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230617 Canyoning Wiesbachl

Ein Canyoning-Wochenende steht vor der Tür. Gestartet wird heute mit einer Tour im Wiesbachl. Nachdem die Leute die Anzüge und Ausrüstung erhalten haben, begeben wir uns schon zum Ausgang der Schlucht…

Der Aufstieg ist schwül, aber machbar… klarer Weise schwitzen wir in den Neoprenanzügen wie wild…

Unterwegs bewundern wir den Lechzopf zwischen Forchach und Stanzach. Von hier, am Baichlstein, sieht man sehr gut über das Schwemmgebiet.

Dann erreichen wir den Einstieg. Nach einer kurzen Einführung (Sicherheitsgespräch) starten wir auch schon den Spaß.

Am Anfang wird die Schlucht noch ihrem Namen gerecht, aber schon bald rücken die Wände näher und wir erreichen den ersten Wasserfall.

Einer nach dem Anderen wird sicher ins Tosbecken abgelassen, dann kommt noch eine kurze und eine ein wenig längere Rutsche. Und schon sind wir erfrischt und haben den Aufstieg vergessen

Nach ein paar Metern im Bachbett erreichen wir den „Dom“, eine schön Felsformation, durch die wir hindurch müssen.

Zuerst stehen wieder ein paar erfrischende Rutschen auf dem Programm, dann seile ich die Teilnehmer über eine kurze Stufe ins sogenannte Loch ab.

Nachdem alle unten sind, steige auch ich ab und bereite den hohen Abseiler vor. Dieser Abseiler ist die höchste Stelle (ca. 16m), die wir bewältigen müssen.

Alle meistern die Stelle mit Bravour, während der Rest noch an der Abseilstelle wartet, können die ersten sich schon im Nahbereich des Wasserfalls ins die Sonne legen.

So ausgeruht geht es dann ans die zwei listigsten Stellen der Tour. Zuerst müssen alle durch den Fächer, eine Rutsche (gesichert am Seil),

um im Anschluss noch im (heute) Schongang durch die Waschmaschine geschleust zu werden…

Alle Teilnehmer wind geputzt, gewaschen und gestriegelt, da steht einem Gruppenfoto nach dieser schönen Stelle nichts mehr im Wege.

Wir folgen dem Bachbett bis zur Fahrradbrücke. Unter dieser befindet sich noch eine kurze Rutsche, wir wir auch noch mitnehmen. Dann finden wir uns glücklich und zufrieden beim Auto ein.

Das war wieder eine gemütliche Tour mit guten Leuten. Es hat allen, auch mir, sehr viel Spaß gemacht!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:40 h
Gesamtlänge: ca. 2 km
Höhenmeter: ca. 100 m
Abseilstellen: 6

221008 Canyoning Hochalpbach

Dies dürfte wohl eine meiner letzten Canyoningtouren für dieses Jahr werden. Umso mehr freue ich mich, dass zum Ersten der Hochalpbach begangen wird, zum Zweiten ein Trupp junger Einheimischer am Start steht. Abgerundet wird das Ganze mit Friedl als Canyoningguide!

Im Aufstieg

Der Zustieg ist rasch gewältigt, seit einiger Zeit stiegt man ein wenig höher in die Schlucht und nimmt so noch einen kleinen Abseiler mit.

Erste Abseilstelle

Dann sind wir schon im sehr kühlen Wasser. Bei der Gruppe handelt es sich um einen Junggesellenabschied, daher ist eine weithin sichtbare Verkleidung für den zukünftigen Bräutigam schon angebracht.

Die zweite Abseilstelle ist zwar einfach, aber von der Höhe her der höchste Absatz der gesamten Tour. Ca. 25m müssen wir neben einem Wasserfall abseilen.

Großer Abseiler

Die meiner Meinung nach schönste Stelle der Tour, eine Engstelle betreut Friedl, während ich das Seil verstaue und gleich weiter zu den Gästen abseile.

