Archiv der Kategorie: Wandern

250823 Wanderung Lanser Alm (1.735m)

Es ist zwar nicht wolkenlos, aber trocken. So beschließen Biggi und ich, rasch auf die Lanser Alm zum Mittagessen aufzusteigen! Dort gibt es wunderbar gute Momo´s (Dumplings)

Wir starten beim Tennisplatz in Sistrans, von hier erreichen wir rasch den Waldweg, der uns ziemlich direkt hinauf zur Alm führt.

Immer wieder ziehen Nebelschwaden durch den Wald, die Temperaturen sind dennoch sehr angenehm und gerade richtig zum Wandern.

Ich persönlich mag ja die Stimmung im Wald, wenn es neblig ist. Ein toller Kontrast zum sonst oft schönen, wolkenlosen Wanderwetter.

Überall sehen wir kleine Wunder, wie zum Beispiel Spinnenweben, die nun durch den Nebel ein wenig Tau abbekommen haben und sichtbarer sind als üblich.

Der Ochensteig ist, wie gesagt, direkt, kurz und daher auch teilweise steil. Genau so steht es auch auf den Schildern, die uns den Weg weisen…

Der Vorteil, wenn man so rasch Höhe macht… man erreicht das Ziel dementsprechend schneller. Und so steil ist der Weg dann auch wieder nicht, wie hier suggeriert wird…

Schließlich erreichen wir auch die Alm, die seit heuer Nepalesische Pächter hat. Und bei uns schon ein wenig den Ruf einer guten Einkehr hat… die Momo´s sind echt toll!

Wir bekommen eine gemütliche Bank vor der Hütte, rasch sind Getränke, eine Portion Momos und eine Ramensuppe bestellt. Bald schon genießen wir ein feines Mittagessen.

Das Wetter bessert sich auch ein wenig, die Sonne kommen zwischen den Wolken durch und wir genießen die Pause auf der kleinen, aber feinen Lanser Alm.

Beim Runtergehen finden wir noch einige Eierschwammerln und auch Steinpilze, die willig in unsere Taschen springen. So ist das Abendessen auch schon gesichert… heuer ist ein tolles Pilzjahr, die Schwammerln sprießen überall!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:28 h
Gesamtlänge: 7,49 km
Höhenmeter: △ 738 m / ▽ 726 m

250820 Kaunergratrunde – Abstieg nach Mandarfen

Wir wachen auf, das Geräusch vor dem Fenster ist nur eine Bestätigung des Wetterberichts. Die Kaltfront ist eingezogen und macht unsere weiteren Pläne zu Nichte. Schweren Herzens beschließen wir, die Tour hier abzubrechen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir unsere Siebensachen, und wandern über den erst steilen Steig nach Mandarfen ab.

Bevor wir starten, rufe ich noch beim Taschachhaus an, um unsere Buchung abzusagen. Natürlich ist der Wirt nicht erfreut, aber es bringt auch nichts, heute zum Taschachhaus zu wandern und morgen im festen Regen zurückzugehen.

Zuerst wandern wir zum See, danach wandern wir am Talsteig abwärts. Schnell erreichen wir tiefere Gefilde.

Ein netter Weg, direkt unter dem Fulderer Höhenweg, führt uns ins Tal.

Ein Blick über die Schulter zeigt nochmals das Skigebiet und die Riffelseehütte.

Im Pitztal ist alles so steil und schräg, dass sogar die Sitzbänke schräg gebaut werden…

Wir erreichen nach ca. einer Stunde Mandarfen, gleich gehen wir zur Bushaltestelle. Wir sind nicht die Einzigen, die heute von hier wegfahren

Bald kommt der Bus, wir bekommen einen feinen Sitzplatz. Der Bus wird mit jedem Stopp voller, daher freuen wir uns über unser Glück mit dem Platz.

In Imst steigen wir auf den ICE um, der uns rasch nach Innsbruck bringt. Früher als geplant erreichen wir die Landeshauptstadt.
Am nächsten Tag ist das Wetter echt „grottig“, daher sind wir froh um unsere Entscheidung. Eine tolle Tour in einer urtümlichen Landschaft. Uns hat es sehr gut gefallen!

Tourendaten
Gemamtdauer: 1:07 h
Gesmmtlänge: 4,68 km
Höhenmeter: ∆ 5 m / ∇ 587 m

250720 Gipfelmesse Viggarspitze (2.306m)

Einmal im Jahr feiern die Aldranser auf der Viggarspitze „Gipfelmesse“. Ich bin heuer als Mesner dabei, und der Pfarrer vom neuen Seelsorgeraum „Glungezer“, Pfarrer Augustinus ist unser Zelebrant.

