Archiv des Autors: Wisse

230121 Patscherkofel (2.246m)

„Grossvati, es hat geschneit…“ – dieser Spruch kommt mir in der Früh in den Sinn, als ich beim Fenster raus schaue. Es ist zwar nicht viel „Weißes Gold“ vorhanden… aber immerhin schaut es ein wenig winterlicher aus.
Mit Elisabeth habe ich heute ausgemacht, den Patscherkofel zu besteigen. Wir treffen uns beim ehemaligen Olex, die Bahn bringt uns zur Mittelstation, dann werden die Ski angezogen.

Von der Mittelstation erreichen wir nach kurzem, angenehmen Aufstieg die Bergstation, ab hier bewegen wir uns im freien Skiraum. Da die Sicht nicht besonders ist, beschließen wir den Ziehweg zum Gipfel zu gehen.

Der Weg ist sehr flach, Steighilfen werden keine benötigt. Dafür bleibt mehr Zeit zum „hoangarschln“. Es ist frisch, das Wetter fühlt sich das erste Mal seit langem so an, wie es um diese Jahreszeit sein sollte…

Es ist eigentlich ein „grausiges“ Wetter, aber stimmungsmäßig gehört diese Wetterlage metrologisch zu meinen Lieblingszuständen. Einzig der Bart fängt langsam zum Ziehen an, das deutet auf langsame Vereisung hin…

Schließlich erreichen wir die Gipfelstube, die heute leider geschlossen ist. Dennoch kann man sich im Windschatten der Hütte kurz aufhalten, und die Ausrüstung auf Abfahrt zu trimmen.

Ein kurzer Besuch beim Gipfelkreuz ist obligatorisch. Erst zu Hause, bei der Durchsicht der Bilder fällt mir der frostige Ausdruck in meinem Gesicht auf.

Der Patscherkofel, als einer der dem Wind am meisten ausgesetzten Gipfel in der Gegend, überrascht mit interessanten Eisformationen, am Gipfelkreuz sowie auch an verschiedenen Felsformationen.

Eine gemütliche Tour, die mit Hilfe der Bahn individuell gekürzt werden kann und auch bei schlechten Verhältnissen gut gangbar ist!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:15 h
Gesamtlänge: 10,3 km
Höhenmeter: ∆ 532m / ∇ 1.244m
Lawinenstufe: 1 (3 über 2.200m, Altschnee und Triebschnee in allen Expositionen)

230104 Patscherkofel-Schutzhaus (1.970m)

Obwohl wir , das sind Sara, Letu und ich, heute gemeinsam zum Kofel fahren, haben wir alle unterschiedliche Motivationen. Sara geht „normal“ Skifahren, Letu will sich im Funpark verausgaben und ich möchte wieder mal mit den Skier aufsteigen.
Mit dem Bus erreichen wir schnell die Patscherkofelbahn, dort trennen sich unsere Wege.
Während die Kinder die Gondel besteigen, steige ich an der Heiligwasserwiese den Berg hinauf.

Im Norden Innsbrucks scheint die Sonne schon, während hier alles im Schatten liegt. Zwar bleibt der Schnee länger liegen, aber der Regen von gestern hat eine pickelharte Piste generiert, die meinen Fellen und mir alles abverlangen.

Am oberen Teil der Wiese, einer keinen Unachtsamkeit geschuldet, rutsch mein linker Ski durch… schon liege ich auf dem Bauch und rutsche die Piste runter. Gott sei dank nicht weit, allerdings reicht es, mir ein paar Blessuren einzufangen.

Aus zig Wunden an den Fingern und Handen blute ich, ein mir nachfolgender Tourengeher gibt mir einen gutgemeinten, aber leider zu spät erteilten Rat: Niemals ohne Handschuhe aufsteigen! Das werde ich mir merken…

Ein wenig schlauer als noch vor Minuten, habe ich nun Handschuhe an den Händen und Harscheisen an den Füssen! So läuft es relativ gut…
Allerdings merke ich neben dem Schmerz in den Händen nun vermehrten Druck auf der Brust… vermutlich habe ich mir bei Sturz eine Rippe ein wenig angeschlagen… das Luftholen ist mühselig und ich muss das Tempo drosseln.