Beim Abseilen

Die Enge, wie ich sie nenne, ist wunderschön, der Wasserfall macht hier eine „Drehung“, sehr interessant zum anschauen und auch abseilen.

Es folgt noch eine kleine Rutsche…

… und ein paar kleine Abseiler, alles zusammen in schönster Landschaft.

Abseilstelle

Der Wasserstand ist heute perfekt, ein wenig mehr als im Sommer. Es ist auch ein wenig Schmelzwasser dabei, das erklärt die niedrigen Temperaturen.

Im unteren Teil der Tour ist viel Gehgelände, aber auch ein paar kleine Rutschen

Rutschen
Rutschen

Viel zu schnell erreichen wir wieder den Ausstieg, dort müssen wir noch ein paar Höhenmeter rauf zum Auto. Mit Neopren immer wieder eine Herausforderung.

Fast am Ende…

Eine tolle Tour mit feinen Gästen, so stelle ich mir eine Abschlusstour vor! Es hat allen sehr viel Spaß gemacht, und genau deshalb macht man solche Touren…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:40 h
Gesamtlänge: 1,4 km
Höhenmeter: ▲ 254 m / ▼ 254 m

220821 Wochenende in Reutte

Ursprünglich hatten wir geplant, auf den Krottenkopf in den Allgäuer Alpen zu kraxeln, dann, als der Wetterbericht nicht so respektabel ausgesehen hat, wurde die Planung zur Kreuzspitze in den Ammergauer Alpen umgebogen… doch Petrus meinte es nicht gut mit uns… zumindest zum Bergeln. Denn es hat geschüttet wie aus Kübeln.

Am Vormittag sind wir nach Füssen in den Sportmarkt gefahren, auf dem Weg dorthin konnten wir die Wassermassen am Mangfall bewundern…

Am Nachmittag beschließen Papa und ich, noch auf die Hütte zu spazieren, der Regen hat nachgelassen und so können wir ein wenig in die schöne Natur. Es hat in den letzten Stunden wirklich viel geregnet, dem entsprechend sprudeln überall die Bache… auch dort, wo sonst nie Wasser ist. Der Lettenbach in Pflach ist so ein Kandidat

Den Aufstieg zur Hütte bewältigen wir in „Null-Komma-Nix“, dort gönnen wir uns eine kleine Rast auf der Terasse, die Sonne ist nun ein wenig hervorgekommen…


Am folgenden Tag habe ich noch eine Canyoningtour, da der Wasserstand recht gut ist, freue ich mich schon drauf.
Da ich nun allerdings Auto-los bin, muss ich erst mit dem Bus ins Lechtal fahren. Das verbinde ich dann noch mit einem kleinen Spaziergang von Elmen nach Häselgehr, denn dort liegt ein Geocache, den ich mir schon lange abholen will…

Nach dem gestrigen Regentag tut die Sonne heute wieder richtig gut. Für die Natur war der Regen ein Segen, zu trocken ist das heurige Jahr bis jetzt… überall lodern die Feuer, wir in Tirol sitzen hier eh noch auf der sogenannten „Seligen Insel“

Heute steht wieder eine feine Tour im Lechtal auf dem Programm, der Wasserstand ist heute perfekt. Den Leuten macht es echt Spaß, uns Guides übrigens auch…

Nach der Tour werde ich nach Elmen gebracht, dort steige ich in den Postbus nach Imst. Von dort fahre ich weiter nach Innsbruck und Aldrans. Auch wenn die „Öffi´s“ teilweise recht lange brauchen, bin ich mittlerweile sehr überzeugt vom „autofreien“ Leben.

Ein tolles Wochenende, nicht allzu anstrengend, aber mit feinen Eindrücken!

220708 Canyoning Wiesbachl

Für mich steht ein komplettes Wochenende im Zeichen des Canyonings. Nachdem ich gestern in den Stuibenfälle war, kommt heute noch das wunderschöne Wiesbachl dazu.

