Archiv der Kategorie: Reisen

Reisetag Petrovac na Muro – Podgorica (01.05.2015)

Tag der Arbeit, auch hier in Montenegro. Doch so richtig merken wir das nicht. Ein „normaler“ Urlaubstag beginnt… wir schlafen aus, dann richten wir uns für die Fahrt zum Skutarisee. Unsere Sachen sind gleich gepackt, dann fahren wir aus dem Ort und gleich hinauf in die Berge.

Am Skutarisee liegt das kleine Dorf Virpazar, wir stoppen dort auf einen Spaziergang und einen Kaffee. Die Frösche in der Umgebung sind der Wahnsinn. Die kleinen Dinger machen Dampf für die ganze Gegend. Die Umgebung und der Ort sind malerisch…

Vom Ort aus sind wir innerhalb kurzer Zeit am Flughafen von Podgorica, wo wir das Mietauto zurückgeben. Alles ist in Ordnung. Der Taxifahrer, der uns in die Stadt nimmt, bescheisst uns dafür nach Strich und Faden. Wir beschließen, nachdem es in der Herberge recht hecktisch ist, noch eine Runde durch die Stadt zu machen. Wir besichtigen die drittgrößte serbisch-orthodoxe Kirche, und genießen ein gemütliches Bier in einem der unzähligen Kaffee’s.

Reisetag Centinje – Petrovac na Muro (30.04.2016)

Das erste heute ist, dass ich uns Frühstück besorge, damit wir im Apartment gemütlich frühstücken können. Dazu gehe ich ins nahegelegene Geschäft und suche mir die Sachen aus. Da ich dich ein paar mal nachfragen muss, bin ich bald der „Star“ bei den Verkäuferinnen. Bei jeder Frage wird gelacht und getuschelt, aber irgendwann ist mein Korb voll und ich an der Kasse.

Gestärkt machen wir uns auf, Centinje zu erkunden. Die Stadt hat zwar nur 20.000 Einwohner, aber eine bedeutende Geschichte als Königstadt.
Der erste Anlaufpunkt ist der Billardhaus. Benannt wurde das Gebäude nach dem Billardtisch, der unter großer Anstrengung von der Küste in die Stadt im Landesinneren transportiert wurde. Heute ist hier ein Museum eingerichtet. 
Nach dem Museum bin ich auf einen Aussichtsberg gestiegen, während Mama ins nächste Museum marschierte. Dort, im roten Palast haben wir uns wieder getroffen.

Nach Centinje fahren wir wieder in Richtung Küste, nach Budva. Einen Zwischenstopp machen wir in einem kleinen Ort am Wegesrand, um die Festung Kosmac. Dies war eine der südlichsten Festungen des k&k Imperiums.
Der Weg geht in Serpentinen hinauf zur Burg.

Die Festung hat sicher schon bessere Zeiten gesehen, aber der Bau ist immer noch sehr beeindruckend.
Auf dem Weg runter von der Festung sehe ich ein paar Felsen, die zum bouldern einladen. Ich probiere ein paar „Moves“, plötzlich bewegt sich die Wand über mir. Ich springe zurück, rolle mich ab, da fallen schon ein paar große Brocken herunter. Puh, Glück gehabt. Das wär’s noch gewesen.

Unsere nächste Station ist Budva, eine schöne Stadt an der Adriaküste. Die Perle der Adria wird sie oft genannt. Und schön ist die Stadt auf jeden Fall.

Überall kleine Gässchen, Winkel und Ecken, die zum entdecken einladen.

Auf dem Weg zurück zum Auto stoppen wir noch auf einen Gyros, dann brechen wir gestärkt auf, zu unseren Tagesziel.

Auf dem Weg sehen wir noch das berühmte Sveti Stefan, ein ehemaliges Kloster, das jetzt eine Ferieninsel für reiche und auserkorene Persönlichkeiten ist.

Am späten Nachmittag sind wir dann in Petrovac, dort übernachten wir heute in der Vila Sandra. Es dauert eine Weile, bis wir die Unterkunft erreichen, doch dann ist es doch geschafft.

Die Hafenstadt ist, zumindest der alte Teil, überschaubar. Es werden jedoch extrem viele neue Hotels aus dem Boden gestampft, schön sind die jedoch nicht. Und zumindest unsere Vermieterin ist nicht begeistert über die neuen Bauten in ihrem Dorf.

Wie genießen einen sehr schönen Sonnenuntergang, besonders das Wolkenspiel ist toll.

