Es ist wieder Zeit für den obligatorischen (und schon herbeigesehnten) Entspannungsurlaub in Lignano. Es ist im Vorfeld ein wenig drunter und drüber gegangen, Mamas Auto brauchte eine größere Reparatur, die zeitlich nicht unterbringbar war. Daher sind wir mit dem Auto von Biggi gefahren, hier nochmals danke dafür! Die Tage vergehen entspannt, daher brauche ich nicht jeden Tag beschreiben. Viel Lesen, schwimmen im Meer und am Pool, entspannen und Gespräche mit der Verwandtschaft stehen am Programm. Es ist richtig fein!
Am Abend ist immer Programm für die Kinder, Kinderdisco, Kabarett, Talenteshow und vieles mehr… wieder für jeden was dabei!
Am Nachmittag entspannen wir beim Haus, heuer ist es aber nicht ganz so heiß wie die letzten Jahre…
Der Strand macht jedem Spaß, das Wasser ist für die Adria ganz in Ordnung und auch, wie schon die Lufttemperatur, nicht ganz so warm. Daher ist ein Sprung ins Nass dann doch recht erfrischend!
In der Früh ist die Stimmung am Strand eigen, die Schirme sind noch geschlossen, der Trubel des Tages hat noch nicht angefangen… eine schöne Zeit am Meer.
Einen Ausflug nach Lignano Sabbiadoro lassen wir uns auch nicht entgehen, ein wenig shoppen für die Kinder, einen Aperol für die Großen, im Anschluss noch ein gutes Abendessen in unserem „Stammlokal“…
Rundherum geglückt ist dieser Aufenthalt in Lignano, wir haben eine tolle gemeinsame Zeit verbraucht. Neben dem Entspannen am Meer und Pool war auch toll, dass wir uns alle wieder mal gesehen haben!
Ein toller, feiner Urlaub, bestimmt machen wir sowas nächstes Jahr wieder!
Es ist wieder mal Freitag, nach der Arbeit. Die Wohnung erstrahlt gerade in neuem Glanz, das Wetter ist perfekt. Daher schwinge ich mich in den Sattel und nutze die Gunst der Stunde… rauf auf die Aldranser Alm.
Ich mag diese Tour wirklich sehr. Ich kann direkt von der Haustür aus starten und bin auch gleich mal oben. Selbst bei Hitze ist es ein angenehmes Fahren durch den Wald. Was will ich mehr!
Am Wegrand fällt mir überall Knabenkraut auf, büschelweise wächst es hier auf dem Weg. Die schönen Blüten fallen mir heute besonders auf…
Am Himmel ziehen immer mehr Wolken auf, aber noch hält das Wetter. Bald erreiche ich die Alm.
Ich liebe den Freitag hier oben, denn da ist auch nichts los. Da hat man seine Ruhe. Ich setze mich an einen Tisch, bestelle mir ein Bier und lasse die Seele baumeln. Neben mit sitzt ein „Tiwagler“, mit dem ich ein interessantes Gespräch über die Energieversorgung beginne!
Am Himmel spielt sich immer wieder das gleiche Spiel ab, Wolken ziehen auf, dann reißt es wieder auf und wird warm. Daher bleibe ich noch ein wenig sitzen und genieße die Sonne!
Irgendwann ist genug, ich werde im Tal wieder gebraucht. Ich nehme den Weg in Richtung Westen, kurz muss ich hochradeln, bevor die tolle Abfahrt beginnt. Und schon wieder überall Knabenkraut! Unglaublich…
Schlußendlich gewinnen die Wolken das Wetterspiel gegeben die Sonne und es beginnt zu regnen. Nun heißt es, sich zu sputen, damit ich noch halbwegs gut nach Hause komme. Rasant fahre ich ins Tal, das Gewitter im Rücken. So schaffe ich es fast trocken nach Hause, aber nur fast!