Wir treffen uns um 9:00 Uhr bei der Patscherkofelbahn, mit der Gondel schaffen wir die ersten paar Höhenmeter mühelos. Wir folgen erst dem Zirbenweg, vorbei am „berühmten“ Baum.

Schon bald sehen wir die Viggarspitze, unserem Tagesziel.

In einem kleinen Tal zweigen wir vom Zirbenweg ab, und folgen nun dem Steig hinauf zur Viggarspitze.

Im Rückblick sehen wir den Patscherkofel, die Natur ist saftig grün und wunderschön. Der Regen der letzten Zeit hat der Natur sehr gut getan.

Am Gipfel der Viggarspitze (2.306m) geht der Wind, zu stark um hier zu zelebrieren. Wir finden allerdings ein paar Meter unterhalb des Gipfels eine schöne Stelle. Sogar einen Naturaltar finden wir hier vor…

Eine Messe in dieser Höhe ist schon was besonderes, die Aussicht auf das Inntal, der weite Himmel über dem Kopf. Uns alles gefällt es sehr gut und es ist sehr andächtig!

Im Anschluss an die schöne Messe teilen wir uns auf, der Pfarrer geht mit manchen Teilnehmern wieder zurück zur Patscherkofelbahn, Biggi und ich gehen weiter, über den Ostgrat der Viggarspitze zum Fuße der Neunerspitze…

… dann geht es weiter in Richtung Neunerspitze. Diese lassen wir heute aus, wir wollen weiter zur Tulfeinalm

Im Rückblick sehen wir nochmals die Viggarspitze mit dem kurzen Ostgrat, im Vordergrund sieht man den weiteren Pfad.

Unterhalb der Neunerspitze erreichen wir den untersten Ausläufer des Frauentals, im Winter wäre der obere Teil mal interessant zum abfahren.

Wir wechseln nun auf die Nordseite, bald werden wir den Zirbenweg wieder erreichen. Zuerst müssen wir aber durch das weite Latschenfeld, das am Fusse dieser Berge liegt.

Das Wetter hat heute wunderbar gehalten, bis auf den Wind war es sehr angenehm.

Auf der Tulfeinalm ist natürlich die Hölle los, aber wir finden doch noch einen Platz. Zuerst in der Sonne, da ist es relativ heiß, wechseln wir später unter einen Sonnenschrim… hier ist es fast zu kühl.

Wir gönnen uns einen guten Kuchen, dann fahren wir mit der Bahn erst nach Tulfes ab, und in weiterer Folge mit dem Postbus wieder zurück zur Patscherkofel-Talstation.

Das war heute ein toller Tag, das Wetter war fein, die Messe sehr ergreifend und die Gesellschaft perfekt!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:42 h
Gesamtlänge: 9,23 km
Höhenmeter: △ 709 m / △ 637 m

250621 Familienwochenende Pflach

Ankunft in Plfach

Am Donnerstag ist Anreisetag, das Programm ist gemütlich ausgelegt. Wir treffen uns bei Mama zu Hause, nach dem ersten großen Hallo setzen wir uns in den Garten, ein kleines Zelt ist hier aufgebaut. Da genießen wir Kaffee, Kuchen und auch ein Bier!

Viel gibt es zu erzählen, wir haben uns teilweise schon länger nicht mehr gesehen.

Auch die Cousine schaut auf einen Sprung vorbei, wir haben es total fein und entspannt.

Ein gemütlicher Tag, am späteren Nachmittag gehen wir noch eine Runde baden, es ist heiß und perfektes Badewetter.

Schloss Linderhof und Planetenweg

Am Freitag fahren wir zum Schloss Linderhof, eine Führung im Schloss steht auf dem Programm.

Schloss Linderhof, in meinen Augen das gemütlichste Schloss von König Ludwig, liegt wunderschön eingebettet in einem Park in den Ammergauer Alpen.

Wir spazieren durch den Park, genießen ein köstliches Picknick, dann schauen wir uns das Schloss mit einer Führung im Inneren an.

Im Anschluss spazieren wir wieder durch den Park, das Wetter ist wieder wunderschön, es ist allerdings auch recht warm.

Da sind die schattigen Plätze heiß begehrt…

Wir gehen eine ausgiebige Runde, schauen uns auch das automatische Wasserspiel des Schlosses an.

