Das gute Wetter nutzend, schwinge ich mich auf meinen Drahtesel (bzw. Carbonesel) und sause wieder mal auf die Alm… da gibt´s nichts Neues zu erzählen.
Auf der Alm (1.511m) ist nicht viel los, das passt mir gut. Mein Bier steht schon vor mir, bevor ich überhaupt sitze… ein super Service!
Gerne bin ich hier, auch wenn der Weg immer der Selbe ist. Die Aldranser Alm ist mehr als eine Verlegenheitstour für mich. Da passt einfach alles für mich.
Tourendaten Gesamtdauer: 1:16 h Gesamtlänge: 14,77 km Höhenmeter: △ 773 m / ▽ 731 m
Nachdem wir schon letzte Woche in der Gegend waren, ist der Weg zum Start der heutigen Tour schon bekannt. Wir wollen heute auf das Ebner Joch gehen, nachdem wir das letzte mal nur bis zur Alm gegangen sind.
Mit von der Partie ist die Schwester von Biggi mit Familie, und Letu auf meiner Seite. Eine feine Truppe.
Der Aufstieg zur Astenau verläuft rasch, dort machen wir eine kurze Trinkpause, bevor wir weiter aufsteigen.
Das Wetter ist super, das war im Vorfeld noch nicht ganz klar, der Wetterbericht war nicht so präzise.
Die Fernsicht ist toll, so sehen wir vom Wilden Kaiser bis tief in die Ötztaler Alpen.
Bald sehen wir den Gipfel, fast bis oben hin bedeckt mit Latschen. Wir sind alle froh, dass die Temperaturen „anständig“ sind. Im Sommer wäre es hier wohl übel.
Bald rückt auch der Achensee in unser Blickfeld, kleinere Wolkenbänke versperren für kurze Zeit den Blick, um sich bald wieder zu öffnen.
Schließlich erreichen wir den Gipfel, natürlich sind wir nicht die Einzigen.
Das Ebner Joch (1.957m) ist gerade auch bei Familien beliebt, ein einfacher, aber doch toller Gipfel. Im Norden sieht man die bekannten Berge des Rofan.
Wir gönnen uns einen Müsliriegl, heute ist die Brotzeit zu Hause geblieben, denn wir planen noch eine Einkehr in der Astenau
Den Abstieg beschreiten wir zuerst auf dem gleichen Weg…
… dann zweigen wir nach Westen ab, um noch der Kirchenspitze einen Besuch abzustatten.
Im Rückblick sieht man nochmals den Latschenbewehrten Rücken des Berges…
Bald haben wir wieder Sicht auf die Alpe, wir können das gute Essen schon fast riechen. Der Hunger ist auf jeden Fall vorhanden.
Ein Pfeifen und Schnaufen erregt unsere Aufmerksamkeit, bald schon sehen wir die Achensee-Dampflokomotive, die sich den Hang zum Achensee hinaufquält.
Auf der Alm wird dann mal genossen, es gibt leider heute keinen Schweinsbraten, daher wird es heute ein ebenso gutes Schnitzel.
Letu hat „seinen“ Stuhl entdeckt, aus alten Skiern zusammengebaut. Das klingt nach einem guten Vorschlag für ein neues Bastelprojekt…
Gestärkt wandern wir nach der Einkehr hinab ins Tal.
Eine tolle Wanderung, die allen gut gefallen hat. Und für mich war diese Tour mal was Neues, das mag ich sehr!
Tourendaten Gesamtdauer: 4:08 h Gesamtlänge: 8,64 km Höhenmeter: △ 993 m / ▽ 960 m
Nachdem wir gestern überraschend länger am Weg waren als geplant, machen wir heute eine gemütliche Runde aus Biggi´s Kindheit. Die Astenau Alpe am Achensee soll unser Ziel sein. Gestartet wird in Eben am Achensee, am großen Wanderparkplatz.
Der Weg ist speziell für Kinder mit einigen Figuren und ausrangierten Schuhen geschmückt, so soll beim zugegeben monotonen Aufstieg durch den Wald keine Langeweile aufkommen.
MIt der Höhe wird zum einen der Wald lichter und natürlich auch die Weitsicht besser.
Bald schon sehen wir hinüber ins Karwendel, wir sind ja heute auf der Rofan-Seite unterwegs. Im Tal liegt Eben, rechts davon, für uns noch nicht sichtbar, der Achensee.
