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190330 Skitour Rosslaufspitze (2.248m)

In letzter Zeit war ich hier ein wenig ruhig, aber das heißt nicht, daß ich untätig war. Die Kinder sind jetzt schon groß, daher war ich statt Skitouren öfter mal auf der Skipiste.

Am Samstag hat mich dann Wolfi angerufen und gefragt, ob wir nicht gemeinsam eine Tour machen wollen. Nachdem wir eine Weile überlegt hatten, fiel die Entscheidung auf die Rosslaufspitze. Ein Gebiet, in dem ich schon länger nicht mehr gewesen bin, das letzte Mal mit dem Mountainbike.

Am Sonntag in der Früh, um 7:30 starten wir in Innerst. Die ersten paar hundert Meter müssen wir zwar mit geschulterten Skiern laufen, aber schon bald ist die Schneedecke dick genug, um auf die Bretter umzusteigen.

Noch ist die Talsohle im Schatten und der Weg dementsprechend eisig. Doch schon weiter hinten im Tal scheint die Sonne auf wunderschöne Skihänge. Was für ein Tag…

In angenehmer Steigung führt uns der Weg an der Stullenalm vorbei zur Unteren Nurpensalm. Ab hier verlassen wir den Forstweg und begeben uns in die wunderschönen Skihänge. Unsere gewählte Spur ist nicht ganz neu, der letzte Wind hat die Spur ein wenig zugeweht, aber das Vorankommen geht wunderbar.

Immer wieder müssen wir uns umsehen, die Landschaft hier ist einfach nur schön. Eine wunderbare Gegend. Wir sind nun in der Sonne angekommen und genießen die warme Frühlingssonne.

Auch das Ziel ist nur sichtbar. Zwischendurch sind wir uns mal unsicher, ob wir auf dem richtigen Pfad sind, aber schlußendlich stellen wir dann doch fest, daß alles passt.

Bis jetzt war die Steigung immer sehr angenehm zu gehen, die letzten Meter vor dem Gipfel steilen nun an. Bald schon sind Spitzkehren gefordert, obwohl die Spur nicht ganz angenehm zu gehen ist, da recht steil angelegt, schaffen wir auch diese Hürde, dann stehen wir auf dem Gipfel.

Ein kleiner aperer Fleck lädt uns zum Sonnen ein, während wir unsere Brotzeit genießen. Die Aussicht ist wunderbar, im Hintergrund lacht der Olperer mit dem Fussstein herüber.

Nachdem wir ausgerastet und sattgesehen sind, richten wir uns für die Abfahrt her. Wolfi bevorzugt die steilere Variante und nach kurzer Überredung hat er mich auch überzeugt. Erst ein wenig mulmig, macht es mir dann umso mehr Spaß.

Die Abfahrt ist ein Spaß, der Schnee gut, sogar ein wenig Pulver kann gefunden werden. Viel zu schnell sind wir wieder bei der Unteren Nurpensalm und wechseln wieder auf den Forstweg. Die Abfahrt geht gut von Statten, aber der Weg ist nicht viel besser geworden und im oberen Bereich immer noch recht hart.

Zufrieden erreichen wir wieder das Auto. Das Gasthaus in der Nähe ist geschlossen, also fahren wir nach Weerberg und gönnen uns ein Bier im Dorfgasthäusl. Ein wunderbarer Vormittag mit schönen Eindrücken neigt sich dem Ende zu.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:30 h
Gesamtlänge: 11,97 km
Höhenmeter: 969 m

190205 Skitour Halsmarter

Mit Wolfi mache ich heute noch eine schnelle „After-Work-Tour“ von der neuen Glungezer-Talstation durch den Wald. Wir starten bei traumhafter Abendstimmung am Parkplatz, die Schneeverhältnisse sind noch super.

Direkt am Parkplatz, sozusagen über die Straße gehend, können wir unsere Ski schon anziehen, es ist genug Schnee vorhanden!

Wolfi ist noch motiviert, die Piste ist zwar hart, griffig genug, damit wir schnell vorankommen. Die Dämmerung setzt ein und wir müssen immer wieder stehenbleiben und staunen ob dem prächtigen Farbenspiel.

Der Weg durch den Wald zieht steil hinauf, stellenweise ist die Spur eisig und macht das Fortkommen nicht so einfach. Trotzdem macht es Spaß.

Obwohl es recht frisch ist, kommen wir doch zum Schwitzen, nachdem wir den Wald hinter uns gelassen haben, erreichen wir nach kurzer Zeit unser Ziel, Halsmarter.

