Archiv der Kategorie: Geocachen

171105 Rund um den Fernsteinsee

Nach dem schönen Hüttenwochenende machen Letu und ich noch einen Zwischenstopp beim Fernsteinsee.

Dort gibt es einen schönen Geocache, der zum Teil um den See, und zum Teil auf die alten Römerstraße führt. Den ersten Teil haben wir schon vor längerer Zeit gemacht, daher ist heute noch der Römerweg auf dem Programm.

Außerdem wollte ich schon länger das Schloss anschauen, nachdem hier sehr viel gerodet wurde und der Burgfried nun auch gut sichtbar ist.

Wir parken neben dem Kiosk und spazieren zuerst auf dem Schlossgelände herum, anschließend machen wir uns auf dem Römerweg Richtung Schloss auf.

Kaum vorstellbar, dass hier früher der ganze Verkehr durch das kleine Tor am Schloss Fernstein gepasst hatte, aber das waren verkehrstechnisch auch noch andere Zeiten gewesen.

Von den originalen Trassen des Römerweges sind nur noch kleine Wegstücke erhalten, aber hier sieht man beeindruckend, wie sich die eisenbeschlagenen Räder in den Kalk gefressen haben. Wie viele Wagen hier wohl hochgefahren sind?

Von der Geocache-Location schauen wir auf das glasklare Wasser des Fernsteinsees. Unglaublich, wie klar das Wasser hier ist. Einziger Wermutstropfen… der Verkehrslärm der B179!

Am Rückweg schauen wir uns das Schloss nochmals genauer an, dann gehen wir denselben Weg wieder runter, bis wir am See ankommen.

Letu will unbedingt mit dem Tretboot fahren, aber die Saison ist leider schon um.

Das müssen wir auf nächstes Jahr verschieben.
Schlussendlich spüren wir die ersten Tropfen, die Kaltfront hat nun diesen Teil von Tirol erreicht. Also gehen wir zurück zum Auto und fahren nach Hause.

Tourendaten
Gesamtlänge: 5 km
Gesamtdauer: 1:15 h
Höhenmeter: 100 m

171028 Arzler Wanderung

Mit dem Junior geht es heute wieder mal zum Geocachen, wir haben uns eine schöne Runde in Arzl ausgesucht, die erst vor kurzem angelegt wurde.

Wir starten beim Wanderparkplatz in Thaur, von dort geht es am Waldrand entlang Richtung Arzl.

Das Wetter ist super, wir genießen jeden Schritt.

Beim Arzler Schießstand machen wir eine kleine Stärkungspause, dann wandern wir auf dem oberen Weg wieder zurück zum Parkplatz.

Und natürlich klauben wir unterwegs die eine oder andere „Halloween-Dose“ auf, die hier ausgelegt wurde.

Teilweise sehr spannende Verstecke, findet auch Letu.

Tourendaten
Gesamtlänge: 4,72 km
Gesamtdauer: 1:30 h
Höhenmeter: 170 m

Route
Arzl

171018 Seefelder und Reither Spitze (2.374m)

Heute habe ich mir freigenommen, denn das Wetter soll super werden. Zeitig in der Früh fahre ich mit dem Bus erst zum
Hauptbahnhof und dann mit dem Zug nach Seefeld. Die Reither Spitze hat’s mir angetan.

Vom Bahnhof gehe ich zuerst zum Parkplatz des Rosskopfliftes, dann folge ich recht langweilig der Forststrasse zur Rosshütte.

Warum? Weil es da ein paar Geocaches auf den Weg gibt, deshalb.

Bald erreiche ich die Rosshütte, dort beginnt auch der interessante Teil der Wanderung.

Zuerst gehts hinauf zum Seefelder Joch, die Aussicht ist hier schon unglaublich, aber es wird immer besser.