Ein toller Start ins Wochenende, ich hatte mal wieder viel Freude mit der Tour.
Tourendaten Gesamtdauer: 1:21 h Gesamtlänge: 15,47 km Höhenmeter: ∆ 786 m / ∇ 780 m
Am letzten Wochenende haben Biggi und ich schon mal begonnen, die Wiese auf der Hütte zu mähen, dieses Wochenende geht es weiter. Ich steige vom Bahnhof heute über die Quellfassung zur Hütte hoch, im letzten Teil auch weglos und steil. Aber dafür bin ich in „Null-Komma-Nix“ oben auf der Hütte. Am Abend starte ich noch mit dem mähen, dann muss ich noch ein wenig Nachbarschaftspflege betreiben
Am nächsten Morgen kommt Mama rauf zur Hütte und wir arbeiten gemeinsam. Später kommt Letu auch noch, er ist mit dem Zug von Innsbruck gekommen. Nun geht was weiter… zu Mittag hat Mama einen Leberkäs besorgt, da kommen Erinnerungen auf… am Nachmittag mähen wir weiter, bald haben wir den Verbindungsteil zwischen Straße und Hütte erledigt. Später am Nachmittag kommt die Familie Bitterle vorbei, ein großes Hallo. Wir essen gemeinsam Kuchen und genießen eine Tasse Kaffee
Wir räumen gemeinsam noch zusammen, dann machen wir es uns auf der Hütte gemütlich. Mama kocht und Spaghetti mit einer sehr guten Sauce (vom Weltladen), dann fährt sie runter ins Tal. Letu und ich bleiben auf der Hütte. Mit einem Kartenspiel und ein wenig lesen verbringen wir einen gemütlichen Abend.
In der Nacht beginnt es zu regnen, das durchkreuzt unsere Pläne, weiterzuarbeiten. Geahnt haben wir es schon… daher bleiben wir länger liegen, dann räumen wir die Hütte auf und spazieren ins Tal. Mama holt uns am Baumplatz ab, dann fahren wir zuerst zum Hüttenbichl. Es gibt ein gutes Mittagessen, um 13:00 Uhr nehmen wir den Zug nach Innsbruck. Es war ein feines Wochenende auf der Hütte, das Wetter hat meistens gut mitgespielt! Ich freue mich schon wieder auf das nächste Mal…
Nachdem meine erste Tour heuer in die Stuibenfälle geführt hat, ist heute das Wiesbachl dran! Wir sind eine große Gruppe, daher müssen gleich 3 Guides mit. Der Parkplatz am Schluss der Tour ist schnell erreicht, dann wandern wir am Forstweg hinauf zum Einstieg.
Nach einem Sicherheitsgespräch starten wir los, ein paar Meter dem Bach entlang, dann kommt die erste Abseilstelle.
Einer nach dem Anderen wird über die erste Stufe abgeseilt. Die Gäste sind von der Feuerwehr, das merkt man auch gleich!
Nach der Abseilstelle ist eine Rutsche, die am Seil abgeruscht wird
Rückblickend kann man die Nachkommenden beobachten, bald sind wir wieder komplett und wandern weiter.
Nun müssen wir durch das Loch zum großen Wasserfall, die ersten Stufen werden selbständig abgerutscht, dann hilft ein Guide über die kurze Stufe…
… ehe der große Wasserfall erreicht ist.
Hier kostet das „Reinsitzen“ in das Seil so manchen ein wenig Überwindung, aber schließlich schaffen auch alle ohne Schwierigkeiten dieses Hindernis.
Als nächstes erreichen wir den „Fächer“, hier werden alle mal richtig nass…
… bevor in der Waschmasche alle durchgewaschen werden.
Großes Gelächter ist hier immer angesagt, besonders bei den Zuschauern….
Am Abschlusswasserfall machen wir noch ein Gruppenfoto, alle sind begeistert von der Tour.
