Archiv des Autors: Wisse

240602 Urlaub Toskana III

Nachdem wir am Vortag in Sienna waren, wollen wir heute mal die nähere Umgebung ein wenig genauer erkunden. Da bietet sich das pittoreske Städtchen „San Gusme“ an.

Ungefähr 15 Minuten von unserer Unterkunft entfernt, liegt dieser kleine, befestigte Ort auf einem Hügel und überblickt das Hügelland.

Der Platz wurde uns so beschrieben: „Eine Stadt wie eine Filmkulisse, aber ohne Menschen“. Und genau das ist auch unser Eindruck. Hier ist nichts los, es gibt zwar zwei Gasthäuser, aber weder Lebensmittelladen noch Bäcker.

Dennoch ist es wunderschön hier, wie spazieren ein wenig in den schönen Gassen herum, auch entdecken wir die lustige Figur von „Luca Cava“

Der Spruch neben der Statue ist bezeichnend: „König, Herrscher, Papst, Philosoph, Poet, Bauer und Arbeiter: Der Mensch bei seinen täglichen Verrichtungen. Nicht lachen, denkt [lieber] über euch selber nach“

Obwohl sehr klein, ist es hier wirklich sehr schön. Unsere Vermutung, dass es sich hier vielfach um Freizeitwohnsitze handelt, ist nicht ganz unbegründet.

Auf der Westseite der Stadt liegt ein kleiner Friedhof, mit den typischen Zypressen. Wir wandern an der Ummauerung vorbei, dann wird der Pfad kleiner.

Ein Blick retour zeigt uns auch die schöne Westseite von San Gusme.

Der Waldpfad ist angenehm zu begehen, wir müssen ein Stück durch das Gebüsch, dann erreichen wir wieder größere Wege, teils auch Forststraßen.

Immer wieder spazieren wir an wunderschön gerichteten Weingütern vorbei. Die Gegend, gelegen am südlichen Rand des Chianti-Gebiets ist bekannt für den gleichnamigen Wein.

Biggi findet immer wieder interessante Pflanzen am Wegrand, die wir gemeinsam versuchen zu bestimmen. So lerne ich auch ein wenig „Botanik“…

Die Weinberge faszinieren mich schon, speziell wie schön es hier gerichtet ist. Da steckt augenscheinlich viel Arbeit drinnen!

Mit dem Wetter, während in Tirol richtig kalt und nass, haben wir richtig Glück. Die Sonne scheint vom Himmel, es ist zwar nicht richtig heiß, aber sehr angenehm.

Wir machen eine feine runde quer durch die Umgebung von Castel Nuovo Berardenga, um schlussendlich wieder bei der Unterkunft anzulangen.

Am Swimmingpool hängt die Jugend ab, diese genießen das Summerfeeling, das sich hier in der Toskana schneller als zu Hause ausbreitet.

Am Abend beschließen wir, noch in ein Restaurant in der Nähe aufzusuchen. In Villa a Sesta werden wir fündig. Ein feines Gasthaus mit einer tollen Terrasse; das Essen ist wunderbar und die Aussicht auf den Sonnenuntergang ein Traum…

Der Spaziergang im Anschluss nach Hause führt uns durch Felder schließt diesen wunderbaren Tag ab.

Bei der Unterkunft ist eine Leinwand aufgebaut, für die Fußball-Affinen Seelen.

Wieder neigt sich ein schöner Tag dem Ende zu.

Am nächsten Morgen passiert nicht mehr viel, wie packen unsere Siebensachen ins Auto und fahren nach einem gemütlichen Vormittag mit Mittagessen los. Die Fahrt ist ereignislos, keine Staus und nur ein paar kleinere Gewitter… rasch erreichen wir wieder Innsbruck und freuen uns… Zu Hause ist es halt auch richtig schön!

240531 Urlaub Toskana II (Siena)

Heute steht ein Besuch in der Stadt Siena an. Von der Unterkunft fahren wir ca. 30 Minuten gen Westen, vorbei an der schönen Landschaft der Toskana.

In Siena finden wir rasch einen guten Parkplatz ein wenig unterhalb der Altstadt. Von hier erreichen wir fußläufig den historischen Stadtkern.