Dort in der gemütlichen Wärme gönnen wir uns ein Bier und plaudern ein wenig. Da wir heute wenig Zeit eingepackt haben, machen wir uns dann auch schon wieder auf, ins Tal zu kommen.

Die Abfahrt ist dann nochmals ein Spaß… wie oft kann man heute noch die Talabfahrt am Glungezer genießen…

190131 Skitour Patscheralm

Eine kurze Feierabendtour nach der Arbeit? In Tirol immer möglich… im Sommer zu Fuß oder mit dem Mountainbike, im Winter mit den Tourenskiern… heute haben Michi und ich die Patscher Alm als schnelles Ziel ausgewählt. Gestartet wird bei der Heiligwasserwiese in Igls.

Am Donnerstag ist hier immer Nachtskilauf, daher sind wir nicht alleine… aber das ist man am Patscherkofel nie, Pilgerströme ziehen hier, speziell am Donnerstag, dem Skitourentag, hinauf zum Schutzhaus. Die Patscher Alm ist kürzer und weniger überlaufen…

Das Wetter ist gut, es ist zwar frisch, aber nicht zu kalt. Der Wetterbericht würde sagen: „der Jahreszeit angepasst“. Über die Skipiste steigen wir auf, schnell kommen wir voran, die Piste ist auch immer gleichbleibend steil.

Nach dem Heiligwasserlift, vorbei an der Teehüttn kommen wir noch ein Stück der Piste entlang, dann zweigen wir auf den Waldweg ab, der uns direkt und weg von der Skipiste zur Patscher Alm bringt.

Die Hütte haben wir nach ca. 1:15h erreicht, der Wind pfeift um die Hütte und wir freuen uns schon auf den gut beheizten Gastraum. Dort gönnen wir uns Speis und Trank, es ist hier richtig gemütlich… da will man gar nicht mehr raus.

Doch wir müssen auch wieder runter ins Tal, also packen wir zusammen, begleichen die Zeche und machen uns auf, über die Piste wieder zum Olex abzufahren. Ein wunderschöner, weil auch aktiver Abend…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:40 h
Gesamtlänge: 6,0 km
Höhenmeter: 613 hm

190105 Skifahren über die Weihnachtstage

Heuter war (ist) ja ein Winter wie schon lange nicht mehr. Daher wurde von mir die Tourengeherei zugunsten dem Nachwuchs stark vernachlässigt, denn bei solchen Verhältnissen musste ich mit den Kindern *fast* tagtäglich auf die Piste. Das muß einfach ausgenutzt werden.

Unser Einsatzgebiet war der Patscherkofel, mit der neuen Bahn nun gut erschlossen, und dank der Unmengen an Schnee auch richtig lustig zu befahren. Für die Kinder war es das erste Mal im Tiefschnee. Und obwohl es die zwei immer wieder richtig „rausgfetzt“ hat, war die Freude am „Reinen Weiß“ ohne Grenzen…

Hier ein paar Eindrücke von unserer Skifahrerei…

181026 Issboden, Aldranser, Sistranser Alm

Heuer bin ich zwar oft mit dem Rad auf die Arbeit gefahren, aber richtige Mountainbike-Touren habe ich fast keine unternommen. Heute ist einer dieser Tage, an denen sich doch ein Klassiker ausgeht. Die Fahrt von Aldrans auf den Issboden (1.873m), über die Sistranser (1.608m) und Alm Aldranser (1.511m) wieder retour. Mit von der Partie ist Michi, die die Hardcorevariante von Innsbruck aus meistern will.

Vom Dorfplatz geht es zuerst ein kleines Stück auf der Hauptstraße, die um diese Uhrzeit an einem Feiertag ausnahmsweise nicht stark befahren ist, rauf zum Kreisverkehr beim ehemaligen Gasthaus Hubertus.

Dann erreichen wir auch schon die Forststraße, die geschottert hinauf zu den einzelnen Almen führt. Der Weg führt am Anfang etwas steiler, aber dann mit gleichbleibenden Steigung auf den Berg hinauf. Dem Sonnenstand ist es zu danken, daß wir noch keine Sonne und dementsprechend kalte Füße bekommen.

Der Herbst hält jetzt augenscheinlich schon Einzug in unsere Gefilde, die Lärchen schlagen auch schon um, schön anzusehen sind die vielen wunderbaren Farben des Waldes.

Die Aussicht auf das Inntal wird auch mit jedem Höhenmeter besser, es dauert nicht mehr lange, und wir haben den Issboden erreicht. Hier hält sich in den Schattenzonen schon der Reif, dies sieht man an der Mächtigkeit der filigranen Strukturen an den Gräsern… da schmilzt hier nichts mehr. Und in der Sonne sehen wir unser höchstes Ziel für heute, die Isshütte.

