Archiv der Kategorie: Wandern

210310 Rinner Alm (1.394m)

A schnelle Tour nach der Arbeit, da bietet sich die Rinner Alm geradezu an. Mit Junior starte ich direkt nach der Arbeit zuerst mit dem Auto nach Rinn, zum Parkplatz bei der Kirche.

Vom Parkplatz wandern wir ein paar Meter auf der Asphaltstraße, dann erreichen wir das Ende der Rodelbahn. Diese sind wir noch vor Kurzem runter gerauscht…

Es ist der Jahreszeit entsprechend kühl, aber im „Bergaufgang“ wird uns schon warm ums Herz und in den Muskeln und Fasern.

Dennoch, Sonne haben wir auf der Wanderung heute keine… und das läge nicht an einer Wolkendecke oder ähnlichem… nein, es liegt einzig an der Uhrzeit und auch der Hangausrichtung…

Der Rinner Alm Steig ist ein angenehm angelegter Steig, der bis auf eine steile Stelle eine moderaten Anstieg zur Alm erlaubt.

Im Sommer, besonders an heißen Tag eine empfehlenswerte Strecke, ist es hier im Winter relativ kühl, auch wenn im Tal schon die Frühjahresgefühle erwachen…

In der unteren Hälfte verläuft der Weg immer im dichten Wald, nur ein paar Schneisen erlauben einen schönen Rundblick, wie hier auf das Bettelwurfmassiv.

Trotz hoher und fordernder Geschwindigkeit ist Letu immer wieder für Späße zu haben, sei es ausgewachsene Bäume ausreißen, laufen, springen und sonstigen Schindluder.

Die Forststraße auf die Alm verläuft im feinen Zickzack den Berg hinauf, der Wanderpfad geht weniger Kompromisse ein, schnurstracks verläuft die Schneide den Wald hinauf. Und natürlich haben wir Zweitere gewählt…

Ungefähr ab der Hälfte wird das Vorhandensein von Schnee immer häufiger. Generell gut begehbar, offenbaren einzelne eisige Stellen einen tückischen Hinterhalt.

Mit offenem Auge für Rutschpartien, aber auch mit dem wunderbaren Farbenspiel am Horizont klimmen wir immer weiter nach oben.

Eine letzte, zugegeben mächtige Schneelandschaft müssen wir meistern…

… dann erreichen wir das lustige „Tor zur Alm“, wie ich es gerne betituliere.

Die Alm hat zu, es war nicht anders erwartet. Selbst in normalen Jahren wäre nun, ob der nicht-fahrbereiten Rodelbahn wohl kaum offen, noch unwahrscheinlicher unter der Woche…

In einer windstillen Ecke ziehen wir uns schnell um. Handschuhe, Kappe und wärmende Jacke sind nun angezeigt, als der Tag flux der Nacht den Platz überlässt.

Ehrfürchtig beobachten wir das tägliche Spiel am Horizont, da so gar nie langweilig wird.

Den ersten Teil des Abstiegs schaffen wir ohne Lampen, spätestens im Wald brauchen wir zur unfallfreien Orientierung ein zusätzliches Licht…

Gerade um die blanken Eisstellen zu erspähen, ist die Stirnlampe ein wahrlich rentables Werkzeug, das zwar fast immer im Rucksack schlummert, aber heute gute Dienste verrichtet.

Naturgemäß ist der Abstieg wesentlich schneller als der Aufstieg bewerkstelligt. Die Schrittgeschwindigkeit wird durch ein gewisses Unwohlsein von Letu im Wald, wohl der vielen unheimlichen Geräusche geschuldet, immer schneller. Und daher stehen wir schneller als erwartet wieder am Ausgangspunkt…

Eine gemütliche Feierabendrunde, die wir heuer hoffentlich noch öfter nach der Arbeit / der Schule absolvieren können.

Tourendaten
Gesamtlänge: 5,16 km
Gesamtdauer: 1:42 h
Höhenmeter: 503 m

210307 Halltal, Herrenhäuser (1.485m)

Da sich heute aus familiären Gründen keine Skitour ausgegangen ist, habe ich beschlossen, die Bergschuhe auszupacken, die Zeit zu nutzen und ins Halltal zu wandern.

Ein wunderschöner Morgen, es ist ja immerhin schon 9:30 Uhr, öffnet mir den Weg vom Hackl hinein ins Halltal. Wo es geht vermeide ich die Asphaltstraße und laufe auf dem Steig.

So erreiche ich zügig den Trinkwasserstollen vor dem Bettelwurfeck. Überraschend aper ist es hier, der Lenz zieht dem Winter im vorderen Tal schon die Zähne.

Am Fluchtsteig sieht man die Spuren des Winters, überall liegt Schutt und manchmal auch größere Steine auf dem Pfad.

