Archiv des Autors: Wisse

180402 GC Sterzinger Runde

Letu und ich haben wir ein neues Ziel vor Augen… in Sterzing gibts eine coole „Powertrail-Runde“ mit vielen, vielen Geocaches auf dem Weg.

Wir fahren mit dem Zug über den Brenner, auf der Passhöhe müssen wir den Zug wechseln. Trotzdem ist die Fahrt gefühlt mindestens gleich schnell wie mit dem Auto.
In Sterzing startet die Runde gleich vom Bahnhof. Wir haben uns schon ein bisschen was vorgenommen, mal schauen wie es geht.

Zuerst geht es durch den Ort und recht fad am Radlweg durch das Industriegebiet. Doch dann kommen wir endlich in die „freie Natur“.

Entlang eines kleinen Bächleins gehts schön dahin.

Dazwischen machen wir immer wieder Pausen, Brotzeit ist natürlich auch dabei.

Da es noch recht früh im Jahr ist, liegt in den Schattenbereichen immer noch Schnee. Trotzdem ist der Weg gut gangbar.

Einmal machen wir eine interessante Pause an einem „Steingarten“, bei dem wir auch noch gleich einen Earthcache loggen können.

Dann wandern wir am gegenüberliegenden Ufer wieder retour Richtung Sterzing. Unterwegs sehen wir noch die beeindruckende Burg Reifenstein, die sicher auch mal einen Besuch wert ist.

An einer schönen Kapelle kurz vor Sterzing machen wir die letzte Rast in der Sonne, und genießen die frühlingshafte Wärme… Südtirol ist einfach anders…

Am Bahnhof angelangt, sind wir beide ganz schön müde, ein Getränklein zum Auffüllen der leeren Speicher ist jetzt natürlich noch angesagt.

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:50 h
Gesamtlänge: 20,23 km
Höhenmeter: 115 m

180327 Skitour Schartenkogel

Dienstag ist Skitourenabend am Glungezer und da machen Michi und ich uns auf, zuerst auf den Schartenkogel, und dann zur Tulfeinalm zu schauen. Wir starten direkt nach der Arbeit, sind auch gleich mal beim Parkplatz bei der „Neuen Gufl“. Die Parkplatzsituation ist hier immer ein wenig angespannt. Wir ziehen die Ski an und los geht es über den unteren Teil der Piste…

Langsam gewinnen wir Höhe und bald erreichen wir Halsmarter, der untere Teil der Piste ist immer super zum Einlaufen, aber man kommt halt nicht richtig vom Fleck.

Vorbei an Halsmarter steigen wir den zweiten Teil der Piste, parallel zum Schlepplift hinauf zur „Bergstation“. Hier könnten wir nun zur Tulfeinalm abzweigen, aber wir wollen ja noch einen Gipfel mitnehmen.

War das Wetter beim Start noch freundlich, ziehen jetzt immer wieder Hochnebelfelder und Wolken über den Himmel. Ein wunderschönes Schauspiel, das eine ganz eigene Stimmung hervorruft.

Immer wieder lacht die Sonne durch Wolkenlöcher hervor, um im nächsten Augenblick auch wieder zu verschwinden. Wunderbar. Wir erreichen bald das Ende des oberen Schleppliftes, es soll auch die letzte Saison für diesen Lift sein… nächstes Jahr wird dieser abgebaut.

Nun müssen wir noch über den Ziehweg hinauf bis zum Liftende des Schartenkogellifts, dann haben wir unser Ziel erreicht… der Schartenkogel ist dann nur noch eine Handbreit entfernt.

Wieder ist der Himmel ein wenig freundlicher geworden, als wir das Gipfelkreuz erreichen… aber es ist bitterkalt.

Wir bleiben nicht lange am Gipfel, es ist einfach nicht fein… also packen wir unser Zeugs zusammen, bewundern noch einmal das schöne Wolkenspiel und machen uns auf zur Tulfeinalm.