Wir genießen hier die für heute ersten richtigen Sonnenstrahlen auf einer Rastbank, ein Müsliriegel wird verspeist. Was für ein wunderschönes Wetter heute ist…

So fein es hier ist, ein leichter Bergwind läßt uns schlußendlich dann doch frösteln, wir packen unsere Sachen zusammen, jetzt gehts hinunter ins Tal, natürlich mit einem Zwischenstopp oder zwei, das werden wir noch sehen.

Wir lassen es richtig sausen, das macht jetzt echt Spaß. Damit wir nicht die ganze Forststraßen ausfahren müssen, nehmen wir mal eine Abzweigung auf einen Wanderweg, der uns direkt über die Sistranser Alm bringt. Das macht richtig Spaß. Dort gönnen wir uns in der Sonne eine Erfrischung.

Nach dem kurzen Stopp geht es dann weiter zur Aldranser Alm, dort wollen wir noch einmal ein wenig länger einkehren. Da heute der letzte Tag ist, an dem die Alm offen hat, ist Livemusik da und gutes Essen ist hier sowieso auf dem Programm. Wir gönnen uns ein Wienerschnitzel und auch hier wieder die schöne Aussicht.

Als Abschluss sausen wir dann ich weiß nicht wieviele Höhenmeter hinunter ins Tal, schon bald sind wir wieder an unserem Ausgangspunkt. Was für eine tolle Tour.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtlänge: 21,55 km
Höhenmeter: 939 m

181006 Padastertal

Nachdem wir das letzte Mal den Brenner Basistunnel live erlebt hatten, haben wir ein paar Geschichten über dieses Riesenprojekts in Europa gelernt. Ein interessanter Punkt war die Entsorgung des Aushubs, der natürlich bei so einem tollen Projekt anfällt. Und hier kommt das Padastertal ins Spiel: als kleine Seitental des Wipptals wird dieser Platz über die Jahre hin weg mit dem ganzen Aushub, der in diesem Bereich anfällt, befüllt werden.

Wir wollen uns anschauen, wie dieses Tal jetzt gerade ausschaut, in ein paar Jahren werden wir wieder zu einer Bestandsaufnahme kommen und wahrscheinlich über die Veränderungen verwundert sein.

Wir starten unsere Wanderung bei der wunderschönen und modernen Kapelle, die den Eingang des Padastertals seit ein paar Jahren ziert.

Der Pfad zieht interessant auf der Orografisch linken Seite in das Tal hinein, schwierigere Stellen wurden von den Erbauen mit Stallstiegen und Holzkonstruktionen entschärft.

Obwohl sicher, sind manche Konstruktionen doch mit einem gewissen Nervenkitzel verbunden. Die Luft unter den Füßen scheint nicht enden zu wollen.

Von jeder Stelle des Steigers sieht man in den Talboden, in dem schon fleißig Aushubmaterial deponiert wurde.

Abwechslungsreich ist der Steig alle Mal, das Highlight ist wohl der begehbare Trinkwasserstollen am Ende des Tales. Ein Eisentor an jeder Seite versperrt den Zugang, jedoch ist es Besuchern des Tales gestattet, durch den Stollen hin durch zu wandern.

Der Stollen ist nur ein paar hundert Meter lang, aber speziell für die Jugend sehr spannend.

Da es im Tunnel recht kalt ist, sind wir froh als wir wieder an die frische, warme Herbstluft kommen.

Natürlich finden wir auf dem Weg ein paar Geocaches, meine Kinder helfen mir fleißig die einzelnen Dosen zu bergen.

Eine schöne Runde neigt sich bald dem Ende zu, wir erreichen wir den Ausgangspunkt am Eingang des Padastertals.

Während die Kinder am Straßenrand kurz warten, hole ich das Auto, dass doch ein paar Meter im Talinneren geparkt ist.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00 h
Gesamtlänge: 6,00 km
Höhenmeter: 268 hm

180623 Bergfeuern Viggarspitze (2.306m)

Bergfeuer ist heute angesagt, und ich fahre als Hilfe mit den „Buaben“ (Brauchtumsjugend) hinauf auf den Issboden hinauf. Wir dürfen hinten auf dem Traktor sitzen und werden so richtig durchgeschüttelt…

Auf dem Issboden angelangt, werden die Zelte aufgestellt, dann der ganze Platz hergerichtet. Und zu guter letzt wird noch ein gutes Bier geöffnet.

