Archiv der Kategorie: Familienausflug

200904/05 Wien Tag I und Tag II

Tag I (03. September 2020)

Schon lange haben wir geplant, nach Wien zu fahren, die Kinder und ich. Heute ist es endlich soweit, wir fahren nach dem Mittagessen mit dem Railjet von Innsbruck über Salzburg, Linz, St. Pölten nach Wien. Sozusagen eine Hauptstadtkette…

Am frühen Abend, nach 4,5h Fahrzeit erreichen wir die Bundeshauptstadt.

Vom Hauptbahnhof fahren wir mit der U-Bahn direkt zu unserer Unterkunft, das Fahren mit Ebendieser ist ein Erlebnis der besonderen Art; speziell Letu hat sehr viel Spaß an der Fahrt mit der U-Bahn.

Schlussendlich erreichen wir beim Schottentor unsere Unterkunft. ein kleines, aber feines Apartment in der Nähe der Universität. Beim Öffnen der Türe entfährt den Kindern ein verwundertes „Oha“… schön ist es hier…

Wir beschließen, heute den Abend gemütlich angehen zu lassen, richten uns ein und gehen noch zu einem Lebensmittelgeschäft. Dort besorgen wir Snacks und Frühstück, und auch eine Pizza für den Abend. So gerüstet geht es zurück zum Apartment.

Das Abendessen schmeckt uns dann so richtig, und wir schmieden Pläne für den nächsten Tag…

Tag II (04.September 2020)

Den zweiten Tag (und ersten „Sightseeing-Tag“) starten wir mit einem herzhaften Frühstück, das uns Sara zubereitet. Es gibt lauter leckere Sachen, so gestärkt sind wir heute fit für ein dichtes Programm…

Unsere erste Station ist der Stephansdom, auch Steffl genannt. Als wir am Stephansplatz ankommen sind wir verwundert, wie wenig Menschen hier sind… es ist zwar noch Früh am Tag, aber trotzdem irgendwie komisch…

Es sind auch im Dom selber wenige Touristen und Einheimische, für uns natürlich ideal, weil so kann man auch was von der besinnlichen Stimmung aufnehmen. Der Rundgang führt uns an verschiedene Plätze in der Kirche, mittels Audioguide werden die einzelnen Bereiche erklärt.

Anschließend fahren wir mit dem Lift hinauf in den Nordturm. Sprechen ist im Lift verboten, es ist ja Coronazeit! Oben angelangt, bewundern wir die „Pummering“, die größte Glocke Österreichs. Nachdem die erste, alte Pummering 1945 beim Brand vom Steffl aus dem Kirchturm abstürzte und zerbrach, wurde mit 1957 die neue Pummering eingeweiht (diese ist zwar nicht mehr so prunkvoll wie die erste Glocke, dafür ist sie aber klanglich um einiges besser).

Am Steffl drehen wir dann noch eine Runde um das Kirchenhaus und bewundern es von allen Seiten. Besonders interessant ist die das Bildnis des „Zahnweh-Herrgotts“.

In der Nähe des Steffls finden wir auch noch das Römermuseum, das die Geschichte Vindebonas anhand ein paar gefundener Mauerreste aufzeigt. Das Museum ist klein, aber fein und wir finden es sehr interessant.

Mit der U-Bahn geht es dann weiter zur Ringstraße, nächstes Highlight ist das Naturhistorische Museum, kurz NHM.

Dort bewundern wir die umfangreichen Ausstellungen von Mineralien, präparierten Tieren, dem Werdegang der Menschheit und vieles mehr. Mir scheint, dass in den letzten Jahren sehr viel renoviert und restauriert wurde… auf jeden Fall ist das Museum einen Besuch wert.

Vom NHM wandern wir hinüber zur Hofburg. Am Heldenplatz schauen wir uns die Reiterstatue von Prinz Eugen an, dann gehen wir durch die Hofburg weiter in die Altstadt hinein.

Hier wandern wir von Gasse zu Gasse, ein paar Geocaches werden auch eingesammelt. Immer wieder lädt ein kleiner Platz oder Brunnen ein zum Verweilen, gegen den kleinen Hunger gönnen wir uns dann mal einen Bosna.

