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211213 Schartenkogel (2.311m)

Es ist wieder soweit, die Skitourensaison hat begonnen. Und wer mir letztes Jahr fleißig gefolgt ist, hat wohl festgestellt, dass der Schartenkogel als „Afterworktour“ bei mir hoch im Kurse war und ist. Was wäre also angemessener, als mit dieser Tour den neuen Winter einzuläuten.

Mit der Bahn fahre ich bis zur Mittelstation, es ist heute relativ warm geworden, der Schnee hat im Talbereich darunter gelitten. Nicht so in der Höhe…

Die ehemalige Schlepplifttrasse ist nun der bevorzugte Aufstiegsweg zur Bergstation. Man muss nicht mit den Skifahrern auf der Piste konkurieren und zusätzlich kann man sich in Demut üben, wenn man zurückdenkt, dass diese steile Auffahrt schon von den kleinsten Skifahrern gemeistert werden musste…

Über den Sommer hatte ich schon wieder vergessen, wie steil die Piste wirklich ist. Aber Gott sei Dank ist der Aufstieg nur ungefähr 400 Höhenmeter, dann flacht das Gelände ab.

Doch zuerst muss die Bergstation erreicht werden. Zum Glück tun sich rechter Hand schönste Aufblicke auf das Inntal auf, das lenkt die Gedanken ein wenig zum Schönen und die Anstrengung rückt in den Hintergrund.

Und ich habe echt Glück. Das Wetter ist wunderschön, die Abendstimmung lässt keine Wünsche übrig. Ich mache gefühlt 100e Bilder, die ich dann zu Hause wehmütig wieder löschen muss… nur ein paar schöne Bilder behalte ich mir am Rechner und im Herzen.

Nach der Bergstation kommt wie gesagt ein flaches Stück, perfekt, um nochmals durchzuatmen. Der Mond ist aufgegangen und verzaubert die Landschaft. Mit dem Handy lässt sich der Erdtrabant nur andeutungsweise abbilden…

Nach der Flachstelle kommt ein kleiner Boden, der früher mal die Bergstation eines Schleppliftes hier in der Kalten Kuchl war. Dieser wurde schon vor längerer Zeit abgebaut, nichts erinnert mehr an diesen kleinen Lift.

Mein Ziel für heute steht nun direkt vor mir, auf dem Bild fast schon unscheinbar. Der Mond verleiht der Szenerie ein wenig Anmut.

Im „Rückspiegel“ sehe ich über dem Inntal noch die letzten Schattierungen der Dämmerung. Bald wird es wohl dunkel werden.

Vom Ende der Piste sind es nur noch ein paar Meter zur Gipfelkreuz des Schartenkogels. Selten habe ich dieses Kreuz für mich alleine gehabt, noch seltener war ich im Aufstieg alleine… heute passt einfach alles!

Ich genieße einen Schluck heißen Tee, packe gemütlich meine Sachen zusammen und stelle fest, dass es heute echt angenehm am Gipfel ist. Warum ist das erwähnenswert? Normalerweise, und das sind gefühlt 98% aller Tage, bläst hier ein eiskalter Wind. Heute ist dem nicht so , es ist windstill und sogar gefühlt winterlich lau.

Nach der feinen Pause fahre ich vom Gipfel zur Piste zurück. Leider übersehe ich den einen oder anderen Stein, Schäden am Ski entstehen dennoch nicht… zum Glück.

Die Abfahrt macht Spaß, der Schnee ist schön griffig, teilweise ein wenig eisig. Rasch erreiche ich die Mittelstation. Für die (gesperrte) Talabfahrt fehlt mir der Mut, zu fragil war die Schneelage am Wochenende, besser ist es sicher nicht geworden.

Da es schon nach dem offiziellen Dienstschluss, zumindest für Skifahrer ist, muss ich in zur Bushaltestelle im Dorf spazieren. Dort warte ich nicht mal drei (3) Minuten, und der Bus ist da.
Eine wunderschöne Tour und ein wunderbarer Einstieg in eine hoffentlich tolle Saison!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:52 h
Gesamtlänge: 7,85 km
Höhenmeter: 798 m
Lawinenwarnstufe 3 (Triebschnee, Altschnee)

211211 Rodeln Rinner Alm (1.394m)

Letu und ich wollen, auch wenn das Wetter nicht so ideal ist, nicht faul auf der Couch liegen, wir wollen raus. Also werden die Rodeln aus dem Schopf geholt, der Bus nach Rinn bestiegen und los geht es.

In letzter Zeit bin ich recht oft in Rinn, aber bis jetzt ist es mir noch nicht langweilig geworden. Im Gegenteil… denn in diesem Falle ist die Bahn von der schönen Alm ist bestens präpariert. Das konnte ich gestern bei meiner Schneeschuhwanderung sehen

Die ersten Meter muss die Rodel noch umständlich auf der Schulter getragen werden, doch schon bald ist ausreichend Schnee auf der Bahn, um das Gefährt hinter sich her zuziehen.

