Archiv der Kategorie: Familienausflug

151010 Gletschermühle

Ein kurzer Ausflug mit meinem Sohnemann, das wird es heute. Wir wollen uns in Igels die Gletschermühle anschauen, ein kleiner Naturwunder, das der letzte Gletscher des Wipptals in die Felsen gefressen hat.

Wir parken das Auto auf einem Waldweg in der Nähe von Lans, dann spazieren wir zuerst der Strasse entlang, und danach durch den Wald querfeldein zu dem Platz.

Schon bald werden wir fündig, jedoch nicht, ohne tückischen Pferdeäpfeln auf dem Weg geschickt auszuweichen.

Der Gletschtopf selber ist schon ein kleines Wunder. Hier haben Sedimente und kleine Steine als Schleifmateiral gedient, und haben über hunderte Jahre ein kreisrundes Loch in den Felsen gefräst, das heute noch besichtigt werden kann.

Letu läßt es sich nicht nehmen, den Gletschertopf genauer anzuschauen… und auch ein Geocache, ein sogenannter Earthcache versteckt sich hier, den wir natürlich gleich aufgelöst und gelogged haben.gel

Beim Rückweg meint Letu, er möchte noch gerne mit der Patscherkofelbahn fahren. Da wir glückliche Besitzer des Freizeittickets sind, ist das kein Problem. Leider erreichen wir die Gondel 1 Minute zu spät, und so müssen wir eine halbe Stunde auf die nächste Gondel warten.

Auch diese Zeit geht vorbei, und bald befinden wir uns in der Patscherkofel-Pendelbahn. Die Gondeln sind schon aus dem letzten Jahrtausend, und lange werden diese schönen Erinnerungen an vergangene Pracht am Patscherkofel wohl nicht mehr verkehren. Daher nutze ich gerne die Möglichkeit aus, mit ein bisschen Nostalgie auf den Berg zu kommen…

Oben drehen wir eine kleine Runde, es ist jedoch recht frisch, daher machen wir uns auf, die nächste Gondel wieder ins Tal zu nehmen.

Schön ist es bei uns allemal, ob zu Fuß, oder mit der Gondel auf den Berg hinauf…

Kugelwald, Glungezer (27.09.2015)

Es ist Sonntag, das Wetter ist nicht besonders gut. Was tun ist die gute Frage. Schnell haben wir entschieden: Der Kugelwald soll es werden.

Flott haben wir gepackt, Kappe auf den Kopf, warne Jacken an. Die Fahrt zum Glungezer-Parkplatz geht schnell, es sind fast keine Autos da.

Der Sessellift dauert wie üblich ewig, dich auch diese Fahrt geht vorbei. Letu schreit schon: „Schau Papa, da waren wir skifahren.“

Die Kugeln sind gleich aufgefasst, dann stürmen die Zwerge auch schon los. Da das Wetter nicht so toll ist, haben wir den Kugelwald für uns alleine. Toll…

Sara und Letu kennen sich schon aus, daher ist das für mich sehr entspannend. Richtig angenehm. Und da wir immer in Bewegung sind, ist es auch nicht kalt. Perfekt. Allen machts richtig Spaß, so ein Spielplatz ist wunderbar.

Gesamtdauer: 2:00 Stunden

Mühlendorf Gschnitz (13.09.2015)

Die Oma ist da, und wir wollen einen Ausflug machen. Lucy spürt den Föhn, der sich gerade über dem Wipptal zusammenbraut, daher bleibt sie lieber daheim. Die Kinder sind mehr oder weniger freiwillig auch mit von der Partie.

Mit dem Auto geht’s über die gut befahrene Brennerautobahn bis Matrei am Brenner, dann weiter auf der Bundesstraße bis ans Ende vom Gschnitztal. Wir passieren die schönen Dörfer Trins und Gschnitz, in Obertal stellen wir uns auf den Parkplatz.

Ursprünglich wollten wir zur Laponesalm wandern, doch da hier im Gschnitztal die Wolken wirklich dicht sind, beschließen wir, dem Mühlendorf einen Besuch abzustatten. Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von alten Mühlen aus der Region, die hier aufgebaut wurden, um die verschiedenen Möglichkeiten der Wasserkraft zu sehen.

Heute denken wir nur noch an Brotmühlen, oder Elektrizität, wenn wir von Wasserkraftnutzung sprechen, aber früher wurde viel mehr damit gemacht.

Wir sehen eine Werkstatt mit wasserbetriebener Drechsel- und Hobelbank, ein wasserbetriebenes Butterfass, eine Tiermühle (hier wurden keine Tiere gemahlen…), dazu viele Gegenstände aus dem früheren alltäglichen Gebrauch.

