Archiv des Autors: Wisse

180701 Große Ochsenwand (2.700m)

Es ist wieder mal Sonntag und eine Tour steht an. Heute geht’s mit dem Papa auf die Große Ochsenwand. Eigentlich sollte es der 5-Gipfel-Klettersteig im Rofan werden, aber nachdem der Roßkopf, der längste Teil des Klettersteigs zur Zeit wegen eines Felsabbruchs gesperrt ist, suchten wir uns eine Alternative. Und das sollte dann der Schlicker Klettersteig auf die Ochsenwand werden. Wir starten heute gemütlich mit der Seilbahn von Fulpmes hinauf zum „Panoramarestaurant Kreuzjoch (2.136m).

Von dort ist der Weg zum Ochsenwand-Klettersteig schon gut ausgeschildert. Zuerst machen wir mal (minus) 300 Höhenmeter, das heißt, es geht mal wieder runter. Im Hintergrund ist schon „unsere“ Wand zu sehen.

Das ist auch selten, aber das gibt´s. Oberhalb der Zirmachalm erreichen wir den Einstieg ins Kar zum Klettersteig. Die wenigen Höhenmeter bis zur roten Markierung bringen wir rasch hinter uns, teils auch ohne Weg, der hier in letzter Zeit ein wenig gelitten hat.

Am Einstieg sind schon zwei Personen beim Herrichten, das heißt für uns, eine kurze Pause machen, sonnencremen und dann das Kletterzeug anziehen. Als wir fertig sind, ist das ältere Pärchen vor uns schon eingestiegen und ein paar Höhenmeter raufgeklettert.

Der Einstieg stellt auch gleich die schwerste Stelle des Klettersteiges dar, wenn gleich das nur auf die Kletterschwierigkeiten bezogen ist. Da man sich hier noch sehr nahe zum rettenden Boden befindet, ist die Kletterei ohne Probleme.

Der Steig zieht dann relativ direkt hinauf in die Wand, die ganze Anlage ist gut in Schuss, wenngleich man dem Steig, obwohl vorbildlich saniert, das Alter schon ein wenig ansieht.

Der Schlicker Klettersteig zählt zu den ältesten Kletteranlagen in Tirol.

Nachdem der erste längere Teil des Steigs durchklettert ist, kommt eine Gehstrecke, die immer wieder von kurzen, einfachen Kletterstellen, teils auch ungesichert, unterbrochen ist. Eine sehr originelle Stelle ist der sogenannte Spreizschritt, den man sehr einfach überklettern kann.

Dann schlängelt sich der Pfad am Grat entlang hinauf zum Gipfel.

Aufziehender Nebel kurz vor dem Gipfel lässt uns kurz zaudern, aber am Gipfel angekommen ist es fast windstill, und schon bald reißt der Nebel auf.

Die Fernsicht ist nicht berauschend, aber im Nahbereich können wir viele schon begangene und zukünftige Ziele ausmachen… das sind Gipfel für 10 Menschenleben… Kurz nach uns kommt noch ein holländischer Mann, ein Student aus Innsbruck am Gipfel an. Wir unterhalten uns eine Weile, dann macht sich Karsten wieder auf, während wir noch fünf Minuten am Gipfel verweilen.

So fein es heute hier auch ist, wir müssen wieder ins Tal, der Weg ist noch lange, wir haben noch einen Abstiegsklettersteig bis zur Alpenklubscharte vor uns, und dann müssen wir auch noch die Seilbahn erreichen. Also los, sagen wir uns und marschieren. Zwei Personen sind noch am Gipfel, das ältere Pärchen, das wir schon beim Einstieg gesehen hatten. Wir verabschieden uns, dann geht es über einen schönen, leichten Grat bergab. Eine Stelle gefällt mir besonders, daher will ich mein iPhone auspacken, da packt mich ein Schrecken… es ist nicht mehr da. Auweh, denke ich mir, das habe ich jetzt auf dem Gipfel liegen gelassen. Also nochmals ein paar Meter zurück, zum Glück sind wir noch nicht weit gegangen… und da liegt es auch noch und harret seinem Besitzer.

Der weitere Abstieg ist zuerst auf gut gangbaren Serpentinen, dann kommt der Abstiegsklettersteig, der aber auch keine größeren Schwierigkeiten aufweist.

Die Aussicht ist wie immer phänomenal, einige Kletterstellen sind es auch.

Einen Klettersteig absteigen ist einfach anders, als der Aufstieg. Aber ohne Probleme erreichen wir nach einer Weile die Alpenklubscharte.

Hier entledigen wir uns des Klettersteigsets und schauen nochmals zurück. Wo sind wir da wohl gewesen, in der abweisenden Wand? Plötzlich sehen wir das ältere Pärchen, das auch im Abstieg ist. Schaut wilder aus, als es ist…

Von der Alpenklubscharte zieht der Weg in schönen Serpentinen, über Bergwiesen und Latschenfeldern hinunter zur Schlicker Alm. Wir gehen weiter, zuerst am Forstweg, dann noch auf einem Waldweg hinab zur Bruggeralm und der gleich nebenan gelegenen Mittelstation der Kreuzjochbahn.