Einem Wunsch meiner Kinder, das neue, hippe Bubble-Tea-Lokal zu besuchen, wird auch entsprochen. Als wir dort ankommen, steht eine lange Schlange, hauptsächlich Teens, vor dem Lokal… jaja, denke ich mir, so ist das mit den In-Plätzen, da will halt jeder hin. Die Kinder lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und stellen sich brav an… und siehe da, schneller als erwartet haben sie ihren Bubble-Tea erhalten.

Ein Lokal, das eher meinen Geschmack trifft, ist das Hawelka. Als wir hier vorbeispazieren, beschließen wir spontan, hier noch Kaffee und Kuchen zu konsumieren. Auch hier, es verwundert mich sehr, gähnende Leere… zur Zeit ist Wien ein guter, weil wenig überlaufener Platz zum Besuchen…

Wir genießen unseren Kaffee, rasten ein wenig. Langsam werden wir müde, es wird Zeit, den Retourweg anzutreten. Am Nachhauseweg kommen wir noch an Wasserwellen-Lebensbrunnen vorbei. Dieser schöne Brunnen wurde aus dem größten Lapislazuli-Monolithen, das jemals gefunden wurde, geformt. Überall schimmert dieses unvergleichliche Blau am Brunnen heraus, ein wunderschönes Stück Kunst.

Schlussendlich erreichen wir wieder die Umgebung vom Rathaus, hier wandern wir noch durch einen schönen Park, dann erreichen wir müde, aber reich an schönen Eindrücken unser Apartment.

Da wir unter Tags immer wieder Kleinigkeiten gegessen haben, sind wir nicht mehr besonders hungrig. Ein wenig Brot ist noch zu Hause, daher beschließen wir, nichts mehr zu unternehmen und uns einen feinen Abend zu machen. Ein toller Tag neigt sich seinem Ende zu.

Sehenswürdigkeiten:

  • Stephansdom
  • Römermuseum
  • Naturhistorisches Museum
  • Altstadt
  • Hofburg
  • Heldenplatz
  • Bubble-Tea Shop
  • Hawelka
  • Wasserwellen-Lebens-Brunnen

200815 Urlaub in Pflach

Heuer gibts einen längeren Sommerurlaubs-Aufenthalt bei der „Oma“ in Pflach. Alle Enkelkinder sind da, und so manch Erwachsener… das bedeutet auch, dass da immer voller Haus ist. Zu Tun gibt es in Pflach zu Glück recht viel. Das Wetter ist super, daher sind wir oft an der Arch, oder auch am Urisee. Schwimmen und Springen macht halt allen Kindern Spaß.

Letu übt seine Springerei… an der gleichen Stelle bin ich vor 30 Jahren auch vom „Geländer“ gesprungen… Kindheitserinnerungen kommen auf…

Am Abend gibts dann gemeinsames Essen, manchmal wird auch gegrillt und im Garten gegessen… da glüht der „Weber“, denn es sind viele Mäuler zu stopfen. Zumindest kann ich ja dieses verraten: Nachdem der letzte Aufgestanden ist, gibt es keinen Hunger mehr und auf dem Grill liegen immer noch ein paar Stücke besten Fleisches… die gibt dann halt am nächsten Tag.

Wenn uns ganz langweilig wird (also fast nie), spazieren wir eine Runde durch den Ort, hinunter zum Lech, der hier auch durch das Ortsgebiet fließt. Da läßt es sich gut „Steine schmeissen“…

Und eines der Highlights, neben der Hütte und Canyoning ist das alljährliche Klettern mit Opa. Heuer sind wir 5 Kinder und 2 Erwachsene, da ist was los und das Kommando muss straff sein, sonst funktioniert das nicht. Trotz der vielen Kinder schaffen wir es doch, jeden immer wieder Klettern zu lassen… und das so weit wie möglich gerecht. Ein Heidenspass und auch ein wenig anstrengend.

So vergehen die Tage in Pflach wie im Fluge, 1,5 Wochen vergehen wir nichts… dennoch habe ich das Gefühl, dass neben dem Spaß auch viel Nützliches, besonders auf der Hütte weitergegangen ist. So passt mir ein Urlaub… immer was los, trotzdem Kopf frei!

200808 Bitterlehütte

Jedes Jahr geht es auf die Hütte, zum Mähen. Heuer habe ich mir extra ein wenig Urlaub eingeplant, damit wir ein paar Tage auf der Hütte bleiben können. Das haben sich die Kinder gewünscht…

Nachdem die Hütte hergerichtet ist, das Wasser läuft, starten wir auch schon mit dem Mähen. Das Wetter ist perfekt, jedoch ist es auf der Wiese dadurch sehr heiß, am Nachmittag müssen wir eine Pause einlegen… trotzdem läuft die Mahd gut.