Schöne Ausblicke auf das Inntal lenken mich ab, und ich steige wirklich gemütlich neben der Piste auf.

Im oberen Bereich, wohl auch, da es nun wärmer geworden ist und statt Regen hier Schnee gefallen ist, erweist sich der Aufstieg viel angenehmer.

Die letzten Meter gehe ich entlang des Übungsliftes der neuen Bergstation entgegen. Bald schieb sich der Betonbau ins Sichtfeld, jedes Mal muss ich wieder ein wenig schlucken…

War in der Früh noch blauer Himmel, ziehen jetzt immer mehr Wolken am Himmel auf. Ein schönes „Grau-in-Grau“ ist hier entstanden, das mit persönlich besser als der monotone Azurhimmel gefällt.

Beim Restaurant treffe ich Sara, wir gönnen uns eine Kaspressknödelsuppe, dann fahren wir ins Tal. Meine Rippe macht bei der Abfahrt Mucken, aber was kann ich ändern! Das wird schon wieder…

Trotz kleinem Malheur hat mir die Tour auf den Hausberg wieder mal gut gefallen…

Tourendaten
Gesamtlänge: 9,36 km
Gesamtdauer: 2:19 h
Höhenmeter: ∆ 966 m / ∇ 966 m
Lawinenwarnstufe: 1

230103 Skifahren Patscherkofel

Heute fahrt ich mit Letu auf den Patscherkofel, Sara hat sich den Tag „freigenommen“. Mit dem Direktbus sind wir flux an der Talstation, mit der Gondel sind wir rasch im Skigebiet.

Der Blick ins Tal ist eher ernüchternd, es war schon die ganze Zeit nicht viel Schnee im Lande, aber nun hat der Föhn und die warmen Tage ihren Restbeitrag geleistet… fast wie im Sommer, denke ich mir!

Im Skigebiet selber herrschen dann aber überraschend gute Verhältnisse, am Beginn ist die Piste eher hart, später weicht der Schnee dann auf und es wird sulzig: Frühjahrsverhältnisse.
Das macht dann eh noch Spaß, allerdings teileweise auch anstrengend. Nach einigen Abfahren beschließen wir, es für heute zu lassen und am nächsten Morgen wiederzukommen…

Ein gemütlicher Skihalbtag am Kofel, der uns beiden viel Freude bereitet hat!

230102 Skifahren Glungezer

Der erste Skitag mit den Kindern… und dafür haben wir uns den Glungezer auserkoren. Das Wetter ist super, es ist allerdings leichter Föhn angesagt.

Mit dem Bus fahren wir bequem nach Tulfes, die neue Gondel bringt uns schnell ins Skigebiet. Wir probieren alle Lifte aus, der Schartenkogellift taugt uns schließlich am Besten…

Normalerweise ist dieses Skigebiet bei den Kindern nicht so hoch im Kurs, da die Kalte Kuchl genauso ist, wie der Name klingt… heute, bei den milden Temperaturen, ist es hier fast wie im Frühjahr.

Und um Mittag herum „verirrt“ sich sogar die Sonne ein wenig hier her. Fein ist es! Wir sind endlich bereit für die Skisaison, allerdings brauchen wir noch eine Schaufel Schnee… Petrus erhöre uns!

221231 Jahresrückblick 2022

Sentiero dei Contrabbandieri

Bergsteigen
Beim Bergsteigen und Wandern kann ich heuer auf ein paar besondere Touren zurückblicken. Schlüsselerlebnis war sicherlich der Augsburger Höhenweg.
Weitere schöne Touren waren die Säulingumrundung mit Papa und Letu und die Tauernüberschreitung

Augsburger Höhenweg

Skitouren
Bei den Skitouren war ich heuer „dank“ dem Fasching nicht so fleißig, eine wunderschöne Tour führte mich mit Wolfi ins Arztal, bei schönstem Wetter. Eine andere Tour führe mich das erste Mal auf die Pleisen, wobei dies eigentlich eine Pistentour ist. Dennoch hat es sehr viel Spaß gemacht