Beim Runterfahren zur Alm treffen wir, welch ein Zufall, Alfons, der gerade in irrsinnigem Tempo auch auf den Schartenkogel läuft. Wir bleiben nur kurz stehen, denn wir machen aus, uns auf der Hütte zu treffen… dann können wir noch ausgiebig schwatzen! So soll es denn auch sein…

Eine wunderschöne Skitour, mit heute einmaligem Wolkenspiel lassen wir bei einer feinen Hütteneinkehr ausklingen…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtlänge: 10,65 km
Höhenmeter: 991 hm

180325 BW, Tag 3 – Rückreise

Der dritte Tag unseres Ausflugs steht ganz im Zeichen von Entspannung. Wir haben beschlossen, heute keine Tour mehr zu machen und genießen einen relaxten Morgen. Das Frühstück ist wieder der Hammer, wir genießen das Essen und die Gesellschaft.

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Anschließend packen wir unsere Siebensachen und machen uns auf. Bald schon trennen sich die Wegen uns uns (Papa, Dani, Alfons, ich) und Maggo, denn er muss ja wieder zurück nach Graz.

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Über das Val de Passubio fahren wir wieder Richtung Tirol, dazwischen machen wir mal eine Pause und bestaunen die Überbleibsel aus dem ersten Weltkrieg. Der Stellungsbau ist hier überall präsent, man muß nur genauer schauen.

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Wir inspizieren diese eine Stellung mit den Tunneln ein wenig genauer, dann fahren wir weiter.

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Obwohl das Wetter unsere Pläne dieses Jahr durchkreuzt hat, war es doch ein sehr feiner Ausflug, den wir sicher nächstes Jahr wiederholen werden. Der gehört nun als Fixum in unsere Familie. Meine Vorfreude ist schon wieder da…

Stationen:
– Castelgomberto
– Val di Passubio
– Bozen
– Brenner
– Aldrans

180324 BW, Tag 2 – Bocchetta Gabellele

Nach einer erquickenden Nachruhe springe ich schon relativ früh aus meinem Kinder-Halbgitterbett. Rasch sind dann auch alle anderen auf den Beinen und wir machen uns auf zum Frühstück.
Am Vortag hatte und der Besitzer noch gefragt, ob wir „saures“ oder „süßes“ Frühstück haben wollten. Wir entschieden uns für das „Saure“, wobei das Wurst und Käse bedeutete…
Jetzt, am wunderbar gedeckten Tisch ist Beides vorhanden, und das reichlich. Wir schlagen uns die Bäuche voll und fühlen uns für jedlich Tagwerk gewappnet.

Unser Ziel ist heute zwar ein Klettersteig, aber wir machen uns nicht viele Illusionen, daß das was wird. Es ist einfach zuviel Schnee vorhanden. Aber wir haben mal die ganze Ausrüstung dabei.

Im Zielgebiet wollen wir es zwar immer noch nicht ganz glauben, daß der Klettersteig nicht begehbar ist, obwohl hier schon recht viel Schnee liegt. Daher nehmen wir das ganze Zeug mit und machen uns auf einer Rodelpiste auf, zuerst zur „Rifugio Bepi Bertagnoli“, die wir schon nach kurzer Wanderung erreichen.

Hier liegt richtig viel Schnee, daher beschließen wir, den Klettersteig sausen zu lassen und uns über die Wanderwege zu einem Gipfel hinaufzuarbeiten.

Den ersten Steig, den wir wählen, führt zwar relativ steil hinauf, schön präpariert von einem Pistenbully, aber jäh ändet die Spur und von hier wäre böseste Spurarbeit notwendig.

Da wir noch einen zweiten Weg gesehen haben, beschließen wir, nochmals ein Stück runterzugehen, und den alternativen Steig zu verwenden. Immer wieder begegnen uns hier Wanderer, teilweise auch mit Skibobs. Auch wird es immer kälter, das merken wir hauptsächlich an den Fingern.