Das Essen am Abend genießen wir besonders, das Lokal, in dem wir sind, ist toll und das Essen und die Umgebung superrrrrrr…

Reisetag Herceg Novi – Cetinje (29.04.2015)

Ganz in der Früh spaziere ich nochmals durch die Stadt, währen Mama noch schläft. Das Wetter ist perfekt, es verspricht ein wunderschöner Tag zu werden.

Ich finde bei einem Kriegerdenkmal einen Geocache (und denke an Clemens, der mich wieder auf den Geschmack gebracht hat), dann mache ich mich wieder auf den Weg zum Appartement.

Dort packen wir zusammen, verabschieden uns von Tanja, unser Vermieterin und machen uns auf den Weg nach Cetinje. Mit ein paar Zwischenstopps versteht sich.

Kaum sind wir losgefahren, müssen wir ob der guten Aussicht auch schon wieder stehenbleiben. Die Landschaft ist einfach unbeschreiblich, alles ist hier einen Stopp Wert. Wir bleiben auch bei einem Wasserfall stehen, dieser kommt direkt aus einer Höhle und fällt ins Meer hinab.

Eine weiße Schaumspur zeigt den Weg des frischen Wassers in der Bucht.

Unser erster großer Stopp heute ist in Perast, einem kleinen lieblichen Ort an der Bucht, der sehr viele bekannt Seefahrer hervorgebracht hat. Sogar die Venezianer ließen ihre Kapitäne bei den Seefahrern von Perast ausbilden.

In dem malerischen Ort gönnen wir uns einen Kaffee, und genießen alles in vollen Zügen.

Im Museum lassen wir uns die wechselhafte Geschichte der Stadt vor Augen führen.

Nachdem ich noch einen Geocache am Ende der Stadt gefunden habe und wir uns einen feinen Kaffee gegönnt haben, fahren wir weiter. Nächste Station ist Kotor, die Perle der Adria.

Kleine verwinkelte Gassen und Sträßchen zeichnen die Altstadt aus, über allem thront mächtig die Burg von Kotor.

Wir beschließen die Aussicht von der Burg zu wagen, dazu müssen wir aber erst rauf. 

Die Aussicht von oben ist einfach phänomenal und wir genießen den Überblick auf die Stadt und die gesamte Bucht.

Wir spazieren im Anschluss noch durch die Altstadt, im Hafen Ankern die großen Kreuzfahrtschiffe. Kotor ist einer der wenigen natürlichen Tiefseehäfen und war daher seit jeher für die Schifffahrt von größter Bedeutung.

Nachdem wir uns satt gesehen haben, fahren wir wieder hinauf in die Berge. Innerhalb von ein paar Kilometern überwinden wir 900 Höhenmeter, die Straße ist steil, kurvig und defakto Einspurig. Dementsprechend muss ich aufpassen. Als ein Bus entgegen kommt, ist ein bisschen taxieren angesagt, aber ansonsten geht alles gut. Die Montenigriener lieben ihre Autos und ihre Straßen und fahren dementsprechend flott. Auf der Anhöhe angekommen, trinken wir den obligatorischen Kaffee, essen „Strudel Apfel“ und genießen die Aussicht.

Nächstes Highlight auf der Strecke ist das Mausoleum von Njegoš, dem hoch angesehenen Patriarch, König und Philosophen von Montenegro. Ihm zu Ehren wurde auf dem Berggipfel des Lovcen ein Denkmal errichtet. Die heutige Form wurde in den 70ern durch die kommunistische Partei erbaut.

Unsere letzt Station für heute ist Centinje, eine kleine gemütliche Stadt in den Bergen, die auch einmal König- und Hauptstadt gewesen war. Wir finden ein total gemütliches Appartement und lassen den Abend bei einem guten Abendessen ausklingen.

Reisetag Durmitor – Herceg Novi (28.04.2015)

Der Tag startet mit einer heißen Dusche und einem herzhaften Frühstück. Die Nacht war regnerisch und windig, aber wir haben gut geschlafen. Jetzt zeigt ein Blick aus dem Fenster die Sonne mit Schwester Wolke.

Die Formalitäten mit Sreten, dem Vermieter sind bald abgeschlossen und wir können losfahren. Erstes Ziel ist Nicsic, die zweitgrößte Stadt Montenegros.

Wir schauen uns das Museum im ehemaligen Königspalast an. Das Gebäude erscheint fast gleich alt wie die Knochen in den Vitrinen. Das soll heißen, dass das Gebäude auch schon bessere Tage gesehen hat. Nichts desto trotz hat sich der Besuch gelohnt.