Siena, ehemals Stadtstaat und in direkter Konkurenz mit Florenz, zählt zu einer der schönsten Stadte der Toskana und auch ganz Italiens.

Überall entdecken wir tolle Details, Schilder, die auf die verschiedenen Stadtteile von Siena hinweisen. Diese Bezirke, Contrade genannt, treten beim Palio di Siena, dem berühmten Pferderennen gegeneinander an.

Wir bewegen uns durch die Gassen und Straßen der Stadt und kommen dem Hauptplatz immer näher.

Unterwegs finden wir kleine Geschäfte, die zum Bummeln und Anschauen verleiten, ein paar Postkarten finden wir auch als Erinnerungen!

Dann erreichen wir durch den nördlichen Zugang den beeindruckenden „Piazza del Campo“, den Hauptplatz. Hier findet zweimal im Jahr das weltberühmte „Palio di Siena“ statt, eines der härtesten Pferderennen der Welt.

Immer wieder entdecken wir Brunnen mit Stelen, auf denen der Wolf mit Romulus und Remus dargestellt ist. Der Legende nach mussten die Kinder von Remus aus Rom flüchten und gründeten Castelvecchio, den ältesten Teil Sienas.

Bald erreichen wir auch den Duomo, den Dom von Sienna, der mit seinem schwarz-weißen Baustil sofort ins Auge sticht.

Der Dom ist ein beeindruckendes Bauwerk, wie schon gesagt in Schwarz/Weiß gehalten. Heute haben wir Glück, die Schlange an der Eintrittskasse ist überschaubar.

Wir holen uns ein Kombiticket für den Dom, und einen angehängten Turm, der einen guten Überblick über Siena verspricht.

Zuerst betreten wir das auch innen beeindruckenden Gotteshaus. Überall entdecken wir schöne Details, wie zum Beispiel die wunderbare Kanzel.

In Folge betreten wir das anhängende Museum, das eine große Auswahl an sakraler Kunst vorzuweisen hat.

Nach dem Dom spazieren wir über den Vorplatz zum „Facciatone“. Hierbei handelt es sich um einen unvollendeten Erweiterungsbau, der heutzutage als Aussichtsplattform besichtigt werden kann.

Über steile Wendeltreppen steigen wir stetig höher.

Zuerst erreichen wir das Zwischengeschoss. Hier sehen schon gut auf den Dom.

Wir steigen höher und erreichen die höchste Aussichtsplattform. Von hier haben wir einen tollen Ausblick über die Dächer von Siena.

Wieder herunten, sehen wir nochmals von Außen den „Facciatone“. Hier sieht man gut, dass dies als Erweiterung vom Dom gedacht war.

Über die schönen Gassen des ehemaligen Stadtstaat spazieren wir wieder zurück zum Parkplatz. Unterwegs stärken wir uns noch in einer „Take-Away-Pizzaria“.

Bei der Unterkunft angelangt, beschließen wir noch, im Garten zu spazieren und eine Runde in den Pool zu springen.

Ich nutze die Zeit und gehe noch eine Runde laufen. San Gusme, der Nachbarort hat es mir angetan.

Am späteren Nachmittag startet das Fest im Garten.

Eine importierte Band aus Innsbruck ist für die musikalische Begleitung zuständig, ein leckeres (vegetarisches) Buffet rundet die Sache ab!

Ein gemütlicher und ereignisreicher Tag, mit Besuch in Siena, Joggen in der Umgeben, und ein tolles Fest am Abend neigt sich dem Ende zu! Zufrieden gehen wir spät ins Bett. Morgen ist auch wieder ein Tag!

240530 Urlaub Toskana I

Wir, Biggi und ich, sind in der Toskana zu einer Einweihungsfeier eingeladen. Dazu gesellen sich noch die Kinder von Biggi und eine gute Freundin. Am späten Nachmittag, es ist ein Reisewochenende angesagt, starten wir los…

Ohne Probleme passieren wir den Brenner, Sterzing mit der großen Autobahn-Mautstelle. Über Verona, Modena, Bologna, Florenz und Sienna erreichen wir die südliche Toskana. Es ist schon spät in der Nacht, die letzte Stunde fahren wir in Dunkelheit. So versäumen wir die schöne Umgeben, diese können wir die nächsten Tage dann voll genießen.

