Archiv der Kategorie: Reisen

170503 Malta-Rundfahrt

Heute steht uns ein eher gemütlicher Tag bevor. Wir haben keine fixe Tour geplant, sondern wolle einfach ein wenig durch Malta fahren. Um Mittag herum müssen wir das Mietauto zurückgeben, aber das ist der einzige Fixpunkt des Tages.

Zuerst fahren wir nach Rabbat, ganz in der Nähe liegt ein verlassenes Kloster, das wir uns genauer anschauen wollen. Lange verlassen kann der Platz allerdings nicht sein, vielleicht 1-2 Jahrzehnte, denn noch ist alles halbwegs gut in Schuss. Die Kirch ist leider versperrt, aber der Platz an und für sich schon spektakulär.

Wir spazieren eine Runde um das Grundstück, schauen uns die einzelnen Gebäude an und stellen uns das entbehrungsreiche Leben vor. Gar nicht so einfach…

Die nächste Station sind die Dingli Cliffs, die wir schon mal besucht haben. Dieses Mal finden wir noch eine Stelle, die wir nicht kennen.

Der Pfad geht steil hinunter zum Meer, dort am Ende des Weges sehen wir einen Fischer, den wir eine Weile beobachten.

Wunderschöne Landschaft umgibt uns, ein kleiner „Wassertopf“ am felsigen Ufer fasziniert uns besonders…

Anschließend geht es zum Flughafen in Luqa, dort geben wir das Mietauto zurück. Das geht schnell, alles ist in Ordnung.

Mit dem Bus geht es dann zurück nach Marsaxlokk, wir müssen allerdings fast eine Stunde auf das „Öffi“ warten, weil scheinbar ein Fahrzeug ausgefallen ist. Hoffentlich geht das übermorgen besser.

In Marsaxlokk angekommen, spazieren wir durch das Städtchen, schlussendlich machen wir es uns in einem Lokal gemütlich und genießen noch ein wunderbares Fischgericht, sogar mit persönlicher Zerlege-Bedienung.

Wir sprechen noch ein wenig über morgen, wenn wir nach Valletta, in die Hauptstadt fahren wollen.

Mit einer gemütlichen Abendstimmung lassen wir den Tag ausklingen.

Stationen
– Rabat
– Dingli Cliffs
– Luqa
– Marsaxlokk

170502 Gozo Rundreise

Vor der Malta-Reise schon wurde uns ein Besuch der Nachbarinsel Gozo ans Herz gelegt, ruhiger und grüner sollte die kleinere Laune der Natur sein.

Also machen wir uns und der Früh auf zum Fährenterminal, um zur anderen Seite zu kommen. Sehr unkompliziert ist das Auffahren auf die Autofähre, und im Nu sind wir auch schon auf Gozo.

Diese Insel ist auch bekannt dafür, die Heimatinsel von Calypso zu sein, jener legendären Nympe, die Odysseus 7 Jahre gefangen hielt.

Wir landen in Mgarr, wobei wir hier gar nicht lange verweilen, sondern uns gleich ins Landesinnere aufmachen. Dort besuchen wir in Xewkija eine der größten Kirche des Archipels, die von außen und innen sehr imposant ist.

Die Aussicht vom Dach ist wunderschön, man kann die ganze kleine Insel überblicken.

Nächste Station ist die alte Hauptstadt, die besonders durch den Malteserorden eine große Aufwertung erfuhr.

Die Zitadelle am höchsten Punkt beherbergte die gesamte Stadtbevölkerung in Kriesenzeiten, aber auch im Winter, als Schutz vor türkischen Piraten.

Nach dem Niedergang wurden die Häuser und Notunterkünfte in der Wehrburg nicht mehr benötigt und dem Verfall preisgegeben. Einzig der Tourismus rette dieses Kleinod vor dem Verfall.

Heute sind die Mauern zwar konserviert, aber das einzige Leben kann man nur noch erahnen. Wir spazieren gedankenverloren durch die hergerichteten Gassen und bewundern einmal mehr die Weitsicht der Malteserritter.

Von Victoria geht es weiter in den Westen, auf der Karte haben wir noch einen interessanten Leuchtturm ausgemacht, den wir gerne besuchen wollen.

Der erste Teil des Weges sind maltesische Standard-Straßen, mit einer guten Portion Schlaglöcher garnier, aber die Straße bleibt uns dann doch dauerhaft im Gedächtnis hängen. So steil habe ich noch nicht viele Straßen gesehen. Unser Auto bleibt auf jeden Fall am Wegesrand stehen und wir wandern das letzte Stück zum Leuchtturm hinauf.

