250906 Mountainbike Arzler Alm (1.067m)

Letu hat sich ein günstiges Ebike, gebraucht, ergattert, das will natürlich gleich mal getestet werden. Da ergibt es sich gut, dass Biggi auch wieder mal mit dem Radl ausfahren will… so beschließen wir gemeinsam auf die Arzler Alm zu fahren.
Wir treffen uns in Innsbruck, dann fahren wir zum Hans-Psenner-Steg und über den Schillerweg Richtung Arzler Schießstand.

Nun fahren wir der Mühlauer Klamm entlang, bis wir die „Alte Teehütte“ erreichen, ein spektakulär in den Felsen geklebtes Gebäude…

Stück für Stück spulen wir uns höher, Biggi und ich gemütlich, Letu mit Motorunterstützung hat es natürlich um einiges leichter und macht den einen oder anderen Trick neben uns.

Wir erreichen die schöne Aussicht ins Wipptal und den Blick auf die markanten Lawinenkegel, die Schutz für die Stadt bedeuten. Letu ist ein wenig vorgefahren, nun, kurz vor der Alm sind wir wieder vereint.

Wir lassen uns die letzten Meter zur Alm rollen und hoffen, dass wir bei diesem Wetter einen feinen Platz erhaschen können…

… und siehe da, Biggi hat ein gutes Händchen und findet einen tollen Platz direkt bei der Hütte, und in der Sonne. Und diese lässt uns nochmals spüren, dass ihr die Kraft noch nicht ganz ausgegangen ist. Es ist wirklich warm an diesem Eck, aber wir genießen es in vollen Zügen.

Die Alm ist gut besucht, aber nicht gesteckt voll. So ist es angenehm. Mittlerweile bin ich begeistert von der guten Organisation der Arzler Alm. Alles läuft wie geschmiert, und das Essen ist sehr gut. So stellt man sich eine Einkehr vor…

Doch jeder Aufenthalt hat auch mal sein Ende, ich hätte hier noch stunden sitzen können, aber wir müssen noch zurück in die Stadt und dann nochmals rauf nach Aldrans.

Letu fährt dieses Mal vor, initial wollen wir uns beim Hans-Psenner-Steg wieder treffen, aber dann trennen wir uns doch, die Wartezeit war Letu zu lang. Ich trinken noch einen Kaffee bei Biggi zu Hause, dann fahre ich über den kurzen Weg nach Hause.

In Aldrans schaue ich nochmals zur Nordkette und zur Arzler Alm hinüber, fein war es heute!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:12 h
Gesamtlänge: 25,95 km
Höhenmeter: ∆ 744 m / ∇ 737 m

250903 Mountainbike Aldranser Alm (1.511m)

Das Wetter ist gut und ich war heute nicht mit dem Fahrrad auf der Arbeit. Daher beschließe ich, mich noch rasch mit dem Mountainbike auf die Aldranser Alm zu fahren. Letu kann ich leider nicht überreden, daher fahre ich alleine…

Die Auffahrt ist fein, aber unspektakulär, der Weg ist bekannt. Im oberen Bereich fahre ich die Runde heute „im Uhrzeigersinn“, also den linken Weg nach oben, später den rechten Weg nach unten.

Beim hochfahren sehe ich noch einen Puch Pinzgauer, eine mittlerweile seltene Sichtung. Den Besitzer treffe ich dann später noch auf der Alm.

Rasch habe ich die letzten Meter zur Alm hinter mich gebracht, Die Aussicht von der Alm ins Oberland wieder mal spektakulär.

Ich gönne mir ein Bier und was zu essen, heute ist mehr los als an meinem Normalen „Aldanser-Alm-Tag“, dem Freitag. Dennoch läuft alles wie am Schnürchen, Getränk und Essen stehen sofort vor mir und schmecken wunderbar!

Es reißt sogar ein wenig auf, die Sonne scheint nun auf die Terrasse der Alm und taucht alles in schönes Licht. Es ist wunderbar, ich mag es hier.

Schließlich steht die Sonne tief und ich beschließe, mich an die Abfahrt zu machen, solange ich noch natürliches Licht habe. Es ist auch frisch geworden. Der Herbst rückt langsam aber sicher vor!

Die Abfahrt verläuft wie immer super, es ist sehr angenehm, den Rückweg mit dem Radl zu absolvieren. Bei Fagslung bleibe ich nochmals kurz stehen, um den Sonnenuntergang zu genießen

Eine gewohnte, aber tolle Tour, gerne bald wieder!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:24 h
Gesamtlänge: 15,46 km
Höhenmeter: ∆ 791 m / ∇ 774 m

250831 Bergtour Hüttenspitze (1.858m)

Es ist Sonntag, das Wetter ist wunderbar. Es ist der letzte Urlaubstag angebrochen und wir haben die Jungs überreden können, mit uns heute auf die Hüttenspitze zu steigen. Gestartet wird am Hackl in Absam, ein paar Schritte hinein ins Halltal.