Ein wunderschöner nächster Tag startet und wir erkunden die Umgebung. Das besagte Gut, von einer Freundin von Biggi erworben, wurde in den letzten Monaten hergerichtet und wartet nun seiner Gäste. Wir dürfen schon mal „testen“…

Ein feines Frühstück in der Sonne, während Tirol im Regen erstickt, lässt uns fein in den Tag starten.

Die Unterkunft ist einfach, aber sehr stylisch ein- und hergerichtet. Das ist ein echter Traumplatz.

Wir schauen uns den interessiert den gesamten Komplex an, überall gibt es schöne Ecken und Details zu entdecken.

Ein Schwimmingpool inmittes eines Olivenhains macht die Idylle komplett! Sehr zu empfehlen, dieser Platz!

Sogar einen „Schwimmingpool“ für Frösche entdecken wir, dieser ist mit Seerosen ausstaffiert…

Bald haben wir einen großen Teil des Anwesens umrundet und finden das Gesamtkonzept mehr als gelungen.

Am späten Vormittag fahren wir nach Castelnuovo Berardenga, um ein paar Sachen für zum Essen und Trinken zu kaufen. Heute ist hier Bauernmarkt mit frischem Obst und Gemüse.

Wir trinken einen Kaffee in der Bar Centrale, dann spazieren wir ein wenig durch den Ort. Ich schaue mir auf dem Weg noch ein kleines Kirchlein an, während der Rest die Umgebung erkundet.

Die Kirche ist innen sehr schlicht, aber sehr feierlich. Ich finde die schlichten Kirchen sehr schön!

Wir fahren wieder retour zur Unterkunft, nach einer kurzen Pause und Mittagessen wollen wir noch ein wenig spazieren gehen. Zumindest für Biggi und mich trifft das zu…

Hinter dem Platz ist ein kleiner Hügel, der uns richtiggehend einlädt.

Von weiter oben haben wir eine feine Aussicht über die nähere Umgebung. Die Umgebung hat einiges an Pflanzen zu biegen, der gelbe Ginster sticht besonders hervor.

Schließlich erreichen wir wieder das Anwesen mit den typischen Zypressen. Es ist ein wenig kühl geworden, aber immer noch angenehm.

Wir verbringen einen gemütlichen Abend, teilweise mit anderen Gästen und den Eignern… es ist echt super hier!

240525 Radrunde Füssen

Über das Wochenende bin ich mit Letu auf der Hütte. Wir haben dieses Mal unsere Räder mitgenommen, einfach mal zum probieren, wie gut das gehen würde. Und so ausgerüstet, beschließen wir, die Räder gleich auch gut zu nutzen.

Von Pflach aus starten wir in Richtung Vogelturm, am Weg entlang zum Lech. Letu nutzt die „feinen“ Strecken für kleine Kunsteinlagen, während ich mich umschaue und so manche Kuriosität in der Natur finde.

Nach dem Vogelturm führt uns der Weg durch die schönen Lechauen.

Bei Lechaschau wechseln wir die Flussseite und fahren über die Radlbrücke auf die Westseite des Lechs.

Aktuell führt der Lech gar nicht so viel Wasser, das soll sich aber in den nächsten Tage noch ändern…

Über die Lechauen in der Nähe von Oberletzen…

…dann weiter über Musau und hinaus über schöne Wiesen nach Vils. Dort sticht uns gleich das „Wahrzeichen“, die Schretter-Firma ins Auge.

Bevor wir Vils erreichen, zweigen wir nach rechts ab, in Richtung Vilser Scharte.

Nun müssen wir ein paar Meter hochfahren, bis wir die Scharte und kurz danach den Alatsee erreichen.

Der schöne See, der vor ein paar Jahren durch den Roman „Seegrund“ bekannt wurde, liegt nun vor uns. Leider ist das Wetter heute nicht so toll, ansonsten hätte sich hier ein kurzer Sprung ins kühle Nass angeboten.

Weiters fahren wir über das Faulenbachtal und den Burkenbichlberg in Richtung Füssen.

