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180329 Schartenkogel (2.311m)

Noch liegt ein bisschen Schnee, obwohl die Skigebiete schon hier und da zusperren. Ideal also um eine entspannte Pistentour nach der Arbeit anzureißen. Alfons schlägt vor, dass wir gemeinsam auf den Schartenkogel im Glungezer-Skigebiet gehen können. Das klingt super, und so sind wir uns schnell handelseins.
Nach der Arbeit geht es flott heim, die Sachen holen, dann fahren wir zur Neuen Gufl, dort endet die Talabfahrt zur Zeit, denn weiter unten gibt es keinen Schnee mehr. Die ersten paar Meter müssen wir die Ski noch tragen, doch dann geht es über feuchte Schneemassen hinauf zum Alpengasthaus Hausmarter.

Ich habe heute „neue“ Ski zum Probieren mit, Papa hat mir seine zweiten Ski zur Probe mitgegeben.

Das Einfädeln der Schuhe in die „Lowtec“ ist ein wenig gefinkelt, aber ansonsten ist mir der Ski sofort sympathisch.
Stetig steigen wir weiter hinauf, Richtung Tulfeinalm, der Ausblick auf das Inntal wird immer besser.

Als wir fast bei der Alm sind, beschließen wir, diese links liegen zu lassen und noch weiter auf den Schartenkogel zu gehen.

Die letzten Meter hinauf zum Gipfel schaffen wir auch noch, dort genießen wir einen uneingeschränkten Blick auf das Herz unseres geliebten Landes.

Lange bleiben wir nicht auf dem Gipfel, denn ein kalter Windzug hat eingesetzt, gerade genug, um uns frösteln zu lassen. Außerdem lockt schon die Tulfeinalm mit Trunk und Lab…

Nach einer kurzen Pause auf der gemütlichen Hütte machen wir uns weiter auf ins Tal. Mit dem Ski bin ich total zufrieden, die Abfahrt macht mir richtig Spaß. Beim Aufstieg hatte ich ein wenig Schmerzen an den Zehenballen, da mir die Schuhe gerade ein bisschen zu klein sind. Trotzdem finde ich, dass diese Ski fast feiner sind als meine eigenen Ski.

Nach einer wunderbaren, langen Abfahrt über die perfekt präparierte Piste erreichen wir glücklich und zufrieden wieder das Auto. Eine wunderbare Tour mit sehr schönen Stimmungen beim Aufstieg

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:37h
Gesamtdistanz: 11,62m
Höhenmeter: 1.001m

160324 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.970m)

Beim Mittagessen machen Wolfi uns ich spontan aus, am Nachmittag auf das Patscherkofel Schutzhaus zu gehen. Ich bin eigentlich mit dem Fahrrad da, aber Wolfi´s Bus schluckt das Fahrrad zusätzlich zu den Skiern und Kindersitzen, die schon drinnen sind, ohne Probleme.

Bei mir bleiben wir noch kurz stehen, ich zieh mich um, lade das Fahrrad aus und die Skiausrüstung ein und los geht’s…

Um kurz nach 16:00 Uhr erreichen wir den Parkplatz der Patscherkofelbahn, die Sonne ist zwar nicht so stark präsent, aber es ist auch nicht kalt.

Zu diesem Zeitpunkt sind gar nicht so viele Skitourengeher auf der Piste…

Wir gehen an der Olympiaabfahrt entlang Richtung Schutzhaus. An der Heiligwasserwiese ist der Schnee schon sehr weich. Je weiter wir aber hinaufkommen, desto besser wird jedoch die Qualität vom Schnee. 

Ein paar wenige eisige Stellen lassen die Felle kurz den Gripp verlieren, aber diese Rutscher können gut abgefangen werden und wir kommen relative gut voran.

Unterhalb der Gondel-Bergstation werden wir noch von einem Mann überholt, der aber bei diesem Manöver schon aus allen Löchern pfeift.

Zeitgleich mit ihm erreichen wir das Schutzhaus und beschließen, einen kurzen Einkehrschwung zu machen. 1h 37min haben wir gebraucht, und beide sind wir ganz zufrieden.

In der Hütte ist nicht viel los, wir setzen uns und bestellen das bewährte Isogetränk (ohne Füllstoff). Langsam aber sicher füllt sich die Hütte, es ist doch mehr los als ich angenommen habe. Uns gefällt´s trotzdem, ein zweites Bier muss her, als sich dieses dem Ende neigt, reicht uns ein Blick aus dem Fenster, und wir wissen was wir vergessen haben… die Taschenlampen.