Manche Dinge kennen wir heute in moderater Form, manche Sachen kennen wir nicht mehr und ein eindeutiger Zweck erschließt sich uns auch nicht.

Nach den Museumsmühlen gehen wir noch durch den Wald zu einer Eisenbrücke und zu einem beeindruckenden Wasserfall…

Wir setzen uns auf eine Bank, genießen die Aussicht und machen eine Jause.

Anschließend geht es wieder ins Dorf. Dort angekommen genießen wir noch einen Kaffee, Würstchen und Brot und einen Saft. Meistens ist es windstill, doch wenn der Föhn reinbläst, wird es richtig ungemütlich. Sara und Letu, schon die ganze Zeit begeistert (die Großen wissen es einfach besser 🙂 ), spielen auf dem Spielplatz mit einem Wasserkanal, bei dem man verschiedene Wasserläufe nachstellen kann. Natürlich fließt Wasser… und das macht immer Spaß.

Ein wunderschöner Ausflug in eine Gegend, in der ich noch nie war. Und ein kleines Ziel wurde auch schon vorgemerkt, die Tribulaunhütte…

Schwazer Silberbergwerk (05.09.2015)

Als ein Teil vonLetu’s Geburtstag haben wir beschlossen, ins Schwazer Silberbergwerk zu fahren. Mit von der Partie ist die ganze Familie, Alfons und Maria, und natürlich Opa und Oma.

Wir haben beschlossen, dem Werk über Mittag einen Besuch abzustatten, da da am wenigsten los ist. Da wir doch nicht soviel Glück haben, fährt direkt vor uns eine Busgruppe ein. Im Endeffekt hält sich die Wartezeit aber doch in Grenzen, kurz nach Mittag fahren wir ein, wie ist in der Bergmannssprache heißt.

Im Grubenhunt geht es hinein in den Berg, eine lustige, aber auch enge Angelegenheit. Nach ziemlich genau 7 Minuten erreichen wir das Ende der Bergwerksbahn. Von dort führt uns Andreas, unser Führer durch das mittelalterliche Bergwerk.

Die Mutter aller Bergwerke, wie das Bergwerk auch genannt wird, produzierte einst 85 % der Welt-Silberressourcen. Die Fugger, als Urkapitalisten, hatten großen Anteil am Aufstieg vom Silberbergwerk.

Andreas führt uns mit großem Wissen und seinem Sohn als Schlusslicht durch die Stollen. Immer wieder würzen seine Witze die Tour auf. Eines der Highlights ist das schwarze Wasserwunder, ein Pumpwerk, um das eindringende Wasser aus dem Werk zu leiten. Zu derzeit eine technische Meisterleistung. So mancher Besucher bestaunte schon vor hunderten Jahren dieses Wunder.

Am Abschluss der Tour sehen wir noch den neueren Teil des Bergwerks, und manche Stollen die im zweiten Weltkrieg gebaut wurden, und zu den noch nicht eröffneten Messerschmitt Hallen führen. Noch ein Highlight ist eine Kluft, in der größere Mengen Silber geschürft wurden. Ein unachtsamen Moment, und in Hollywood Manier fällt ein Stück der Decke auf den Boden. Sara ist richtig erschrocken, doch das legt sich gleich wieder. Ein krönender Abschluss für die schöne Tour.

Anschließend können wir uns noch Leberkäse, ein wenig später Kaffee und Kuchen, und am Abend gibt es Hackbraten. Leben wie der König in Frankreich.

Das war wieder ein schöner Tag mit der ganzen Familie. Glück auf!

Schlicker Scheibenweg (01.09.2015)

Heute ist Letu´s Geburtstag, und da das Wetter noch schön zu bleiben verspricht, machen wir einen Ausflug. 

Ich habe mir den Nachmittag von der Arbeit freigenommen, damit wir gemeinsam etwas unternehmen können. Nach einiger Recherche finde ich den Schlicker Scheibenweg in Fulpmes, der recht spannend klingt und den wir alle noch nicht kennen.
Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir von zu Hause zur Talstation der Schlick2000, dort nehmen wir die Bahn hinauf zur Mittelstation. 