Dort machen wir eine längere Pause und genießen die Aussicht.

Weiter geht es zu einer berühmten Bucht, die wir nach einem kurzen Abstieg erreichen.

Leider haben wir die Badesachen nicht mit, hier wäre eine super Gelegenheit gewesen, eine Runde zu schwimmen. Das haben sich auch ein paar andere Leute gedacht, die sich im kühlen Nass erfrischen.

Im Hintergrund sieht man die Brandungswellen des Atlanischen Ozeans, doch durch die besondere Form der Bucht bleiben die Wellen im Aussenbereich „stecken“ und die Brandung ist der Bucht ist minimal.

Der Küste entlang fahren wir zu den Salzpfannen, die teilweise immer noch aktiv verwendet werden.

Der große Salzboom ist schon längst vorbei, aber das Meersalz aus Gozo und Malta wird heute als luxuriöses Naturprodukt vermarktet.

Immer wieder bleiben wir an der Steilküste stehen und bewundern die Brandung, die hier ungehindert an den Felsen aufschlägt.

Über Zeit, durch die Errosion wird wahrscheinlich nichts mehr übrigbleiben von den wunderschönen Inseln.

Langsam nähert sich der Abend, es gäbe noch viel zu entdecken. An der Grotte der Calypso machen wir auch noch halt, aber da das Gebiet geologisch instabil ist, ist eine Begehung der Grotte nicht mehr möglich. Schade…

Schlußendlich erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt, und fahren auf die Fähre auf.

Die Sonne steht schon tief, wunderschöne Farben sind das Resultat.

Von den vielen Eindrücken müde, machen wir auf der Hauptinsel Malta keinen Halt mehr und fahren direkt in die Unterkunft zurück.

Ein wunderschöner Tag liegt hinter uns, mit vielen schönen Eindrücken.

Stationen
– Ic-Cirkewwa
– Mgarr
– Xewkija
– Victoria
– Il-Fanal tal-Gordan
– Wied il-Ghasri
– Reqqa Point
– Cave of Calypso
– Xaghra

170501 Malta Rundfahrt II

Nach einem genüßlichen, halbenglischen Frühstück brechen wir, wieder einen Teil der Insel zu erkunden.
Wir besuchen erst einmal den Buskett Garden, Maltas grüne Seele.

Nirgendwo sonst auf der Insel ist es so grün und fruchtbar wie hier, südlich von Rabat. Wir spazieren auf schön angelegten Pfaden durch die wunderschöne Gartenanlage und bewundern die schönen Pflanzen und Blumen.

In Mgarr bewundern wir wieder einmal eine verschlossene Kirche von außen, sind aber von den Abmaßen dieses Gotteshauses beeindruckt.

In der Nähe sind aus die Ausgrabungen des Ta’Hagrat Tempels, die wir uns aber nicht anschauen gehen.

Nun gehts ans Meer. Malta hat nicht gerade viele Sandstrände, aber dieser hier ist ein wunderschönes Exemplar.

In der Buch von Gneijna genießen wir ein wenig das Meer, leider ist die Badehose nicht dabei. Ich beschließe als Alternative, auf einen Aussichtspunkt zu steigen, den Turm von Lippija.

Und bei der Aussicht hat sich das Schwitzen voll gelohnt. Es ist wunderschön hier und eine erfrischende Brise kühlt mich ab.

Der Rote Turm, auch ein Festungswerk der Malteser, beeindruckt mich besonders. Das Bauwerk wurde vor kurzem renoviert, dabei wurde der Turm wieder rot angestrichen.

Und es ist wirklich eine imposante Sehenswürdigkeit. Wir schauen uns den Turm auch von Innen an, der Herr an der Kasse ist sehr nett und war schon mal in Schwaz. Wie klein die Welt doch ist.

Während Mama eine kleine Pause macht, wandere ich noch auf den südöstlichen Zipfel der Marfa-Ridge, eines kleinen Hügelrückens, auf dem eben auch der Rote Turm liegt.

Überall sieht man Festungsbauen, teils von den Maltesern, teils aber auch von den Engländern aus dem zweiten Weltkrieg.

Die Insel ist mit unserem Auto schnell durchquert und bald sitzen wir gemütlich zu Hause. Mama ist echt müde, das dürfte die Hitze sein. Ich beschließe, nochmals den Weg zum St. Peters Pool anzutreten. Dieses Becken möchte ich gerne sehen.