Welch ein Glück, die Bahn fährt noch, wir haben es auf zehn Minuten vor Betriebsende geschafft. Ansonsten wäre uns noch ein weiterer Fußmarsch nach Fulpmes bevorgestanden. So strecken wir unsere Füße aus und lassen uns hinunter ins Tal karren.

Beim Auto werden die Schuhe gegen feinere, leichtere Fußbekleidung getauscht, auf dem Weg nach Hause bleiben wir noch am Grünwalderhof stehen. Die Sonnenterasse ist heute nicht besonders voll, daher bekommen wir einen Logenplatz über dem Wipptal und Stubai. Obwohl die Fernsicht nicht so toll ist, genießen wir die Aussicht bei einem Bier. Die anschließende Rechnung vergällt uns aber nur peripher den wunderschönen Tag.

Es war eine wunderschöne Tour, die wir heute gemeinsam machen konnten, und es hat mir viel Spaß gemacht.

Tourendaten
Gesamtlänge: 13,89 km
Gesamtdauer: 5:50 h
Höhenmeter: 1.151 m
KS-Rating: C/D

180626 Klettersteig St. Magdalena im Gschnitztal (1.661m)

Letztes Jahr bin ich schon mal mit den Kids auf dem Weg zum wunderschönen St. Magdalena im Gschnitztal gewesen. Leider hat uns damals der Regen den Aufstieg verdrossen. Beim Runtergehen haben wir gesehen, dass hier gerade ein neuer Klettersteig im Werden ist. Und den wollen wir heute begehen.

Eine tolle Arbeit wurde hier geleistet. Das ganze Konstrukt trägt nicht den Namen Klettersteig, sondern „Alpine Safety Area“. Beim Einstieg sind 6 Varianten angeführt, ein schwarzer Bergweg (mit Seilgeländer) und Klettersteigvarianten von A-E.

Wir entscheiden uns für den Einstieg in die D-Variante, nach kurzem Partnercheck darf ich vorausgehen, während Michi sich noch mental vorbereitet. Nach zwei Metern bleibe ich mit der Fussspitze an einer Felsnase hängen, daraufhin bricht plötzlich eine größere Platte ab und fällt direkt neben Michi auf den Boden… puh, nochmals Glück gehabt.

Der erste Teil des Steiges ist wahrlich eine D-Stelle, aber mit ein wenig Armkraft kommen wir die kurze Stelle gut hinauf. Schon bald stehen wir auf dem Habichtblick, einem kleinen Plateau, auf dem eine Sitzbank, ein Habicht und kleine Aussichtshilfen montiert sind. Obwohl sich der Habicht selber in Wolken hüllt, ist die Aussicht von hier schon phantastisch… und gegenüber lockt die Illmspitze.

Der weitere Weg ist dann nicht mehr schwer, schöne Stellen reihen sich an kurzes Gehgelände mit viel Erde. Bei Nässe sicher nicht so lustig zu begehen. Man sieht auch, daß der Steig relativ neu ist, denn immer wieder fallen uns lose Steine und Platten auf, die aber durch geschicktes Auftreten nicht der Schwerkraft ausgesetzt werden.

Insgesamt ist die Anlage vorbildlich gebaut, überall sind bombenfeste Sicherungen und wenns mal kurz ein wenig trittarm wird, sind Bügel montiert. Trotzdem, mit meinen Kindern möchte ich hier nicht gehen müssen, allein manche Stufe fordert die Dehnkraft meiner alten Gelenke und Knochen bis zum Äußersten… ob das das Alter oder der Abstand der Tritte ist? Oder einfach nur der fehlende Blick fürs Detail? Wer weiß…

Nun, bald erreichen wir den obersten Bereich des Klettersteigs, noch einmal wird es leicht luftig, aber vom Gefühl her immer in der Komfortzone, dann sehen wir auch schon Sankt Magdalena.

Das kleine Kirchlein hat eine lange Geschichte. Schon 1307 wurde das Gotteshaus erstmals urkundlich erwähnt. Danach entwickelte sich der Platz zu einem bekannten Wallfahrtsort mit angeschlossener Einsiedelei. Das Kirchlein selber ist direkt an den Wohntrakt angebaut, besonders erwähnenswert sind die schönen Fresken im Inneren. Dargestellt sind die „Flucht aus Ägypten“ und der „Baum der Versuchung“.

Nachdem wir uns sattgesehen haben, gönnen wir uns noch ein Bier auf der Terasse vor dem Gasthäuschen. Der Wirt, seit 42 Jahren hier im Dienst, gesellt sich zu uns und wir reden über Gott und die Welt. Schön ist es hier, gerne würden wir verweilen, aber der kalte Wind treibt uns dann doch wieder fort.