Von der „Gloriette“ hat man einen wunderschönen Blick auf den Schloßkomplex, der ein wenig von Versailles inspiriert wurde… natürlich in kleinerem Maßstab.

Auch den „Maurischen Kiosk“ bewundern wir, den König Ludwig bei einer Weltausstellung akquirieren konnte.

Wir fahren im Anschluss wieder zurück nach Pflach, machen eine kurze Pause. Dann steht noch ein zweiter Programmpunkt an, der Plantetenweg.

Reutte hat mittlerweile einen Planetenweg, der im Maßstab die Entfernung unseres Sonnensystems darstellt. Eine sehr empfehlenswerte Wanderung, die auch die eine oder andere Überraschung bereitstellt.

Ein bedeutender Astronom kam aus Reutte, ihm zu Ehren wurden auf dem Mond ein Karter und ein Val benannt.

Starzlachklamm

Am Samstag sind wir schon wieder unterwegs, dieses Mal in Allgäu, in Sonthofen. Dort wandern wir der Starzerklamm entlang.

Tolle Wasserfälle, ein spannender Weg und wieder perfektes Wetter läßt uns den Weg genießen.

Kurze Pausen müssen wir dennoch einlegen, denn die Temperaturen sind echt hoch.

Wir laufen am Klammweg, es sind allerdings auch Canyonauten in der Schlucht am Weg. Spannend, das mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Das Tempo ist gemütlich, so kommen alle auf ihre Kosten, feine Gespräche eingeschlossen.

Bald erreichen wir den oberen Teil der Schlucht, und können nun direkt durch den Wald hochsteigen, zur Alpe Topfen.

Noch ein Blick zurück, wir sehen insgesamt 3 Canyoninggruppen in der kurzen Zeit, die wir hier sind.

Spannende Stellen, wie z.B. eine kurze Höhle sind besonders für die Kinder ein Highlight.

Kurz vor der Alpe machen wir eine Pause, dann wird wieder gejausnet. Der Ausblick ist super, und wir genießen die Rast.

Schließlich steigen wir über einen anderen Weg, vorbei an der großen Alpe, ins Tal ab. Lange können wir nicht warten, wir fahren über das Tannheimer Tal wieder zurück ins Ausserfern.

Sara, Letu und ich müssen wieder nach Innsbruck, während der Rest der Familie am Abend noch ein tolles Grillfest ausrichten.
Wieder schauen wir auf erfolgreiche, gemütliche Familientage zurück. Kleine Reibereien konnten wir bald wieder begraben und so bleiben nur schöne Erinnerungen zurück!

250518 Wandern Lanser Alm (1.735m)

Die Lanser Alm hat neue Pächter, ein nepalesisches Paar hat die Hütte übernommen. Das ruft natürlich nach einem Besuch. Biggi und ich machen uns auf, Nachschau zu halten.

Kurz nach Lans stellen wir das Fahrzeug ab, dann steigen wir erst über einen Forstweg, und später über Steige in die Höhe.

Der Pfad ist sehr angenehm, einige Stellen erinnern mich stark an den Aufstieg zur Rinner Alm. Es ist die gleiche Talseite, daher ist das nicht verwunderlich.

Die Lanser Alm ist eine der „weiter entfernten“ Almen hier im schönen Mittelgebirge.

Auch typische Fichenwälder werden durchquert, der Weg ist wurzelig aber sehr gut zu gehen.

Gestern hat es auf den Bergen geschneit, die Eisheiligen haben einen Gruß geschickt. Wenn auch ein wenig verspätet heuer, ist es doch faszinierend, dass diese Kälteperiode jedes Jahr mit Präzision ansteht.

Die Lanser Alm, eine der urigsten Hütten in der Gegend, wurde vor zig Jahren um einen modernen Teil erweitert. Die Bänke stehen vor der Tür, und der Besucherandrang ist auch gut für den zweiten Tag.

Wir setzen uns in die Sonne. Solange die Wolken keinen Strich durch die Rechnung machen, ist es angenehm. Ohne Sonne muss sofort die Jacke herhalten!

Wir gönnen uns ein Mittagessen und einen Kuchen, die Momo´s schmecken vorzüglich. Der Service spielt sich gerade ein, aber das macht uns heute nichts aus. Der Gesamteindruck ist super, hierher kommen wir sicher bald wieder… evtl. mit dem Radl.

