Archiv des Autors: Wisse

Schlicker Scheibenweg (01.09.2015)

Heute ist Letu´s Geburtstag, und da das Wetter noch schön zu bleiben verspricht, machen wir einen Ausflug. 

Ich habe mir den Nachmittag von der Arbeit freigenommen, damit wir gemeinsam etwas unternehmen können. Nach einiger Recherche finde ich den Schlicker Scheibenweg in Fulpmes, der recht spannend klingt und den wir alle noch nicht kennen.
Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir von zu Hause zur Talstation der Schlick2000, dort nehmen wir die Bahn hinauf zur Mittelstation. 

Dem Forstweg folgenden, erreichen wir mehr oder weniger unbeschadet den Panoramasee. Gott sei Dank ist der Anstieg vorbei, denkt so mancher… 

Auf dem Weg sind recht viele Pilze zu sehen, ich muss also doch einmal in den Wald schauen!
Der Weg hinauf war schon schön, doch am Panoramasee, der diesen Namen echt verdient, ist es fast eine Pflicht, eine kurze Pause einzulegen. Die Kinder schmeißen die Schuhe weg und stehen schon im Wasser… das dank der sommerlichen Temperaturen heuer sogar zum Schwimmen einladen würde, hätten wir die Badehosen mitgenommen… 

Und dann geht es los, den Scheibenweg entlang. Das Vergnügen ist so einfach wie lustig. Man bekommt bei der Talstation gegen eine kleine Leihgebühr eine Lärchenscheibe…

Mit dieser spaziert man am Wanderpfad entlang, und wo Rillenbahnen installiert sind, wird die Scheibe auch reingesteckt und darf ins Tal abfahren. Das ist mit Vorsicht zu genießen, denn manchmal will die Scheibe nicht in der Bahn bleiben, dann heißt es entweder schnell reagieren, oder im Wald zu suchen. Beides haben wir ausprobiert, das „schnell reagieren“ ist definitiv die angenehmere Variante.
Ca. eine Stunde sind wir unterwegs, immer wieder Bahnen und dazwischen auch ein paar kleine Aufgaben. 

Dann erreichen wir zufrieden die Brugger Alm. Dort genehmigen wir uns ein Hopfengetränk, die Kinder bekommen ein Eis. 

Mittlerweile ist der Himmel auch schon zugezogen, daher fahren wir mit der Gondel ins Tal. Den gemütlichen Tag lassen wir im Gasthof Walzl ausklingen, ein Restaurant, das sich sehr gut für Kinder eignet. Das kann ich nur empfehlen…

Super Tag, das gute Wetter nochmals ausgenutzt und einen feinen Familientag gehabt, was will man mehr.

Tourendaten:
Gesamtdistanz: ca. 3km
Gesamtdauer: 1:15h
Höhenmeter: 231m

Canyoning Stuibenfälle (30.08.2015)

Und weil es so viel Spaß gemacht hat, mache ich heute, am Sonntag die Stuibenfälle gleich noch einmal. Dieses Mal sind wir beim Aufstieg nicht so schnell, dafür geht es in der Schlucht selber leicht von der Hand, die Abseiler laufen gut, Hansi und ich sind ein eingespieltes Team.

Der weitere Verlauf ist mit Sprüngen versehen, wir sind zwar die Einzigen mit Neopren in der Schlucht, aber bei weitem nicht die Einzigen, die hier die wunderbare Natur genießen wollen.

Überall treffe ich Bekannte aus Reutte, das ist auch mal richtig lustig…

Super Tour mit super Leuten.

Tourendaten (Vormittag):
Gesamtdauer: 2,5h
Gesamtlänge: 3,56 km
Höhenmeter: 119m

Canyoning: Stuibenfälle, Wiesbach (29.08.2015)

Und wieder steht ein arbeitsames Wochenende vor der Tür. Am Vormittag eine Actiontour, Nachmittag eine von Funtour.

Start ist um 8:30 Uhr, die Leute sind pünktlich und wir können zeitig in Richtung Stuibenfälle abfahren. Die Gruppe ist sportlich, und bald sind wir am Einstieg. Das obligatorische Einführungsgespräch ist zügig abgeschlossen, dann können wir mit dem ersten Sprung in die Tour beginnen.