Plötzlich stehen wir auf dem Mundloch des Grenztunnels. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, aber nun kommt mir in den Sinn, dass der Tunnel unterhalb von uns verläuft.

Wir nutzen unseren Trip nach Füssen auch für einen Besuch im Sportmarkt. Hier kaufen wir uns so manches tolle „Sport-Accessoire“ ein.

Abgerundet wir unser Besuch noch durch ein feines Mittagessen mit Country-Klängen am Grill!

Da das Wetter nicht so toll ist, ist heute einiges los am Sportmarkt. Wir haben genug Geld ausgegeben, nun geht es wieder (mit Umweg) zurück in nach Pflach.

Wir fahren quer durch die Altstadt von Füssen, vorbei an der Schiffswirtschaft…

… und schließlich über einen spannenden Waldweg oberhalb der Hauptstraße in Richtung Schwangau.

Schwangau, Ort der Königsschlösser, mit dem weltberühmten Schloss Neuschwanstein, ist auch heute wieder gut besucht. Allerdings sind wir nur auf Durchreise, daher stört uns das nicht.

Das wunderschöne zweite Schloss ist „Hohenschwangau“, das Geburts-Schloss vom Märchenkönig „Ludwig II.“

Bald haben wir die Tourismushochburg und die Menschenmassen hinter uns gelassen, nun radeln wir wieder gemütlich auf feinen Straßen am Alpsee vorbei.

Hier bin ich viele Jahre nicht mehr gewesen, wunderschön liegt der Alpsee eingebettet zwischen Wäldern und Bergen. Kein Wunder, dass so viele Leute diesen Platz sehen wollen.

Am Gasthaus Schluxen vorbei erreichen wir Oberpinswang, nun rückt der Säuling wieder in gewohnter Form in unser Blickfeld.

Das letzte Hindernis, der Kniepass auf unserem Weg wird auch gleichzeitig die größte Herausforderung. Kaum auf halber Höhe, meint Letu, dass er Luft am Reifen verliert. Kein Problem, denke ich mir, ich habe Flickzeug und einen Ersatzschlauch dabei.
Leider ist das Flickzeug nicht komplett, kein Kleber mehr vorhanden, und der Schlauch passt auch nicht… Oje!

Da wir aber so nahe am Zuhause sind, radle ich schnell nach Pflach weiter, hole das Auto von Mama und fahre damit zurück zu Letu. Gerade als ich eintreffe, fängt es leicht zu regnen an. Also schnell das Zeug ins Auto und ab nach Hause.

Wir stellen das Auto zu Hause ab, fahren nach Reutte. Dort besorgen wir Reparaturzeug und können das Rad wieder herrichten.
Dann fahren wir zur Hütte hoch, heute schlafen wir nochmals hier oben!

Wir genießen die Aussicht und machen uns ein gutes Essen. Später spielen wir noch ein paar Runden „Mensch-ärgere-dich-nicht“… und ich muss mich aber doch sehr ärgern…

Nicht allzu spät kriechen wir in die Federn… es war ein langer Tag!

Es war ein sehr feiner Aufenthalt auf der Hütte und eine tolle Radltour, die wir heute unternommen haben. Das machen wir hoffentlich bald mal wieder!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:22 h
Gesamtlänge: 38,27 km
Höhenmeter: 463 m

240520 MTB Vorbergalm, Voldertal (1.668m)

Da es uns gestern mit dem Radl so gut gefallen hat, beschließen Biggi und ich, heute gleich noch eine Runde zu drehen.
Wir küren das Voldertal zu unserem Ziel, die Anfahrt per Auto ist zwar mühselig, aber schön. Am Parkplatz angekommen stellen wir fest, dass wir heute nicht die Einzigen sind. Rasch sind die Mountainbikes startklar gemacht und wir legen los.

Die Straße zieht ziemlich gerade das Tal hinein, mit gleichbleibender Steigung. Nur wenige Flachpassagen lassen die Wadeln ein wenig abkühlen.

Immer weiter führt uns der Weg ins Gebirge. Beim schönen Wasserschloss kommen uns Radler mit Skiern auf dem Rücken entgegen, die kommen vom hintersten Tal. Scheinbar ist es noch halbwegs gut gegangen.

