Archiv der Kategorie: Mountainbike

161229 Von Schwaz nach Brixlegg

Da der Schnee immer noch ausständig ist, habe ich heute beschlossen, das Radl nochmals zu aktivierien und eine Runde auf dem Inntalradweg zu fahren. Motivation sind die vielen Geocaches, die dort noch auf ihre Entdeckung durch meine Wenigkeit harren.

Ich fahre mit dem Auto bis Schwaz Bahnhof, wobei ich schon dort feststellen muß, daß es keinen „echten“ Bahnhofsparkplatz gibt. Beim Hofer ganz in der Nähe finde ich dann doch ein Plätzchen, das mein Auto beherrbergt.

Die ersten zwei Caches hole ich mir gleich am Bahnhof, doch oh weh, ich stelle fest, daß ich an meinem GPS Gerät gleich etwas falsches gedrückt habe… meine Einstellungen sind weg, und auf die Schnelle bringe ich diese nicht wieder zurück :(.

Nichts desto trotz finde ich einen Weg, doch noch die Caches anzuzeigen, daher geht die Runde los. Es ist bitter kalt, aber da ich gut eingepackt bin, ist es „aushaltbar“.

Immer am Inn entlang bleibe ich ca. alle 300m stehen, um eine Dose zu suchen. Zum Glück sind diese Schätze leicht versteckt, daher kann ich diese immer sehr schnell finden. Trotzdem vergeht relativ viel Zeit, stehenbleiben, suchen, loggen und weiterfahren… bis in ca. 300m das Spiel von Neuem beginnt.

Langsam ernährt sich das Eichhörnchen, für die Strecke von Schwaz nach Brixlegg brauche ich immerhin 3,5h, die Strecke beträgt nur 20,55km. Dafür finde ich auf dem Weg 63 Geocaches… das ist auch nicht schlecht.

In Brixlegg nehme ich dann den Zug retour nach Schwaz, wo mein braves Auto auf mich wartet. Kalt war die Tour, aber auch schön. Besonders, wenn man auf der Sonnenseite ist… 😀

Tourendaten
Gesamtlänge: 20,55 km
Gesamtdauer: 3,5 h
Höhenmeter 120 m

160728 Rumer Nadel (Langer Stoan)

Das Wetter ist zwar nicht das Beste, aber trotzdem wollen Alfons und ich heute die Rumer Nadel wagen. Zumindest mit dem Rad bis zur Rumer Alm können wir immer fahren. Dann sehen wir schon weiter, so das „Ausgemach“.

Von der Arbeit geht es durch die Stadt, über die Mühlauer Brücke und dann den Berg hinauf bis zum Rechenhof.

Das Wetter schaut mal soweit stabil aus, also beschließen wir, weiterzufahren. Der Weg ändert sich merklich beim Rauffahren, zuerst noch schöner Asphalt, dann schlechter Asphalt und schlussendlich dann unser Liebling, der Forstweg. Hier sind zwar ein paar Stücke, die gerade instand gesetzt werden, aber generell ist der Weg sehr gut in Schuss.

Bald erreichen wir die Rumer Alm, wir beschließen aber gleich am Forstweg weiterzufahren, denn dort am Ende liegt unser Ziel. Die ersten paar Meter vom Forstweg sind fast neu, dann jedoch steilt der Weg so stark auf, dass wir die Räder abstellen und zu Fuß weitergehen.

Am Ende des Forstwegs geht ein kleiner Steig runter zu einem kleinen Hochstand. Ab hier wird es abenteuerlich. Teilweise total matschig und dementsprechend rutschig zieht der Weg nach Unten.

Dann verläuft der Pfad parallel zum Hang, zwar nicht mehr lettig, aber dafür sieht man vor lauter Gras keinen Weg mehr… und die versteckten Wurzeln unter dem Gras stellen sich als echte Stolperfallen heraus. Und was nicht unerwähnt bleiben darf, sind die kleinen Biester, die hier nur auf „Opferbeine“ warten. Zwei Zecken kann ich schon beim Suchen nach „Purpurnen Flüssen“ entfernen. Später zu Hause werde ich noch einen finden, der sich schon leicht verbissen hat, das Mistding!

Schlussendlich erreichen wir den Fuß der Rumer Nadel, bei den „Locals“ auch „Langer Stoan“ genannt. Wir machen eine kurze Pause, dann richten wir uns fürs Klettern her. Gurt, Helm, Einbinden des Seils, dann noch die Patschen und los kann es gehen. Der Einstieg ist ein wenig speckig, aber das sind wirklich nur die ersten 2 Meter.