Arztal, Pfoner Kreuzjöchl

Klettersteig
Die Begehung des Schmugglersteigs am Gardasee war das absolute Klettersteig-Highlight dieses Jahres. Und ehrlich gesagt auch eines der wenigen Kraxelabenteuer im 22er Jahr…

Sentiero dei Contrabbandieri

Reisen
Die Reisetätigkeiten waren 2022 sehr überschaubar. Der obligatorische Jahresurlaub am Meer mit der Großfamilie in Lignano ist immer sehr entspannend, weiters war ich einmal mit den Kindern übers Wochenende in Bozen

Bozen, Burg Runkelstein

Fahrradfahren
Jeden Tag mit dem Fahrrad auf die Arbeit, zumindest im Sommer schmälert den Bedarf an sonstigen Touren… ein Ereignis, das mir viel Freude bereitet hat, war die Mittelgebirgstour mit Letu

Mittelgebirgsrunde

Canyoning
Einige Canyoningtour mit Gästen konnte ich wieder durchführen. Clemens seid hier mal gedankt!
Hochalp, Wiesbachl und natürlich die obligatorischen Stuibenfälle… alles war dabei! Dennoch sind mir die Touren im Hochalp, da nicht so häufig begannen, eine besonders schöne Erinnerung

Stuibenfälle

Kombinierte Daten:
Gesamtaktivitäten: 283
Gesamtdauer: 246 h
Gesamtstrecke: 2053 km
Gesamthöhenmeter: 57.261 hm

Fazit
Einige tolle Erlebnisse hat das Jahr 2022 wieder für mich bereitgestellt. Und wenn man sich nicht immer an alle Sachen erinnert, hier tut ein Blick ins Tourenbuch immer wieder gut, damit man sich die doch ansehnliche Anzahl an Erlebnissen wieder ins Gedächtnis ruft.

221230 Pleisen (2.236m)

Das Wetter ist gut und lockt ins Freie. Elisabeth und ich haben nochmals ausgemacht, dieses Mal schauen wir uns eine kleine Pistentour in der Axamer Lizum an. Der Pleisen soll heute unser Ziel sein.
Vom Ski-Parkplatz an der Talstation steigen wir über den Rodelweg die erste Strecke auf, vorbei an der Schafalm. Eine ganze Jägerschar kommt uns hier entgegen…

Am Ende der Rodelbahn wechseln wir ins freie Gelände. Die Schneehöhe reicht für den Aufstieg, die Abfahrt wäre hier wohl kein so großes Vergnügen.

Rechter Hand sehen wir immer wieder ins Skigebiet, es sind ein paar Leute auf der Piste, aber überlaufen ist das Gebiet heute nicht.

Im Hintergrund lacht die Nockspitze zu uns herrüber, das wäre auch mal ein Ziel, das ich gerne angehen würde. Zu Fuß war ich schon des öfteren dort, aber noch nicht mit den Skier.

Die Aussicht ins Inntal ist wunderschön, allerdings kann man hier auch gut erkennen, dass sich der Schnee in den meisten Plätzen verzogen hat, nur noch die Gipfel sind in Weiß getüncht. An so einen schneearmen Jahreswechsel kann ich mich nicht erinnern.

Am Grat zum Pleisen erhaschen wir einen Blick ins Senderstal, mit dem viel-fotografierten Salfeins-See, im Hintergrund Auf-Sömen und Zischgeles.

Der Föhn, mit dem wir gestern schon Bekanntschaft gemacht haben, hat sich zwar gelegt, aber am Himmel erkennt man, dass ein Wetterumschwung bevorstehen könnte.

Viele Leute sind nicht am Weg, aber als wir uns dem Gipfel nähern, sehen wir doch ein paar Tourengeher, die dort pausieren.

Wir machen eine kurze Pause und genießen die Rundumsicht, Inntal, Kalkkögel, Stubaier, Sellrainer Berge, Karwendel… es fehlt der Platz, alle aufzuzählen.