Auch wenn die Forststraße die langweiligste „Bergbewegung“ verspricht, wir verkürzen uns die Zeit mit lustigen Geschichten und auch tiefsinnigeren Gesprächen.

Immer wieder entdecken wir schöne Szenen am Wegesrand, einmal ein Rinnsal, das ein fast schon sureales Gemälde in den Schnee gezaubert hat…

… ein andermal beobachten wir zwei Holzarbeiter beim Durchforsten des Waldes.

Auch so manche schöne Aussicht auf das verschneite Inntal können wir ergattern.

Im oberen Bereich des Aufstiegsweges, der getrennt von der Rodelbahn zur Alm führt, hat es der Räumdienst fast zu gut gemeint. Steine und Kiesel machen das Ziehen der Rodel an kurzen Stellen spannend…

Der Weg zieht sich nun schon ein wenig, meint Letu…

… aber schlussendlich erreichen wir den Start der Rodelbahn. Eine Kurze Pause, um die Justierung herstellen, reicht. Dann stürzen wir uns ins Abenteuer…

Der erste Teil bis zur Rinner Alm ist recht flach und daher ideal zum Einfahren.

Dort, bei der Alm, müssen wir erst noch einen kurzen Gegenanstieg von ein paar Metern meistern, dann haben wir wieder beste Bahn vor uns.

Und die Strecke ist heute wirklich perfekt, rasant sausen wir ins Tal, dass es nur eine Freude ist. Obwohl Letu die alte, starre Rodel verwendet, hat er das Teil gut im Griff.

Die Kurven werden gedriftet, es wird nicht mehr gebremst, maximal rasch überholt. So sausen wir in kürzester Zeit ins Tal.

Die letzten Paar Meter sind fast die rasantesten, eine lange Gerade mit schöner Schneeauflage macht es möglich. Ein paar Bodenwellen lassen und jubelnd in die Höhe schanzen.

Am Ziel angekommen reicht ein Blick auf die Uhr um festzustellen, dass der Bus gleich mal da ist. Das nenne ich mal Timing. Wir warten nicht mal 10min., dann können wir schon einsteigen. Wir schauen uns zufrieden an, das war ein toller Nachmittag!

Tourendaten
Gesamtlänge: 8,42 km
Gesamtdauer: 1:45 h
Höhenmeter: 561 m

211210 Kriegerkapelle Rinn (1.739m)

Der Winter hat ja endlich Einzug im „Land im Gebirge“ gehalten, leider ist die Schneeauflage nicht überall gleich üppig ausgefallen. Das Südöstliche Mittelgebirge hat weniger weißen Zauber abbekommen als andere Gegenden, für die Tourenski reicht es meiner Meinung nach nicht…
Heute habe ich mir die Kriegerkapelle in Rinn auserkoren, und begehen werde ich dieses Ziel mit Schneeschuhen.

Mit dem Bus erreiche ich rasch Rinn, vorbei am Waldspielplatz geht es in die Höhe.

Mit jedem Höhenmeter wird die Schneehöhe auch besser, allerdings ist es noch ohne Schneeschuhe feiner, die Rodelbahn ist gut präpariert und so komme ich rasch voran.

Am Almenweg liegt dann doch mehr Schnee, daher montiere ich auf halber Strecke endlich die Schneeschuhe. Mit den Krallen rutsch ich viel weniger und der Rucksack ist auch nur mehr „halb“ so schwer…

Im tieferen Schnee spielen die großen Füße dann ihren Vorteil vollends aus. Obwohl heute ob der niedrigen Temperaturen ein recht lockerer Schnee (wie Pulver) vorliegt, sind die Schneeschuhe doch bequem.

Bei der Rinner Alm mache ich eine kurze Teepause, dann steige ich die letzten Meter hinauf zur Kriegerkapelle.

Der Weg scheint gut frequentiert zu sein, obwohl ich fast niemanden gesehen habe. Der Weg ist auf jeden Fall gut angetreten, teils mit Tourenskien und teilweise durch Schneeschuhe.

Bei der Abzweigung zur Kapelle komme ich an einem „verschandelten“ Schild vorbei. Und wieder einmal muss ich mich wundern, wie jemand auf solche schräge Ideen kommt, Sprüche auf die Wegweiser zu schreiben…

Schließlich erreiche ich die Kriegerkapelle auf 1.739m Höhe. Ich stelle mich, da gerade ein böiger, kalter Wind weht, kurz in das Gotteshaus, trinke nochmals eine Tasse Tee. Nachdem ich mir eine warme Jacke angezogen habe, genieße ich die Aussicht auf Innsbruck und gehe wieder zurück zur Abzweigung.