Dann geht der Weg schön und in fast logischer Linie hinauf. Beim Seilverlauf leiste ich mir einen kleinen Schnitzer, den ich in größerer Höhe dann fast bereue, das Seil lässt sich sehr schwer raufziehen. Die letzten Meter werden zur Kraftprobe, Wisse gegen Seil, aber schlussendlich gewinne ich diesen K(r)ampf und stehe am wohl originellsten Gipfelkreuz in der näheren Umgebung. Das Gartenzwergerl….

Ich richte den Stand ein, dann kann auch schon Alfons nachkommen. Bald sitzen wir zwei gemütlich bei einem kleinen Bier und einer Wurstsemmel bei grandioser Aussicht auf dem Gipfel des Langen Stoans. Gemütlich ist es hier.


Im Oberinntal regnet es schon leicht, also beschließen wir, aufzubrechen. Nach einer lustigen Abseilaktion stehen wir wieder am Fuß der Nadel und können unsere Sachen verstauen.

Rasch berge ich noch den Geocache „Rumer Nadel (Langer Stoan)

Der Weg durch das Zeckenparadies geht leichter als gedacht, bald stehen wir wieder verschwitzt, da sehr schwül, beim Hochstand.

Wir nehmen einen Pfad durch den Wald, dort entdecke ich noch ein paar Eierschwammerlen und auch den Geocache „Bäume sind auch nur Menschen“. Dann erreichen wir  wohlbehalten die Fahrräder.
Fast genau in dem Moment, als wir losfahren, fängt es an zu Regnen. Wir bleiben bei der Rumer Alm kurz stehen, stellen uns unter einen Baum bis der ärgste Guss vorbei ist, dann fahren wir ab, nach Mühlau. Quer durch Innsbruck fahren wir bis nach Ambras, dann über den Pfaffensteig hinauf nach Aldrans.

Eine tolle Tour mit ganz vielen Aspekten… am besten beschrieben mit HBC (Hike&Bike&Climb). Das müssen wir öfter machen, das hat richtig Spaß gemacht.

Tourendaten
Gesamtlänge: 27,44 km
Gesamtdauer: 3:46 h
Höhenmeter: 1.103m

160705 Höttinger Alm (1.490m)

Heute kann ich endlich wieder einmal eine schöne Tour mit dem Radl machen. Das Ziel ist die Höttinger Alm. Nach der Arbeit, genauer nach der Kernarbeitszeit mache ich mich bei sehr schönes Wetter auf den Weg, zuerst noch ein Stück durch die Stadt, hinauf nach Hötting.

Die Steigung vor dem Planötzenhof hat es in sich, ich komme ganz schön ins Schwitzen. Ab dem Planötzenhof legt sich die Strecke ein wenig zurück, und es fängt der gemütliche Teil der Tour an.

Bald erreiche ich die neue Umbrüggler Alm, den Bau sehe ich das erste Mal, seit die Alm fertiggestellt ist. Einmal, als hier noch eine riesige Baustelle war, bin ich mal vorbeigekommen, da war ich fast schon schockiert. Doch heute muß ich sagen, daß die Alm wirklich gelungen ist. Ein schöner Bau, der zum neuen Zeitgeist sehr gut passt.

Je höher ich hinauf komme, desto schöner wird die Aussicht. Wunderschöne Wolkenformationen stehen auf dem Himmel, sehr schön anzuschauen. Und die Aussicht auf Innsbruck zeigt mir wieder einmal, warum die Stadt auch den Beinamen „Hauptstadt der Alpen“ hat.

Bald erreiche ich die Abzweigung zur Höttinger Alm, der Weg steigt zwar immer noch an, dennoch finde ich das Rauf fahren sehr angenehm.
Und dann sehe ich mein Tagesziel, die Höttinger Alm, belagert von Schottischen Hochlandrindern, die hier eine neue Heimat bekommen haben. Zwischendurch sind die Wolken mal richtig dunkel geworden, aber jetzt ist es schon wieder lieblich, das Wetter.

Ich gönne mir auf der Alm ein alkoholfreies Weizen, genieße die Sonne und die Ruhe auf dieser ansonsten so überlaufenen Gaststätte. Das Wetter hat wohl den einen oder anderen abgehalten, heute hochzuradeln. Insgesamt sind wir 9 Personen, 3 Lokalmatadore inklusive.

