Archiv der Kategorie: Wandern

160405 Halltalwanderung

Der Frühling zieht ins Land und die wirklich warmen Temperaturen setzen dem Schnee arg zu. Daher beschließen wir heute, ins Halltal zu schauen. Zum einen gibt es hier ein paar Geocaches, die ich gerne loggen würde, zum anderen möchte ich mir mal die Halltaler Platten anschauen, ob diese schon bekletterbar wären.

Wir starten vom Parkplatz am Eingang des Halltals. Der Föhn arbeitet schon seit Tagen, seit gestern hat sich auch noch Saharasand dazugesellt und taucht die ganze Gegend in ein fast schon gespenstisches Licht. Mystisch…

Die ersten Meter gehen wir noch auf der Asphaltstraße, doch schon bald zweigen wir auf den sogenannten Fluchtsteig ab, der uns in moderater Steigung schon bald zum berüchtigten Bettelwurfeck bringt.

Dieses Eck mit seinen über 30% Steigung habe ich schon manches Mal mit dem Mountainbike bezwungen, aber noch nie zu Fuß. Wird mal Zeit…

Bald erreichen wir die zweite Ladhütte, bei der auch gleich der dazugehörige Cache gefunden wird. Dann geht es weiter über den Fluchtsteig, bis kurz unter der zweiten Ladhütte.

Wieder müssen wir ein Stück auf der Asphaltstraße, gebaut für das ehemalige Salzbergwerk ausweichen. Bis jetzt war der Weg schneefrei, aber ab der dritten Ladhütte nimmt der Schnee und damit verbunden auch eine kühlere Luft zu.

Eine Weile stapfen wir mit unseren Halbschuhen im Schnee, doch dann zieh ich mir die Gamaschen an, um meine Füße halbwegs trocken zu halten.

Nach ca. 1 1/2 Stunden erreichen wir die Herrenhäuser, die beeindruckenden Gebäude des Bergbaus, die viele Jahrhunderten den ordinären Knappen verschlossen waren.

Nur die noblen Bergoffiziere durften hier loggieren. Später wurden die Häuser erweitert und auch den Knappen zugänglich gemacht.

Heute machen die Gebäude, allen voran das gelbe Herrenhaus, das 1999 von einer verherenden Lawine beschädigt wurde, einen desolaten Eindruck. Aber man kann noch die Wichtigkeit des Salzabbaus im Halltal erahnen.

Besonders gerne sehe ich mir die Kapelle an, die mit ihrem originalen Einrichtungen noch immer zu beeindrucken weiß.

Lange bleiben wir nicht, denn es kühl sehr schnell ab, und wir haben noch einen guten Fussmarsch ins Tal. Auf dem Weg schauen wir noch bei Sankt Magdalena vorbei, einem ehemaligen Frauenkloster, das heute als kleine, aber feine Jausenstation betreiben wird.

Lange schon sind hier keine Nonnen mehr, nur noch erahnen kann man das entbehrungsreiche Leben, das die Frauen hier geführt haben müssen.

Den Weg ins Tal bestreiten wir nochmals über den Fluchtsteig, eine feine, und sehr interessante Wanderung nimmt sein Ende. Hier bin ich nicht das letzte Mal gewesen, in diesem wilden, einsamen Tal mit großartiger Geschichte.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:45 h
Gesamtlänge: 12,36 km
Höhenmeter: 915 m

160402 Gschwandtkopfrunde (T5-Geocaching)

Nach langer Zeit steht mal eine Runde mit meinem Freund Clemens auf dem Programm. Wir wollen heute eine T5-Geocacherunde machen, die Gschwandtkopfrunde in Seefeld soll es werden. Ich bin noch ein wenig angeschlagen vom Vortag, denn dort bin ich bei einem recht einfachen Cache so blöd ausgerutscht, dass ich mir den Arm und das Handy zerkratz habe… am Handy zum Glück nicht so schlimm, denn das heilt auch nicht.