Dem Forstweg folgenden, erreichen wir mehr oder weniger unbeschadet den Panoramasee. Gott sei Dank ist der Anstieg vorbei, denkt so mancher… 

Auf dem Weg sind recht viele Pilze zu sehen, ich muss also doch einmal in den Wald schauen!
Der Weg hinauf war schon schön, doch am Panoramasee, der diesen Namen echt verdient, ist es fast eine Pflicht, eine kurze Pause einzulegen. Die Kinder schmeißen die Schuhe weg und stehen schon im Wasser… das dank der sommerlichen Temperaturen heuer sogar zum Schwimmen einladen würde, hätten wir die Badehosen mitgenommen… 

Und dann geht es los, den Scheibenweg entlang. Das Vergnügen ist so einfach wie lustig. Man bekommt bei der Talstation gegen eine kleine Leihgebühr eine Lärchenscheibe…

Mit dieser spaziert man am Wanderpfad entlang, und wo Rillenbahnen installiert sind, wird die Scheibe auch reingesteckt und darf ins Tal abfahren. Das ist mit Vorsicht zu genießen, denn manchmal will die Scheibe nicht in der Bahn bleiben, dann heißt es entweder schnell reagieren, oder im Wald zu suchen. Beides haben wir ausprobiert, das „schnell reagieren“ ist definitiv die angenehmere Variante.
Ca. eine Stunde sind wir unterwegs, immer wieder Bahnen und dazwischen auch ein paar kleine Aufgaben. 

Dann erreichen wir zufrieden die Brugger Alm. Dort genehmigen wir uns ein Hopfengetränk, die Kinder bekommen ein Eis. 

Mittlerweile ist der Himmel auch schon zugezogen, daher fahren wir mit der Gondel ins Tal. Den gemütlichen Tag lassen wir im Gasthof Walzl ausklingen, ein Restaurant, das sich sehr gut für Kinder eignet. Das kann ich nur empfehlen…

Super Tag, das gute Wetter nochmals ausgenutzt und einen feinen Familientag gehabt, was will man mehr.

Tourendaten:
Gesamtdistanz: ca. 3km
Gesamtdauer: 1:15h
Höhenmeter: 231m

Um den Innsbrucker Flughafen (16.08.2015)

Heute ist das Wetter nicht besonders gut, aber wir beschließen trotzdem, die Räder auszuführen. Unsere Standardtour nach Hall lassen wir heute mal aus. Heute fahren wir von Völs um den Flughafen, und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Der Parkplatz in Völs ist uns schon bekannt, den verwenden wir auch immer, wenn wir auf den Flohmarkt in der CITA gehen. Dank dem neuen Dachträger ist das montieren und demontieren der Räder einfach und schnell. Also runter mit den Böcken, raufgesessen und rein in die Eisen. Zuerst fahren wir Richtung Oberland, dort bei der Brücke überqueren wir den Inn auf die Nordseite. Von dort fahren wir Richtung Osten, vorbei am ÖAMTC-Hubschrauberstützpunkt, einen kurzen Abstecher zum Flugplatz können wir uns doch nicht verkneifen. Dort wird gerade eine Maschine gewartet, der Lärm ist beeindruckend.
Dann radeln wir das kurze Stück zurück auf den Radweg, und weiter geht es in Richtung Stadtmitte. Normalerweise würden wir über die Karwendelbrücke fahren, aber die ist zur Zeit gesperrt, daher müssen wir beim McDonalds über die Brücke.

Jetzt geht es wieder zurück, ein wenig mehr als die Hälfte ist geschafft. Leider fängt es leicht an zu tröpfeln, aber wir waren schlau und haben die Regensachen eingepackt. Die freuen uns jetzt umso mehr, da wir warm bleiben. Und irgendwie ist radeln im Regen schon lustig…
Nun merken die Kids aber auch schon die Distanz, die Beine werden ein bisschen müde. Aber tapfer fahren sie weiter und bald sind wir wieder beim Auto, kleine Kratzer inbegriffen…

Den Kids hat´s Spaß gemacht, mir natürlich auch. Letu ist mit seinem Kinderrad trotz der höllischen „Bergübersetzung“ doch gut mitgekommen. Hier fahren wir auf jeden Fall wieder einmal entlang…

Tourendaten:
Gesamtlänge: 12,33km
Gesamtdauer: 1:10h

Auf den Kupf, 985m (01.08.2015)

7:00 Uhr in der Früh, die Kinder sind wach, ich noch nicht. Trotzdem, irgendetwas müssen wir machen, also kurzer Realitätsscheck. Wir beschließen eine Wanderung zu machen. Es geht auf den Kupf, einem kleinen, der Hohen Munde vorgelagerten Hügel. 

Als kleiner Bonus winken uns 18 Geocaches, die hier versteckt sind. Mal schauen, ob wir die alle finden. 

Am Start schaut das Wetter nicht so besonders aus, aber abgesehen von ein paar kleinen Tropfen bleibt uns der Wettergott doch gnädig gestimmt. 

Die Caches finden wir einer nach dem anderen, aber zwischendurch sind die Bremsen so lästig, dass wir laufen müssen um Ihnen zu entwischen. 

Am höchsten Punkt unserer Wanderung finden wir leider keinen geeigneten Picknickplatz, daher gehen wir weiter. Kurz nach einer Kurve finden wir einen schönen Platz im Wald auf einer kleinen Lichtung, an der wir uns niederlassen. Da die Wiese ein bisschen feucht ist, bereite ich den Biwaksack aus. Das anschließendem Picknick schmeckt fantastisch. 