Der Abstieg erfolgt dann über den Normalweg, schnell erreichen wir das Tal und damit das Ende einer wunderschönen Nachmittagstour. Feins war wieder einmal in unserer geliebten Bergheimat.

Tourendaten
Gesamtlänge: 4,65 km
Gesamtdauer: 2:00 h
Höhenmeter: 458 m

180623 Bergfeuern Viggarspitze (2.306m)

Bergfeuer ist heute angesagt, und ich fahre als Hilfe mit den „Buaben“ (Brauchtumsjugend) hinauf auf den Issboden hinauf. Wir dürfen hinten auf dem Traktor sitzen und werden so richtig durchgeschüttelt…

Auf dem Issboden angelangt, werden die Zelte aufgestellt, dann der ganze Platz hergerichtet. Und zu guter letzt wird noch ein gutes Bier geöffnet.

Wir sind ungefähr eine Stunde am Issboden, dann packen wir das Brennmaterial in die Rucksäcke und machen auf auf zur Viggarspitze, auf der wir dann das Feuer entzünden wollen. Jeder hat ein wenig Brennzeug im Rucksack…

Die Kinder sind guter Dinge und marschieren mit raschem Schritt hinauf zum Gipfel. Der Eine oder Andere braucht dann auch mal eine kleine Motivation, aber man muss wirklich sagen, daß die Kinder sehr brav marschieren.

Nach ein wenig mehr als einer Stunde erreichen wir den Gipfel, die Freude ist Allen anzusehen…

Während die großen Jungs versuchen, das Feuer in Gang zu bringen, kühlt der Rest bei starkem Nordwind rasch aus. Daher beschließe ich, mit dem ersten „Schwung“ wieder hinunter zum Issboden zu gehen, denn dort sollte das warme Lagerfeuer schon prasseln. Thomas bleibt mit den Großen noch oben und betreut das Feuer.

Die Stimmung beim Runtergehen ist wunderschön, die Kinder marschieren auch brav, wie wenn sie tagtäglich nichts anderes tun würden.
Bald erreichen wir auch den Zeltplatz und können endlich ans wärmende Feuer sitzen. Dazu gibts noch Grillwürstel und Fleisch vom Feinsten. So läßt sich das Bergzelten schon aushalten…

Obwohl das Wetter nicht richtig schön ist, haben wir doch Glück, daß es nicht regnet. Und so manches Mal kommt auch noch ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke und malt wunderschöne Farben in die Landschaft…

Ein toller Tag mit der Huttlerjugend, und auch ein Spaß mit allen Begleitpersonen. Danke für den schönen Abend und die kurze Tour auf die „Viggar“…

180622 Hochreichkopf (3.010m)

Dieses Mal verschlägt es mich in eine Gegend, in der ich noch nicht unterwegs war… zumindest nicht im Sommer. Es geht ins Ötztal, genauer gesagt auf den Hochreichkopf. Ich habe mich mit Tamara in Ötztal Bahnhof verabredet, von dort fahren wir nach Niederthai, dort soll unsere Wanderung starten.

Der erste Teil der Wanderung unspektakurär durch das Horlachtal auf einer Forststraße, dabei kommen wir an der Touristenfalle „Larstigalm“ vorbei. Ein wenig schmunzeln muss ich schon, als mir Tamara das mit der Falle erklärt.

Bald schon kommt die Schweinfurther Hütte in Sicht, die wir jedoch nicht besuchen, sondern einen Schwenker nach Links hinauf Richtung Finstertal-Alm machen. Wolken ziehen immer wieder am Himmel durch, aber der Wetterbericht hat bis zum Nachmittag gutes Wetter vorhergesagt, das sich dann auch bewahrheiten soll.

Ab der Abzweigung steilt der Weg ein wenig auf, nun haben sich die letzten Wolken verzogen und ein wunderschöner blauer Himmel tut sich vor uns auf. Vorbei an einem rauschenden Bach erreichen wir die Finterstal-Alm (2.142m).

Hier begegnen wir 3 Deutschen, die von der Schweinsfurther Hütte losgegangen sind und auch auf den Hochreichkopf wollen. Zuerst marschieren sie an uns vorbei, doch dann, Dank guter Tempovorgabe von Tamara, holen wir die 3 bald wieder ein und sichern uns wieder die Pol-Position.

Durch verblocketes Gelände, aber immer auf schönem Steiglein machen wir gut Höhe. Die Aussicht ist phantastisch und das Wetter spiel auch noch gut mit. Tamara erklärt mir mit einer Eselsgeduld die Namen aller Umliegenden Berge: Strahlkogel, Hohe Wasserfalle, Sulzkogel usw. aber immer wieder muß ich nachfragen, weil ich mir´s Dank der Fülle an Eindrücken einfach nicht merken kann.
Bald erreichen wir das „Kleine Hairlacher Steinkar“, die Höhe macht sich nun langsam bemerkbar, wir befinden uns schon auf 2.600m, und der Schnee will sich in diesen Höhen noch nicht wirklich vom Jahre 2018 verabschieden.