Wir treffen uns in Zirl, da ich mit dem Zug anreise, und Clemens mich vom Bahnhof abholt. Dort können wir unseren ersten Cache loggen, denn fast an jedem Bahnhof in Tirol ist Einer versteckt. Anschließend fahren wir zum großen Parkplatz bei der Talstation des Gschwandtkopflifts. Relativ viel Schnee liegt hier noch herum, da wir aber meistens im Wald am Weg sind, wird das schon nicht so schlimmer sein.

Der GC#1 ist noch am Boden versteckt und gleich gefunden, dann kommt der erste zu bekletternde Baum.

Dieser Cachebehälter ist gleich lokalisiert, Clemens steigt mit Seil und Zwischensicherungen in luftige Höhen, und wir loggen unseren dritten Fund an diesem Tag.

Den nächsten Waldbewohner darf ich erklimmen, eine glatte, astlose Fichte, die ich mittels Klemmschlingen ersteige. Harte Arbeit, bei der ich mir die Schreibtischfinger noch mehr malträtiere…

Die nächsten Bäume erklettert wieder Clemens, manche dieser Verstecke sind richtig gemein ausgelegt, auf dünnen Ästen oder wackeligen Positionen. Ich beneide Clemens keinen Augenblick…

Bald erreichen wir den Gipfel des Gschwandtkopfes und machen uns wieder auf den mit T5-Caches bestückten Abwärtsweg…

Zwischendurch sind auch ein paar „normale“ Cacheverstecke, die wir sozusagen mitnehmen können. An der Möserer Kapelle finden wir das Versteck ein wenig pietätlos, denn die Dose ist im Inneren des kleinen Gotteshaus versteckt. Wir disponieren das Versteck kurzerhand um und verlegen die Dose außerhalb der Kapelle, jedoch weiterhin kompatibel mit dem Hinweis.

Die Motivation ist nun nicht mehr so hoch, einen kurzen Baum kann ich noch erklettern, auch, um mal die Technik des Baumklettern mittels Steigklemme zu versuchen. Doch es macht sich bei mir schon Müdigkeit breit…

Die letzten Bäume schaffen wir nicht mehr, hauptsächlich, da wir nicht über das richtige Equipment verfügen. Wir bringen die Pilotschnur nicht so hoch hinauf, dass wir das Seil gut einbauen können. An der Geduld und den Versuchen hat´s nicht gemangelt.

Nach dem letzten Gschwandtkopf-Cache schließen wir noch mit einem Teil der „Mösern-Wald“-Reihe ab und erreichen wieder den Parkplatz.

Über 6 Stunden waren wir am Weg, das dauernde Stopp & Go hat uns letztendlich gut ermüdet, denn die Strecke selber wäre nicht so lange gewesen.

Eine tolle Runde, die ich ohne Clemens in dieser Form wohl nicht gemacht, noch geschafft hätte. 🙂

Tourendaten:
Gesamtdistanz: 6,53 km
Gesamtdauer: ca. 6 h
Höhenmeter: 330m

160401 Kranebitter Klamm

Freitagnachmittag, wieder mache ich etwas mit Sara, da Letu beim Fußballen ist. Der Schnee hat sich schon gut zurückgezogen, also beschließen wir, in der Kranebitter Klamm noch 1-2 Geocaches abzustauben. Wir fahren mit dem Bus nach Innsbruck und mit der Mittenwaldbahn bis Kranebitten.

Dort starten wir gleich das Abenteuer, denn die Schlucht liegt ganz in der Nähe. Der erste Teil ist einfaches Steigen über Verblockungen, dann kommt auch die erste kleine Leiter ins Blickfeld.

Für Sara ist das alles ein riesen Spaß, sie will, dass die Tour gar nicht mehr aufhört.