Also schnappe ich mir das Auto und fahre bis zum Parkplatz. Der Pool ist bald gefunden und auch hier herzukommen hat sich rentiert.

Ich wandere an der Küste entlang und sehe immer neue geologische Formationen, die sehr beeindruckend sind und die aktive Erossion auf Malta wiederspiegeln.

Dann laße auch ich es gutsein, am Abend gibt es wieder leckere Pasta, und der Abend klingt mit einem Oldie im Fernseh aus.

Stationen
– Buskett Gardens
– Mgarr
– Gnejna Bay
– Red Tower
– Marfa Ridge
– St. Peters Pool

170430 Malta Rundfahrt I

Nach einer geruhsamen Nacht schlafen wir zuerst einmal lange, denn ist es ja Urlaub angesagt. Dann wird gemütlich gefrühstückt. Wir haben keinen genauen Plan für den Tag, aber da wir ein Mietauto haben, werden wir einen Erkundungstour über die Insel machen.

Beim Gang zum Auto stellen wir fest, daß heute ein Markt am Hafen von Marsaxlokk stattfindet, den wir uns sogleich anschauen. Es ist zwar jeden Tag Markt, aber am Sonntag ist er ein weniger größer, und viele Leute, auch Einheimische bevölkern den Hafen, auf der Suche nach frischem Fisch und leckerem Gemüse.

Wir spazieren durch den Markt, dann machen wir uns an unsere Rundfahrt. Von Marsaxlokk fahren wir am Süden der Insel entlang, eine kleine Küstenstraße führt uns in die Richtung der Dinglicliffs.

Auf dem Weg bleiben wir an der Steilküste stehen und genießen die Aussicht. Malta hat nicht viele Badestrände, die meisten Küsten sind felsig und steil. Unter uns tobt die Brandung und nagt Stück für Stück an den Felsen der Insel.

Station Zwei des Tages ist die „Blaue Grotte“, ein Felsenbogen, der sich wunderschön über einem Felsstrand ergebt. Dementsprechend viele Leute treffen wir hier, die dieses Naturwunder bestaunen.

Direkt hinter der Blauen Grotte finden wir die Ausgrabungen von „Hagar Quim“ und „Mnajdra“. Diese Tempelkomplexe wurden schon 3500 v.Chr. bzw. 5600 v.Chr von den ersten Bewohnern der Insels gebaut.

Die Ausrichtung der Tempel orientiert sich an der Sonne, an bestimmten Tagen scheint die Sonne genau auf die heiligen Nischen im Tempelkomplex. Unglaublich, zu welchen Leistungen die Menschen zu jener Zeit schon fähig waren.

Staunend wandeln wir durch die riesigen aufgeschichteten Quader, die die fantastische Leistung dieser Menschen verdeutlichen.

Anschließend machen wir einen Zeitsprung ins Mittelalter, unser nächstes Ziel ist die ehemalige Hauptstadt „Mdina“, bzw auch „Rabat“ genannt. Gerade heute haben wir Glück, ein Mittelalterfest ist im Gange, das die Stadt noch authentischer wirken läßt. Wir spazieren durch die traumhaften Gassen dieser gut restaurierten Stadt.

Eine kleine Erfrischung an den Aussenmauern der Stadt stärkt unseren Entdeckungsdrang.

Aus Mdina hinaus fahren wir auf geradem Weg in den Süden, bis wir den höchsten Punkt der Insel, die Dinglicliffs erreichen. 

Dort hat man eine sehr schöne Aussicht über das unwirklich blaue Mittelmeer. Wir setzen uns an die Kliffkante, unter uns liegt ein kleines idyllisches Bauerngehöft. Die Aussicht ist sensationell, wir setzen uns hin und genießen die Aussicht.

Wie schnell die Zeit doch vergeht, es ist schon später Nachmittag, daher beschließen wir, zurück nach Marsaxlokk zu fahren. Auf dem Weg retour bleiben wir noch bei einer kleinen Kirche, der St. James Church auf einem Hügel stehen.

Sehr interessant sieht dieses Gotteshaus aus, doch als wir vor der Tür stehen, müssen wir feststellen, daß die Kirche wegen Baufälligkeiten gesperrt ist. Leider können wir daher keinen Blick hinein werfen. Dafür betrachten wir das Kreuz neben der Kirche, das den höchsten Punkt der Insel markiert.