In der Pause bekommen wir Besuch von einem Schmetterling, der sich als extrem anhänglich herausstellt. Wir bekommen das hübsche Tier fast nicht mehr los… 😁

Von der Veranda sehen wir schon den ersten Fortschritt… nach 3 Tagen ist die gesamte Wiese gemäht und noch dazu ein Baum gefällt…

… den brauchen wir für die Reparatur am Stadl, denn dort ist ein Balken gefault und muss ersetzt werden.

Nachdem die gesamte Wiese gemäht ist, findet Letu beim Aufräumen noch eine spaßige Beschäftigung, in die Mahd reinspringen… somit kann man auch die Zeit verbringen.

Nach drei Tagen haben wir einige Sachen auf der Hütte erledigt: gemäht, Heu verräumt, Wasserversorgung erneuert, und einen Balken als Ersatz für den Stadl hergerichtet… im Herbst sind wir nochmals oben! Wir freuen uns schon wieder…

200721 Venedig

Im Urlaub in Lignano haben wir kurzfristig beschlossen, einen Tagesausflug nach Venedig zu machen. Jetzt ist die großartige Change, diese historisch so bedeutende Stadt abseits des normal herrschenden Trubels zu erleben. Mit dem Auto fahren wir ca. 50 min. bis zum Parkplatz, dann spazieren wir zum Vaporetto.

Eines jener Wasserbusse, die Sara, Letu und ich beim letzten Besuch zu lieben gelernt hatten, bringt und vom Parkplatz bis zur Rialtobrücke, dort steigen wir aus und spazieren den weiteren Weg… durch feine Gassen und wunderschöne Szenerien…

Da wir nur einen Tag dort sind und die kleineren Kinder noch nicht so belastbar sind, haben wir ein kleines Programm ausgesucht… die Rialtobrücke ist die erste Station, dann geht es weiter Richtung Markusplatz… dem Hauptplatz der Stadt, und wie Napoleon sagte: Der „schönste Festsaal Europas“…

Dort sehen wir den Campanile, den fast 100 m hohen Turm, der jedoch noch nicht so alt ist… 1912 brach der originale Turm zusammen, wobei wie durch ein Wunder niemand verletzte wurde… dann wurde er wieder in altem Glanz aufgebaut und kann so heute noch bewundert werden.

Der Markusdom und auch der Dogenpalast sind hier, ein dicht bepacktes Freilichtmuseum…

Ist es mir die letzte Mal nicht so genau aufgefallen, dieses Mal sticht es mir richtig in die Augen… die pompösen Verzierungen des Markusdoms. Wegen der Kürze unseres Besuchs gehen wir nicht in die Kirche, aber das müssen wir doch bei einem der nächsten Besuche nachholen.

Hier nochmals ein Blick auf den riesigen Markusplatz, mit den angrenzenden Prokuratien, gegenüber dem Markusdom das Museo Correr

Wir spazieren am Platz entlang, später gehen wir noch an die Uferpromenande…

… hier ist nun doch ein bisschen mehr los, aber es fällt auf, dass der Großteil der Besucher Italiener sind… der Binnenurlaub blüht scheinbar nicht nur in Österreich auf.

Ein typisches, wenn auch unbezahlbares Vergnügen in Venedig ins die Gondeln, die von den Gondoliere mit dem berühmten Spruch „Gondola, Gondala, Gondola…“ angepriesen werden.

Schließlich werden die kleinen Beine, und auch so mache Großen müde, wir gönnen uns noch ein Eis bei einer der vielen Dielen, setzen und an den Kanal und genießen die Stimmung.

Der Weg zum Auto zieht sich dann zwar ein wenig, aber alle sind heute brav und ohne murren, trotzdem Länge und Müdigkeit mitgegangen. Ein toller, wenn auch kurzer Tag in Venedig geht dem Ende zu…

200718 – 200725 Lignano 2020

Trotz der unsicheren Situation wegen Covid19 haben wir uns, nachdem die Lage genau überprüft war, entschlossen, unseren Urlaub in Lignano anzutreten. Die aktuellen Zahlen haben gezeigt, dass die in Italien gesetzten Maßnahmen doch zu beachtlichen Erfolgen bei der Eindämmung der Pandemie geführt hatten… dafür merken wir schon beim Übertritt am Brenner, dass hier noch ein etwas vorsichtiger Wind weht… die Leute tragen Mundschutz, etwas, das wir in Österreich schon fast nicht mehr sehen!