Die Ski finden wir auch in der Dunkelheit ohne Probleme, es wäre zwar Quais-Vollmond, aber von dem sehen wir noch nicht viel. Irgendwie ist es aber doch nicht so finster wie ich befürchtet hatte und die Abfahrt geht zwar langsam, aber problemlos von Statten. Einzig im unteren Teil, dort wo der Schnee am Nachmittag schon aufgeweicht war, und jetzt angezogen hat, ist das Skifahren nicht mehr so einfach. So erreichen wir mit Anstrengung, aber ohne Probleme den Parkplatz und das Auto.

Tolle, spontane Tour auf den Igler Hausberg.

Tourendaten
Gesamtlänge: 7,76km
Gesamtdauer: 2 h
Höhenmeter 948 m

  

Skigebiet Glungezer (22.03.2016)

Heute habe ich mir kurz entschlossen noch freigenommen, um mit den Kindern noch einen schönen Nachmittag auf der Piste zu verbringen. Die Zeit drängt ja nun ein wenig, denn die Saison ist fast zu Ende, Anfang April schließen die meisten Skigebiete zu.

Wir beschließen, uns an den Glungezer zu wagen, weil die Vorhersagen auch von sehr guten Pistenverhältnissen sprechen. Das klingt gut, ich will mich aber selber überzeugen, ob dem so ist. Die Kinder sind schnell eingepackt, dann fahren wir nach Tulfes, und dort mit dem Sessellift ins Skigebiet. Je höher wir kommen, desto zuversichtlicher werde ich… ob angekommen, bin ich begeistert. So einen feinen, griffigen Schnee habe ich hier letztes Jahr nicht vorgefunden. Das wird ein Spaß…

Wir fahren mit dem Schlepplift weiter hinauf, Richtung Tulfein, von dort fahren wir dann auf einer super Piste ab.

Die Abfahrt ist ganz schön lang, doch Letu und Sara meistern diese bravourös. Der Schnee ist genau richtig, und es macht uns riesen Spaß. Nach der dritten Abfahrt machen wir eine schöne, lange Pause im Alpengasthof Halsmarter, essen eine Kleinigkeit und genießen die warme Sonne. Nachher geht sich noch eine Abfahrt aus, dann machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause.

Wahrscheinlich der letzte Skitag für 2015/16, aber sicher der Beste!

Radlrunde über den Herzsee (18.03.2016)

Mein Sohnemann ist heute beim Fussballtraining, daher beschließe ich, mit der Tocher etwas zu unternehmen. Wir beraten uns kurz, klettern oder radeln, die Wahl fällt auf eine kurze Radtour.

Wir fahren mit dem Rad von Aldrans zum Widum in Ampass, von dort geht´s bergauf durch das Herztal bis zum Herzsee. Die Steigung ist moderat, aber doch nicht ganz ohne. Sara schlägt sich für die erste „Mountainbiketour“ sehr gut, nur ganz kurze Schiebestrecken gönnt sie sich.

Einzig das Aufsitzen in der Steigung sitzt noch nicht richtig, da muss ich immer ein wenig anschieben, doch dann radelt sie auch schon wieder weiter.

Am Herzsee angekommen setzen wir uns kurz in die Sonne, die ihre wärmende Kraft wieder Stück für Stück zurückerhält. Der Winter ist jetzt wohl bald vorbei…

Ein Blick auf mein Handy zeigt mit einen Geocache ganz in der Nähe. Den „Herzsee“ nehme ich gleich mit, das Rätsel ist schnell gelöst und die Dose rasch gefunden.

Vom Herzsee rauschen wir in flottem Tempo hinunter zum Dorf, zurück nach Hause. Abfahren sind schon immer wieder lustig.

Und am Schluss kommt bekantlich das Beste… es gibt das erste Eis der Saison, in der Sonne genossen. Mjam…

Tourendaten
Gesamtdauer: 40min.
Gesamtlänge: 4,78km
Höhenmeter: 180m

Aldranser Alm, 1.511m (08.03.2016)

Nach einer längeren Periode, in der es mir nie richtig gut gegangen ist, entschließe ich mich heute, wieder einmal was zu machen. Der Skitouren-Virus hat mich heuer nicht gestreift, daher beschließe ich, nach dem Abendessen noch „schnell“ auf die Aldranser Alm zu gehen.