Der Schnee ist griffig, schon fast ein wenig batzig, aber das Gehen ist unproblematisch. Einzig aufzupassen ist auf die kleinen Seen, die sich in den Senken gebildet haben. Diese könnten rasch zur bösen Falle werden. Großräumig umgehen wir diese gut sichtbaren Stellen.

Die eigentliche Herausforderung ist dann der Aufsteig zur Hochreich-Scharte (2.912m). Der Weg, wenn man ihn als solchen noch bezeichnen darf, ist immer wieder mit Altschneeresten verdeckt, daher umgehen wir diese Stellen, meist in der Direttisima-Variante. Doch auch da, wo der Weg gut sichtbar ist, ist die Beschaffenheit des Weges mehr schlecht als recht. Hier hat der letzte Regen ganze Arbeit geleistet.

Überraschend gut geht der Aufstieg dann doch vonstatten, das hat von unten viel „wilder“ ausgeschaut, als es dann ist. Bald erreichen wir die Hochreich-Scharte, von der aus der Weg hinauf zu unserem Tagesziel, der Hochreichspitze abzweigt.

Am Gipfel bläst ein kalter Nordwind, wie schon im Wetterbericht vermerkt worden ist. Wir suchen uns eine windgeschütze Stelle, an der wer unsere mitgebrachte Jause genießen. Sobald man aus dem Wind heraus ist, ist es richtig fein. Eine Jacke wird trotzdem genötigt, es sind immerhin 3.000m. Im Anschluß an die Pause steigen wir auf der Nordwestseite hinab ins Tal, auf dem Wilhelm-Oltrogge-Weg. Der Steig ist schön angelegt, aber an manchen Stellen sollte man auf jeden Fall schwindelfrei sein.

Eine knifflige Stelle ist der Übergang über ein recht steiles Firnfeld, das wir aber gut meistern. Ein Rutscher an dieser Stelle wäre sehr unangenehm, man würde sich hier den Abstieg nach Umhausen mit ziemlicher Sicherheit sparen können.

Ab hier wird der Weg aber immer feiner zu gehen, Schneefelder sind keine mehr im Wege, und der Steig ist gut zu finden. Wir erreichen, nachdem wir eine Weile auf dem einfachen Grasgrat laufen eine Erhöhung mit dem lustigen Namen „Lauser (2.611m)“.

Hier machen wir noch eine gemüliche Pause, bevor es hinunter nach Farst geht.

Der weitere Weg ist zuerst noch am Grat entlang. Wir schauen gerade auf den Piburger See hinunter, der wunderschön im Walde eingebettet ist, als plötzlich direkt vor uns eine Schneehuhnmama mit ihrem Kücken hochschreckt. Schneehühner habe ich schon öfter gesehen, aber noch nie mit Kücken.

Nachdem wir noch an einer Schafherde und an der Hohen Warte (2.371m) vorbeigekommen sind, wo wir auch eine Weile nach dem Weg Ausschau halten müssen. Durch wunderschöne Alpenrosen erreichen wir wieder den Steig Richtung Reichalm (1.962m).

Leider ist niemand zu Hause, hier wäre die Tante von Tamara manchmal zugegen, daher steigen wir weiter ab.

Das nächste Steiglein, dessen Einstieg wir auch eine Weile suchen, führt uns dann auf direktem Weg ins Hochdorf Farst.

Dort hat das Wirtshaus offen, daher beschließen wir hier eine weitere Pause mit Stärkung einzulegen.

Die Wirtin ist ein besonders feiner Mensch, und lange unterhalten wir uns, während es immer kühler wird.

Bald wird es Zeit, den Heimweg anzutreten, immerhin sind wir schon seit 7:30 Uhr auf dem Weg. Die Tour nimmt ein ebenso unspektakuläres Ende, wie alles begonnen hat. Die Straße von Farst ins Tal, wohlgemerkt erst in den 90ern des letzten Jahrtausends fertiggestellt, zieht in langen Serpentinen hinunter nach Umhausen. Ein Forststraßenhatsch halt…

Immerhin erreichen wir wohlbehalten das Tal, Tamara hat dort ihr Auto geparkt, mit dem wir dann wieder zurück nach Niederthai fahren. So schließt sich die Runde. Wunderbar wars.

Tourendaten
Gesamtlänge: 14,20 km
Gesamtdauer: 8:00 h
Höhenmeter: 1.629 m

180616 Kellerjoch (2.344m)

Die Oma hat sich angemeldet und möchte gerne auf einen Berg. Nach kurzem überlegen fällt uns der Goetheweg an der Nordkette ein. Von Aldrans aus gesehen eine halbe Weltreise, machen wir uns auf zur Hungerburg. Fast schon am Parkplatz stellen wir fest, dass die Nordkette in dichte Wolken, zumindest direkt am Gipfel liegt.

Also muss ein Alternativprogramm her. Da fällt uns das Kellerjoch ein, und ein Blick in die Richtung zeigt wesentlich weniger Wolken.