Überall fließt in den Tuxern das Wasser, es ist sehr grün. Im direkten Vergleich zum Karwendel fällt dieser Unterschied enorm auf.

Wir passieren die Abzweigung zur Voldertalhütte, beim Rückweg werden wir hier eine Einkehr machen. Aber nun wollen wir noch weiter zur Vorbergalm.

Der erste Teile der Tour führt durch alte Wälder, im Sommer ob der Kühle eine Wohltat. Auch heute genießen wir dies, allerdings leidet die Aussicht ein wenig darunter.

Schließlich erreichen wir das sogenannte Dörfl, eine Ansammlung von Häuschen, die wirklich einen leichten Siedlungscharakter ausstrahlt.

Hier verschnaufen wir noch einmal, genießen die Aussicht und erfreuen uns auch an dem schönen Wetter. Es ist aber ein wenig kühler als gestern…

Nun steht der Schlussspurt am Programm, führte der Weg bis jetzt immer kerzengerade ins Tal hinein, macht er kurz vor der Alm eine 180 Grad-Kurfe…

…um dann in einem weiten Bogen auf die Alm zu führen.

Schließlich sind wir am Ziel. Auf der Alm wird schon fleißig die kommende Saison vorbereitet, im Hintergrund sehen wir noch die schneebedeckten Tuxer Gipfel. Wieder einmal werden wir an unsere geplante Tour im Sommer erinnert und die Vorfreude wächst!

Bei der Alm ist kein Ausschank, daher setzen wir uns in der Nähe auf eine Bank, in die Sonne und genießen unsere mitgebrachte Brotzeit. Das tut nun richtig gut, es ist sehr angenehm in der Sonne!

Gegenüber der Alm liegt gut sichtbar der Voldertaler Bergsturz. Im Winter 1820 stürzte hier die Ostflanke des Glungezers mit Getöse ins Tal. Der Bergsturz staute den Bach auf, daher war hier von 1820 bis 1900 ein kleiner See vorhanden. Die Sage vom Glungezerriesen spiegelt diese dramatischen Ereignisse wieder.

Nachdem wir unsere ausgedehnte Pause genossen haben, fahren wir über den gleichen Weg wieder ins Tal, bzw. zum Parkplatz.

Bei der Voldertalhütte (Naturfreunde Tirol) machen wir noch einen Zwischenstopp, gönnen uns Kaffee und Kuchen und sind bas erstaunt, wie viele Leute doch den Weg in dieses urige Tal gefunden haben.

Das Voldertal gefällt mir auch sehr, gerne möchte ich bald wieder eine Tour hier machen! Ich freu mich schon…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00 h
Gesamtlänge: 12,16 km
Höhenmeter: 588 m

240519 MTB Walder Alm (1.501m)

Heute ist Radltag, und das Wetter ist wieder Mal auf unserer Seite. Die Tour heute: Wir, Biggi und ich wollen über den Forstweg über dem Vomper Loch auf die Walder Alm radeln. Vor ein paar Jahren bin ich die Strecke mal mit Alfons gefahren, ich habe sehr gute Erinnerungen an die Tour und freue mich schon sehr!

Wir starten am Wanderparkplatz bei der Mautstraße zur Hinterhorner Alm. Zuerst müssen wir ein Stück der Straße entlang fahren. Allerdings ist dieser Weg nicht so stark befahren und wir kommen gut voran.

Nachdem der Weg uns immer weiter nach Osten und in Richtung Vomper Loch führt, erreichen wir die Forststraße, die uns nun in die Höhe führt.

Das Wetter ist wunderschön, allerdings nicht so heiß. Ideal für eine Tour mit dem Mountainbike. Noch ist der Weg angenehm flach, wir passieren wunderschöne Blumenwiesen.

Dann wird der Weg ein wenig steiler und führt uns durch Laub- und Mischwald.

Wir erreichen den Wendepunkt, in einer „Fast-180-Grad“-Kurfe dreht der Weg nun gen Westen, hinein in das Vomper Loch. Vor uns, prominent, liegt nun die Huderbankspitze, einer der schwierigeren Karwendelberge.

Wir genießen die Aussicht und die Sonne, allzu lange bleiben wir allerdings nicht stehen, noch ein Stück des Weges liegt vor uns.