Die Kirche gleich nebenan schauen wir uns auch noch an.

Dann machen wir uns auf den Weg in den Süden, nach Herceg Novi, der Blumenstadt am Meer. Schon als wir die letzten Berge vor der Bucht von Motor überwinden, können wir die Schönheit der Gegend erahnen.

Die Straße geht steil runter an’s Meer. Die Bucht von Kotor liegt vor uns und die Schönheit ist noch größer als erwartet.

Wir fahren der Küste entlang und erreichen bald die Stadt. Da wir keine Buchung für ein Hotel haben, suchen wir einen Parkplatz und eine Touristeninfo. Das ist richtig hektisch, daher müssen wir noch eine Runde fahren. Da sehe ich ein Schild, das Zimmer anpreist. Das probieren wir gleich aus… und es stellt sich als perfekt heraus. Zimmer mit eigenen Bad, Balkon mit Blick auf die Bucht und sogar eigenem Parkplatz. Was will man mehr…

Wir machen noch einen gemütlichen Spaziergang in die Stadt hinein. Sehr gemütlich ist es hier schon…

Die Stadt wird sehr dominant von einer Burg überschaut, die Aussicht ist fanatisisch.

Wir genießen die letzten Sonnenstrahlen am Hafen beim Essen, dann lassen wir den Abend ausklingen.

Reisetag Podgorica – Durmitor (27.04.2015)

Ich bin schon um 6:00 Uhr wach, bleibe aber aus Bequemlichkeit noch eine Stunde liegen. Eine feine warme Dusche, und ich fühle mich wie ein neuer Mensch. Nur noch ein Kaffee und alles passt. Ich mache uns einen türkischen Kaffee und richt das Frühstück im Gemeinschaftsraum her. Nachdem Mama geduscht hat, lassen wir es uns gut munden.

Als nächstes kommen ein paar Sachsen in den Raum, die haben im Nachbarzimmer geschlafen. „Auch Zwerge werfen lange Schatten… „. Der erste steht in der Unterhose da und will duschen. Leider ist kein warmes Wasser verfügbar. Ups, denke ich, aber so lange habe ich ja gar nicht geduscht. Des Rätsels Lösung ist ein verwaister Schalter an der Wand, der den Boiler anstellt. Hmmmm…

Wir spazieren in die Stadt rein, zuerst an Plattenbauten vorbei…  Überbleibsel und Charme der kommunistischen Ära.

Dann geht’s und die Altstadt, sozusagen als Kontrastprogramm. In der Altstadt sehen uns die älteste Brücke an und ich entdecke nach langem Suchen auch einen Geocache.

Von dort aus wandern wir weiter zu den neuen Brücken und dann ins Geschäftsviertel. Wunderschöne Häuser sehen wir dort.

Die Stadt gefällt und sehr, und was wir feststellen müssen. Diese Siedlung dürfte sehr wichtig sein, denn sie wird von Autobots beschützt, an jeder Ecke…

Am Schluss, vor wir unser Mietauto abholen, gehen wir noch auf den Aussichtsberg von Podgorica, um einen überblick über die Stadt und die Ebene zu bekommen.

Unser Vermieter bringt uns mit seinem Auto zum Flughafen, wo wir auch unser Mietauto abholen können. Der Mann fährt wie ein Henker, wird einmal von der Polizei aufgehalten und auch gleich wieder weitergewunken… „Michail, moi serrrrrrious!!!“ sind seine einzigen Worte…

Vom Flughafen aus fahren wir durch Podgorica durch hinauf in den Norden, bald schon fahren wir entlang der Bahnstrecke. Unser Auto ist gerade richtig, und wir sind zufrieden.

Unterwegs  bleiben wir immer wieder stehen, um uns die schöne Landschaft anzusehen. Es ist alles sehr beeindruckend. Auf dem Weg liegt auch das Kloster „Moravaca Monastir“, ein uraltes orthodoxes Kloster. Wir gehen in die Kirche und bewundern die beeindruckenden Fresken im inneren.

Vor dem Kloster machen wir dann noch ein Picknick, dann geht es weiter Richtung Norden. Die schneebedeckten Berge Grüßen uns schon…

Die Taraschlucht ist eine der tiefsten Schluchten der Welt, und auch ein raftingparadies, wie wir sehen können. Das smaragdgrüne Wasser ist wunderschön anzusehen, und das Wasserspiel total beeindruckend.