Über die Brücke am Hacklweiher queren wir den Bergbach und gehen auf der Ostseite weiter ins Halltal. Das Wasser ist braun, und es ist viel Wasser vorhanden. Da muss es wohl vor kurzem noch im hinteren Tal geregnet haben.

Nachdem wir die ersten Schwierigkeiten gemeistert haben, der Bach hat Teile des Weges überspült, erreichen wir das Maximiliansbründl. Ab hier geht es nun aufwärts, durch Gras und lichten Wald.

Wir steigen in mehr oder weniger steilen Serpentinen höher und höher…

… aber richtig spannend, so sage ich den Buben, wird es wohl erst weiter oben.

Kurz vor dem Jausenplatz sehen wir eine Gämse, die ziemlich zutraulich im Walde steht. Von Fluchttierallüren keine Anzeichen, das Tier schaut uns mindestens so interessiert an wie wir es betrachten.
Dann machen wir noch eine kurze Jause auf der schönen Wiese, so motiviert sind wir bereit für den zweiten Teil des Aufstiegs.

Nachdem wir den steilen Waldaufstieg hinter uns gelassen haben, wird es lichter, aussichtsreicher und auch ein wenig felsiger. Da müssen die Hände auch mal her zum Aufsteigen.

Die Rinne ist gut zu begehen, dennoch ist es gut, sich vor Steinschlag in Acht zu nehmen. Heute haben wir Glück, bald schon können wir ohne Zwischenfall die Rinne nach Westen hin verlassen.

Nun muss noch ein bröckliger Schotterhang überwunden werden, gefühlt ist der ganze Hang in Bewegung.

Schließlich erreichen wir wieder festen, soliden Kalkfels, der uns das Aufsteigen sehr erleichtert.

Unter uns liegt das wunderbare Halltal, das in den letzten Fahren stark an Popularität gewonnen hat. „Schuld“ daran hat sicher auch die tolle Wirtschaft bei St. Magdalena.

Der Gipfel ist erreicht, nun ist Zeit für eine zweite Jause. Georg hat für sich und Letu einen Nudelsalat gemacht, ich bleibe mit Biggi bei der klassischen Jause. Zumindest für heute.

Es schmeckt, das Wetter ist fein und so bleiben wir eine Weile sitzen. Für die Buben gibt es auch noch was zu sehen, der Rettungshubschrauber hat einen Einsatz bei der gegenüberliegenden Bettelwurfhütte…

Nun müssen wir vom Gipfel erst in die Wechselscharte abklettern, die Schlüsselstelle ist mittlerweile mit einem Seil entschärft. Den Jungs ist der kompakte Fels aber doch mehr geheuer als das Seil.

Noch ein paar Meter durch und über Latschen, dann ist die Wechselreise erreicht.

Wir genießen noch einmal den Ausblick ins Unterinntal, zum Kellerjoch und den ganzen Tuxer Alpen. Dann werden die Schuhe gut gebunden, jetzt kommt der große Spaß des Tages…

Wir starten in die Wechselreise, die im oberen Teil leider schon ein wenig abgelaufen ist. Aber je weiter wir in die Reise kommen, desto besser geht das Laufen in Ebendieser.

Letu beweist mal wieder sein Talent als Bewegungsmeister, der macht auch schon das eine oder andere Kunststück.

So pulverisieren wir die Höhenmeter in keiner Zeit, rasch geht es nach unten, zum Wegzusammenschluss von der Bettelwurfhütte.

Letu kann gar nicht genug bekommen und macht noch ein paar Extrarunden, während Biggi, Georg und ich auf dem Normalweg weiterlaufen.

Im unteren Teil fast schon Dschungel-ähnlich, erreichen wir schließlich die Wasserfassung Halltal und damit auch die Bergstraße.

Über den Fluchtsteig erreichen wir rasch den Parkplatz. Von hier sieht man die Hüttenspitze fast unscheinbar als vorgelagerter Gipfel zum Bettelwurf und der Wechselspitze. Die Füße werden zur Linderung noch in das Kneippbecken gehängt, damit ist dann alles erreicht, das wir uns vorgenommen haben!

Ein wunderschöner Tag mit einigen Highlights, es hat allen Spaß gemacht und wird, zumindest von mir, sicher bald mal wiederholt.

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:31 h
Gesamtlänge: 9,83 km
Höhenmeter: ∆ 1.068 m / ∇ 1.086 m

250827 Wanderung Plansee (976m)

Heute stehe eine eher gemütliche Wanderung um den Plansee auf dem Programm. Das Wetter ist zuerst nicht so schön, aber es soll noch besser werden.
Von der Hütte fahren wir erst zur Mama, denn sie ist heute mit von der Partie… dann fahren wir zum Seespitz am Plansee.

Mittlerweile mit neuer, moderner Brücke ausgestattet, so starten wir unsere Wanderung direkt am Camping Seespitz.