Der Aufstieg ist zwar warm, aber nicht unangenehm. Dennoch sind die Teilnehmer froh, als wir den Einstieg erreichen und ich das Sicherheitsgespräch machen kann.

Dann geht der Spaß auch schon los mit dem ersten Abseiler. Im Gegensatz zu den Stuibenfällen ist hier der Fokus aufs Abseilen gerichtet. Und mit dem schönen Wasserstand macht das richtig Spaß.

Direkt nach dem ersten Absatz kommen zwei feine Rutschen, die wir im kalten Wasser ohne Probleme überwinden.

Nach ein paar Metern kommen wir zum großen Abseiler, der eine kleine Vorstufe hat. Hier lasse ich die Gäste per, während Friedl, der zweite Guide, den großen Wasserwall bearbeitet.

Der große Abseiler hat ca. 16m Höhe und liegt wunderschön in einem kleinen Kessel. Beim Einstieg, von mir gerne Dom genannt, ist sogar ein kleines Dach, das diesen Teil der Schlucht höhlenartig macht.

Am Schluss kommen noch die bei den Gästen und speziell auch bei den Guides beliebten Abschlussfälle: Fächer, Waschmaschine und Rutsche…

In der Waschmaschine werden die Leute einmal richtig durchgewaschen und können die Kraft des Wassers am eigenen Leib spüren…

… da ist dann eine kurze Erholung in der Sonne notwendig!

Nach diesen drei Absätzen haben wir die Tour geschafft. Dem Einen oder Anderen ist ein wenig kalt geworden… die Waschmaschine war auf Kaltwasser programmiert.

Wir folgen dem am Schluss wieder unscheinbaren Bächlein bis zur Straße, dort sind wir dann auch schon wieder am Ausgangspunkt der Tour…

Eine feine Truppe in einer wunderschönen Schlucht, so kann man Canyoning genießen!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:45 h
Gesamtlänge: 4 km
Höhenmeter: 150 m
Abseilstellen: 6

220517 Schneidspitze (2.009m)

Um meinen Kurzaufenthalt im wunderschönen Ausserfern zu krönen, beschließen Papa und ich am Vormittag eine feine Bergtour auf die Schneidspitze. Obwohl ich in diesem Massiv schon einige Gipfel bestiegen habe, die Schneidspitze hatte ich noch nicht erreicht.

Papa und ich starten vom Parkplatz der Reuttener Bergbahnen, auch Hahnenkammlift genannt in Richtung Gehrenalm. Das Wetter ist heute gut, nur ein paar Wolken zieren aktuell den Himmel

Der Weg ist gut angelegt, in angenehmer Steigung wandern wir immer höher, der Talkessel breitet sich unter uns aus.

Vorbei an der Gehrenalm, die noch im Winterschlaf liegt wandern wir unter der beeindruckenden Südwand der Gehrenspitze durch.

Nun macht sich das erste, aber nicht letzte Mal der Starkregen vom Vortag bemerkbar. Der Mergel ist überall aufgeweicht und rutschig.

Ein Blick zurück zeigt uns den Tauern und die schönen Ammergauer Alpen. So manche lustige Wolkenformation weist auf die Labilität der Luft hin.

Kurz unterm Gehrenjoch verlassen wir den Weg und gehen über die Grashänge, die fein zu begehen sind, bergauf.

Im Rückblick sehen wir nochmals den unangenehmen Teil des Weges. Rutschig, dreckig und nicht fein zu gehen.

Am Joch verschnaufen wir kurz und schauen zur beeindruckenden Köllenspitze hinüber. Vor vielen Jahren stand ich dort mal auf dem Haupt.

Unser Ziel liegt nun zum Greifen nahe. Die Schneidspitze macht ihrem Namen kurz vor dem Gipfel alle Ehre, ein feiner Grat zieht hinauf zum Gipfelkreuz.