An der Kreuzung entscheide ich mich für den Weg nach Aldrans, ich bin ja Dank Öffi-Anfahrt flexibel.

Zuerst habe ich noch eine Spur, der ich folgen kann und die das Stapfen ein wenig einfacher macht.

Immer wieder fährt der Wind in den Wald ein und wirbelt Schneefahnen auf. Damit mir der kalte Staub nicht in den Hals rieselt, setze ich mir die Kapuze auf.

Nach ein paar Metern endet die Spur im Wald und dreht um. Da ich mir sicher bin, auf dem richtigen Weg zu sein, gehe ich weiter. Und ich habe Recht, bald erreiche ich die Forststraße, tief verschneit und unberührt liegt der Weg vor mir.

Bis zur Aldranser Alm muss ich eine eigene Spur legen, das macht Spaß und ist was besonderes… ich fühle mich wie der erste Mensch in dieser Gegend.

Auf der Alranser Alm mache ich kurze Pause, eine letzte Tasse Tee gönne ich mir.

Anschließend geht es steil den Steig hinunter ins Tal. Der Weg ist mir gut bekannt, und doch ist im Winter alles anders. Dennoch erreiche ich ohne Zwischenfälle die Forstrasse.

Auf der Forststraße entledige ich mich der Schneeschuhe, hier ist einfach nicht mehr genug Schnee.

Über schöne Bauernwiesen erreiche ich den Aldranser Ortsteil Fagslung, weiter wandere ich über die Hauptstraße zum Sistranser Industriegebiet. Hier habe ich was zu erledigen, meine Ski sind hier gerade im Service gewesen und nun bereit zum mitnehmen…

Während ich nun stark bepackt mit Schneeschuhen, großem Rucksack, Skiern und einem riesigen Grinser durch den Wald flaniere, kommt mir eine ältere Damen entgegen und mein lächelnd: „Gel, Skifahren macht glücklich…“

Ja, eh! denke ich mir. Skifahren war ich zwar nicht, aber die Schneeschuhtour hat mir auch sehr viel Spaß gemacht und war der ideale Aufheller des heutigen Tages.

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:07 h
Gesamtlänge: 15,83 km
Höhenmeter: ∆ 971 m / ∇ 1.131 m
Lawinenwarnstufe: 2 (bis Waldgrenze, Gleitschnee)

211206 Rodeln Rinner Alm

Pünktlich zur „Stillen Zeit“ ist die Landschaft weiß geworden. Da freut sich das winteraffine Sportlerherz, die zauberhafte Landschaftsdecke ist allerdings dünn, und die Ski noch beim Service.
Da bietet sich ein alternatives Sportgerät an, das letztes Jahr nicht so oft im Einsatz war… die Rodel.

Ganz in der Nähe unseres Zuhauses befindet sich die präparierte Rodelbahn der Rinner Alm, die wir uns für den ersten Ausflug gewählt haben. Die ersten paar Meter sind zwar nur dünn mit Schnee bedeckt, schon nach kurzem Aufstieg wird die Auflage üppiger und verheißt eine spannende Abfahrt.

Der Aufstieg über die Forststraße ist genau so, wie man sich das vorstellt (Stichwort: Hatsch). Man bewegt sich langsam in die Höhe, aber die große Spannung bleibt hier aus…

So manches schöne Motiv sehen wir neben der Straße, aber dies ändert nichts an der Tatsache, dass sich der Weg halt, geschuldet der Monotonie, zieht wie Kaugummi.

Im oberen Bereich des Steiges wechseln wir auf den „Rinner Alm Steig“, obwohl mit der Rodel nicht so toll begehbar, ist der Pfad durch den verschneiten Wald doch um vieles schöner!

Vorsicht müssen wir nur bei den tief hängenden Ästen walten lassen, allzu schnell rieselt das feine Pulver in den Kragen und löst einen kurzen Kälteschauer aus.

Es ist kühl und dumper geworden, und das in relativ kurzer Zeit. Nach dem letzten steilen Aufstieg durch den Wald erreichen wir die Rodelbahn. Jetzt steht einer flotten Talfahrt nichts mehr im Wege.

Rasch in die wärme Jacke geschlüpft und das Geleucht eingeschaltet, rauschen wir auch schon los. Viel zu schnell erreichen wir wieder das Tal, mir fällt ein Liedtext ein: „Eine Schlittenfahrt ist lustig, eine Schlittenfahrt ist schön!„… mehr gibt es hier nicht anzumerken!