Beim Kreisverkehr bei Fagslung gehts los, zuerst über eine Wiese, vorbei an einem einsamen Bauernhof. Dann in den Wald. Mit jedem Höhenmeter wird auch die Schneedecke ein wenig höher. Obwohl ich mir im Tal immer wieder mit Blick auf die Berge denke, daß da kein Schnee ist, würde man sich da doch manchmal täuschen. Gerade in den Nordlagen, wo die Sonne nicht oft hinkommt, hat sich das wertvolle Weiß doch ganz gut gehalten.

Der Schnee ist schön griffig, und die rutschigen Reifenspuren sind nur im ersten Teil des Weges ein Thema. Bald sind nur noch eine glitzernde Schneedecke und die Spuren eines Wanderers, der vor mir gegangen war, meine Begleiter. Im Hintergrund leuchtet das Lichtermeer vom Inntal und besonders von Innsbruck herauf. Es hat leicht zu schneien begonnen und so ist eine eigene, wunderbare Stimmung vorhanden.

Ich stapfe vor mich hin, spure den Weg immer weiter hinauf zur Alm. Meine Gamaschen haben ich zu Hause gelassen, weil ich nicht dachte, soviel Schnee anzutreffen. Die letzte Kehre vor der Alm liegt gerade hinter mir, als die Spuren aufhören. Mein Vorgänger hat wohl hier aufgegeben. So kurz vor dem Ziel ist für mich Aufgeben jedoch keine Option, daher spure ich fast knietief weiter hinauf, zur Hütte. Bald schon kommt der Weidezaun in Sicht, der Wald hat den Weg wieder vor dem Schnee in Schutz genommen, sodaß die Schneemenge am Weg überschaubar ist.

Und dann, nachdem ich noch bei einem Monsterschneemann vorbeigeschlichen bin, stehe ich endlich vor der Aldranser Alm, das erste Mal zu Fuß. Mit dem Rad bin ich vor Jahren schon mal hier gewesen, aber noch nie per Pedes. Super! Früher, bei der alten Pächterin war diese Hütte auch als die Busserlalm bekannt, denn da bekam jeder Gast, sodenn die Alm offen war, ein Busserl und einen Schnaps zur Begrüßung. Ich kann nicht sagen, ob das noch so ist, da bei mir die Alm geschlossen war. Und wie bin ich erschrocken, als plötzlich neben mir ein automatisches Licht angesprungen ist…

Ich bleibe nur sehr kurz auf der Alm, um mich nicht zu vertun. Schnell umziehen tue ich mich doch, das ist mir zur Zeit sehr wichtig. Der Weg ins Tal ist anschließend schnell erledigt, ich folge einfach meinen eigenen Spuren, bis ich wieder vor dem Auto stehe.

Eine sehr schöne Feierabendtour, die mit dem Lichtermeer von Innsbruck auch einen besonderen Reiz bekommt.

Tourendaten
Gesamtlänge: 10,20km
Gesamtdauer: 2:25h
Höhenmeter: 648m

160223 Rinner Alm (1.394m)

Nach der Arbeit ein wenig Bewegung zu tun, das ist schon eine feine Sache. Daher beschließen Alfons und ich heute kurzfristig, nach dem Schaffen noch auf die Rinner Alm zu gehen. Da die gutmütigen Temperaturen den Rodlern den Spaß verdorben haben, nehmen wir auch kein Holzgefährt mit, sondern machen uns per Pedes auf, die Alm zu erobern.

Das Wetter ist zwar nicht so gut, aber trocken, darum bin zumindest ich Fußtechnisch relativ leicht bekleidet. Wir starten langsam los, doch Alfons steigert unmerklich, aber bestimmt die Schrittfrequenz und bald haben wir ein schönes Tempo, bei dem wir uns gut unterhalten können, aber kalt ist uns beiden auch nicht.

Nach einer kurzen Stunde erreichen wir die Alm im Dunklen. Für mich wartet noch ein kleines Zuckerl hier oben: Gerade heute wurde hier ein neuer Geocache versteckt. Da dieser sich im Wald versteckt, gestaltet sich die Suche als doch recht schwierig, aber nach einer Weile ist die Dose in meinen Händen. Zum Leidwesen muss ich feststellen, dass vor mir schon jemand den Erstfund (FTF) für sich beansprucht hat, aber ja… irgendwann werde ich der „First-to-find“ sein… irgendwann.

