Schlagwort-Archive: Tuxer Alpen

160529 MTB Aldranser Alm (1.511m)

Heute während der Festlichkeiten zur „Fronleichnahms-Prozession“ habe ich mit meiner Nachbarin spontan ausgemacht, auf die Aldranser Alm zu radeln. Sandra hat ein neues Fahrrad, das eingeweiht gehört…

Das Wetter schaut zuerst nicht so zuverlässig aus, aber nach einem Gewitterguß beschließen wir, rasch auf die Alm zu radeln. Besonders schön finde ich, daß man direkt von zu Hause auf die Alm fahren kann. Man braucht also nicht irgendwohin zu radeln, sondern kann gleich zu Hause starten.

Wir fahren von Aldrans über den Herzsee hinauf nach Fagslung, von dort gehts auf der sehr schönen Forststraße in ein paar Kehren hinauf zu Alm. Dort sind dem Wetter angepasst nicht so viele Leute, wir werden aber sehr freundlich von der Hüttenwirtin Irmi begrüßt. Wir bestellen uns was zu essen und trinken und genießen die Aussicht.

Die Wolken werden jedoch wieder dichter und bald sagt Sandra: „Schauma, daß mir runterkommen…“. Also packen wir unsere Sachen, ich kann noch schnell den GC „Aldranser Alm 1511m“ loggen, dann rauschen wir auf der wunderbaren Piste hinunter ins Tal.

Wir fahren wieder hinunter nach Fagslung, dann über das Sägewerk nach Hause.

Eine tolle Runde, die sich auch nach der Arbeit anbieten würde.

Tourendaten
Gesamtlänge: 17.04 km
Gesamtdauer: 1:47 h
Gesamthöhe: 866m

160522 Radltour von Innsbruck nach Hall in Tirol

Das Wetter ist zwar optisch gleich schön wie gestern, aber heute hat der Föhn wieder mal eingesetzt. An den Temperaturen hat das allerdings gar nichts geändert, daher beschließen Letu und ich, eine kleine, feine Radltour zu machen.

Wir fahren mit dem Auto zum Sportzentrum Wiesengasse und finden gleich einen Parkplatz. Von dort radeln wir los, zuerst noch durch die Stadt, es geht am Ost-Friedhof vorbei, dann sind wir auch schon auf einem kleinen Radlweg, weg von der Straße.

Letu radelt sehr flott, wir überholen immer wieder andere Familien, die unserer Geschwindigkeit einfach nicht gewachsen sind.

Am Baggersee vorbei, dort wird gerade ein Biathlon ausgetragen, erreichen wir den Fahrradweg nach Hall in Tirol. Hier merkt man den Föhn fast nicht mehr, es geht am Inn entlang zur alten, wunderschönen Münze- und Salzstadt.

Hier stellen wir unsere Fahrräder ab, und gehen zu Fuss in die Stadt. Im Augustinerbräu bestellen wir uns eine Speckknödelsuppe, ein Cola und ein Bier. Ahhhhh, ist das gemütlich. Leider währt dieser Augenblick nicht ewig, irgendwann ist es Letu langweilig, und wir beschließen, zurückzufahren.

Die Fahrt nach Hause zieht sich dann für den kleinen Helden, aber er fährt brav und tapfer zurück. Bei Gegenwind nicht immer fein…

Tourendaten
Gesamtlänge: 20,92 km
Gesamtdauer: 2:00 h
Höhenmeter: 126 m

160505 Weissensteiner´scher Aktivtag

Der Tag startet super mit einem deftigen Frühstück, bei dem wir den weiteren Tagesverlauf besprechen. Heute machen wir was im Familienverbund, daher darf auch jeder einen Vorschlag machen. Sara startet mit dem Vorschlag, Klettern zu gehen. Das wird vom „Gremium“ gut angenommen.

Wir fahren, das Wetter ist ja wunderbar, zur Arzbergklamm und versuchen ein paar einfache „Moves“.