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:35 h
Gesamtlänge: 5,5 km
Höhenmeter: 393 m

211113 Hasentalrunde

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne liegt so nah… angelehnt an einen Vers von Goethe beschließen Letu und ich, in direkter Umgebung eine Wanderung zu machen. Wir starten zu Hause, ein paar Asphaltmeter müssen wir durch das Pfarrtal gehen…

… dann erreichen wir schon den Übergang nach Ampass, direkt unterhalb des Sportplatzes.

In Aldrans ist beim Abmarsch schönes Wetter, in der Inntalfurche liegt allerdings Nebel. Und mit unserer Runde erreichen wir mehrmals genau die Randzone vom Tiefnebel.

In Ampass zaubert dieser Effekt wunderschöne Stimmungen in die Landschaft. Mystisch liegt das alte Widum, eingebettet in feinem Dunst, im Schatten.

Auch der weitere Weg in Richtung Häusern und durch den Ebenwald ist von viel Nebel und wenig Aussicht geprägt. Mir gefällt die Stimmung sehr gut, einziger Wermutstropfen ist die feuchte Kälte, die omnipräsent ist.

An der Pest- und Kriegerkapelle in Ampass machen wir eine kurze Pause. Während Letu einen Geocache sucht, bewundere ich die alten Grabkreuze… auch ein Gedenkstein für Kaiser Franz Josef I. ist vorhanden…

Der Weg führt noch eine Weile gen Osten, fast immer knapp am Waldrand entlang.

Unterhalb des Kienbergs erreichen wir die Abzweigung, die auch unseren Umkehrpunkt darstellt. Nun geht es ein wenig aufwärts…

Mit dem Höhengewinn überwinden wir auch die Tiefnebelgrenze… bald schon leuchtet azurblauer Himmel zu uns nieder, während einige noch tiefer gelegene Bäume im Dunst liegen.

Der Wald hier am Kienberg ist dicht, dennoch scheint hier noch eine vernünftige Forstwirtschaft vorzuherrschen. Der Wald scheint aufgeräumt und gepflegt…

Im Wald hängen noch immer leichte Nebelfelder, aber wir haben die Grenze nun eindeutig überschritten…

An einer schönen Stelle am Kamm des Kienbergs sehen wir das Ausmaß der Wolkendecke… das gesamte Inntal liegt unter dickem, festen Nebel.

Währenddessen sind wir nun in der Sonne angekommen. Das nutzen wir gleich für eine feine Pause mit Jause aus…

Die Sonne wärmt unsere kalten Knochen, und das Gefühl kriecht langsam wieder in die Finger.

Unser weiterer Weg führt über den Kienbergrücken direkt in den Weiler Kienberg. Dort zweigen wir ins Hasental ab.

Und gleich am Anfang gibt es eine große Überraschung… was tun die zwei Kamele hier mitten in Tirol? Lustige Tiere, die uns neugierig betrachten…

Vorbei an den Mooshöfen, die obwohl hier in der Nähe von Innsbruck doch gefühlt extrem abgelegen sind, wandern wir ganz in der Nähe der berüchtigten Teufelsmühle gen Westen.

Der Weg im Hasental wird immer enger, schließlich sehen wir den letzten Reiterhof, der hier versteckt in dem engen Tal liegt.

Nach ein paar Schritten durch den Wald öffnet sich das Tal wieder, ein Schild weist und darauf hin, dass es sich hier um die Hasenheide handelt. Wir stehen bald in der Nähe der Prockenhöfe, die Aussicht auf Innsbruck ist von dieser Stelle immer wieder besonders.

Vorbei am Herzsee, einem ehemaligen Badesee, nun Angelteich erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt.
Eine tolle Wanderung, die wir direkt von zu Hause durchführen konnten. Und obwohl das Wetter nicht so gut war, die Stimmung war es allemal!

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:16 h
Gesamtlänge: 16,93 km
Höhenmeter: 450 hm

211024 Naviser Sonnenspitze (2.619m) ✨

Der Herbst ist für mich eine der schönsten Zeiten zum Berggehen. Warum dem so ist, kann ich hier heute mit Wort und Bild beschreiben.
Ziel ist die Naviser Sonnenspitze, von der Entfernung schon ein paar Mal gesehen, soll sie heute unser Ziel werden. Wolfgang holt mich in der Früh ab, wir fahren nach Navis, genauer gesagt zum Parkplatz „Schranzberg“. Die Temperaturen liegen noch in der Nähe von Null, aber im Hintergrund locken uns schon die besonnten Berghänge.

Bis zur Peeralm (1.663m) ist der Aufstieg kühl, aber angenehm. Überall liegt Reif, der erste Gruß des Gevatter Winter.

Kurz nach der Alm steigt die Sonne über den Bergkamm empor und schickt uns erste wärmende Strahlen.

Sobald die Sonne am Firmament steht, ist es warm. Bald schon können wir uns unserer Jacken entledigen.