Der Fluchtsteig ist im ersten Teil nordöstlich ausgerichtet, und nur dank der relativ niedrigen Höhe vom Schnee entledigt. Teilweise, an Stellen ohne jeglichem Sonnenkontakt, liegen ein paar sulzige Schneefelder.

Ich wollte ja schon viele Malen den Weg durch das Eibental gehen, heute erfülle ich mir mein Wunsch. Steil zieht der Pfad vom Fluchtsteig hinauf. Obwohl ich mir dachte, es wäre hier wohl ruhig, werde ich von zwei „Läufern“ überholt.

Ich gehe mein stetes Tempo, mittlerweile mit T-Shirt und zur kurzen Hose umfunktionieren Beinkleid. Die beiden Burschen habe ich bald wieder geschnupft. In weiterer Folge werde ich allerdings auch wieder überholt. Ich beobachte lieber die gar nicht scheuen Gämsen…

Schließlich erreiche ich den Scheitel und die Sicht öffnet sich auf das Halltal.

Am Weg plätschert ein kleines Brünnlein, ich wundere mich, dass überhaupt Wasser fließt. Vor mir eröffnet sich ein wunderschöner Blick auf den Roßkopf, Großen und Kleinen Lafatscher.

Nun verläuft der Pfad ein gutes Stück flach, bis ich schließlich, fast ein wenig unverhofft, vor St. Magdalena stehe…

Das ehemalige Kloster fasziniert mich jedes Mal wieder, die Lage ist einfach einmalig. Heutzutage ist hier eine Wirtschaft untergebracht, die heute sogar Corona-konform geöffnet hat.

Ich will allerdings erst noch zu den Herrenhäusern weitergehen. Ab der zweiten Ladhütte, so sagt man, setzt im Frühjahr immer noch der Schnee ein… und ich kann das nur bestätigen…

Ich wandere an den Zeugen des ehemaligen Salzbergbaus vorbei. Vor kurzem hatte ich auch das sehr schöne Buch „tiroler SALZ“ geschenkt bekommen, mit vielen Informationen dieser langsam vergessenen Zeit.

Nach zwei weiteren Kehren sehe ich auch schon das Zentrum des Bergbaus hier im Halltal, die Herrenhäuser.

Leider muss ich feststellen, dass der Zustand der Gebäude mit jedem Jahr schlechter wird. Zumindest der Teil, in dem sich das Knappenhäusl befindet, macht einen guten Eindruck.

Das Herrenhaus mit dem Lawinenschaden von 1999 ist dagegen nicht mehr so toll in Schuss. Es wäre wünschenswert, wenn hier eine Einigung über die Zukunft der Gebäude gefunden werden würde… um diesen ältesten Industriebetrieb Tirols für die Nachwelt zu erhalten… gerade in Zeiten der großen Traditionspflege wäre es wichtig so ein bedeutendes Gebäude zu schützen.

Der Blick gegen das Inntal offenbart die Hüttensitze, von hier ein wunderschön geformter Berg, vom Inntal fast nicht erkennbar im Schatten seiner größeren Brüder und Schwestern, Fallbachkarspitze, Fürleg und Walderkampspitze.

Ich gehe fast den gleichen weg wieder retour, bei St. Magdalena kehre ich ein und gönne mir eine Stärkung, Sankt Johanner mit Brot! Die Kapelle lasse ich natürlich auch nicht aus…
Anschließend wandere ich durch den schönen Buchenwald zum Bettelwurfeck.

Den Schnee lasse ich beim Bettelwurfeck hinter mir, auch ein Skitourengeher, der vom Hafelekar gekommen ist, verstaut hier seine Tourenausrüstung.

Der Wechsel von hinteren ins vordere Halltal ist unglaublich und auch wunderschön… von tiefsten Schnee ins Frühjahr, und das auf wenigen Kilometern.

Eine stimmige Tour, bestimmt bin ich hier heuer wieder öfter am Weg. Und ich gebe es unverhohlen zu, ich freue mich schon wieder auf die Wander- und Bergsteigerzeit.

Tourendaten
Gesamtlänge: 11,55 km
Gesamtdauer: 2:50 h
Höhenmeter: 767 m
Lawinenwarnstufe: 1 (unter 2000m, Triebschnee NW, N, NO)

201127 Arztalalm (1.900m)

Das Wetter ist dieser Tage wahrlich kaiserlich, daher ist ganz klar, was wir am Wochenende machen… WANDERN! Da jedoch nur Letu und ich richtig motiviert sind, machen wir eben eine Zweiterwanderschaft. Das Ziel, es ist ja schon Nachmittag, ist die Arztalalm bei Ellbögen. Eine feineTour, die wir schon öfter gegangen sind…

Wir starten beim Parkplatz Hinterlarcher, da ist heute nicht viel los. Und immer wieder bin ich begeistert über den fairen Obulus, den man hier fürs Abstellen des Gefährts entrichten muss… für 6 Stunden zahlen wir 2 Euro. Da kann sich so manch Wegelagerer ein Beispiel nehmen!