So ganz „nebenbei“ finden wir noch den einen oder anderen Geocache, aber der Kletterspaß steht bei Sara eindeutig im Vordergrund. Wir erkunden die Klamm bis zu der Engstelle, dann drehen wir wieder um.

Eine tolle, kurze Tour in eine fast vergessene Welt nahe der Alpenhauptstadt.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2,78 km
Gesamtdistanz: 1:30 h
Höhenmeter: 307 m

Aldranser Alm, 1.511m (08.03.2016)

Nach einer längeren Periode, in der es mir nie richtig gut gegangen ist, entschließe ich mich heute, wieder einmal was zu machen. Der Skitouren-Virus hat mich heuer nicht gestreift, daher beschließe ich, nach dem Abendessen noch „schnell“ auf die Aldranser Alm zu gehen.

Beim Kreisverkehr bei Fagslung gehts los, zuerst über eine Wiese, vorbei an einem einsamen Bauernhof. Dann in den Wald. Mit jedem Höhenmeter wird auch die Schneedecke ein wenig höher. Obwohl ich mir im Tal immer wieder mit Blick auf die Berge denke, daß da kein Schnee ist, würde man sich da doch manchmal täuschen. Gerade in den Nordlagen, wo die Sonne nicht oft hinkommt, hat sich das wertvolle Weiß doch ganz gut gehalten.

Der Schnee ist schön griffig, und die rutschigen Reifenspuren sind nur im ersten Teil des Weges ein Thema. Bald sind nur noch eine glitzernde Schneedecke und die Spuren eines Wanderers, der vor mir gegangen war, meine Begleiter. Im Hintergrund leuchtet das Lichtermeer vom Inntal und besonders von Innsbruck herauf. Es hat leicht zu schneien begonnen und so ist eine eigene, wunderbare Stimmung vorhanden.

Ich stapfe vor mich hin, spure den Weg immer weiter hinauf zur Alm. Meine Gamaschen haben ich zu Hause gelassen, weil ich nicht dachte, soviel Schnee anzutreffen. Die letzte Kehre vor der Alm liegt gerade hinter mir, als die Spuren aufhören. Mein Vorgänger hat wohl hier aufgegeben. So kurz vor dem Ziel ist für mich Aufgeben jedoch keine Option, daher spure ich fast knietief weiter hinauf, zur Hütte. Bald schon kommt der Weidezaun in Sicht, der Wald hat den Weg wieder vor dem Schnee in Schutz genommen, sodaß die Schneemenge am Weg überschaubar ist.

Und dann, nachdem ich noch bei einem Monsterschneemann vorbeigeschlichen bin, stehe ich endlich vor der Aldranser Alm, das erste Mal zu Fuß. Mit dem Rad bin ich vor Jahren schon mal hier gewesen, aber noch nie per Pedes. Super! Früher, bei der alten Pächterin war diese Hütte auch als die Busserlalm bekannt, denn da bekam jeder Gast, sodenn die Alm offen war, ein Busserl und einen Schnaps zur Begrüßung. Ich kann nicht sagen, ob das noch so ist, da bei mir die Alm geschlossen war. Und wie bin ich erschrocken, als plötzlich neben mir ein automatisches Licht angesprungen ist…

Ich bleibe nur sehr kurz auf der Alm, um mich nicht zu vertun. Schnell umziehen tue ich mich doch, das ist mir zur Zeit sehr wichtig. Der Weg ins Tal ist anschließend schnell erledigt, ich folge einfach meinen eigenen Spuren, bis ich wieder vor dem Auto stehe.

Eine sehr schöne Feierabendtour, die mit dem Lichtermeer von Innsbruck auch einen besonderen Reiz bekommt.