Ein lustiges „HALBZEIT“-Schild ist bald erreicht, die Zeiten, die am Parkplatz angeschrieben sind, haben wir deutlich unterschritten, stellen wir ein wenig überrascht fest.
Der lange Rücken des Stanser Jochs liegt nun westlich von uns gut einsehbar, daneben der Bärenkopf, von dem ich mittlerweile auch schon viel gehört habe.
Und dann stehen wir auch schon vor der Alpe. Mir fällt auf, dass im ganzen Inntal die Berghütten als Alm bezeichnet werden, nur das Außerfern, wie auch das Allgäu und die Vorlande wird auch oft die Bezeichnung Alpe verwendet… die Astenau bezeichnet sich eben auch als Alpe, ein interessantes Detail.
Bevor wir uns eine Einkehr in der Hütte gönnen, spazieren wir noch zur Materialseilbahn, um den Ausblick auf den Wilden und Zahmen Kaiser, das Zillertal und das Unterintal zu genießen.
Die Aussicht ist wunderschön, die Fernsicht auch. Dennoch sind die ersten Föhnfische am Himmel und deuten auf einen baldigen Wetterumschwung hin.
Wir setzen und auf eine Bank neben der Bahn und bestaunen unser schönes Tirolerland. Den Inntaler Höhenweg, den wir letztes Jahr begangen sind, können wir hier zu großen Teilen einsehen…
Es ist fein warm, der Wind hält sich noch in Grenzen, daher beschließen wir noch einen Besuch der schön gelegenen Astenau Alpe (1.483m)
Es gibt hier sogar ein Moar´n (Weizen-Cola) und einen Russ (Weizen-Sprite), die ein wenig an das Allgäu denken lassen… leider können wir hierzu nicht mehr herausfinden.
Das Schnitzel und der Schweinsbraten, sozusagen als Beilage zum Getränk, munden hervorragend, das Essen hier ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Dazu kommt noch die Freundlichkeit der Wirtsleute… alles perfekt, würde ich sagen!
Jeden noch so feine Pause hat irgendwann ein Ende, wir steigen erst ein paar Meter zur „Notburga-Kapelle“ ab, dann nehmen wir den selben Steig wieder ins Tal retour.
Eine kleine, aber sehr feine Runde am Achensee. Manchmal sind gerade diese kleinen Wanderungen voller Überraschungen: Für mich heute die tolle Alm und der wunderbare Ausblick… da komme ich sicher wieder her!
Tourendaten Gesamtdauer: 5,47 km Gesamtlänge: 2:06 h Höhenmeter: △ 530 m / ▽ 515 m
Schon längere Zeit wollte ich mir mal den Lichtsee im Obernbergtal anschauen. Das einzige Mal, wo ich in die Nähe gekommen bin, war während einer Skitour auf die Rötenspitze, und da war der See wohl unter Schnee begraben. Heute starten wir bei bestem Wetter beim Gasthof Waldesruh, den wir mit dem Bus und Zug von Innsbruck aus erreicht haben.
Ein paar Meter vom riesigen Parkplatz weg liegt der trefflich benannte Waldbauer. Kurz nach dem Hof erreichen wir die Forststraße, die uns weiter in die Höhe führen wird.
Das herbstliche Licht ist wunderschön, die Farben sanft und doch satt, ohne das gleißende Licht des Sommers. Herbstzeit ist Wanderzeit, sage ich immer wieder!
Die Forststrasse führt durch lichten Lärchenwald empor, an diesen kann ich mich noch gut von der Skitour erinnern.
Schließlich erreichen wir die Kastneralm (1.734m), eine schön gelegene, aber nicht bewirtschaftete Hütte… bzw. bewirtschaftet ist die Alm schon, aber es gibt keinen Ausschank!
Kurz nach der Hütte wechseln wir von der Forststraße auf einen schönen Steig, der uns nun über wunderschöne Wiesen weiter in Richtung Lichtsee führt.
Es ist angenehm warm, aber nicht mehr so heiß, wie es dann und wann im Sommer war. Das perfekte Wanderwetter, mehr kann man nicht sagen!
Wir wandern in Richtung Nösslachjoch, aber viel spektakulärer ist immer wieder der Blick über die Schulter… das Tribulaun-Dreigestirn im Süden ist einfach eindrucksvoll.