Die Anfahrt zum Parkplatz der Kellerjochbahn verläuft abenteuerlich, doch wir schaffen es dann doch. Zweimal meinen wir uns verfahren zu haben.

Schlussendlich sitzen wir dann doch im Sessellift hinauf zum Gasthof Hecher.

Von hier aus starten wir zum Kellerjochhaus, das wir schon bald sehen.

Die Ausblicke über das Inntal sind genial und rund um uns blühen die schönsten Alpenrosen.

Der Aufstieg geht flott von Statten, bald erreichen wir die Kellerjochhütte (2.237m). Hier machen wir eine Pause und genießen unsere mitgebrachte Jause.

Während die Damen hier weiter Pausieren wollen, haben Letu und ich schon das nächste Ziel vor Augen. Die Kapelle auf dem Kreuzjoch und auch gleichzeitig der höchste Punkt der Wanderung.

Davor müssen wir allerdings einen versicherten Steig meistern, der uns aber vor keine Probleme stellt.

Bald schon erreichen wir den Gipfel mit der leider verschlossenen Gipfelkapelle.

Die Aussicht ist genial, und das Wetter ebenso. Wir setzten uns kurz in die Sonne, dann steigen wir wieder ab zur Kellerjochhütte. Dort lädt uns Oma noch auf einen Kuchen ein. Lecker…

Dann müssen wir wieder aufbrechen, obwohl es hier echt zum länger Verweilen wäre. Trotzdem, die Seilbahn wartet nicht auf uns, also auf get’s.

Während Oma und Sara den gleichen Weg retour nehmen, gehen Letu und ich über den Grat zum Arbeser Kogel (2.026m), der fast auf dem Weg liegt.

Am Gipfel des Arbeser Kogels finden wir nicht du einen Geocache.

Oma und Sara treffen fast zeitgleich ein, dann gehts mit der alten, ein wenig abenteuerlichen Bahn wieder runter ins Tal. Einen solch wunderschönen Tag kann man nur mit einer feinen Grillage abschließen. So gesagt und gleich getan…

Tourendaten
Gesamtlänge: 6,32 km
Gesamtdauer: 2:30 h
Höhenmeter: 492 m

180615 Sonnenstein (2.442m)

Wie startet man am Besten ins wohlverdiente Wochenende. Genau… man macht eine feine Bergtour. Heute gehts mit Tamara auf den Sonnenstein. Schon lange steht dieser Nachbar der Serles auf meiner Liste.

Selten begangen, daher findet man auch nicht arg viel Information. Doch irgendwie lockte mich dieser Berg schon seit Längerem. Und heute ist es soweit.

Von der Arbeit fahren wir zuerst zur Medrazer Stille, dort vom Parkplatz gehts dann gleich los. Vorbei an der Blutschwitzerkapelle in zuerst angenehmer Steigung Richtung Gasthaus Sonnenstein. Ein Stück, bevor man das Gasthaus erreicht, zweigt ein Steig hinauf Richtung Sonnenstein.

Wir wandern, wobei bei der Steigung des Steigs kaum noch von normalem Wandern gesprochen werden kann, weiter hinauf den Berg. Über Kitzeben folgen wir dem schönen Pfad, ein- zweimal verlieren wir den Anschluss, finden ihn aber gleich wieder und dann gehts schon wieder gerade rauf den Rücken.

Ein kurzes Stück müssen wir dann durch einen Latschengürtel, aber das klingt erst viel schlimmer, als es ist. Wir erreichen bald wieder den Rücken und können uns am frischen Wind, der hier bläst, erfrischen. Die Aussicht wird auch immer besser.

Dann beginnt der zahnigere Teil unserer Bergtour: Erst müssen wir durch ein brüchiges Schotterfeld, doch mit bedacht gesetzte Tritte bringen uns sicher über die nicht ganz einfachen Stellen. Zum Glück müssen wir hier nicht runter, lachen wir noch.

Nun können wir schon gut den weiteren Weg einsehen, ein gutes Stück zum Gipfel haben wir schon noch vor uns…

Nun erreichen wir die Schlüsselstelle der Bergtour, das sogenannte Band. Während ich mich recht „potschert“ anstelle, meistert die Tamara mit Stahlnerven die Stelle ohne Probleme.

Direkt hinter dem Band liegt ein Geocache versteckt, der „Auf allen Vieren“ heißt. Den haben wir uns heute echt verdient, würde ich sagen. Und gerade um zu sehen, daß diesen Weg nicht viele gehen… der Geocache wurde das letzte Mal vor 2 Jahren gefunden.

Nun steigen wir auf nicht so gut sichtbaren, aber erkennbaren Spuren immer weiter Richtung Gipfel: Weit ist es nicht mehr.

Und dann ist es soweit, wir stehen auf dem Gipfel. Jetzt ist mal erst eine feine Rast angesag, wir packen unsere Jause aus, das Bier bleibt noch mal im Rucksack… wer weiß was noch auf uns zukommt.

