Zweiter Tag Canyoning, selbe Schule aus Luxemburg, neue Klasse. Die Schüler wissen natürlich schon vom der ersten Gruppe, was auf sie zukommt.
Voller Spannung begeben wir uns erst nach Breitenwang, dann bestreiten wir den Aufstieg.
Der erste Teil ist wie gewohnt steil, doch dafür ist gleich am Anfang das Härteste erledigt. Die Gruppe ist stärker als am Vortag, wir sind flott am Weg.
Leider ist das Wetter heute nicht mehr so fein wie gestern, es ist um die 5°Celsius kühler, das merken besonders die Mädchen sehr rasch…
Am Einstieg gibt es noch ein ausführliches Sicherheitsgepräch, die Schwimmrunde lassen wir wegen der Temperaturen heute aus.
Nach dem ersten Sprung kommt auch gleich wieder die erste Abseilstelle. Links und rechts wird gearbeitet, flott und sicher werden die Jugendlichten abgeseilt.
Allen macht es Spaß, und wie schon eingangs gesagt, es handelt sich hier um eine überdurchschnittlich sportliche Schulklasse! Super!
Trotz flotter Arbeit und gutem Mittun dauern die Abseilstellen immer am Längesten. Dennoch läuft alles sehr gut, wir sind zufireden.
Nach dem zweiten Abseiler und dem höheren Sprung ist den meisten Kindern nun kalt, aber wir haben noch eine kleine Überraschung parat. An dieser Stelle müssen die Teilnehmer eine „Schweinerolle“ und eine Kopfüberrutsche bewältigen.
Das macht so viel Spaß, dass die Kälte fast wieder vergessen ist.x
Es folgt eine längere Gehstrecke, damit alle wieder auf „Betriebstemperatur“ kommen, dann bewältigen wir die letzten Hindernisse, Sprünge, einen Mini-Klettersteig und eine kleine Rutsche.
Die Hochmotivierten dürfen noch den großen „G`ländersprung“ über 9m wagen, der Rest begibt sich zum Schlusssprung nach der Eisenbrücke.
Ein lustiger Tag mit einer lustigen Truppe.
Beide Tage haben viel Spaß gemacht und waren für mich ein perfekter Start in die Saison. Gerne bald wieder!
Mit dem Frühjahr fängt auch immer wieder die Canyoning Saison an. Meine erste Tour heuer führe ich gleich mit Stammgästen, einer Schülergruppe, durch. Nachdem wir uns an der Bootshütte getroffen haben, werden die Schüler eingekleidet, ein wenig chaotisch, wegen der Menge an Leuten…
Mit dem Transporter fahren wir zum Ausstieg in der Nähe des Kraftwerks Plansee. Über den Ministersteig erreichen wir den Einstieg in die Schlucht. Zuerst kühlen wir uns allerdings im Plansee ab, so wird der Neopren erstmalig nass.
Ein Sprung aus ca. 4m markiert den Start der Tour, kurz danach sind wir schon bei der ersten Abseilstelle. Einer nach dem anderen wird über die Stufe abgeseilt.
Ein weiterer Sprung und eine kurze Laufstrecke bringen uns zum zweiten Abseiler.
Während die letzten Schüler noch abseilen, bin ich mit den ersten Leuten weiter zu einem schönen Sprung gegangen. Dort dürfen sich die Mutigen austoben… ca. 7m sind zu bewältigen!
Einigen ist nun arg kalt geworden, gerade nun kommt die längere Gehstrecke gelegen. Bald ist allen wieder warm!
Am Schluss der Tour haben wir noch ein paar Sprünge, die von allen bravorös gemeistert wurden.
Obgleich wir flott gearbeitet haben und nicht wirklich geschlendert haben, ist heute viel Zeit vergangen. Unterm Strich hat es aber allen sehr gut gefallen und das ist die Hauptsache! Ein wunderbarer Start in die neue Saison!