Es ist noch kühl, doch angenehm. Wir gehen an der Westseite des Sees, am Fuße des Tauerns entlang. Die Uferregion, die Spiegelungen im Wasser, das Spiel der Wolken in der spiegelglatten Oberfläche des Sees, es ist magisch hier!

Bald erreichen wir den Übergang zwischen Plan- und Heiterwanger See. Hier wechseln wir die Ufer, nun geht es südseitig immer auf der ruhigen Seite des Sees nach Osten. Ein Blick zurück steht der Tauern vor uns, den ich vor Zeiten mit Papa überschritten habe.

Es ist noch ruhig am Uferweg. Der erste Teil war noch auf einer neu gebauten Forststraße, nun gehen wir auf einem schönen Steig um den See.

Manchmal fährt das Schiff der Planseeschifffahrt vorbei, dann klatschen ein paar Wellen ans Ufer. Ansonsten ist es unglaublich ruhig und entspannt.

Mama und Biggi versuchen es an einem Bootssteg mit „Bootsstoppen“, aber ohne Erfolg. Niemand kommt vorbei.

Also wandern wir weiter, hier am wilden Südufer sind die Hänge des Lichtbrennjochs ständig in Bewegung, viel Schutt wird hier abgelagert. Die Vegetation hat sich an dieses raue Klima gewöhnt. Ahorn, Wacholder und viel Staudenwerk versuchen hier ihr Glück mit der Ansiedelung.

Die Reste der letzten Bergstürze sind noch gut sichtbar und müssen immer wieder überquert werden. Hier zeigt sich die Natur von ihrer harten, zerstörerischen, aber eben auch kreativen und erneuernden Seite.

Und dann entdecken wir eine kleine Sensation. Schon ein paar Mal sind wir heute an rötlichen Moospolster vorbei gelaufen, jetzt entdecken wir einen kleinen Sonnentau, dann noch einen, und plötzlich ganze Haufen dieser fleischfressenden Pflanze.

Es ist wärmer geworden, nun kommen schon mehr Leute, um hier am Plansee zu entspannen, zu schwimmen oder auch mit dem Kajak zu fahren.

Und wir erreichen bald schon den letzten Teil unseres Ausflugs. Wir passieren noch die Fürchterlichhütte, ein Kleinod am See (Privathütte), dann sind wir am östlichsten Punkt angelangt.

Hier haben wir nochmals einen schönen Ausblick auf den Tauern, an dessen Fuß wir die Wanderung gestartet hatten.

Auch der Säuling, den wir vorgestern bestiegen hatten, liegt im Zwickel vor uns.

Am zweiten Campingplatz vorbei erreichen wir einen Kiosk, dort gönnen wir uns einen Kaffee und eine kurze Pause. Dann beschließen wir, mit dem Schiff die Rückfahrt zum Seespitz zu absolvieren.

Wir haben Glück, ich habe mit mit dem Zeitplan vertan, aber da wir ein paar Minuten zu früh sind, schaffen wir dennoch das Boot. Am Deck finden wir einen Sitzplatz mit Aussicht.

Und so tuckern wir mit der „MS Wilhelm“ gemütlich über den See, in kurzer Zeit erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt.

Der Kapitän, ein junger Mann, hat sichtlich Spaß und keine Hektik bei der Arbeit. Und er strahlt Gemütlichkeit aus.

Das Auto steht direkt an der Anlegestelle, wir fahren wieder retour. Zuerst zu Mama nach Hause, dann weiter auf die Hütte. Es ist noch früh am Tag, daher haben wir noch genügend Zeit, die Sonne und die Gemütlichkeit der Veranda zu genießen.

Am Abend haben wir´s noch gemütlich, gutes Essen und feine Gespräche runden den tollen Tag ab!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:04 h
Gesamtlänge: 9,87 km
Höhenmeter: ∆ 107 m / ∇ 106 m

250826 Bergtour Litnisschrofen (2.068m)

Heute haben wir eine Bergtour mit meinem Papa ausgemacht, wir treffen uns bei ihm zu Hause, dann fahren wir ins Tannheimertal, zum großen Parkplatz am Haldensee.
Am Strindenbach entlang, einem bekannten Canyoningbach, steigen wir steil hoch.

Der erste Weg ist wirklich steil, aber als wir am oberen Ende, am Forstweg ankommen, legt sich der Weg zurück und es wird wieder angenehmer zu gehen.

Durch lichten Wald wandern wir erst in Richtung Nesselwängler Edenalpe, dann zweigen wir ab zur Gräner Ödalpe

Nun öffnet sich das Gelände und wir bekommen an diesem wunderschönen Tag eine tolle Rundumsicht auf die Tannheimer, Lechtaler und Allgäuer Alpen.

Nun führt der Weg nach Westen, der Litnisschofen ist unser heutiges Tagesziel. Ich habe ehrlich gesagt noch nie was von diesem Berg gehört, aber Papa, der hier öfter am Weg ist, hat das Ziel gewählt.