Vom Gipfel aus versuchen wir den weiteren Weg auszumachen, zum Glück habe ich heute das Fernglas mit. Ohne wäre der Weg, der sich im Endeffekt als nicht so schwierig herausstellt, nicht sichtbar gewesen. Der mächtige „König Serles“ erhebt sich direkt vor uns, die Nordwände schauen aber schon recht düster aus.

Obwohl die Wegfindung Richtung Serlesjöchl nicht immer ganz einfach ist, und jeder zweite Schritt gut überlegt sein muss, geht es wesentlich einfacher als gedacht. Trotzdem, wenn wir so manchesmal zurückschauen, sind wir uns selber nicht mehr sicher, wie wir hier rübergekommen sind.

Irgendwann ist die Schottersteigerei dann aber auch fertig und wir erreichen das Serlesjöchl (2.384m). Hier machen wir nun unser wohlverdientes Bierchen auf. Mjam, das schmeckt heute noch besser als sonst…

Lange bleiben wir allerdings nicht, wir haben noch einen weiteren Weg vor uns. Und der Wind wird auch immer frischer, also „auf, auf, müder Wanderer…“

Der Weg führt nun auf einem angenehmen Steig hinunter ins Tal. Ein Blick zurück zu den Gipfeln zeigt uns unseren heutigen Preis nochmals…

Im Gasthaus Wildeben machen wir dann nochmals eine kurze Pause, trinken eine Kleinigkeit und gönnen uns eine gute Marillenschnitte. Den Platz muß ich mir unbedingt merken, hier ist es echt gemütlich, mit total feinen Wirtsleuten.

Nach der wohlverdienten Pause ist der letzte Teil der Tour noch der Abstieg über die extrem steile Forststraße. Auf der Hütte hatten wir zwei Mountainbiker gesehen, jetzt ziehen wir vor Respekt „virtuell“ den Hut. Diese Straße hat es echt in sich. Im Tal wird es dann ein wenig besser…

Bald erreichen wir dann den Parkplatz, ein super Tag neigt sich dem Ende zu. Mit Tamara hat die Bergtour richtig Spaß gemacht. Danke dafür…

Tourendaten
Gesamtlänge: 15,39 km
Gesamtdauer: 5:30 h
Höhenmeter: 1.595 m

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180610 Tratenspitze (2.510m)

Heute am Vatertag stand eine Bergtour mit meinem Papa an. Es ist ja schon länger her, daß wir gemeinsam irgendwo rauf gegangen sind. Um 6:00 Uhr in der Früh starten wir von Aldrans nach St. Martin bei Gnadenwald, dort stellen wir unser Auto ab.

Vom Parkplatz geht es zuerst in gemütlichem Tempo hinauf zur Hinterhornalm. Der Weg, den ich schon vor ein paar Tagen mal gelaufen bin, ist heute noch mehr ausgewaschen. Naja, gestern am Abend hat es auch richtig fest geschüttet. Die Sicht wird immer besser, uns bald ist unser vermeindliches Ziel vor Augen… die hohe Fürleg.

An der Hinterhornalm bleiben wir nicht stehen, zu früh ist es für eine Pause. Es sind noch wenige Leute am Weg, doch alleine sind wie bei weitem nicht. Das Wetter schaut noch toll aus, also gehen wir weiter. Nächstes Ziel, „Nordumfahrung Hundskopf“. Der Aufstieg beschert uns immer wieder schöne Aussichten auf das Inntal.

Bald schon erreichen wir die „Nordumfahrung Hundskopf“. Wir steigen nicht auf den Gipfel des Hundskopfes selber, weil wir noch einen längeren Weg haben. Nun wird der Steig das erste Mal ein wenig spannend. Das letzte Mal, als ich hier war, sind alle Sicherungsseile noch in Ordnung gewesen, nun aber sind eine Verankerungen rausgerissen. Trotzdem ist der Weg sehr gut zu begehen.

Kurz bevor wir in die Mandele- und Weibelescharte kommen, müssen wir das einzige kleine Schneefeld der ganzen Tour überqueren…

Dann kommen wir am Grat entlang immer näher an die Tratenspitze, die schon im Hintergrund sichtbar wird, wenn sich nicht gerade eine Nebelbank über den Grat schiebt. Im Rücken liegt der von dieser Seite aus spektakulär aussehende Hundskopf, immer wieder sehen wir Leute am Gipfel auftauchen.

Der Grat zieht sich relativ lange dahin, doch das Gehen auf diesem ist angehm, die Aussicht auf beide Bergseite wunderbar. Zwei weitere Wanderer, denen wir ein paar Mal begegnen, sind nun ein Stück vor uns.

Immer wieder zieht der Himmel jedoch zu und läßt uns für das Wetter nicht das Allzubeste erwarten. Wir werden sehen, sagen wir uns und marschieren frohgemut weiter.