Am höchsten Punkt verweilen wir kurz, schauen uns um und genießen unsere Brotzeit. Dann steigen wir auf der anderen Seite in Richtung Sabachjoch ab.

Eine steile Kehre bringt uns kurz vor dem Joch wieder unter den Felswänden der Schneidspitze, in Richtung Lechaschauer Alpe.

Rückblickend, von der Seite der Alpe, schaut die Schneidspitze sogar beeindruckend aus. Der Aufstieg ist allerdings viel einfacher, als hier der Eindruck erweckt wird.

Auch die Lechaschauer Alpe ist aktuell geschlossen, daher schreiten wir zügig ins Tal ab.

Papa hat angeboten, auf Mittag Weißwürste zum kredenzen, so ein Angebot kann ich unmöglich ausschlagen.

Während Papa dann beim Herrichten des Mittagessens ist, schau ich nochmals rüber zu der heutigen Tour. Von Reutte aus schaut die Schneidspitze schon wieder ein wenig unspektakulärer aus…

Tourendaten
Gesamtlänge: 12,02 km
Gesamtdauer: 3:37 h
Höhenmeter: 1.117m

200812 Canyoning Wiesbach und Stuibenfälle

Teil I – Wiesbachl

Einmal im Jahr gehe ich gerne mit den Kindern eine Runde Canyoning. Heuer trifft es den 12. August… das Wetter ist herrlich und fast schon ein wenig schwül. Doch das macht nichts, wir gehen ja ins „Wasser“…

Da ich ein „IL“-Kennzeichen habe und daher nicht gerne in die Fahrverbote in Reutte fahre, parken wir direkt hinter der Lechbrücke nach Vorderhornbach. Von hier ist der Weg bis zum Einstieg gleich lang wie vom „normalen“ Parkplatz, nur der Rückweg ist ein wenig länger.

Der Aufstieg ist wegen der hohen Temperaturen anstrengend, aber dafür schnell erledigt, dann können sich die Kinder schon in das kühle Nass legen, während ich die Ausrüstung vorbereite.

Nach ein paar Worten zur Begehung der Schlucht machen wir uns auf ins Vergnügen. Der erste Teil beinhaltet ein wenig Gehstrecke, aber dann kommen die Hindernisse Schlag auf Fall. Der erste Wasserfall ist immer gut zu üben, denn dieser ist ein wenig rutschig und verlangt hohe Konzentration.

Dann kommt gleich eine lustige Rutsche, bevor wir das Highlight, die drei Rutschen und den „Dom“ erreichen. Hier sind wir auch überraschend schnell am Weg, dann stehen wir schon vor dem hohen Wasserfall.

Dieser wird von den Kindern souverän gemeistert, schon erreichen wir den Spaßteil… den Fächer (heutzutage Elefantenstrahl genannt) und die Waschmaschine. Zwei lustige Stellen, die besondere Abseiltechniken verlangen… nicht schwierig, aber lustig.

Damit haben wir dann schon fast das Ende der Tour erreiche, am Schluss gibt es noch eine schöne Rutsche und wir stehen an der normalen Ausstiegsstelle. Von hier müssen wir nochmals zum Auto laufen, das sind ca. 20 min. Fußmarsch, die jedoch sehr schnell überstanden sind.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:53 h
Gesamtlänge: 11,55 km
Höhenmeter: 1.034 m

TEIL II – Stuibenfälle (unterster Teil)

Nachdem wir das Wiesbachl so schnell erledigt haben, beschließen wir, noch „kurz“ in die Stuibenfälle zum Springen zu fahren. Wir begehen nur den unteren Teil, d.h. wir brauchen weder Helm noch Seil, sondern hüpfen einfach so, wie die gewöhnlichen Besucher, aber halt mit Neoprenanzug die letzten Wasserfälle hinunter.

