Archiv der Kategorie: Familienausflug

151115 Cachen in Mühlau

Obwohl sich das Wetter jetzt schon wandelt, einen kurzen Spaziergang mit den Kids lasse ich mir nicht entgehen. Also schnell mal geschaut, was so gemacht werden kann, da kam mir die Geocache-„Krimskramsrunde“ gerade recht. Beginnend mit Krims-Krams-Runde #1 gingen wir eine schöne Runde durch die Wald- und Wiesenlandschaft über Innsbruck. Mit wunderbarer Aussicht auf die Serles, die Nockspitze und viele noch zu lockende Bergziele.

Den Kindern hats auch gut gefallen, da wir unterwegs immer wieder einen kleinen Cache (insgesamt sind 10 Stk. versteckt, wir haben aber nicht alle gefunden) suchen können. schöne Sache. Die Wege sind allesamt sehr Kinderfreundlich, aber auch für Erwachsene zu empfehlen. Und die Aussicht ist sehr schön.

Tourendaten:
Gesamtlänge: 4,17 km
Gesamtdauer: ca. 1 h
Höhenmeter: 140 m

151113 Hüttengaudi

Es heißt, dass es über das Wochenende abkühlen soll. Daher beschließe ich kurz entschlossen, mit den Kindern auf unsere Hütte zu gehen. Lucy ist auf einer Hochzeit in London, daher sind wir nur zu dritt. Da Lucy aber eh keine begeisterte Hüttenbesucherin ist, passt das eh gut.

Wir fahren am Nachmittag nach Reutte, fahren noch schnell bei Papa vorbei, und dann geht es schon hinauf zur Hütte. Da es spät ist, und wir doch ein bischen Zeug mithaben, fahren wir mit dem Auto recht nahe an unser heutiges Dach-überm-Kopf.

Die Hütte ist gleich erreicht, es ist schon dunkel, daher schalten wir das Solarlicht an und ich heize gleich ein, damit wir es gemütlich bekommen. Dank einem Ofen, der schnell zieht und auch schnell wärmt, ist es bald kuschelig warm.

Die Mausefallen werden verräumt, Maus ist keine drinnen. Letzes Mal hatten wir richtige Probleme mit einem solchen Nager. Dieser hatte unsere Wasserleitung pulverisiert, daher müssen wir das Wasser jetzt mit einem Kübel holen. Nächster Jahr wird das repariert.

Zum Abendessen gibts Würstel mit Brot, das schmeckt allen.

Wir spielen nach dem Abendmahl noch eine Runde UNO und die Kinder dürfen zum Schlafengehen ein Video anschauen. Dann ist es schon Zeit, die Augen werden schwer.

Mitten in der Nacht stehe ich einmal auf, um nach dem Feuer zu schauen, in der Früh ist es immer noch gemütlich in der Hütte.

Nach dem Frühstück wird die Hütte durchgeputzt, ich muss mehrere Male Wasser holen gehen.

Dabei finde ich einen Tintenfischpilz (übrigens schon den Zweiten, dieser aus Australien eingeschleppten Art). Schaut hübsch aus, stinkt aber fürchterlich.

Auf dem Weg nach Hause schauen wir noch bei Maria und Papa vorbei, dann gehts wieder gemütlcih über den Fernpass nach Innsbruck.

Gemütlicher und spannender Abend mit den Kindern.

151107 Radlrunde nach von Hall nach Mils

Der Herbst, so kommt es mir vor, will dem Sommer heuer noch den Rang ablaufen, an Erinnerungswürdigkeit. Ein herrlicher Tag reiht sich an den Nächsten, die Sonne lacht golden vom Firmament und jede Aktivität im Freien macht einfach nur Spaß.

Heute beschließe ich, mit den Kindern eine Runde mit dem Fahrrad zu machen. Wir fahren mit dem Auto nach Hall, das ist immer die gleiche Prozedur. Von Aldrans aus kann ich mit den „Schnecken“ leider nicht fahren, da es überall entweder rauf oder runter geht. Also mit dem Auto nach Hall, dann fahren wir ein Stück dem Inntalradweg entlang.

Zuerst liegen wir immer wieder im Schatten, doch dann kommt doch noch die wärmende Sonne raus, und wir können entspannt fahren. Immer wieder überholen uns schnelle Rennradfahrer, aber uns stört das nicht, wir haben Zeit.

Bei einer Brücke beschließen wir, auf der anderen Seite des Inns zurückzufahren, bald erreichen wir Mils.

Leider müssen wir dort eine weile auf der Hauptstraße fahren, aber dann zweigen wir ab, fahren unter einer Brücke durch und erreichen wieder einen schönen Fahrweg ohne viele Autos.