Unseren Urlaub verbringen wir gleich wie letztes Jahr im „Camping Pino Mare“ am Südzipfel von Lignano, wir haben wieder 2 Mobil-Homes, es könnte nicht besser sein. Wir sind unter uns, am Strand ist nicht viel los, das Wasser ist perfekt und überhaupt, ohne Mundschutz und fehlende Touristenmassen wäre nicht viel Unterschied zum letzen Jahr spürbar…

Das Wetter ist uns die ganze Zeit wohl gesonnen, nur am letzten Tag erleben wir ein mediterranes Gewitter, das es in sich hat… aber zum Glück gibt es keine Schäden und alles ist gut.

Schöne Sonnenuntergänge, unter Tage am Strand in der Sonne liegen, die Temperaturen sind nicht zu heiß… am Abend ein gemütliches Bier… perfekt!

Bei der Rückfahrt nach einer Woche Sand, Sonne, Kinder-Entertainment und Faulenzen nehmen wir eine schöne Route durch die Dolomiten, dieses Mal fahren wir an König Laurins Rosengarten vorbei! Wunderbar…

Ein schöner Urlaub in wunderbarer Gesellschaft. Obwohl ich immer noch ein wenig verwundert bin, vor 10 Jahren hätte ich mir einen solchen Urlaub wohl nicht vorstellen können… und auch heute reicht mir eine schöne Woche… dann fehlen mir die Berge und die Aktivitäten…

200613 Hochmahdalm (1.907m)

Das Wetter soll sich in den nächsten Tagen verschlechtern, daher mach ich mit den Kindern noch eine Kurzwanderung auf die Hochmahdalm am Patscherkofel.

Wir machen es uns extra gemütlich und werden mit der Bahn rauffahren und dann erst auf die Hochmahd und dann auf die Patscher Alm gehen. So der Plan.

Leider ist die obere Sektion der Seilbahn gesperrt und wir müssen den Weg ein wenig ändern. Zwar immer noch gemütlich, aber Sara ist alles andere als begeistert. Das wird sich schon legen hoffe ich.

Der Weg ist angenehm steil, daher ist der Aufstieg angenehm. Aber es ist unglaublich, wie viele Leute am Weg sind. Scheinbar hat sich ganz Innsbruck und das Mittelgebirge auf den Weg gemacht, den Kofel zu erstürmen.

An der Patscher Alm laufen wir vorbei, wir nehmen eine Abkürzung durch den Wald, weil ein paar Kühe vor der Alm liegen und das Letu gar nicht behagt…

Die Aussicht ins Stubai und auf die Serles ist super, ein paar kleine Wolken können uns da auch nicht betrüben… dennoch sind das die ersten Anzeichen eine Wetteränderung.

Nach dem ersten Groll macht es dann allen Dreien doch viel Spaß. Manchmal rauscht eine Radlergruppe an uns vorbei, ansonsten sehen wir haufenweise Wanderer… an so viele kann ich mich schon lange nicht mehr erinnern.

Schlußendlich erreichen wir die Hochmahdalm, eine sehr gemütliche Hütte mit wunderbaren Tiefblicken. Ich bin hier bis jetzt zum meiner Schande nur einmal vorbeigekommen, und da bin ich nicht eingekehrt! Das werde ich nun ändern…

Sara und Letu sind auch froh und ein wenig hungrig, also bestellen wir was zu essen. Letu und Sara teilen sich eine Pfanne Eier mit Speck, ich nehme eine Hauswurst.

Als das Essen schlußendlich da ist, meint Letu nur, das ist aber wenig… also wird noch ein Pfännchen bestellt… jetzt sind alle glücklich.

Der Abstieg verläuft nun über eine Abzweigung, die direkt bei der Hütte startet. Hier kommen wir steil und direkt wieder retour auf den Fahrweg. Eine richtige Abkürzung nenne ich das mal…

Nochmals schaue ich hinüber ins Stubai, die Wolken werden nun mehr…

Auch dieses Mal lassen wir die Patscher Alm, die recht gut besucht ist, links liegen… zwar wäre ein Kuchen noch eine Sache gewesen, aber man kann nicht alles haben. Rasch fahren wir mit der Bahn wieder ins Tal… es ist richtig schwül geworden.