Wir sind ungefähr eine Stunde am Issboden, dann packen wir das Brennmaterial in die Rucksäcke und machen auf auf zur Viggarspitze, auf der wir dann das Feuer entzünden wollen. Jeder hat ein wenig Brennzeug im Rucksack…

Die Kinder sind guter Dinge und marschieren mit raschem Schritt hinauf zum Gipfel. Der Eine oder Andere braucht dann auch mal eine kleine Motivation, aber man muss wirklich sagen, daß die Kinder sehr brav marschieren.

Nach ein wenig mehr als einer Stunde erreichen wir den Gipfel, die Freude ist Allen anzusehen…

Während die großen Jungs versuchen, das Feuer in Gang zu bringen, kühlt der Rest bei starkem Nordwind rasch aus. Daher beschließe ich, mit dem ersten „Schwung“ wieder hinunter zum Issboden zu gehen, denn dort sollte das warme Lagerfeuer schon prasseln. Thomas bleibt mit den Großen noch oben und betreut das Feuer.

Die Stimmung beim Runtergehen ist wunderschön, die Kinder marschieren auch brav, wie wenn sie tagtäglich nichts anderes tun würden.
Bald erreichen wir auch den Zeltplatz und können endlich ans wärmende Feuer sitzen. Dazu gibts noch Grillwürstel und Fleisch vom Feinsten. So läßt sich das Bergzelten schon aushalten…

Obwohl das Wetter nicht richtig schön ist, haben wir doch Glück, daß es nicht regnet. Und so manches Mal kommt auch noch ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke und malt wunderschöne Farben in die Landschaft…

Ein toller Tag mit der Huttlerjugend, und auch ein Spaß mit allen Begleitpersonen. Danke für den schönen Abend und die kurze Tour auf die „Viggar“…

180616 Kellerjoch (2.344m)

Die Oma hat sich angemeldet und möchte gerne auf einen Berg. Nach kurzem überlegen fällt uns der Goetheweg an der Nordkette ein. Von Aldrans aus gesehen eine halbe Weltreise, machen wir uns auf zur Hungerburg. Fast schon am Parkplatz stellen wir fest, dass die Nordkette in dichte Wolken, zumindest direkt am Gipfel liegt.

Also muss ein Alternativprogramm her. Da fällt uns das Kellerjoch ein, und ein Blick in die Richtung zeigt wesentlich weniger Wolken.

Die Anfahrt zum Parkplatz der Kellerjochbahn verläuft abenteuerlich, doch wir schaffen es dann doch. Zweimal meinen wir uns verfahren zu haben.

Schlussendlich sitzen wir dann doch im Sessellift hinauf zum Gasthof Hecher.

Von hier aus starten wir zum Kellerjochhaus, das wir schon bald sehen.

Die Ausblicke über das Inntal sind genial und rund um uns blühen die schönsten Alpenrosen.

Der Aufstieg geht flott von Statten, bald erreichen wir die Kellerjochhütte (2.237m). Hier machen wir eine Pause und genießen unsere mitgebrachte Jause.

Während die Damen hier weiter Pausieren wollen, haben Letu und ich schon das nächste Ziel vor Augen. Die Kapelle auf dem Kreuzjoch und auch gleichzeitig der höchste Punkt der Wanderung.

Davor müssen wir allerdings einen versicherten Steig meistern, der uns aber vor keine Probleme stellt.

Bald schon erreichen wir den Gipfel mit der leider verschlossenen Gipfelkapelle.

Die Aussicht ist genial, und das Wetter ebenso. Wir setzten uns kurz in die Sonne, dann steigen wir wieder ab zur Kellerjochhütte. Dort lädt uns Oma noch auf einen Kuchen ein. Lecker…

Dann müssen wir wieder aufbrechen, obwohl es hier echt zum länger Verweilen wäre. Trotzdem, die Seilbahn wartet nicht auf uns, also auf get’s.

Während Oma und Sara den gleichen Weg retour nehmen, gehen Letu und ich über den Grat zum Arbeser Kogel (2.026m), der fast auf dem Weg liegt.

Am Gipfel des Arbeser Kogels finden wir nicht du einen Geocache.

Oma und Sara treffen fast zeitgleich ein, dann gehts mit der alten, ein wenig abenteuerlichen Bahn wieder runter ins Tal. Einen solch wunderschönen Tag kann man nur mit einer feinen Grillage abschließen. So gesagt und gleich getan…

Tourendaten
Gesamtlänge: 6,32 km
Gesamtdauer: 2:30 h
Höhenmeter: 492 m

180508 Wallfahrtskirche Heiligwasser (1.234m)

Kurz entschlossen fahren ich heute nach der Arbeit noch rauf zur Wallfahrtskirche Heiligwasser. Von Innsbruck aus fahre ich meine Standardroute rauf zum Lanserkopf.