Tourendaten: Gesamtdauer: 1:52 h Gesamtlänge: 2,82 km Höhenmeter: ∆ 128 m / ∇ 116 m
Es ist, wie jedes Jahr, wieder Zeit, die Wiese auf der Hütte zu pflegen. Dies ist das erste Wochenende, am folgenden Wochenende sind wir nochmals beim Arbeiten. Biggi begleitet mich dieses Mal, wir fahren am Freitag mit dem Auto, ohne Stau nach Pflach. Den kurzen Aufstieg auf die Hütte haben wir rasch erledigt, dann richten wir uns wohnlich ein.
Das Gras steht schon hoch, am Samstag fangen wir in der Früh an mit dem Mähen. Biggi ist eine große Hilfe, Mama kommt später auch noch dazu und hilft fleissig mit.
Das Mähen geht gut von der Hand, allerdings ist es schon am Vormittag sehr heiß und mühselig zu arbeiten. Sehr wenige Schnecken, weniger Bremsen als üblich, denen ist wohl auch zu heiß.
Biggi genießt die Zeit auf der Hütte, es ist das erste Mal dass sie die Wiese in voller Blütenpracht sieht. Es ist wunderschön. Am Nachmittag fahren wir noch an den Urisee und kühlen uns ab. Bis auf das Geschnatter einer größeren Damengruppe auch ein sehr entspannendes Erlebnis.
Am Abend, wir genießen die kühlere Abendluft, sitzen wir noch auf der Veranda und schauen den Glühwürmchen zu und genießen den unglaublichen Sternenhimmel. Rasch ist der Entschluss gefasst, auf der Veranda zu übernachten.
Am Sonntag fahren wir wieder zurück nach Innsbruck, es war eine feine, heiße, anstrengende, aber befriedigende Zeit auf der Hütte, mit der Ruhe, die dieser Platz ausstrahlt. Ich freue mich schon auf das nächste Wochenende!
Am Donnerstag ist Anreisetag, das Programm ist gemütlich ausgelegt. Wir treffen uns bei Mama zu Hause, nach dem ersten großen Hallo setzen wir uns in den Garten, ein kleines Zelt ist hier aufgebaut. Da genießen wir Kaffee, Kuchen und auch ein Bier!
Viel gibt es zu erzählen, wir haben uns teilweise schon länger nicht mehr gesehen.
Auch die Cousine schaut auf einen Sprung vorbei, wir haben es total fein und entspannt.
Ein gemütlicher Tag, am späteren Nachmittag gehen wir noch eine Runde baden, es ist heiß und perfektes Badewetter.
Schloss Linderhof und Planetenweg
Am Freitag fahren wir zum Schloss Linderhof, eine Führung im Schloss steht auf dem Programm.
Schloss Linderhof, in meinen Augen das gemütlichste Schloss von König Ludwig, liegt wunderschön eingebettet in einem Park in den Ammergauer Alpen.
Wir spazieren durch den Park, genießen ein köstliches Picknick, dann schauen wir uns das Schloss mit einer Führung im Inneren an.
Im Anschluss spazieren wir wieder durch den Park, das Wetter ist wieder wunderschön, es ist allerdings auch recht warm.
Da sind die schattigen Plätze heiß begehrt…
Wir gehen eine ausgiebige Runde, schauen uns auch das automatische Wasserspiel des Schlosses an.
Von der „Gloriette“ hat man einen wunderschönen Blick auf den Schloßkomplex, der ein wenig von Versailles inspiriert wurde… natürlich in kleinerem Maßstab.
Auch den „Maurischen Kiosk“ bewundern wir, den König Ludwig bei einer Weltausstellung akquirieren konnte.
Wir fahren im Anschluss wieder zurück nach Pflach, machen eine kurze Pause. Dann steht noch ein zweiter Programmpunkt an, der Plantetenweg.
Reutte hat mittlerweile einen Planetenweg, der im Maßstab die Entfernung unseres Sonnensystems darstellt. Eine sehr empfehlenswerte Wanderung, die auch die eine oder andere Überraschung bereitstellt.