Nach der Pause fahren wir über die im oberen Bereich perfekte Piste ab, auf den höher frequentierten Pisten ist es schon recht hart und abgefahren. Den unteren Teil rutschen wir auf der Rodelbahn ab und erreichen wohlbehalten den Parkplatz.

Eine schöne und aussichtsreiche Tour, in bester Gesellschaft. Was will man mehr!

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtlänge: 7,91 km
Höhenmeter: ∆ 709 m / ∇ 709 m
Lawinenwarnstufe: 1/2

221229 Patscher Alm (1.694m)

Nach der Arbeit geht es mit Elisabeth hinauf zum Parkplatz bei Heiligwasser. Die Schneelage ist armselig, überall grünt es, fast kein Schnee ist zu sehen.

Wir müssen die Ski vom Parkplatz bis zur Skipistenquerung tragen, von dort können wir starten. Vorbei an der Teehütte und dem engen Zugweg erreichen wir den Tunnel. Ab hier wird die Piste ein wenig breiter.

Der Föhn bricht durch, es ist windig und ungemütlich… wie man es halt oft vom Kofel kennt. Die letzten Meter zur Patscheralm sind dann noch extrem eisig, es herrschen halt keine idealen Skitourenbedingungen.

Auf der Patscher Alm haben wir es dann richtig lustig, die Hüttenwirtin erzählt einen Schwank nach dem Andern, es ist richtig gemütlich.

Die kurze Abfahrt bis zur Piste ist pickelhart, die Piste selber ist dann besser im Schuss und die Abfahrt verläuft besser als erhofft.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:20 h
Gesamtlänge: 7,94 km
Höhenmeter: ∆ 690 m / ∇ 690 m
Lawinenwarnstufe: 2

221227 Schartenkogel (2.311m)

Die erste Trainingsrunde mit den Skiern führt heute auf den Schartenkogel. Da die Schneelage nicht gerade prickeln ist, sind wir ob der guten Verhältnisse im Skigebiet überrascht.
Der Aufstieg über die Lifttrasse ist angenehm und wenig rutschig, der Gipfelaufenthalt gewohnt kühl und windig (Hallo, wir sind in den Tuxern 😀), die Abfahrt überraschend gut mit griffigem Schnee und nur ein paar wenigen, unangenehmen Eisplatten.
In Ermangelung von aktuellen Fotos habe ich 3 Bilder mit ähnlicher Schneelage, aber aus früheren Jahren eingefügt…

Tourendaten
Gesamtlänge: 8,55 km
Gesamtdauer: 2:38 h
Höhenmeter: ▲ 796 m / ▼ 796 m
Lawinenwarnstufe: 2

221226 Rinner- und Aldranser Alm

Dank „guter“ Zeiteinteilung ist mir in letzter Zeit der Outdoor-Sport ein wenig abhanden gekommen. Heute schaffe ich endlich wieder eine kleine Runde… eh meine Standardroute mittlerweile…
Mit dem Bus nach Rinn, dann über teils verschneite Wege hinauf zur Rinner Alm.

Die Alm stellt ziemlich genau den Bereich von kein/wenig zu wenig/bisschen Schnee dar, endlich fühle ich mich ein wenig winterlich.

Der Steig von der Rinner Alm zur Aldranser Alm ist an den offenen Stellen (Lichtungen) gut verschneit, im Wald ist von dem weißen Gold weit und breit nichts zu sehen.

Bei der Aldranser Alm, trotz kühler Bedingungen, setzte ich mich auf die Bank und packe meine Brotzeit aus. Jetzt bin ich recht froh, dass ich mir einen heißen Kräutertee mitgenommen habe

Die Grödel habe ich auch kurz vor der Alm aufgezogen, der Schnee ist pickelhart und teilweise auch eisig.

Die Aldranser Alm ist heute der höchste Punkt, nach dem kleinen Stich hinauf zur Forststrasse liegt nun nur noch Abwärtssteigen vor mir.