Rasch kommen wir weiter, bis zum Gipfelstock ist der Weg einfach, dann wird es felsig und kiesig.

Stahlseile sind als zusätzliche Sicherheit eingebaut, und so manche Stelle ist ein wenig angenehmer zu gehen.

Über einen Grat steigen wir nun eben zum Gipfel hinüber. Schließlich haben wir unser Ziel, den Litnisschrofen (2.068m) erreicht.

Der Rundblick ist super, wir sehen im Nordosten die Krinnenspitze und dahinter gleich die berühmten Tannheimer Berge, Rotflüh, Gimpel, Köllenspitze und Gehrenspitze.

Auf dem Gipfel wird gejausnet, dann, es ist eher eng, steigen wir wieder ab.

Erst wollen wir über das Grat zur Strindenscharte, aber der Weg schaut „ungut“ aus und wir beschließen, auf dem gleichen Weg wieder abzusteigen.

Die Mähder unter dem Gipfel werden von Schafen und auch Kühen beweidet, wir treffen den Ziegenhirten, der gerade Salz zu seinen Schützlingen gebracht hat.

Wir steigen an der Gräner Ödalpe vorbei ab, dann kommt noch ein von Kühen zertretener Pfad, der uns weiter zur Nesselwängler Edenalpe führt.

Im Norden sehen wir den markanten Einstein mit dem steilen Gipfelanstieg. Aber die Gegend ist schon wesentlich lieblicher als die letzten Bereiche, die wir besucht hatten…

Rückblickend zeigt und der Litnisschrofen noch eine abweisende Seite, brüchiges Gestein und gar nicht so einladend. Da war die Südseite schon besser zum besteigen.

In der Nesselwängler Edenalpe. Im Tannheim kann man schon die Nähe zum Allgäu erkennen, denn hier heißen die sonst in Tirol genannten Almen eben Alpe und nicht Alm.

Ein junges Pärchen führt den Betrieb, wir bekommen guten Kaffee, Bier und einen Apfelstrudel. Perfekt gestärkt machen wir uns auf den Rückweg zum Auto.

Wir liefern Papa wieder zu Hause ab, dann fahren wir wieder zum Baumplatz in Pflach. Hier stellen wir das Auto ab und wandern die letzten Meter hoch zur Hütte. Ein feiner Kaffee wird zubereitet und wir genießen die Nachmittagssonne!

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:40 h
Gesamtlänge: 12,32 km
Höhenmeter: ∆ 999 m / ∇ 961 m

2508025 Bergtour Säuling (2.048m)

Biggi und ich sind am Sonntag auf die Hütte gefahren. Das Wetter hat sich über das Wochenende beruhigt, daher beschließen wir, direkt den Hausberg, den Säuling zu besteigen. Von der Hütte aus sparen wir uns ca. 150 Höhenmeter…

… dafür müssen wir den ersten Teil über die Forststraße aufsteigen. Doch nach dem unspektakulären Start erreichen wir bald den Steig.

Die gabelt sich der Weg nochmals, gerade aus erreicht man das Pfacher Älpele, Koflerjoch und die Sieben Täler, wir zweigen nach Links in Richtung Säulinghaus.

Zuerst noch ein wenig im Wald, wird die Vegetation immer lichter und wir bekommen einen Blick auf unser Tagesziel.

Am aktuell geschlossenen Säulinghaus machen wir eine Trinkpause und verstecken eine Flasche Bier, die wir extra für den Schluss mitgenommen haben.
Die Wirtschaft wurde nach vielen Jahren geschlossen, da bestimmte Investitionen in das Haus nicht mehr getätigt wurden. Nun schaut das geschichtsträchtige Haus einer unsicheren Zukunft entgegen…

Anstatt wir üblich auf den Gipfel zu gehen, haben wir beschlossen, zuerst die Umrundung des Säulingsockels anzugehen. Dafür zweigen wir direkt beim Winterraum in westliche Richtung ab.

Über große Schotterreisen und vorbei an kompakten Felswänden wandern wir fast eben in Richtung Pilgerschorfen. Über uns thronen die 12 Apostel, so ist der zackige Grat zwischen Pilgerschrofen und Säuling genannt.

Es ist angenehm warm, nicht zu heiß. Es liegen schon einige Cirren in der Luft, der nächste Wetterumschwung kündigt sich an.

Auf den Schotterreisen haben wir Glück, Steinböcke haben sich zu einem Stelldichein versammelt. Sie ignorieren uns gekonnt, man könnte fast meinen, wir Wanderer sind ihnen egal.

Im Westteil des Säulings war vor einigen Jahren ein großer Kahlschlag des Bergwaldes, nun hat man eine tolle Aussicht auf den Talkessel und den Eingang zum Lechtal.

Im Nordwesten liegt Vils, Pfronten und die Allgäuer Seen im Voralpengebiet. Immer wieder staune ich, wie abrupt der Wechsel vom Berg- zum Flachland hier am Säuling von Statten geht.

