250511 Wandern Halltal und Issjöchl (1.668m)

Zusammen mit der Schwester von Biggi wollen wir wieder mal das gute Wetter und die tolle Umgebung nutzen. Wir haben uns heute den Issboden im Halltal als Ziel erkoren, in der Hoffnung auf üppige Blumenwiesen. Es ist noch früh im Jahr, aber wir wollen unser Glück probieren.

Vom Parkplatz am Hackl steigen wir erst ein Stück über die Forststraße, dann zweigen wir auf den uns so bekannten und geliebten Fluchtsteig an.

Im Halltal ist auch das Frühjahr angekommen, die Bäume schlagen aus und wir sind umgeben von leuchtendem Grün. Nicht umsonst ist das Frühjahr eine so beliebte Jahreszeit!

Nach einer Weile zweigen wir vom Fluchsteig ab ins Eibental. War das früher noch eher ein Geheimtipp, sind heute schon einige Leute am Weg. Dennoch ist die gefühlte Ruhe wohltuend.

Im Norden blicken die beeindruckenden Platten auf uns herunter, das Bettelwurfmassiv ist immer wieder beeindruckend.

Kurz bevor wir St. Magdalena (im Halltal) erreichen, kommen wir an einem kleinen Brunnen vorbei. Hier hat man eine gute Aussicht auf den Talschluss.

Dann erreichen wir das ehemalige Kloster. Ach hier, der Klosteranger in voller Blütenpracht. Da keimt Hoffnung auf, dass der Issanger auch in Blühte steht.

Wir folgen dem Steig von St. Magdalena weiter ins Tal hinein, schließlich erreichen wir die bekannten und beeindruckenden Herrenhäuser. Hier ist seit letztem Jahre ein wenig Wirbel, oder positiv formuliert Schwung in den Erhalt des ältesten Tiroler Industriebetriebs gekommen. Ich bin schon gespannt, wie es hier weitergeht.

Über die Dächer des Herrenhauses geblickt sehen wir die Hüttenspitze, die heute fast als Fixum auf unserer Liste steht. Letztes Jahr haben wir den Aufstieg nicht ganz geschafft…

Weiter gehts ins Tal hinein, hinauf zum Issjöchl. Hier schauen wir in den Kessel rund um das Stempeljoch. Da wäre noch genügend Schnee für eine spannende Figlabfahrt. Auch das schon länger ein Vorhaben auf meiner Liste.

Im Issanger blüht es dann doch ein wenig, wenn auch nicht so üppig wie erhofft. Dafür sehen wir hunderte Sumpfdotterblumen, die hier auf der sumpfingen Wiese gedeihen.

Die morastigsten Stellen wurden mit Stegen ausgestattet, damit das Schuhwerk halbwegs trocken bleibt. Darüber sind wir überaus glücklich.

Im Anschluss queren wir eine liebliche Wiese, bevor wir das Kartellerjöchl fast schon wieder umrundet haben.

Der Pfad wird enger, ebenso das Tal. Wir wandern nun durch lichten Wald wieder zurück in Richtung St. Magdalena.

An einer Biegung über dem Ochenbrünnl öffnet sich der Blick ins vordere Halltal, und die Aussicht ist wirklich grandios. Linkerhand ziehen ein paar Wolken an der Bergflanke entlang, rechts ist es blitzblau.

Schließlich erreichen wir wieder St. Magdalena, nun aber sind wir motiviert, ein wenig einzukehren. Wir bestellen uns ein gutes Mittagessen, und genießen die Sonne.

Schwer fällt der Aufbruch von diesem wunderschönen Platz. Hier könnte ich immer gefühlt ewig sitzen bleiben. Es zieht allerdings wieder ein wenig zu, daher stehen die Temperaturzeichen auch auf Weitermarsch.

Nun nehmen wir den „normalen“ Fluchtsteig vom der Raststätte, durch schönen Buchenwald geht es wieder zurück zum Parkplatz.

Das Wetter hat heute super mitgespielt, sehr angenehme Temperaturen, und die Einkehr war noch das i-Tüpfelchen der Tour.