Und dann sind wir auch schon wieder fast zurück am Anfang, einzig die schöne, alte Holzbrücke in Hall müssen wir noch queren.

Eine tolle Tour bei tollem Wetter. Den Kindern hat es mindestens so gut gefallen wie mir.

Tourendaten:
Gesamtlänge: 11,98km
Gesamtdauer: 1:15h

151031 Plansee

Bei diesen herrlichen Tagen zieht es einen schon fast zwanghaft hinaus in die Natur. Doch nicht immer müssen es die hohen Berge sein, nicht immer ein schwieriger Zugang. Manchmal liegen die schönen Dinge auch einfach und in der Nähe vor einem…

Wir wollen uns heute den Alatsee im herbstlichen Farb-Feuerwerk anschauen. Das ist jedes Jahr aufs neue ein Wunder, wie die Natur sich hier nochmals vor dem Winter aufbäumt, nochmals in die Trickkiste greift und uns mit wunderschönen Farben und Düften bei Laune hält.

Unterwegs, wir können schon den Wald beim Alatsee sehen, entdecken wir etwas, das uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung macht. Vor uns türmen sich die ersten Hochnebelfelder, von Füssen kommend, auf. Im Nebel um den See spazieren hat schon auch was für sich, aber wir wollen Sonne und Farbfeuerwerk.

Also drehen wir um, und fahren in die entgegengesetzte Richtung. Zum Plansee. Wir parken bei der Musteralm, und spazieren am See entlang bis in den Winkel am Schluss.

Dort scheint die Sonne auf uns, wir setzen uns in das Schotterfeld. Dort brotzeiten wir, genießen goldene Herbstsonne und … genießen.

Im Anschluss, zurück am Parkplatz, lassen wir den Drachen noch steigen, doch leider ist der Wind nicht stark genug, daher müssen wir dieses Abenteuer auf ein andres Mal verschieben.

Den Tag haben wir voll genossen, es war richtig fein.

151025 Lanser Köpfl Umrundung

Das Wetter ist noch immer super, daher beschließen wir, noch einen kleinen Ausflug zu machen. Ein Geocache bietet sich total an, das werden wir machen. GC2W38V „Es war einmal – Märchencache“ bietet sich an.

Wir fahren bis zum Lansersee, dann starten wir die Runde, die uns der Multicache vorgibt.

Da unter euch Lesern evtl. der eine oder andere Geocacher versteckt ist, spare ich mir hier alle Beschreibungen, bis auf eine: Uns allen hat die Runde gut gefallen.

Nach der kleinen Wanderrunde machen wir uns, „Opportunity makes thiefs“ am Minigolfplatz zu schaffen.

Das erste Mal mit den Zwergen. Und auch das macht richtig Spaß.

Zuhause gibts dann einen leckeren Kakao als Belohnung.

151010 Gletschermühle

Ein kurzer Ausflug mit meinem Sohnemann, das wird es heute. Wir wollen uns in Igels die Gletschermühle anschauen, ein kleiner Naturwunder, das der letzte Gletscher des Wipptals in die Felsen gefressen hat.

Wir parken das Auto auf einem Waldweg in der Nähe von Lans, dann spazieren wir zuerst der Strasse entlang, und danach durch den Wald querfeldein zu dem Platz.

Schon bald werden wir fündig, jedoch nicht, ohne tückischen Pferdeäpfeln auf dem Weg geschickt auszuweichen.

Der Gletschtopf selber ist schon ein kleines Wunder. Hier haben Sedimente und kleine Steine als Schleifmateiral gedient, und haben über hunderte Jahre ein kreisrundes Loch in den Felsen gefräst, das heute noch besichtigt werden kann.

Letu läßt es sich nicht nehmen, den Gletschertopf genauer anzuschauen… und auch ein Geocache, ein sogenannter Earthcache versteckt sich hier, den wir natürlich gleich aufgelöst und gelogged haben.gel

Beim Rückweg meint Letu, er möchte noch gerne mit der Patscherkofelbahn fahren. Da wir glückliche Besitzer des Freizeittickets sind, ist das kein Problem. Leider erreichen wir die Gondel 1 Minute zu spät, und so müssen wir eine halbe Stunde auf die nächste Gondel warten.

Auch diese Zeit geht vorbei, und bald befinden wir uns in der Patscherkofel-Pendelbahn. Die Gondeln sind schon aus dem letzten Jahrtausend, und lange werden diese schönen Erinnerungen an vergangene Pracht am Patscherkofel wohl nicht mehr verkehren. Daher nutze ich gerne die Möglichkeit aus, mit ein bisschen Nostalgie auf den Berg zu kommen…

Oben drehen wir eine kleine Runde, es ist jedoch recht frisch, daher machen wir uns auf, die nächste Gondel wieder ins Tal zu nehmen.