Das Arztal ist eines meiner Lieblingstäler in der Nähe von Innsbruck. Es ist einfach wunderschön, es gibt viel zu entdecken und ist ist noch relativ naturbelassen. Die paar Mähder der hier ansässigen Bauern sind eine Augenweide, zumindest für den naiven Betrachter. Die Arbeit muss gekonnt sein… dank der Maschinen heute zumindest ein wenig erleichtert!

Uns treibt jedoch nicht die Arbeit, sondern das Vergnügen an diesen schönen Ort. Letu übt sich schon mal als Baumumarmer… 😁😁😁.

War am Hinterlarcher noch fast kein Schnee, sind wir jetzt kurz in dem Bereich, welcher, wenn nicht von der Sonne, so zumindest vom Schnee geküsst wird. Die Sonne hat hier Pause und kommt evtl. erst nächster Jahr wieder zu Besuch.

Der Weg auf die Arztalalm ist glücklicherweise fast immer auf der Sonnenseite, daher ist der Weg angenehm zu gehen und die Sonne wärmt uns meistens…

Eine längere schattige Stelle müssen wir dennoch abgehen, im Sommer eine unserer Lieblingsstellen, die „Zwei-Brücken“…

Heute liegt schon Schnee und Reif und der Oberlauf des Falggasanerbaches ist schon mit einem dicken Eispanzer ausgerüstet… der Winter ist im Anmarsch.

Wir erreichen nach den Brücken wieder wärmere Gefilde und sehen auch schon die Alm, die an einer tollen Stelle erbaut wurde. Obwohl der Almbetrieb schon eingestellt und die Wirtschaft geschlossen hat, freuen wir uns auf die Hütte.

Auf einer Bank genießen wir die Sonne, eine kleine Jause stärkt uns nach dem feinen Aufstieg.

Im Talschluß des Arztals lachen ein paar schneebedeckte Riesen zu uns runter… Kreuzspitze, Rosenjoch, Grünbergspitze und das Pfoner Kreuzjöchl. Da geht sich heuer hoffentlich die eine oder andere Skitour aus.

Für den Abstieg wählen wir die Forststraße, wir müssen jedoch feststellen, dass diese teilwiese vereist ist. Die Stellen können gut umgangen werden und wir sind schneller am Weg als über den oberen Teil des Steiges.

In den schattigen Kurven liegt Schnee, der griffig und daher angenehm zu laufen ist. Rasch wandern wir Richtung Tal.

Für den letzten Teil der Wanderung zweigen wir wieder auf den Steig ab, der uns doch besser gefällt als die monotone Forststraße.

Wir sind flott am Weg, dennoch muss man gerade zu dieser Jahreszeit das Ziffernblatt der Uhr stehts im Auge haben… schnell setzt die Dämmerung ein und damit einhergehend zieht es kühl in die Täler rein.

Wir haben unseren Ausgangspunkt schon fast in Sichtweite, und die Sonne zaubert noch ein paar schöne Farben auf die Gipfel.

Eine schöne Hütte, die uns immer wieder auffällt, säumt noch die letzten Meter vor dem Parkplatz.

Kurz vor dem Parkplatz entdeckt Letu noch eine ganz junge Katze, die neugierig auf ihn zugelaufen kommt und sich fast nicht mehr abwimmeln läßt. Aber das ist dem Sohnemann gerade recht, habe ich das Gefühl… 😉
Eine tolle Tour mit schönen Eindrücken, das nächste Mal wird wohl ein wenig mehr Schnee liegen.

Tourendaten
Gesamtlänge: 8,81 km
Gesamtdauer: 2:40 h
Höhenmeter: 607 m

201024 Festungsensemble Ehrenberg

Ein wunderbarer Samstag steht vor der Tür, ein richtig herrlicher Herbsttag. Die Sonne lacht schon von der Früh weg vom Firmament und beleutet die Natur, golden schimmert der Wald. An solch einem Tag bietet sich ein Spaziergang zur Burgruine Ehrenberg an.

Viel ist passiert um die Burg, seit ich das letzte Mal hier war. Ein neuer Schrägaufzug ist gebaut worden, und die Wege an sich sind nun fast schon Autobahnen.

Ich erinnere mich noch, als wir in meiner Kindheit auf die Burg gewandert sind: ein schmaler Steig hinauf zum Schloss, ein extrem steiler Pfad hinauf zum Schlosskopf… und fast keine Besucher.

Der Wald hier am Schlossberg ist heute eine Augenweide, es ist für mich eine der schönsten Zeiten hier an diesem ehemals strategisch so wichtigen Punkt.

Nach einem längeren Spaziergang durch den schönen Mischwald erreichen wir die obere Festung, auch Schlosskopf genannt. Hier wurde im letzten Jahrzehnt der Wald abgeholzt und die verbliebenen Reste des einst stolzen Bollwerks freigelegt.