Besonder Letu kann nicht genug bekommen vom Klettern, Sara beschäftigt sich derweilen mit einem Minilagerfeuer, das aber eben so schnell erloschen ist, wie es hochgebrant ist. Typischer Fall von Holzmangel…

Die Arzbergklamm ist gerade für Beginner ein wunderbarer Klettergarten, gegen 12 Uhr strömen dann auch immer mehr Leute in die Klamm.
Wir bleiben bis zum frühen Nachmittag, dann brechen wir unsere „Zelte“ ab, und machen uns auf zur nächsten Aktivität, zum Schachtelwirt. Als die Kinder das M-Wort hören, ist Jubel angesagt. Das flotte Essen lassen wir uns munden, dann gehts vorerst nach Hause zurück.

Sara trifft sich mit einer Freundin beim Reitstall. Dort darf sie sogar ein wenig reiten, voller Stolz wird sie mir das später beim Abendessen erzählen…
Derweilen sind Letu und ich mit dem Fahrrad unterwegs.

Wir fahren zuerst mit dem Auto nach Hall in Tirol, beim Gasthaus Badl stellen wir das Fahrzeug ab und radeln am Innradweg gen Osten.

Wir fahren bis nach Wattens, dann drehen wir wieder um. Schön, wenn es nicht permanten auf und ab geht. Und ein paar Geocaches finde ich auch noch am Weg. Dann sind wir im Bezug auf Aktivitäten doch heute ziemlich komplett.

Ein wunderbarer Tag heute, und wir können aus Überzeugung sagen, wir haben den Tag genutzt.

Tourendaten Fahrrad
Gesamtlänge: 15,11km
Gesamtdauer: 1:10h
Höhenmeter: 70m

Radlausflug Aldrans (10.04.2016)

Der Sonntag hat zwar wettertechnisch nicht so gut gestartet, aber gegen Mittag klar es auf und am Nachmittag haben wir sogar Sonnenschein und relativ milde Temperaturen. Daher beschließen wir, das neue Fahrrad von Letu gleich mal auszuprobieren.

„Endlich habe ich auch ein Rad mit Gangschaltung…“

Ein glücklicher Zufall wollte es, daß ein Freund von Letu im Kindergarten zwei Fahrräder bekommen hat, und davon eines dem Letu geschenkt hat. Super, heuer hätte er eh ein neues Rad gebraucht.

Wir starten zu Hause, fahren an den Bauernhöfen vorbei, und erreichen bald schon die Wiesen, die im frühlingshaften Grün mit ein paar Farbpunkten erstrahlen.

Unser weiterer Weg führ uns in den Wald, einen kleinen Steig hinauf, schon mal die erste Herausforderung für beide Kinder. Gut meistern Beide den Waldweg.

Über Asphalt fahren wir dann bis zum Lanser See, machen noch eine Runde über die Felder und fahren an der Vogelhütte vorbei wieder in den Wald.

Hier ist es Letu zu steil, daher schiebt er das Rad, während Sara schon flott den Schotterweg hinunterfährt.

Am Schluss geht es nochmals über die Wiesen zurück zu unserem Heim.

Tourendaten
Gesamtlänge: 8,02 km
Gesamtdauer: 1:13 h
Höhenmeter: 171 m

180329 Schartenkogel (2.311m)

Noch liegt ein bisschen Schnee, obwohl die Skigebiete schon hier und da zusperren. Ideal also um eine entspannte Pistentour nach der Arbeit anzureißen. Alfons schlägt vor, dass wir gemeinsam auf den Schartenkogel im Glungezer-Skigebiet gehen können. Das klingt super, und so sind wir uns schnell handelseins.
Nach der Arbeit geht es flott heim, die Sachen holen, dann fahren wir zur Neuen Gufl, dort endet die Talabfahrt zur Zeit, denn weiter unten gibt es keinen Schnee mehr. Die ersten paar Meter müssen wir die Ski noch tragen, doch dann geht es über feuchte Schneemassen hinauf zum Alpengasthaus Hausmarter.

Ich habe heute „neue“ Ski zum Probieren mit, Papa hat mir seine zweiten Ski zur Probe mitgegeben.

Das Einfädeln der Schuhe in die „Lowtec“ ist ein wenig gefinkelt, aber ansonsten ist mir der Ski sofort sympathisch.
Stetig steigen wir weiter hinauf, Richtung Tulfeinalm, der Ausblick auf das Inntal wird immer besser.