Schön ist es bei uns allemal, ob zu Fuß, oder mit der Gondel auf den Berg hinauf…

Kugelwald, Glungezer (27.09.2015)

Es ist Sonntag, das Wetter ist nicht besonders gut. Was tun ist die gute Frage. Schnell haben wir entschieden: Der Kugelwald soll es werden.

Flott haben wir gepackt, Kappe auf den Kopf, warne Jacken an. Die Fahrt zum Glungezer-Parkplatz geht schnell, es sind fast keine Autos da.

Der Sessellift dauert wie üblich ewig, dich auch diese Fahrt geht vorbei. Letu schreit schon: „Schau Papa, da waren wir skifahren.“

Die Kugeln sind gleich aufgefasst, dann stürmen die Zwerge auch schon los. Da das Wetter nicht so toll ist, haben wir den Kugelwald für uns alleine. Toll…

Sara und Letu kennen sich schon aus, daher ist das für mich sehr entspannend. Richtig angenehm. Und da wir immer in Bewegung sind, ist es auch nicht kalt. Perfekt. Allen machts richtig Spaß, so ein Spielplatz ist wunderbar.

Gesamtdauer: 2:00 Stunden

Mühlendorf Gschnitz (13.09.2015)

Die Oma ist da, und wir wollen einen Ausflug machen. Lucy spürt den Föhn, der sich gerade über dem Wipptal zusammenbraut, daher bleibt sie lieber daheim. Die Kinder sind mehr oder weniger freiwillig auch mit von der Partie.

Mit dem Auto geht’s über die gut befahrene Brennerautobahn bis Matrei am Brenner, dann weiter auf der Bundesstraße bis ans Ende vom Gschnitztal. Wir passieren die schönen Dörfer Trins und Gschnitz, in Obertal stellen wir uns auf den Parkplatz.

Ursprünglich wollten wir zur Laponesalm wandern, doch da hier im Gschnitztal die Wolken wirklich dicht sind, beschließen wir, dem Mühlendorf einen Besuch abzustatten. Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von alten Mühlen aus der Region, die hier aufgebaut wurden, um die verschiedenen Möglichkeiten der Wasserkraft zu sehen.

Heute denken wir nur noch an Brotmühlen, oder Elektrizität, wenn wir von Wasserkraftnutzung sprechen, aber früher wurde viel mehr damit gemacht.

Wir sehen eine Werkstatt mit wasserbetriebener Drechsel- und Hobelbank, ein wasserbetriebenes Butterfass, eine Tiermühle (hier wurden keine Tiere gemahlen…), dazu viele Gegenstände aus dem früheren alltäglichen Gebrauch.

Manche Dinge kennen wir heute in moderater Form, manche Sachen kennen wir nicht mehr und ein eindeutiger Zweck erschließt sich uns auch nicht.

Nach den Museumsmühlen gehen wir noch durch den Wald zu einer Eisenbrücke und zu einem beeindruckenden Wasserfall…

Wir setzen uns auf eine Bank, genießen die Aussicht und machen eine Jause.

Anschließend geht es wieder ins Dorf. Dort angekommen genießen wir noch einen Kaffee, Würstchen und Brot und einen Saft. Meistens ist es windstill, doch wenn der Föhn reinbläst, wird es richtig ungemütlich. Sara und Letu, schon die ganze Zeit begeistert (die Großen wissen es einfach besser 🙂 ), spielen auf dem Spielplatz mit einem Wasserkanal, bei dem man verschiedene Wasserläufe nachstellen kann. Natürlich fließt Wasser… und das macht immer Spaß.

Ein wunderschöner Ausflug in eine Gegend, in der ich noch nie war. Und ein kleines Ziel wurde auch schon vorgemerkt, die Tribulaunhütte…

Schwazer Silberbergwerk (05.09.2015)

Als ein Teil vonLetu’s Geburtstag haben wir beschlossen, ins Schwazer Silberbergwerk zu fahren. Mit von der Partie ist die ganze Familie, Alfons und Maria, und natürlich Opa und Oma.

Wir haben beschlossen, dem Werk über Mittag einen Besuch abzustatten, da da am wenigsten los ist. Da wir doch nicht soviel Glück haben, fährt direkt vor uns eine Busgruppe ein. Im Endeffekt hält sich die Wartezeit aber doch in Grenzen, kurz nach Mittag fahren wir ein, wie ist in der Bergmannssprache heißt.