Das zweite Non-Bier gönne ich mir noch, da die Sonne heute wirklich gemütlich ist, und die Sprüche von den Lokal-Matadore´s doch recht lustig sind. Die mäkeln nämlich über die E-Bikern rum, zwei davon sitzen in Hörweite und sind sichtlich irritiert. Ich lächle, denn in Jeans und Pulli auf die Höttinger zu fahren, und das mit einer höllischen Geschwindigkeit, ist schon fast ein wenig frech.
Genüsslich richtige ich mich für die Abfahrt her, mittlerweile sind noch ein paar Leute dazugekommen.

Die Abfahrt ist dann auch richtig lustig, es geht flott den Berg hinab, die Scharen sind jetzt gerade beim hochfahren. Ich fahre über die Arzler Alm hinunter nach Mühlau.

Eine Schulgrupe beim Aufstieg blockiert den Weg geschickter Weise genau hinter einer Kurve, Gott sei Dank bin ich gemütlich am Weg, ansonsten will ich gar nicht dran denken, was da alles passieren könnte.

Bald erreiche ich Mühlau, durch die Stadt erreiche ich meinen Standardweg hinauf nach Hause. Die letzten paar Höhenmeter laufen heute extrem gut, dann habe ich mein zu Hause erreicht. Alles gut gegangen.

Beim Bericht schreiben kommt das Gewitter, das schon angesagt wurde, mit voller Wucht auf uns zu, bin ich froh, daß ich das im Hause und nicht draussen erleben muß.

Tourendaten
Gesamtlänge: 27,40 km
Gesamtdauer: 2:20 h
Höhenmeter: 1.088 m

160610 Ganalm, Walder Alm, Hinterhornalm (1.522m)

Heute hat der Wetterbericht nach einer längeren Durststrecke wieder einmal wunderbares Wetter angekündigt. Also werden Alfons und ich den Sonnenschein heute auch brav ausnutzen und werden was unternehmen.

Letztes Jahr hatten wir mal über die Runde auf die Ganalm via Terfens, dann weiter auf die Walder Alm und Hinterhornalm sinniert, daß diese wohl recht spannend wäre zu machen. Nun, heute soll es soweit sein. Mit einer kleinen Änderung: Wir fahren gleich nach der Arbeit von Innsbruck los, also zuerst nach Gnadenwald, dann Richtung Terfens, hinein ins Vomper Loch und über die Almen zurück nach Gnadenwald und weiter nach Aldrans. Also schon was vor…

Das Wetter ist wie prognostiziert wunderschön, über die Dörfer (Mühlau, Arzl, Rum, Thauer) fahren wir bis Absam, dort gehts dann hinauf nach Gnadenwald. Der Verkehr läßt nach und bald erreichen wir die Abzweigung auf den MTB-Weg 408.

Hier sind die ersten Meter zwar ein wenig schlammig, doch dann geht eine wunderschöne Forststraße in angenehmer Steigung den Bergrücken empor. Bald erreichen wir die langgestreckte Linkskurve, die uns erste Ausblicke auf das Vomper Loch ermöglichen. Welch eine wilde und schöne Gegend das hier doch ist. Der Ausblick auf die Lamsen- und Hochnisselspitze ist grandios

Die Straße wird nun auch ein bisschen abenteuerlicher und ausgesetzter, der Blick in das Vomper Loch ist wirklich beeindruckend.

Dieser Streckenabschnitt macht auch richtig Spaß zu fahren, denn die Aussicht nach unten ist einfach phantastisch…

Doch die Ausgesetztheit währt nur ein paar Augenblicke, dann wird die Landschaft wieder lieblicher und der Weg schmiegt sich wieder in die Almwiesen.

Nach einer angenehmen Strecke erreichen wir die Ganalm, bzw. befinden und direkt über dieser romantischen Alm. Da wir noch eine gute Strecke zu bewältigen haben, entscheiden wir, nicht hier, sondern erst später einzukehren. Aber einmal möchte ich hier schon noch einkehren, zu urig schaut die Alm aus.

Der Forstweg wird ein wenig steiler und nach einer Weile erreichen wir die wunderschön gelegene Walderalm. Hier bleiben wir, beschließen wir.

Auf der Terasse in der Sonne haben wir ein schönes Plätzchen gefunden, das läßt es sich schon aushalten. Eine Suppe und ein Bier runden die Pause ab.

Nachdem wir gut gestärkt sind, radeln wir zuerst weiter auf die Hinterhorner Alm und dann in rasantem Tempo hinab ins Tal.