Während der Runterfahrt beschließen wir, noch was zu machen. Während ich die Kinder ins Tivoli bringe (jetzt sind sie ja groß genug für den alleinigen Schwimmbadbesuch), fahre ich noch nach Gleins, denn da warten noch ein paar Geocache auf mich…

Tourendaten
Gesamtlänge: 4,86 km
Gesamtdauer: 1:20
Höhenmeter: 263 m

200611 Geocachen Hintersteiner See

Heute hat es uns ein wenig weiter weg von der Heimat gezogen. Der Hintersteiner See, von dem ich schon viel Gutes gehört habe, sollte unser Ziel sein. Schon die Anfahrt ist abenteuerlich, die Straße wird immer enger, bei Gegenverkehr muss man auf die Seite ausweichen.

Am Parkplatz ist die Hölle los, ich möchte nicht wissen wie es hier im Sommer zugeht. Dafür sind die Preise moderat, drei Euro zahlen wir für den Ganztagespreis. Da kannst jetzt so mancher Innsbrucker Gegend eine Scheibe abschneiden.

Ich bin davon ausgegangen, dass wir hier irgendwo in den See springen können, um uns abzukühlen. Gleich am Anfang unserer Wanderung sind die ersten Verbotstafeln aufgestellt. Naja, das wird wohl nichts…

Obwohl uns die Badeverbotstafel Ärgern, sind wir umso mehr begeistert, das ist in manchen Geocache finden. die Junioren helfen fleißig mit beim suchen, daher können wir fast alle Dosen finden.

Zum See selber muss man nicht viel sagen, nur vielleicht, den muss man selber einmal angeschaut haben. Wunderschön, und das sagt ein Ausserferner, Der Gewässer wie den Plansee gewohnt ist.

Wir umrunden den See im Uhrzeigersinn und finden eine Dose nach der anderen. Toll, so macht die Wanderung Spaß.

Schlussendlich erreichen wir wieder den Ausgangspunkt. Dort kaufen wir uns noch ein Eis, dann gehts zurück nach Hause. Wieder einmal ein feiner Ausflug

Tourendaten
Gesamtlänge: 6,28 km
Gesamtdauer: 2:00
Höhenmeter: 198 m

200601 Rattenberg

Der letzte Tag unseres Familienwochenendes ist angebrochen, nach dem Frühstück beschließen wir, noch gemeinsam Rattenberg anzuschauen. Die kleine, feine Stadt ist immer wieder einen Besuch wert. Und heute ist das Juwel nur einen Steinwurf, genauer gesagt 10min. vom Gasthof weg. Wir packen alles ins Auto, dann gehts los.

Vom großen Parkplatz westlich der Stadt starten wir zuerst auf die Burg, bzw. Ruine der Stadt. Dort angekommen genießen wir die tolle aussicht auf die überschaubare Stadt. Schon seit vielen Jahren nehme ich mir vor, hier mal den etwas anderen Adventmarkt zu besuchen, vielleicht klappt es ja heuer mal.

Das Wetter ist super, daher ist auch die Aussicht grandios. Über das Karwendel, Rofan sieht man bis Richtung Kufstein, mit dem Wilden und dem Zahmen Kaiser. So viele Bergziele…

Die Kinder laufen wild herum, am Schlossanger. Dieser wurde in den letzten Jahren sehr schön hergerichtet und lädt zum Verweilen ein.

Anschließend spazieren wir noch durch die Stadt. Ich kann mir hier noch mit Maggo einen speziellen Geocache einheimsen, und zum Bestaunen gibt es trotz der Kompaktheit einiges.

Kleine Brücken, Gassen, Kirchen und schöne Ecken, viel gibt es zu entdecken.

Dann trennen sich doch unsere Wege, die Mangotts müssen noch eine ganze Weile fahren, bis sie in Graz ankommen. Hubers bleiben mit Mama noch zum Mittagessen in Rattenberg, wir brechen allerdings auch auf. Auf dem Weg nach Hause klauben wir einen Geocache auf, als wir plötzlich ein Brummen hören. Ein Ferarri, ruft Letu ganz aufgeregt…

Der Fahrer winkt uns zu, ob wir vielleicht wissen, wo das Gasthaus „so-und-so“ ist. Leider können wir nicht weiterhelfen, ich schaue am Handy nach. Letu bewundert derweilen das Sportfahrzeug. Ich frage dann einfach mal frech, ob ich ein Foto von Letu mit dem Auto machen kann. Da lacht der alte Fahrer und sagt: „Ja klar, will sich dein Bub ins Auto setzen“… wow, das ist mal was und Letu lacht über beide Ohren!

