Heute ist mal ein Tag, an dem Letu und ich beschlossen haben, etwas gemeinsam zu unternehmen. Wandern ist fad, spazieren sowieso… aber Radeln, mit einer gewissen Herausforderung, klingt ok. Wir fahren direkt von der Haustüre los, ein Teil des Inntalradweges ist unser Ziel. Über Ampass erreichen wir diesen auch zügig, dann fahren wir am Inn entlang, und teilweise an der Autobahn.
Wir fahren teilweise entlang der Autobahn, heute ist Mega-Stauwochenende. Und ein Blick auf die A12 bestätigt das. Zum Glück sind wir mit dem Radl am Weg.
Bei der Karlskirche vorbei sind wir „Per Du“ mit den Autofahrern, selten genug, dass man mit dem Zweirad flotter am Weg ist.
Der Weg selber ist fein zu fahren, aber nichts besonderes. Heute geht es hauptsächlich darum, ein paar Kilometer runterzuspulen. Auf halbem Weg haben Letu und ich kurze Kommunikationsschwierigkeiten, dadurch mache ich wieder mal nähere Bekanntschaft mit dem Boden. Gott sei Dank verläuft alles glimpflich.
Auf dem Weg zurück zieht der Himmel immer mehr zu, ich befürchte schon, dass wir nass werden. Aber wir haben Glück, nur ganz am Schluss spüren wir ein paar Tropfen.
Letu ist unterwegs mal ein wenig unmotiviert, aber im Endeffekt schaffen wir sogar den Anstieg hinauf nach Aldrans und schauen auf eine stolze Runde zurück.
Eine perfekte Runde mit Letu, wir hatten auch tolle Gespräche unterwegs. Mir hat es super gefallen!
Tourendaten Gesamtdauer: 2:45 h Gesamtlänge: 50,12 km Höhenmeter: △ 528 m / ▽ 543 m
Freitag ist immer „kurzer“ Arbeitstag und ich beschließe, direkt nach der Arbeit den Heimweg ein wenig auszudehnen. Ich fahre von der Arbeit in Innsbruck los und steuere gleich auf den den Inntalradweg hin.
Diesem folge ich in Richtung Osten, also der Flussrichtung des Inn´s folgend. Das Wetter ist sehr angenehm, es ist warm, aber nicht heiß und alles passt perfekt!
Vor kurzem noch ist eine Kaltfront durchs Land gezogen und hat die Berge in frischen, glänzenden Schnee gehüllt. Das tut dem Kontrast nur gut, im Tal blühen die Wiesen, auf den Bergen residiert noch der Winter!
Vorbei an Hall erreiche ich Baumkirchen und den „illegalen“ Bumptrack, der zur Zeit immer in den Nachrichten erwähnt wird. Bei einer kurzen Begutachtung muss ich feststellen, ich wäre als Kind mit einer solchen Einrichtung überglücklich gewesen. Hoffentlich können sie hier einen Kompromiss, speziell zugunsten der Kinder finden!
An Fritzens vorbei erreiche ich die ersten Häuser von Neu-Terfens, hier quere ich über die Innbrücke auf die Südseite des Inns.
Vor mir liegt die Lampsenspitze, auf der ich zu meiner Militärzeit einmal gestanden bin… dieser Gebirgszug würde mich wieder mal interessieren!
Auf der anderen Seite ist das Kellerjoch, der Hausberg von Schwaz, hier werde ich mit Biggi heuer im Sommer hoffentlich das Ende einer tollen Wanderung feiern. Doch dazu später einmal mehr…
Über schöne Feldwege, teils asphaltiert fahre ich wieder retour gen Westen. War der Weg bis jetzt immer am Inn flussabwärts, merke ich nun, dass ich wieder gehen den Strom fahre… dabei merke ich weniger die Höhenmeter, sondern an den straffen Gegenwind, der mir den Bart zersaust.
Unterwegs fällt mir ein Spruch meiner Mutter ein: Sie meinte vor kurzem, dass immer weniger Insekten vorhanden sind, das sieht man vor allem auf den Windschutzscheiben der Autos, so ihr Kommentar… Mir kommt heute allerdings vor, dass ich die Stellen befahren habe, an denen noch genügend kreucht und fleucht… zumindest habe ich so viele Insekten geschluckt, dass das fast als Mittagessen durchgehen könnte.