Am Wegesrand gibt es viel zu bestaunen, wie zum Beispiel den grün-metallischen Käfer, der regelmäßige Löcher in ein Pestwurzblatt stanzt. Nun wandern wir flach und teils abwärts auf Deutschem Staatsgrund.

Mit der Wilzsulzhütte erreichen wir den niedrigsten Punkt am Sockel des Säulings. Die Hütte wird gerade renoviert, das ist wohl dringend notwendig geworden.

Nun geht es wieder bergauf, durch uralten Waldbestand, hier darf der Wald noch Wald sind, ohne großen Eingriff durch den Menschen.

Wechseln wandern wir durch den Wald, dann wieder über kleine Lichtungen, die den Blick ins wunderschöne Allgäu eröffnen.

Schließlich erreichen wir wieder eine Abzweigung, jetzt geht es über steile Pfade endlich hinauf zum Gipfel. Den Start macht eine Eisenleiter, der Weg anschließend ist relativ einfach.

Steil führt der Steig ziemlich gerade durch die Nordwand, es ist teils schattig und angenehm zu gehen. Die Temperaturen sind mittlerweile wieder recht hoch, da ist Schatten höchst willkommen.

Die Aussicht auf das Alpenvorland, Tegelberg und Schloss Neuschwanstein ist wunderbar.

Rasch haben wir die Wand durchstiegen, der Wegweiser am Anfang hat uns beide ob der Länge ein wenig verunsichert… zum Glück war das wohl eine falsche Angabe.

Über die Gamswiese geht es nun weiter über breite Wege hinauf zum Gipfel.

Das letzte Stück ist nochmals ein wenig felsiger, schließlich erreichen wir den Gipfel des Säulings (2.048m). Das neue Gipfelkreuz, von meinem Cousin gezeichnet, strahlt uns schon entgegen. Ein würdiger Ersatz für das ehemalige Holzkreuz.

In den Osten geblickt sehen wir den massiven Bergstock des Wettersteins mit der dominierenden Zugspitze, vor uns liegt das Koflerjoch, dahinter die Soldatenköpfe und ein Teil des Plansees, bei der „Forelle“. Morgen wollen wir dort stehen…

Während im Südwesten noch die Allgäuer und Lechtaler Berge sind, öffnet ich das Land im Nordwesten und wird „Brettl-eben“.

Das neue Gipfelkreuz, wie schon oben beschrieben, finde ich sehr gelungen.

Nach einer feinen Pause am Gipfel machen wir uns an den Rückweg, dieses Mal geht es über die österreichische, bzw. Südseite hinab zu Säulinghaus.

Das Grenzschild bei der Gamswiese steht noch, der Unterstand der Zöller ist nur mehr schwer erkennbar.

Ein paar Stellen sind seilversichert, generell ist die Südseite häufiger begangen und auch speckiger. Dennoch ist der Weg gut zu begehen und rasch erreichen wir wieder den schönen Boden vor dem Säulinghaus.

Nun holen wir unser Bier aus einer Felsnische, es ist jetzt richtig kühl. Damit setzen wir uns zum Säulinghaus und genießen die feine Sonne und den Durstlöscher!

Der weitere Weg ist nur ident mit dem Aufstieg, erst über den Steig, dann die letzten Meter über den Forstweg. Schließlich erreichen wir wieder unsere Hütte.

Wir setzen uns noch auf die Terrasse, die Sonne schein noch ein wenig her. Dann bereiten wir das Essen her, es gibt heute Pfifferlinge mit Spiralnudeln. Dazu einen guten Salat, ein herrliches Menü.

Nach einem gemütlichen Abend, einem Kartenspiel und Gesprächen krabbeln wir müde ins Bett, es war ein langer, aber feiner Tag!

Tourendaten
Gesamtdauer: 7:09 h
Gesamtlänge: 13,69 km
Höhenmeter: △ 1. 331 m / ▽ 1.311 m

250823 Wanderung Lanser Alm (1.735m)

Es ist zwar nicht wolkenlos, aber trocken. So beschließen Biggi und ich, rasch auf die Lanser Alm zum Mittagessen aufzusteigen! Dort gibt es wunderbar gute Momo´s (Dumplings)

Wir starten beim Tennisplatz in Sistrans, von hier erreichen wir rasch den Waldweg, der uns ziemlich direkt hinauf zur Alm führt.

Immer wieder ziehen Nebelschwaden durch den Wald, die Temperaturen sind dennoch sehr angenehm und gerade richtig zum Wandern.

Ich persönlich mag ja die Stimmung im Wald, wenn es neblig ist. Ein toller Kontrast zum sonst oft schönen, wolkenlosen Wanderwetter.

Überall sehen wir kleine Wunder, wie zum Beispiel Spinnenweben, die nun durch den Nebel ein wenig Tau abbekommen haben und sichtbarer sind als üblich.