Dann, endlich, steilt der Weg ein wenig auf und wir sehen unser heutiges Ziel, die Tratenspitze. Wunderschön steht diese Spitze vor uns, der Weg schaut auch ein wenig verwegen aus. Das Gipfelkreuz kann man schon erkennen.

Obwohl der Grat zu beiden Seiten stark abfällt, ist es sehr angenehm zu gehen. Auf unserer rechten Seite das beeindruckende Vomper Loch, linkerhand liegt das liebliche Inntal.

Noch ein paar kurze, kniffligere Stellen warten auf uns, bei denen wir auch die Hände zu Hilfe nehmen müssen. Aber richtig klettern muß man doch nicht, zumindest wenn man auf dem richtigen Weg bleibt.

Und dann stehen wir auf dem Gipfel der Tratenspitze. Unserer Wanderfreunde sind schon beim Brotzeiten, wir machen es ihnen gleich nach. Richtig angenehm ist es jedoch auch nicht, immer wieder zieht der heute tourenbegleitende Nebel ein und nimmt uns die schöne Aussicht.

Ursprünglich wollten wir noch weiter bis zur Hohen Fürleg, aber im Anbetracht des nicht so stabilen Wetters, ein Gewitter oder Regen würden die Tour sicher um einiges verschärfen, wählen wir den Weg zurück.

Nun kommen beim Abstieg auch noch die Tiefblicke ins Tal dazu, aber die Stellen lassen sich alle gut meistern. Bald sind wir zurück auf dem angenehmen Grat und gehen den ganzen Weg retour Richtung Hinterhornalm.

Den Hundskopf auf dem Weg lassen wir links liegen, es wird Zeit, die Bergwelt zu verlassen um die vermeindliche Himmelsgießkanne ihre Arbeit machen zu lassen. Ausserdem lockt uns schon das feine Isogetränk in der Alm.

Nach der erquickenden Rast in der schön gelegenen Alm, man erkennt das auch gut an den Besuchern, wandern wir weiter Richtung Tal.

Unterwegs riskieren wir nochmals einen Blick zurück zur Bergkette, die wir heute besuchen konnten, und stellen eindeutig wieder mal fest, wie schön wir es in Tirol haben. Da können auch die Wolken nichts daran ändern.

Zu Hause haben wir auch noch eine kleine Belohnung, es wird gegrillt. Das Wetter hat sich gegen Nachmittag dann doch beruhigt, kein Regen ist gekommen. Trotzdem war die Entscheidung, es gut sein zu lassen, die Richtige. Und das Essen schmeckt einfach super.

Danke an meinen Papa, meinem heutigen Bergkameraden, für die tolle Tour! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Tourendaten
Gesamtlänge: 15,38 km
Gesamtdauer: 7:13 h
Höhenmeter: 1638 m

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180605 Hinterhorner Alm+ (1.918m)

Obwohl das Wetter nicht ganz so stabil ist wie angenommen, wollen wir doch noch eine kurze Afterwork-Bergtour machen. Zuerst ist die Hüttenspitze unser Ziel, doch bei näherem Hinsehen disponieren wir um und gehen auf die Hinterhorner Alm. Diese liegt genau unser einem Wolkenfenster, während die Hüttenspitze schon einen Hut aufhat.

Vom Parkplatz in St. Martin starten wir los, ein paar Meter laufen wir auf der Mautstraße, dann geht es schon auf den Steig. Dieser ist durch die letzten Unwetter ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden und schaut eher aus wie eine Flussbett als wie ein Wandersteig. Trotzdem kommen wir sehr gut voran, Michi macht ein gutes Tempo.

Der Weg hinauf liegt meist im Wald, trotzdem ist es sehr heiß und schwül. Je weiter wir hinaufkommen, desto kühler wird es. Auch die Aussicht wird immer besser, im Oberinntal sehen wir schon die ersten Regengüsse.

Bald haben wir die Alm erreicht, nur wenige Leute sind da.

Ein kühler Wind zieht vom Karwendel herunter, doch wir beschließen, anstatt einer Rast bei der Hinterhorner Alm doch noch weiter zu gehen. Zumindest bis zur Schulter unterm Hundskopf, dort wollen wir uns nochmals das Wetterspiel anschauen.

Rasch kommen wir voran, der Weg steilt auf, aber der Fels ist griffig und wir erreichen ohne Probleme die Schulter.

Von hier schaut das Wetter, zumindest aktuell nicht so toll aus, daher beschließen wir, umzudrehen. Ein Blick hinunter ins Tal entschädigt für den entgangenen Gipfel, die Walder Alm liegt schön unter uns.

Ein kalter Windstoß raubt uns dann die letzten Ambitionen, weiterzugehen.

Es wird Zeit, ins Tal zu gehen. Unterwegs hören wir im Hintergrund ein einmaliges Grummeln, aber mehr kommt auch nicht.

Im Voldertal regnet es schon.

Als wir bei der Hinterhorner Alm vorbeikommen, zeigt sich wieder die Sonne, aber die Entscheidung, umzudrehen war schon richtig. Das Wetter ist einfach nicht stabil genug.