An der Karlskirche vorbei, erreiche ich bald wieder das „Badl“ bei Hall in Tirol. Hier biege ich nun auf einen Schleichweg ab, der mich kürzest möglich nach Aldrans bringen soll.
Hier bleibe ich kurz stehen und entdecke promt einen Spitzmorchel… und noch einen, zwei, drei… dann ist Ende. Obwohl ich den ganzen Bereich mehrmals absuche, bleibt es bei den vier Pilzen… was für ein Zufall!
In Ampass bleibe ich bei einem kleinen Lebensmittelgeschäft stehen und gönne mir eine Mittagsjause. So gestärkt ist der restliche Weg nach Hause ein Klax!
Kurz vor Aldrans eröffnet sich mir wieder dieser wunderbare Ausblick auf das Oberland, heute mit den frisch getünchten Bergen schon fast kitschig.
Zufrieden erreiche ich mein Zuhause. Die Heimfahrt war heute untypisch lang, hat aber richtig Spaß gemacht. Ich bin richtig motiviert, öfter mal mit dem Rad „auszureiten“…
Tourendaten Gesamtdauer: 2:14 h Gesamtlänge: 45,70 km Höhenmeter: △ 394 m / ▽ 223 m
12.04.2024 Das Frühjahr kommt heuer mit Riesenschritten daher, die Temperatur sind abnormal hoch. Wir beschließen, das schöne Wetter auszunutzen, und mit dem Rad eine Runde nach Volders und retour zu fahren. Ich fahre von zu Hause zu Biggi, dann radeln wir am Radweg nach Osten aus Innsbruck hinaus.
Das Wetter ist ein Traum, dem entsprechend viel los ist auf dem Radlweg. Bald erreichen wir Hall in Tirol, weiter fahren wir nach Volders. Hier queren wir den Inn und fahren auf der Nordseite wieder zurück nach Innsbruck.
Nicht meine Erste, aber dafür die längste Runde im neuen „Radljahr“. Ein gemütliches Einradeln, das Freude auf mehr macht.
Tourendaten Gesamtdauer: 2:06 h Gesamtlänge: 36,32 km Höhenmeter: 261 m
13.04.2024 Da die Tour und das Wetter gestern so fein waren, nutzen wir es aus und fahren heute wieder eine Runde. Dieses Mal haben wir ein paar Höhenmeter eingeplant, wir fahren wieder direkt von Innsbruck, dieses Mal in Richtung Nordkette. Georg begleitet uns am Anfang, zweigt dann aber auf einen Trail ab, während Biggi und ich weiter bergan radeln.
Beim Rechenhof stellen wir fest, dass das Gasthaus geschlossen ist, daher fahren wir weiter und setzten uns ein wenig oberhalb in die Sonne. Dann fahren wir wieder retour nach Innsbruck, auch heute eine tolle Tour
Ich bin motiviert, dieses Jahr ein wenig mehr mit dem Rad zu unternehmen, in feiner Begleitung radelt es sich ja auch viel leichter…
Tourendaten Gesamtdauer: 1:54 h Gesamtlänge: 23,13 km Höhenmeter: 523 m
Der letzte Tag unseres Familienwochenendes ist angebrochen, nach dem Frühstück beschließen wir, noch gemeinsam Rattenberg anzuschauen. Die kleine, feine Stadt ist immer wieder einen Besuch wert. Und heute ist das Juwel nur einen Steinwurf, genauer gesagt 10min. vom Gasthof weg. Wir packen alles ins Auto, dann gehts los.
Vom großen Parkplatz westlich der Stadt starten wir zuerst auf die Burg, bzw. Ruine der Stadt. Dort angekommen genießen wir die tolle aussicht auf die überschaubare Stadt. Schon seit vielen Jahren nehme ich mir vor, hier mal den etwas anderen Adventmarkt zu besuchen, vielleicht klappt es ja heuer mal.