Der Ochensteig ist, wie gesagt, direkt, kurz und daher auch teilweise steil. Genau so steht es auch auf den Schildern, die uns den Weg weisen…

Der Vorteil, wenn man so rasch Höhe macht… man erreicht das Ziel dementsprechend schneller. Und so steil ist der Weg dann auch wieder nicht, wie hier suggeriert wird…

Schließlich erreichen wir auch die Alm, die seit heuer Nepalesische Pächter hat. Und bei uns schon ein wenig den Ruf einer guten Einkehr hat… die Momo´s sind echt toll!

Wir bekommen eine gemütliche Bank vor der Hütte, rasch sind Getränke, eine Portion Momos und eine Ramensuppe bestellt. Bald schon genießen wir ein feines Mittagessen.

Das Wetter bessert sich auch ein wenig, die Sonne kommen zwischen den Wolken durch und wir genießen die Pause auf der kleinen, aber feinen Lanser Alm.

Beim Runtergehen finden wir noch einige Eierschwammerln und auch Steinpilze, die willig in unsere Taschen springen. So ist das Abendessen auch schon gesichert… heuer ist ein tolles Pilzjahr, die Schwammerln sprießen überall!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:28 h
Gesamtlänge: 7,49 km
Höhenmeter: △ 738 m / ▽ 726 m

250820 Kaunergratrunde – Abstieg nach Mandarfen

Wir wachen auf, das Geräusch vor dem Fenster ist nur eine Bestätigung des Wetterberichts. Die Kaltfront ist eingezogen und macht unsere weiteren Pläne zu Nichte. Schweren Herzens beschließen wir, die Tour hier abzubrechen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir unsere Siebensachen, und wandern über den erst steilen Steig nach Mandarfen ab.

Bevor wir starten, rufe ich noch beim Taschachhaus an, um unsere Buchung abzusagen. Natürlich ist der Wirt nicht erfreut, aber es bringt auch nichts, heute zum Taschachhaus zu wandern und morgen im festen Regen zurückzugehen.

Zuerst wandern wir zum See, danach wandern wir am Talsteig abwärts. Schnell erreichen wir tiefere Gefilde.

Ein netter Weg, direkt unter dem Fulderer Höhenweg, führt uns ins Tal.

Ein Blick über die Schulter zeigt nochmals das Skigebiet und die Riffelseehütte.

Im Pitztal ist alles so steil und schräg, dass sogar die Sitzbänke schräg gebaut werden…

Wir erreichen nach ca. einer Stunde Mandarfen, gleich gehen wir zur Bushaltestelle. Wir sind nicht die Einzigen, die heute von hier wegfahren

Bald kommt der Bus, wir bekommen einen feinen Sitzplatz. Der Bus wird mit jedem Stopp voller, daher freuen wir uns über unser Glück mit dem Platz.

In Imst steigen wir auf den ICE um, der uns rasch nach Innsbruck bringt. Früher als geplant erreichen wir die Landeshauptstadt.
Am nächsten Tag ist das Wetter echt „grottig“, daher sind wir froh um unsere Entscheidung. Eine tolle Tour in einer urtümlichen Landschaft. Uns hat es sehr gut gefallen!

Tourendaten
Gemamtdauer: 1:07 h
Gesmmtlänge: 4,68 km
Höhenmeter: ∆ 5 m / ∇ 587 m

250819 Kaunergratrunde – Cottbuser Höhenweg (2.677m)

Eine feine Nachtruhe geht zu Ende und ein neuer Tag beginnt. Gut gerastet frühstücken wir erst mal auf der Kanuergrathütte, dann richten wir uns für die nächste Etappe her. Von der Veranda der Hütte aus sehen wir den Hüttensteinbock „Frederick“…

Das Wetter ist gut, die Temperaturen relativ warm, die Sonne lugt schon hinter den Bergen hervor. Heute steht der Cottbuser Höhenweg vor uns, mit einer etwas geänderten Wegeführung, wegen Steinschlaggefahr.

Die Hütte thront von dieser Seite aus Hoch über dem Planggerroßtal, hier hatten wir einen tollen Aufenthalt und eine wahrlich unglaublich spannende Aussicht.

Wir nehmen den einfachen Weg durch das Tal, wir müssen ein gutes Stück auf dem Weg ins Pitztal, dabei verlieren wir einiges an Höhe.

Während wir bei der Hütte noch Blockgletscher um uns herum hatten, neben vielem Moränengeröll, kommen wir nun bei einem kleinen sumpfigen See vorbei, der mit dem Schlick der umliegenden Gletscher gespeist und gebildet wurde.

Ein Blick über die Schulter zeigt uns die beeindruckende Wazespitze mit dem Gletscher auf der linken Seite.

Neben uns fließt ein sehr aktives Bächlein, das von den ganzen abschmelzenden Gletschern in der Umgebung gespeist wird.

Auch die Spuren der letzten Gewitter sind noch gut sichtbar, einige Murenstriche liegen in diesem Tal und der originale Cottbuser Höhenweg ist mittlerweile auch gesperrt, zumindest in Teilen.