Als wir fast bei der Alm sind, beschließen wir, diese links liegen zu lassen und noch weiter auf den Schartenkogel zu gehen.

Die letzten Meter hinauf zum Gipfel schaffen wir auch noch, dort genießen wir einen uneingeschränkten Blick auf das Herz unseres geliebten Landes.

Lange bleiben wir nicht auf dem Gipfel, denn ein kalter Windzug hat eingesetzt, gerade genug, um uns frösteln zu lassen. Außerdem lockt schon die Tulfeinalm mit Trunk und Lab…

Nach einer kurzen Pause auf der gemütlichen Hütte machen wir uns weiter auf ins Tal. Mit dem Ski bin ich total zufrieden, die Abfahrt macht mir richtig Spaß. Beim Aufstieg hatte ich ein wenig Schmerzen an den Zehenballen, da mir die Schuhe gerade ein bisschen zu klein sind. Trotzdem finde ich, dass diese Ski fast feiner sind als meine eigenen Ski.

Nach einer wunderbaren, langen Abfahrt über die perfekt präparierte Piste erreichen wir glücklich und zufrieden wieder das Auto. Eine wunderbare Tour mit sehr schönen Stimmungen beim Aufstieg

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:37h
Gesamtdistanz: 11,62m
Höhenmeter: 1.001m

160324 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.970m)

Beim Mittagessen machen Wolfi uns ich spontan aus, am Nachmittag auf das Patscherkofel Schutzhaus zu gehen. Ich bin eigentlich mit dem Fahrrad da, aber Wolfi´s Bus schluckt das Fahrrad zusätzlich zu den Skiern und Kindersitzen, die schon drinnen sind, ohne Probleme.

Bei mir bleiben wir noch kurz stehen, ich zieh mich um, lade das Fahrrad aus und die Skiausrüstung ein und los geht’s…

Um kurz nach 16:00 Uhr erreichen wir den Parkplatz der Patscherkofelbahn, die Sonne ist zwar nicht so stark präsent, aber es ist auch nicht kalt.

Zu diesem Zeitpunkt sind gar nicht so viele Skitourengeher auf der Piste…

Wir gehen an der Olympiaabfahrt entlang Richtung Schutzhaus. An der Heiligwasserwiese ist der Schnee schon sehr weich. Je weiter wir aber hinaufkommen, desto besser wird jedoch die Qualität vom Schnee. 

Ein paar wenige eisige Stellen lassen die Felle kurz den Gripp verlieren, aber diese Rutscher können gut abgefangen werden und wir kommen relative gut voran.

Unterhalb der Gondel-Bergstation werden wir noch von einem Mann überholt, der aber bei diesem Manöver schon aus allen Löchern pfeift.

Zeitgleich mit ihm erreichen wir das Schutzhaus und beschließen, einen kurzen Einkehrschwung zu machen. 1h 37min haben wir gebraucht, und beide sind wir ganz zufrieden.

In der Hütte ist nicht viel los, wir setzen uns und bestellen das bewährte Isogetränk (ohne Füllstoff). Langsam aber sicher füllt sich die Hütte, es ist doch mehr los als ich angenommen habe. Uns gefällt´s trotzdem, ein zweites Bier muss her, als sich dieses dem Ende neigt, reicht uns ein Blick aus dem Fenster, und wir wissen was wir vergessen haben… die Taschenlampen.

Die Ski finden wir auch in der Dunkelheit ohne Probleme, es wäre zwar Quais-Vollmond, aber von dem sehen wir noch nicht viel. Irgendwie ist es aber doch nicht so finster wie ich befürchtet hatte und die Abfahrt geht zwar langsam, aber problemlos von Statten. Einzig im unteren Teil, dort wo der Schnee am Nachmittag schon aufgeweicht war, und jetzt angezogen hat, ist das Skifahren nicht mehr so einfach. So erreichen wir mit Anstrengung, aber ohne Probleme den Parkplatz und das Auto.

Tolle, spontane Tour auf den Igler Hausberg.

Tourendaten
Gesamtlänge: 7,76km
Gesamtdauer: 2 h
Höhenmeter 948 m

  

Skigebiet Glungezer (22.03.2016)

Heute habe ich mir kurz entschlossen noch freigenommen, um mit den Kindern noch einen schönen Nachmittag auf der Piste zu verbringen. Die Zeit drängt ja nun ein wenig, denn die Saison ist fast zu Ende, Anfang April schließen die meisten Skigebiete zu.