Kurz vor dem See öffnet sich auch der Blick auf die sanften Berge in dieser Gegend, der Obernberger See mit dem umliegenden Bergen, Allerleigrubenspitze, Hoher Lorenzen, Geierkragen, Grubenkopf… allesamt bekannte und einfache Skitourenberge.
Der Herbst ist im Gebirge schon fest eingezogen, die Blätter der Moosbeeren (Heidelbeeren) verfärben sich rot, überall sind reife Granten (Preiselbeeren). Wir können dennoch widerstehen, diese Überfülle an Früchte zu ernten.
Schließlich erreichen wir den wunderschön gelegenen See. Wir setzen uns in die spätsommerlich-warme Almwiese und genießen die Ruhe am See… wir sind nicht die Einzigen, aber die Ruhe ist doch überragend. Im Hintergrund lacht der Olperer zu uns herüber…
Das Wasser schaut einladend aus, aber eine kurze Prüfung mit den Händen lässt uns zurückschrecken. Obwohl es ein paar Wenige gibt, die ins Wasser steigen, ist mir die Lust an einem (sehr) erfrischenden Bad vergangen.
Wir rasten eine Weile unterhalb der Fischerhütte, genießen unsere Jause im Angesicht des Sees und der Tribulaune, dann folgenden wir dem weiteren Weg in Richtung Nösslachjoch.
Die großen Steigungen haben wir schon am Anfang hinter uns gebracht, nun geht es in angenehmen Auf und Ab immer in der Nähe des Grates nach Nordosten.
Der Rundumblick bei dieser Wanderung ist einfach wunderbar, ich kann mich gar nicht sattsehen. Besonders der Blick in den Süden offeriert immer wieder neue Sichtungen.
An einer Stelle sind die Moosbeermatten besonders rot, es ist schon fast ein wenig kitschig.
Wir kommen immer näher ans Nösslachjoch, daher sehen wir mittlerweile auch gut auf den Brennerübergang nach Italien, rechts flankiert vom Sattelberg, links der beeindruckende „Spina del Lupo (Wolfendorn)“
Zwischendurch steigen wir vom Eggerjoch hinauf auf den Eggerberg, dieser liegt am Weg und bietet sich für eine kleine, einfache Überschreitung an. Auch hier ein krasser Unterschied zum damaligen Winteraufstieg.
Das letzte Ziel rückt nun ins Blickfeld. Der Wind hat mittlerweile stark aufgefrischt, es soll in den nächsten Tagen zu einem Wetterwechsel kommen, der sich mit stärkerem Föhnwind ankündigt. Das können wir hier eindeutig bestätigten.
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Zum Glück ist es nicht zu frisch, und auch sind wir froh, den Wind nicht die ganze Tour über gehabt zu haben. Wir erreichen die Bergstation der „Hoher Turm“ – Bahn. Auch hier fällt mir wieder ein anderes Bild ein… Wintertraum… im Dezember 2023 hat das Wipptal hier anders ausgeschaut.
Im Panoramarestaurant Bergeralm gönnen wir uns ein Getränk und einen Apfelstrudel und beschließen so die tolle Tour von heute…
Mit dem Bus fahren wir direkt vom der Talstation wieder retour nach Innsbruck, so eine Rundwanderung mit Öffi´s ist schon was feines.
Tourendaten Gesamtdauer: 3:49 h Gesamtlänge: 10,53 km Höhenmeter: △ 1.067 m / ▽ 339 m
Und wieder einmal kann ich den Sohnemann, ausgestattet mit dem EBike, überreden, mit mir auf die Aldranser Alm zu fahren. Ich bin natürlich mit dem sogenannten Biobike unterwegs….
Die Auffahrt funktioniert heute sehr gut, Letu hat die Unterstützung auf Tour reduziert, so können wir nebeneinander quatschend den gemütlichen Weg hinaufradeln.
Zuerst durch den Wald, später noch über den „rechten“ Weg erreichen wir erst den höchsten Punkt mit der Aussichtsbank vor der Alm, dann fahren wir die paar Meter hinab zur Hütte.
Es ist noch warm, aber die Sonne hat für heuer schon einiges an Energie eingebüßt. langsam aber unaufhaltsam kommt der Jahreswechsel auf uns zu…
Dennoch, wir genießen die Sonnenstrahlen hier auf der Alm, genießen die Ruhe und auch die Aussicht.
