Archiv der Kategorie: Familienausflug

Um den Innsbrucker Flughafen (16.08.2015)

Heute ist das Wetter nicht besonders gut, aber wir beschließen trotzdem, die Räder auszuführen. Unsere Standardtour nach Hall lassen wir heute mal aus. Heute fahren wir von Völs um den Flughafen, und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Der Parkplatz in Völs ist uns schon bekannt, den verwenden wir auch immer, wenn wir auf den Flohmarkt in der CITA gehen. Dank dem neuen Dachträger ist das montieren und demontieren der Räder einfach und schnell. Also runter mit den Böcken, raufgesessen und rein in die Eisen. Zuerst fahren wir Richtung Oberland, dort bei der Brücke überqueren wir den Inn auf die Nordseite. Von dort fahren wir Richtung Osten, vorbei am ÖAMTC-Hubschrauberstützpunkt, einen kurzen Abstecher zum Flugplatz können wir uns doch nicht verkneifen. Dort wird gerade eine Maschine gewartet, der Lärm ist beeindruckend.
Dann radeln wir das kurze Stück zurück auf den Radweg, und weiter geht es in Richtung Stadtmitte. Normalerweise würden wir über die Karwendelbrücke fahren, aber die ist zur Zeit gesperrt, daher müssen wir beim McDonalds über die Brücke.

Jetzt geht es wieder zurück, ein wenig mehr als die Hälfte ist geschafft. Leider fängt es leicht an zu tröpfeln, aber wir waren schlau und haben die Regensachen eingepackt. Die freuen uns jetzt umso mehr, da wir warm bleiben. Und irgendwie ist radeln im Regen schon lustig…
Nun merken die Kids aber auch schon die Distanz, die Beine werden ein bisschen müde. Aber tapfer fahren sie weiter und bald sind wir wieder beim Auto, kleine Kratzer inbegriffen…

Den Kids hat´s Spaß gemacht, mir natürlich auch. Letu ist mit seinem Kinderrad trotz der höllischen „Bergübersetzung“ doch gut mitgekommen. Hier fahren wir auf jeden Fall wieder einmal entlang…

Tourendaten:
Gesamtlänge: 12,33km
Gesamtdauer: 1:10h

Auf den Kupf, 985m (01.08.2015)

7:00 Uhr in der Früh, die Kinder sind wach, ich noch nicht. Trotzdem, irgendetwas müssen wir machen, also kurzer Realitätsscheck. Wir beschließen eine Wanderung zu machen. Es geht auf den Kupf, einem kleinen, der Hohen Munde vorgelagerten Hügel. 

Als kleiner Bonus winken uns 18 Geocaches, die hier versteckt sind. Mal schauen, ob wir die alle finden. 

Am Start schaut das Wetter nicht so besonders aus, aber abgesehen von ein paar kleinen Tropfen bleibt uns der Wettergott doch gnädig gestimmt. 

Die Caches finden wir einer nach dem anderen, aber zwischendurch sind die Bremsen so lästig, dass wir laufen müssen um Ihnen zu entwischen. 

Am höchsten Punkt unserer Wanderung finden wir leider keinen geeigneten Picknickplatz, daher gehen wir weiter. Kurz nach einer Kurve finden wir einen schönen Platz im Wald auf einer kleinen Lichtung, an der wir uns niederlassen. Da die Wiese ein bisschen feucht ist, bereite ich den Biwaksack aus. Das anschließendem Picknick schmeckt fantastisch. 

Als wir schon fast fertig sind, hören wir lautes Kindergeschrei aus dem Wald. Eine Horde Pfadfinder zieht bei uns vorbei, anscheinend auch sie beim Suchen nach Geocaches. Bald schon sind die Jugendlichen an uns vorbei gezogen, und wir machen uns auf die letzten Caches zu bergen. 

Der letzte Teil unserer Wanderung ist nicht mehr auf einer Forststraße, sondern auf einen kleinen Pfad der uns steil hinunter nach Telfs führt. 