Bei Gnadenwald rauschen wir vorbei, dann nach Absam, Hall und über die Innbrücke auf das Südufer. Hier müssen wir leider ein paar Meter auf der gut befahrenen Straße zurücklegen, aber als wir Ampass erreichen, wird es wieder gemütlicher. Ein Blick über die Schulter zeigt uns nochmals einen Teil unserer Tour, direkt unter dem Hundskopf…

Über die Straße erreichen wir dann zufrieden, aber auch müde unsere Homebase. Eine wunderbare Tour, danke an Alfons!

Tourendaten
Gesamtlänge: 54,14 km
Gesamtdauer: 3:48 h
Höhenmeter: 1326 m

160529 MTB Aldranser Alm (1.511m)

Heute während der Festlichkeiten zur „Fronleichnahms-Prozession“ habe ich mit meiner Nachbarin spontan ausgemacht, auf die Aldranser Alm zu radeln. Sandra hat ein neues Fahrrad, das eingeweiht gehört…

Das Wetter schaut zuerst nicht so zuverlässig aus, aber nach einem Gewitterguß beschließen wir, rasch auf die Alm zu radeln. Besonders schön finde ich, daß man direkt von zu Hause auf die Alm fahren kann. Man braucht also nicht irgendwohin zu radeln, sondern kann gleich zu Hause starten.

Wir fahren von Aldrans über den Herzsee hinauf nach Fagslung, von dort gehts auf der sehr schönen Forststraße in ein paar Kehren hinauf zu Alm. Dort sind dem Wetter angepasst nicht so viele Leute, wir werden aber sehr freundlich von der Hüttenwirtin Irmi begrüßt. Wir bestellen uns was zu essen und trinken und genießen die Aussicht.

Die Wolken werden jedoch wieder dichter und bald sagt Sandra: „Schauma, daß mir runterkommen…“. Also packen wir unsere Sachen, ich kann noch schnell den GC „Aldranser Alm 1511m“ loggen, dann rauschen wir auf der wunderbaren Piste hinunter ins Tal.

Wir fahren wieder hinunter nach Fagslung, dann über das Sägewerk nach Hause.

Eine tolle Runde, die sich auch nach der Arbeit anbieten würde.

Tourendaten
Gesamtlänge: 17.04 km
Gesamtdauer: 1:47 h
Gesamthöhe: 866m

160522 Radltour von Innsbruck nach Hall in Tirol

Das Wetter ist zwar optisch gleich schön wie gestern, aber heute hat der Föhn wieder mal eingesetzt. An den Temperaturen hat das allerdings gar nichts geändert, daher beschließen Letu und ich, eine kleine, feine Radltour zu machen.

Wir fahren mit dem Auto zum Sportzentrum Wiesengasse und finden gleich einen Parkplatz. Von dort radeln wir los, zuerst noch durch die Stadt, es geht am Ost-Friedhof vorbei, dann sind wir auch schon auf einem kleinen Radlweg, weg von der Straße.

Letu radelt sehr flott, wir überholen immer wieder andere Familien, die unserer Geschwindigkeit einfach nicht gewachsen sind.

Am Baggersee vorbei, dort wird gerade ein Biathlon ausgetragen, erreichen wir den Fahrradweg nach Hall in Tirol. Hier merkt man den Föhn fast nicht mehr, es geht am Inn entlang zur alten, wunderschönen Münze- und Salzstadt.

Hier stellen wir unsere Fahrräder ab, und gehen zu Fuss in die Stadt. Im Augustinerbräu bestellen wir uns eine Speckknödelsuppe, ein Cola und ein Bier. Ahhhhh, ist das gemütlich. Leider währt dieser Augenblick nicht ewig, irgendwann ist es Letu langweilig, und wir beschließen, zurückzufahren.

Die Fahrt nach Hause zieht sich dann für den kleinen Helden, aber er fährt brav und tapfer zurück. Bei Gegenwind nicht immer fein…

Tourendaten
Gesamtlänge: 20,92 km
Gesamtdauer: 2:00 h
Höhenmeter: 126 m

160505 Weissensteiner´scher Aktivtag

Der Tag startet super mit einem deftigen Frühstück, bei dem wir den weiteren Tagesverlauf besprechen. Heute machen wir was im Familienverbund, daher darf auch jeder einen Vorschlag machen. Sara startet mit dem Vorschlag, Klettern zu gehen. Das wird vom „Gremium“ gut angenommen.

Wir fahren, das Wetter ist ja wunderbar, zur Arzbergklamm und versuchen ein paar einfache „Moves“.