Eine super Runde, die wir gerne wieder mal machen…

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:32 h
Gesamtlänge: 13,54 km
Höhenmeter: ∆ 917 m / ∇ 911 m

250510 MTB Aldranser Alm (1.511m)

Es wird Zeit, mein neues Mountainbike mal richtig auszuprobieren. Dafür bietet sich in meiner Umgebung die Aldranser Alm von zu Hause aus an. Nach einem guten Frühstück starte ich direkt an der Haustüre los. Erst muss ich ein Meter für die Dörferstraße fahren, doch schon bald zweige ich in den Wald ab. Über das Industriezentrum Aldrans/Sistrans erreiche ich den Almenweg.

Das Wetter ist perfekt, das Fahrrad ist super eingestellt und ich radle locker erst noch ein Stück über Asphalt, dann erreiche ich die Schotterpiste.

Die Wiesen sind schon voll in Blüte, teilweise sind die Bauern schon bei der ersten Mahd.

Über den Weg auf die Alm brauche ich nicht zu viele Worte wechseln, es ist eine gewöhnliche Forststraße, hier steht der Trainingsgedanke im Vordergrund. Unterwegs treffe ich ein paar Bekannte, es werden Höflichkeiten ausgetauscht.

Die Aussicht, an der ich mich nie satt sehen kann, ist heute wieder sehr gut. Die Wolken am Himmel ergeben einen schönen Kontrast, im Tal leuchtet das Grün empor.

Im Wald ist es angenehm kühl, das macht die nordseitige Auffahrt besonders im Sommer sehr attraktiv. Nach 1:15h erreiche ich die Alm, die schon geöffnet ist. Obwohl nicht arg viel los ist, kehre ich dennoch nicht ein, nach der Tour muss ich noch Sachen zu Hause erledigen.

Eine tolle Tour, die ich heuer wieder öfter machen möchte, nachdem ich letztes Jahr beim Mountainbiken ein wenig nachgelassen hatte!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:36 h
Gesamtlänge: 15,52 km
Höhenmeter: ∆ 801 m / ∇ 792 m

250503 Radlrunde Füssen

Gestern war das Wetter noch warm und sonnig, heute ist es zwar trocken, aber trüb. Leider… wir haben heute als Ausgleich zur Wanderung gestern eine Radltour vor. Wir fahren von Pflach über Vils nach Füssen und dann über den Schluxen wieder retour nach Pflach. Start ist bei der Hütte, so haben wir erst mal eine lustige Abfahrt vor uns.

Quer durch Pflach erreichen wir schon nach kurzer Strecke unsere erste Station, den Vogelbeobachtungsturm in Pflach. Diesen besteigen wir uns bewundern das renaturierte Gebiet um den ehemaligen Müllplatz. Wir glauben sogar, einen Biber kurz geschichtet zu haben…

Von Pflach fahren wir über die Radlbrücke in Lechaschau und weiter an den Lechauen, vorbei an Oberletzen zur sogenannten Bärenfalle, von der man auf die Musauer Alm aufsteigen kann.

Ein kurzes Stück müssen wir an der Haupstrasse entlang, dann fahren wir durch Musau und durch das Ranzental nach Vils.

Quer durch Vils, am Betonwerk Schretter vorbei fahren wir zum Alatsee. Hier überschreiten wir die Grenze nach Deutschland, nur ein kleines Schild erinnert daran. Hier müssen wir ein paar Höhenmeter machen, dann erreichen wir den wundersamen See.

Hier machen wir nochmals eine kurze Pause, am Ufer lassen wir die Seele baumeln.

Der Alatsee, bekannt für die seltenen Rotalgen, ist in den letzten Jahren, wohl auch durch einen bestimmten Krimi bekannt und beliebt geworden. Dementsprechend viele Leute sind heute hier.

Am See entlang fahren wir dann weiter Richtung Füssen. Der Alatsee liegt wirklich wunderschön!

In Füssen machen wir eine kurze Kaffeepause, kaum haben wir im Garten unter dem Schirm platz genommen, beginnt es zu regnen. Wir waren den kurzen Guss ab, dann fahren wir weiter nach Schwangau. Hier sehen wir die berühmten Königsschlösser und auch das Gewusel, das diese zwei Schlösser auslösen.

Zum Glück müssen wir hier nicht stehenbleiben, sondern fahren direkt an den Massen vorbei zum Alpsee. Nun haben wir den Fürstenweg, der uns zurück nach Österreich führt, erreicht. Vorbei am Alpsee erreichen wir den alten Grenzübergang.

An der Grenze steht immer noch das kleine Zöllnerhaus, das ich aus meiner Jungend kenne. Hier sind wir als Familie so manches Mal spazieren gewesen.