Im Anschluss meistern wir die zwei Abseiler, der Erste ist ca. 21m, der zweite fast 30m. Für jemanden, der das noch nie gemacht hat, doch eine Überwindung.

Dann ist nur noch springen angesagt. Das mach dann richtig viel Spaß.

Unbeschadet erreichen wir den Ausstieg und das Auto.

Auf der Fahrt nach Häselgehr werden wir von einem Stau aufgehalten. Doch für Hansi ist das kein Problem, er weicht auf einen richtigen Abenteuerweg aus. Dank dieser Abkürzung erreichen wir ziemlich pünktlich die Bootshütte, Clemens ist zufrieden.

Die nächsten Gäste lässt nicht lange auf sich warten, alle werden eingekleidet, dann geht es weiter zur nächsten Tour.

Auch hier geht der Weg zum Einstieg reibungslos über die Bühne, das Sicherheitsgespräch dauert ein wenig länger als am Vormittag, da wir uns hier in schwierigem Gelände befinden. Ich habe 7 Personen, bin also heute mal Alleine mit den Gästen unterwegs. Das ist auch mal wieder fein, obwohl ich mit Hansi sehr gerne am Weg bin, da wir gut abgestimmt sind. 

Die Tour verläuft reibungslos, allen Beteiligten hat es Spaß gemacht…

Tourendaten (Vormittag):
Gesamtdauer: 2,5h
Gesamtlänge: 3,56 km
Höhenmeter: 119m

Tourendaten (Nachmittag):
Gesamtdauer: 1,5h
Gesamtstrecke: 1,1km
Höhenmeter: 99m

Canyoning Wiesbachl (23.08.2015)

Aktives Wochenende, heute geht’s schon wieder ins Wasser. Dieses Mal gehe ich ins Wiesbachl, auch mit Hansi, neues Publikum inbegriffen. Diese Mal haben wir 15 Leute dabei, gemischte Gruppe, alles feine Gäste.

Das Ankleiden geht schnell von der Hand, die zwei Nachzügler sind auch gleich bedient. Und dann starten wir schon zum Ausstieg der Tour. Der Aufstieg geht relativ gut, bei manchem war die Nacht doch recht kurz :).

Am Einstieg gibt’s ein ausführliches Sicherheitsgespräch durch Hansi, dann starten wir los. Die Wasserfälle und Rutschen wechseln sich ab, den Gästen macht es Spaß. 

Und wenn die Stimmung passt, macht es uns Guides auch Spaß. 

In der Waschmaschine werden alle nochmals richtig durchgeputzt, dann ist das Abenteuer auch schon wieder vorbei. 

Toll war´s, danke an Alle!

Tourendaten:
Gesamtdauer: 1,5h
Gesamtstrecke: 1,1km
Höhenmeter: 99m

Hahlekopf, 1758m (22.08.2015)

Am Vormittag eine Canyoningtour, am Nachmittag, sozusagen als Würze noch eine kleine Bergtour. Mit Papa habe ich beschlossen, heute noch auf den Hahlekopf zu steigen. Ein Ziel, das mir schon lange sprichwörtlich vor der Nase gelegen ist… von unserem Küchenfenster in Pflach aus sehen wir genau auf diesen Berg.

Wir starten beim alten Skigebiet „Langtennenlift“ in Wängle. Wo der Lift noch im Betrieb war, bin ich hier einmal mit meiner Oma gewesen. Aber das ist schon lange her, und vom Liftbetrieb ist nur noch die Abfahrt zu sehen. Der Hahlekopf ist auch, wenn wir schon vom Skifahren reden, ein hervorragendes Skitourenziel.

Aber jetzt ist Sommer, also werden die Bergstöcke ausgepackt und wir starten hinauf, zuerst ein Stück der Piste entlang, dann zweigen wir in den Wald ab. Der Weg zieht stetig und steil hinauf. Erster Anlaufpunkt für uns ist die kleine Kostarieskapelle.