Das Wetter ist super, daher ist auch die Aussicht grandios. Über das Karwendel, Rofan sieht man bis Richtung Kufstein, mit dem Wilden und dem Zahmen Kaiser. So viele Bergziele…
Die Kinder laufen wild herum, am Schlossanger. Dieser wurde in den letzten Jahren sehr schön hergerichtet und lädt zum Verweilen ein.
Anschließend spazieren wir noch durch die Stadt. Ich kann mir hier noch mit Maggo einen speziellen Geocache einheimsen, und zum Bestaunen gibt es trotz der Kompaktheit einiges.
Kleine Brücken, Gassen, Kirchen und schöne Ecken, viel gibt es zu entdecken.
Dann trennen sich doch unsere Wege, die Mangotts müssen noch eine ganze Weile fahren, bis sie in Graz ankommen. Hubers bleiben mit Mama noch zum Mittagessen in Rattenberg, wir brechen allerdings auch auf. Auf dem Weg nach Hause klauben wir einen Geocache auf, als wir plötzlich ein Brummen hören. Ein Ferarri, ruft Letu ganz aufgeregt…
Der Fahrer winkt uns zu, ob wir vielleicht wissen, wo das Gasthaus „so-und-so“ ist. Leider können wir nicht weiterhelfen, ich schaue am Handy nach. Letu bewundert derweilen das Sportfahrzeug. Ich frage dann einfach mal frech, ob ich ein Foto von Letu mit dem Auto machen kann. Da lacht der alte Fahrer und sagt: „Ja klar, will sich dein Bub ins Auto setzen“… wow, das ist mal was und Letu lacht über beide Ohren!
Noch eine Station machen wir bei einem Spielplatz, während ich noch eine Dose suche, vergnügen sich die zwei Kinder am Trampolin und an der Schaukel…
Ein schönes, feines Wochenende im Kreise der Lieben geht leider wieder vorbei, doch wir können uns schon freuen, das wird sicher nicht das letzte Familienwochenende sein!
Ein Hauptpunkt unseres Familienwochenendes ist ein Besuch von Kitzbühel, des Geburtsorts meiner Oma müttlericherseits. Nach einem feinen Frühstück fahren wir von Zimmermoos los und erreichen nach einer knappen Stunde den großen Parkplatz bei der Hahnenkammbahn. Dort treffen wir unsere Reiseführerin, die uns Kitzbühel zeigen wird.
Die Reiseführerin macht einen guten Job, es ist sehr interessant. Nicht alles ist „Hautevolee“ hier in der Stadt der Reichen und Schönen. Es gibt auch ein ganz normales Kitzbühel abseits des Reichtums, und diesen schauen wir uns genauso an. Schöne Häuser überall, geschichtsträchtige Gassen und Gebäude (wie oben das ehemalige Grand Hotel)
In der Stadt lernen wir ein paar bekannte Plätze kennen, und ein Unikum von Kitzbühel: Hier wurden die Häuser nicht zusammengebaut, damit ein ausbrechendes Feuer nicht auf die Nachbarhäuser übergreifen konnte. Daher ist Kitzbühel auch über die Jahrhunderte von großen Feuern verschont worden.
Der Name Kitzbühel kommt auch nicht von einem Hügel voller Kitze, sondern vom Ritter Chizzo, einem Bayrischen Ritter, der hier auf einem Bühel residierte: „Der Bühel des Chizzo“. Überhaupt ist die Besitzgeschichte der Stadt sehr wechselhaft, einmal gehörte es zu Bayern, einmal zu Tirol.
Am Dorfplatz sehen wir dann nochmals ein paar wunderschöne Häuser. Und man muss schon sagen, daß Kitzbühel eine sehr angenehme Innenstadt hat.
Am Dorfplatz gibt es viel zu sehen und ein Eis ist auch schon in Sicht. Daher ist es gar nicht mehr so einfach, die Kleinen zum weiterwandern zu motivieren. Aber eine Station gibts noch, die schöne Kirche mit dem Friedhof.
Die Häuserfasaden sind in bunten Farben gehalten, das erinnert mich sehr stark an die Innstädte, wie Innsbruck oder Braunau…
Vom Kirchenbühel schauen wir nochmals auf das feine Städchen.