Über eine 190m hohe Brücke geht die Straße zurück nach Serbien, wir fahren einmal hin und retour…

…dann geht’s für uns in Richtung Durmitor, unserem Tagesziel. Der Hochebene, und damit auch Zabljak liegen auf 1.500m, die Skisaison ist erst vor 10 Tagen beendet worden.

Dann erreichen wir unser Tagesziel. Wir treffen den Hausbesitzer, einen sehr netten jungen Mann, der sehr redselig ist und uns viele Tipps gibt. Vom Apartment aus gehen wir dann noch zum schwarzen See, einem Kleinod in den Bergen.

Für meine geplante Bergtour ist es noch zu früh im Jahr, daher wird umdisponiert, wir werden spazieren und morgen wieder abreisen, in den Süden…

Reisetag Belgrad – Podgorica (26.04.2015)

Nach einer langen guten Rast, gestern war doch anstrengend gewesen, starken wir uns mit einem guten Schluck Kaffee und reden eine Weile mit unserem „Host“. Dann machen wir uns auf zum Bahnhof.

Die Sonne lacht schon wieder vom Firmament, ein gutes Zeichen für einen weiteren abenteuerlichen Tag. Ducan, unser „Host“ hat uns mental auf eine wilde Fahrt vorbereitet, selten pünktlich, voll und dreckig. Na, schauen wir mal.

Am Bahnhof finden wir gleich mal unseren Zug, die Sitzplätze, die uns zugewiesen sind, warten auch auf uns. Mit im Abteil sind zwei Einheimische und zwei Amerikaner.  Platz ist genug und aufgeräumt schaut es auch aus. Also schon mal viel besser als befürchtet.

Der Zug füllt sich langsam, der Abreisezeitpunkt rückt näher. Dann setzt sich der Zug langsam, ruckeln und stöhnend in Bewegung… Galack, galack… so kling der Start unserer Reise. Wir fahren aus dem Bahnhofsgelände, dann nimmt der Zug fährt auf. Gar nicht langsam und lattrig kommt uns die Fahrt vor.

Nach einer Stunde muss ich mal auf’s stille Örtlichen. Nicht gerade Rosenduft, aber ok. Ich schließe die Türe, fast finster. Durch ein paar Ritzen im lackieren Fenster kommt Sonnenlicht. Na, dann geht das schon, denke ich mir. Ich bin gerade beim „pieseln“, als es ganz dunkel wird. Hoppla, ein Tunnel. Zielen im Dunkeln ist echt eine Herausforderung, stelle ich fest.

Am Fenster zieht eine sonnendurchflutete bäuerliche Landschaft mit Feldern, Tieren und Wäldchen vorbei. Ab und an kommt ein Örtchen, oder aber ein Industriekomplex. Nach einiger Zeit verändert sich die Landschaft, es wird gebirgiger und dadurch müssen wir öfter durch einen Tunnel. Sind diese am Anfang noch kurz, werden sie mit Näherkommen von Montenegro auch länger, da die Berge höher werden. Auch wandelt sich das Wetter, war es am Anfang unserer Reise noch wolkenlos und schön, ziehen jetzt schon ein paar Wolken auf. Hoffentlich bleibt das Wetter trotzdem noch schön oder zumindest trocken.

Die Amerikaner habe sich als Briten herausgestellt und wir haben eine sehr interessante Zeit mit Ihnen. Sie sind fast immer mit dem Zug am Weg, alte Hasen sozusagen. Und in Innsbruck und Wien waren sie auch schon.

Wir Brotzeiten gemütlich, reden und schauen beim Fenster raus. Im Nachbarabteil sitzt eine Gruppe fussballafiner Jugendlicher, die ein paar Lieder preisgeben. Mit dem Konsum von Bier werden die Gesangskünste zwar nicht besser, aber lauter und ambitionierter. Schlussendlich endecken sie, dass ihre Füße im Zug auch eine nützliche Trommelfunktion haben. Nicht allen gefällt’s, aber auch nicht alle stört’s.

Ich hole uns im Speisewagen zwei türkische Kaffee’s. Da wird der Kaffee direkt mitgekocht. Nachdem ich bestellt habe, schmeißt der Koch einen Camping-Gaskocher an und braut mir einen köstlichen Wachmacher. Lecker. Danach gönne ich mir noch ein montinigrisches Bier, das auch sehr lecker schmeckt. Jetzt kann kommen, was wolle…

Je weiter wir in den Süden kommen, desto steiler werden die Berghänge. Um kurz vor 5 Uhr erreichen wir die Grenze zu Montenegro, von serbischen Grenzpolizisten werden unsere Pässe gecheckt. Die Krawallmacher neben uns sind schon gut im Öl, aber Probleme gibt’s keine. Eine Diskussion mit dem Schaffner hatten sie schon, rausgekommen ist nicht viel. Um 19:45, mit 10 Minuten Verspätung erreichen wir Podgorica.