Dort wurde in letzter Zeit richtig fest ausgeholzt. Daher ist der Platz jetzt fast schon wieder ein wenig sonnendurchflutet.

Weiter geht’s über den Lansersee, Igls und dann vorbei an der alten Patscherkofelbahn hinauf zum Olex, der neuen Talstation der „Kofelbahn“.

Hier ist immer noch Baustelle, daher muss ich einen kleinen Umweg nehmen, der mich jedoch fast keine Zeit kostet. Dann geht es die letzten Meter hinauf zum schön gelegenen Kirchlein mit der wunderschönen Aussicht.

Dort setzte ich mich ein wenig in die Sonne. Natürlich gibt es hier oben einen Geocache, der verschiedene Stationen involviert. Den musste ich natürlich auf dem Weg hierher lösen, nahe bei der Kirche werde ich dann auch noch fündig.

Die Abfahrt nach Aldrans ist wieder einmal ein Riesenspaß, es geht nur noch abwärts und das einzige Hindernis sind die langsamen Autos und Postbusse…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:50 h
Gesamtdistanz: 19,50 km
Höhenmeter: 741 m

180429 GC Auf´n Rinner Berg

Schon länger wollte ich mal die Geocacher-Runde auf den Rinner Berg machen, das Wetter ist heute gut, und ich habe Zeit. Also starte ich von Rinn aus zuerst Richtung Rinner Alm. Der Weg hier führt angenehm durch den Wald, um die einzelnen Dosen einzusammeln, muss ich jedoch die Forststraße verwenden.

Rasch mache ich Höhe, der Weg ist gut zu begehen und die Caches können sich auch nicht lange vor mir verstecken. Bald erreiche ich die Rinner Alm, die aber heute noch geschlossen ist. Die soll erst am „Staatsfeiertag“ geöffnet sein, habe ich gehört.

Ich wandere an der Alm vorbei, es sind trotzdem einige Leute auch schon per Pedes oder mit dem Rad hier raufgekommen. Ab der Alm wird es viel ruhiger. Der Weg „gehört“ mir alleine. Die Aussicht auf das Inntal wird immer besser…

Fein warm wird es nun, kein Windlein stört. Meine nächste Station ist die Kriegerkapelle, die idyllisch im Wald liegt. Hier bin ich noch gar nie gewesen, daher freut es mich umso mehr, endlich mal diesen Platz zu sehen.

Vor dem Kirchlein sitzen zwei Leute, die mir den Zugang zum Cache hier verwehren… was soll ich tun. Gerade, als ich fragen will, ob ich kurz stören kann, fragt mich der Mann: „Suachscht die Dos´n“… juhu, da habe ich wieder zwei Cacherkollegen, dieses Mal aus Südtirol getroffen.

Nach einem kurzen Gespräch ziehe ich weiter, noch habe ich ein paar Schätze zu suchen. Bei der nächsten Station fuchst es mich dann doch, ich suche eine Weile, aber das GPS-Signal im Wald ist nicht besonders gut… Gott sei Dank kommen die zwei Südtiroler und gemeinsam können wir die Dose dann doch noch finden… bzw. um der Wahrheit zu entsprechen, sie finden den Cache und ich kann mich auch noch gleich eintragen. Wir beschließen, die nächsten Stationen gemeinsam zu machen…

Nochmals 20 Minuten später erreiche ich die Endstation, ein kleiner Weiher mitten im Wald. Ob der im Sommer auch existiert, wage ich zu bezweifeln, aber jetzt mit der Schneeschmelze hat sich ein idyllischer Platz gebildet. Die Schuhe sind zwar, da hier noch einiges an Schnee liegt, leicht feucht geworden, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Ich setze mich eine Weile in die Sonne und genieße den schönen Tag.

Für den Rückweg nehme ich den Steig, der fast gerade den Berg runterführt. Noch einmal treffe ich die zwei Cacher auf dem Weg, doch dann trennen sich endgültig unsere Wege. Ich gehe direkt ins Tal, vorbei an der Rinner Alm und weiter nach Rinn.

Ein schöner Tag mit einer tollen Runde endet, zufrieden mache ich mich auf den Nachhauseweg.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:30 h
Gesamtlänge: 13,53 km
Höhenmeter: 908 m
Caches gefunden: 15 Stk.