Wir fahren nicht die normale Straße zum Schluxen ab, sondern fahren am Lusweg (Schwangauer Gitter) weiter bis nach Pinswang. Die Pinswanger Wiesen stehen schon in voller Blüte, der Säuling thront im Hintergrund.

Noch einmal müssen wir einen Aufstieg bewältigen, den Kniepass bei Pflach. Rasch haben wir auch dieses Hindernis überwunden und nun geht es nur mehr Flach nach Pflach!

Das Wetter ist wieder besser geworden, daher kehren wir noch im Gasthaus Alpenblick ein und gönnen uns ein spätes Mittagessen. Dann begeben wir uns wieder auf die Hütte…
Eine tolle Tour, das Wetter war besser als erwartet, bis auf den kurzen Guss in Füssen war es trocken und nicht zu heiß.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3,04 h
Gesamtlänge: 38,25 km
Höhenmeter: △ 512 m / ▽ 677 m

250502 Wanderung Stablalm (1.412m)

Biggi und ich haben beschlossen, ein feines Wochenende im Ausserfern, genauer auf der Hütte zu verbringen. Leider bin ich Gesundheitlich ein wenig angeschlagen, ein vor kurzem noch nicht ganz verdauter Fahrradsturz nagt an meiner Verfassung. Da ist leichte Bewegung an der frischen Luft bei Sonnenschein die beste Medizin.

Wir fahren über das Hahntennjoch ins Lechtal, in Elmen machen wir einen Zwischenstopp und wandern vom Parkplatz beim großen Wasserfall (Edelbach) hinauf zur Stablalm.

Erst geht es steil durch den Wald, dann öffnet sich ein wunderschöner Kessel unterhalb der Elmer Kreuzspitze

Auf den Gipfeln liegt hier noch gut Schnee, doch auch im Lechtal ist der Frühling unübersehbar angekommen.

Vorbei an der Jausenstation Stablalpe wandern wir weiter zur Stablalm. Erinnerungen an früher, als ich hier in der Nähe gewohnt habe, kommen auf. Hier auf der „Stabl“ bin ich des öfteren mit dem Mountainbike gewesen.

Leider hat die Alm heute geschlossen, ganz ist die Saison doch noch nicht angebrochen, aber bald schon werden hier die müden Wanderer gelabt!

Die Stablalm ist eine der wenigen Almen, die ich kenne, die über eine eigene Posthaltestelle verfügt! Postauto habe ich aber noch nie eines gesehen, hier in luftigen Höhen 😊.

Über den selben Steig wandern wir wieder ins Tal, beim Parkplatz setzen wir uns auf eine Bank und genießen die mitgebrachte Jause. So gestärkt fahren wir nach Reutte, um auf die Hütte zu gehen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:47
Gesamtlänge: 4,16 km
Höhenmeter: △ 406 m / ▽ 402 m

250419 Skitour Hoadl (2.340m)

Heute steht die letzte Skitour der Saison auf dem Programm. Wir gehen (wie übrigens letztes Jahr auch) wieder auf den Hoadl. Diese Tour ist toll, und oben am Gipfel gibt es auch noch einen Absacker zur Finalisierung der Skisaison

Die Verhältnisse sind gut, Leute sind allerdings nicht mehr so viele wie zur Hauptsaison. Uns ist das nur recht!

Als Aufstieg wählen wir die Damenabfahrt, die linkerhand (von der Talstation aus gesehen) zum Hoadl-Gipfel führt.

Es ist total schön und sonnig, sehr angenehme Temperaturen. Der Schnee ist angenehm weich. Und natürlich sind einige Skitourengeher auf dem Weg, mehr als Skifahrer…

Teilweise folgend wir der Piste, teilweise zweigen wir neben der Piste ins Gelände ab. Da der Schnee angetaut ist, ist das Steigen sehr fein und nicht rutschig. Nur in ein paar schattigen Stellen ist die Oberfläche vereist.

Wir sind überrascht, wieviel Schnee doch noch hier in der Axamer Lizum liegt.

Wir sind relativ spät am Weg, ein paar Abfahrer kommen in den Genuss von einer fast perfekten Firnoberfläche…

Schließlich erreichen wir den Schlusshang, ab hier geht es in angenehmer Steigung zum höchsten Punkt.

Vom Grat sehen wir ins wunderschöne Senderstal.