Die Sonne hat, abgesehen von den wärmenden Eigenschaften im Herbst noch eine zweite wunderbare Seite. Die Intensität der Farben ist zu dieser Jahreszeit, besonders durch die warme Sonnenfarbe, fulminant.

Bald erreichen wir die Zehenteralm (1.878m), in wunderschöner Lage hoch über dem Navistal.

Obwohl die Sonne hier bei schönes Wetter wohl immer leuchtet, fallen die Temperaturen wohl immer wieder unter dem Gefrierpunkt. Neben dem Bachlein, das an der Alm vorbeifließt, haben sich sonderbare Eisfiguren gebildet. Ein kuriose und vergängliche Kunst…

Weiter steigen wir den Berg empor, wir passieren die Grafmartalm (2.162m), ab hier führt der Steig durch eine typische Tuxer-Landschaft, große Felsbrocken, karge Landschaft, keine Latschen.

Nun liegt auch unser Ziel schon vor uns (im Bild auf kleine Steingipfel rechts oben), die Naviser Sonnenspitze. Gar nicht so weit wirkt dieser Punkt von hier…

Weit getäuscht… obwohl wir fast in direkter Linie zum Gipfel aufsteigen, scheint sich dieser immer wieder zu entfernen. Hat die Entfernung recht kurz gewirkt, brauchen wir doch noch eine ganze Weile, bis wir am Gipfel stehen.

Die Sonnenspitze besteht eigentlich aus zwei Gipfeln. Einem einfachen Gipfelkreuz, das ohne Schwierigkeiten erreicht werden kann, und ein leichter Klettergipfel, auf den eine Seilversicherung führt. Diese ist allerdings „interessant“ angelegt und daher gar nicht so leicht zu benutzen.

Dennoch stehen wir abwechseln auf dem Gipfel, damit wir schöne Fotos machen können. Platz zum Brotzeiten ist auf dem Gipfel eh nicht, feiner ist das am leichteren Gipfel in einer windgeschützten Kuhle.

Die Aussicht ist heute unglaublich, ungetrübte Sicht auf die Gletscher, im Hintergrund glauben wir sogar den Ortler zu erkennen.

Nach einer feinen Pause auf dem Gipfel wandern wir weiter, wir haben noch eine gute Strecke vor uns. Der erste Teil führt uns hinunter zum Mölsjoch (2.334m)…

…und weiter zum Nördlichen Schober (2.448m).

Der Pfad führt uns weiter, fast bis zum Talende. Bei einem kleinen Bergsee, der ganz in der Nähe vom Klammjoch (2.359m) liegt, zweigen wir ab und wandern wieder Talauswärts.

Über wundeschöne Almen, genannt die Kuchlböden, mit den Stubaiern im Hintergrund, bewegen wir uns wieder zurück in Richtung Ausgangspunkt.

Die Kuchlböden sind eine sehr eigene Landschaft. Mir scheint es, wie wenn hier vor Zeiten ein riesengroßer See gewesen sein muss, evtl. die letzten Überreste eines Gletschers.

Eine weite, flache Ebene eröffnete sich uns, durch die ein stark schüttender Bach fließt. Wasser scheint im Navis kein Problem darzustellen.

Bei der Klammalm verändert sich die Landschaft, das Tal bricht zum Wipptal ab, noch immer sind hier die letzten Spuren vom Almsommer zu spüren.

Die Alm stellte lt. neuesten Theorien den Abschluss des Gletschers dar, der hier vor Urzeiten gewesen sein muss. Darauf deutet auch der zuvor beobachtete See im Talschluss.

Die Sonne ist im Sinken begriffen, nun modellieren sich die Lärchen in geradezu aufdringlichem Gelb aus den in langen Schatten versinkenden Hängen.

Die Klammalm (1.947m), am Übergang von den Kuchlböden zum äußeren Navistal gelegen, ist ein feiner Einkehrpunkt. Heute sind zwar noch Leute auf der Alm, aber Ausschank ist wohl keiner mehr… der Ort wird winterfest gemacht.

Wir ziehen weiter, nun immer durch leuchtende Lärchenwälder, bis wir die nächste Alm, die auch schon geschlossene Poltenalm (1.880m) erreichen.

Die Aussicht von der Fläche vor der Poltenalm auf das Navistal ist phänomenal.

Über die Stöcklalm (1.882m) erreichen wir die Naviser Hütte, einen modernen Bau, der so gar nicht zu den anderen Almen passt.

Doch die Moderne hat auch Vorteile. Obwohl auch die Naviser Hütte geschlossen ist, brummt hier ein Bierautomat vor sich hin… Gott sei Dank haben wir genügend Münzen zur Hand, so geht sich ein kühler Schluck Belohnung aus!