Mich faszinieren die Täler rund um Innsbruck immer wieder. Sei es das mir ans Herz gewachsene Halltal, oder auch wie hier das Vomper Loch. So nahe zur Landeshauptstadt und dennoch so unberührt und wild…

Der Blick zurück offenbart den Anfang des Vomper Loches und im Hintergrund den Largoz.

Wir erreichen die gemütliche Ganalm, die eine wunderbare Lage hat. Heute kehren wir hier nicht ein, denn unser Ziel liegt immer noch vor uns.

Über der Alm wird der Weg wieder ein wenig steiler…

… und wasserreicher…

… und generell wilder. Aber mit dem Radl kommen wir überall durch.

Auf den letzten Metern schiebt sich der von hier imposant in den Himmel stechende Hundskopf ins Blickfeld.

Und dann sehen wir endlich die Walder Alm, auch dieser Platz wunderschön auf einer weiten Hochebene inmitten von Almwiesen gelegen.

Wir haben heute mal wieder eine gute Brotzeit dabei, daher bleiben wir anstatt bei der Alm bei der Kapelle stehen, lehnen uns an den Zaun und genießen die ausgedehnte Pause…

… mit wunderschöner Aussicht auf das Almen-Ensemble.

Nach ausgiebiger Pause fahren wir über die Asphaltstraße hinab ins Tal, direkt zum Auto.

Eine tolle Tour liegt hinter uns, mit einer feinen Abfahrt. Diese Tour macht Freude auf mehr Touren diesen Sommer!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:38 h
Gesamtlänge: 23,42 km
Höhenmeter: 819 m

240512 Wanderung Rosengarten

Das Wetter ist super, Biggi und ich beschließen, eine kleine Wanderung von Aldrans aus zu machen. Den Rosengarten in Igls habe ich schon länger nicht besucht, also fällt die Wahl auf diese Runde. Mit dem Bus fahren wir zuerst zum Olex (Patscherkofel Talstation)

Von hier wandern wir parallel zur Bundesstraße, aber schön im Wald gelegen gen Süden. Am Grünwalderhof queren wir die Straße und erreichen den Rosengarten.

Woher der Rosengarten seinen Namen hat, kann ich nicht genau sagen, ich könnte mir allerdings vorstellen, dass auch hier die Färbung am Abend, beim Sonnenuntergang eine Rolle gespielt hat. Ähnlich wie das im Südtirol auch der Fall sein soll…

Am Waldrand entlang wandern wir auf schönem Pfad, dann durch den Wald bis zum Kurpark in Igls.

Wir queren den Ort, bis wir kurz vor der Haltestelle Igls der Linie 6 auf ein Kneippkurbad stoßen. Dort kommen wir nicht vorbei, rasch schlüpfen wir aus den Schuhen und strecken die Füße in das kalte Nass.

Das Wasser ist wirklich kalt, mehr wie zwei Runden schaffe ich nicht, dann muss ich raus aus dem Wasser. Aber so erfrischt, ist der weitere Weg ein Klax.
Von Igls spazieren wir erst nach Lans, dann über den Lanser See zum Lanser Golfplatz.

Über feine Wiesenwege und durch einen kurzen Waldpfad erreichen wir mein Zuhause. Eine feine, unkomplizierte Wanderung in der direkten Umgebung… so mag ich das!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:12 h
Gesamtlänge: 9,11 km
Höhenmeter: △ 106 m / ▽ 347 m

240511 Familienwochenende 2024 – Alpaka Wanderung

Nach einem wunderbaren Frühstück steht heute als Highlight eine Alpaka-Wanderung in der Nähe unserer Unterkunft auf dem Programm.

Rasch sind wir an dem Gut, dort werden wir von der Besitzerin schon erwartet. Eine kurze Einweisung, damit wir mit den „Basics“ vertraut sind, dann können wir schon rein ins Alpaka-Areal.

Die erste Übung ist das Füttern der Tiere, das soll auch beidseitiges Vertrauen aufbauen. Die Kinder sind schon fleißig beim Sondieren, welches Tier wohl am Besten passen werde.