Schließlich erreichen wir das Gipfelkreuz und das riesengroße Hoadlhaus. Wir haben beschlossen, den Tag und die Skitourensaison gemütlich ausklingen zu lassen.

Wir setzen uns in die „Lizumer Liegestühle“ und stoßen auf eine tolle Saison an. Die Sonne lacht vom Himmel, nur eine kleine, lästige Wolke verdeckt immer wieder die Sonne.

Nach einer sehr gemütlichen Pause machen wir uns an die Abfahrt. Der Schnee ist schwer und sulzig, genau wie ich das mag.

Am Dohlennest machen wir nochmals eine Pause, heute lassen wir es krachen 😊.

Schließlich fahren wir die letzten Meter ins Tal, ein perfekter Tag, der uns sehr viel Freude gemacht hat. So lässt es sich schon gut aushalten…

Hinter uns liegt eine tolle Skitourensaison, die Freude auf nächstes Jahr ist schon da… aber jetzt kommt mal das Wandern und Bergsteigen dran!

Tourendaten
Gesamdauer: 2:25 h
Gesamtlänge: 6,93 km
Höhenmeter: △ 792 m / ▽ 792 m
Lawinenwarnstufe: 2 (Nassschnee)

250418 Radltour Rechenhof

Ich habe mir ein neues Mountainbike (Bio) gegönnt, ein Schnäppchen, das mir sehr viel Freude bereitet. Dementsprechend motiviert bin ich auch, das Bike gleich mal auszuprobieren.
Biggi erklärt sich bereit, mit zu begleiten. Eine Kleine Runde nach der Arbeit sollte für den Anfang genügen.

Ich hole Biggi in der Stadt ab, dann fahren wir zum Innsteg (Hans-Psenner-Steg) und über diesen raus aus der Stadt. Ab hier geht es leicht bergauf.

Über den Schillerweg fahren wir gen Osten, vorbei am Karmel-Kloster fahren wir in Richtung Rechenhof.

Über die Asphaltstraße fahren wir immer höher. Wir begegnen immer wieder den gleichen Leuten. Speziell zwei Herren mit Hund. Der Hund ist scheinbar nicht ganz so motiviert, daher müssen wir öfter stehenbleiben, um uns dann wieder zu überholen…

Am Rechenhof beenden wir unseren schnellen Ausflug. Das Wetter ist nicht besonders gut, es zieht zu und könnte bald zu regnen beginnen. Das wollen wir nicht riskieren.

Wir fahren fast den gleichen weg retour, ein paar Abkürzungen bauen wir in die Abfahrt ein. In der Stadt trennen wir uns wieder, während Biggi in der Stadt bleibt, muss ich wieder nach Hause, rauf nach Aldrans.

Ich bin sehr glücklich mit meinem neuen Radl, alles funktioniert bestens. Ich freue mich schon auf die Bikesaison 2025!

Tourendaten
Gesamdauer: 1:36 h
Gesamtlänge: 21,20 km
Höhenmeter: △ 514 m / ▽ 516 m

250412 Wandern Halltal, St. Magdalena (1.287m)

Im Frühjahr hat man die Qual der Wahl… Wandern, Skifahren, Skitouren… heute haben wir uns für eine kurze Wanderung ins Halltal entschieden. Das Wetter ist war und fein, da bietet sich dieser Platz gut an.

Hackl, Fluchtsteig, Bettelwurfeck… schon oft bin ich hier gewesen und fast ebenso oft habe ich den Weg beschrieben. Daher lasse ich heute hier die Bilder sprechen.

Viel Schnee ist nicht mehr vorhanden, auch hier im sonst recht schattigen Halltal. Die Sonne ist nun schon hoch genug, um auch den Talboden zu küssen.

Über den Fluchtsteig wandern wir erst höher, dann zweiten wir auf den erst steilen, aber sehr schönen Weg über das Eibental ab.

Und schon bald erreichen wir St. Magdalena. Heute ist der Gastbetrieb geschlossen, allerdings steht im Windfang ein Kühlschrank mit leckeren Getränken. Die Preise sind üppig, allerdings schmeckt der Gerstensaft speziell in der Sonne wunderbar!