Tourendaten
Gesamtlänge: 10,20km
Gesamtdauer: 2:25h
Höhenmeter: 648m

160228 GC Alien Invasion

Diese Geocaching-Runde kann man gar nicht wirklich auf einen Tag fixeren, denn schön öfter bin ich alleine oder mit moralischer Hilfe ausgezogen, um die „Alien Invation“ aufzulösen. Leider war mir das bis jetzt und auch heute nicht ganz vergönnt, die letzten Rätsel und Mythen der Aliens zu entziffern. Trotzdem waren mein Sohnemann und ich frohen Mutes, als wir heute am Natterer See parkten und uns aufmachen, die letzten „Aliens“ zu suchen.

Vom Parkplatz müssen wir zuerst ein ganzes Stück retour auf der Straße, dann eine Wiese queren, bei der noch die vereiste Loipe an einen denkbar unspektakulären Winter zurückdenken ließ. Trotz überschaubarer Niederschlagsmengen diesen Winter hatte es wohl doch gereicht, die Wiese, die wir überqueren müssen, in ein kleines Feuchtbiotop zu verwandeln. Mit „fast“ trockenem Fuß setzen wir über, und erreichten den Wald und damit auch den Start des Steiges, den wir abklappern wollen.

Ein wirklich schöner Weg führt uns sehr schnell zum ersten Ziel, die Dose war nach kurzem Suchen und einem kleinen Blick in die „Hinweise“ bald entdeckt und gelogged. Von hier aus sind die Geocaches dann immer in Abständen ausgelegt, die meinem Sohn das Gsatzl: „Mir ischt langweilig…“ gerade noch nicht über die Lippen huschen lassen.

Nach ein paar Funden erreichen wir Natters, hier wird noch eine Dose gesucht, dann machen wir uns auf den Rückweg.

Nun sind wir doch schon eine Strecke abgelaufen und Junior will nicht mehr gehen. Also muss ich Hand anlegen… naja, nicht so… rauf auf die Schultern wird er verfrachtet und ein Stück getragen. Das waren noch Zeiten, als der kleine Mann noch fast unmerklich auf der Schulter saß und von mir Stundenlang getragen worden ist…

In gutem Tempo, Sohnemann ist wieder am Boden der Tatsachen angelangt, erreichen wir das Auto und machen einen Lokalwechsel zum Natterer Krankenhaus. Dort erwischen wir noch einen Geocache, der zweite Schatz ist leider vermuggelt (soll heißen, der Schatz stand unbeabsichtigt unter Beobachtung von sogenannten Muggel, den natürlichen Feinden der Geocacher). Nach dem Eintragen aller heutigen Funde kann man mit Fantasie schon erkennen, was bei der Gesamtlösung rauskommen wird:

Tourendaten:
Gesamtlänge: 6 km
Gesamtdauer: 2 h
Höhenmeter: 100 m

160223 Rinner Alm (1.394m)

Nach der Arbeit ein wenig Bewegung zu tun, das ist schon eine feine Sache. Daher beschließen Alfons und ich heute kurzfristig, nach dem Schaffen noch auf die Rinner Alm zu gehen. Da die gutmütigen Temperaturen den Rodlern den Spaß verdorben haben, nehmen wir auch kein Holzgefährt mit, sondern machen uns per Pedes auf, die Alm zu erobern.

Das Wetter ist zwar nicht so gut, aber trocken, darum bin zumindest ich Fußtechnisch relativ leicht bekleidet. Wir starten langsam los, doch Alfons steigert unmerklich, aber bestimmt die Schrittfrequenz und bald haben wir ein schönes Tempo, bei dem wir uns gut unterhalten können, aber kalt ist uns beiden auch nicht.

Nach einer kurzen Stunde erreichen wir die Alm im Dunklen. Für mich wartet noch ein kleines Zuckerl hier oben: Gerade heute wurde hier ein neuer Geocache versteckt. Da dieser sich im Wald versteckt, gestaltet sich die Suche als doch recht schwierig, aber nach einer Weile ist die Dose in meinen Händen. Zum Leidwesen muss ich feststellen, dass vor mir schon jemand den Erstfund (FTF) für sich beansprucht hat, aber ja… irgendwann werde ich der „First-to-find“ sein… irgendwann.