Schlußendlich erreichen wir den „Bocchetta Gabellele“, einen kleinen Pass. An diesem Punkt beschließen wir, umzudrehen. Der weitere Weg wäre auch wieder zu spuren, was in diesem Schnee gar nicht so toll ist.

Auf dem Weg ins Tal erreichen wir dann wieder die „Rifugio Bepi Bertagnoli“, in die wir einkehren. Wir genießen ein Bier, während Dani sich noch was zum Essen besorgt hat. Da nasche ich dann auch gerne mit, Gnocchi mit Pesto, das ist richtig gut.

Und wieder einmal, als die Rechnung kommt, sind wir von den Preisen hier überrascht. Richtig günstig, wenn man kein Bier trinkt.

Die Fahrt nach Hause verläuft unspektakulär, nicht wie am Morgen, als wir über kleinste Straßen angefahren sind. Kurz bevor wir die Unterkunft erreichen, finden wir eine gemütliche Pizzeria, in der wir uns noch stärken. Das Essen ist super, und der Wein schmeckt auch sehr gut. Gemütlich lassen wir hier den Tag revue passieren, dann machen wir uns in die Unterkunft auf.

Dort wird mal gründlich geduscht, dann sitzen wir uns noch im Wohnzimmer zusammen und genießen einen gemütlichen Abend.

Stationen:
– Castelgomberto
– Campodalbero

Tour auf die „Bocchetta Gabellele“
Gesamtstrecke: 14,33 km
Gesamtdauer: 3:29 h
Gesamthöhe: 785 m

180323 BW, Tag 1 – Porta Fontale, 1.028m

Es ist wieder mal so weit, das Buabenwochenende steht an. Dieses Mal sind wir in der Vollbesetzung dabei, Papa, Dani, Alfons, Maggo und ich. Das Ziel sind dieses Mal die Vinzentiner Alpen, unser Stützpunkt ist in Castelgomberto.
Während Papa, Dani, Alfons und ich gemeinsam von Aldrans aus anreisen, fährt Maggo von Graz aus mit dem Leihauto. Obwohl wir im Internet gesehen haben, dass noch viel Schnee im Zielgebiet liegt, beschließen wir, unser Klettersteigwochenende anzugehen.

Die Fahrt führt uns über den Brenner, schon kurz nach der Grenze wird das Wetter besser. Südtirol halt…
Unterwegs piept plötzlich das Auto von Alfons, die Ölwarnleuchte geht an. Oje, hoffentlich nichts schlimmes. Aber an der nächsten Tankstelle wird mal Öl nachgefüllt, dann geht die Fahrt weiter. Also nichts Tragisches…

Bis Trient nehmen wir die Autostrada, dann fahren wir über die Bundesstraße Richtung Bassano del Grappa. Kurz vor dem Ziel müssen wir für die Unterzuckerten noch einen Stop bei einem Supermarkt machen, Brot, Wurst und Käse wird eingekauft. Dann treffen wir dann schlussendlich Maggo.

Nach einer kurzen Pause und Lagebesprechung beschließen wir, eine Erkundungs-Wanderung in der Nähe von Crepano del Grappa zu machen. Zuerst wählen wir einen Weg Richtung „Monte Colombera“. Schon nach kurzer Zeit haben wir Probleme, den richtigen Weg zu finden. Wir kämpfen uns durch das Unterholz, ein kleines Weglein ist zwar sichtbar, aber das wird wohl eher von Tieren als von Menschen verwendet. Die Karte auf dem GPS-Gerät zeigt zwar dauern einen Weg an, doch der ist de facto nicht existent.

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Nachdem wir uns eine Weile hinauf quälen, wird auch der Schnee immer mehr und der Boden extrem rutschig. Daher beschließen wir nach kurzer Beratung, auf der anderen Talseite, fast südlich ausgerichtet, auf ein kleines Kreuz aufzusteigen.