Auch diesen meistern mir und befinden uns bald wieder auf dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Eine schöne Wanderung, die die Kinder bravourös gemeistert haben.

Tourendaten:
Gesamtlänge: 7,24km
Gesamtdauer: 2:40h
Höhenmeter: 388m

Fallerscheinalpe (26.07.2015)

Ein Familienausflug soll es heute werden, mit 3 Generationen. Mit von der Partie sind Oma, Opa, Larissa und Maggo mit den Kindern, Maria und ich mit den Kindern. Sozusagen die geballte Weissensteiner-Taskforce.

Einzig Daniel und Bettina sind nicht dabei, aber von Kopenhagen war der Weg dann wohl doch zu weit.
Wir beschließen, nach Fallerschein im Lechtal zu wandern, wir nehmen ein Picknick mit, damit wir uns an einem Bächlein verköstigen können. Die Verladetätigkeiten ähneln bei dieser Gruppengröße schon fast einer Militäraktion, aber wir haben das wirklich gekonnt erledigt… falls du, liebes Bundesheer, ein paar Logistikoffiziere brauchst, ich wüsste eine Handvoll…

Opa wird in Lechaschau abgeholt, dann sind wir komplett und fahren über Stanzach hinein ins Namlosertal. Es sind noch wenige Motorradfahrer auf dem Weg, daher ist die Fahrt recht entspannt. Mit den Parkplätzen, geschuldet auch der hohen Parkkunst mancher Automotivkünstler, schaut es schlecht aus, aber da wir einen „Local (=Opa)“ dabei haben, finden wir ein Stück weiter einen guten Parkplatz in einer Ausweiche. Bald versammelt, machen wir uns auf den Weg zur Fallerscheinalpe.

Das höchste bewohnte Almdorf Österreichs ist ein wirklich schöner Platz, wir wandern durch die nett hergerichteten Häuser zur Sennerstube, in der wir uns ein kühles Getränk gönnen wollen.

Heute ist Schnitzeltag, aber da wir unser Picknick dabeihaben, bleibt uns nur, den wunderbaren Duft der panierten Wunderwerke zu inhalieren. Leider ist heute viel los, und das mit der Getränkeverteilerei dauert ewig. Nach ca. 1 Stunde sind wir verköstigt und machen uns auf den Weg zurück, um unser Picknick doch noch zu genießen. Der Hunger passt auf jeden Fall schon.

Wir erreichen bald ein Bächlein, an dem wir uns niederlassen. Die ausgewählten Köstlichkeiten munden uns sehr.

Wir genießen die Ruhe und Aussicht auf die Lechtaler Berge, dann machen wir uns wieder auf, zum Parkplatz. Auf dem Weg fallen mir noch ein paar Strukturen auf, die ich am Nachhauseweg fotografiere…

Mühlauer Klamm

Heute ist Familienausflug, das ist beschlossene Sache. Der Sonntag startet mit einem guten Frühstück und dann mit einem Kirchenbesuch. Heute ist das ganz was Besonderes, denn es singt Allegro, ein Chor aus Osttirol.
Im Anschluss fahren wir zum Karmelitinnen-Kloster, stellen dort unser Gefährt ab, und wandern in die Mühlauer Klamm. Gemütlich geht es im Wald hinauf, das Wetter ist heute ja Bestens.

Dementsprechend sind einige Wanderer und noch mehr Mountainbiker mit uns auf dem Weg. Der Steig ist nett angelegt, immer wieder sind kleine „Überraschungen“ für die Kleinen und Großen eingebaut.

Dann erreichen wir noch die beeindruckende, aber nicht besonders schöne Lawinenverbauung, die aber notwendigerweise erbaut wurde, um den Ortsteil Mühlau vor der gefürchteten Klammlawine zu schützen.

Die Aussicht von „oben“ ist immer super und wir alle genießen den Moment.

Der Abstieg über den Amarellersteig ist dann besonders für die Kleinen nochmals eine Herausforderung. Aber alles geht sehr gut und jeder hat Spaß.

Ein schöner Ausflug mit der Familie, der im Tal mit einem Eis gekührt wurde.