Das Wetter ist toll, leider schafft es die Sonne nicht zu mir. Neidig schiele ich zur Nordkette rüber, dort ist es vielleicht sogar ein wenig warm…

Der Abstieg verläuft sehr gut

Tourendaten
Gesamtlänge: 11,35 km
Gesamtdauer: 2:37 h
Höhenmeter: ▲ 665 m / ▼ 824 m

221126 Kriegerkapelle (1.739m)

Dem Wetterbericht zum Trotz beschließe ich heute zur Kriegerkapelle in Rinn aufzusteigen. Heuer war ich noch nicht bei diesem wunderschönen Aussichtspunkt, daher wird es wieder mal Zeit, denke ich mir…

Mit dem Postbus fahre ich nach Rinn, vom Kirchplatz aus steige ich über den Rinner Almensteig, der auch manchmal die Rodelbahn von der Rinner Alm kreuzt, auf.

In Rinner Wald liegt schon ein wenig Schnee…

… dennoch gibt es abgesehen von mir noch andere unbelehrbare Spezies, die es nochmals wissen wollen… oder liegt hier beim Eierschwammerl nur verpatztes Timing vor?

Der Schwammerlsack bleibt heute im Rucksack, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ausbeute heute groß würde. Durch den düsteren Wald, an den lichteren Stellen liegen bis zu 15 cm Schnee, erreichte ich die Rinner Alm (1.394 m).

Der Wald lichtet sich und ich stehe wieder mal vor der schönen Alm.

Nur kurz pausiere ich hier, denn mein Weg führt mich heute noch ein wenig höher. Der Steig führt direkt hinter der Alm weiter, ein Stück entlang der Forststraße…

Schöne Details wie farbige Eiszapfen, die die Farbstoffe aus dem Moos ausgelaugt haben, liegen direkt am Weg.

Auch die Waldbauern nutzen den ersten Schnee, wohl wegen der Gleiteigenschaften. Der Weg ist zwar nicht gesperrt, aber doch muss ich mir einen Weg über die Holzstämme suchen…

Nach diesem Engpass stelle ich fest, dass ich wohl der Erste bin, der nach dem Schneefall die Kriegerkapelle besucht. Ich darf spuren. Nicht besonders anstrengend, da der Schnee sehr locker ist, aber teilweise ist der Untergrund unangenehm rutschig.

Schließlich erreiche ich den höchsten Punkt meiner heutigen Wanderung, die Kriegerkapelle auf 1.739 m.

Nach einer kurzen Andacht in der Kapelle genieße ich den Ausblick auf mein Dorf, das Mittelgebirge und auch die Landeshauptstadt. im Hintergrund sieht man das wilde Karwendel.

Ich finde ein trockenes Plätzchen, hier lasse ich mich nieder und genieße eine feine Brotzeit mit Käse, Wurst, Ei, selbst gemachtem Brot und heißem Tee. So lässt sich sogar die ungewohnte Kühle aushalten.

Lange halte ich es dennoch nicht aus, mein weiterer Weg führt mich ein Stück am Aufstiegsweg zurück, dann zweige ich zur Aldranser Alm.

Heuer war Hüttenwirtin Gitti zum 3ten und letzten Mal auf der Alm, ein nettes Abschiedsschild, bei dem sie sich bei den Gästen bedankt, erinnert daran.

Ich nehme den kurzen, steilen Weg von der Alm talwärts. Teilweise ist der Steig und dem Schnee nur zu erahnen, aber je tiefer ich komme, desto weniger „weiße Pracht“ hemmt den Abstieg.

Im unteren Bereich zieht plötzlich eine düstere Nebelbank durch den Wald… eine gespenstische Stimmung macht sich breit!

Der Nebel ist nur von kurzer Dauer, schon bald wieder reißt es auf… aber richtig schön ist es sowieso den ganzen Tag nicht gewesen.

Wie schon bei den letzten Malen steige ich von der Aste direkt nach Aldrans ab. Ein kurzer Blick auf den Busfahrplan zeigt mir, dass ich zu Fuß schneller im Dorf bin.

Eine gemütliche Tour vor der Haustüre… bei ein wenig mehr Schnee bin ich dann mit den Schneeschuhen unterwegs… darauf freue ich mich schon!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:50 h
Gesamtlänge: 14,24 km
Höhenmeter: ∆ 892 m / ∇ 1.066 m
Wetter: bewölkt, kalt, trocken