Der erste Gipfel ist die Seefelder Spitze, fast alleine sitze ich auf dem sonst überlaufenen Gipfel. Ein Graubündner bittet mich, ein Foto zu machen. Natürlich helfe ich ihm gerne. Dafür macht er auch eines von mir.

Ich gönne mir eine kleine Jause, dann will ich weiter gehen. Halt, ruft mir jemand nach, bitte nich ein Foto machen. Ja, bin ich denn Berufsfotograf? Ich lasse mich dennoch erweichen und knipse die Nächsten. Jetzt aber schnell weg…

Der Weg hat von der Seefelder Spitze aus ein wenig vereist ausgeschaut, meine Befürchtungen bestätigen sich allerdings nicht. Sehr angenehm zu gehen ist der weitere Weg.

Bald schon erreiche ich das kleine Joch, nun steilt der Weg auf und das Gipfelkreuz der Reither Spitze ist nicht mehr weit.

Schon bald stehe ich auf dem Gipfel, dem höchsten des heutigen Tages.

Ich mache eine ausgedehnte Pause am Gipfel, füttere die Dohlen, die mir sprichwörtlich aus der Hand fressen. Manchmal tut das richtig weh, dank der Krallen.

Nach verdienter Rast mache ich mich wieder auf ins Tal. Zuerst komme ich auf die Nördingerhütte, dann beginnt der steile Steig hinunter nach Seefeld.

Eine echte Innsbrucker Spur ist das, steil, steiler, am steilsten.

Auf dem Weg liegt eine Guffel, da muss ich natürlich rein schauen.

Die Färbung des Waldes ist wunderschön, mir geht das Herz auf.

Irgendwann stehe ich auf einer vermeintlichen Halde.

Nach kurzer Nachschau sehe ich, dass ich richtig liege. Die Bergbauspuren sind noch gut sichtbar. Na, der Kurs bei Peter Gstrein hat doch was gebracht.

Nun wird der Weg immer sanfter, bald geht er über in einen Forstweg. Vorbei an der Reither Alm gehe ich wieder Richtung Rosshütte und dann weiter ins Tal. Bald schon erreiche ich den Ausgangspunkt, den Bahnhof von Seefeld.

Geschwind hole ich mir noch eine Dose Bier für die Zugfahrt, eine Hütteneinkehr ist sich leider nicht ausgegangen.

Die Zugfahrt ist kurzweilig, zwei Rentner lassen das 20e Jahrhunders Revue passieren. So lustig…

So geht ein wunderschöner Wandertag um, mit vielen Eindrücken und einem klaren Kopf. So soll es sein…

Tourendaten
Gesamtlänge: 17,93 km
Gesamtdauer: 6:50
Höhenmeter: 1.622 m

Route

171015 Um den Wildsee (Seefeld)

Das wunderschöne Herbstwetter muss man ausnutzen, soviel steht fest. Und da es auf dem Weg nach Reutte liegt, beschließen wir mit Oma eine Wanderung in Seefeld zu machen.

Wir wandern um den Wildsee, der direkt neben der Ortschaft liegt. Wir sind nicht die Einzigen, die diesen Einfall hatten, soviel steht fest.

Trotzdem ist es einfach nur schön und gemütlich, um den See herumzuwandern. Ein paar Geocaches liegen für mich auch auf dem Weg, das macht die Sache zusätzlich spannend.

Unterwegs sehen wir fast zahme Eichhörnchen, denen wir eine Weile zusehen, fangen läßt sich aber dann doch keines…

Ein Stückchen weiter können wir noch ein paar Meisen füttern, die so zahm sind, dass sie sogar auf die Hände der Kinder fliegen. Ein tolles Erlebnis.

Im Hintergrund lacht immer wieder die Reitherspitze zu uns herunter. Das wäre auch mal ein schönes Ziel für mich.

Nach der Wanderung spielen wir noch eine Runde Minigolf, Letu stellt sich als richtiges Talent heraus.