Noch eine Station machen wir bei einem Spielplatz, während ich noch eine Dose suche, vergnügen sich die zwei Kinder am Trampolin und an der Schaukel…

Ein schönes, feines Wochenende im Kreise der Lieben geht leider wieder vorbei, doch wir können uns schon freuen, das wird sicher nicht das letzte Familienwochenende sein!

200531 Kitzbühel, Stadtberg von Rattenberg (909m)

Ein Hauptpunkt unseres Familienwochenendes ist ein Besuch von Kitzbühel, des Geburtsorts meiner Oma müttlericherseits. Nach einem feinen Frühstück fahren wir von Zimmermoos los und erreichen nach einer knappen Stunde den großen Parkplatz bei der Hahnenkammbahn. Dort treffen wir unsere Reiseführerin, die uns Kitzbühel zeigen wird.

Die Reiseführerin macht einen guten Job, es ist sehr interessant. Nicht alles ist „Hautevolee“ hier in der Stadt der Reichen und Schönen. Es gibt auch ein ganz normales Kitzbühel abseits des Reichtums, und diesen schauen wir uns genauso an. Schöne Häuser überall, geschichtsträchtige Gassen und Gebäude (wie oben das ehemalige Grand Hotel)

In der Stadt lernen wir ein paar bekannte Plätze kennen, und ein Unikum von Kitzbühel: Hier wurden die Häuser nicht zusammengebaut, damit ein ausbrechendes Feuer nicht auf die Nachbarhäuser übergreifen konnte. Daher ist Kitzbühel auch über die Jahrhunderte von großen Feuern verschont worden.

Der Name Kitzbühel kommt auch nicht von einem Hügel voller Kitze, sondern vom Ritter Chizzo, einem Bayrischen Ritter, der hier auf einem Bühel residierte: „Der Bühel des Chizzo“. Überhaupt ist die Besitzgeschichte der Stadt sehr wechselhaft, einmal gehörte es zu Bayern, einmal zu Tirol.

Am Dorfplatz sehen wir dann nochmals ein paar wunderschöne Häuser. Und man muss schon sagen, daß Kitzbühel eine sehr angenehme Innenstadt hat.

Am Dorfplatz gibt es viel zu sehen und ein Eis ist auch schon in Sicht. Daher ist es gar nicht mehr so einfach, die Kleinen zum weiterwandern zu motivieren. Aber eine Station gibts noch, die schöne Kirche mit dem Friedhof.

Die Häuserfasaden sind in bunten Farben gehalten, das erinnert mich sehr stark an die Innstädte, wie Innsbruck oder Braunau…

Vom Kirchenbühel schauen wir nochmals auf das feine Städchen.

Und auch ein spezielles Grab wird uns gezeigt. Das von Toni Sailer. Meine Oma Frieda war ein sehr großer Fan von dem Top-Schifahrer, der so viel, auch für die Moral der Österreicher, speziell nach dem Krieg, gemacht hat.

Am Schluß begeben wir uns noch in die Unterstadt, jenem Teil, in dem die ärmeren Bürgen von Kitzbühel immer lebten.

In der Nähe vom Stadtplatz sehe ich das Wappentier der Kitzbühler, das sich possierlich in einer schönen Straße erhebt. Nun ist die Führung zu Ende und wir genießen in einem Café eine kleine Erfrischung.

Die Fahrt retour nach Zimmermoos verläuft unspektakulär, als wir angekommen, sind die Meisten für eine kurze Rast. Ich verbinde diese Pause mit einer kleinen Erkundungstour auf den Stadtberg von Rattenberg. Eine kurze, knackig steile Joggingrunde führt mich auf diese Aussichtskanzel.

Tief unter mir liegt das Inntal, schon beeindruckend, wenn man von oben so hinunterschauen kann. Und das nächste Mal, wenn ich auf der Inntalautobahn gen Osten fahre, werde ich einen Blick hier heraufwerfen und mir denken… da warst du auch schon mal oben!