Wir halten uns gar nicht lange bei der Alm auf, denn diese ist schon geschlossen und es ist ein kalter Wind aufgekommen. Beim Abstieg fängt es zuerst leicht, dann immer fester zu schneien an.

Später, also wir in tiefere Gefilde kommen, wandelt sich der Schneefall in leichten Regen um. Relativ trocken und Wohlauf erreichen wir nach einer weiteren 3/4tel Stunde das Auto.

Schöne, schnelle Tour auf eine von außen betrachtet gemütlichen Alm. Daher komme ich wieder…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:42h
Gesamtlänge: 8,29km
Höhenmeter: 600m

160213 „Inntaler Schatzrunde“

Schon länger schiele ich in die Gegend von Mils, denn dort verbirgt sich eine schöne Geocache-Runde, die ich schon länger machen möchte: Die Inntaler-Schatzrunde (erstellt von „Die Volderer“). Endlich habe ich mal einen Tag gefunden, an dem sich das ausgeht. Zu früh brauche ich heute auch nicht starten, weil man zum geocachen halt auch Licht braucht, und das bekanntlich um diese Jahreszeit noch nicht so früh verfügbar ist.
Mit dem Auto erreiche ich den Ausgangspunkt direkt in Mils und starte los. Die Inntaler-Schatzrunde ist den bekannten Tiroler Geocachern gewidmet, jeder Cache ist einem der Lokalgrößen gewidmet. Eine schöne Idee finde ich, und auch gleich beim ersten Cache kommt mir der Name des Namensgebers bekannt vor. Leider scheine ich heute Tomaten auf den Ohren zu haben, denn ich sehe nichts, überhaupt nichts… naja! Den ersten Cache kann ich ja auch am Schluss machen, denke ich mir, und gehe weiter zum zweiten Schatz. Doch auch hier, dasselbe Spiel… was ist nur heute los mit mir. Auch hier, nach einem kurzen Check auf der Karte sehe ich, dass ich hier nochmals vorbeikomme, beschließe ich, diesen am Schluss abzuholen.
Weiter geht’s die Runde, nun finde ich doch den einen oder anderen Cache. Die Runde selber ist auch sehr schön, es geht am Waldrand über Mils nach Baumgarten, und dann in einem Bogen zurück zum Ausgangspunkt. Manche Caches finde ich einfach wegen dem Schnee nicht, doch als ich mit der Runde fast am Ende bin, habe ich schon einen Großteil der Geocaches loggen können. Da das Wetter nicht so schön ist, sind auch relativ wenig Spaziergänger unterwegs, die mich bei meiner Suche beobachten könnten. Das erleichtert das manchmal doch längere Suchen nach den Verstecken. Hier haben sich „Die Volderer“ richtig was angetan, Respekt…

Als ich zum Ausgangspunkt zurückgehe, will ich mir noch die am Anfang nicht gefundenen Schätze einsammeln. Der Erste stellt für mein nun geübtes Auge kein Problem mehr dar, beim Zweiten schaue ich auf das Handy… und stelle fest, dass irgendwas nicht stimmt. Nanu, denke ich mir, so wenig Akkuladung, obwohl ich einen externen Akku angehängt habe. Da stimmt was nicht. Beim Auto angekommen, probiere ich das Handy über den Zigarettenanzünder zu laden… nix! Leichte Hitzewallung… erste Befürchtungen… manmanman… was ist da nur. Später stellt sich heraus, das die Ladebuchse defekt ist und das Handy getauscht werden muss. Eine teure Angelegenheit, die mir jedoch den Spaß an dieser Runde nicht mehr verderben kann.