Hier ist der Weg viel besser, und auch trocken. Die Sonne lacht vom Firmament und unsere Laune ist gut. Rasch gewinnen wir an Höhe, und obwohl es recht diesig ist, ist der Ausblick vom Berg doch wunderschön. Das Gras in dieser Gegend wächst schon saftig, aber die Bäume sind noch laubfrei. Vielleicht macht gerade das den Reiz aus.

Bald erreichen wir unser Tagesziel, dort setzen wir uns in die Sonne und genießen die Aussicht.

Ein leichter, kalter Wind stört uns dann doch und wir beschließen, wieder abzusteigen. Kurz unter dem Gipfel schauen wir uns noch eine Kaverne an, deren Zweck sich uns jedoch nicht erschließt. Papa, unser Geologe, findet das Plätzchen aber doch sehr interessant und erklärt uns den Aufbau der Gesteinsschichten.

Im Tal, bei der Kirche „Santuario della Beata Vergine del Covolo“ haben wir geparkt, direkt daneben steht ein kleines Gasthaus, die „Trattoria Al Covolo“. Dort genehmigen wir uns ein Bier auf die schöne Wanderung und sprechen über die nächsten zwei Tage.

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Von hier müssen wir dann weiter zur Unterkunft, die doch fast 1,5h entfernt liegt. Die Fahrt geht durch dicht besiedeltes Gebiet, immer parallel zur Baustelle der neuen Autobahn. Kurz bevor wir das Ziel erreichen, rufe ich den Besitzer an. Er meint nur, wir werden nicht selber zum B&B finden, aber er holt uns bei einer kleinen weißen Kapelle an. Bevor es allerdings soweit ist, müssen wir noch so manche Kehre auf einer sehr engen Bergstraße meistern. Doch schlussendlich kommen wir dann doch bei der Unterkunft an.

Ehemals eine Seidenraupenzucht, wurde dieses Gebäude vom jetzigen Besitzer sehr stylisch her- und eingerichtet. Wir fühlen uns sogleich wohl, die Zimmeraufteilung ist auch gleich erledigt. Auf die Frage, wo wir noch gut essen können, bekommen wir eine Empfehlung für ein feines Restaurant in der Nähe. Ein Anruf zur Reservierung wird getätigt, dann brechen wir auf. Dank der guten Wegbeschreibung erreichen wir die „Trattoria Capitello Della Cocca“ schon sehr bald. Hoch über dem Tal gelegen, ist die Aussicht auch sehr schön…

Wir essen verschiedene Fleischgerichte, dazu gibt es sehr guten Hauswein, der Liter für €6.-. Eine Nachspeise rundet das Ganze im wahrsten Sinne des Wortes ab, denn vollgefressen kommen wir später in der Unterkunft an. Dort genehmigen wir uns noch ein Bier, besprechen den nächsten Tag und haben es lustig. Ein feiner Tag neigt sich dem Ende zu, wir sind schon gespannt, was morgen auf uns zukommt.

Stationen:
– Aldrans
– Crepano del Grappa
– Castelgomberto

Tour auf die „Porta Fontale, 1.028m“
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtlänge: 6,39 km
Höhenmeter: 656 m

180315 GC Tiergarten Jenbach

Heute stehen ein paar schwierigere Geocaches auf dem Programm. Beim sogenannten Tiergarten in Jenbach gibt es 4 Kletterdosen, die Letu und ich heute holen wollen.

Bald schon haben wir den ersten Baum erreicht, eine Astlose Angelegenheit, bei der ich mit Prusikknoten aufsteigen muß. Mit viel Schweiß erreiche ich den Cache und kann mich wieder „runterklemmen“.

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Letu will natürlich auch gleich probieren, früh übt sich…

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Beim nächsten Cache sehen wir schon von weitem, daß die Dose verschwunden ist, also machen wir uns zur letzten Dose auf. Sobald die #2 wieder installiert ist, werden wir da nochmals vorbeischauen.