Im Grubenhunt geht es hinein in den Berg, eine lustige, aber auch enge Angelegenheit. Nach ziemlich genau 7 Minuten erreichen wir das Ende der Bergwerksbahn. Von dort führt uns Andreas, unser Führer durch das mittelalterliche Bergwerk.

Die Mutter aller Bergwerke, wie das Bergwerk auch genannt wird, produzierte einst 85 % der Welt-Silberressourcen. Die Fugger, als Urkapitalisten, hatten großen Anteil am Aufstieg vom Silberbergwerk.

Andreas führt uns mit großem Wissen und seinem Sohn als Schlusslicht durch die Stollen. Immer wieder würzen seine Witze die Tour auf. Eines der Highlights ist das schwarze Wasserwunder, ein Pumpwerk, um das eindringende Wasser aus dem Werk zu leiten. Zu derzeit eine technische Meisterleistung. So mancher Besucher bestaunte schon vor hunderten Jahren dieses Wunder.

Am Abschluss der Tour sehen wir noch den neueren Teil des Bergwerks, und manche Stollen die im zweiten Weltkrieg gebaut wurden, und zu den noch nicht eröffneten Messerschmitt Hallen führen. Noch ein Highlight ist eine Kluft, in der größere Mengen Silber geschürft wurden. Ein unachtsamen Moment, und in Hollywood Manier fällt ein Stück der Decke auf den Boden. Sara ist richtig erschrocken, doch das legt sich gleich wieder. Ein krönender Abschluss für die schöne Tour.

Anschließend können wir uns noch Leberkäse, ein wenig später Kaffee und Kuchen, und am Abend gibt es Hackbraten. Leben wie der König in Frankreich.

Das war wieder ein schöner Tag mit der ganzen Familie. Glück auf!

Schlicker Scheibenweg (01.09.2015)

Heute ist Letu´s Geburtstag, und da das Wetter noch schön zu bleiben verspricht, machen wir einen Ausflug. 

Ich habe mir den Nachmittag von der Arbeit freigenommen, damit wir gemeinsam etwas unternehmen können. Nach einiger Recherche finde ich den Schlicker Scheibenweg in Fulpmes, der recht spannend klingt und den wir alle noch nicht kennen.
Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir von zu Hause zur Talstation der Schlick2000, dort nehmen wir die Bahn hinauf zur Mittelstation. 

Dem Forstweg folgenden, erreichen wir mehr oder weniger unbeschadet den Panoramasee. Gott sei Dank ist der Anstieg vorbei, denkt so mancher… 

Auf dem Weg sind recht viele Pilze zu sehen, ich muss also doch einmal in den Wald schauen!
Der Weg hinauf war schon schön, doch am Panoramasee, der diesen Namen echt verdient, ist es fast eine Pflicht, eine kurze Pause einzulegen. Die Kinder schmeißen die Schuhe weg und stehen schon im Wasser… das dank der sommerlichen Temperaturen heuer sogar zum Schwimmen einladen würde, hätten wir die Badehosen mitgenommen… 

Und dann geht es los, den Scheibenweg entlang. Das Vergnügen ist so einfach wie lustig. Man bekommt bei der Talstation gegen eine kleine Leihgebühr eine Lärchenscheibe…

Mit dieser spaziert man am Wanderpfad entlang, und wo Rillenbahnen installiert sind, wird die Scheibe auch reingesteckt und darf ins Tal abfahren. Das ist mit Vorsicht zu genießen, denn manchmal will die Scheibe nicht in der Bahn bleiben, dann heißt es entweder schnell reagieren, oder im Wald zu suchen. Beides haben wir ausprobiert, das „schnell reagieren“ ist definitiv die angenehmere Variante.
Ca. eine Stunde sind wir unterwegs, immer wieder Bahnen und dazwischen auch ein paar kleine Aufgaben. 

Dann erreichen wir zufrieden die Brugger Alm. Dort genehmigen wir uns ein Hopfengetränk, die Kinder bekommen ein Eis. 

Mittlerweile ist der Himmel auch schon zugezogen, daher fahren wir mit der Gondel ins Tal. Den gemütlichen Tag lassen wir im Gasthof Walzl ausklingen, ein Restaurant, das sich sehr gut für Kinder eignet. Das kann ich nur empfehlen…

Super Tag, das gute Wetter nochmals ausgenutzt und einen feinen Familientag gehabt, was will man mehr.

Tourendaten:
Gesamtdistanz: ca. 3km
Gesamtdauer: 1:15h
Höhenmeter: 231m