Sehr schöne Runde durch den Milser Wald, auch als Spaziergang ohne Cacher-Ambitionen sehr empfehlenswert.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3h (mit Suchzeit)
Gesamtlänge: 8,0km
Höhenmeter: 250m

Inntaler Schatz

160130 Sistranser Alm, 1.608m

Kurz und knackig, so soll es heute sein… obwohl knackig war wohl nur das Eis und eine Begegnung mit „Isotherikern“. Aber mal von Vorne:
Alfons und ich machen aus, Samstag vormittag etwas nicht zu langes zu unternehmen. Nach den letzten richtig warmen Tagen (zumindest für die normalerweise vorherschenden winterlichen Verhältnissen) hat es, wie man in Tirol so schön sagt, „den Schnee hergeputzt“. Also ist die Lust auf Skitour nicht ganz so groß. Irgendeine Piste rauf, naja…
Also entscheiden wir uns, die Sistranser Alm zu bewandern. Nicht besonders lang, von uns zu Hause aus schnell erreichbar, und die Hütte soll eine sehr gute Küche haben.

Wir starten für unsere Verhältnisse extrem spät, erst um 8:15 marschieren wir in Sistrans beim Rodelparkplatz los.

Die Rodelbahn schaut auch nicht besonders berühmt aus, auch an ihr ist die letzte Warmwetterperiode nicht unbeschadet vorbeigegangen. Teilweise aper, teilweise vereist… eine eigentlich ungute Mischung.

Den ersten Teil des Weges kürzen wir auf einem Steig ab, dann gehen wir entlang der Rodelbahn bis zur nächsten Abzweigung.

Immer wieder müssen wir Eisplatten seitlich ausweichen. Jedoch kommen wir relativ schnell voran.

Irgendwann sind die eisigen Stellen dann doch in der Überzahl, aber wir haben ja heute beide, sozusagen im Partnerlook, die Wunderwaffe „Chainsen“ im Gepäck…

…diese kleinen Zacken, unten auf die Schuhe montiert, lassen das Eis vor uns erzittern. Mit knirschenden Schritten machen wir uns nun unbeeindruckt vom Eis auf, hinauf zur Sistranser Alm.

Bald erreichen wir auch die Alm, schön gelegen auf einer Lichtung.

Leider müssen wir zwei Dinge feststellen. Erstens bläst jetzt ein richtig unangenehmer Föhnwind über die Lichtung, und die Hütte ist geschlossen, obwohl andersweitig ausgeschrieben. Schade aber auch…

Wir bleiben nur kurz, zu unangenehm ist der Wind, und machen uns über die Rodelbahn wieder auf ins Tal.

Nachdem wir schon eine Weile unterwegs sind, zieht ein immer lauter werdendes Brummen unsere Aufmerksamkeit auf sich. Plötzlich schießt der Hüttenwirt mit seinem Schneeketten-bewährem Landrover um die Kurve, wir springen auf die Seite, denn links und rechts fliegen Eiskörner durch die Gegend, die das Geländewagen bei dieser Geschwindigkeit aus der Eisdecke reißt. Wow, hat wohl verschlafen, der Gute…

Kurz bevor wir den Parkplatz erreichen, treffen wir auf ein Paar, die uns auch gleich aufhalten: Sie wären auf der Suche nach einem Hund, der „Kontakt“ mit ihnen aufgenommen hätte und jetzt bei einer Hütte warten würde… unsere letzten 10min. Abstieg drehen sich nur um dieses komische Gespräch mit den Zweien… leicht komisch sind die und dann doch vorgekommen…

Nichts desto Trotz erreichen wir zufrieden nach einer gemütlichen Tour wieder den Parkplatz.

Tourendaten
Gesamtstrecke: 8,82km
Gesamtdauer: 2:25h
Höhenmeter: 678m

Geocachen unter dem Nösslachjoch (27.12.2015)

Heute ziehe ich alleine los, denn ich habe ein besonderes Ziel. Ich werde heute den Geocache-Runde „Tirol“ machen. Da die Punkte nicht die endgültigen Koordinaten darstellen, muß ich zuerst zu Hause ein wenig rechnen. Es dauert eine Weile, bis ich die Koordinaten von 88 Geocaches berechnet habe, aber irgendwann einmal habe ich alle Daten auf dem Handy und es kann losgehen.