Der Aufstieg ist recht kurz, aber nach dem Wiesbachl doch ein wenig knackig, dann stehen wir schon beim Geländersprung. Sara und Letu schauen sich die Stelle kurz an und meinen dann nur, klar, das geht.

Da wir bei weitem nicht die einzigen Besucher sind, die Stuibenfälle sind mittlerweile richtig überlaufen, haben wir ein paar Canyonauten vor und hinter uns, dazu noch gefühlte 100 Zuschauer auf den Seiten. Dennoch macht die Springerei einfach nur Spaß, sowas lassen wir uns nicht verderben.

Da wir nur den unteren Teil begehen, springen wir die ganze Runde gleich drei mal hintereinander, weil es eben so viel Spaß macht… 9m ist der höchste Sprung. Ich ziehe meinen Hut vor den Kindern. Toll gemacht, und uns allen hat es sehr viel Spaß gemacht.

200712 Canyoning Wiesbach und Stuibenfälle

Wiesbachl (Funtour)

Der heutige Sonntag steht im Zeichen des Canyonings. Bedingt durch die Coronakrise bin ich heuer noch kein einziges Mal in die „Schlucht“ gekommen… heute endlich kann ich wieder diese tolle Sportart durchführen

Lechtalzopf

Am Vormittag haben wir eine feine Runde fürs das Wiesbachl in Stanzach. Flott steigen wir zum Einstieg, nach einem Sicherheitsgespräch gehen wir auch schon in die Schlucht. Der Wasserstand ist heute gut, die Gruppe angenehm und so macht das Werken in diesem schönen Canyon richtig Spaß.

Erste Abseilstelle

Besonders die Stellen nach dem großen Wasserfall machen immer wieder Spaß. Sei es die Rutsche am Seil, der sogenannte Fächer oder die Waschmaschine. Hier kommt jeder auf seinen Geschmack und wird nochmals richtig gut „durchgewaschen“.

Rutsche

Beim Fächer muss eine Rutsche gemeistert werden, die immer Enger wird…

Wäscherei

… und bei der Waschmaschine ist der Name Programm. Heute ist der perfekte Wasserstand für diese kühle Freude.

Canyoning ist eine tolle Wassersportart

Stuibenfälle (Action Tour)

Am Nachmittag habe ich noch eine Tour mit 5 Personen in den Stuibenfällen. Hier ist alles ein wenig mehr actiongeladen…

Erster Abseiler

Beim ersten Abseiler passiert heute etwas, das die meisten Canyoningguides noch nicht oder auch niemals erleben müssen. Während dem ersten Abseiler, nachdem 2 Gäste schon abgeseilt sind, ertönt auf einmal der Staumaueralarm. Das ist das Zeichen, die Schlucht sofort zu verlassen Wir ziehen uns sofort auf sicheren Grund zurück und warten ab. Bald bekommen wir die Entwarnung und können weiter.

Sprung ins kühle Nass

Sind am Anfang zwei größere Abseilstellen zu meistern, kann das Seil dann für den Rest der Tour im Rucksack bleiben… dann ist nur mehr Springen angesagt. Und das macht Spaß. Der Höchste Sprung liegt bei ca. 10 m… und immer springen wir in wunderbar tiefe „Gumpen“.

Geländersprung…

Auch diese Tour, obwohl von sehr vielen Menschen frequentiert, macht immer wieder Spaß.

… und ein wenig Spaß!

Ein toller, aber auch anstrengender Tag geht viel zu schnell vorüber, nachdem die Ausrüstung bei der Bootshütte verstaut ist, geht es wieder in nach Innsbruck… hoffentlich bin ich bald wieder in der Schlucht.

180816 Große Schlicke (2.059m)

Nach einer feinen Nacht im 4-Bettzimmer genießen wir ein super Frühstück auf der Otto-Mayr-Hütte. So lässt sich in der Nacht auf dem Berg gut aushalten.