Und auch ein spezielles Grab wird uns gezeigt. Das von Toni Sailer. Meine Oma Frieda war ein sehr großer Fan von dem Top-Schifahrer, der so viel, auch für die Moral der Österreicher, speziell nach dem Krieg, gemacht hat.
Am Schluß begeben wir uns noch in die Unterstadt, jenem Teil, in dem die ärmeren Bürgen von Kitzbühel immer lebten.
In der Nähe vom Stadtplatz sehe ich das Wappentier der Kitzbühler, das sich possierlich in einer schönen Straße erhebt. Nun ist die Führung zu Ende und wir genießen in einem Café eine kleine Erfrischung.
Die Fahrt retour nach Zimmermoos verläuft unspektakulär, als wir angekommen, sind die Meisten für eine kurze Rast. Ich verbinde diese Pause mit einer kleinen Erkundungstour auf den Stadtberg von Rattenberg. Eine kurze, knackig steile Joggingrunde führt mich auf diese Aussichtskanzel.
Tief unter mir liegt das Inntal, schon beeindruckend, wenn man von oben so hinunterschauen kann. Und das nächste Mal, wenn ich auf der Inntalautobahn gen Osten fahre, werde ich einen Blick hier heraufwerfen und mir denken… da warst du auch schon mal oben!
Den Abend lassen wir wieder erst bei einem guten Abendessen, heute frischer Salat aus dem Garten und dann himmlich leichten Kaiserschmarrn. Das Essen war bis jetzt immer ein Traum und allein deshalb ist die Unterkunft immer empfehlenswert. Anschließend sitzen wir noch ein wenig zusammen und reden. Früh gehen wir ins Bett, es war ein langer Tag.
Morgenstund hat Gold im Mund. Und ganz angesehen davon ist heute der 70er meiner Mama!!! Also nochmals: „Zum Geburtstag viel Glück, zum Geburtstag viel Glück…“. Daher machen sich Mama und ich schon vor dem Frühstück auf, einen kleinen Spaziergang zu machen. Wieder machen wir uns auf zur kleinen Kapelle, die hier so schön im Talschluß gelegen ist.
Anschließend an diesen anregenden Fussmarsch gibts ein wunderbares Frühstück im großen Kreise…
Dann heißt es auch schon packen, denn heute waren wir noch ein größeres Programm vor uns. Die erste Station des heutigen Tages ist der „Lustige Friedhof“ in Kramsach. Ein kleines, aber feines Juwel: Hier wurden verschiedene Grabkreuze gesammelt, aber nur solche, die auch „herzeigbar“ sind. Das soll heißen, hier darf auch gelacht werden.
Und sogar ein Aldranser hat es hier her geschafft, auf diesen mit ein paar richtig markaberen Sprüchen garnierten Platz. Beispiel gefällig?
Hier liegt in Süßer Ruh erdrückt von einer Kuh Franz Xaver Maier daraus sieht man, wie kurios man sterben kann.
Wir wandern durch den kleinen, überschaubaren Friedhof und lesen schmunzeln so manchen Spruch. Trotz alledem sollte man nicht vergessen, daß dies alles echte Grabkreuze sind, die hier mal aufgestellt wurden.
Wie schon Eingangs erwähnt, ist das Friedhofsmuseum wirklich klein und überschaubar, aber eben immer (wieder) einen Besuch wert.
Am Schuss unseres Besuches sitzen wir noch ein wenig im Garten des Museums und spielen „Reise nach Jerusalem“… was für ein Spaß. Anschließend müssen wir wieder ein kurzes Stück fahren, unser nächstes Ziel heißt nun „Museum Tiroler Bauernhöfe“. Am Parkplatz sind wir überrsacht, es ist fast gar nichts los. Das soll sich später ein wenig ändern. Schnell erreichen wir den Eingang und können unsere Tour durch das Museum angehen.
Das Bauernhofmuseum ist meiner Meinung nach eines der Highlights der Museumswelt in Tirol. Da sollte jeder Tiroler zumindest einmal gewesen sein. Ich bin jetzt schon ein paar Mal hiergewesen, immer wieder entdecke ich neue Ecken und Geschichten. Es ist einfach toll…
Obwohl nicht so viele Bauerhöfe ausgestellt sind, ist das Areal doch weitläufig und interessant aufgebaut, daher bringen wir eine ganze Weile mit der Besichtigung. Am Schluß kehren wir noch im Museumsgasthaus ein, es gibt für jeden Etwas… und das ist manchmal überraschend anders.