Wir halten uns gar nicht lange bei der Alm auf, denn diese ist schon geschlossen und es ist ein kalter Wind aufgekommen. Beim Abstieg fängt es zuerst leicht, dann immer fester zu schneien an.

Später, also wir in tiefere Gefilde kommen, wandelt sich der Schneefall in leichten Regen um. Relativ trocken und Wohlauf erreichen wir nach einer weiteren 3/4tel Stunde das Auto.

Schöne, schnelle Tour auf eine von außen betrachtet gemütlichen Alm. Daher komme ich wieder…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:42h
Gesamtlänge: 8,29km
Höhenmeter: 600m

Patscherkofel-Schutzhaus (1.970m)

Mein Skitourenkonto ist heuer noch recht leer ist, weil irgendwo in Ermangelung von Schnee meine Motivation auch irgendwo zwischen Schneeflocke #45 und Schneeflocke #46 auf der Strecke liegen geblieben ist. Doch irgendwas muss ja für die Kondition und gegen den Weihnachtskecksebauch getan werden… also entscheiden sich Alfons und ich, den Innsbrucker Pilgerbergklassiker, den Patscherkofel bis zum Schutzhaus über die Piste zu besteigen.

Beim OLEX angekommen, sehen wir schon, dass wir, wie sich das für eine Pilgerstätte gehört, nicht alleine sind. Aber das macht uns heute nichts. Es hat gerade zu schneien angefangen und die Stimmung ist sehr winterlich. Super… das könnte noch richtig nett werden. Trotz großem Andrang verteilen sich die ganzen Tourengeher über die Piste und es stört überhaupt nicht, dass wir heute Viele sind.

Wir steigen über die Familienabfahrt hinauf zum Patscherkofel-Schutzhaus, dort gönnen wir uns ein isotonisches Getränk. Nach einem feinen Plausch machen wir uns wieder auf ins Tal. Obwohl es recht stark schneit, und somit das Sichtfeld eingeschränkt ist, gelingt uns der Rückweg dank Skibrille und Hirabira (Stirnlampe) über die Olympiaabfahrt ohne Probleme.

Das war heute eine schnelle, kurzweilige Tour auf den Kofel. Mir hat´s super gefallen.

Tourendaten:
Gesamtdistanz: 8,06km
Aufstiegsdauer: 1:45h
Gesamtdauer: 2:09h
Höhenmeter: 958m
Lawinenwarnstufe: 3

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160130 Sistranser Alm, 1.608m

Kurz und knackig, so soll es heute sein… obwohl knackig war wohl nur das Eis und eine Begegnung mit „Isotherikern“. Aber mal von Vorne:
Alfons und ich machen aus, Samstag vormittag etwas nicht zu langes zu unternehmen. Nach den letzten richtig warmen Tagen (zumindest für die normalerweise vorherschenden winterlichen Verhältnissen) hat es, wie man in Tirol so schön sagt, „den Schnee hergeputzt“. Also ist die Lust auf Skitour nicht ganz so groß. Irgendeine Piste rauf, naja…
Also entscheiden wir uns, die Sistranser Alm zu bewandern. Nicht besonders lang, von uns zu Hause aus schnell erreichbar, und die Hütte soll eine sehr gute Küche haben.

Wir starten für unsere Verhältnisse extrem spät, erst um 8:15 marschieren wir in Sistrans beim Rodelparkplatz los.

Die Rodelbahn schaut auch nicht besonders berühmt aus, auch an ihr ist die letzte Warmwetterperiode nicht unbeschadet vorbeigegangen. Teilweise aper, teilweise vereist… eine eigentlich ungute Mischung.

Den ersten Teil des Weges kürzen wir auf einem Steig ab, dann gehen wir entlang der Rodelbahn bis zur nächsten Abzweigung.

Immer wieder müssen wir Eisplatten seitlich ausweichen. Jedoch kommen wir relativ schnell voran.

Irgendwann sind die eisigen Stellen dann doch in der Überzahl, aber wir haben ja heute beide, sozusagen im Partnerlook, die Wunderwaffe „Chainsen“ im Gepäck…

…diese kleinen Zacken, unten auf die Schuhe montiert, lassen das Eis vor uns erzittern. Mit knirschenden Schritten machen wir uns nun unbeeindruckt vom Eis auf, hinauf zur Sistranser Alm.

Bald erreichen wir auch die Alm, schön gelegen auf einer Lichtung.