Und zu guter Letzt genießen wir noch eine Erfrischung im nahe gelegenen Gasthaus. Für jeden war was dabei, an diesem perfekten Herbsttag.

Tourendaten
Gesamtlänge: 4,75 km
Gesamtdauer: 3:30 h
Höhenmeter: 233 m

Route

170908 GC Eulenwiesen

Schönes Wetter soll man nutzen, heißt ein Motto, das ich gerne befolgt. Daher beschließe ich, die Kinder sind ausgeflogen, den alternativen Weg zu den Eulenwiesen bei Gleins zu bestreiten und mir die besagte gute Aussicht ins Wipptal zu gönnen.
Die Fahrt nach Gleins ist immer ein wenig schräg, da zwar oben am Berg ein Gasthaus lockt, aber der Weg dorthin mit einem Fahrverbot belegt ist.

Dennoch kommen mir Oberösterreicher, Deutsche und ein paar Einheimische mit dem Auto entgegen. Also kann das mit dem Fahrverbot wohl doch nicht so streng genommen werden. Das Auto stelle ich beim Gasthaus, bzw. beim Wandererparkplatz ab, einer der Wenigen im Umkreis von Innsbruck, bei dem man noch nicht zahlen muss.
Dann gehe ich los, nicht den Standartweg zu den Eulenwiesen, sondern eben eine Alternative.

Zuerst sammle ich die Geocaches des „Gleinser Trampelpfades“ ein, dann geht’s weiter mit dem „Alternativen Weg zu den Eulenwiesen“.

Die Dosen kann ich alle ohne Probleme einsammeln, manch eine ist schön im Wald versteckt.
Irgendwann leuchtet mir was Gelbes ins Auge, bei näherem Hinschauen stelle ich fest, dass es sich um Eierschwammerln handelt. Es sind nicht viele, aber die müssen fast mit. Also bastle ich mir aus einem Buff (Kopftuch) einen Schwammerlsack und los geht das Klauben.

So richtig viele finde ich erst nicht, doch dann „poppen“ immer mehr gelbe Köpfe aus dem Moos. Das wird ja noch eine richtig fette Beute. Drei Steinpilze erhöhen meine Freude am Fund. Nachdem ich ein schönes Abendmahl zusammen habe, beschließe ich, den Rest stehen zu lassen… es gibt ja mehr Sammler.

Schon bald stehe ich dann am Gipfel meiner Wanderung, in der Nähe des Eulenstadels. Dort kann ich noch den „Bonus“ zur Eulenwiesenrunde einsammeln, nachdem ich ein paar Fragen in der näheren Umgebung gesucht und das Rätsel gelöst habe.

Der Rückweg geht über für mich bekannte Wege zurück zum „Gleinser Hof“, wo mein Auto steht.

Die Flur- und Wegeschäden durch den letzten Regen sind überall sichtbar, hier hat es wohl auch gut gewütet.

Eine schöne Wanderung, über die Eulenwiesen, die ich jedem nur empfehlen kann. Ohne Geocachen ist man da recht schnell durch, auch für Kinder ist die Runde sehr gut machbar.

Bei schönem Wetter würde ich auch ein Picknick anbieten.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtlänge: 8,67 km
Höhenmeter: 512 m

170716 GC Der Weg des Adlers II (2.796m)

Seit längerer Zeit wollte ich schon den zweiten Teil des "Weg des Adlers" fertig machen. Hierbei handelt es sich um einen so genannten power Trail, bei dem in kurzer Folge mehrere Geocaches ausgelegt sind. Die gesamte Runde beinhaltet circa 150 Geocache, wobei ich schon einen Teil eingesammelt habe.
Die zweite Motivation für diese Runde sind die so genannten "Seven TuXer Summits", die hier auf dem Weg liegen.
Lucy bringt mich in der Früh zum Parkplatz Volderwildbach.