Den Abend lassen wir wieder erst bei einem guten Abendessen, heute frischer Salat aus dem Garten und dann himmlich leichten Kaiserschmarrn. Das Essen war bis jetzt immer ein Traum und allein deshalb ist die Unterkunft immer empfehlenswert. Anschließend sitzen wir noch ein wenig zusammen und reden. Früh gehen wir ins Bett, es war ein langer Tag.

200530 Kramsach: Lustiger Friedhof, Bauernhofmuseum

Morgenstund hat Gold im Mund. Und ganz angesehen davon ist heute der 70er meiner Mama!!! Also nochmals: „Zum Geburtstag viel Glück, zum Geburtstag viel Glück…“.
Daher machen sich Mama und ich schon vor dem Frühstück auf, einen kleinen Spaziergang zu machen. Wieder machen wir uns auf zur kleinen Kapelle, die hier so schön im Talschluß gelegen ist.

Anschließend an diesen anregenden Fussmarsch gibts ein wunderbares Frühstück im großen Kreise…

Dann heißt es auch schon packen, denn heute waren wir noch ein größeres Programm vor uns. Die erste Station des heutigen Tages ist der „Lustige Friedhof“ in Kramsach. Ein kleines, aber feines Juwel: Hier wurden verschiedene Grabkreuze gesammelt, aber nur solche, die auch „herzeigbar“ sind. Das soll heißen, hier darf auch gelacht werden.

Und sogar ein Aldranser hat es hier her geschafft, auf diesen mit ein paar richtig markaberen Sprüchen garnierten Platz. Beispiel gefällig?

Hier liegt in Süßer Ruh
erdrückt von einer Kuh
Franz Xaver Maier
daraus sieht man,
wie kurios man sterben kann.

Wir wandern durch den kleinen, überschaubaren Friedhof und lesen schmunzeln so manchen Spruch. Trotz alledem sollte man nicht vergessen, daß dies alles echte Grabkreuze sind, die hier mal aufgestellt wurden.

Wie schon Eingangs erwähnt, ist das Friedhofsmuseum wirklich klein und überschaubar, aber eben immer (wieder) einen Besuch wert.

Am Schuss unseres Besuches sitzen wir noch ein wenig im Garten des Museums und spielen „Reise nach Jerusalem“… was für ein Spaß.
Anschließend müssen wir wieder ein kurzes Stück fahren, unser nächstes Ziel heißt nun „Museum Tiroler Bauernhöfe“.
Am Parkplatz sind wir überrsacht, es ist fast gar nichts los. Das soll sich später ein wenig ändern. Schnell erreichen wir den Eingang und können unsere Tour durch das Museum angehen.

Das Bauernhofmuseum ist meiner Meinung nach eines der Highlights der Museumswelt in Tirol. Da sollte jeder Tiroler zumindest einmal gewesen sein. Ich bin jetzt schon ein paar Mal hiergewesen, immer wieder entdecke ich neue Ecken und Geschichten. Es ist einfach toll…

Obwohl nicht so viele Bauerhöfe ausgestellt sind, ist das Areal doch weitläufig und interessant aufgebaut, daher bringen wir eine ganze Weile mit der Besichtigung. Am Schluß kehren wir noch im Museumsgasthaus ein, es gibt für jeden Etwas… und das ist manchmal überraschend anders.

Nachdem wir uns gestärkt haben, fahren wir zurück zur Unterkunft. Die Buaben, in diesem Falle Maggo, Juri, Letu und ich machen noch einen Geocache-Zwischenstop bei den Kramsacher Seen.

Wir finden auch den einen oder anderen Geocache, doch schlußendlich sind auch wie müde und machen uns auf nach „Hause“…
Und heute gibt es ja noch einen wichtigen Termin. Mama und Oma´s Geburtstag. Und zwar nicht irgendein Geburtstag, sondern der 70igste. Da wollen wir es mal richtig krachen lassen. So manche Überraschung haben sich speziell Maria und Larissa einfallen lassen… und Luitgard ist auch echt überrascht…

Zwischen der Feierei müssen wir uns natürlich auch mal stärken, so gibt es mal Kuchen von Alfons, und später noch feine Schnitzel von der „Wirtin“. Gut, nicht jeder Tag ein „Feiertag“ ist…

Bis spät in die Nacht lassen wir unsere Mama und Oma hochleben. Daniel und Bettina, obwohl nicht physikalisch anwesend, sind dann mit dem Computer dabei… und das ist richtig toll und freut die Mama auch.
So findet ein wunderbarer Tag mit einem gemütlichen Abend seinen würdigen Abschluß.