Das alljährliche Familienwochenende steht wieder vor der Tür. Dieses Jahr wurde der Treff von den „Grazern“ organisiert, das Ziel ist das schöne Salzburger Land. Mit dem Zug fahren wir nicht ganz reibungsfrei von Innsbruck nach Salzburg und dann weiter zur Unterkunft in Bayern… Die Zugfahrt hätte eigentlich einen eigenen Eintrag verdient, aber hier die Kurzfassung: Dank einer Mure bei Ötztal-Bahnhof ist der Zug schon eine Stunde verspätet, als wir endlich einsteigen können, ist der Zug schon voll. Dank Reservierung für uns kein großes Problem, allerdings müssen alle Passagiere ohne Reservierung wieder ausstiegen. Das geht nur mit Polizeipräsenz und dauert nochmals eine Stunde… dann fahren wir los, ab hier reibungslos!
Die Unterkunft ist in der Nähe von Freilassing… Bayern ist einfach günstiger als Salzburg. Der Bauernhof ist ein Traum, wir haben eine ganze Etage für uns, die Gastleute sind total nett!
Schnell haben wir uns eingerichtet, die Kinder erkunden den Hof und finden das eine oder andere Spielzeug. So wird keinem langweilig. Am Abend gibt es Spaghetti, danke hier den wunderbaren Köchinnen, Larissa und Oma! Es hat wunderbar geschmeckt!
Freitag, 19.05.2023
Der Tag beginnt mit einem wunderbaren Frühstück am Hof, dann machen wir uns auf nach Salzburg. Zuerst wandern wir ein wenig in der Altstadt herum, die Geocacher in der Familie kommen zum Unmut manch Anderer auch zu ihren Freuden (an dieser Stelle DANKE an die Geduld)…
… dann machen wir uns auf den steileren Weg hinauf zur Burg Hohensalzburg.
Hier wird zuerst ein wenig gejaust, dann ein Gruppenfoto gemacht, und schlussendlich auch noch die Aussicht über die Stadt Salzburg genossen.
Die Aussicht ist einfach atemberaubend, von hier heroben sieht man erst, wie strategisch die Stadt angelegt wurde. Auch der berühmte Friedhof kommt in unser Sichtfeld… viel gibt es zu entdecken!
Nachdem wir uns satt gesehen haben, spazieren wir wieder in die Altstadt hinunter, durch den Friedhof hindurch. Hier hat meine Taufpatin lange Jahre als Friedhofswärterin gearbeitet…
Schöne, kleine Plätze laden immer wieder zum Verweilen ein, das brauchen wir auch, um die Gruppe immer wieder zusammenzuführen.
Später treffen Oma, Letu und ich noch meine Taufpatin Paula auf einen Kaffee, wir haben es total nett und haben uns viel zu erzählen. Das Abendessen besteht aus Resten vom Vortag, es wurde mehr als genug gekocht und Omelette.
Samstag, 20.05.2023
Nach dem Frühstück, wir bereiten uns gerade auf den Zoo vor, rutsch Letu über die Stiege ab und stößt sich ziemlich arg die Wirbelsäule. Nachdem er sich erst gar nicht bewegen kann, wird es von Minute zu Minute besser. Schlussendlich bleibt zwar der Schmerz, aber er kann doch mitfahren! Wir fahren geschlossen in den Zoo „Hellbrunn“ in der Nähe von Salzburg. Durch den Schlosspark, vorbei an den Fischteichen, erreichen wir den Eingang.
Der Zoo hat ein sehr schönes Konzept… die Vögel haben hier keine Volliere, sondern können theoretisch jederzeit wegfliegen. Das tun sie aber nicht, weil sie hier gefüttert werden und sich wohl fühlen. Was für ein besseres Kompliment könnte es für einen Zoo geben?
Nicht nur die Vögel haben einige Freiheit, auch bestimmte Affen laufen fast frei herum… sehr zur Freude der Kinder.
Zwischendurch brauchen wir auch mal eine Stärkung, da gibt es zuerst eine Jause, später dann noch ein Eis. Ein rundum gelungener Ausflug, würde ich sagen!
Die Afrika-Sektion ist für Letu und mich was besonderes, wir sehen Nashörner, Löwen und einige Gazellen.