Wir beschließen, uns an den Glungezer zu wagen, weil die Vorhersagen auch von sehr guten Pistenverhältnissen sprechen. Das klingt gut, ich will mich aber selber überzeugen, ob dem so ist. Die Kinder sind schnell eingepackt, dann fahren wir nach Tulfes, und dort mit dem Sessellift ins Skigebiet. Je höher wir kommen, desto zuversichtlicher werde ich… ob angekommen, bin ich begeistert. So einen feinen, griffigen Schnee habe ich hier letztes Jahr nicht vorgefunden. Das wird ein Spaß…

Wir fahren mit dem Schlepplift weiter hinauf, Richtung Tulfein, von dort fahren wir dann auf einer super Piste ab.

Die Abfahrt ist ganz schön lang, doch Letu und Sara meistern diese bravourös. Der Schnee ist genau richtig, und es macht uns riesen Spaß. Nach der dritten Abfahrt machen wir eine schöne, lange Pause im Alpengasthof Halsmarter, essen eine Kleinigkeit und genießen die warme Sonne. Nachher geht sich noch eine Abfahrt aus, dann machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause.

Wahrscheinlich der letzte Skitag für 2015/16, aber sicher der Beste!

Radlrunde über den Herzsee (18.03.2016)

Mein Sohnemann ist heute beim Fussballtraining, daher beschließe ich, mit der Tocher etwas zu unternehmen. Wir beraten uns kurz, klettern oder radeln, die Wahl fällt auf eine kurze Radtour.

Wir fahren mit dem Rad von Aldrans zum Widum in Ampass, von dort geht´s bergauf durch das Herztal bis zum Herzsee. Die Steigung ist moderat, aber doch nicht ganz ohne. Sara schlägt sich für die erste „Mountainbiketour“ sehr gut, nur ganz kurze Schiebestrecken gönnt sie sich.

Einzig das Aufsitzen in der Steigung sitzt noch nicht richtig, da muss ich immer ein wenig anschieben, doch dann radelt sie auch schon wieder weiter.

Am Herzsee angekommen setzen wir uns kurz in die Sonne, die ihre wärmende Kraft wieder Stück für Stück zurückerhält. Der Winter ist jetzt wohl bald vorbei…

Ein Blick auf mein Handy zeigt mit einen Geocache ganz in der Nähe. Den „Herzsee“ nehme ich gleich mit, das Rätsel ist schnell gelöst und die Dose rasch gefunden.

Vom Herzsee rauschen wir in flottem Tempo hinunter zum Dorf, zurück nach Hause. Abfahren sind schon immer wieder lustig.

Und am Schluss kommt bekantlich das Beste… es gibt das erste Eis der Saison, in der Sonne genossen. Mjam…

Tourendaten
Gesamtdauer: 40min.
Gesamtlänge: 4,78km
Höhenmeter: 180m

Aldranser Alm, 1.511m (08.03.2016)

Nach einer längeren Periode, in der es mir nie richtig gut gegangen ist, entschließe ich mich heute, wieder einmal was zu machen. Der Skitouren-Virus hat mich heuer nicht gestreift, daher beschließe ich, nach dem Abendessen noch „schnell“ auf die Aldranser Alm zu gehen.

Beim Kreisverkehr bei Fagslung gehts los, zuerst über eine Wiese, vorbei an einem einsamen Bauernhof. Dann in den Wald. Mit jedem Höhenmeter wird auch die Schneedecke ein wenig höher. Obwohl ich mir im Tal immer wieder mit Blick auf die Berge denke, daß da kein Schnee ist, würde man sich da doch manchmal täuschen. Gerade in den Nordlagen, wo die Sonne nicht oft hinkommt, hat sich das wertvolle Weiß doch ganz gut gehalten.

Der Schnee ist schön griffig, und die rutschigen Reifenspuren sind nur im ersten Teil des Weges ein Thema. Bald sind nur noch eine glitzernde Schneedecke und die Spuren eines Wanderers, der vor mir gegangen war, meine Begleiter. Im Hintergrund leuchtet das Lichtermeer vom Inntal und besonders von Innsbruck herauf. Es hat leicht zu schneien begonnen und so ist eine eigene, wunderbare Stimmung vorhanden.