Als wir schon fast fertig sind, hören wir lautes Kindergeschrei aus dem Wald. Eine Horde Pfadfinder zieht bei uns vorbei, anscheinend auch sie beim Suchen nach Geocaches. Bald schon sind die Jugendlichen an uns vorbei gezogen, und wir machen uns auf die letzten Caches zu bergen. 

Der letzte Teil unserer Wanderung ist nicht mehr auf einer Forststraße, sondern auf einen kleinen Pfad der uns steil hinunter nach Telfs führt. 

Auch diesen meistern mir und befinden uns bald wieder auf dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Eine schöne Wanderung, die die Kinder bravourös gemeistert haben.

Tourendaten:
Gesamtlänge: 7,24km
Gesamtdauer: 2:40h
Höhenmeter: 388m

Fallerscheinalpe (26.07.2015)

Ein Familienausflug soll es heute werden, mit 3 Generationen. Mit von der Partie sind Oma, Opa, Larissa und Maggo mit den Kindern, Maria und ich mit den Kindern. Sozusagen die geballte Weissensteiner-Taskforce.

Einzig Daniel und Bettina sind nicht dabei, aber von Kopenhagen war der Weg dann wohl doch zu weit.
Wir beschließen, nach Fallerschein im Lechtal zu wandern, wir nehmen ein Picknick mit, damit wir uns an einem Bächlein verköstigen können. Die Verladetätigkeiten ähneln bei dieser Gruppengröße schon fast einer Militäraktion, aber wir haben das wirklich gekonnt erledigt… falls du, liebes Bundesheer, ein paar Logistikoffiziere brauchst, ich wüsste eine Handvoll…

Opa wird in Lechaschau abgeholt, dann sind wir komplett und fahren über Stanzach hinein ins Namlosertal. Es sind noch wenige Motorradfahrer auf dem Weg, daher ist die Fahrt recht entspannt. Mit den Parkplätzen, geschuldet auch der hohen Parkkunst mancher Automotivkünstler, schaut es schlecht aus, aber da wir einen „Local (=Opa)“ dabei haben, finden wir ein Stück weiter einen guten Parkplatz in einer Ausweiche. Bald versammelt, machen wir uns auf den Weg zur Fallerscheinalpe.

Das höchste bewohnte Almdorf Österreichs ist ein wirklich schöner Platz, wir wandern durch die nett hergerichteten Häuser zur Sennerstube, in der wir uns ein kühles Getränk gönnen wollen.

Heute ist Schnitzeltag, aber da wir unser Picknick dabeihaben, bleibt uns nur, den wunderbaren Duft der panierten Wunderwerke zu inhalieren. Leider ist heute viel los, und das mit der Getränkeverteilerei dauert ewig. Nach ca. 1 Stunde sind wir verköstigt und machen uns auf den Weg zurück, um unser Picknick doch noch zu genießen. Der Hunger passt auf jeden Fall schon.

Wir erreichen bald ein Bächlein, an dem wir uns niederlassen. Die ausgewählten Köstlichkeiten munden uns sehr.

Wir genießen die Ruhe und Aussicht auf die Lechtaler Berge, dann machen wir uns wieder auf, zum Parkplatz. Auf dem Weg fallen mir noch ein paar Strukturen auf, die ich am Nachhauseweg fotografiere…

Mühlauer Klamm

Heute ist Familienausflug, das ist beschlossene Sache. Der Sonntag startet mit einem guten Frühstück und dann mit einem Kirchenbesuch. Heute ist das ganz was Besonderes, denn es singt Allegro, ein Chor aus Osttirol.
Im Anschluss fahren wir zum Karmelitinnen-Kloster, stellen dort unser Gefährt ab, und wandern in die Mühlauer Klamm. Gemütlich geht es im Wald hinauf, das Wetter ist heute ja Bestens.

Dementsprechend sind einige Wanderer und noch mehr Mountainbiker mit uns auf dem Weg. Der Steig ist nett angelegt, immer wieder sind kleine „Überraschungen“ für die Kleinen und Großen eingebaut.

Dann erreichen wir noch die beeindruckende, aber nicht besonders schöne Lawinenverbauung, die aber notwendigerweise erbaut wurde, um den Ortsteil Mühlau vor der gefürchteten Klammlawine zu schützen.

Die Aussicht von „oben“ ist immer super und wir alle genießen den Moment.

Der Abstieg über den Amarellersteig ist dann besonders für die Kleinen nochmals eine Herausforderung. Aber alles geht sehr gut und jeder hat Spaß.

Ein schöner Ausflug mit der Familie, der im Tal mit einem Eis gekührt wurde.