Über den Tellerrand geschaut können wir am Horizont den Watzmann ausmachen, hier im Bild die Mittelspitze
Zurück nehmen wir wieder den Weg an den Fischteichen vorbei, noch ein letzter Blick auf die großen Störe…
… dann erreichen wir den Ausgang. Es hat allen sehr gut gefallen, ein wenig müde sind wir auch geworden…
Die Fahrt zur Unterkunft verläuft ohne Probleme, auf dem Rückweg kaufen wir noch ein paar Lebensmittel für den Abend. Nach einer kurzen Pause spazieren wir von unserer Unterkunft noch zum Ulrichhögl, einem tollen Aussichtspunkt auf Salzburg. Am Abend gibt es Bratkartoffel mit Würstel, wieder von unseren Spezialköchen! Den Abend beschließen wir mit feinen Diskussionen und Gesprächen. Den Abend verbringen wir wieder entspannt mit Diskussionen und Spielen.
Sonntag, 21.05.2023
Der Sonntag ist nur noch für die Rückreise geplant, wir treffen uns wieder zum Frühstück, anschließend ist große Verabschiedung. Am Schluss bleibt noch Zeit für ein paar Familienfotos.
Dann fahren wir alle retour nach Hause. Wieder einmal ist ein Familienwochenende erfolgreich zu Ende gegangen. Danke an die Organisatoren dieses Jahr, das habt ihr wunderbar gemacht! Auf ein Neues im nächsten Jahr!
Schon länger ist meine letzte Tour mit Michi her, daher freue ich mich heute richtig, dass wir wieder etwas zusammen unternehmen. Ziel ist das Halltal, das mich heuer auch noch nicht gesehen hat.
Vom Hackl steigen wir vorbei an der Freiungskapelle und dann am Fluchtsteig hinauf bis zum Bettelwurfbrünndl.
Nach einem kurzen Blick zurück auf die Wasserwassung nehmen wir den schönen, steileren Weg durch das Eibtal.
Der Pfad ist am Anfang recht direkt, flacht aber im weiteren Verlauf ab und ist angenehm zu gehen.
Kuriose Sachen finden wir im Wald, so wie hier zu sehen ist: Ein Backblech, das wohl auf einen Besitzer wartet…
Am Scheitel des Eibtals öffnet sich der Blick in das hintere Halltal mit dem sehr präsenten Rosskopf und rechts davon Lafatscher und Speckkarspitze.
Überall liegen wunderschöne Wurzelgebilde… das wäre was für meine Mutter! Die liebt solche Naturkunstwerke, leider (oder zum Glück) meistens zu schwer zum Mitnehmen!
Schließlich legt sich der Weg komplett zurück und wir wandern eben in Richtung St. Magdalena.
Der Frühling ist auch im Halltal angekommen, in diesem rauen Klima hält sich Gevatter Winter gerne länger, doch auch er kommt nicht gegen den Jahreszyklus an.
Schließlich erreichen wir das schön gelegene ehemalige Kloster.
Die Wirtsleute sind schon sehr aktiv, der Außenbereich wurde aufgeputzt, Gebetsfahnen aus Tibet flattern lustig im Wind und tragen ihre Gebete in die Welt hinaus.
Wir kehren auch ein, es gibt sehr gute Sachen zum Essen, da lassen wir uns nicht zweimal bitten.
Nach einer gemütlichen Rast packen wir den Rückweg an, nun nehmen wir den regulären Pfad durch den Wald.
Rasch erreichen wir tiefere Gefilde, denn es ist ein wenig kühl geworden beim Gasthaus.
Die Hüttenspitze liegt direkt vor uns, die Wechselreise lacht schon wieder herüber.
Bei der zweiten Ladhütte kommen wir wieder parallel zur Salzstraße heraus, wir bleiben allerdings am Fluchtsteig.
Auch hier sind Veränderungen zu sehen, der Weg wurde teilweise erneuert, der ehemalige Steg durch eine neue Lärchenbrücke ersetzt.
Zurück am Hackl sind wir zufrieden, dass wir das überraschend feine Wetter genutzt haben. Ein Blick nach Norden zeigt die Bettelwürfe, Hüttenspitze, Wechselspitze und Hohe Fürleg!