Von dort starte ich alleine durch das wunderschöne Voldertal Richtung Naviser Jöchl. Schon bald habe ich die ersten Dosen gefunden und gelogged.

Immer leicht aufwärts geht die Forststraße an einem kleinen Dörflein vorbei und am Voldertaler Bergsturz.

Am Ende der Forststraße liegt eine größere Alm, von dort geht ein Steig Richtung Naviser Jöchl.

Hier mache ich meine erste Pause, und packe meine Brotzeit aus. Der Ausblick durch das Voldertal hinaus ins Inntal ist wunderschön, und die Wolken vom Vormittag haben sich auch schon fast verzogen.

Lange bleibe ich nicht sitzen, denn mein Weg ist noch lang. Zuerst besteige ich das Naviser Jöchl.

Dort treffe ich eine Vorarlbergerin, mit der ich mich unterhalten. Während sie auf die Naviser Sonnenspitze steigt, zweigt mein Weg nach rechts in Richtung Grafmartspitze (2.720m), die ich nach einer kurzer Kraxelei erreiche.

Von mir errechnet sich nun ein Stück des weiteren Weges. Da habe ich ja noch was vor…

Überraschend wenige Leute sind auf diesem Pfad unterwegs. Eine Gruppe Schüler begegnet mir, ansonsten weit und breit keine Menschen Seele. Und was noch auffällt, man hört kaum Zivilisationslärm.

Den nächsten Gipfel, denn ich erreiche ist die Grünbergspitze (2.790m). Zwar nur marginal höher, musste ich doch über 150m absteigen und dann wieder aufsteigen. Das klingt nicht viel, aber über den Tag verteilt summiert es sich doch.

Weiter geht es über Stock und Stein, und brüchiges Gelände zum Rosenjoch (2.796m). Damit habe ich den höchsten Punkt meiner heutigen Wanderung erreicht. Die Aussicht ist phänomenal ich setz mich ein wenig hin und genieße den Rundumblick.

Obwohl ich den höchsten Punkt erreicht habe, habe ich noch einiges an Wegstrecke zu meistern. Bis zum Glungezer Bin ich noch eine Weile beschäftigt.

In der Nähe des Tool für Jochens entdecke ich eine für mich geologische Sensation. Versteinerte Bäume. Natürlich bin ich da nicht ganz selber drauf gekommen, ein Earthcache verweist auf diese interessante Stelle.

Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass ich es zur letzten Talfahrt wohl nicht mehr ganz schaffen werde. Daher stelle ich mich schon mental auf einen langen Abstieg vor.

In diesem Abschnitt der Bergtour ist es gar nicht so einfach, den Weg zu finden. Obwohl die Markierungen alle 5m angebracht sind versteige ich mich immer wieder und muss die rot-weiß-roten Markierungen wieder suchen. Auch das kostet Zeit…

Bald reiche ich mit der Gamslahnerspitze (2.681m) zwar nicht die höchste, aber in meinen Augen anspruchsvollsten Spitze. Von hier habe ich einen wunderschönen Ausblick auf das Arztal und den Patscher Kofel.

Daheim ist gar nicht mehr so weit weg denke ich mir, doch eine Weile soll es schon noch dauern. Immerhin, den nächsten Gipfel, denn ich erreiche, wird auch schon der Glungezer sein.

Der Weg wird wieder lieblicher, fast schon einfach würde ich sagen. Vor den Glungezer wird der Weg noch mal ein wenig schwieriger, dann stehe ich auf dem Gipfel, der auch dem Skigebiet den Namen gibt.

Ab hier befinde ich mich wieder auf bekanntem Territorium. Auf dem Glungezer war ich schon öfters. Unter mir erblicke ich den Schartenkogel, auf den ich öfters mit Alfons eine kurze Skitour machen.