Ein bedeutender Astronom kam aus Reutte, ihm zu Ehren wurden auf dem Mond ein Karter und ein Val benannt.
Starzlachklamm
Am Samstag sind wir schon wieder unterwegs, dieses Mal in Allgäu, in Sonthofen. Dort wandern wir der Starzerklamm entlang.
Tolle Wasserfälle, ein spannender Weg und wieder perfektes Wetter läßt uns den Weg genießen.
Kurze Pausen müssen wir dennoch einlegen, denn die Temperaturen sind echt hoch.
Wir laufen am Klammweg, es sind allerdings auch Canyonauten in der Schlucht am Weg. Spannend, das mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Das Tempo ist gemütlich, so kommen alle auf ihre Kosten, feine Gespräche eingeschlossen.
Bald erreichen wir den oberen Teil der Schlucht, und können nun direkt durch den Wald hochsteigen, zur Alpe Topfen.
Noch ein Blick zurück, wir sehen insgesamt 3 Canyoninggruppen in der kurzen Zeit, die wir hier sind.
Spannende Stellen, wie z.B. eine kurze Höhle sind besonders für die Kinder ein Highlight.
Kurz vor der Alpe machen wir eine Pause, dann wird wieder gejausnet. Der Ausblick ist super, und wir genießen die Rast.
Schließlich steigen wir über einen anderen Weg, vorbei an der großen Alpe, ins Tal ab. Lange können wir nicht warten, wir fahren über das Tannheimer Tal wieder zurück ins Ausserfern.
Sara, Letu und ich müssen wieder nach Innsbruck, während der Rest der Familie am Abend noch ein tolles Grillfest ausrichten. Wieder schauen wir auf erfolgreiche, gemütliche Familientage zurück. Kleine Reibereien konnten wir bald wieder begraben und so bleiben nur schöne Erinnerungen zurück!
Heute ist Freitag, das Wetter ist perfekt! Daher beschließe ich kurzfristig, auf die Alm zu radeln. Von zu Hause aus ein perfektes Ziel, ich kann direkt von der Haustüre starten. Über die gewohnte Route fahre ich nach Fagslung und dann über die MTB-Strecke 554 weiter.
Unterwegs treffe ich einen Kollegen aus der Firma und wir fahren eine Weile gemeinsam und führen eine sehr interessante Unterhaltung. Kurz vor der Alm zweigt er ab, ich fahre über die rechte Auffahrt zur Alm.
Auf der Alm angekommen ist wieder mal sehr wenig los, der Freitag ist der perfekte Tag für eine Einkehr. Das Wetter ist perfekt, daher gönne ich mir ein Bier und ein kleines Mittagessen. Es schmeckt super, und die Bewirtung ist erste Klasse! Hier komme ich gerne wieder…
Nach einer ausgiebigen Rast fahre ich über den fast gleichen Weg wieder zurück nach Hause. Eine tolle Tour nach der Arbeit. Gut, um den Freitag und damit das startende Wochenende gut einzuläuten!
Tourendaten Gesamtdauer: 1:24 h Gesamtlänge: 15,44 km Höhenmeter: △ 777 m / ▽ 766 m
Wunderbares Wetter, ein Feiertag, da fällt der Entschluss, eine Bergtour zu machen nicht schwer. Ein kurzer Blick auf unsere „Liste“, es ist Frühsommer, da muss ein Blumenberg her… also peilen wir die Peilspitze und den Blaser an.
Mit dem Auto fahren wir über die Mautstraße bis zur Matreier Ochsenalm, hier stellen wir das Fahrzeug ab und spazieren an der Alm vorbei in Richtung Matreier Grube
Erst über Almwiesen, dann durch lichten Wald und Latschenfelder steigen wir immer höher.