Wir haben nun fast 700 Höhenmeter abwärts geschafft, nun geht es über eine Brücke und dann geht der ehemalige Notweg hinauf zum Höhenweg.

Dieser Weg ist ab heuer wahrscheinlich der neue Weg, einiges an Arbeit war das Anlegen, wir wir hier immer wieder sehen. Der Pfad ist steil, aber angenehm zu gehen.

Wir erreichen eine Schulter unterhalb des Steinkogels, hier machen wir eine kurze Pause, bevor wir den nächsten Abschnitt in Angriff nehmen.

Zuerst ist das Gelände noch relativ flach und gut zu gehen, ein paar Steinhalden müssen überquert werden…

… dann wird es steiler. Eine Stufe, auch als die Schlüsselstelle bezeichnet, ist mit Seil und Klammern entschärft und liegt schnell hinter uns.

Der weitere Weg schmal und teilweise ausgesetzt. Es empfiehlt sich, hier mit hoher Konzentration zu gehen, ein falscher Schritt wäre nicht so angenehm.

Wieder kommen wir an eine Stelle, die abgerutscht ist, ein Alternativweg wurde schon eingerichtet und führt uns zwar steil, aber sicher nach oben, zum Umgehen der abgebrochenen Stelle.

Seit der Schulter haben wir immer wieder Ausblicke auf den Rettenbachferner, der nun direkt vor uns liegt. Unter uns liegt steil und eng das Pitztal.

Nach einiger Zeit kommen wir wieder an eine flachere Schulter, nun sehen wir schon unter Tagesziel, den Rifflsee vor uns.

Zuvor wollen wir aber noch eine Abzweigung auf den Brandkogel machen, dieser Aussichtsberg liegt direkt am Weg und sollte nicht allzu lange Zeit zur Besteigung in Anspruch nehmen

Der Rucksack bleibt bei der Abzweigung. Steil führt nun der Weg nach oben, ein paar Kraxelstellen erfreuen das Gemüt und sorgen für Abwechslung.

Der Ausblick auf den See, den Rettenbachferner und auch die Pitztaler Gletscher wird von Meter zu Meter besser.

Und schon bald haben wir den Gipfel erreicht. Ein kleines Kreuz ziert den Gipfel des Brandkogels (2.677m). Wir haben die Brotzeit im Rucksack, nur ein Fernglas dabei.

Daher beschränkt sich unser Aufenthalt auf eine feine Umschau, dann steigen wir wieder den Teilen Berghang hinunter. Im Tal sehen wir schon den Ort Mandarfen.

Bald erreichen wir unsere Rucksäcke, wir sind mittlerweile sehr hungrig und freuen uns sehr auf die gute Jause.

Nach guter Rast wandern wir zum Riffelsee. Hier sehen wir mit Erstaunen die höchstgelegene Flossfahrt Europas… einen Kaffee gibt es beim Kiosk leider nicht!

Es ist noch früh, daher wandern wir im Gegenuhrzeigersinn um den See herum.

Obwohl wir keinen Kaffee bekommen, machen wir doch eine kurze Rast am See und lassen unsere Füße ins eiskalte Wasser gleiten. Lange bleiben die Extremitäten nicht im Wasser, schon die kurze Exposition führt zu stechendem Kälteschmerz in den Zehen… es ist eindeutig Gletscherwasser…

Dennoch wollen wir (zumindest nachher) die Abkühlung und Erfrischung nicht missen.

Der weitere Weg führt nun am Südufer des Sees in Richtung Riffelseehütte (2293m).

Diese Hütte liegt im Skigebiet und ist im Winter, wie auch im Sommer gut besucht. Dennoch kommt gleich wieder das typische Hüttenflair auf, das die Alpenvereinshütten ausstrahlen. Wir holen uns Getränke an der Theke, dann bekommen wir noch unser Mehrbettzimmer zugeteilt.

Der Abend verläuft wieder ruhig, es gibt zum Abendessen ein Buffet, später im Zimmer treffen wir noch unsere Mitbewohner, die Deutsche, die wir schon seit der Verpeilhütte immer wieder treffen, und ein junges Pärchen. Es ist angenehm ruhig und schon bald verfallen wir in einen tiefen Schlaf!

Tourendaten
Gesamtdauer: 6:51 h
Gesamtlänge: 12,48 km
Höhenmeter: ∆ 836 m / ∇ 1.364 m

250818 Kaunergratrunde – Kaunergrathütte (2.817m)

Nach einer feinen Nachtruhe im Zweibettzimmer frühstücken wir erst ausgiebig auf der Hütte, bevor wir uns auf den Weg zur zweiten Etappe machen. „Morgenstund hat Gold im Mund“, das stimmt auf jeden Fall, die Stimmung in der Früh ist magisch!

Wir gehen die ersten Schritte nach Süden im Schatten, doch schon bald sehen wir ober uns die ersten Sonnenhänge und damit auch die wärmeren Regionen.