Ein feiner Tag, welchen wir gerne wiederholen können!
Tourendaten Gesamtdauer: 2:45 h Gesamtlänge: 10,17 km Höhenmeter: ∆ 553 m / ∇ 542 m
Zweimal hintereinander auf den Rauschbrunnen, nachdem ich dort schon des Längeren nicht mehr war… das ist ein wenig komisch. Allerdings bin ich heute in Begleitung, mit Elisabeth, und da hat sich diese schöne Wanderung geradezu angeboten.
Der Frühling ist nun wirklich mit Riesenschritten eingetroffen und hat den Gevatter Winter in die Schranken gewiesen. Flora und Faune freuen sich, und damit auch des Wanderers Auge!
Den Aufstieg haben wir heute anders gewählt. Hier gilt, wie wohl auf vielen Bergen in Tirol… „alle Wege führen nach Rom“. Soll heißen, es gibt einige Möglichkeiten, den Rasuchbrunnen zu erreichen…
Der Blick hinüber zur Saile und über das Inntal ist wie immer wunderschön! Das muss man sich als privilegierter Einwohner immer wieder ins Gedächtnis rufen… viele Menschen zahlen Geld, um das zu bekommen, das wir tagtäglich vor der Tür haben.
Der Steig wird im oberen Teil ein wenig enger, aber die Steigung ist total angenehm. Ich muss diese Runde mal mit meinen Kindern machen, speziell weil der Alpengasthof einen Besuch wert ist.
Schließlich erreichen wir die heute geöffnete Hütte. Es sind aber nicht mehr so viele Wanderer anwesend, eine Poltergruppe aus Bayern macht aber Krawall für Sieben!
Wir genießen die Aussicht, gönnen uns eine Erfrischung. Schließlich wird es kühler und wir beschließen, abzusteigen.
Der Retourweg ist ähnlich dem Pfad, den ich gestern beschritten habe. Auch der Wurzelbaum fasziniert mich wieder…
Bei der Buzzihütte, die gestern schon gelockt hätte, machen wir heute einen Zwischenstopp und gönnen uns eine „Eiterbeule“ (Cordon Bleu) und ein feines Gröstl. Ein feiner Tag, der viel Spaß gemacht hat.
Tourendaten Gesamtdauer: 2:39 h Gesamtlänge: 7,89 km Höhenmeter: ∆ 589 m / ∇ 478 m
Heute, das Wetter ist wieder recht fein, beschließe ich nach ein wenig hin- und her, auf den Rauschbrunnen zu wandern. Eine kurze, aber feine Wanderung mit grandioser Aussicht.
Vorbei an der bekannten Buzzihütte…
… steige ich über einen Rücken, den Rauhbiehl ohne Umschweife den Berg empor.
Viele Buchenwurzeln zieren den Weg, der sich zweierlei begehen lässt. Die Direkte ohne viel Umschweife, oder der gemütliche Serpentinenweg. Beide Wege kreuzen sich immer wieder…
Schließlich kreuze ich den bekannten Stangensteig, der vom Kerschbuchhof in Richtung Höttinger Bild zieht.
Ich quere allerdings die Forststraße, um direkt durch den Wald den Knappensteig zu erreichen. Dazu gehe ich orografisch links des Hölltals empor.
Den Knappensteig erreichend, wende ich mich nach Westen, nun bleibe ich ein Stück auf der Forststraße.
Über das Hölltal, einem im Winter nicht ungefährlichen Lawinenstrich, erreiche ich die letzten Kehren zum Gasthaus Rauschbrunnen.
Die letzten Meter sind nochmals steiler, aber angenehm zu gehen…
… und die Aussicht auf Innsbruck und das östliche Mittelgebirge einfach wunderschön! Gerade gestern war ich noch dort drüben…
Der „Alpengasthof Rauschbrunnen“ ist ein wunderschönes Flecken, die Hütte urig und gemütlich zu sitzen.
Heute scheint der Betrieb schon eingestellt worden zu sein, ich bin, abgesehen von einem Pärchen, alleine hier. Es gibt allerdings einen gefüllten Kühlschrank, da gönne ich mir einen Radler.