Vor allem der Blick ins dichtbesiedelte Inntal mit der dahin liegenden Nordkette ist wunderschön. Die Sonne nähert sich dem Horizont, daher beschließen wir, die Restwärme noch zu nutzen und uns ins Tal aufzumachen.
Die Jacke ist mittlerweile nötig, die kurze Hose bei der Abfahrt schon fast grenzwertig. Letu fährt vor, mit dem Spruch „Ich bin eh viel schneller als du“ saust er davon. Aber ich halte mich gut und bleibe an seinem Hinterrad „picken“. So fahren wir flott, aber dennoch kontrolliert wieder nach Hause
Ich freue mich schon auf die nächste Tour mit Letu, das war heute echt fein!
Tourendaten Gesamtdauer: 1:23 h Gesamtlänge: 15,31 km Höhenmeter: ∆ 781 m / ∇ 768 m
Wochenende, das Wetter ist schön, aber es ist nichts besonderes von meiner Seite geplant. Ich bin aber bewegungshungrig, also mache ich wieder mal das Naheliegendste: Ich fahre mit dem Radl auf die Aldranser Alm.
Das Wetter ist super, es ist nicht zu heiß, der Weg wie immer… und gut zu fahren…
… so erreiche ich schon bald den höchsten Punkt, mit Schild und Bankl, dazu eine wunderschöne Aussicht auf Innsbruck und das Inntal.
Das Bier steht mittlerweile ohne Bestellung auf dem Tisch, so muss sich das Stammtischgefühl anfühlen. Dazu bestelle ich mir eine „Saure Wurst“ , so lässt es sich leben,
Es ist eine Wetterverschlechterung angesagt, um die Sonne ist schon ein Hof, es sind hochgelegene Cirren am Weg. Mal schauen, was die nächsten Tage so bringen.
Ich will mein Wetterglück nicht strapazieren, außerdem wird es wohl bald einmal kalt. Daher zahle ich, pack mein Zeug zusammen und mache mich an die Abfahrt. Ich fahre dieses Mal, man soll ja ein wenig variieren, über den Sistranser Almenweg, und komme demzufolge auch in Sistrans „raus“.
Die Aldranser Alm ist immer einen Besuch wert, gerade heuer habe ich das schon ein wenig genutzt..
Tourendaten Gesamtdauer: 1:23 h Gesamtlänge: 15,37 km Höhenmeter: ∆ 814 m / ∇ 786 m
Nachdem wir letztes Jahr mit der Haneburgerbesteigung in ebendiesem Team recht viel Spaß hatten, wird heuer ein Revival eingeläutet. Andi, Paul, Wolfi und ich treffen uns am Dorfplatz Aldrans, jeder mit einem Ebike ausgestattet. Unser Ziel ist heute ambitioniert: Der Hohe Burgstall im Stubaital steht auf der „Speiseliste“
Wir fahren erst nach Innsbruck, um die Sill dort zu queren und dann in Richtung Mutters wieder in die Höhe zu streben.
Durch Mutters hindurch, nach Kreith kommen wir an einem der berühmten Gondeleier der Mutterer Bergbahnen vorbei.
Wir zweigen ins Stubaital ein, und haben sogleich einen Blick auf den Gletscher im Hintergrund und den beeindruckenden Bergen links und rechts im Tal.
Wir haben einen langen Tag vor uns, aber eine Pause ist immer drinnen. An einem netten Bankerl inmitten der Telfer Wiesen gönnen wir uns eine Rast.
Dann fahren wir weiter, Elfer, Zwölfer direkt vor uns, der Habicht thront direkt über uns, das Haupt schneebedeckt.
Bei Milders zweigen wir ins Oberbergtal ein, gleich am Anfang müssen wri durch einen Tunnel, der uns hinauf in Richtung Starkenburger Hütte führt.
Der Tunnel ist ungefähr 600m lang, noch ein paar Meter fahren wir auf Asphalt, dann wechseln wir endlich auf fein zu fahrenden Schotter.
Der Weg führt in angenehmer Steigung immer Höher, wir erreichen die bereits geschlossene Kaserstattalm (1.900m). Nun ist es nicht mehr weit zu unserem ersten Ziel…
Eine kurze Trinkpause gönnen wir uns hier dennoch, dann fahren wir rauf Richtung Hütte.