Bald erreichen wir die Waldgrenze, die Aussicht wird nun immer besser. Das Wetter ist perfekt, es ist warm, aber nicht heiß und die Sonne lacht vom Himmel. Es ist ein wenig diesig, das stört aber noch kaum.
Und überall um uns herum sehen wir die Blumenpracht, für die dieses Gebiet bekannt ist. „Enzian“, „Platenigl“, „Kuhschellen“, „Leimkraut“, sogar das seltene „Bunte Läusekraut“ finden wir.
Wir steigen immer höher und erreichen bald das Kalbenjoch (2.226m).
Bis hierhin war der Weg einfach und flach, nun sehen wir den weiteren Weg, der ein wenig steiler wird.
Wir machen am Kalbenjoch eine kurze Trinkpause und genießen die tolle Rundumsicht. Nun geht es an den Bereich, der laut Beschreibung Trittsicherheit verlangt!
Zuerst gehen wir an der Nordseite einen schmalen Pfad in Richtung Grat, zwei kleine Schneefelder, die hier noch über geblieben sind, müssen gequert werden. Der Schnee ist aber angenehm weich und schon mit guten Tritten versehen, daher ist die Querung kein Problem.
Wir erreichen den Grat, hier führt der Weg nun fast in einer Linie in Richtung Peilspitze, unser nächstes Ziel.
Im Hintergrund sehen wir die Kesselspitze, Roter Kopf und Wasenwand und das Foppmandl.
Der Gipfel der Peilspitze rückt jetzt in immer greifbarere Nähe, schon bald werden wir am höchsten Punkt stehen.
Der letzte Aufstieg erfolgt wieder über eine Blumenwiese, die Peilspitze (2.392m) hat wirklich zwei Gesichter. Die Nordseite ist eher schroff und brüchig, während der nun erreichte Südbereich grasig und fast lieblich ist, wären da nicht die vielen Lawinenverbauungen.
Nun haben wir uns eine Pause verdient, im Windschatten auf der Südseite finden wir ein feines Plätzchen in der Sonne. Die mitgebrachten Jause schmeckt uns beiden, die Aussicht ist in Ordnung, aber es wird komisch diesig! Später erfahren wir, dass dies die Auswirkungen der Waldbrände in Kanada sind… unglaublich!
Von der Peilspitze wandern wir nun über grün-bunte Wiesen über die Kalbenjochmähder zur Blaserhütte. Während auf der Peilspitze relative Ruhe geherrscht hat, ist auf dem Blaser um einiges mehr los.
Die Hütte ist wahrlich kein Schmuckstück, weder der Bau, noch die Lage. Dennoch finde ich es schade, dass der Gastbetrieb noch nicht aufgenommen wurde, das soll erst am kommenden Wochenende passieren.
Die 150m Höhenmeter zum Blaser gönnen wir uns auch noch, um dort einmal die Runde am Panorama zu genießen.
Im Südwesten sehen wir die mächtigen Tribulaune und den Zentralkamm. Was für eine beeindruckende Kulisse!
Nach einem kurzen Rundumblick wandern wir wieder hinunter zur Blaserhütte und kurz davor zweigen wir rechts ab, hinunter ins „Lange Tal“
Wir wandern nun, immer im Blickfeld die Serles, wieder gen Norden. Je tiefer wir kommen, desto farbenprächtiger wird die Landschaft wieder…
Unterhalb der Serles liegt beeindruckend der Wallfahrtsort „Maria Waldrast“, ein Kloster des Servitenordens. Es zählt zu den höchstgelegensten Klöstern Europas.
Der Weg vom Blaser bzw. der Blaserhütte ist erst angenehm flach, dann fällt er bei einer Geländekante steil nach unten. Immer noch sehr gut begehbar, aber die Steilheit ist in den Beinen spürbar.
Hier begegnen wir wieder ein paar Leuten im Auf- und Abstieg. Wir sind froh, dass es für uns nach unten geht.