Im Tal gönnen wir uns zum Abschluss noch ein Bier im Augustiner Bräu in Hall, das ist wohl verdient.

Tourendaten
Gesamtlänge: 8,20 km
Gesamtdauer: 3:11 h
Höhenmeter: 986 m

180528 Halltal, Herrenhäuser (1.499m)

Nach der Arbeit noch schnell in die Berge? In Tirol ist das kein Thema. Also packen wir unsere Siebensachen (es waren eher weniger…) und wandern ins Halltal.

Dieser geschichtsträchtige Ort zieht mich einfach immer wieder magisch an. Hier wurde über 600 Jahre lang Salz in harter Arbeit in einer sehr unwirtlichen Umgebung abgebaut. Trotzdem, oder gerade deswegen haben die Bergknappen hier eine beeindruckende Infrastruktur hinterlassen. Erst 1967 wurde der Salzbergbau zu Hall eingestellt, trotzdem muss ein guter Teil der Stollen noch gewartet werden, um das fortwährende Auslaugen des Salzen zu kontrollieren. Und die Spuren des Bergbaus sind überall präsent.

Wir starten vom Hackl, zuerst ein Stück der Straße entlang, vorbei an der Bergerkapelle (Freiungkapelle), dann erreichen wir den Fluchtsteig. Dieser ist leider gesperrt, daher gehen wir auf dem Asphalt weiter. Vorbei an den Ladhütten, den ehemaligen Kontrollstationen an der Soleleitung erreichen wir die Abzweigung nach St. Magdalena.

Über die Sonnenbrücke führt der Weg weiter Richtung Herrenhäuser, der Asphalt ist endlich vorbei, nun ist der Weg schottrig.

Nach ein paar Kehren erreichen wir dann auch die beeindruckenden Herrenhäuser, Zentrum des früheren Bergbaus.

Hier hat der nette Besitzer der „Knappenkuchl“ immer ein paar frische Bier in Selbstbedienungsmanier eingelagert, heute haben wir aber selber eine Dose mitgebracht…

Wir sitzen eine Weile vor der „Knappenkuchl“, es kommen noch zwei Mountainbiker (ohne Motor) vorbei, mit denen wir uns gut unterhalten. Doch langsam wird es frisch, es ist doch erst Mai, darum machen wir uns auf ins Tal.

Der Fluchtsteig ist gesperrt, aber gut begehbar, wird uns erklärt. Nachdem wir den Steig abmarschiert sind, können wir das auch bestätigen. Es ist eine Drahtseilversicherung ausgerissen, das müsste der Grund für die Sperre sein.

Ansonsten ist der Weg sehr gut begehbar, und um vieles schöner als die Straße. Wieder einmal hat es sich gelohnt, in unserer wunderschönen Natur zu verweilen.

Tourendaten
Gesamtlänge: 11,81 km
Gesamtdauer: 2:45 h
Höhenmeter: 685 m

180526 GC Pendling (1.563m)

Wann immer ich über Kufstein fuhr, stach mir der Pendling ins Auge. Was für eine Aussicht muss da oben wohl sein.

Heute konnte ich endlich auch diesen Berg in Angriff nehmen. Zusätzlich, aber auch zufällig wollten sich heute auf der Hütte ein paar Geocacher treffen. Nichts wie hin, dachte ich mir.

Um 7:00 Uhr fahre ich von zu Hause mit dem Bus zum Hauptbahnhof, um dort den Zug nach Kufstein zu nehmen.

Um ca. 8:00 Uhr bin ich in Kufstein und starte gleich los. Auf den Weg zum Pendling finde ich schon 1-2 Dosen.

Dann startet der Powertrail von „Fred Bull“ los. Unterwegs stoße ich auch gleich auf den Owner, der auch den Event auf der Hütte heute organisiert hat.

Ich habe das Privileg, den Herrn mit zwei weiteren Cacherinnen bei der Wartungsrunde zu begleiten. Dose die Dose wird abgeklappert.

Nette Gespräche verkürzen die Gehzeit zumindest gefühlt. Außerdem finden wir immer wieder schöne Sachen, wie zum Beispiel diese Frauenschuhe.

Um 13:00 Uhr erreichen wir dann endlich das Pendlinghaus, auch Kufsteinhaus genannt.

Dort löschen wir unseren Durst und essen eine gute Gulaschsuppe.

Einige weitere Geocacher sind mit von der Partie und wir hören so manchen Schwank.

Dann mache ich mich alleine wieder auf ins Tal, ich muss den Zug nach Hause erreichen.

Das geht sich auch knapp aus. In Innsbruck erreiche ich auch gleich wieder meinen Bus nach Hause.

Das war ein super Tag mit Gleichgesinnten. Das hat richtig Spaß gemacht

Tourendaten
Gesamtdauer: 6:30 h
Gesamtlänge: 25,73 km
Höhenmeter: 1.208 m
Geocaches: 45