Der Ausblick auf das Oberbergtal, mit der Franz-Senn-Hütte und ganz im Hintergrund, den Zentralalpenkamm ist wundervoll…
Wir stellen unsere Räder bei der Starkenburgerhütte (2.237m) ab, bis jetzt haben wir schon rund 1.900 Höhenmeter in den Haxn, beziehungsweise im Akku…
Nun steigen wir hinter der Hütte weiter in die Höhe, der Hohe Burgstall ist unser finales Ziel. Der Weg ist gut begehbar, Wolfang gibt ein angenehmes Tempo vor, so steigen wir stehts weiter empor.
Der letzte Teil zum Gipfel ist ein wenig felsiger, aber dennoch sehr einfach zu begehen.
Wir haben den höchsten Punkt unserer Tour, den „Hohen Burgstall (2.611m) erreicht. Nun setzen wir uns erst einmal hin, genießen die Aussicht und den letzten Rest der Brotzeit. Der Rundblick ist berauschend, das Wetter ist heute nicht wolkenlos, aber mehr als gut genug, um auch die Berge in der Ferne gut zu sehen.
Der Burgstall erlaubt eine wunderschöne Aussicht auch aus dem Stubai hinaus ins Wipp – und weiter ins Inntal. Der Patscherkofel liegt fast schon ein wenig unauffällig direkt vor uns am Eingang zum Wipptal.
Wir wandern den gleichen Weg wieder hinunter in Richtung Hütte. Wir wollen ja doch noch kurz einkehren und auf den Gipfelsieg anstoßen.
Gut gesichert erreichen wir bald wieder die Bergmähder und dann auch gleich die Starkenburgerhütte.
Die Hütte liegt gut, wir finden einen feinen Platz in der Sonne. Das Personal ist sehr freundlich, gleich werden wir bedient und wir fühlen uns sehr willkommen.
Wir genießen eine längere Pause auf der Terrasse, da wir noch einen weiten Weg vor uns haben, gönnen wir uns ein alkoholfreies Weizen und was zu Essen.
Der erste Teil des Weges führt wieder bis zur Kaserstattalm, dann fahren wir geradeaus, parallel zum Tal immer geradeaus auf den Patscherkofel zu.
Vorbei an der Galtalm erreichen wir das Skigebiet der Schlick2000. An der Talstation vorbei fahren wir durch Fulpmes hindurch, dann erreichen wir den neuen Radweg, der uns bis zur Stefansbrücke bringen soll.
Der Radweg ist unglaublich, hier auf den Bildern meint man, es handelt sich um eine normale Straße, aber es ist wirklich nur für Radfahrer zugelassen.
Ab der Stefansbrücke müssen wir auf die Bundesstraße wechseln, zum Glück ist nicht zu viel Verkehr und wir kommen rasch voran. Bei Gerberbach wechseln wir über die Sill und fahren über den Handlhof hinauf nach Vill. Nun ist es ein Heimspiel, mit den letzten Akkureserven erreichen wir schließlich Aldrans.
Bei Wolfi gibt´s noch ein Abschlussbier, damit beschließen wir die tolle Tour heuer wieder einmal. Ich hoffe, dass wir das nächstes Jahr auch wieder schaffen, das wäre toll!
Tourendaten Bike Hinfahrt Gesamtdauer: 3:23 h Gesamtlänge: 39,14 km Höhenmeter: △ 1944 m / ▽ 470 m
Aufstieg Haneburger Gesamtdauer: 1:40 h Gesamtlänge: 3,03 km Höhenmeter: △▽ 385 m
Bike Rückfahrt Gesamtdauer: 1:51 h Gesamtlänge: 32,23 km Höhenmeter: △ 440 m / ▽ 1.845 m
Gesamtdaten Gesamtdauer: 6:54 h Gesamtlänge: 74,40 km Höhenmeter: ∆ 2769 m / ∇ 2768 m
Letu hat sich ein günstiges Ebike, gebraucht, ergattert, das will natürlich gleich mal getestet werden. Da ergibt es sich gut, dass Biggi auch wieder mal mit dem Radl ausfahren will… so beschließen wir gemeinsam auf die Arzler Alm zu fahren. Wir treffen uns in Innsbruck, dann fahren wir zum Hans-Psenner-Steg und über den Schillerweg Richtung Arzler Schießstand.