Schließlich wird noch am Platz die Einteilung gemacht. Hier fällt ein für mich sehr netter Spruch, der sich alsbald als absolut wahr herausstellen wird: „Wir finden für jeden Charakter das geeignete Alpaka“.

Ein paar kurze Gewöhnungsschritte, dann starten wir los mit unserer Wanderung. Während Maggo und ich als Begleiter fungieren, haben alle Anderen jeweils ein Tier an der Leine, die ganz kleinen Kinder sind natürlich auch in Begleitung.

Über einen erst engen Pfad erreichen wir bald eine schöne Kirche, dort zweigen wir auf einen Waldweg ab.

Nun geht es steiler bergan, aber in der Kühle des Waldes ist dies gerade angenehm. Plötzlich scheuen die Tiere, nach ein paar beruhigenden Worten lassen sie sich aber wieder weiterführen. Die Ursache bleibt im Verborgenen…

Schließlich erreichen wir den Waldrand und sehen nun den Ulrichshögl vor uns, der kleinen Hügel, den wir am ersten Tag besuch hatten.

Das Gras steht hier schon hoch, teilweise haben die Bauern am Vortag das Wetter genutzt und die Wiesen gemäht.

Immer wieder müssen wir mit den Tieren eine Fresspause einlegen. Ich bin fasziniert, wie viel Gras und Kräuer die putzigen Vierbeiner verdrücken können.

Vorbei an der Margeritenwiese und dem Nechlhof wandern wir über noch eine Wiese inmitten dieser schönen Landschaft.

Ein weiteres Stück müssen wir durch den Wald, dann erreichen wir wieder zuerst die Kapelle und dann die Koppel. Hier darf sich nun jeder ausgiebig von „seinem“ Alpaka verabschieden…

… und Zeit für Portraits bleibt auch noch!

Im Anschluss an dieses Abenteuer gönnen wir uns noch ein gutes Mittagessen in Thundorf, gemütlich lassen wir den Nachmittag verstreichen. Zurück in der Unterkunft heißt es für Letu und mich packen, wir fahren heute schon wieder retour.

Die Zufahrt vergeht gewohnt unspektakulär, schließlich erreichen wir am späteren Nachmittag Innsbruck und sind froh, wieder zu Hause zu sein.

Das war wieder mal ein gelungenes Familienwochenende, danke hiermit an die Organisatorin!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:57 h
Gesamtlänge: 5,01 km
Höhenmeter: 143 m

240510 Familienwochenende 2024 – Burghausen

Ein wunderschöner Morgen, die Sonne lacht vom Himmel. Das Frühstück am Bauernhof tut noch das seine, damit der Tag nicht besser starten kann!
Heute steht das schöne Städtchen Burghausen auf dem Programm. Was ist so besonders an diesem Ort? Die Burg ist eine der längsten Burgen überhaupt… über einen (1) Kilometer lang…

Am Eingang werden wir von unserer Tourführerin empfangen. Richtig „gewandet“ steht sie schon am Parkplatz, nach kurzer Einführung starten wir unseren Rundgang.

Wir starten ganz am Anfang, beim Haupttor und arbeiten uns Tor für Tor, Hof für Hof weiter in die zentrale Burg.

Das ganze Areal ist noch bewohnt, wir hören zu unserem Erstaunen, dass die Wartezeiten für eine Wohnung hier bis zu 25 Jahre dauert. Dafür ist der Platz auch wirklich magisch…

Das das unterhalb der Burg liegende Örtchen strahlt Eleganz und Gemütlichkeit aus, die schönen bunten Häuser erinnern ein wenig an die Innzeile in Innsbruck, mit dem Unterschied, dass hier die Salzach durchfließt.

Die Burg selber wurde nie angegriffen und erst unter Napoleon teilweise umfunktioniert. Damals wurde das Haupttor geschliffen, der Rest blieb bis in die Jetzt-Zeit gut erhalten.

Nach einem langen, aber sehr interessanten Marsch erreichen wir schließlich den vorletzten Hof, der uns zur Hauptburg führt.

Auf der Ostseite der Burg liegt der Wöhrsee, ein weiteres Schutz der Burg. Heute ist dies allerdings kein Schutzwall mehr, sondern ein beliebter Erholungsplatz und im Sommer sicher auch ein beliebter Badeplatz.