Dann setze ich mich kurz auf die Terrasse und genieße die Aussicht ins Inntal, hinüber ins Wipptal mit noch beachtlichem Schnee auf den Bergen.
Auch das Oberland scheint noch genug Schnee auf den Gipfeln zu haben… zumindest um klassische Bergtouren zu untersagen.
Nach kurzer Pause mache ich mich auf ins Tal, noch einmal drehe ich mich zu dem gemütlichen Platz um, hier muss ich bald mal wieder kommen.
Auf dem Weg ins Tal komme ich kurz vor der Buzzihütte noch an einem auffälligen Wurzelbaum vorbei… wie viele Leute hier wohl schon über diese Wurzeln gestiegen sind…
Fast in der Stadt, spaziere ich noch am Berchtoldshof vorbei, einem Gasthof mit sehr schönem Gastgarten… das Essen durftet wunderbar und appetitlich… Dies bestätigt sich, als ich mich mit angenehmer Gesellschaft wenig später hier wiederfinde!
Tourendaten Gesamtdauer:1:46 h Gesamtlänge: 7,76 km Höhenemeter: ∆ 484 m / ∇ 499 m
Heute ist der bisher wärmste Tag des Jahres gemeldet, da zieht es mich sofort wieder in die Natur. Nachdem mein ursprünglicher Plan durch Zeitlimitation nicht durchführbar ist, nehme ich meine Standardrunde in Angriff.
Von Rinn über den feinen Steig wandere ich durch den Wald, überall sind schon Spuren des beginnenden Frühjahrs zu sehen.
Der Wald über Rinn ist eindeutig nicht natürlich gewachsen… die Fichten wachsen hier noch recht schön, wer weiß wie lange noch.
Der Rinner Steig ist bis auf eine kurze Stelle sehr gut angelegt und macht immer wieder Spaß.
Die Aussicht auf das Inntal, die ich so gerne habe (und zugegebener Weise auch fast immer fotografisch dokumentiere) markiert den finalen Anstieg zur ersten Alm, der Rinner Alm.
Seit dem Wochenende sind die Almen geöffnet, hier sitzen noch ein paar Leute in der Sonne und genießen den feinen Nachmittag. Ich lasse die Alm jedoch links liegen, mein Ziel liegt ein wenig weiter.
Der Weg wurde im letzten Herbst noch gut gerichtet, kommt mir vor. Es wird jetzt echt wieder Zeit, den Aufstieg mit dem Radl zu probieren.
Vor der Aldranser Alm ist nochmals ein schöner Blick auf das Inntal möglich…
… dann erreiche ich die heute schon geschlossene Alm.
Ich setze mich in die Sonne und genieße ein „Brunnen-Bier“. Bald gesellt sich ein zweiter Wanderer, Roland, zu mir und wir haben ein feines Gespräch.
Die Sonne sinkt immer tiefer, aber der Gesprächsstoff geht uns nicht aus… und auch der Brunnen scheint gut gefüllt zu sein.
Erst als die Sonne hinter dem Horizont verschwindet, beschließen auch wir, zugegeben als die Letzen, den Weg ins Tal zu wagen. Ich bin sehr froh, dass ich meine Stirnlampe immer dabei habe… so erreichen rasch den Parkplatz und damit das Ende der Tour…
Das zufällige Treffen mit Roland schreit nach einer Wiederholung… es war ein lustiger Nachmittag mit feinen Gesprächsthemen.
Tourendaten Gesamtdauer: 1:45 h Gesamtlänge: 7,20 km Höhenmeter: ∆ 597 m / ∇ 555 m
Das Wetter ist gut, daher starten wir heute zu einer gemütlichen Frühjahreswanderung, von Rinn zurück nach Aldrans. Dazu starten wir von Aldrans aus zuerst mit dem Bus nach Rinn zum Kirchenplatz.
Drinnen sind schon einige Wanderer, die auch das feine Wetter nutzen wollen…
Nach kurzer Fahrt erreichen wir Rinn, vom Kirchplatz gehen wir über kleine Seitenwege „rüber“ nach Judenstein. Dieser ehemals sehr berühmte Wallfahrtsort…
… wo das Anderle von Rinn, gewalttätig aus dem Leben gerissen wurde…
… ist heutzutage weniger frequentiert. Ein schöner Platz bleibt es aber wohl für immer!