In den nächsten Tagen müssen wir feststellen, daß hier, wie bei uns, fast alle Kirchen geschlossen sind. Erst bei Messen wir das Gotteshaus zugänglich gemacht.

Letzte Station für heute wird der Süden vom Hafen von Marsaxlokk. Dort finden wir natürliche Salzpfannen, auch von Diesen sollen wir in den nächsten Tagen immer welche entdecken. Weiters finden wir auch eine beeindruckende Festung, das Fort St. Lucian. Dieses wurden von den Maltesern aufgebaut, von den Briten später ausgebaut und beherbergt heute ein Forschungszentrum. Daher ist es auch nicht öffentlich zugänglich.

Den Abend lassen wir mit einem feinen Pastaessen ausklingen, ein lokales Bier genißend genießen wir den gemütlichen Abend mit einem alten englischen Film.

Stationen
– Blue Grotto
– Hagar Quim
– Mnajdra
– Rabat/Mdina
– St. James Church
– Dinglicliffs
– Benghisa
– St. Lucian’s Tower
– Marsaxlokk

170429 Malta Anreise

Es geht los, nach Malta. Seit geraumer Zeit freue ich mich täglich mehr auf diesen Kurzurlaub. Die Planung begann schon vor Weihnachten, so hat sich die Vorfreude doch eine Weile gezogen… Aber jetzt ist es soweit. Mama und ich fliegen in ein paar Stunden los.
Gestern bin ich von Aldrans noch mit dem Zug nach Reutte gefahren, damit wir den selben Zug nach München nehmen können. Das Wetter könnte für den Frühling nicht „grausiger“ sein, es hat geschneit.

Dafür sagt der Wetterbericht in Malta nur Sonne und ca. 20°C. Das ist doch eine Ansage.
Die Zugfahrt von Reutte ist, durch die winterliche Landschaft vor dem Fenster, recht spektakulär, den ganzen Winter, so kommt es mir vor, hat es nicht so winterlich ausgeschaut. Genüsslich schauen wir aus dem beheizten Zug hinaus in dieses „Winter-Wonderland“.

Am Flughafen angekommen, geht alles sehr schnell und schon bald sitzen wir im Direktflieger nach Luqa, dem internationalen Flughafen von Malta. Von München geht es direkt über Innsbruck hinweg, ich kann sogar mein Wohnhaus sehen.

Über Italien mit Sizillien erreichen wir nach ein wenig mehr als zwei Stunden die Insel.
Das Mietauto habe ich schon vorgebucht, daher geht die gesamte Abwicklung relativ rasch von Statten, nächste Station ist unsere Unterkunft in Marsaxlokk [Marsaschlokk gesprochen], einem kleinen Fischerdorf mit malerischem Hafen.

Nach kurzer Suche werden wir vom Vermieter in der Straße abgeholt, er zeigt uns gleich das Apartment, das für 2 Personen schon fast zu groß ist. Schön eingerichtet, mit 3 Schlafzimmern, einer super ausgestatteten Küche und viel Komfort.

Nur die Umgebung ist nicht so schön, aber vom Hafen sind wir zwei Gehminuten entfernt. Wir richten uns ein und beschließen nach der langen Sitzerei, gleich noch im kleinen Supermarkt um die Ecke einzukaufen und einen Spaziergang in der Umgebung zu machen.

Wir wandern auf die Halbinsel von Delimara, vorbei an einer riesigen Fabrik erreichen wir den schönen Aussichtspunkt rund um das Fort Delimara. Diese ehemalige Festigung beschütze zur Zeit der Engländer den Hafen von Marsaxlokk.

Weiter draußen auf der Halbinsel steht noch ein malerischer Leuchtturm, an dem wir die wunderschöne Abendsonne genießen.

Am Weg zurück grüßt uns die Sonne ein letztes Mal. Zuhause bereiten wir uns noch ein feines Nudelgericht und reden noch ein wenig über die Pläne für die nächsten Tage.

Stationen:
– Reutte
– München
– Luqa, Malta
– Marsaxlokk, Malta

170331 Via Ferrara Burrone Giovanelli

Das Weissensteinerische Buabenwochenende ist da… und es geht nach Südtirol. Genauer gesagt nach Tramin. Alfons ist kurzfristig noch ausgefallen, daher sind wir nur zu Dritt. Papa, Dani und ich.