Nach ausgiebiger Rast steigen wir über den westseitigen Steig wieder ins Tal ab.

Erst folgen wir einem netten Steig, später müssen wir auch einige Meter auf der Forststraße „absolvieren“. Zumindest können wir so gut nebeneinander gehen und „hoangartln“.

Immer wieder faszinierend ist die Aussicht auf den Karwendel und das liebliche Mittelgebirge im Vordergrund.

Wir kommen über Umwege wieder zurück zum Auto, die Runde und das Wetter waren echt toll. Und die Begleitung sowieso…

Tourendaten
Gesamtdauer: 3,34 h
Gesamtlänge: 10,88 km
Höhenmeter: △ 822 m / ▽ 810 m

250511 Wandern Halltal und Issjöchl (1.668m)

Zusammen mit der Schwester von Biggi wollen wir wieder mal das gute Wetter und die tolle Umgebung nutzen. Wir haben uns heute den Issboden im Halltal als Ziel erkoren, in der Hoffnung auf üppige Blumenwiesen. Es ist noch früh im Jahr, aber wir wollen unser Glück probieren.

Vom Parkplatz am Hackl steigen wir erst ein Stück über die Forststraße, dann zweigen wir auf den uns so bekannten und geliebten Fluchtsteig an.

Im Halltal ist auch das Frühjahr angekommen, die Bäume schlagen aus und wir sind umgeben von leuchtendem Grün. Nicht umsonst ist das Frühjahr eine so beliebte Jahreszeit!

Nach einer Weile zweigen wir vom Fluchsteig ab ins Eibental. War das früher noch eher ein Geheimtipp, sind heute schon einige Leute am Weg. Dennoch ist die gefühlte Ruhe wohltuend.

Im Norden blicken die beeindruckenden Platten auf uns herunter, das Bettelwurfmassiv ist immer wieder beeindruckend.

Kurz bevor wir St. Magdalena (im Halltal) erreichen, kommen wir an einem kleinen Brunnen vorbei. Hier hat man eine gute Aussicht auf den Talschluss.

Dann erreichen wir das ehemalige Kloster. Ach hier, der Klosteranger in voller Blütenpracht. Da keimt Hoffnung auf, dass der Issanger auch in Blühte steht.

Wir folgen dem Steig von St. Magdalena weiter ins Tal hinein, schließlich erreichen wir die bekannten und beeindruckenden Herrenhäuser. Hier ist seit letztem Jahre ein wenig Wirbel, oder positiv formuliert Schwung in den Erhalt des ältesten Tiroler Industriebetriebs gekommen. Ich bin schon gespannt, wie es hier weitergeht.

Über die Dächer des Herrenhauses geblickt sehen wir die Hüttenspitze, die heute fast als Fixum auf unserer Liste steht. Letztes Jahr haben wir den Aufstieg nicht ganz geschafft…

Weiter gehts ins Tal hinein, hinauf zum Issjöchl. Hier schauen wir in den Kessel rund um das Stempeljoch. Da wäre noch genügend Schnee für eine spannende Figlabfahrt. Auch das schon länger ein Vorhaben auf meiner Liste.

Im Issanger blüht es dann doch ein wenig, wenn auch nicht so üppig wie erhofft. Dafür sehen wir hunderte Sumpfdotterblumen, die hier auf der sumpfingen Wiese gedeihen.

Die morastigsten Stellen wurden mit Stegen ausgestattet, damit das Schuhwerk halbwegs trocken bleibt. Darüber sind wir überaus glücklich.

Im Anschluss queren wir eine liebliche Wiese, bevor wir das Kartellerjöchl fast schon wieder umrundet haben.

Der Pfad wird enger, ebenso das Tal. Wir wandern nun durch lichten Wald wieder zurück in Richtung St. Magdalena.

An einer Biegung über dem Ochenbrünnl öffnet sich der Blick ins vordere Halltal, und die Aussicht ist wirklich grandios. Linkerhand ziehen ein paar Wolken an der Bergflanke entlang, rechts ist es blitzblau.

Schließlich erreichen wir wieder St. Magdalena, nun aber sind wir motiviert, ein wenig einzukehren. Wir bestellen uns ein gutes Mittagessen, und genießen die Sonne.

Schwer fällt der Aufbruch von diesem wunderschönen Platz. Hier könnte ich immer gefühlt ewig sitzen bleiben. Es zieht allerdings wieder ein wenig zu, daher stehen die Temperaturzeichen auch auf Weitermarsch.