Heute kann man wieder erahnen, wie imposant dieses Festungsensemble einmal gewesen sein muss. Die Aussicht vom Schlosskopf ist ein Wahnsinn, man kann den ganzen Talkessel überschauen. Und am Horizont sieht man einen meiner Lieblingsberge, den Säuling (2.048m)

Wir pausieren kurz, genießen die Sonne und schauen ins Land. Eine kleine Brotzeit stärkt uns für den nächsten Teil des Ausflugs.

Da wir nun auf dem höchsten Punkt stehen, können wir die Burg Ehrenberg und gleich daneben die Highline 179 sehen. Der dominierende Berg im Hintergrund der Burg ist der Tauern (1.841m), obwohl nicht sehr spektakulär anzusehen, eine feine Bergtour mit teils recht steilen Stellen.

Noch ein Blick zurück zeigt uns die Kaserne, relativ gut erhalten im besten Herbstlicht.

Nun kommt das steilste Stück der Wanderung, ein rutischiger Abstieg zur Burg. Es ist dennoch relativ einfach, wenn man seine Schritte weise wählt.

An der Festwiese angelangt, erreichen wir auch wieder gut ausgebaute Wege. Nun spazieren wir noch zur Hauptburg hinauf, die ist allemal einen Besuch wert. Auch hier wurde viel Energie in die Konservierung der Mauerreste gesteckt.

Immer wieder haben wir gute Ausblicke auf die Highline. Ohne diesen Besuchermagnet wäre wohl die Burgenwelt nicht so gut besucht.

Der Abstieg von der Burg zur Highline ist schnell erledigt, die Kinder sind nun schon gespannt auf die Hängebrücke.

Obwohl wir schon einmal über die Brücke gegangen sind, ein paar Jahre ist das her, ist es wieder sehr aufregend. Spektakulär überquert das wackelige Konstrukt die Fernpassstraße und endet auf der Seite von Fort Claudia. Der Blick durch den Gitterrost in die Tiefe läßt so manchen Besucher schaudern.

Auf der Seite von Fort Claudia holen wir uns einen Geocache, ebenso eine frech versteckte Dose in der Mitte der Brücke. Dann machen wir uns wieder auf den Abstieg zur Klause, und zum Parkplatz.

Rasch geht es über den schön ausgebauten Weg, vorbei am Salzstadl zur Klause. Fast ein wenig störend ist die Schrägseilbahn, die hier für Leute gebaut wurde, die nicht mehr so gut zu Fuss sind.

Wieder einmal eine wunderschöne Wanderung auf den Schlossberg von Reutte, das Wetter hat super mitgespielt, gefallen hat es uns allen sehr gut.

201016 Almenrunde Mittelgebirge

Heute steht die Almenrunde nochmals auf dem Programm, damit ich meinen Geocache endlich finalisieren kann. Das Wetter schaut zwar nicht so gut aus, aber das ist mir egal. Ich packe die Gamaschen ein (weise Entscheidung) und auch, eher wegen Bauchgefühl die Grödel (noch weisere Entscheidung). Dann fährt mich Lucy zum Patscherkofel. Für den Aufstieg benütze ich die Gondel, für was hat man ein Jahresticket…

Bei der Talstation ist noch „Grüne Wiese“, aber das wird sich für mich bald ändern. Mit der Bahn gehts rasch in die Höhe. Neben mir sitzt ein älterer Herr. Wir kommen ins Gespräch. Volle nett… und als ich bei der Mittelstation aussteige, bin ich um ein Südtiroler Bauernbrot reicher, das hat mir den nette Mann geschenkt.

Von der Bergstation aus gehe ich zuerst zur Patscher Alm, dort muss ich in der Nähe einen Cache verstecken. Das ist mit dem Schnee gar nicht so einfach, trotzdem finde ich bald einen passenden Platz.

Dann stapfe ich den Weg wieder ein Stück retour, dann muss ich schon meine eigene Spur machen. Es ist kein tiefer Schnee, aber sehr rutschig.

Vorbei an der netten Hütte in der Nähe der Mittelstation muss ich einmal die Piste überqueren, dann geht es ans Eingemachte. Ich habe mir bei der Tourenplanung einen kleinen Steig herausgesucht, der mich recht schnell zur Lanser Alm führen sollte. Den Einstieg zu finden ist allerdings bei dieser Schneelage nicht einfach. Keine Schilder zeigen mir den Weg und Markierungen suche ich vergeblich. Gut, daß es GPS gibt…

Bald führt mich ein vermeindlicher Steig Richtung Osten, immer wieder zweifle ich, ob ich schon auf dem Weg bin. Und so manches Mal laufen ich auch zig Meter neben dem Pfad, besonders ärgerlich im abschüssigen Gelände. Da wird es Zeit, meine Grödel anzuziehen…

Nicht nur wir Menschen, auch die Natur wurde heuer vom frühen ersten Wintereinbruch überrascht. Die belaubten Bäume beugen sich ächzend zu Boden und erschweren mir immer wieder den Weg. Ausweichen ist nicht immer möglich, also muss ich mit den Wanderstecken den Schnee von den Stauden abschlagen.

Die Stimmung ist ein Wahnsinn, es ist still, ich treffe niemanden und kann mich voll auf die wunderschöne Natur und den teilweise anspruchsvollen Weg konzentrieren.

Mit der Zeit entwickelt man doch ein Auge für den eingeschneiten Weg, und die zweite Hälfte der Strecke geht dann schon einfacher…

Es wird immer flacher, dann sehe ich vor mir einen Zaun. Zurück in der Zivilisation, soll das wohl heißen. Irgendwie schade, mir hat der einsame Weg durch den Wald sehr gut gefallen.

Die Lanser Alm lasse ich links liegen, nun befinde ich mich auf einem langweiligen Forstweg, an dem ich allerdings flott vorankomme. Rasch erreiche ich die dritte Alm auf meinem Weg, die Sistranser Alm.

Verwundert muss ich feststellen, dass heute alle Almen geöffnet sind, allerdings kehre ich auch hier nicht ein, ich möchte weiterkommen.

Da der Weg immer weiter ins Tal führt, wird die Schneemenge nun auch immer weniger. Obwohl mir bis jetzt niemand begegnet ist, zeigen die Spuren am Wanderweg doch, daß ich nicht der Einzige unterwegs bin.

Von der Sistraner Alm nehme ich wieder einen Waldweg, der mich nun zur Aldranser Alm führt. Auch hier raucht der Kamin und in der Stube ist Licht. Ich werde allerdings, das ist schon mal der Plan, nur am Schluss in der Rinner Alm einkehren.

Auch Pilze sind vom Schnee überrascht worden, schön schauen sie aus unter der weißen Pracht. Obwohl der erste Blick Pfifferlinge vermuten lassen würde, ist dem nicht so… tiefgefroren sind sie allemal!

Auf der Rinner Alm gönne ich mir dann zu guter Letzt einen Tee mit Schuß, der tut nun so richtig gut und wärmt mich auf.

Obwohl nun sehr wenig Schnee liegt, ist das gehen gar nicht einfacher geworden. Statt Schnee-rutschig ist es jetzt halt Lehm-rutschig. Da war mir der Schnee fast lieber. An einer besonders steilen Stelle passe ich kurz nicht auf, schon sitze ich auf dem Hosenboden…

Dann ist der Schnee ganz weg, dafür fließt jetzt das Wasser auf dem Wanderweg. Heute bin ich Wasser in allen Aggregatzuständen begegnet, das ist auch mal was besonderes… Schnee am Anfang, Regen zwischendurch, Nebel auf der Rinner Alm, und nun eben Bachläufe am Pfad.

Schon fast habe ich den Kirchplatz in Rinn erreicht, da fällt mir noch ein besonders großer, mit Moos bedeckter Stein im Wald auf… wie der wohl hier her gekommen ist.

In Rinn angekommen, kommt gerade mein Bus vorbei. Das ist ja wie bestellt. Rasch bin ich zu Hause. Obwohl die Wanderung nicht besonders schwierig ist, wenn die Verhältnisse passen, hatte ich heute doch ein paar knackigere Stellen dabei. Aber schön war die Tour allemal.

Tourendaten
Gesamtlänge: 9,88 km
Gesamtdauer: 2:40 h
Höhenmeter: 233 m / -1065 m

201010 Obernberger See

Samstag ist Wandertag, wie so oft. Leider hat der Wetterbericht das Aufkommen einer Kaltfront am Nachmittag prognostiziert, daher werden unsere Tourenpläne an die Gegebenheiten angepasst. Statt zum Lichtsee wandern wir nun zum Obernbergersee…

Vom Parkplatz in Obernberg starten wir unseren Spaziergang. Wir wählen den Zustieg über die Rodelbahn, im Abstieg werden wir dann über die Wiesen wandern.

Die urige Unterreinsalm (1.486m) säumen den Weg hinauf zum See, den wir nach kurzer Zeit erreichen. Gleich am Anfang stehen wir vor dem alten Gasthaus „Obernbergersee“ (1.600m), das leider nicht mehr bewirtschaftet ist und sich in einem erbärmlichen Zustand befindet.

Das Wetter ist traumhaft, fast wolkenlos zeigt sich der Himmel und dementsprechend schön spiegel sich die schneebedeckten Berge im See. Wir können uns fast nicht sattsehen.

„Maria am See“, die kleine Kapelle liegt wunderschön auf einer kleinen Insel, dem Ergebnis eines Felssturzes vom „Kleinen Tribulaun“. Auf diesen schönen Flecken kommt man von der Ostseite aus über einen kleinen Holzsteg.

Wir steigen die paar Meter hinauf zu dem schönen Gotteshaus. Unterwegs finden wir einen geschnitzen Jesus an einem Baum hängen, eine kleine, aber feine Arbeit eines Künstlers.

Vom Hügel aus sieht man sehr schön auf den südlichen, größeren Teil des Obernberger Sees.

Nach Norden geschaut sieht man wieder das Gasthaus, an dem wir zu Beginn vorbeigekommen sind.

Wir nehmen nun den westlich gelegenen Steig zurück zum Gasthaus, einige schöne Buchten und ein Geocache liegen auf dem Weg.

An einer gemütlichen Uferstelle machen wir eine Pause, die Kinden spielen mit Flipsteinen, während ich den nächsten Geocache suche. Die Kombination aus frischem Schnee in der Höhe, herbstlichen Farben und dem noch relativ guten Wetter verleihen der Szenerie eine besondere Stimmung…

Zurück beim Gasthof sehen wir am Himmel die ersten Wolken aufziehen, die Kaltfront erreicht uns bald.

Den Abstieg bestreiten wir über den Wiesensteig…

… vorbei an der Oberreinsalm, die einen schönen Ausblick ins Obernberger Tal hat.

Auch diese Alm ist sehr urig, Wohnen ist allerdings bestimmt mit vielen Komforteinbussen verbunden.

Schlussendlich sehen wir schon fast wieder unseren Ausgangspunkt, mit der Rodelbahn. Schönes Skigelände, das ich noch von einer Skitour auf den Grubenkopf kenne, liegt vor uns… allerings (und Gottlob) noch ohne Schnee.

Im Wald zweigen wir nochmals vom Normalweg ab, und besuchen einen Weiher im Wald und auch noch einen letzten Geocache für heute.

Eine wunderschöne Tour, die sich auch wettertechnisch genau ausgegangen ist. Am Parkplatz sehen wir schon über uns eine geschlossene Wolkendecke. Unterwegs, auf Höhe von Steinach am Brenner beginnt es zu regnen… der Wetterbericht war sehr genau!

Tourendaten
Gesamtlänge: 6,93 km
Gesamtdauer: 2:50 h
Höhenmeter: 346 m

201008 Almenrunde Mittelgebirge

Spontanität ist der beste Motivator für tolle Touren. Das stelle ich heute wieder fest. Eine eigentlich schon länger geplante Wanderung, die Almenrunde im südöstlichen Mittelgebirge steht heute an.
Mit dem Bus fahren ich von Aldrans los nach Rinn, direkt im Ort starte ich meine Wanderung. Erstes Ziel ist die Rinner Alm (1.397m).

Mein Tempo ist heute gut, es läuft, wie man so schön sagt. Nach 30 Minuten stehen ich vor der Rinner Alm. Da ich erst spät (nach der Arbeit) gestartet bin, geht sich eine Einkehr hier nicht aus. Das muss ich mal im Sommer machen.

Ein schnelles Foto von der Alm, ein Eintrag im digitalen Tourenbuch, dann marschiere ich schon weiter. Der Steig ab hier ist wunderschön im Wald gelegen.

Bei manchen Konstrukten könnte man, wenn man den Hintergrund nicht kennt, fast an einen Schildbürgerstreich denken. So wie hier, eine „Schleuse“ mitten im Wald, ohne jedlichen Zaun… das schaut schon lustig aus.

Die zweite Alm, die ich erreiche, ist meine Hausalm, die Aldranser Alm (1.495m). Hier scheint die Sonne noch und wärmt den Terassenbereich. Ich verquatsche mit mit der Hüttenwirtin, und trinke ein Bier gegen den Durst.

Weiter geht´s durch den schönen Wald, im Schatten wird es jetzt schon frisch. Habe ich den Aufstieg zur Rinner Alm noch im T-Shirt bestritten, muss jetzt schon ein Pullover her.

Die Sonne zaubert wunderschöne Muster in den Wald, immer wieder bin ich froh, wenn ich die wärmenden Strahlen erreiche. Dann erreiche ich die dritte Alm im Bunde, die Sistranser Alm (1.608m). Diese Hütte gefällt mir besonders gut, weil die Lage auf dem Boden so schön ist.

Immer wieder öffnen sich beeindruckende Blicke ins Inntal und auf die Landeshauptstadt. Ich kenne ein paar alte Bilder aus den 60ern (von meiner Oma), die den Unterschied bei der Verbauung des Inntals deutlich machen.

Die vorletzte Alm ist die Lanser Alm (1.735m). Dies ist auch der höchste Punkt der Wanderung. Es ist zwar recht frisch, trotzdem gönne ich mir ein Bier und suche die letzten Sonnenstrahlen.

Bei der Vorbereitung der Tour habe ich auf der Karte einen Übergang von der Lanser auf die Patscher Alm gefunden, nur vor Ort finde ich nichts. Das ist ärgerlich, weil ich jetzt absteigen muss, nur um die gleiche Höhe wieder hinaufgehen zu müssen. Es hilft nichts, also los…

Ein blauer Herbsthimmel ist schon was Schönes, aber besser gefällt mir eindeutig die Stimmung, die sich beim Sonnenuntergang ergibt. Heute habe ich Glück, wie gemalt schaut der Himmel aus.

Die letzte Alm, die Patscher Alm (1.694m) kenne ich schon von diversen Skitouren im Winter und auch vom Skifahren. Es dämmert nun schon leicht, daher sehe ich von einer Einkehr ab. Schlußendlich stelle ich fest, dass die Hütte gar nicht geöffnet ist…

Von der Patscher Alm zur Mittelstation der Patscherkofelbahn ist es nur ein Katzensprung. Ich bin froh, daß ich dieses Hilfsmittel, am Donnerstag fährt die Bahn immer bis spät in den Abend, benützen kann.

Rasch erreiche ich die Talstation in Igls. Nun brauche ich noch ein Transportmittel nach Hause. Der Bus fährt nur bis Lans (und dann weiter nach Igls), ein direkter Bus nach Aldrans existiert nicht. Ich nehme also den „J“, den Stadtbus und steige beim Gasthaus „Wilder Mann“ aus.

Ab hier spaziere ich das kurze Stück nach Aldrans. Das ist in 15min. erledigt. Nun freue ich mich schon aufs Abendessen, denn der Hunger ist groß…

Endlich konnte ich diese Tour realisieren, nebenbei konnte ich einen Adventure-Lab-Cache auslegen. Bin gespannt, wie dieser bei der Geocache-Community ankommt.

Tourendaten
Gesamtlänge: 10,22 km
Gesamtdauer: 2:30 h
Höhenmeter: 1.109 m

200927 Wanderung Vögelsberg

In den letzten Tagen hat es relativ tief herunter geschneit, daher sind Gipfeltouren zur Zeit mit Vorsicht zu genießen. Trotzdem wollen Letu und ich ein wenig in die Natur, daher machen wir uns auf zum Vögelsberg in Wattens.

Hier gibt es scheinbar einen feinen Wanderweg, der auch so manche Spielmöglichkeit am Wegesrand bereitstellt. Also machen wir heute mal auf „gemütlich“. Schon kurz nach dem Start erreichen wir die ersten Stationen.

Hier gibt es „Taxen-Weitwurf“, „Eiermusik“, „Hasenbaubesichtigung“ und Riesenfiguren.

Nebenbei bietet der Weg, da schon ein wenig höher gelegen, schönste Ausblicke auf das Inntal, das gerade jetzt, mit weißen Schneegipfeln, wunderschön anzuschauen ist.

Im Wald ist es zwar kühl, aber sobald wir wieder in die Sonne kommen, können wir uns aufwärmen. „Tik-Tak-To“ oder aber auch „Mensch-ärgere-dich-nicht“, immer wieder kommen lustige Stationen für Groß und Klein.

An einer der letzten Stationen spielen wir ein wenig länger, weil es eben so viel Spaß macht…

… dann erreichen wir das Gasthaus Vögelsberg.

Wir gönnen uns eine kleine Stärkung, hier gibt es einen leckeren Karotten-Nuss-Kuchen, der uns richtig gut schmeckt. Und die Leute hier sind auch sehr freundlich. Eine Einkehr hier ist empfehlenswert.

Da wir auch zum Geocachen da sind, müssen wir nach der Pause noch ein wenig weiter hochsteigen, hier finden wir noch einen sogenannten „Tradi“, für den Multi reichen leider (wie ich später feststellen muss) meine Rechenfähigkeiten nicht aus.

Was ich berechnet habe, stellt sich als falsch heraus, daher gehen die letzten 100 Höhenmeter auf mich… sehr zum Ärger von Letu. Papa, du musst schon richtig rechnen!

Den Multi lassen wir aus, den müssen wir ein andermal lösen, trotzdem hat sich die Wanderung hierher absolut rentiert. Wieder einen schönen Flecken Heimat besuchen können, was will man mehr!

Tourendaten:
Gesamtlänge: 7 km
Gesamtdauer: 2:00 h
Höhenmeter: 486 m

200927 Schwammerlsuche im Schnee

Der Winter streckt seine ersten, eisigen Fühler aus und erinnert uns daran, daß die heißen Tage nun zu Ende gehen. Während so mancher Sportler nun die Tourenski auspackt und die ersten Spuren in die höhener, verschneidten Lagen zieht, beschließen Michi und ich, nochmals unser Glück im Pilzwald zu versuchen.

Wir fahren in eines meiner Pilzplatzelen (A.d.Red.: Gebiet bekannt), vielleicht haben wir Glück und finden noch den einen oder anderen Pilz. Schon bei der Anfahrt sehen wir die Spuren des Winters überall. Also müssen wir uns mit den tieferen Lagen zufriedengeben.

An einer Stelle finden wir einen Baum, der wohl bei einem der letzten Gewitter „im Wege“ gestanden ist, hier hat der Blitz einen riesigen „Zahnstocker“ aus der Seite herausgebrochen.

Schlußendlich werden wir fündig, immer wieder finden wir kleine Ansammlungen von Pfifferlingen, die hier überall gelb aus dem Moos herauslachen. Nicht immer leicht zu finden, aber schon bald füllt sich unser Sammelkorb. Auch unter Schnee leuchtet es manchmal gelb auf…

Zu Hause angekommen, bereite ich aus den gewonnenen Waldfrüchten, es sind immerhin 1, 3 kg Pfifferlinge geworden, ein gutes Schwammerlgulasch mit Knödeln. Hmmm, wie das schon duftet!

Es muss nicht immer ein Gewaltsmarsch sein, manchmal muss man einfach auch was für den Magen tun. Ein vielleicht letztes Mal heuer, daß wir Pilze finden… das hängt jetzt vom Wetter ab. Auf jeden Fall schmeckts und die Kurzwanderung hat sich rentiert.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtlänge: 5,30 km
Höhenmeter: 226 m

Tourenübersicht: Aus Gründen des Datenschutzes wird keine Karte eingestellt 😂.

200912 Zirbenweg

Einmal im Jahr geht es für uns zum Zirbenweg, hoch über dem östlichen Mittelgebirge. Zum einen ist der Weg sehr leicht begehbar, zum anderen ist die Aussicht spektakulär. Und heute, sozusagen in weiser Voraussicht, nehme ich mir auch noch den Riffl mit…

Heute ist auch Gene mit von der Partie, Letu und Sara sind bei dieser Wanderung sowieso immer dabei. Wir fahren mit der Kofelbahn rauf zur Bergstation, denn hier startet beim „Eingangstor“ der schöne Weg.

Über herbstliche Almmatten wandern wir am Grünbichl, an der schönen privaten Hütte vorbei…

Immer wieder finden wir Moosbeer und Granten am Wegesrand, die schnell gesammelt oder „geriffelt“ werden. Schnell stellen wir fest, bei wenigen Beeren ist das händische sammeln recht flott, bei größeren Beerenansammlungen macht das Riffeln mehr Spaß.

Bei Boscheben machen wir eine ganz kurze Pause beim Kreuz, dann wandern wir weiter. Die Sonne steht nun schon hoch am Firmament und die Temperaturen sehr angenehm.

Am Weg gibt es immer wieder lustige Stellen, die besonders Letu *noch* gefallen. Je erwachsener die Kinder werden, desto uninteressanter werden diese Abenteuerplätze, wie hier die kleine Höhle.

Wieder finden wir größere Beerenfelder, die mitgebrachte Box ist rasch gefüllt. Und die Beeren schmecken super!

Immer wieder kommen wir an Tafeln vorbei, die über den Zirbenbestand, die Flora und auch über Lawinen informieren.

Auch die Ausblicke ins Tal, obwohl es heute nicht ganz wolkenlos ist, sind spektakulär. Immer wieder fällt hier auf, wie stark bebaut das Inntal ist. Nur wenige Wiesen haben hier zwischen Innsbruck und Hall in Tirol überlebt…

Nun kommt auch unser erstes Ziel ins Blickfeld, die Tulfeinalm. Dort wollen wir eine Kleinigkeit essen, sofern wir einen Platz bekommen.

Doch die letzten Meter sind dann doch ein wenig anstrengend für die nicht-so-geübten.

Schlussendlich erreichen wir die Alm und haben auch noch Glück, wir bekommen einen schönen Platz in der Sonne! Hier bleiben wir nun ein bisschen, bestellen Getränke und für den Hunger einen Speckknödel…

… bald kommen die riesigen Knödel. Nach diesem Festschmaus sind wir wieder fit für den Rest der Wanderung.

Normalerweise war der letzte Abschnitt nur noch der kurze Spaziergang von der Tulfeinalm zur Bergstation des Einser-Sesselliftes. Doch da dieser Lift eben abgebaut wurde und nicht mehr verwendbar ist, müssen wir nun entlang der Piste zur Mittelstation gehen. Es gäbe auch einen Forstweg, doch wir entscheiden uns für die direkte Variante, und die heißt eben „steile Skipiste“.

Überall zeigen sich die unschönen Seiten einer Baustelle, auch die alten Stützen des Liftes finden wir…

… einfach abgeflext und nun wartend auf den letzten Weg zum Schrotthändler.

Von der Mittelstation nehmen wir die Gondel ins Tal, an der Bushaltestelle müssen wir auch nicht lange auf unseren Transport zum Parkplatz der Patscherkofelbahn warten.

Wohlbehalten erreichen wir wieder unser Auto, ein schöner Wandertag geht seinem Ende zu.

Tourendaten
Gesamtlänge: 13,39 km
Gesamtdauer: 5:00 h
Höhenmeter: 458 m / -1.198 m