Wir fahren um 8:30 in Aldrans los. Der Verkehr ist gut und wir kommen rasch voran. Das Thermometer klettert bedächtig nach oben. Fein…

Wir erreichen nach nicht ganz 2 h unser erstes Ziel, den Parkplatz vom Klettersteig „Burrone Giovanelli“. Der Verkehr war super, nirgends eine Verzögerung.

Unsere Klettersachen haben wir schon zu Hause gepackt, daher machen wir uns auf zum Einstieg, den wir rasch erreichen.

Dort ziehen wir uns an, der erste Partnercheck dieser jungen Saison wird durchgeführt, dann sind wir bereit…

Der erste Teil des Klettersteigs fängt gleich gut mit einer Leiterkombination an, die gleich als „Aufnahmeprüfung“ dient. Dani ist schon länger keinen Klettersteig gegangen, daher ist das super zum Probieren.

Die ersten schwierigeren Stellen lassen wir bald hinter uns und genießen die tolle Natur in der Klamm. Wir sind gut unterwegs, und was uns auch noch wundert, so gut wie alleine in der Tour.

Der Steig zieht immer fast direkt am Bach entlang, ein paar Mal weicht die Routenführung in einfacheres Gelände aus. Trotzdem muss man sagen, dass der Steig sehr gut angelegt ist und richtig Spaß macht.

Die nächste spannende Stelle lässt nicht lange auf sich warten, damit wir nicht vergessen, dass das hier doch ein Klettersteig ist.

Ein Riss, der mit einer Leiter überwunden wird. Anschließend kommt die für mich schönste Stelle, ein überdachtes Band, bei dem wir uns durchbücken müssen.

Weiter geht es mit einer interessante Bügelstelle, die spektakulär aussieht und gerade in die Höhe geht.

Eine Muttergottes-Statue grüßt uns nach dieser Stelle, und leitet eine längere Wanderstrecke durch die Schlucht ein.

Ein weiteres Highlight ist der große Wasserfall im oberen Bereich der Schlucht, geschätzte 80m stürzt hier der Bach als Schleier in die Tiefe.

Eine Leiter führt uns schlußendlich aus der Klamm heraus, damit erreichen wir das Ende des Klettersteigs.

Der Weg führt uns nun nach Monte, einem kleinen Dorf in den Bergen.

Vorbei an einer kleinen Alm erreichen wir die nette Siedlung, in der wir uns ein Erfrischungsgetränk gönnen. Das Dörfchen ist nur mit einer Seilbahn und einer sehr abenteuerlichen Waldpiste erreichbar. Hier gibt es ein kleines Gasthaus, in dem wir uns laben können.

Dann entscheiden uns für den Abstieg und damit gegen die Seilbahn. Wir steigen einen steilen Steig hinunter nach Mezzocorona.

Der Pfad ist steil, daher erreichen wir die Talsohle rasch und spazieren an Wandfuss retour zum Auto, vorbei am der spektakulären Ruine Sankt Gotthard.

Eine wunderschöne Rundtour mit feinem Klettersteig war das heute. Wir fahren zu unserer Unterkunft in Tramin. Das Appartment ist gleich gefunden und die nette Wirtin empfängt uns schon mit einem Strahlen im Gesicht.

Wir richten uns ein, setzen uns auf den Balkon und trinken ein Bier auf unser Tagwerk. Am Abend spazieren wir noch nach Tramin und finden eine gemütliche Dorfschenke mit guten Essen und nettem Service. So gestärkt lassen wir den Tag ausklingen.

Tourendaten
Gesamtstrecke: 11,55 km
Gesamtdauer: 5:30 h
Höhenmeter: 806 m

151120 Nizza, Cote d´Azur

Am Donnerstag sind wir den ganzen Tag gut eingespannt, und daher wird am Abend auch nichts gemacht. Dafür können wir am Freitag, da das nur Rückreisetag ist, noch ein wenig anschauen.

Von Biot, wo wir das Hotel haben, fahren wir über Gordon weiter nach Vence, um dann am Schluss noch einen Abstecher nach Nizza zu machen. Die Runde zahlt sich aus, das wäre auch eine schöne Strecke mit dem Fahrrad.

Ein rundum gelungener Tag in Nizza, der Rückflug am Abend ist dann nicht so ideal gelaufen, da wir Verspätung hatten und dadurch nicht das ganze Gepäck angekommen ist. Trotzdem bleiben die guten Eindrücke in Erinnerung… diese Gegend hat mich hoffentlich nicht das letzte Mal gesehen.