Ich stapfe vor mich hin, spure den Weg immer weiter hinauf zur Alm. Meine Gamaschen haben ich zu Hause gelassen, weil ich nicht dachte, soviel Schnee anzutreffen. Die letzte Kehre vor der Alm liegt gerade hinter mir, als die Spuren aufhören. Mein Vorgänger hat wohl hier aufgegeben. So kurz vor dem Ziel ist für mich Aufgeben jedoch keine Option, daher spure ich fast knietief weiter hinauf, zur Hütte. Bald schon kommt der Weidezaun in Sicht, der Wald hat den Weg wieder vor dem Schnee in Schutz genommen, sodaß die Schneemenge am Weg überschaubar ist.

Und dann, nachdem ich noch bei einem Monsterschneemann vorbeigeschlichen bin, stehe ich endlich vor der Aldranser Alm, das erste Mal zu Fuß. Mit dem Rad bin ich vor Jahren schon mal hier gewesen, aber noch nie per Pedes. Super! Früher, bei der alten Pächterin war diese Hütte auch als die Busserlalm bekannt, denn da bekam jeder Gast, sodenn die Alm offen war, ein Busserl und einen Schnaps zur Begrüßung. Ich kann nicht sagen, ob das noch so ist, da bei mir die Alm geschlossen war. Und wie bin ich erschrocken, als plötzlich neben mir ein automatisches Licht angesprungen ist…

Ich bleibe nur sehr kurz auf der Alm, um mich nicht zu vertun. Schnell umziehen tue ich mich doch, das ist mir zur Zeit sehr wichtig. Der Weg ins Tal ist anschließend schnell erledigt, ich folge einfach meinen eigenen Spuren, bis ich wieder vor dem Auto stehe.

Eine sehr schöne Feierabendtour, die mit dem Lichtermeer von Innsbruck auch einen besonderen Reiz bekommt.

Tourendaten
Gesamtlänge: 10,20km
Gesamtdauer: 2:25h
Höhenmeter: 648m

160223 Rinner Alm (1.394m)

Nach der Arbeit ein wenig Bewegung zu tun, das ist schon eine feine Sache. Daher beschließen Alfons und ich heute kurzfristig, nach dem Schaffen noch auf die Rinner Alm zu gehen. Da die gutmütigen Temperaturen den Rodlern den Spaß verdorben haben, nehmen wir auch kein Holzgefährt mit, sondern machen uns per Pedes auf, die Alm zu erobern.

Das Wetter ist zwar nicht so gut, aber trocken, darum bin zumindest ich Fußtechnisch relativ leicht bekleidet. Wir starten langsam los, doch Alfons steigert unmerklich, aber bestimmt die Schrittfrequenz und bald haben wir ein schönes Tempo, bei dem wir uns gut unterhalten können, aber kalt ist uns beiden auch nicht.

Nach einer kurzen Stunde erreichen wir die Alm im Dunklen. Für mich wartet noch ein kleines Zuckerl hier oben: Gerade heute wurde hier ein neuer Geocache versteckt. Da dieser sich im Wald versteckt, gestaltet sich die Suche als doch recht schwierig, aber nach einer Weile ist die Dose in meinen Händen. Zum Leidwesen muss ich feststellen, dass vor mir schon jemand den Erstfund (FTF) für sich beansprucht hat, aber ja… irgendwann werde ich der „First-to-find“ sein… irgendwann.

Wir halten uns gar nicht lange bei der Alm auf, denn diese ist schon geschlossen und es ist ein kalter Wind aufgekommen. Beim Abstieg fängt es zuerst leicht, dann immer fester zu schneien an.

Später, also wir in tiefere Gefilde kommen, wandelt sich der Schneefall in leichten Regen um. Relativ trocken und Wohlauf erreichen wir nach einer weiteren 3/4tel Stunde das Auto.

Schöne, schnelle Tour auf eine von außen betrachtet gemütlichen Alm. Daher komme ich wieder…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:42h
Gesamtlänge: 8,29km
Höhenmeter: 600m