Im Hintergrund können wir das Wipptal und den Patscherkofel erkennen, die diesige Luft vereitelt einen tollen Weitblick.
Durch das „Lange Tal“ erreichen wir schließlich wieder die Matreier Ochsenalm, hier beschließen wir noch kurz einzukehren. Es ist viel los, aber wir finden einen feinen Platz in der Sonne. Ein Getränk und ein wunderbarer Apfelstrudel komplettieren diesen feinen Wandertag!
Tourendaten Gesamtdauer: 4:47 h Gesamtlänge: 10,72 km Höhenmeter: △ 960 m / ▽ 951 m
Heute ist mal ein Tag, an dem Letu und ich beschlossen haben, etwas gemeinsam zu unternehmen. Wandern ist fad, spazieren sowieso… aber Radeln, mit einer gewissen Herausforderung, klingt ok. Wir fahren direkt von der Haustüre los, ein Teil des Inntalradweges ist unser Ziel. Über Ampass erreichen wir diesen auch zügig, dann fahren wir am Inn entlang, und teilweise an der Autobahn.
Wir fahren teilweise entlang der Autobahn, heute ist Mega-Stauwochenende. Und ein Blick auf die A12 bestätigt das. Zum Glück sind wir mit dem Radl am Weg.
Bei der Karlskirche vorbei sind wir „Per Du“ mit den Autofahrern, selten genug, dass man mit dem Zweirad flotter am Weg ist.
Der Weg selber ist fein zu fahren, aber nichts besonderes. Heute geht es hauptsächlich darum, ein paar Kilometer runterzuspulen. Auf halbem Weg haben Letu und ich kurze Kommunikationsschwierigkeiten, dadurch mache ich wieder mal nähere Bekanntschaft mit dem Boden. Gott sei Dank verläuft alles glimpflich.
Auf dem Weg zurück zieht der Himmel immer mehr zu, ich befürchte schon, dass wir nass werden. Aber wir haben Glück, nur ganz am Schluss spüren wir ein paar Tropfen.
Letu ist unterwegs mal ein wenig unmotiviert, aber im Endeffekt schaffen wir sogar den Anstieg hinauf nach Aldrans und schauen auf eine stolze Runde zurück.
Eine perfekte Runde mit Letu, wir hatten auch tolle Gespräche unterwegs. Mir hat es super gefallen!
Tourendaten Gesamtdauer: 2:45 h Gesamtlänge: 50,12 km Höhenmeter: △ 528 m / ▽ 543 m
Ich bin heuer sehr motiviert, ein wenig mehr mit dem Radl zu fahren. Obwohl ich fast jeden Tag mit dem Bike zur Arbeit sause, fehlten mir die letzten Jahre die tollen Erlebnisse mittels Fahrrad am Berg! Heute entschließe ich mich daher kurzfristig, was in der Nähe zu besuchen, die Aldranser Alm.
Die Auffahrt ist sehr fein, viel Strecke führt durch den kühlen Wald. Das ist besonders im Hochsommer von Vorteil. Zum Weg selber gibt es nicht viel zu sagen. Es ist ein Forstweg und es geht aufwärts… aber die Aussicht auf das Inntal ist wieder einmal grandios!
Der Weg von Aldrans hinauf zieht sich ein wenig, aber ich bin zufrieden und komme gut vom Fleck.
An der Alm angekommen, entschließe ich mich, doch einzukehren. Eigentlich wollte ich gleich wieder ins Tal fahren, alleine Einkehren ist nicht so lustig… aber es ist fast nichts los und es ist warm und sonnig…
… da kann ich dem Ruf eines bayrischen Erfrischungsgetränkes nicht widerstehen. Erst aufziehende Wolken am Himmel dienen mir als Entscheidungshilfe, wieder ins Tal zu eilen.
Tourendaten Gesamtdauer: 1:30 h Gesamtlänge: 14,77 km Höhenmeter: △ 795 m / ▽ 763 m