151118 Antibe, Cote d´Azur

Normalerweise würde ich nicht über eine Dienstreise schreiben, aber diese hatte den Vorteil, daß wir noch ein wenig Zeit neben der Arbeit hatten, ein paar schöne Flecken in Frankreich anzuschauen, daher schreibe ich ein paar Zeilen, sozusagen als Reisebericht.

Am Dienstag reisten wir von Innsbruck nach Nizza, dann fuhren wir mit dem Auto weiter zu unserem Ziel. Am nächsten Tag, am Mittwoch, finden wir noch ein bisschen Zeit, in Antibe zu spazieren. Eine wunderschöne, mittelalterliche Stadt mit einem großen Hafen für Jachten. Hier ein paar Impressionen.

Urlaub in der Steiermark II (22.07.2015)

Der zweite Teil vom Steiermarkurlaub spielt sich in Sankt Stefan ob Leoben ab. Wir fahren am Mittwoch zu Gisi, meiner Tante und machen es uns gemütlich.

Am Abend wird gegrillt, Tobias ist ein zertifizierter Webermeister, daher lassen wir es uns richtig gut gehen. Alexandra, Rudi, Oma und Katja und die Kinderschar sind auch mit von der Party.

Bis spät in der Nacht sitzen wir gemütlich auf der Terrasse und genießen den lauen Sommerabend.
Am Donnerstag lassen wir es ähnlich entspannt weitergehen, den Tag starte ich mit den Kindern zuerst mit einer Pilzsuche, danach ein Sprung in den Pool. Im Weiteren gehen wir mit den Rädern noch auf eine Geocache-Suche, Letu ist jetzt schon richtig gut unterwegs mit dem Rad.

Der weitere Tagesablauf spielt sich in etwa zwischen Swimmingpool, Terrasse und Unterbrechungen zum Essen ab.

Richtig gemütlich. Dazwischen finde ich genügend Zeit, mit ausführlich mit Gisi zu unterhalten. Am Abend besuchen wir noch Oma, Rudi und Katja, dort auf der Terrasse erinnere ich mich auch an die vielen Momente, die ich hier mit Opa verbracht habe. Das war eine schöne Zeit…

Am Freitag ist es dann soweit, wir schwimmen noch ein bisschen und machen uns einen feinen Tag, am Nachmittag packen wir zusammen. Die Fahrt nach Aldrans ist spektakulär, wir fahren ganz knapp an einem richtig dunklen Gewitter vorbei. Trotzdem erreichen wir unbeschadet und entspannt die Heimat…

150720 Urlaub in der Steiermark I

Endlich Urlaub. Heute geht es ganz gemütlich in die Steiermark, zu meine Schwester Larissa. Der Ferienplan ist recht schnell aufgestellt, entspannen, entspannen, entspannen. Das ist das ganze Programm. Wir werden ein bisschen schwimmen gehen, viel im Garten sein, auch, weil dort die Kinder sehr schön spielen können.

Und um das geht es ja eigentlich, es ist ein Kinderurlaub. Für mich bedeutet das, viel ausspannen, ein bisschen auf die Kinder aufpassen und genießen.

Am frühen Nachmittag fahren wir zu einem kleinen See, der Eintritt ist frei, es gibt einen kleinen Kiosk, an dem man sie versorgen kann. Wir haben bald einen schattigen Platz gefunden, an dem wir unser Zeug auflegen.

Am See ist es richtig gemütlich, und das Wasser ist schön warm. Den Kindern gefällt es super, und auch für die Erwachsenen ist was dabei.

Wir verbringen den ganzen Nachmittag am Badesee, um 5:30 Uhr fahren wir nach Hause, um zu grillen. Schon während der Fahrt sehen wir, dass im Norden ein starkes Gewitter aufzieht.

Als wir zu Hause sind, ist das Gewitter schon fast da. Trotzdem entscheiden wir uns, den Grill anzufeuern.

Leider dauert es nicht lange und die ersten Tropfen prasseln auf die trockene Erde. Der Grill ist schnell geschnappt, und wir übersiedeln in die Garage. Dort sind wir vor dem Regen geschützt und können uns ganz Grillen widmen.

Aus den Buben werden auch mal gute Grillmeister werden. Und bei den Getränken halten Sie sich auch an die Papas.

Die Grillage schmeckt wunderbar, ein Kartoffelsalat rundet den Gaumengenuss ab. Danach werden die Kinder ins Bett gelegt, und wir Erwachsenen lassen den Tag ausklingen.