Nun nehmen wir den „normalen“ Fluchtsteig vom der Raststätte, durch schönen Buchenwald geht es wieder zurück zum Parkplatz.

Das Wetter hat heute super mitgespielt, sehr angenehme Temperaturen, und die Einkehr war noch das i-Tüpfelchen der Tour.

Eine super Runde, die wir gerne wieder mal machen…

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:32 h
Gesamtlänge: 13,54 km
Höhenmeter: ∆ 917 m / ∇ 911 m

250502 Wanderung Stablalm (1.412m)

Biggi und ich haben beschlossen, ein feines Wochenende im Ausserfern, genauer auf der Hütte zu verbringen. Leider bin ich Gesundheitlich ein wenig angeschlagen, ein vor kurzem noch nicht ganz verdauter Fahrradsturz nagt an meiner Verfassung. Da ist leichte Bewegung an der frischen Luft bei Sonnenschein die beste Medizin.

Wir fahren über das Hahntennjoch ins Lechtal, in Elmen machen wir einen Zwischenstopp und wandern vom Parkplatz beim großen Wasserfall (Edelbach) hinauf zur Stablalm.

Erst geht es steil durch den Wald, dann öffnet sich ein wunderschöner Kessel unterhalb der Elmer Kreuzspitze

Auf den Gipfeln liegt hier noch gut Schnee, doch auch im Lechtal ist der Frühling unübersehbar angekommen.

Vorbei an der Jausenstation Stablalpe wandern wir weiter zur Stablalm. Erinnerungen an früher, als ich hier in der Nähe gewohnt habe, kommen auf. Hier auf der „Stabl“ bin ich des öfteren mit dem Mountainbike gewesen.

Leider hat die Alm heute geschlossen, ganz ist die Saison doch noch nicht angebrochen, aber bald schon werden hier die müden Wanderer gelabt!

Die Stablalm ist eine der wenigen Almen, die ich kenne, die über eine eigene Posthaltestelle verfügt! Postauto habe ich aber noch nie eines gesehen, hier in luftigen Höhen 😊.

Über den selben Steig wandern wir wieder ins Tal, beim Parkplatz setzen wir uns auf eine Bank und genießen die mitgebrachte Jause. So gestärkt fahren wir nach Reutte, um auf die Hütte zu gehen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:47
Gesamtlänge: 4,16 km
Höhenmeter: △ 406 m / ▽ 402 m

250412 Wandern Halltal, St. Magdalena (1.287m)

Im Frühjahr hat man die Qual der Wahl… Wandern, Skifahren, Skitouren… heute haben wir uns für eine kurze Wanderung ins Halltal entschieden. Das Wetter ist war und fein, da bietet sich dieser Platz gut an.

Hackl, Fluchtsteig, Bettelwurfeck… schon oft bin ich hier gewesen und fast ebenso oft habe ich den Weg beschrieben. Daher lasse ich heute hier die Bilder sprechen.

Viel Schnee ist nicht mehr vorhanden, auch hier im sonst recht schattigen Halltal. Die Sonne ist nun schon hoch genug, um auch den Talboden zu küssen.

Über den Fluchtsteig wandern wir erst höher, dann zweiten wir auf den erst steilen, aber sehr schönen Weg über das Eibental ab.

Und schon bald erreichen wir St. Magdalena. Heute ist der Gastbetrieb geschlossen, allerdings steht im Windfang ein Kühlschrank mit leckeren Getränken. Die Preise sind üppig, allerdings schmeckt der Gerstensaft speziell in der Sonne wunderbar!

Wir sitzen länger in der Sonne, es ist total fein. Und überraschenderweise sind heute fast keine Besucher her. Am Selfservice kann es ja nicht liegen…

Der Abschied von diesem schönen Platz fällt heute besonders schwer, zu fein ist es in der Sonne. Im Hintergrund sehen wir auch „unsere“ Hüttenspitze“, die wir heuer unbedingt wieder mal besteigen möchten.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:32 h
Gesamtlänge: 7,97 km
Höhenmeter: △ 522 m / ▽ 511 m

250216 Spaziergang Napoleonwiese (Villach)

Anreisetag für unser Skitourencamp in Villach. Wir sind heute von zu Hause angereist, die lange Sitzerei werden wir nun mit einem feinen Spaziergang in der Nähe der Unterkunft kompensieren!