Nachdem wir uns gestärkt haben, fahren wir zurück zur Unterkunft. Die Buaben, in diesem Falle Maggo, Juri, Letu und ich machen noch einen Geocache-Zwischenstop bei den Kramsacher Seen.
Wir finden auch den einen oder anderen Geocache, doch schlußendlich sind auch wie müde und machen uns auf nach „Hause“… Und heute gibt es ja noch einen wichtigen Termin. Mama und Oma´s Geburtstag. Und zwar nicht irgendein Geburtstag, sondern der 70igste. Da wollen wir es mal richtig krachen lassen. So manche Überraschung haben sich speziell Maria und Larissa einfallen lassen… und Luitgard ist auch echt überrascht…
Zwischen der Feierei müssen wir uns natürlich auch mal stärken, so gibt es mal Kuchen von Alfons, und später noch feine Schnitzel von der „Wirtin“. Gut, nicht jeder Tag ein „Feiertag“ ist…
Bis spät in die Nacht lassen wir unsere Mama und Oma hochleben. Daniel und Bettina, obwohl nicht physikalisch anwesend, sind dann mit dem Computer dabei… und das ist richtig toll und freut die Mama auch. So findet ein wunderbarer Tag mit einem gemütlichen Abend seinen würdigen Abschluß.
Schon lange wünschen sich die Kinder eine längere Radltour, also haben wir uns heute im selben Gespann wie gestern auf den Weg gemacht. Von Aldrans fahren wir als erstes über Schleichwege nach Hall in Tirol, um dort auf den Inntalradweg zu kommen…
Durch Ampass…
Unser erster Ort, den wir durchqueren ist schnell erreicht. Unsere Nachbargemeinde Ampass, mit den schönen, großen Erdbeerfeldern östlich der Ortschaft.
… und die Ampasser Erdbeerfelder…
In Hall, genauer gesagt beim Gasthof Badl erreichen wir den Inntalradweg, der nun für eine längere Zeit unser Fahrband darstellen soll. Von den vormittaglichen Wolken sind nur noch ein paar wenige Fetzen übergeblieben, und die Temperaturen sind schon wärmer geworden…
Die Bauern haben ganze Arbeit geleistet…
Ab und zu bleiben wir kurz stehen, trinken einen Schluck und jedes brave Kind bekommt eine Süßigkeit…
Kurze Stärkung am Wegesrand…
Immer wieder kommen wir an bekannten Stellen, sei es vom Geocachen oder auch vom Bergsteigen vorbei… und können auch eine Geschichte darüber erzählen…
Wolkenspiel über dem Bettelwurfmassiv, rechts der Hundskopf
Nach cirka 20 km Fahrt bleiben wir an einer Bank stehen, es ist Zeit, unsere Brotzeit auszupacken. Wieder ist genug für jeden da, auch an Nachtisch haben wir gedacht…
Schon bald fahren wir weiter, nun erreichen wir Kolsass. Hier haben wir unseren „Point of Return“ festgelegt, daher fahren wir erst durch den Ort und dann auf einer Brücke zum nordseitigen Innufer.
Hier setzen wir unsere Fahrt fort, nun aber geht es retour Richtung Innsbruck, denn dort werden wir von Lucy später mit dem Auto abgeholt. Zuerst müssen wir jedoch den einen oder anderen Hügel bewältigen, das ist nicht immer ganz einfach!
Pause nach einem Anstieg in Baumkirchen…
Trotzdem macht es uns allen Spaß, wenn gleich die Müdigkeit bei immer mehreren durchschlägt…
Letu und ich…
Kurz vor Mieders machen wir nochmals eine kurze Pause bei einem eigentlich schönen Platz, leider haben die Besucher hier viel Müll zurückgelassen, beim sogenannten Gerassi-Biotop.