Nach einer gemütlichen Rast, das Aufstehen fällt uns fast ein wenig schwer, wandern wir über den Talsteig hinab zum Parkplatz. Mit den letzten Sonnenstrahlen erreichen wir das Tal.
Eine tolle Wanderung, dennoch sind wir froh, wieder beim Auto zu sein. Wunderbare Eindrücke werden uns wohl länger an diese Tour denken lassen.

Tourendaten
Gesamtlänge: 22,67 km
Gesamtdauer: 7:06 h
Höhenmeter: 1.347 m

211023 Almenrunde Mittelgebirge

Heute ist wieder mal Wandertag, die Kinder sind Beide mit dabei. Das freut mich natürlich sehr. Das Wetter ist gut angesagt, der Frühhochnebel soll sich im Laufe des Vormittags verziehen. Wir fahren mit dem Bus zum ehemaligen Olex, mit der Bahn fahren wir rauf zur Mittelstation des Patscherkofels.

Von der Station müssen wir erst die Skipiste queren, dann erreichen wir den Perlstainsteig.

Dies scheint ein nicht stark frequentierter Weg zu sein, dennoch finde ich diesen Steig, den ich letzten Winter entdeckt habe (Link), wunderschön…

Den Kindern gefällt der verworrene Pfad auch sehr gut, durch den Reif, der sich hier schon festgesetzt hat, sind einige Stellen allerdings recht rutschig.

An der Schlüsselstelle, die nicht spektakulär ausschaut, hängt ein kurzes Hangelseil, ansonsten sind keine Schwierigkeiten am Weg auszumachen. Das war im Winter ein wenig anders, denn da hatte ich den Weg nicht immer optimal getroffen.

So wandern wir über Stock und Stein, einmal sehen wir ein Reh, das verschreckt davon läuft, ein andermal beobachten wir Eichhörnchen, die sich schon für den Winter vorbereiten.

Zwischendurch sehen wir die Inntalfurche zu unseren Füßen liegen, ein immer wieder grandioser Blick. Und langsam lichten sich die letzten Nebelschleier und es wird milder.

Viel Totholz liegt hier herum, das muss denn auch mal überklettert werden. Was für schönes Holz das abgeben würde, wenn der Abtransport nicht so schwer wäre…

Ein kleiner Hauch von Zivilisation kommt auf, als wir einen alten, morschen Zaun entdecken. Ansonsten erinnert hier nichts an die Nähe zur Landeshauptstadt.

Dreimal müssen wir Bäche überqueren, aber auch hier wurde ein wenig nachgeholfen, Bretter, rutschige Stämme oder einfach größere Steine erleichtern den „Gang mit trockenem Fuße“.

Schließlich erreichen wir die erste Alm des Tages, die Lanser Alm (1.718m).

Hier ist alles noch ruhig, noch scheinen keine Leute da zu sein, oder sie sitzen alle in der Gaststube…

Wieder einmal öffnet sich die Aussicht ins Unterland, dort sind doch noch einige Wolken zu sehen. Und die Lärchen, die sich nun rasant ins Gelbliche verfärben, stechen auch gleich ins Auge.

Von der Lanser Alm führt der Almenweg direkt zu der zweiten Alm, die wir bald erreichen.

Die Sistranser Alm (1.608m), von der Lage her für mich persönlich eine der schönsten Mittelgebirgsalmen, liegt auch noch ein wenig im Dämmerschlaf, aber am Nachmittag erhoffen sich auch hier die Wirtsleute mehr Ansturm.

Wieder müssen wir ein gutes Stück auf einer Forststraße spazieren, der langweilige Hatsch wird durch Spiel und Erzählungen versüßt.

Dann erreichen wir die Aldranser Alm (1.511m), nun haben wir uns eine Pause verdient.

Die Sonne lacht auf die Terrasse, wir finden einen schönen Platz und gönnen uns was Gutes. Die Kinder gönnen sich eine Kaspressknödel-Suppe, während ich mir eine Saure Wurst einverleibe. Natürlich will jeder vom Anderen kosten…

Die letzte Alm im Quartett, die Rinner Alm (1.394m) erreichen wir nach einem kurzweiligen Wanderstück durch den Wald. Hier ist es wieder relativ ruhig, scheinbar sind heute doch nicht so viele Leute am Weg.

Von der Rinner Alm steigen wir auf der, im Winter als Rodelbahn präparierten, Forststraße hinab ins Tal. Ein kurzer Stopp am Spielplatz darf für Letu nicht fehlen, während sich Sara in der Sonne aalt.

Pünktlich erreichen wir die Posthaltestelle in Rinn, nur kurz müssen wir warten und schon geht es nach Hause.