Ich starte relativ spät los (zumindest für mich), denn ich brauche Tageslicht zum Suchen. Schon ein paar Mal wollte ich in der Nacht irgendwelche Geocaches suchen, das hat nicht wirklich gut funktioniert. Als ich bei Patch an die Mautstelle komme, will meine Videomaut nicht funktionieren. Macht ja nichts, denke ich mir, dafür hast du die Karte. Also halte ich die Karte an das Lesegerät und freue mich schon… doch nichts passiert! S……, durchfährt es mich, ich habe vergessen die neue Karte zu beantragen. Meine Videomaut ist zwar noch bis März gültig, aber ich habe eben keine Karte…
Ich will schon zahlen, als neben mir ein Mann ein ähnliches Problem hat und einfach den Notruf wählt. Das probiere ich im Anschluß auch und ruckzuck bin ich auf der Autobahn. Wunderbare Technik…

Um 7:30 dämmert es schon gut, und ich starte vom Skifahrer-Parkplatz bei der Bergeralm in Steinach los.

Der Weg startet gleich hinauf und gemächlich mache ich Höhenmeter und klaube Geocaches auf. Das Finden der kleinen Dosen geht zwar rasch, aber bald schon merke ich, daß das hier noch eine ganze Weile dauert wird.

Auf dem vorgegebenen Weg erreiche ich bald die Gerichtsherrnalm, dann geht es weiter hinauf, zur Vallmaritzalm.

Auf dem Weg hierhin stellen sich die ersten Schwierigkeiten ein, denn der Weg ist teilweise völlig vereist und ich muß immer wieder auf Umwege ausweichen.

Trotzdem erreiche ich nach einiger Zeit die Vallmaritzalm und komme das erste Mal heute in die Sonne. Aha, tut das gut.

Eine kurze Verschnaufpause, dann geht es auch schon weiter, über den Wanderweg 44 geht es wieder hinunter zur Gerichtsherrnalm und dann über den Forstweg und wieder vielen Geocaches hinunter in die Galtschein-Siedlung von Trins.

Hier leitet mich die Cacherunde dann noch über die Felder und einen schönen Spazierweg vorbei am Skilift Trins mit viel Betrieb zurück zum Ausgangspunkt bei der Bergeralm.

3 Geogaches habe ich nicht finden können, da sie entweder nicht mehr da waren oder ich einfach zu blind und müde war. Aber im Sommer werde ich mir diese kleinen Dinger schon noch holen.

Super Runde, hier nochmals Dank an die Tirolerin, die diese schöne Runde möglich gemacht hat.

Tourendaten
Gesamtlänge: 28,70km
Gesamtdauer: 8:24h
Höhenmeter: 1.333m

151115 Cachen in Mühlau

Obwohl sich das Wetter jetzt schon wandelt, einen kurzen Spaziergang mit den Kids lasse ich mir nicht entgehen. Also schnell mal geschaut, was so gemacht werden kann, da kam mir die Geocache-„Krimskramsrunde“ gerade recht. Beginnend mit Krims-Krams-Runde #1 gingen wir eine schöne Runde durch die Wald- und Wiesenlandschaft über Innsbruck. Mit wunderbarer Aussicht auf die Serles, die Nockspitze und viele noch zu lockende Bergziele.

Den Kindern hats auch gut gefallen, da wir unterwegs immer wieder einen kleinen Cache (insgesamt sind 10 Stk. versteckt, wir haben aber nicht alle gefunden) suchen können. schöne Sache. Die Wege sind allesamt sehr Kinderfreundlich, aber auch für Erwachsene zu empfehlen. Und die Aussicht ist sehr schön.

Tourendaten:
Gesamtlänge: 4,17 km
Gesamtdauer: ca. 1 h
Höhenmeter: 140 m