Den Steig zur Tulfeinalm gehe ich sehr rasch, den nun wird es schön langsam kühler. Egal ob ich den Lift erreiche oder nicht, der fährt schon seit Stunden nicht mehr. Also werde ich wohl oder übel ins Tal zu Fuß gehen müssen. Es gibt Schlimmeres, denke ich mir…

Der kürzester Weg führt an der Lifttrasse hinunter ins Tal. Nicht immer ganz einfach zu gehen, da die Piste teils sehr steil ist, aber doch feiner, als der Forststraße zu folgen. Mit halbwegs durchmassiert den Beinen erreiche ich endlich das Tal. Ich gehe schnurstracks in die Larchhüttn und bestell mir ein Bier. Das habe ich mir heute verdient.

Das war wohl heute eine der längsten Touren, die ich bis jetzt unternommen habe. Mir geht es relativ gut, schauen wir mal wie das morgen ausschaut…

Touren Daten
Gesamtdauer: 12 Stunden
Gesamtlänge: 32 km
Höhenmeter: 2.351 m / 2.503 m
Geocaches: 92 Stück

170618 Zirbenweg + Viggarspitze (2.304m)

Ein aktives Wochenende geht dem Ende zu. Heute haben wir noch zusammen mit Gale den Zirbenweg beschritten.

In der Früh holen wir Gale beim Lanser See ab und fahren zur Patscherkofelbahn. Dort steht schon eine Truppe beim Schalter und warten auf das Ticket. Da nur Sara, Letu und ich das Freizeitticket besitzen, müssen auch wir anstehen. Lucy und Gale brauchen ein Ticket.

Der Engpass beim Anstehen zur Gondel wird wohl in Zukunft mit der neuen Bahn Geschichte sein. Wir warten aber eben doch nicht so lange, bald geht es mit der Altehrwürdigen hinauf zum Schutzhaus.

Das Eingangstor zum Zirbenweg ist immer wieder schön, der Weg entlang der schönen Alpenrosen noch schöner.

Wir wandern bis zum Abzweig zur Viggarspitze gemeinsam, dann trennen sich unsere Wege. Letu und ich wollen noch die Viggarspitze mitnehmen, der Gale, Lucy und Sara laufen den originalen Zirbenweg entlang. Auf der Tulfer Alm wollen wir uns wieder treffen.

Von der Abzweigung geht es gleich mal ein paar Höhenmeter hinauf, die Letu super bewältigt. Dann müssen wir ein paar Stufen bewältigen, und schon stehen wir auf dem Sattel zur Viggarspitze.

Wir nehmen den direkten Weg der Viggartrophy hinauf zum Gipfel, und nach kurzer Zeit stehen wir auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Endlich sind wir mal auf einem der zwei Aldranser Gipfel…

Nur eine kurze Rast gönnen wir uns, denn wir müssen weiter zur Tulfer Alm. Der Abstieg führt uns vorbei an der Neunerspitze, die wir heute auslassen. Die schöne Erhöhung werden wir aber bald mal angehen.

Durch einen Latschen- bzw. Zuntergrütel müssen wir hinuntersteigen, Richtung Steig. Letu meint immer wieder: „Papa, wie unendlich weit sind die Latschen noch?“. Doch alles hat irgendwann sein Ende, schlußendlich stehen wir weider auf dem Zirbenweg.

Nun geht es in feinem Auf und Ab hinüber zur Tulfer Alm. Zwei Geocaches haben wir auf dem Weg zur Alm noch auf dem Programm. Dann endlich sehen wir unser Ziel.

Dort werden wir schon erwartet, Lucy besorgt uns schon was zu essen und trinken, denn die Schlange vor der Aussabe ist lang wie eine … äh, Anaconda.

Wir genießen die Sonne, trinken Bier und genießen die Aussicht. Leider müssen wir uns irgendwann von der schönen Umgebung verabschieden und wieder ins Tal. Wie mit Letu vor Kurzem geht es wieder zuerst mit der lustigen 1er-Sesselbahn, ab Halsmarter mit dem 2er Sessellift ins Tal.