Dose #4 hatten wir nach langer haben wir nach sehr langer Suche dann doch ausmachen können. Hier ist es mit der Steigklemme raufgegangen, nachdem wir das Seil installiert hatten. Gar nicht so einfach, das Seil korrekt und gut einzubauen.

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Auch Letu hat hier nochmals geübt…

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Beim Rückweg vom Tiergarten hat Letu noch einen „Teufelsthron“ vom Winter entdeckt, der mußte gleich ausprobiert werden.

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Den Cachertag haben wir dann am Bahnhof Jenbach ausklingen lassen, wobei wir hier nicht fündig wurden, und sowieso nochmals kommen müssen.

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Eine schöne Wanderung, stimmige Dosen und einfach gemütliches Wetter. So gefällts…

180307 Birgitzköpfl (1.982 m)

Das Wetter in Innsbruck schaut gar nicht gut aus, aber weiter oben wird es schon passen. Daher beschließen wir, die geplante Skitour auf das Birgitzköpfl doch zu machen.

Wir starten bei der „Rodelbahnkurve“, schon hier fallen schöne Schneeflocken und der Sommerweg ist leicht angezuckelt. Wunderschön geht es zuerst durch den Wald, zweimal kreuzen wir die Rodelbahn.

Dann stehen wir auf der Lichtung der alten Skipiste mit dem markanten Kreuz. Von hier geht es entlang der ehemaligen Piste hinauf zur Birgitzer Alm.

Wir beschließen, gleich weiter zu gehen, denn der Schnee ist gut und das Wetter verspricht ein wenig Pulver für uns.

Schon nach kurzer Zeit erreichen wir den Gipfel. Wir sind fast alleine, nur einen Tourengeher, der jedoch weiter auf das Birgitzköpflhaus und weiter zur Mairrinne geht, sehen wir.

Auf dem Gipfel bläst wie halt immer ein Wind, der uns schnell wieder hinunter treibt. Wir haben eine tolle Abfahrt, noch gehts ohne Taschenlampe. Bei der Hütte wollen wir einkehren, aber diese ist komischerweise geschlossen. Also fahren wir ganz ab, die Abfahrt macht richtig Spaß.

Auf dem Heimweg gönnen wir uns noch einen Durstlöscher, um die schöne Tour zu besiegeln.

Tourendaten

Gesamtlänge: 6,47 km
Gesamtdauer: 1:50 h
Höhenmeter: 625 m
Lawinenstufe: 2

180304 Freundsberg

Was macht man an einem schönen Sonntag? Genau, man macht einen schönen Sonntagsausflug.

Heute zieht es uns zur Burg Freundsberg in Schwaz. Schon oft bin ich an dem imposanten Gebäude vorbeigefahren, aber noch nie dort gewesen. Das soll sich heute ändern.

Die Fahrt von Aldrans nach Schwaz ist schnell erledigt, den Hauptteil des Aufstiegs machen wir mit Auto.

Die Burg ist wirklich imposant, aber von der Nähe wird der Burgfried schon fast ein wenig beängstigend.

Zuerst beschließen wir, die Sonne auf der Terrasse zu genießen, bevor wir weiter in die Burg reingehen. Hier ist ein kleines, aber feines Museum der Stadt Schwaz untergebracht, das wir uns gerne anschauen möchten.

Zuerst jedoch ein wenig in der Sonne sitzen, das ist heute richtig fein. Nachdem wir auch noch die Aussicht von der Plattform genossen haben, besichtigen wir das Museum.

Der ganze Bergfried ist als Museum ausgebaut und hat eine kleine, aber feine Ausstellung über Bergbau, Heeresgeschichte, aber auch über das alltägliche Leben in Schwaz. Wir schauen uns alles genau an, besonders der oberste Stock mit den Wohnräumen finde ich interessant. Es war schon eine karge Behausung, trotzdem daß es eine Burg war.

Ein schöner Sonntag mit einem Ausflug ist halt echt was feines.