In der Nähe des Hotels ist der Römerweg ausgeschrieben, den wollen wir uns anschauen. Schon nach ein paar Metern sehen wir ganz in der Nähe ein Reh stehen, das uns scheu betrachtet und dann weiterzieht…

Zuerst nehmen wir einen Pfad, der uns immer höher und höher führt, doch vom Römerweg ist nichts zu sehen. Als der Schnee zu tief wird, beschließen wir, wieder umzudrehen.

Am Weg nach unten stoßen wir dann doch auf die ersten verdächtigen Spuren. Und dann stehen wir endlich am Römerweg. Und man kann bis heute noch die eingefahrenen Spuren im Gestein sehen…

Sehr interessant, wir folgen dem Weg ein Stück und finden immer mehr Überreste. DAnn kommen wir noch bei der sogenannten „Römerquelle“ vorbei. Eine eingefasste Quelle sprudelt hier aus dem Boden…

… und mäandert durch den Wald.

Später kommen wir noch an der Napoleonwiese vorbei, ein uralter, gefällter Baum erregt unsere Aufmerksamkeit aufgrund seiner schieren Größe.

Schließlich kommen wir wieder im Hotel an. Zu unserer Überraschung stellen wir fest, dass wir eine sehr kleine, feine Truppe bilden, alle kennen sich. Die nächsten drei Tage werden wir zusammen Skitouren begehen, und uns am Abend bei gutem Essen fein unterhalten können. Ich bin schon gespannt wie es wohl werden wird!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:47 h
Gesamtlänge: 6,59 m
Höhenmeter: 282 m

250125 Halltal, St. Magdalena (1.287m)

Meine Schwester, Larissa, ist zur Zeit auf Besuch. Wir, Larissa, Biggi und ich, beschließen dem Halltal einen Besuch abzustatten. Das Wetter ist schön, aber die Sonne hat im Halltal meist nicht so gute Karten…

Der Talgrund liegt im Schatten, dennoch sind die Temperaturen angenehm. Vom Hackl marschieren wir zuerst auf der Salzstraße, dann zweigen wir auf den Fluchtsteig ab.

Dieser ist heute gut zu begehen, der Schnee ist nur noch an ein paar Stellen sichtbar, die ausgesetzten Stellen sind sowieso mit einem Seil versichert.

Über das Eibtal steigen wir steil, aber flott in höhere Gefilde. Im Rückblick sehen wir die Hüttenspitze mit der mächtigen Winklerwand.

Hier im Eibtal ist es schon ein wenig kühler, hier hat die Sonne wahrscheinlich das letzte Mal im Hochsommer vorbeigeschaut. Der Weg ist nun eisiger, daher ziehen wir die Grödel an. Diese erleichtern den Aufstieg sehr.

Nach dem kurzen Steilstück flacht der Weg ab und eröffnet wunderbare Blicke ins hintere Halltal.

Die Platten, im Hintergrund der Große Lafatscher und der wunderschöne Rosskopf lachen uns schneebedeckt entgegen.

Über den kurzen Forstweg erreichen wir dann auch schon die Lichtung vor St. Magdalena (1.287m).

Das ehemalige Kloster zieht uns, Biggi und mich immer wieder an. Es ist wunderbar auf einer Lichtung gelegen, von der imposanten Bergwelt des Karwendels umgeben.

Der Alpengasthof hat heute offen, daher kehren wir ein. Gutes Essen, Tiroler und Thailändische Küche verwöhnen hier den Gaumen. Und fein warm ist es noch obendrauf.

Nach einer ausgedehnten Rast bestreiten wir den Abstieg über die Salzstraße, der Weg wird wohl ein wenig besser sein. Dennoch ziehen wir uns wieder die Grödel an, es ist angenehmer, mit diesen über die vereiste Straße zu laufen.

Noch ein Rückblick zum historischen Gebäude, im Hintergrund fast schon unscheinbar, die Hüttenspitze…

Im Inntal ist der Schnee so gut wie weg, aber hier im Halltal hält sich der Winter gefühlt ewig. Der Bergbach ist vereist, und es liegt noch einiges an Schnee.

Es ist immer wieder schön, hier in dieses bedeutsame Tal zu wandern. Und eine Einkehr in St. Magdalena ist fast schon obligatorisch!
Es hat uns wieder einmal sehr gut gefallen, wir kommen bestimmt bald wieder.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:42 h
Gesamtlänge: 8,74 km
Höhenmeter: △ 524 m / ▽ 516 m
Lawinenwarnstufe: 1 (Triebschnee)