Besonder Letu kann nicht genug bekommen vom Klettern, Sara beschäftigt sich derweilen mit einem Minilagerfeuer, das aber eben so schnell erloschen ist, wie es hochgebrant ist. Typischer Fall von Holzmangel…

Die Arzbergklamm ist gerade für Beginner ein wunderbarer Klettergarten, gegen 12 Uhr strömen dann auch immer mehr Leute in die Klamm.
Wir bleiben bis zum frühen Nachmittag, dann brechen wir unsere „Zelte“ ab, und machen uns auf zur nächsten Aktivität, zum Schachtelwirt. Als die Kinder das M-Wort hören, ist Jubel angesagt. Das flotte Essen lassen wir uns munden, dann gehts vorerst nach Hause zurück.

Sara trifft sich mit einer Freundin beim Reitstall. Dort darf sie sogar ein wenig reiten, voller Stolz wird sie mir das später beim Abendessen erzählen…
Derweilen sind Letu und ich mit dem Fahrrad unterwegs.

Wir fahren zuerst mit dem Auto nach Hall in Tirol, beim Gasthaus Badl stellen wir das Fahrzeug ab und radeln am Innradweg gen Osten.

Wir fahren bis nach Wattens, dann drehen wir wieder um. Schön, wenn es nicht permanten auf und ab geht. Und ein paar Geocaches finde ich auch noch am Weg. Dann sind wir im Bezug auf Aktivitäten doch heute ziemlich komplett.

Ein wunderbarer Tag heute, und wir können aus Überzeugung sagen, wir haben den Tag genutzt.

Tourendaten Fahrrad
Gesamtlänge: 15,11km
Gesamtdauer: 1:10h
Höhenmeter: 70m

Radlausflug Aldrans (10.04.2016)

Der Sonntag hat zwar wettertechnisch nicht so gut gestartet, aber gegen Mittag klar es auf und am Nachmittag haben wir sogar Sonnenschein und relativ milde Temperaturen. Daher beschließen wir, das neue Fahrrad von Letu gleich mal auszuprobieren.

„Endlich habe ich auch ein Rad mit Gangschaltung…“

Ein glücklicher Zufall wollte es, daß ein Freund von Letu im Kindergarten zwei Fahrräder bekommen hat, und davon eines dem Letu geschenkt hat. Super, heuer hätte er eh ein neues Rad gebraucht.

Wir starten zu Hause, fahren an den Bauernhöfen vorbei, und erreichen bald schon die Wiesen, die im frühlingshaften Grün mit ein paar Farbpunkten erstrahlen.

Unser weiterer Weg führ uns in den Wald, einen kleinen Steig hinauf, schon mal die erste Herausforderung für beide Kinder. Gut meistern Beide den Waldweg.

Über Asphalt fahren wir dann bis zum Lanser See, machen noch eine Runde über die Felder und fahren an der Vogelhütte vorbei wieder in den Wald.

Hier ist es Letu zu steil, daher schiebt er das Rad, während Sara schon flott den Schotterweg hinunterfährt.

Am Schluss geht es nochmals über die Wiesen zurück zu unserem Heim.

Tourendaten
Gesamtlänge: 8,02 km
Gesamtdauer: 1:13 h
Höhenmeter: 171 m

Radlrunde über den Herzsee (18.03.2016)

Mein Sohnemann ist heute beim Fussballtraining, daher beschließe ich, mit der Tocher etwas zu unternehmen. Wir beraten uns kurz, klettern oder radeln, die Wahl fällt auf eine kurze Radtour.

Wir fahren mit dem Rad von Aldrans zum Widum in Ampass, von dort geht´s bergauf durch das Herztal bis zum Herzsee. Die Steigung ist moderat, aber doch nicht ganz ohne. Sara schlägt sich für die erste „Mountainbiketour“ sehr gut, nur ganz kurze Schiebestrecken gönnt sie sich.

Einzig das Aufsitzen in der Steigung sitzt noch nicht richtig, da muss ich immer ein wenig anschieben, doch dann radelt sie auch schon wieder weiter.

Am Herzsee angekommen setzen wir uns kurz in die Sonne, die ihre wärmende Kraft wieder Stück für Stück zurückerhält. Der Winter ist jetzt wohl bald vorbei…

Ein Blick auf mein Handy zeigt mit einen Geocache ganz in der Nähe. Den „Herzsee“ nehme ich gleich mit, das Rätsel ist schnell gelöst und die Dose rasch gefunden.