Ein wunderschöner Wandertag neigt sich dem Ende zu, nun können wir zu Hause noch ein wenig entspannen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:10 h
Gesamtlänge: 10,43 km
Höhenmeter: 232m / -961m

211015 MTB Aldranser Alm (1.511m)

Obwohl ich heuer viel mit dem Radl auf dem Weg war, waren das ausnahmslos Fahrten von und zur Arbeit. So manchen Umweg hatte ich zwar eingebaut, aber eine Extrafahrt nur dem Radeln willen ist sich nie ausgegangen. So dachte ich mir heute nach der Arbeit, das gehört geändert.

Von Zuhause direkt losfahren ist ein Luxus, den man sich in unserem Lande zum Glück gönnen kann. Mein auserkorenes Ziel ist die Aldranser Alm.

Zuerst muss zugegebenermaßen erst ein Stück auf der Bundesstraße gefahren werden, ein paar Abkürzungen würzen den ansonsten faden und unangenehmen Weg (wegen den Autofahrern) jedoch auf.

Bei Fagslung, einem Ortsteil von Aldrans, biege ich auf den Almenweg ab und nun steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege.

Das Wetter ist ein Traum, dennoch treffe ich fast niemanden auf meinem Weg. Einzig eine ältere Frau ist, allerdings per Pedes, auf dem Weg zur Alm.

Die Forststraße zieht in gleichbleibender Steigung angenehm in die Höhe, der Weg ist allerdings mitgenommen, daran Schuld sind wohl einige Holzfuhrarbeiten mit schwerem Gerät.

Die Aussicht auf die Landeshauptstadt immer wieder traumhaft, aktuell mit dem frisch gefallenen Schnee auf den Bergen fast ein wenig kitschig.

In der Höhe merkt man schon den nahenden Winter, sogar am Nachmittag liegt der Reif und wird wohl auch nicht mehr weichen.

Schließlich erreiche ich die geöffnete Alm, ich bin der einzige Gast. Das ist selten, dennoch werde ich freudig begrüßt. Ein Radler und eine Kaspressknödelsuppe belohnen mich für den Aufstieg.

Ich genieße die warme Sonne, die mein Platzerl an der Hausmauer schön wärmt. So könnte ich ewig sitzen.

Allerdings sind heuer die Tage wohl gezählt, da man noch so angenehm in der Sonne sitzen kann.

Zur Abfahrt über Sistrans packe ich mich extra warm ein, vorausschauend habe ich die warme Kleidung mitgenommen. Und nun bin ich richtig froh, denn im Schatten ist es „zapfig“ (kalt).

Wohlbehalten und zufrieden, wieder eine Kleinigkeit gemacht zu haben, erreiche ich mein Zuhause.

Tourendaten
Gesamtlänge: 16,68 km
Gesamtdauer: 1:40 h
Höhenmeter: 912 m

211002 Zirbenweg (Patscherkofel – Glungezer)

Es ist wieder Zeit für den Zirbenweg. Dieser schöne Wanderweg direkt vor unserer Türe findet zumindest bei uns viel zu wenig Beachtung.
Nachdem Sara mittlerweile nicht mehr groß wandern machen möchte, beschließen wir, diesen einfachen Klassiker zu begehen

Bei der Bergstation der Patscherkofelbahn spüren wir, es ist relativ kühl, Letu zieht sogar Handschuhe an, so frisch ist es. Die Sonne scheint hier erst in den späteren Morgenstunden.

Im Inntal, die Aussicht ist wie immer wunderschön, scheint die Sonne schon. Am Grünbichl erreichen wir endlich die wärmenden Strahlen, die Laune steigt sofort.

Die traumhaft gelegene Grünbichlhütte (private Jagdhütte) haben wir auch bald erreicht, in der Umgebung herbstelt es schon sehr.

Die Luft ist heute zwar nicht ganz so klar, aber die Fernsicht trotzdem noch mehr als akzeptabel. Das Unterinntal, vom Zirbenweg aus gesehen ist auch immer wieder einen Blick wert. Am Bild sieht man im Vordergrund die Neunerspitze, im Hintergrund, ziemlich in der Bildmitte das Kellerjoch. Links sind die Ausläufer des Karwendel sichtbar.

Bizarre Strukturen säumen den Pfad durch den uralten Zirbenbestand. In einer dunklen, mondlosen Nacht könnte ein phantasiereicher Geist hier schon ins Schwitzen kommen…

Das herbstliche Licht strahlt angenehm auf die Landschaft, überall leuchtet ein Rotbraun vom Boden, die verblühenden Moosbeeren senden noch einen letzten Gruß.

Bis auf die Temperaturen, die nun zwar besser, aber immer noch frisch sind, macht die Wanderung allen viel Spaß.

Ungefähr beim halben Weg machen wir eine Pause an einer Sonnenbank, es gibt Paprika und Tomaten aus dem Garten, der Rest, Wurst, Käse, Brot ist vom Biobauernmarkt Hall in Tirol.