Von Judenstein zweigt ein kleiner Forstweg ab in Richtung Wiesenhöfe und Retour nach Aldrans. Das soll unserer weiterer Weg sein.
Die Wiesen sind überzogen mit Löwenzahn, soweit das Auge blicken kann. Der Frühling ist nun endlich eingekehrt!
Vorbei an der Forellenzucht bei der Teufelsmühle (die wir heute leider auslassen) erreichen wir den Wiesenhof.
Im Gasthaus, es ist jetzt fast Mittag, gönnen wir uns eine kleine Stärkung. Wobei Schnitzel, Rippelen und Kaiserschmarrn wohl nicht zu den kleinen Fitnessessen zählen.
Sara muss noch nach Innsbruck, daher nimmt sie aber hier den Bus, während Letu und ich noch beschließen, den Rest des Weges auch per Pedes zurückzulegen.
Die Wolken werden ein wenig dichter, ein kurzer Regenspritzer kann uns aber nicht entmutigen.
Die Wolken werden dichter, aber es regnet zumindest nicht mehr. Das werden wir schon noch schaffen, denken wir uns…
Vorbei an der Hasenheide, am wunderschönen Bächlein vorbei…
… erreichen wir die Prockenhöfe mit der großen Baustelle. Diese können wir zu Fuß gut umgehen, eine kurze Einkehr bei Freunden hier darf natürlich nicht fehlen.
Schlussendlich machen wir unsere Runde voll, indem wir noch das letzte Stück über den Herzsee nach Aldrans zurück wandern. Das war total fein, hoffentlich machen wir das bald wieder!
Tourendaten Gesamtlänge: 7,62 km Gesamtdauer: 2:03 h Höhenmeter: ∆ 73m / ∇ 227 m
Der bis jetzt wärmste Tag des Jahres lockt mich natürlich in die Natur. Wegen einem engen Zeitfenster muss ich auf Altbewährtes setzen! Die kleine Almenrunde ist heute gerade perfekt…
Der Schnee hat sich schon in höhere Gefilde zurückgezogen, der Weg ist trocken und der warmen Temperaturen Wegen habe ich schon das kurze Beinkleid ausgepackt.
Kurz nach dem Spielplatz liegt, wohl auf Wind zurückzuführen, zwei Drittel des ehemals schönsten Baumes auf dem Wege hernieder gestreckt.
Am Steilstück hat sich auch eine Kleinigkeit geändert, hier liegen viele Äste und kleine Bäume von den letzten Forstarbeiten, aufgeräumt wird hier wohl später!
Ansonsten ist am Weg nichts auszusetzen. Rasch erreiche ich höhere Gefilde, bis zur Alm ist es nicht mehr weit. Kurz vor Erreichen der Rinner Alm bleibe ich beim wunderschönen Ausblick stehen und genieße die Sicht!
An der Alm wird schon fleißig gearbeitet, die neue Saison startet schon am nächsten Wochenende.
Ich beschließe, ohne Pause weiter zur Aldranser Alm zu schauen. Wenn dann kann ich dort noch rasten…
Ein paar Bäume haben den eigentlich milden Winter doch nicht überstanden. Ich sehe einen umgefallenen Baum, bei näherer Betrachtung fällt mir aber eine weit größere Kuriosität auf… Ein wohl mal umgefallener Baum, der wieder der Sonne entgegen gewachsen ist… und damit eine wunderliche Kurvenform angenommen hat.
Nun habe ich mein zweites Ziel fast erreicht, die letzten Meter muss ich auf der Top hergerichteten, aber dennoch langweiligen Forststraße zurücklegen.
Ein Mitarbeiter der Alm ist fast bis oben gekommen, musste aber wahrscheinlich vor der letzten Schneestelle passen…
Schließlich habe ich es geschafft… auch hier sind schon die fleißigen Leute am werkeln, auch ein Bier bekomme ich. Die Pause in der Sonne ist absolut gemütlich und lässt mich freudig auf die Bergsaison blicken!