Die beeindruckende Hauptburg ist bis heute in einem wunderbaren Zustand, da hier immer gelebt wurde, sei es als Wohnareal, oder aber auch als Kaserne.

Hier im Hof sind wir am Ende unserer interessanten Tour angekommen. Wir machen noch ein nettes Gruppenfoto auf der Stiege im Innenhof, dann verlässt uns unsere Führerin, die einen formidablen Job geleistet hat!

Wir wandern ein Stück retour, dann biegen wir über einen kleinen Steig hinab in die Stadt.

Überall entdecken wir gemütliche, kleine Plätze.

Bald erreichen wir den Hauptplatz der Stadt, dort schauen wir uns kurz um und entdecken einen gemütlich ausschauenden Gastgarten.

Wir gönnen uns ein gutes Mittagessen und im Anschluss noch ein Eis. Damit sind wir gut gestärkt.

Wir erkunden noch den unteren Teil der Stadt, aber der Ort, wenngleich schön, ist doch recht überschaubar.

Wir schauen in ein paar Geschäfte, finden dies und das und genießen die Zeit zusammen. So wie ein Familienausflug halt sein soll!

Langsam werden wir dann doch müde von der Herumwanderei, also machen wir nochmals Pause auf einer Bank, dann brechen wir auf zu unserer Unterkunft.

Ein letzter Blick auf die Burg, die majestätisch über der Stadt thront, dann spazieren wir durch verwinkelte Gassen zurück zum Parkplatz.

In der Unterkunft gibt es erst mal Kaffee und eine ausgiebige Pause. Am Schluss des Tages spazieren wir nochmals auf den Ulrichshögl, um den Sonnenuntergang zu genießen…

Ein feiner Tag neigt sich dem Ende zu, wir sitzen zu Abend noch ein wenig zusammen und haben eine feine Zeit.

240509 Familienwochenende 2024 – Anreise

Das alljährliche Familienwochenende steht vor der Tür, heuer sind wir nochmals am selben Ort wie letztes Jahr, allerdings hat sich das Programm ein wenig geändert. Der Platz hatte sich letztes Jahr als ideal speziell für die Kinder herausgestellt, daher war die Entscheidung heuer rasch getroffen.
Am Donnerstag ist Anreisetag, und über den Nachmittag verteilt trudeln wir nach der Reihe ein.

Die Zimmer sind schon vorab eingeteilt, das schließt so manche Diskussion gleich von Vorne herein aus und lässt das Wochenende entspannter starten. Letu und Sara haben gleich mal ihre Betten ausgesucht, später soll sich alles nochmals ein wenig ändern!

Während wir auf die restliche Mannschaft, wir sind die Ersten am Bauernhof, eintrudelt, genießt Sara die Stille mit einem Buch, Letu hat das Trampolin wiederentdeckt und übt fleißig neue Tricks.

Währenddessen wandere ich mich Mama auf den Ulrichshögl, einem kleinen Muggel mit Kirche gleich in der Nähe.

Die Aussicht auf das Alpenvorland ist phänomenal, das Wetter passend dazu nur mit ein paar harmlosen Wolken gespikt… echter bayrischer Himmel also!

Oben am Hügel angelangt, sehen wir das „Margeriten-Haus“, das uns letztes Jahr auch schon fasziniert hatte. Und heute ist die Kirche auch offen und wir können einen Blick in das Innere des Gotteshauses werfen.

Zufälligerweise kommt auch noch der Organist vorbei und bietet uns eine kleine, aber feine Privatführung durch die Kirche an. Wunderbar….
Vor der Kirche bewundern wir noch die Aussicht auf Salzburg und den Untersberg, dann drehen wir wieder um.

Bei unserer Ankunft ist der Rest der Familie nun auch eingetroffen und wir genießen einen Kuchen auf Saras Geburtstag.

Und später, als der erste Trubel vorbei ist, gönnen sich die Erwachsenen einen „Sundowner“

Am Abend gibt es wunderbare Spaghetti Bolognese, und mit einem feinen Gesprächsabend lassen wir den Tag ausklingen!
Ich freue mich schon auf morgen…