Dort ist ein Geocache versteckt, doch da ersten Leute (in Geocache-Sprache auch Muggels genannt) rumstehen, und wir zweitens beim runtergehen auch noch hier vorbeilaufen, gehen wir einfach weiter. Papa kennt ein paar versteckte Pflade, die uns schnell durch den Wald, die Forststrasse immer wieder querend, hinaufbringen, zum nächsten Zwischenziel: Die Sulztaler Hütte. Alle Hütten auf diesem Weg sind unbewirtschaftet, und privat geführt.

Dort, an der Alpe fließt noch ein bisschen Wasser aus dem Brunnen, daher nutzen wir die Gelegenheit und laben uns.

Und über dem Wasser wacht der Waldgeist, und wünscht den braven Wanderern eine gute Reise…

Bald brechen wir aus dem Wald heraus, dort steht noch verlassen auf einer offenen Fläche die Hahlealpe, auch dies ein notdürftiges Hüttchen, in dem wohl schon längere Zeit keiner mehr zu Gast war.

Über die schöne, im Winter wunderbare Skiwiese erreichen wir noch die kleine Schallerkapelle und sind dann schon auf dem Kamm. Die Aussicht wird von Meter zu Meter besser, besonders der Blick ins Voralpengebiet ist beeindruckend.

Zum Gipfel ist es nur noch ein kurzer Weg, einmal müssen wir noch ein wenig absteigen, dann erreichen wir nach dem letzten Anstieg den Gipfel, mit dem notdürftig reparierten Gipfelkreuz. Hier hatte vor nicht allzu langer Zeit der Blitz eingeschlagen. Nun wird das Kreuz mit Schraubzwingen zusammengehalten…

Der Aufenthalt am Gipfel ist kühl, denn das Wetter ist im Moment nicht so berauschend. Am Tauern fliegt ein Rettungshubschrauber, kurz danach ist der ÖAMTC auch mit einem Hubschrauber am Gimpel am Werk. Na, hoffentlich ist nicht allzu viel passiert.

Wir steigen ab, nehmen jedoch den direkten Weg hinunter ins Tal, die Winterskipiste folgend, und finden sogar meines Papas Stein: Wilhelm´s Stein. Na, ob er mit dem Fund eine Freude haben wird…

Als Abschluss dieses schönen Tages hat Papa beschlossen, den Grill anzuzünden. Wir lassen uns das Bier und das Gegrillte am Balkon gut schmecken, Papa´s Spezial-Gewürzmischungen wärmen uns von Innen gehörig an…

Vielen Dank wieder für einen wunderschönen Tag in den Bergen. Vergelts Gott.

Tourendaten:
Gesamtlänge: 9,18km
Gesamtdauer: 3:05h
Höhenmeter: 912m

Canyoning Stuibenfälle (22.08.2015)

Gleich in der Früh starte ich von Innsbruck los, heute haben ich wieder eine Canyoningtour. Es geht in die Stuibenfälle, auch bekannt als Jumping Jack oder Planseeablauf.

Ich gehe mit Hansi die Tour, und mit 10 Gästen. Alle sind super motiviert, das Wetter ist super, daher wird die Tour auch dementsprechend toll.

Hat richtig Spaß gemacht, mit den Leuten.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 2,5h
Gesamtlänge: 3,56 km
Höhenmeter: 119m

Um den Innsbrucker Flughafen (16.08.2015)

Heute ist das Wetter nicht besonders gut, aber wir beschließen trotzdem, die Räder auszuführen. Unsere Standardtour nach Hall lassen wir heute mal aus. Heute fahren wir von Völs um den Flughafen, und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Der Parkplatz in Völs ist uns schon bekannt, den verwenden wir auch immer, wenn wir auf den Flohmarkt in der CITA gehen. Dank dem neuen Dachträger ist das montieren und demontieren der Räder einfach und schnell. Also runter mit den Böcken, raufgesessen und rein in die Eisen. Zuerst fahren wir Richtung Oberland, dort bei der Brücke überqueren wir den Inn auf die Nordseite. Von dort fahren wir Richtung Osten, vorbei am ÖAMTC-Hubschrauberstützpunkt, einen kurzen Abstecher zum Flugplatz können wir uns doch nicht verkneifen. Dort wird gerade eine Maschine gewartet, der Lärm ist beeindruckend.
Dann radeln wir das kurze Stück zurück auf den Radweg, und weiter geht es in Richtung Stadtmitte. Normalerweise würden wir über die Karwendelbrücke fahren, aber die ist zur Zeit gesperrt, daher müssen wir beim McDonalds über die Brücke.