Auf der Alm sind seit heuer neue Pächter… ich bin schon mal gespannt, wie sie es machen werden… viel Glück wünsche ich ihnen auf jeden Fall!
Den Rückweg bestreite ich direkt… zuerst über den Steig von der Aldranser Alm, dann auf einer Kombination aus alten Forstwegen und Steigen.
Am Wegesrand blüht der Huflattich… und das in wirklich großen Mengen. Nicht nur einmal bin ich versucht, ein paar der Blüten für einen Tee mitzunehmen.
Am Wasserbassin ist dann Schluss mit dem Almenweg… zumindest bei mir! Ab jetzt laufe ich hauptsächlich auf Asphalt. Nichts desto trotz ist die restliche Wanderung nach Aldrans sehr schön.
Zufrieden blicke auf die Wanderung zurück, fein war es mal wieder…
Tourendaten Gesamtdauer: 2:11 h Gesamtlänge: 9,68 km Höhenmeter: ∆ 593 m / ∇ 760 m
Die Skitourensaison geht nach einem nicht so fulminanten Start in eine kurze Verlängerung. Es hat diese Woche in höheren Lagen geschneit. Der heutige Dienstag zeigt sich von seiner besten Seite, die Sonne lacht uns entgegen, allerdings ist es noch relativ kalt.
Am Patscherkofel ist der Schnee ausgeblieben, daher schaut zumindest der Start der Pistentour recht mau aus…
Auch der weitere Weg lässt immer wieder Erinnerungen an die „Piefkesage Teil IV“ aufkommen. Ein Bild, das immer gewöhnlicher wird, damit werden wir uns wohl anfreunden müssen.
Der Hang der Olympiaabfahrt ist dank der kühlen Temperaturen recht hart und unfein zu gehen. Dank der Erfahrungen am Anfang der Saison ziehe ich vorsorglich die Harscheisen an und fühle mich gleich wohler…
Teils vorhandene Pisten sind schon komplett ausgeapert, die Arbeit der Präparierung wird wohl gebündelt
Auch auf der hergerichteten Piste schauen die ersten brauen Flecken hervor, ein Indikator dass das Ski- und damit wohl auch das Tourenvergnügen hier bald ein Ende hat.
Wenn der aktuelle Kälteeinbruch nicht wäre, dann würde die innere Uhr wohl auch mehr in Richtung Sommer zeigen.
Ein Blick ins Tal offenbart die Schneefreiheit ebenjenes….
Die Schneekonsistenz ist durchwachsen, teils greift das Fell, teils nicht. Ich habe meine Harscheisen montiert gelassen, sie stören mich nicht und an ein paar Stellen finde ich sie geradezu hilfreich (mein Ausrutscher vom Saisonstart steckt mir immer noch ein wenig in den Knochen).
Kurz vor der Mittelstation ein begegnen wir Florian, einem Arbeitskollegen. Er nutzt das schöne Wetter auch aus und will noch schnell auf den Gipfel.
Leider ist bei der Mittelstation dann auch schon fertig. Die Präparierung der oberen Piste ist im vollen Gange. Wir wollen da keine Spielverderber sein, daher lassen wir es hier gut sein. Manch unbelehrbarer Skitourist ist dennoch am Weg, zwei Aufsteigende gehen mitten auf der wunderschön präparieren Piste gen Bergstation. Ein Ordnungsruf von Wolfi bringt die Beiden zur Vernunft, nun steigen auch sie am Pistenrand auf!
Die Abfahrt ist durchwachsen. Von weichem bis pickelhartem Untergrund haben wir alle Varianten. Dennoch macht es Spaß. Im „Das Hausberg“ machen wir einen Stopp, obwohl der Betrieb schon eingestellt ist, bekommen wir dankenswerterweise noch ein Bier kredenzt! In der Abendsonne lassen wir die kurze, feine Tour und den schönen Tag ausklingen.
Tourendaten Gesamtdauer: 1:40 h Gesamtlänge: 5,64 km Höhenmeter: 701 m Lawinenwarnstufe: 1