Letu findet am Wegrand immer wieder schöne Plätze zum Klettern, es gibt so viel zu entdecken…

Dennoch kommen wir gut voran, auf die Frage der Kinder: „Papa, wie weit noch?“, kommt die einfache Antwort: „Nicht mehr so weit…“

Es sind einige Leute am Weg, viele gehen auch den umgekehrten Weg vom Glungezer hinüber zum Patscherkofel.

Auf dem Weg treffen wir immer wieder zwei ältere Damen aus Ellbögen, mit denen wir uns gut unterhalten.

Letu hat bei der Pause zu fest zugegriffen, beim Rasten an einer Lawinenverbauung passiert dann das Malheur. Aber seht selbst:

Schlussendlich erreichen wir das Ende des Zirbenweges, die Tulfeinalm…

… am Brunnen können wir noch schnell unseren gröbsten Durst stillen, bevor es …

… zur Alm selber geht.

Die Hütte ist voll, wir können uns allerdings noch einen Platz in der Sonne ergattern. Dann gibt es verdient ein kühles Getränk und für die Kinder noch eine Kaspressknödelsuppe.

Am Weg hinüber zur Bergstation schauen wir nochmals ins Oberland, sogar die Heiterwand ganz am scheinbaren Talschluss können wir gut sehen.

Bei der Abfahrt ergattern wir eine der seltenen Gelben Gondeln, die uns im Eiltempo ins Tal bringt. Die zweite Sektion schaffen wir auch rasch, leider nicht schnell genug für den Bus, der vor unserer Nase losfährt. Der nächste Transport steht aber schon 15min später vor uns, daher haben wir kein Problem damit.

Eine wunderschöne Tour auf dem sehenswerten Zirbenweg, so könnte man den Tag zusammenfassen. Und immer wieder fein mit den Kindern…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:56 h
Gesamtlänge: 8,46 km
Höhenmeter: 407 m

210819 Patscherkofel (2.246m) – Sonnenuntergang

Ein königlicher Aussichtsberg, der sich sehr leicht, unter Zuhilfenahme einer Gondel „erobern“ lässt… das ist unser Hausberg „Patscherkofel“. Wir sind zu viert, neben mir sind noch Sara und Letu, weiters eine Freundin von Sara mit von der Partie. Am Parkplatz ist richtig was los. Am Donnerstag ist die Bergbahn immer bis 23:00 Uhr geöffnet und das zieht viele Leute an.

Mit der Bahn sind wir im Nu bei der Bergstation, ab hier gehen wir zu Fuß weiter.

Wir entscheiden uns für den direkten Weg auf den Gipfel, der zwar steil, aber kurz ist.

Rasch machen wir Höhe…

… und die Aussicht wird immer besser.

Nach 45 Minuten erreichen wir das Gipfelplateau mit dem markanten Sendemast.

Obwohl es diesig und die Fernsicht leider nicht so toll ist, die Stimmung und das Licht machen diesen Umstand allemal wett.

Am Gipfel ist, wie wir schon am Parkplatz vermuteten, die Hölle los.

Zumindest haben wir kein Problem, jemanden für ein Gipfelbild zu bekommen. Es ist kalt hier oben und wir ziehen gleich Jacke und Haube an.

Dann wird gebrotzeitet, ich habe noch extra einkauft.

Direkt neben uns starten noch ein paar Paragleiter, das ist natürlich für Letu ein Traum.

Fasziniert schaut er jedem einzelnen Paragleiter beim Start und Abflug zu…

Währenddessen haben die zwei Freundinen ein „Mordsgelächter“ und tauschen sich über verschiedenste Schulerlebnisse aus.

Die Jause schmeckt gut, aber wird immer kühler, daher brechen wir nach einer feinen Pause wieder auf.

Nun nehmen wir den längeren Weg über die Westflanke des Kofels für den Abstieg, denn da sehen wir noch den Sonnenuntergang.

Und fürwahr, der feurige Sonnenball verabschiedet sich, während wir den Weg hinuntergehen, in der Wolkenbank am Horizont.

Das Lichtspiel am Himmel ist ein Wahnsinn, wunderschöne Pastellfarben zeichnen sich auf den Wolken ab.

Zu schnell ist das Schauspiel vorbei, über den Steig spazieren wir wieder zurück zur Bergstation.

Der mächtige Betonklotz ist heute zum Brechen voll, Sara meint, es wäre heute „Steak-Abend“… klingt gut, aber nicht für uns.

Wir fahren um ca. 21:00 Uhr mit der Bahn ab und erreichen wohlbehalten den Parkplatz. Ein kurzer, aber schöner Abendspaziergang mit Brotzeit, das macht Spaß.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:25 h
Gesamtlänge: 3,12 km
Höhenmeter: 317 m