Wir sitzen länger in der Sonne, es ist total fein. Und überraschenderweise sind heute fast keine Besucher her. Am Selfservice kann es ja nicht liegen…

Der Abschied von diesem schönen Platz fällt heute besonders schwer, zu fein ist es in der Sonne. Im Hintergrund sehen wir auch „unsere“ Hüttenspitze“, die wir heuer unbedingt wieder mal besteigen möchten.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:32 h
Gesamtlänge: 7,97 km
Höhenmeter: △ 522 m / ▽ 511 m

250411 Skitour Patscheralm (1.694m)

Die Skitourensaison neigt sich dem Ende zu, aber so richtig wahrhaben wollen wir das noch nicht. Also werden wir nochmals eine kurze Nachmittagstour auf die Patscher Alm probieren. Biggi und ich treffen am Parkplatz noch auf Doris und Doris, dann ist unsere Gefährtenschaft auch schon komplett…

Der Skibetrieb ist schon abgeschlossen, daher haben wir die Piste fast ganz für uns. Nur wenige weitere Skitourengeher sind auf dem Weg.

Die Piste hat einen überraschend guten Zustand, letzte Woche war mein Sohn noch hier Skifahren, das ginge heute wohl doch nicht mehr. Dennoch finden wir eine geschlossene Schneedecke vor.

Beim Queren der Forststraße treffen wir immer wieder Wanderern. Die Frühlingszeit ist immer faszinierend, hier treffen sich Skitouristen, Wanderer und Fahrradfahrer…

Die Forstwege wurden teils frei geschoben, daher müssen wir über größere Schneehaufen steigen, ansonsten ist die Piste wie schon gesagt, in sehr gutem Zustand.

Die Berge im Hintergrund sind bis in große Höhen schon schneefrei, besonders die Südseiten sind durch die starkende Sonne und die warmen Temperaturen rasch schneefrei geworden.

Der Schnee ist nicht überraschend sehr griffig und weich, ideal zum Aufsteigen. Einzig in den schattigen Bereichen muss aufgepasst werden, dort sind eisige Stellen vorhanden.

Über die Olympiaabfahrt sind wir den ersten Teil aufgestiegen. Dann zweigen wir auf den Ziehweg zur Patscher Alm (Familienabfahrt) ab, der scheint mehr Schnee zu haben. Hier begegnet uns ein Pistenbulli, der gerade Material einsammelt. Leider macht er mit den Ketten auch die schöne Abfahrt zunichte!

Kurz vor der Patscher Alm wird das Schneeband immer dünner und dünner. Während der Aufstieg sehr gut geht, bin ich schon gespannt wie wir hier abfahren werden.

Die Aussicht ins Stubaital mit Serles, Habicht und Zuckerhütl ist wunderschön, die Heiterwand und die Mieminger Kette im Oberland sind dank guter Fernsicht auch gut sichtbar.

Schließlich erreichen die die Patscher Alm, hier wollen wir es heute gut sein lassen!

Leider bin ich dem Schneeband ein wenig zu hoch gefolgt, nun müssen wir über die grüne Wiese zur Alm absteigen, zum Glück sind es nur ein paar Meter!

Die Alm ist geschlossen, das vorrätige Bier leider schon durch Vorgänger geleert, aber die Sonne lädt trotzdem zu einer feinen Pause ein!

Im Süden zieht feuchte Luft auf, das kann gut durch die Kondensstreifen gesehen werden, die nächsten Tage werden wohl nicht mehr ganz so schön sein.

Biggi und ich fahren ab, während Doris und Doris noch ein wenig die Sonne genießen wollen. Die Abfahrt ist richtig lustig, die Schneequalität sehr gut.

Einzig das schmale Band ist ein wenig herausfordernd, aber mit eine beherzten Schwung schaffen wir auch diese Stelle ohne Steinkontakt!

Vom Parkplatz aus sehen wir nochmals über die Heiligwasserwiese auf den Kofel… kaum zu glauben, dass die Tour heute doch noch so viel Spaß gemacht hat.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:14 h
Gesamtlänge: 6,29 km
Höhenmeter: ∆ 682 m / ∇684 m
Lawinenwarnstufe: 1

250322 Skifahren St. Anton am Arlberg

Immer wieder haben wir darüber gesprochen, heute haben wir es endlich in die Tat umgesetzt. Sara, Doris, Biggi und ich sind im Skigebiet Arlberg unterwegs.
Während in Innsbruck der Föhn wütet, ist es hier am Arlberg wunderschön und relativ windstill.