Nun fahren wir der Mühlauer Klamm entlang, bis wir die „Alte Teehütte“ erreichen, ein spektakulär in den Felsen geklebtes Gebäude…
Stück für Stück spulen wir uns höher, Biggi und ich gemütlich, Letu mit Motorunterstützung hat es natürlich um einiges leichter und macht den einen oder anderen Trick neben uns.
Wir erreichen die schöne Aussicht ins Wipptal und den Blick auf die markanten Lawinenkegel, die Schutz für die Stadt bedeuten. Letu ist ein wenig vorgefahren, nun, kurz vor der Alm sind wir wieder vereint.
Wir lassen uns die letzten Meter zur Alm rollen und hoffen, dass wir bei diesem Wetter einen feinen Platz erhaschen können…
… und siehe da, Biggi hat ein gutes Händchen und findet einen tollen Platz direkt bei der Hütte, und in der Sonne. Und diese lässt uns nochmals spüren, dass ihr die Kraft noch nicht ganz ausgegangen ist. Es ist wirklich warm an diesem Eck, aber wir genießen es in vollen Zügen.
Die Alm ist gut besucht, aber nicht gesteckt voll. So ist es angenehm. Mittlerweile bin ich begeistert von der guten Organisation der Arzler Alm. Alles läuft wie geschmiert, und das Essen ist sehr gut. So stellt man sich eine Einkehr vor…
Doch jeder Aufenthalt hat auch mal sein Ende, ich hätte hier noch stunden sitzen können, aber wir müssen noch zurück in die Stadt und dann nochmals rauf nach Aldrans.
Letu fährt dieses Mal vor, initial wollen wir uns beim Hans-Psenner-Steg wieder treffen, aber dann trennen wir uns doch, die Wartezeit war Letu zu lang. Ich trinken noch einen Kaffee bei Biggi zu Hause, dann fahre ich über den kurzen Weg nach Hause.
In Aldrans schaue ich nochmals zur Nordkette und zur Arzler Alm hinüber, fein war es heute!
Tourendaten Gesamtdauer: 2:12 h Gesamtlänge: 25,95 km Höhenmeter: ∆ 744 m / ∇ 737 m
Das Wetter ist gut und ich war heute nicht mit dem Fahrrad auf der Arbeit. Daher beschließe ich, mich noch rasch mit dem Mountainbike auf die Aldranser Alm zu fahren. Letu kann ich leider nicht überreden, daher fahre ich alleine…
Die Auffahrt ist fein, aber unspektakulär, der Weg ist bekannt. Im oberen Bereich fahre ich die Runde heute „im Uhrzeigersinn“, also den linken Weg nach oben, später den rechten Weg nach unten.
Beim hochfahren sehe ich noch einen Puch Pinzgauer, eine mittlerweile seltene Sichtung. Den Besitzer treffe ich dann später noch auf der Alm.
Rasch habe ich die letzten Meter zur Alm hinter mich gebracht, Die Aussicht von der Alm ins Oberland wieder mal spektakulär.
Ich gönne mir ein Bier und was zu essen, heute ist mehr los als an meinem Normalen „Aldanser-Alm-Tag“, dem Freitag. Dennoch läuft alles wie am Schnürchen, Getränk und Essen stehen sofort vor mir und schmecken wunderbar!
Es reißt sogar ein wenig auf, die Sonne scheint nun auf die Terrasse der Alm und taucht alles in schönes Licht. Es ist wunderbar, ich mag es hier.
Schließlich steht die Sonne tief und ich beschließe, mich an die Abfahrt zu machen, solange ich noch natürliches Licht habe. Es ist auch frisch geworden. Der Herbst rückt langsam aber sicher vor!
Die Abfahrt verläuft wie immer super, es ist sehr angenehm, den Rückweg mit dem Radl zu absolvieren. Bei Fagslung bleibe ich nochmals kurz stehen, um den Sonnenuntergang zu genießen
Eine gewohnte, aber tolle Tour, gerne bald wieder!
Tourendaten Gesamtdauer: 1:24 h Gesamtlänge: 15,46 km Höhenmeter: ∆ 791 m / ∇ 774 m
Es ist Sonntag, das Wetter ist wunderbar. Es ist der letzte Urlaubstag angebrochen und wir haben die Jungs überreden können, mit uns heute auf die Hüttenspitze zu steigen. Gestartet wird am Hackl in Absam, ein paar Schritte hinein ins Halltal.