Wir erreichen die Sonne und es ist schlagartig um ein Stück wärmer. Der Weg führt steil hinauf zu den Madaschtürmen, diese prägen eine Weile unseren Weg.

Mächtig, zerklüftet und unnahbar schauen sie aus, diese Türme. kletternd bewegt man sich hier im IV Schwierigkeitsgrad, allerdings ist die Kletterei sehr ausgesetzt und auch brüchig… wir müssen zum Glück nur darunter durch!

Zurückschauend sehen wir bis ins Inntal, die Aussicht wird mit jedem Schritt besser. Die Landschaft aber auch karger und karger…

Nun biegt der Weg um den Fuß des Schwabenkopfes herum und wir bekommen einen ersten Blick auf den Madatschferner.

Am unteren Ende der Moräne ist ein kleiner Gletschersee, der hier wohn dank der warmen Temperaturen entstanden ist.

Je näher wir kommen, desto größer erscheint der Gletscher. Die letzten Sommer haben aber schon ihre Spuren hinterlassen, die Oberfläche ist eisig, und verglichen mit der Karte ist der Rückgang schon sichtbar.

Der Aufstieg über das Blockgestein ist teils mühsam, besonders wenn man wieder einmal den Weg verfehlt. Dann heißt es wieder, in dem instabilen Gelände den richtigen Pfad zu entdecken.

Wir steigen immer höher, vor uns ist eine Gruppe, die schon das Madatschjoch erreicht hat. Diesen Übergang müssen wir auch bewältigen. Der untere Teil ist mit einer Leiter entschärft, insgesamt ist der Weg bröslig, aber doch gut zu begehen.

Der obere Teil des Madatschjochs ist dann nochmals seilversichert.

Es ist eine hochalpine, öde, aber wunderschöne Gegend. Wenig Pflanzenbewuchs, aber es gibt sie doch, die Überlebenskämpfer… in Nischen, windgeschützt und in der Sonne, keinem zarte Gewächse.

Einmal versteigen wir uns, die Abzweigung auf den richtigen Weg war leicht zu übersehen. Rasch sind wir in unangenehm bröckligem Gelände, das fast keinen stabilen Schritt erlaubt. Mit ein paar Spreizschritten überwinden wir den unguten Teil und erreichen wieder den halbwegs festen Weg.

Schlussendlich erreichen wir das Apere Madatschjoch (3.030m), und der Blick in das Planggeroßtal öffnet sich vor uns.

Wir müssen am Grat in Richtung Schneeiges Madatschjoch (3.020m), einem früheren Übergang, als der Gletscher noch weiter hoch reichte. Der Grat ist wieder drahtseilversichert und gut zu gehen.

Bald schon steigen wir unter der unter Kletterern bekannte Wazespitze hinab ins obere Tal, in Richtung Kaunergrathütte.

Es ist wirklich eine tolle, aber eigene Mondlandschaft, durch die wir uns hier bewegen.

Rückblickend sehen wir die zwei Joche, links das ein wenig niedrigere Schneeige-, rechts das von uns überschrittene Apere Madatschjoch.

Bevor wir zur Hütte gehen, zweigen wir nochmals vom Weg ab und bestiegen den unscheinbaren Planggerroßkopf (3.057m), da diesem am Weg liegt und auch

Auch hier fällt uns die Wegfindung schwer, aber wir stiegen einfach ziemlich direkt auf den Kopf, am Schluss finden wir wieder den Weg. Hier machen wir eine längere Pause, und verzehren unsere Brotzeit.

Wir schauen uns ein wenig um, dann sehen wir plötzlich Steinböcke, 2… 4… 7… immer mehr dieser beeindruckenden Tiere fallen uns auf. Gut getarnt liegen sie in einer Schotterhalde gegenüber, mit dem Fernglas super beobachtbar.

Nach ausgiebiger Pause, Biggi stellt sich nochmals vor die zwei Joche, damit ich noch ein Foto machen kann, wandern wir weiter zum Tagesziel.

Ein wenig versteckt liegt die Hütte auf einem schönen Boden, den wir nach kurzem Abstieg nun erreichen.

Wir setzen uns auf die Terasse, die Sonne brennt ganz nett herunter, daher suchen wir ein wenig Schatten. Das Bier schmeckt mir heute besonders gut!

Die Hüttenleute sind super, rasch sind wir eingecheckt, wir sind wieder in einem Zweibettzimmer. Wir bekommen alle Infos von der Hüttenwirtin, auch Weiteres zum morgigen Weg.
Im späteren Verlauf kommt noch „Frederick“, der Hüttensteinbock auf eine Stippvisite vorbei. Natürlich sorgt das bei allen Wanderern für großes Hallo!

Am Abend bekommen wir ein tolles Menü kredenzt, wir lesen noch ein wenig in der Stube und später im Zimmer, dann schlafen wir, gespannt auf den nächsten Tag, ein.

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:56 h
Gesamtlänge: 8,45 h
Höhenmeter: ∆ 1261 m / ∇ 472 m