In Hall machen wir einen letzen Halt, hier gibt es nun endlich das lange ersehne Eis. Und das lassen wir uns auf dem Oberen Stadtplatz so richtig schmecken…
Dann geht es weiter nach Innsbruck, hier haben wir nochmals viel Glück, wir können ein paar Surfer im Inn beobachten, die hier ein sogenanntes „Flippy“ aufgebaut haben… zumindest hat das Teil in meiner Jugend so geheißen.
Eine wunderschöne, wenn auch lange und anstrengende Tour nimmt in Innsbruck sein Ende. Es hat uns alles viel Spaß gemacht, aber es war auch anstrengend. Das nächste Mal machen wir evtl. nicht mehr ganz so viele Kilometer…
Tourendaten Gesamtdauer: 3:20 h Gesamtlänge: 46,58 km Höhenmeter: 303 m
Die Kinder wollen schon lange mal eine Radltour von zu Hause weg machen, daher beschließen wir, nach Wattens zu fahren. Im Anschluß wird uns Lucy von dort mit dem Auto wieder aufgabeln.
Wir starten von Aldrans weg, fahren auf Schleichwegen bis nach Ampass, damit wir die „wilde“ Hauptstraße vermeiden.
Das geht soweit gut, durch Ampass fährt auch eine mittlerweile sehr ruhige Nebenstraße. Vor Hall in Tirol müssen wir einmal auf die stark befahrene Hauptstraße ausweichen, dabei fährt Sara vor, Letu in der Mitte und ich als Schlußlicht.
Das ist die beste Option, denn so haben ich immer den Überblick. Obwohl wir uns alle nicht wohlfühlen, schaffen wir die stressige Strecke, sogar über die grüne Ampel gehts in einem Ratsch… dann sind wir endlich auf dem Radlweg.
Von jetzt an ist entspanntes Radeln angesagt, mal darf die Sara voraus, mal der Letu. Obwohl das immer wieder eskaliert, schaffen wir es doch, zu Dritt in Wattens anzukommen.
Am Parkplatz von den Kristallwelten holt und Lucy ab, als krönenden Abschluß gönnen wir uns ein Eis.
Tourendaten
Gesamtlänge: 16 km
Gesamtdauer: 1:30 h
Höhenmeter: 60 m
Da der Schnee immer noch ausständig ist, habe ich heute beschlossen, das Radl nochmals zu aktivierien und eine Runde auf dem Inntalradweg zu fahren. Motivation sind die vielen Geocaches, die dort noch auf ihre Entdeckung durch meine Wenigkeit harren.
Ich fahre mit dem Auto bis Schwaz Bahnhof, wobei ich schon dort feststellen muß, daß es keinen „echten“ Bahnhofsparkplatz gibt. Beim Hofer ganz in der Nähe finde ich dann doch ein Plätzchen, das mein Auto beherrbergt.
Die ersten zwei Caches hole ich mir gleich am Bahnhof, doch oh weh, ich stelle fest, daß ich an meinem GPS Gerät gleich etwas falsches gedrückt habe… meine Einstellungen sind weg, und auf die Schnelle bringe ich diese nicht wieder zurück :(.
Nichts desto trotz finde ich einen Weg, doch noch die Caches anzuzeigen, daher geht die Runde los. Es ist bitter kalt, aber da ich gut eingepackt bin, ist es „aushaltbar“.
Immer am Inn entlang bleibe ich ca. alle 300m stehen, um eine Dose zu suchen. Zum Glück sind diese Schätze leicht versteckt, daher kann ich diese immer sehr schnell finden. Trotzdem vergeht relativ viel Zeit, stehenbleiben, suchen, loggen und weiterfahren… bis in ca. 300m das Spiel von Neuem beginnt.
Langsam ernährt sich das Eichhörnchen, für die Strecke von Schwaz nach Brixlegg brauche ich immerhin 3,5h, die Strecke beträgt nur 20,55km. Dafür finde ich auf dem Weg 63 Geocaches… das ist auch nicht schlecht.
In Brixlegg nehme ich dann den Zug retour nach Schwaz, wo mein braves Auto auf mich wartet. Kalt war die Tour, aber auch schön. Besonders, wenn man auf der Sonnenseite ist… 😀
Tourendaten
Gesamtlänge: 20,55 km
Gesamtdauer: 3,5 h
Höhenmeter 120 m