Jetzt geht es wieder zurück, ein wenig mehr als die Hälfte ist geschafft. Leider fängt es leicht an zu tröpfeln, aber wir waren schlau und haben die Regensachen eingepackt. Die freuen uns jetzt umso mehr, da wir warm bleiben. Und irgendwie ist radeln im Regen schon lustig…
Nun merken die Kids aber auch schon die Distanz, die Beine werden ein bisschen müde. Aber tapfer fahren sie weiter und bald sind wir wieder beim Auto, kleine Kratzer inbegriffen…

Den Kids hat´s Spaß gemacht, mir natürlich auch. Letu ist mit seinem Kinderrad trotz der höllischen „Bergübersetzung“ doch gut mitgekommen. Hier fahren wir auf jeden Fall wieder einmal entlang…

Tourendaten:
Gesamtlänge: 12,33km
Gesamtdauer: 1:10h

Bike&Climb: Zirl und AV-Klettergarten (13.08.2015)

Nach der Arbeit rauf auf den Drahtesel und los, Richtung Zirl. Heute wird’s ein „Bike&Climb“-Ausflug. Ich habe mit Stefan ausgemacht, daß wir uns am AV-Klettergarten treffen, dort können wir ein paar „Moves“ probieren. Ich freu mich schon.
Der Weg nach Zirl ist die meiste Zeit asphaltiert, dementsprechend schnurre ich mit eine feinen Geschwindigkeit meinem Ziel entgegen.

Dazwischen suche ich den einen oder anderen Geocache. Bald schon sehe ich den AV-Klettergarten. Schaut recht nahe aus, einziges Problem: Es liegt der Inn noch dazwischen, also doch noch ein Stück zu fahren… Am Martinsbühel mache ich eine kleine Pause, da es hier total schön ist.

Um kurz vor 17:00 Uhr erreiche ich den Parkplatz, Stefan ist auch bald da. Er hatte unterwegs noch ein kleines Mopedproblem. Wir steigen hinauf zur Kletterwand, die erste Tour ist „Via Sebastian“. Der Cache in dieser Kletterroute bleibt mir verweigert, da ich ihn nicht finde. Aber hierher komme ich sicher bald wieder einmal. Im Weiteren klettern wir noch die „Kleine Kinderroute“ und „Herta, erste Seillänge“. Schöne Touren, die Spaß machen.

Im Anschluss ans Klettern steht noch die Heimfahrt auf den Programm, über die alte Zirler Bundesstraße, dann am Flughafen vorbei und durch die Stadt und über meinen Standardheimweg durch den Wald hinauf nach Aldrans. Müde, aber glücklich erreiche ich das Heim. Für heute habe ich genug geschwitzt…

Tourendaten:
Gesamtstrecke: 42,15km
Gesamtzeit: 3:30h
Gesamthöhe: 571m

Säulinghaus mit Radl, 1720m (08.08.2015)

Um Punkt 6:00 Uhr starten wir am Hüttenbichl los, Papa und ich. Wir wollen heute den Säulingweg mit dem Rad bis zum Ende fahren. Sozusagen als schnelle Morgenrunde. Zuerst fahren wir durch Pflach und dem neu asphaltierten Säulingweg hinauf zum Baumplatz.

Dort parken schon extrem viele Leute, die können aber nicht alle schon unterwegs sein. Wahrscheinlich haben sie oben übernachtet.

Die Schotterstraße auf den Säuling ist immer gleichbleibend steil und eigentlich sind wenige Passagen, an denen man pausieren kann.

Trotzdem geht das Rauffahren super, bald haben wir einen guten Takt gefunden. Papa zeigt wieder einmal seine Qualitäten als Sklaventreiber 😃.

Stetig zieht der Weg hinauf und ehe wir uns versehen, ist das Wegende erreicht.

Das kann’s noch nicht gewesen sein. Also schnell das Schloss ans Fahrrad gehängt, dann machen wir uns noch per Pedes auf zum Säulinghaus.