Über die Brücke am Hacklweiher queren wir den Bergbach und gehen auf der Ostseite weiter ins Halltal. Das Wasser ist braun, und es ist viel Wasser vorhanden. Da muss es wohl vor kurzem noch im hinteren Tal geregnet haben.
Nachdem wir die ersten Schwierigkeiten gemeistert haben, der Bach hat Teile des Weges überspült, erreichen wir das Maximiliansbründl. Ab hier geht es nun aufwärts, durch Gras und lichten Wald.
Wir steigen in mehr oder weniger steilen Serpentinen höher und höher…
… aber richtig spannend, so sage ich den Buben, wird es wohl erst weiter oben.
Kurz vor dem Jausenplatz sehen wir eine Gämse, die ziemlich zutraulich im Walde steht. Von Fluchttierallüren keine Anzeichen, das Tier schaut uns mindestens so interessiert an wie wir es betrachten. Dann machen wir noch eine kurze Jause auf der schönen Wiese, so motiviert sind wir bereit für den zweiten Teil des Aufstiegs.
Nachdem wir den steilen Waldaufstieg hinter uns gelassen haben, wird es lichter, aussichtsreicher und auch ein wenig felsiger. Da müssen die Hände auch mal her zum Aufsteigen.
Die Rinne ist gut zu begehen, dennoch ist es gut, sich vor Steinschlag in Acht zu nehmen. Heute haben wir Glück, bald schon können wir ohne Zwischenfall die Rinne nach Westen hin verlassen.
Nun muss noch ein bröckliger Schotterhang überwunden werden, gefühlt ist der ganze Hang in Bewegung.
Schließlich erreichen wir wieder festen, soliden Kalkfels, der uns das Aufsteigen sehr erleichtert.
Unter uns liegt das wunderbare Halltal, das in den letzten Fahren stark an Popularität gewonnen hat. „Schuld“ daran hat sicher auch die tolle Wirtschaft bei St. Magdalena.
Der Gipfel ist erreicht, nun ist Zeit für eine zweite Jause. Georg hat für sich und Letu einen Nudelsalat gemacht, ich bleibe mit Biggi bei der klassischen Jause. Zumindest für heute.
Es schmeckt, das Wetter ist fein und so bleiben wir eine Weile sitzen. Für die Buben gibt es auch noch was zu sehen, der Rettungshubschrauber hat einen Einsatz bei der gegenüberliegenden Bettelwurfhütte…
Nun müssen wir vom Gipfel erst in die Wechselscharte abklettern, die Schlüsselstelle ist mittlerweile mit einem Seil entschärft. Den Jungs ist der kompakte Fels aber doch mehr geheuer als das Seil.
Noch ein paar Meter durch und über Latschen, dann ist die Wechselreise erreicht.
Wir genießen noch einmal den Ausblick ins Unterinntal, zum Kellerjoch und den ganzen Tuxer Alpen. Dann werden die Schuhe gut gebunden, jetzt kommt der große Spaß des Tages…
Wir starten in die Wechselreise, die im oberen Teil leider schon ein wenig abgelaufen ist. Aber je weiter wir in die Reise kommen, desto besser geht das Laufen in Ebendieser.
Letu beweist mal wieder sein Talent als Bewegungsmeister, der macht auch schon das eine oder andere Kunststück.
So pulverisieren wir die Höhenmeter in keiner Zeit, rasch geht es nach unten, zum Wegzusammenschluss von der Bettelwurfhütte.
Letu kann gar nicht genug bekommen und macht noch ein paar Extrarunden, während Biggi, Georg und ich auf dem Normalweg weiterlaufen.
Im unteren Teil fast schon Dschungel-ähnlich, erreichen wir schließlich die Wasserfassung Halltal und damit auch die Bergstraße.
Über den Fluchtsteig erreichen wir rasch den Parkplatz. Von hier sieht man die Hüttenspitze fast unscheinbar als vorgelagerter Gipfel zum Bettelwurf und der Wechselspitze. Die Füße werden zur Linderung noch in das Kneippbecken gehängt, damit ist dann alles erreicht, das wir uns vorgenommen haben!
Ein wunderschöner Tag mit einigen Highlights, es hat allen Spaß gemacht und wird, zumindest von mir, sicher bald mal wiederholt.
Tourendaten Gesamtdauer: 5:31 h Gesamtlänge: 9,83 km Höhenmeter: ∆ 1.068 m / ∇ 1.086 m