Unser heutiges Ziel ist die große Schlicke. Ungefähr 1 1/2 Stunden von der Hütte entfernt, sollte das gut machbar sein. Oma und die Kinder sind motiviert, was will man mehr.

Der Weg ist von Anfang an steil, aber gut begehbar. Wir scheinen früh dran zu sein, noch sind nicht so viele Leute am Weg.

Sobald wir ein paar Höhenmeter gemacht haben, wird die Aussicht auch schon wieder wunderschön. Noch ein Blick zurück auf die drei Hütten, bei denen wir heute waren…

Es wird schön langsam warm, doch das Ziel ist nicht mehr weit entfernt. Schon bald sehen wir das Gipfelkreuz, eine weitere Motivation für die Kleinen.

Nach ziemlich genau eineinhalb Stunden reichen wir den Gipfel, wie wenn die Zeitangaben für uns geschrieben worden werden. Die Aussicht ist grandios, wir setzen uns hin und genießen erst mal die Pause auf der großen Schlicke.

Ausgiebig genießen wir das Panorama, viele bekannte Berge und Sehenswürdigkeiten liegen uns zu Füßen.

Wir sind fast die ersten auf dem Gipfel, aber sicher nicht die letzten. Unter uns zieht schon eine Wandererschlange dem Gipfel entgegen. Für uns das Stichwort, unsere Sachen in den Rucksack zu packen und uns auf den weiten Weg zu machen.

Ein Stück müssen wir dem Aufstiegsweg folgen, dann zweigt unser neuer Pfad auf die Musauer Alm ab.

Am Anfang noch ein feiner Pfad, wird das kleine Steiglein immer steiler und steiler. Bei manchen unserer illustren Wanderrunde machen sich die Knie bemerkbar.

Trotzdem geht es stetig der Alm zu, wir werden das schon schaffen…

Irgendwann ist dann der Weg geschafft und wir erreichten die Musauer Alm. Dort gönnen wir uns ein Erfrischungsgetränk, um uns für den letzten Abschnitt durch das Raintal zu wappnen.

Von nun an ist der Weg einfacher über eine Forststraße, eigentlich der gleiche Weg den wir schon am Vortag gegangen sind.

Ein paar Abkürzungen gönnen wir uns trotzdem, die aber insgesamt keinen großen Zeitgewinn bringen.

Schlussendlich erreichen wir wohl behalten den Parkplatz, müde aber glücklich ist unsere zwei Tageswanderung nun vorbei. Mit dem Wetter hatten wir großes Glück, und der Aufenthalt auf der Hütte war auch sehr schön. Allen hat es Spaß gemacht, das wird wahrscheinlich nicht das letzte Mal gewesen sein.

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:20 h
Gesamtlänge: 12,13 km
Höhenmeter: 555 m

180815 Otto-Mayr-Hütte (1.528m)

Schon länger haben wir geplant, auf einer Hütte zu übernachten. Endlich geht es sich einmal aus, als Ziel haben wir uns die Otto-Mayr-Hütte auserkoren.

Wir starten von der Bärenfalle, immer dem Forstweg entlang. Unterwegs sind natürlich auch ein paar Geocache versteckt, die wir gerne suchen. Manche Dose ist einfacher, manche ein wenig schwer versteckt, doch wir können die meisten Dosen problemlos finden.

Der Weg durch das Raintal ist wunderschön, linkerhand sehen wir die Tannheimer Berge, rechts sehen wir schon das Ziel für morgen, die Große Schlicke.

Das Wetter ist heute wechselhaft, immer wieder ziehen graue schaurige Wolken über den Himmel. Doch im nächsten Moment kann es auch schon wieder aufklaren und blaue Fetzen stechen durch die Wolken. Zum Glück ist es nicht kalt, daher stören und diese Wetterallüren nicht.