180302 Geocachen in Bruck am Ziller

Heute mache ich eine schöne Runde mit Letu in Bruck am Ziller. Dort gibt es einen Haufen Geocaches, aufgefädelt auf einem Wanderweg durch Bruck.

Wir starten am Eingang vom Zillertal, stellen das Auto gleich am ersten Parkplatz ab und wandern entlang der Ziller, und sammeln so machen Cache ein.

Dann geht es durch ein paar schöne Bauernwiesen, jetzt noch mit Schnee bedeckt und vorbei an großen Bauernhöfen zum Waldrand. Auch hier finden wir einige Dosen.

Die Aussicht über das Tal ist schön, obwohl das Wetter heute recht kühl ist. Trotzdem lassen wir uns nicht drausbringen und sammeln so schlußendlich über 20 Geocaches.

Das Highlight gibts dann am Schluß, ein uralter Schrämmstollen, den wir auf ca. 40 Meter begehen.

Ein wenig gruslig ist es hier drinnen schon, aber im Gegensatz zu den „guten alten Zeit“, als die Bergleute hier mit dem Geleucht die Luft verpesteten, ist heute das Wetter im Berg sehr angenehm, und auch ein Stück wärmer aus draussen.

180102 Hausputz und 180103 Zum Equator

02.01.2018

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von häuslichen Tätigkeiten. Es gilt die Wäsche zu waschen, die Sachen zu ordnen, und eine ugandische Spezialität: die Haare machen.

Für meinen Teil verbringe ich den meisten Tag auf der Veranda und lese ein Buch. Auch hier wieder der Kindle, ein Segen.

Am Abend gehen wir mit den Kindern noch ins „Il Paradiso“, einem Restaurant mit äthiopischer und internationaler Küche, also für jeden was dabei. Letu und Aga bestellen sich zusammen eine Pizza, Sara und Pipa bekommen Chickenwings mit Pommes

Lucy und ich gönnen uns Enyera (äthiopisches Sauerbrot) mit Rindfleisch und Fisch. Sehr lecken und auch gut würzig 🤪.

Beim heimkommen gehen die Kinder flux ins Bett und wir großen gönnen uns noch ein paar indische Soaps und im Anschluss „Die Rückkehr der Mummie“.

Stationen

  • Kampala

03.01.2018

Heute gehts zum Equator. Der liegt ca. 50km südlich von Kampala, also nicht so besonders weit. Wir müssen allerdings durch den dichten Verkehr von Kampala durch, da dauert alles ein wenig länger.

Bald jedoch lassen wir den staubigen Stadtalltag mit der Hektik hinter uns und fahren auf der Masaka-Route in den Süden. Leider ist der Name, ursprünglich der einer Stadt auch im übertragenen Sinn zu verstehen. Die meisten und brutalsten Unfälle in Uganda ereignen sich hier.

Wir erreichen allerdings ohne Zwischenfälle den Equator, wo wir uns erst mal ein Soda gönnen.

Dann lassen wir uns das Wasserexperiment zeigen, auf der Nordhalbkugel dreht sich das Wasser im Uhrzeigersinn, auf der Südhalbkugel im Gegenuhrzeigersinn und direkt auf dem Equator fließt das Wasser ohne Drehung ab.

Ich habe das Experiment schon vier mal gesehen und konnte keine Unregelmäßigkeiten entdecken.

Auf dem Weg zurück stoppen wir noch für „Roadside Snacks“, Fleischspieße, gebackene Kochbananen und Sodas zum mitnehmen. So bewaffnet erreichen wir die letzte Station des Tages, Lucy’s ehemalige Secondary School.

Hinein gehen wir zwar nicht, aber wir machen ein netten Bild vor dem Gate. Dann geht es Final nach Hause, durch die dauernde Konzentration beim Fahren bin ich ganz nett geschlaucht, die Kinder tun im Garten etwas für den Bewegungsdrang. Stationen

  • Kampala
  • Equator