Die Radschuhe sind nicht ideal, aber es geht doch besser als erwartet. Um 7:30 Uhr stehen wie am Haus, Frühstück ist leider noch nicht verfügbar. Wir bekommen einen Radler, der uns jetzt natürlich trotz Morgenstund sehr gut schmeckt.

Der neue Hüttenwirt empfängt uns ganz freundlich und erklärt uns auch bald, dass bei der heurigen Hitze das Wasser knapp wird. Da der Luxus auch auf den Berghütten eingezogen ist, ist eine zu erwartende Folge gewesen. Na, hoffentlich regnet es bald.

Bald schon brechen wieder auf, zurück nach Pflach auf dem gleichen Weg. Unterwegs sehen wir zwei junge Schwarzspechte, die überhaupt keine Scheu vor uns haben. Denen schauen wir zu, nach der nächsten Kurve stehen schon unsere Räder. Ab hier Rauschen wir sie schöne Schotterpiste haben hinunter ins Tal.

Juhu, welch eine Abfahrt. Toll war’s, danke Papa für die schöne Tour.

Tourendaten
Gesamtlänge: 17,23km
Gesamtdarstellung: 2:06h
Höhenmeter: 1.080m

Durchs Nurpenstal zur Haglhütte, 2.106m (06.08.2015)

Schon länger hat mich eine Mountainbiketour in den „Tuxern“ angelacht. Stille und Einsamkeit verspricht der Platz, besonders, da das kleine Tal niemandem geläufig ist… Außer ein paar Einheimischen. Das Nurpenstal…
Ich habe einen neuen Dachträger für die Radln gekauft, der mir den Transport eben jener erleichtern soll. Montiert habe ich den Träger schon am Vortag, heute wird er eingeweiht. Die Montage von Rädern ist auf jeden Fall viel angenehmer als mit dem letzten Träger, den ich hatte…

Um 15:00 starten wir von der Arbeit aus los, zuerst nach Hause, Sachen packen und die Räder aufladen. Dann fahren wir wegen der Hitze gleich hinauf nach Parkplatz in Innerberg, nach Weerberg. 

Von dort starten wir in der Nachmittagsglut hinauf zu unserem Ziel, zur Nurpensalm. Der Forstweg zieht langsam, aber stetig hinauf. 

Zuerst geht’s noch durch Wald, der zwar Kühlung verspricht, aber doch keine Wunder bewirkt. Dann kommen wir an der Stallenalm vorbei, dort lichtet sich der Wald und wir sehen den ganze Schönheit des Nurpenstals. 

Die Schotterpiste zieht weiter gemächlich hinauf, unterbrochen von ein paar steileren Passagen, zur Unternurpensalm. Die Almdörfer hier erinnern mich an Fallerschein, einzig, dass hier keine Gäste, sondern nur Bauern nächtigen. 

Der Weg führt uns weiter zur Obernurpsenalm und von dort auf einem steilen, grobschotterigen Weg hinauf der Haglhütte. Dort ist für heute Endstation. Die letzte Passage ist ganz nett in die Wadeln gefahren, müssen wir feststellen… dafür schmeckt uns die Brotzeit umso besser. 

Wir genießen die letzten Sonnenstrahlen bei der Haglhütte und stellen fest, dass die Sonne wieder früh untergeht. Die Kühle der Berge legt sich über das Tal, da wir verschwitzt sind, fröstle ich leicht und muss mir eine Jacke anziehen. Wir sind hier doch auf 2106m.
Dann machen wir uns auf, fahren den gleichen Weg wieder hinunter ins Tal. 

Unterwegs treffen wir einen Senn, mit dem wir uns unterhalten. 150 Stück Vieh haben sie alleine auf der Obernurpensalm, nochmals 250 Stück Vieh auf der Unternurpensalm. Das sind schon Mengen… und des Weiteren bekommen wir zu hören, dass wir heute die einzigen Mountainbiker waren, und dass hier sowieso fast nie Leute reinkommen.

Zufrieden erreichen wir den Parkplatz, verstauen unsere Sachen und fahren nach Weerberg. Dort lassen wir inmitten einer Fliegenwolke den Tag ausklingen, bei einem Radler.

Tourendaten
Gesamtlänge: 16,78km
Gesamtdauer: 1:54
Höhe: 886m