An der Musauer Alm machen wir eine kurze Pause, die Brotzeit schmeckt hervorragend. Obwohl wir erst in der Alm einkehren wollten, sehen wir jetzt ob der Menschenmassen davon ab. Es ist halt doch Feiertag…

Nach der Erquickung geht es weiter durch das Raintal, immer weiter zum Talschluss, beziehungsweise zur Übernachtunghütte für heute.

Nachdem es am Schluss ein wenig steiler wird, sehen wir auch schon unser Ziel. Wunderschön gelegen liegt vor uns die Otto-Mayr-Hütte.

Die Kinder sind froh, dass wir endlich unseren Schlafplatz erreicht haben. Die Freude ist riesengroß als wir ein Trampolin entdecken. Das muss natürlich gleich ausprobiert werden, hier werden auch neue Freundschaften geschlossen.

Da wir recht früh auf der Hütte angekommen sind, machen wir eine kleine Jause, und beschließen dann noch eine Runde um die Hütte zu wandern. Zuerst wird allerdings noch das Zimmer bezogen, wir haben ein Zimmer für uns alleine, das ist natürlich super…

Der Spaziergang zur Willy-Merkl-Hütte und zur Füssener Hütte ist kurz und spaßig. Wir versuchen noch einen Geocache zu bergen, leider haben wir uns am Platz vertan, daher ist die Lust dann auch irgendwann nicht mehr da. Lieber genießen wir die Aussicht…

Am Abend gibt es noch ein deftiges Essen, bevor wir uns langsam zur Ruhe begeben. Natürlich gehört ein obligatorisches Kartenspiel vor der Nachtruhe dazu.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 9,75 km
Gesamtlänge: 2:45 h
Höhenmeter: 685 m

160527 Bitterlehütte, Säulinghaus (1.687m)

TAG I

Wir sind wieder mal in Pflach und nutzen das schöne Wetter aus, um auf unsere Hütte zu gehen. Die Kinder und ich, Oma und Gertrud sind auch mit von der Partie. Den Nachmittag verbringen wir faullenzend, die Kinder spielen in der Wiese.

Am späteren Nachmittag grillen wir uns noch ein paar Würsten auf dem „heißen Stein“

…dann verlassen Oma und Gertrud uns, uns wir richten uns für die Nacht her. Ein UNO Spiel runden den Abend ab, dann müssen die Zwerge in die Koje. An Schlaf ist natürlich zuerst nicht zu denken, aber zumindest müssen sie mal liegen. Morgen haben wir was vor…

TAG II

Gleich der der Früh gönnen wir uns ein feines Frühstück, dann räumen wir die Hütte auf. Opa kommt gegen 8:00 Uhr zur Hütte und wir machen uns auf, auf das Säulingshaus zu wandern.

Sara geht mit Opa voraus, Letu und ich machen das Schlußlicht. Letu hat sich vor ein paar Tagen den Fuß angeschlagen, aber das Aufwärtsgehen ist doch fast kein Problem. Manchmal hinkt er ein wenig, aber er beißt durch.

Nach 1,5h stehen wir beim Haus, den Kindern taugs. Die Aussicht von hier oben auf den Talkessel ist einfach wunderbar, der Hüttenwirt holt gerade den Nachschub mit der Seilbahn hoch. Das ist was für Letu…

Wir gönnen uns Würstchen und etwas zum Trinken und genießen die Pause.

Der Abstieg läuft auch gut, nur Letu´s Bein plagt ihn ein wenig. Ein paar Stücke trage ich den Bub, ansonsten geht er brav selber.

Wir machen noch einen Zwischenstopp auf der Bitterlehütte, dort trinken wir noch einen Kaffee. Sara geht mit Opa zu Fuß ins Tal, während Letu und ich die Hütte aufräumen. Das ist schwubbs gemacht, dann fahren auch wieder wieder ins Tal.

Brav sind die beiden Zwerge heute marschiert, die Tour hat uns allen sehr gut gefallen.

Tourendaten:
Gesamtdistanz: 7,34 km
Gesamtdauer: 2:50 h
Höhenmeter: 659 m