Vom Herzsee rauschen wir in flottem Tempo hinunter zum Dorf, zurück nach Hause. Abfahren sind schon immer wieder lustig.

Und am Schluss kommt bekantlich das Beste… es gibt das erste Eis der Saison, in der Sonne genossen. Mjam…

Tourendaten
Gesamtdauer: 40min.
Gesamtlänge: 4,78km
Höhenmeter: 180m

151103 Großer Beil, 2.309m

Gestern habe ich mir ob der Wettervorhersage noch schnell den heuigen Tag freigenommen, es soll ja ein fantastischer Tag werden. Und Glück habe ich… das Wetter ist perfekt.

Wohin soll es gehen? Ein Blick auf die Karte zeigt mir noch viele „Weiße Flecken“, an denen ich noch nie gewesen bin. Ein solcher Platz ist die Wildschönau. Und dorthin fahre ich heute auch…

Es soll der Große Beil werden, die höchste Ergebung in der Wildschönau. Schon den Namen finde ich interessant, denn es ist nicht „DAS BEIL“, sondern „DER BEIL“, und das bezeichnet einen Ort, bei dem Tiere bei der Jagd gestellt werden.

Ich fahre bis zur Schönangeralm, dort stelle ich mein Auto ab und sattle um auf das Fahrrad. Ja, heute mache ich eine der viel zu seltenen, im Neudeutsch genannten „Bike&Hike“-Tour. Diese Tour bietet sich richtig an dafür, denn der erste Teile geht über eine schöne Forststraße bis zu Gressensteinalm. Die Steigung ist immer moderat und durch den Schatten ist mir auch nicht zu heiß beim Raufradeln.

Der Weg spult sich immer weiter hinauf, zuerst im Wald, dann öffnet sich die Sicht immer weiter und gibt die Blicke frei auf die wunderschöne Bergwelt.

Nach ca. 1 1/2 Stunde erreiche ich die Gressensteinalm, wo ich mein Fahrrad hinter die nicht mehr geöffnete Alm stelle und absperre… Sicher ist sicher. Dann setze ich mich 5 Minuten in die feine Sonne, genieße die ersten Strahlen und richte mich für den Weitermarsch her.

Gleich neben der neuen Alm steht eine alte Steinhütte, die wahrscheinlich mal die originale Alm war. Neben der Steinhütte geht auch gleich der Weg hinauf, zum Großen Beil.

Zuerst steigt der Weg pfeilsgerade hinauf in den Talschluß, zumindest sieht es so aus, doch dann macht er doch noch einen Schwenk, und auch der Talschluß schaut plötzlich anders aus.

Der Weg ist super zu gehen, und doch wieder mal was Neues für mich. HIer herrscht nicht Kalk vor, den ich gut von zu Hause aus kenne, nein, hier ist alles aus Schiefer, das klingt schon ganz anders, wenn man drauftritt. Eine tolle Abwechslung auf jeden Fall.

Immer wieder ist die Landschaft von kleinen und größeren Wasserläufen unterbrochen, auch kleine Lacken sehe ich immer wieder heroben.

Und dann zeigt sich doch noch das Gipfelkreuz vom Großen Beil, direkt vor mir, sozusagen im Wege. Da kann es nicht mehr lange rauf sein. Der Himmer ist leuchtend Blau, die Fernsicht ein Wahnsinn, aber es gibt doch einen Wermutstropfen… der Föhn hat eingesetzt, der Wind wird, je höher ich komme, immer stärker.

Ich erreiche den Gipfel ohne Probleme, such mir eine windgeschütze Stelle zum Brotzeiten und genieße die Stille… nur manchmal von hoch über mir fliegenden Jets unterbrochen, und natürlich vom immer wieder aufheulenden Föhn.

Die Aussicht von dieser Kanzel ist überragend…

Auf dem Weg nach unten treffe ich einen der einzigen Wanderer, die mir heute begegnen. Wir unterhalten uns eine Weile, dann geht jeder seinen Weg weiter.

Die Alm erreiche ich ohne Probleme, mein Fahrrad ist auch noch da. Jetzt fängt der Spaß an, denn die letzten Kilometer mit dem Fahrrad rausrollen, das macht Spaß. Zwei ältere Wanderer schauen mir neidisch zu, wie ich den Forstweg hinunterjuchitze…

Eine perfekte Herbsttour, wenig Leute, super Wetter und sehr viel Ruhe. Toll!

Tourendaten:
Gesamtstrecke 19,90 kmGesamtlänge 4:00 h
Höhenmeter 1112 hm