Leider müssen wir zwei Dinge feststellen. Erstens bläst jetzt ein richtig unangenehmer Föhnwind über die Lichtung, und die Hütte ist geschlossen, obwohl andersweitig ausgeschrieben. Schade aber auch…

Wir bleiben nur kurz, zu unangenehm ist der Wind, und machen uns über die Rodelbahn wieder auf ins Tal.

Nachdem wir schon eine Weile unterwegs sind, zieht ein immer lauter werdendes Brummen unsere Aufmerksamkeit auf sich. Plötzlich schießt der Hüttenwirt mit seinem Schneeketten-bewährem Landrover um die Kurve, wir springen auf die Seite, denn links und rechts fliegen Eiskörner durch die Gegend, die das Geländewagen bei dieser Geschwindigkeit aus der Eisdecke reißt. Wow, hat wohl verschlafen, der Gute…

Kurz bevor wir den Parkplatz erreichen, treffen wir auf ein Paar, die uns auch gleich aufhalten: Sie wären auf der Suche nach einem Hund, der „Kontakt“ mit ihnen aufgenommen hätte und jetzt bei einer Hütte warten würde… unsere letzten 10min. Abstieg drehen sich nur um dieses komische Gespräch mit den Zweien… leicht komisch sind die und dann doch vorgekommen…

Nichts desto Trotz erreichen wir zufrieden nach einer gemütlichen Tour wieder den Parkplatz.

Tourendaten
Gesamtstrecke: 8,82km
Gesamtdauer: 2:25h
Höhenmeter: 678m

151025 Lanser Köpfl Umrundung

Das Wetter ist noch immer super, daher beschließen wir, noch einen kleinen Ausflug zu machen. Ein Geocache bietet sich total an, das werden wir machen. GC2W38V „Es war einmal – Märchencache“ bietet sich an.

Wir fahren bis zum Lansersee, dann starten wir die Runde, die uns der Multicache vorgibt.

Da unter euch Lesern evtl. der eine oder andere Geocacher versteckt ist, spare ich mir hier alle Beschreibungen, bis auf eine: Uns allen hat die Runde gut gefallen.

Nach der kleinen Wanderrunde machen wir uns, „Opportunity makes thiefs“ am Minigolfplatz zu schaffen.

Das erste Mal mit den Zwergen. Und auch das macht richtig Spaß.

Zuhause gibts dann einen leckeren Kakao als Belohnung.

151010 Gletschermühle

Ein kurzer Ausflug mit meinem Sohnemann, das wird es heute. Wir wollen uns in Igels die Gletschermühle anschauen, ein kleiner Naturwunder, das der letzte Gletscher des Wipptals in die Felsen gefressen hat.

Wir parken das Auto auf einem Waldweg in der Nähe von Lans, dann spazieren wir zuerst der Strasse entlang, und danach durch den Wald querfeldein zu dem Platz.

Schon bald werden wir fündig, jedoch nicht, ohne tückischen Pferdeäpfeln auf dem Weg geschickt auszuweichen.

Der Gletschtopf selber ist schon ein kleines Wunder. Hier haben Sedimente und kleine Steine als Schleifmateiral gedient, und haben über hunderte Jahre ein kreisrundes Loch in den Felsen gefräst, das heute noch besichtigt werden kann.

Letu läßt es sich nicht nehmen, den Gletschertopf genauer anzuschauen… und auch ein Geocache, ein sogenannter Earthcache versteckt sich hier, den wir natürlich gleich aufgelöst und gelogged haben.gel

Beim Rückweg meint Letu, er möchte noch gerne mit der Patscherkofelbahn fahren. Da wir glückliche Besitzer des Freizeittickets sind, ist das kein Problem. Leider erreichen wir die Gondel 1 Minute zu spät, und so müssen wir eine halbe Stunde auf die nächste Gondel warten.

Auch diese Zeit geht vorbei, und bald befinden wir uns in der Patscherkofel-Pendelbahn. Die Gondeln sind schon aus dem letzten Jahrtausend, und lange werden diese schönen Erinnerungen an vergangene Pracht am Patscherkofel wohl nicht mehr verkehren. Daher nutze ich gerne die Möglichkeit aus, mit ein bisschen Nostalgie auf den Berg zu kommen…

Oben drehen wir eine kleine Runde, es ist jedoch recht frisch, daher machen wir uns auf, die nächste Gondel wieder ins Tal zu nehmen.

Schön ist es bei uns allemal, ob zu Fuß, oder mit der Gondel auf den Berg hinauf…