Das Skigebiet ist riesig, überall, auf jeden Gipfel führt eine Bahn. Es ist schon schräg. Der Schnee ist noch gut, allerdings schon recht weich. Das wird am Nachmittag sicher spannend.

Zu Mittag kehren wir in der Ulmer Hütte ein, zu spät stellen wir fest, dass es sich um eine AV-Hütte handelt. Der Name hätte das schon hergegeben.
Gestärkt sausen wir weiter über die Pisten, mit der Stunde wird der Schnee weicher und schwerer zu fahren.

Über den Tag verteilt haben wir ungefähr folgende Runde durchgeführt:

Bahnhof – Galzigbahn – Osthangbahn – Arlenmähderbahn – Valfagehrbahn – Ulmer Hütte – Mattunbahn – Kapallbahn – Mooserwirt – Bahnhof

Am Schluss kehren wir noch im Mooserwirt ein, es ist noch hell, aber die Feier ist schon voll am Laufen. Nach Sonnenuntergang wird es auf der Terasse kühl, wir wechseln nach Drinnen. Im Gasthaus wird es immer voller, um ca. 19:00 Uhr sagen wir „Good Bye“ und fahren die letzten Meter ins Tal.
Manch Besucher braucht nicht mal mehr Skier… 😊

Ein toller Tag in einem tollen Skigebiet. Apres Ski muss man mögen, die tollen Pisten, das Gesamterlebnis und die unkomplizierte Anfahrt per Zug waren aber super!

Und natürlich muss die tolle Truppe hier nochmals gesondert erwähnt werden, es hat sehr viel Spaß mit euch gemacht. Jederzeit wieder!

250320 Skitour Mittelstation Patscherkofel (1.765m)

Das Frühjahr kommt mit Riesenschritten, die Temperaturen schnellen in die Höhe. Es ist aber noch Zeit, ein wenig den Schnee zu genießen. Und so beschließen Biggi und ich, nach der Arbeit, noch ein kurzes Stück den Patscherkofel aufzusteigen.

Auf der Heiligwasserwiese ist nur noch die Piste selber weiß, der Schnee links und rechts schon abgeschmolzen. Es erinnert ein wenig an eine berühmt-berüchtigte 4 Teile Fernsehserie aus den 90ern.

Dennoch muss ich zugeben, die Schneequalität auf der Piste ist überraschend gut, die Piste gut präpariert und sehr griffig.

Nicht lange, und wir müssen uns ob der Temperaturen die Jacken ausziehen. Sobald wir in der Sonne aufsteigen, ist T-Shirt-Temperatur!

Das Wetter ist perfekt, der Himmel strahlend blau. Und Wind geht heute auch keiner! Einfach wunderbar und ein toller Ausgleich zu meiner hauptsächlich sitzenden Tätigkeit.

Wir sind bei weitem nicht die Einzigen, die auf die Idee gekommen sind, aber die Hochsaison für´s Tourengehen ist vorbei… wenig verständlich, ist doch das Frühjahr die eigentlich schönste Zeit zum gehen.

Die Sonne strahlt nun viel länger, die Luft ist warm und riecht schon ein wenig nach Frühjahr…

Der Aufstieg über die Olympiaabfahrt ist am Anfang steil, dann wird es aber immer flacher. Wir bleiben heute auf der „Olympia“, weil wir hier die feinste Sonne vermuten.

Und genau so ist es, während auf dem Ziehweg zur Patscher Alm schon Schatten vorherrscht, können wir hier die letzten Strahlen genießen.

Bei der Mittelstation beschließen wir, es für heute „gut-sein“ zu lassen. Es ist gemütlich, die Sonne wärmt noch ein wenig und wir können im Tageslicht die Abfahrt genießen.

Lange verbleiben wir nicht hier oben. Rasch haben wir uns für die Abfahrt gerichtet, dann lassen wir es krachen!

Der Schnee ist fein, aber schon von der schweren Sorte. Nach einem warmen Tag ist der Schnee natürlich dementsprechend aufgeweicht. Ich mag diese Verhältnisse, das Frühjahr ist einfach eine tolle Zeit zum Touren.

Ich hoffe, dass das nicht die letzte Tour bleibt… heuer macht mir das Tourenski- und Skifahren besonders viel Spaß.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:48 h
Gesamtlänge: 5,25 km
Höhenmeter: ∆∇ 675 m
Lawinenwarnstufe: 1