daher heißt es bald Abschied nehmen.

Danke an alle für die wunderschönen zwei Tage, die wir miteinander verbracht haben. Mir es es sehr viel Spaß mit euch gemacht!

Tourendaten
Gesamtlänge: 11,39 km
Gesamtdauer: 4:58 h
Höhenmeter: 956 m

Route

171019 Vom Patscherkofel (2.246m) zum Meissnerhaus

Mit Freunden aus Deutschland geht es heute bei bestem Wetter nach der Arbeit vom Schutzhaus auf dem Patscherkofel zum Meissnerhaus. Dort wollen wir übernachten.

Wir fahren mit der Pendelbahn hinauf zum Schutzhaus. Das wird wohl auch die letzte Fahrt für mich sein, denn die Pendelbahn wird kommendes Wochenende nach fast 90 Jahren eingestellt.

Auf die Frage, wie es dem Liftangestellten geht, bekommen wir eine doch recht überraschende Antwort: „Ja, moanscht, i plear dem alten Graffl noach?“. Nach weiteren nicht besonders positiven, dafür aber umso amüsanteren Kommentaren erreichen wir die Bergstation.

Wir wandern zuerst hinauf zum Gipfelplateau des Kofels, wo zwar keine Gastronomie offen, aber dafür die Aussicht heute umso phantastischer ist.

Wir setzen uns eine Weile hin und genießen die Fernsicht, dann machen wir uns auf den weiteren Weg. Da wir vor der Dunkelheit auf der Hütte sein wollen, dürfen wir nicht trödeln.

Über den Osthang gehen wir zuerst bis zum Berggasthaus Boscheben, von dort geht dann der Steig hinab ins Viggartal. Ein sehr angenehmer Steig zieht den Berg hinunter, der uns immer wieder schöne Blicke ins Tal eröffnet. Die Hütte haben wir auch schon gesehen.

Unterwegs treffen wir noch auf 2 Wanderer, später stellt sich heraus, dass die Zwei auf Boscheben an einem neuen Abwasser- und WC-System arbeiten.

Bald schon erreichen wir die Hütte, die uns im letzten Abendlich entgegenleuchtet.

Toll, wenn man am Ziel ankommt. Als erstes gönnen wir uns ein Bier auf die Wanderung, schon bald kommt das Abendessen, Frittatensuppe, gefolgt von einem Riesenschnitzel. So lässt es sich leben.

Nach einem feinen Abend gleiten wir zufrieden ins Reich der Träume.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:50 h
Gesamtlänge: 5,06 km
Höhenmeter: 315 m

Route: