Archiv der Kategorie: Wandern

170708 Rinner Alm (1.394m)

Das Wetter ist nicht ganz so gut wie erwartet, das Gewitter von gestern hat sich noch nicht ganz verzogen.

Ich wollte heute mit den Kindern eigentlich recht hoch hinaus, doch nun nehmen wir das Ersatzprogramm, das nicht minder schön ist. Wir wandern durch den Wald hinauf zur Rinner Alm.

Am Parkplatz müssen wir moderate €2.- zahlen, dann geht es direkt los. Nach ein paar Metern erreichen wir einen kleinen Waldspielplatz, den wir uns für später aufheben.

Nicht zu steil, aber doch immer aufwärts geht der Steig, zweimal nehmen wir die ungünstige Variante, doch immer wieder erreichen wir wider den Weg zur Alm. Verlaufen ausgeschlossen…

Der Weg geht fast immer im Wald, da läßt sich die Mittagshitze auch ganz gut aushalten. Sobald wir auf eine Lichtung kommen, brennt die Sonne richtig auf unsere Häupter.

Nach ca. 1:20 h erreichen wir die Hütte, sehr zur Freude der Kinder. Ein kleiner Spielplatz lädt zum Spielen ein, wären da nicht zwei wirklich freche Buben.

Immer wieder schreien Sie Leute an und zeigen den „Stinkfinger“ in alle Richtungen. Von den Eltern ist weit und breit nichts zu sehen. Letu und Sara sind gar nicht mehr erpicht, dort zum Spielplatz zu gehen. Aber nach ein wenig zureden meinerseits machen sie sich doch auf zum Spielplatz. Zwischenzeitlich haben wir uns noch Getränke und Kuchen bestellt.

Es dauert nicht sehr lange, und ich sehe wie Letu eine Watsche vom Größeren kassiert und sich wehrt. Er kommt weinend auf mich zugelaufen. Ich schnappe mir seine Hand und ab gehts retour zum Spielplatz. Den Rüpel werde ich mir kassieren, alles was gut und recht ist. Mann, habe ich einen Zorn. So rotzfreche kleine Dinger habe ich schon gefressen.

Scheinbar einsichtig hat sich der Schläger namens „Pascal“ schon versteckt, sein Bruder meint, er habe nichts getan. So ist mir das auch vorgekommen. Also lass ich den kleineren Frechdachs links liegen und schnappe mir „Pascal“, der nach einigen Aufforderungen aus seinem Versteck rauskommt. Er bekommt eine gescheite Standpauke von mir zu hören. Sozusagen als Warnschuß schließe ich mit: „Wenn mir noch was zu Ohren kommt…“ ab.

Nun kehr Ruhe am Spielplatz ein, auch andere Kinder trauen sich nun her zum Spielen. Sara bedankt sich für die väterliche Hilfe, Letu hat sich nun auch wieder beruhigt. Von den Eltern ist immer noch nichts zu sehen.

Abgesehen von mir scheinen die Beiden aber auch anderen Leuten aufgefallen zu sein, aber eben hauptsächlich „Pascal“. Irgendwie, trotz jetzigem Frieden, ist meinen Kindern das Spielen vergangen, daher trinken wir aus und machen uns auf, ins Tal. Aus dem Augenwinkel sehe ich nochmals einen Mittelfinger, ein kurzer Blick in die Richtige Richtung und die Kinderhand ist verwunden…

Der Absteig macht nun den Junioren ungleich mehr Spaß, zum einen ist es nicht mehr so anstrengend, und es geht auch schön schnell. Bald erreichen wir den Spielplatz, an dem wir noch eine ausgedehnte Pause machen…

Bis auf den Zwischenfall bei der Alm war es heute auch wieder eine schöne Tour.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:15 h
Gesamtstrecke: 4,61 km
Höhenmeter: 455 m

170618 Zirbenweg + Viggarspitze (2.304m)

Ein aktives Wochenende geht dem Ende zu. Heute haben wir noch zusammen mit Gale den Zirbenweg beschritten.

In der Früh holen wir Gale beim Lanser See ab und fahren zur Patscherkofelbahn. Dort steht schon eine Truppe beim Schalter und warten auf das Ticket. Da nur Sara, Letu und ich das Freizeitticket besitzen, müssen auch wir anstehen. Lucy und Gale brauchen ein Ticket.

Der Engpass beim Anstehen zur Gondel wird wohl in Zukunft mit der neuen Bahn Geschichte sein. Wir warten aber eben doch nicht so lange, bald geht es mit der Altehrwürdigen hinauf zum Schutzhaus.

Das Eingangstor zum Zirbenweg ist immer wieder schön, der Weg entlang der schönen Alpenrosen noch schöner.

Wir wandern bis zum Abzweig zur Viggarspitze gemeinsam, dann trennen sich unsere Wege. Letu und ich wollen noch die Viggarspitze mitnehmen, der Gale, Lucy und Sara laufen den originalen Zirbenweg entlang. Auf der Tulfer Alm wollen wir uns wieder treffen.

Von der Abzweigung geht es gleich mal ein paar Höhenmeter hinauf, die Letu super bewältigt. Dann müssen wir ein paar Stufen bewältigen, und schon stehen wir auf dem Sattel zur Viggarspitze.

Wir nehmen den direkten Weg der Viggartrophy hinauf zum Gipfel, und nach kurzer Zeit stehen wir auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Endlich sind wir mal auf einem der zwei Aldranser Gipfel…

Nur eine kurze Rast gönnen wir uns, denn wir müssen weiter zur Tulfer Alm. Der Abstieg führt uns vorbei an der Neunerspitze, die wir heute auslassen. Die schöne Erhöhung werden wir aber bald mal angehen.

Durch einen Latschen- bzw. Zuntergrütel müssen wir hinuntersteigen, Richtung Steig. Letu meint immer wieder: „Papa, wie unendlich weit sind die Latschen noch?“. Doch alles hat irgendwann sein Ende, schlußendlich stehen wir weider auf dem Zirbenweg.

Nun geht es in feinem Auf und Ab hinüber zur Tulfer Alm. Zwei Geocaches haben wir auf dem Weg zur Alm noch auf dem Programm. Dann endlich sehen wir unser Ziel.

Dort werden wir schon erwartet, Lucy besorgt uns schon was zu essen und trinken, denn die Schlange vor der Aussabe ist lang wie eine … äh, Anaconda.

Wir genießen die Sonne, trinken Bier und genießen die Aussicht. Leider müssen wir uns irgendwann von der schönen Umgebung verabschieden und wieder ins Tal. Wie mit Letu vor Kurzem geht es wieder zuerst mit der lustigen 1er-Sesselbahn, ab Halsmarter mit dem 2er Sessellift ins Tal.

Der Bus, der uns zurück zur Patscherkofel-Talstation bringt, kommt erst in 45min., daher trinken wir einen Absacker in der Larchnhittn. Da ich dort noch nie drinnen war, wollte ich mir das eh mal anschauen. Ein netter Platz zum Warten.

Den Abend beschließen wir im Gasthaus Walzl, das speziell für Kinder eine gute Wahl ist. Das Essen schmeckt wieder einmal super, und die Kinder sind gut aufgehoben, auf dem Spielplatz und in der Spielecke.

Ein gelungener Tag und ein gelungenes Wochenende, würde ich sagen. Das Wetter hat auch toll mitgespielt. Mehr kann man nicht verlangen.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 3:30 h
Gesamtlänge: 9,06 km
Höhenmeter: 564 m

170617 Patscherkofel (2.246m)

Das Wetter ist zwar nicht so super, aber irgendwas wollen Letu und ich dann doch machen. Also beschließen wir, auf den Patscherkofel zu gehen. Auch hier genießen wir die Aufstiegshilfe mit der Kofelbahn, die uns flux auf Höhe bringt. 

Richtig viel los ist auch nicht, auf Innsbrucks Hausberg.

Von der Bergstation gehen wir los, vorbei am Schutzhaus und der Piste zur Bergstation des ehemaligen Panoramalifts. Die Stützen sind schon abgebaut, da sind die Innsbrucker mal richtig schnell gewesen.

Auf feinen Steigen gewinnen wir weiter an Höhe, wir sind extra dem Forstweg ausgewichen und bevorzugen die feinen, kleinen Bergweglein, die gleichzeig auch viel mehr Spaß machen.

Einmal müssen wir auf den Forstweg ausweichen, aber das ist nur für einen kurze Strecke. Dann liegt die „Rakete“ (Letu´s Beschreibung der Sendestation am Gipfel) schon vor uns, und die letzen Schritte zum höchsten Punkt sind bald erledigt.

Wir pausieren in der nett hergerichteten Gipfelstube, gönnen uns ein Getränk und genießen die Aussicht. Es hat merklich abgekühlt.

Der weitere Weg vom Gipfel des Kofels führt uns nach Boscheben durch wunderschöne Zirbenbestände. Auch die Alpenrosen stehen in voller Blüte und sind eine sehenswerte Pracht.

Von Boscheben zweigen wir ab auf den Zirbenweg, der uns zurück zur Bergstation führt.

Die Gondel erwischen wir auf die Sekunde genau, und mit der alterwürdigen Pendelbahn fahren wir retour nach Igls.

Am Abend beschließen wir die Wanderung wieder einmal am Lanser See, eine feine Runde schwimmen mit anschließender Grillage ist genau das, was einen feinen Tag ausmacht.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 1:40 h
Gesamtlänge: 6,06 km
Höhenmeter: 349 m

170615 Schartenkogel (2.311m)

Eigentlich wollten wir heute nur ein wenig Geocachen gehen, so der Plan. Geworden ist es dann für Letu und mich der Schartenkogel.
Aber hier mal der Ablauf von vorne: Heute war ja große Fronleichnahms-Prozession in Aldrans, danach sind wir noch ein wenig im Gemeindesaal zusammen gesessen.

Im Anschluß beschließen Lutu und ich, da Sara auf einer Geburtstagsfeier eingeladen war, in den Kugelwald am Glungezer zu fahren. Also rauf mit dem urlangsamen, aber lustigen 2er Sessellift nach Halsmarter.

Als wir oben sind, beschließen wir, noch mit dem 1er Sessellist (jaja, sowas gibt es auch noch), hinauf zur Tulfeiner Alm zu fahren, da wir dort noch einen Cache zu bergen haben.

Oben angekommen, die nächste Umdisponierung. Wir machen uns auf zum Schartenkogel.

Es ist zwar heiß, aber es geht eine feine Brise, die den Aufstieg angenehm macht. Wir machen schnell Höhe und schon nach 30 Minuten stehen wir oben am Gipfelkreuz. Das ging ja schnell.

Den Rückweg machen wir über den Schartenkogelsteig, der eine schöne, abwechslungsreiche Wanderung zurück zur Bergstation der 1er Bahn. Teilweise liegt noch Schnee in den Mulden.

Wir fahren hinunten zum Halsmarter, dort gehts dann endlich für Letu in den Kugelwald. Das macht immer wieder Spaß. Ich habe mir ein Lesebuch mitgenommen und genieße die Kühle des Waldes.

Ein Getränk im Gasthaus rundet die Wanderung ab. Fast mit dem letzten Sessel fahren wir ins Tal. Doch noch ist der Tag nicht gelaufen.

Wir fahren noch an den Lanser See. Obwohl die Wolken schon bedrohlich dunkel sind, springen wir in das erfrischende Nass und genießen die Erfrischung, bevor die ersten Tropfen auf die Wasseroberfläche prasseln.
Wunderschön und erreignisreich schließen wir den Tag ab. Letu schläft bald ein, wie ein Stein…

Tourendaten
Gesamtlänge: 3,5 km
Gesamtdauer: 1:00 h
Höhenmeter: 240 m

170603 Über die Zunterköpfe (1.966m)

Da habe ich mir was vorgenommen… von zu Hause aus möchte ich erst ins Halltal fahren und dann noch eine kleine Runde über die Zunterköpfe zu machen. Sozusagen eine CO2-freie Aktivität.

Von Aldrans fahre ich mit dem Mountainbike über Ampass nach Hall in Tirol, von dort geht es weiter Richtung Absam.

Beim Hackl biege ich in das wunderschöne Halltal ein, die ersten Meter gehen flüssig dahin, ich werde zweimal vom Wanderertaxi überholt. Dann kommt das Bettelwurfeck, das ist halt schon nochmals eine eigene Liga.

Ich kämpfe mich hinauf, die Steigung ist brutal. Langsam ernährt sich das Eichhörnchen, erinnere ich mich immer wieder und mache so Meter für Meter wett.

Endlich erreiche ich das Ende der Brutalo-Steigung und fahre wieder gemütlich, über die Sonnenbrücke weiter nach St. Magdalena.

Hier stelle ich mein Radl ab, mache eine kurze Verschnaufpause, und wandere dann über den steilen Steig hinauf zum Hochmahdkopf.

Der Wald hier ist richtig urig, mir gefällt das Halltal jedes Mal wieder. Eine wunderschöne Gegend ist das.

Bald erreiche ich den Latschengürtel, und dann sehe ich zum ersten Mal aus der Nähe, was das Feuer hier vor 3 Jahren angerichtet hat.

Die meisten Latschen (Legföhren) sind damals verbrannt und haben sich bis heute nicht erholt. Es schaut fast aus wie in der Wüste, wären da nicht die Gräser, die überall sprießen.

Ich genieße den Ausblick über Hall, Innsbruck und natürlich das Mittelgebirge.

Nächste Station ist der Haller Zunterkopf, der 200m den Hochmahdkopf überragt. Der Weg ist sehr angenehm zu gehen, eine kleine Kletterstelle, die aber super abgesichert ist, muß überwunden werden.

Hier muß ein Wanderer wegen seinem Hund umdrehen, dieser traut sich nicht über die Stufe.

Auf dem Haller Zunterkopf sitzt schon ein Wanderer, ich geselle mich dazu und genieße nochmals die Aussicht.

Auf der Karwendelseite sieht man die Bettelwürfe und die Gebäude des ehemaligen Salzbergbaus.

Abschließend erreiche ich noch den Thaurer Zunterkopf, der heute gut besucht ist. Ich mache nur eine kurze Pause auf dem sehr ausladenden Gipfel.

Der weitere Weg führt zum Törl. Hier bekomme ich einen kurzen Schreck, denn der Weg ins Halltal ist wegen Steinschlag gesperrt.

Ich beschließe, nachdem zwei Wanderer hochkommen, auch diesen Weg zu gehen. Schlußendlich bin ich froh, diese Entscheidung getroffen zu haben. Der Weg war total gut zu gehen und der Umweg wäre sehr lang gewesen.

Hinter einer Kurve liegt dann das ehrwürdige Herrenhaus. Ich liebe diesen Gebäudekomplex, hier beschließe ich, im Knappenhäusl eine Pause einzulegen.

Ein Bier ist hier immer verfügbar (solange die Leute brav zahlen), nur der „Wirt“ ist heute ausgeflogen. Ein Kamerateam ist vor Ort, die sind natürlich mit dem Auto angereist…

Der Weg nach Magdalena offeriert nochmals wunderbare Einblicke ins Halltal. Und dann steht es da, mein Radl… ich kann es gar nicht erwarten, jetzt die schöne Asphaltstraße nach Absam hinauszusausen.

Wie gewohnt, kann ich an den „guten“ Stellen schön Gas geben und Ruckzuck bin ich in Absam… schade, das ging fast zu schnell. Doch die Abfahrt geht weiter bis Hall. Dort nehme ich den Radweg nach Innsbruck.

Das letzte Stück ist dann immer das Härteste, über den Pfaffensteig erreiche ich schlußendlich müde, aber glücklich das traute Heim.

Eine wunderbare Tour, die ich gerne wieder mal wiederholen werde.

Tourendaten-Bike
Gesamtdauer: 2:45 h
Gesamtlänge: 32,5 km
Höhenmeter: 954 m

Tourendaten-Hike
Gesamtdauer: 3,5 h
Gesamtlänge: 8,41 km
Höhenmeter: 775 m

Bike – Hinfahrt:

Hike:

Bike – Rückfahrt

170602 (Fast bis) St. Magdalena im Gschnitztal

Letu will wandern, das Wetter schaut gar nicht schlecht aus. Sara ist auch bald überredet, daher machen wir uns auf ins Gschnitztal.
Ein Blick auf den Verkehrsbericht zeigen, daß der Brenner noch nicht komplett dicht ist, daher sollte das auch fahrtechnisch gehen.

Wir starten bei schönstem Wetter, je näher wir allerdings unteres Ziel kommen, desto dunkler werden die Wolken.

Trotzdem beschließen wir, obwohl es ganz leicht nieselt, den Aufstieg zu wagen. Gleich von unten weg geht der Steig steil hinauf, das drückt natürlich auch einen Teil der Junioren.

Trotzdem wandern wir weiter.
Zwischendurch gibts mal Wurstsemmel vom MPreis, da hat sich heute der Verkäufer richtig ins Zeug gelegt. Trotz mehrmaliger Bitte, nicht zu viel Wurst in die Semmel zu packen, sind alle Semmel mit einer fast 2cm dicken Wurstschicht belegt. Oh mann, da hätte ein belegter Semmel und 4 Leersemmel auch funktioniert 😬.

So gestärkt, wandern wir auf dem Steiglein weiter, sehr schöne Kreuzstationen versprechen Kurzweile.
Leider wird der Regen immer stärker, bald müssen wir unter einem Baum Schutz suchen. Eine kurze Beratung, es wäre zwar nicht mehr weit, bewegt uns zur Umkehr.

Unten ist man bekanntlich schnell, auf dem Weg will Letu einem Käfer helfen. Dieser setzt sich leider zur Wehr und Letu riecht streng nach Käfer. 😆😆😆

Bald schon sitzen wir wieder im Auto. Die Rückfahrt ist fast gleich wie die Hinfahrt, nur in umgekehrter Folge. Das Wetter wird mit jedem Meter besser, zu Hause in Aldrans lacht die Sonne vom Firmament.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:25 h
Gesamtlänge: 3,79 km
Höhenmeter: 325 m

170506 Aldranser Alm (1.511m)

Das Wetter soll in den nächsten Tagen wohl nicht ganz so gut werden, daher beschließen Letu und ich, heute noch was zu machen.

Wir waren zusammen noch nicht auf der Aldranser Alm, daher bietet sich dieses Ausflugsziel sehr an. Wir starten beim Kreisel nach dem Sägewerk in Aldrans, dort stellen wir unser Auto ab.

Zuerst gehts durch Fagslung, einem kleinen Weiler mit sehr schönen Häusern in Aldrans. Im Anschluß durch jetzt schön blühende Wiesen erreichen wir den Wald.

Dort gehen wir zuerst ein Stück auf der Forststraße, dann zweigen wir auf kleinere Pfade ab.

Immer wieder bleiben wir stehen, mal, um Blumen zu bewundern, mal um einer Biene bei der Arbeit zuzuschauen.

Auch basteln wir mal zwei „Portäts“, einmal gibts die Sara…

… und dann den Letu.

Auf der Alm gönnen wir uns einen wunderbaren Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren und Apfelmus. Sensationell.

Der Abstieg verläuft wie der Aufstieg ohne Probleme, Letu ist heute marschiert wie ein Weltmeister.

Tourendaten
Gesamtstrecke 9,92 km
Gesamtdauer 3 h
Höhenmeter 660 m

170423 Wanderung Maria Larch

Maria Larch steht bei mir schon länger an, denn einmal bin ich dort im Winter gewesen und war sehr beeindruckt von der Landschaft.
Leider war damals zuviel Schnee gewesen, darum bin ich dieses Mal ohne Schnee, dafür mit Letu unterwegs.


Wir starten direkt bei Maria Larch los und gehen am Bächlein entlang das Tal hinaus, soweit es uns eben gefällt. 


Unterwegs bleiben wir immer wieder stehen und genießen die Natur und die Blumen…


Auch die Marterlen und Gedenkbilder, die wir immer wieder auf dem Weg sehen, sind schön anzuschauen und laden zum Verweilen ein.


Eine schöne Sache, so ein Vater-Sohn-Ausflug…


Tourendaten:
Gesamtdistanz 5,16 km
Gesamtdauer 1:30 h

170402 Via Attrezzata de Rio Secco

Dritter Tag in Südtirol… und heute machen wir noch eine letzte Tour. Die „Via Attrezzata de Rio Secco“, ein kühner Steig durch eine fast trockene Schlucht. Das soll unser Abschluß werden.

Das Zimmer haben wir rasch aufgeräumt und die Sachen ins Auto gepackt. Die Vermieterin ist um Punkt 9:00 Uhr zurück von ihrem Kaffeestündchen, wir bedanken uns noch für die feine Zeit und fahren zum Einstieg des heutigen Steigs. Am geräumigen Parkplatz finden wir noch eine Stelle, weitere Klettersteigler sind schon beim Anziehen.

Da scheint ein wenig mehr los zu sein als in den letzten zwei Via Ferratas. Wir wollen uns beeilen, damit wir nicht hinter einer Familie mit kleinen Kindern laufen müssen, das stellt sich jedoch später als unbegründete Sorge heraus, in der Schlucht sind wir eh nicht alleine, kurze Wartezeiten sind immer wieder notwendig.

Zum Einsteig sind es steile 15min., dort steht eine Bank zum Umziehen. Sobald die Leute vor uns weg und wir angezogen sind, steigen wir ein.

Und gleich am Beginn zeigt sich die andere Qualität dieses Steiges. Steil zieht das Seil rauf, hier muß man schon mehr zupacken als die letzten Tage.

Immer wieder gegegnet uns ein Markenzeichen dieser Schlucht… kleine Steinmändchen die hier überall, vermutlich von Wartenden, aufgestellt wurden.

Dann und wann legt sich die Schlucht ein wenig zurück und gibe einen phantastischen Ausblick auf das Etschtal bei der Salurner Klause frei.

Und sofort geht’s wieder weiter, im Takt, hinauf, hinauf…

Eine schöne Stelle folgt der nächsten, und viel zu schnell sind wir am Ende der Tour angelangt.

Wir wollen gerade die Gurte ausziehen, als zwei Italiener mir bedeuten, daß wir die Gurte noch für den Abstieg anlassen sollen.

Nagut, die wissen sicher etwas, das wir nicht wissen… der Weg fällt steil hinab ins Etschtal, einmal müssen wir einen Felsriegel mit einer Leiter überwinden. Dafür ist also das Klettersteigset noch notwendig.

Wohlbehalten ererreichen wir wieder den Parkplatz.

Unser nächstes Ziel ist die Haderburg, bzw. das Salurner Schloss, das unnahbar und düster auf einem Felssport hoch über die kleinen Stadt thront.

Eine mittelalterliche Burgruine, auf die ich schon jedes Mal, wenn ich sie sah, steigen wollte. Heute schaffen wir uns, und es hat sich wirklich ausgezahlt. Ein schöner Steig führt direkt von Salurn in gemütlichen Kehren hinauf zu Burg.

Oben erwartet uns eine Wahnsinnsaussicht und zusätzlich eine gemütliche Burgschenke, in der wir uns noch laben. Ein richtig feiner Abschluß für ein gelungenes „Buabenwochenende“.

Und so geht ein schönes Wochenende in Südtirol dem Ende zu, auf den Nachhauseweg fahren wir noch an den blühenden Apfelbäumen vorbei…

Tourendaten „Via Attrezzata de Rio Secco“
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtstrecke: 3,35 km
Höhenmeter: 435 m

Tourendaten “Haderburg”
Gesamtdauer: 1:30 h
Gesamtstrecke: 2,71 km
Höhenmeter: 162 m

170114 Rodeln 1/2 Rinner Alm

Letu ist gerade mit den Huttlern unterwegs, daher mache ich mich mit Sara auf, eine kleine Rodeltour bei der Rinner Alm zu machen.

Wir starten in Rinn los, leider müssen wir im Ort parken, da so viele Leute auf dem Weg zur Alm sind, daß wir beim Ausgangspunkt gar keinen Parkplatz bekommen. Die Verlängerung ist aber gar nicht wild, und bald schon steigen wir auf dem Aufstiegsweg hinauf.

Sara erzählt mir von der Schule, während wir über den Schnee stapfen. Am Anfang meint sie zwar, daß sie schon jetzt keine Lust mehr hat, aber dann geht es doch noch ein Stück weiter… und wieder ein Stück.

Wir gehen nicht ganz zur Alm rauf, sondern queren hinüber zur Rodelbahn, als diese mit dem Aufstiegsweg zusammenkommt. Fürs Erste sollte das mal reichen, ich will Sara nicht gleich vergraulen. 😀

Die Fahrt hinunter ist ein Spaß, auch wenn unsere Rodel (bzw. unsere Technik) nicht die Allerbeste ist. Trotzdem meistern wir den Weg hinunter mit bravour. Nur einmal hebelt uns eine Bodenwelle aus und wir landen unsanft auf dem Popschi.

Als es schon zu dämmern anfängt, erreichen wir wieder am Start und machen uns die letzten paar Meter auf, zu unserem Dorf-Parkplatz.

Tourendaten
Gesamtlänge: 6,24 km
Gesamtdauer: 1:10 h
Höhenmeter: 424 m