Müde, aber glücklich suchen wir unsere Herberge. Von den Engländern verabschieden wir uns noch, viel hatten wir miteinander geredet.

Das Hostel ist gleich gefunden, der „Padron“ spricht alle möglichen Sprachen, außer Englisch und Deutsch. Mir Armbein-Sprache erreichen wir auch so unser Ziel. Im Anschluss an die Formalitäten gehen wir noch essen, in einen Grill. Das Essen ist sehr schwer und fleischlastig, im Landesinneren. Fast wie griechisches Essen. Und eben auch sehr g’schmackig.

Wir sitzen hier noch eine Weile, diskutieren über Gott und die Welt und lassen so den schönen Tag ausklingen.

Reisetag Innsbruck – Belgrad (25.04.2015)

Nur der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt es. Oder heute noch passender: Morgenstund hat Gold im Mund! Die Sonne leuchtet die Berge schon wunderschön an.

Gepackt ist ja schon alles, ein kurzer Check noch, dann fahren wir mit dem Bus zum Flughafen. Innsbruck ist da einfach Spitze. Nach 15 Minuten ist das bürokratische Prozedere erledigt. Juhu.

Dann gönnen wir uns noch einen Kaffee und warten auf den Flieger.

Der Flug von Innsbruck nach Wien ist wie immer spektakulär, auch weil das Wetter und damit die Sicht Sucher ist. Nach einer knappen Stunde sind wir in Wien.

In Wien haben wir über 3 Stunden Aufenthalt. Die Wartezeit füllen wir mit Sacher-Wursteln, Kaffee und guten Gesprächen.

Dann kommt der zweite Flug von Wien nach Belgrad.

Nochmals ca. 1 Stunde Flugzeit, dann sind wir im Süden. Super warm! Mit dem Bus fahren wir mit lokaler Unterstützung ins zentr zum Hauptbahnhof. Dort kaufen wir uns das Zugticket nach Potgorisa und machen und aufladen Weg zum Hostel. Ein netter Empfang und ein cooles Zimmer erwarten uns schon…

Ich Dann machen wir uns auf in die Stadt. Wir werden absolut positiv überrascht, eine total nette, aufgeräumte Metropole am Zusammenfluss von Sava und Donau empfängt uns…

Wir spazieren zur Belgrader Festung, diese wurde uns empfohlen. Die Nf wir werden nicht enttäuscht.

Wunderschön und riesengroß ist die Schlossanlage und der dazugehörige Park. Wir schauen alles an, ich finde auf dem Weg noch 2 Geocaches, dann gehen wir Abendessen. Es ist zwar erst 1900 Uhr, aber wir sind hungrig und wollen sitzen.

Es ist immer noch warm, sodass wir bald einen Platz auf einer Terasse bekommen. Ein Schlenmermal mit lokalem Bier und Wein Runden den Tag ab, Zeit für die Kiste…

Gute Nacht…

Vorbereitung für den Urlaub (24.04.2015)

Morgen ist es soweit, naja eigentlich schon heute. Morgen flieg ich mit meiner Mama nach Montenegro. Für alle, die es nicht genau wissen: ja, Montenegro ist noch in Europa, aber nicht EU, aber schon Euro. Klingt komisch, ist aber so.

Heute heißt es alsonoch zusammenpacken, Spaß mit den Kindern zu haben…

… Natur genießen…

… und natürlich packen. Da wir recht mobil bleiben wollen, wird leicht gepackt, also alles was unbedingt notwendig ist, kommt mit, der Rest bleibt da… Haha!

150131 Madeira – Abreisetag

Der Wecker klingelt um 1:30 Uhr, mann mann mann, ist das früh. Schnell unter die Dusche, die letzten Sachen in den Rucksack gepackt, und noch einen Kaffee getrunken.
Gestern haben wir es noch geschafft, unsere Neoprenanzüge zu trocknen. Es ist auch fast geglückt. Ein bisschen hartnäckige madeirische Restfeuchte hat sich in den Anzügen versteckt und treibt das Gewicht der Rucksäcke in die Höhe.
Alles verpackt, das Gewicht haben wir auch noch hingekriegt, dann geht es zum Flughafen.

Begeisterung schaut anders aus, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob es die Trauer der Abreise oder die Härte des Frühaufstehens ist.
Ist schon unter Tags fast nichts los auf den Straßen, haben wir den Asphalt in der Nacht für uns alleine. Ruck-Zuck sind wir beim Flughafen, geben das Auto ab und stehen in der fast verlassenen und noch nicht besetzten Abflughalle. Fast eine halbe Stunde zu früh. Jedoch lieber zu früh als zu spät.

Nur Geduld, bald werden wir unsere Rucksäcke los und können durch die Sicherheitskontrolle. Ich werde wieder mal genauer kontrolliert, das dauert aber auch nicht lange.
Bald heben wie ab, auf nach Hause.

Ein schneller Zwischenstopp in Lissabon, dann sind wir auch ein in München.

Mit dem Auto nach Reutte sind es nochmals 2 Stunden.
Dort übergebe ich Clemens in die Hände seiner Lieben, und fahre über einen notorisch verkehrsverschnupften Fernpass in 2 Stunden, und werde dort meinerseits sehnlichst erwartet. Schön wieder mit neuen Erfahrungen im Gepäck wieder zu Hause zu sein.

150130 Madeira – Küstenwanderung von Ribeira Seca nach Porto da Cruz

Heute ist unser letzter Tag in Madeira. Taktisch überlegt haben wir uns entschlossen, am letzten Tag keine Canyoningtour mehr zu machen, da dann die Sachen nicht mehr trocken werden würden.
Also steht noch eine letzte gemütliche Wanderung auf dem Plan. Nach dem Frühstück werden wir im Garten unserer Unterkunft mit sonnigem Wetter verwöhnt, ein gutes Zeichen für unsere Wanderung…

Wir fahren wieder einmal auf der Nordküste entlang nach Porto da Cruz. Das Wetter ist nicht mehr so ideal, aber wir wollen doch probieren, ob wir die Wanderung machen können.

Im Ort parken wir unser Auto und suchen uns ein Taxi. Das erste Taxi, das wir erwischen, wird auserkoren, der Herr, der drinnen sitzt, sieht aus, also ob der das vorletzte Jahrhundert auch noch miterlebt hätte… wir lassen uns nicht abschrecken, eine kurze Rückversicherung in Sachen Fahrpreis machen wir noch, dann sitzen wir auch schon drinnen, und los geht die wilde Fahrt…
Naja, wild ist die Fahrt allemal nicht, aber wir kommen in einer akzeptablen Zeit zu unserem Ziel und starten auch gleich los. Ein paar Stiegen gehen wir hoch, bis wir in einem Garten eines Hauses stehen. Den Hausbesitzer gefragt, ob wir hier richtig sind, verneint er lachend und macht einen großen Bogen um sein Haus… also doch falsch gelaufen. Zurück auf der Straße haben wir dank lokaler Hilfe bald den richtigen Weg erwischt.

Der Weg wird mit jeder Kurve ein bisschen wilder und schlammiger, das Wetter immer feuchter. Hoffentlich bleibt das nicht so…

Wir gehen einen Hügel hinauf, den uns ein paar Bauern gezeigt haben, auf der anderen Seite erreichen wir dann den Küstenweg, der sich über dem Meer hinschlängelt. Leider sehen wir kein Meer, denn es herrscht dichter Nebel, aber zumindest der Regen hat aufgehört, uns zu drangsalieren…

Obwohl vielleicht nicht perfektes Wanderwetter herrscht, muss ich sagen, daß ich sehr angetan von der Wanderung bin. Es ist irgendwie mystisch, durch den Nebel zu gehen, die Brandung zwar an den Felsen schlagen zu hören, aber nicht zu sehen. Das macht die fehlende Aussicht mehr als wett…

Nach ungefähr 8km erreichen wir wieder eine gute ausgebaute Straße, die uns bis nach Porto da Cruz bringen soll.

Wir genießen die Landschaft, die an uns vorbeizieht, in vollen Zügen, ich kann mich fast nicht daran sattsehen.

In Porta da Cruz beschließen wir eine Pause zu machen, bevor wir wieder weiterziehen.

Die Gegend ist malerisch, und wir beschließen, uns noch ein bisschen von der Stimmung einfangen zu lassen.

So gehen unsere letzten Stunden in Madeira dem Ende zu, es hat uns super gefallen, und wer weiß, ob es uns nochmals her verschlägt…