Der Bus, der uns zurück zur Patscherkofel-Talstation bringt, kommt erst in 45min., daher trinken wir einen Absacker in der Larchnhittn. Da ich dort noch nie drinnen war, wollte ich mir das eh mal anschauen. Ein netter Platz zum Warten.

Den Abend beschließen wir im Gasthaus Walzl, das speziell für Kinder eine gute Wahl ist. Das Essen schmeckt wieder einmal super, und die Kinder sind gut aufgehoben, auf dem Spielplatz und in der Spielecke.

Ein gelungener Tag und ein gelungenes Wochenende, würde ich sagen. Das Wetter hat auch toll mitgespielt. Mehr kann man nicht verlangen.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 3:30 h
Gesamtlänge: 9,06 km
Höhenmeter: 564 m

170423 Wanderung Maria Larch

Maria Larch steht bei mir schon länger an, denn einmal bin ich dort im Winter gewesen und war sehr beeindruckt von der Landschaft.
Leider war damals zuviel Schnee gewesen, darum bin ich dieses Mal ohne Schnee, dafür mit Letu unterwegs.


Wir starten direkt bei Maria Larch los und gehen am Bächlein entlang das Tal hinaus, soweit es uns eben gefällt. 


Unterwegs bleiben wir immer wieder stehen und genießen die Natur und die Blumen…


Auch die Marterlen und Gedenkbilder, die wir immer wieder auf dem Weg sehen, sind schön anzuschauen und laden zum Verweilen ein.


Eine schöne Sache, so ein Vater-Sohn-Ausflug…


Tourendaten:
Gesamtdistanz 5,16 km
Gesamtdauer 1:30 h

161229 Von Schwaz nach Brixlegg

Da der Schnee immer noch ausständig ist, habe ich heute beschlossen, das Radl nochmals zu aktivierien und eine Runde auf dem Inntalradweg zu fahren. Motivation sind die vielen Geocaches, die dort noch auf ihre Entdeckung durch meine Wenigkeit harren.

Ich fahre mit dem Auto bis Schwaz Bahnhof, wobei ich schon dort feststellen muß, daß es keinen „echten“ Bahnhofsparkplatz gibt. Beim Hofer ganz in der Nähe finde ich dann doch ein Plätzchen, das mein Auto beherrbergt.

Die ersten zwei Caches hole ich mir gleich am Bahnhof, doch oh weh, ich stelle fest, daß ich an meinem GPS Gerät gleich etwas falsches gedrückt habe… meine Einstellungen sind weg, und auf die Schnelle bringe ich diese nicht wieder zurück :(.

Nichts desto trotz finde ich einen Weg, doch noch die Caches anzuzeigen, daher geht die Runde los. Es ist bitter kalt, aber da ich gut eingepackt bin, ist es „aushaltbar“.

Immer am Inn entlang bleibe ich ca. alle 300m stehen, um eine Dose zu suchen. Zum Glück sind diese Schätze leicht versteckt, daher kann ich diese immer sehr schnell finden. Trotzdem vergeht relativ viel Zeit, stehenbleiben, suchen, loggen und weiterfahren… bis in ca. 300m das Spiel von Neuem beginnt.

Langsam ernährt sich das Eichhörnchen, für die Strecke von Schwaz nach Brixlegg brauche ich immerhin 3,5h, die Strecke beträgt nur 20,55km. Dafür finde ich auf dem Weg 63 Geocaches… das ist auch nicht schlecht.

In Brixlegg nehme ich dann den Zug retour nach Schwaz, wo mein braves Auto auf mich wartet. Kalt war die Tour, aber auch schön. Besonders, wenn man auf der Sonnenseite ist… 😀

Tourendaten
Gesamtlänge: 20,55 km
Gesamtdauer: 3,5 h
Höhenmeter 120 m

161217 Drei-Seen-Runde

Endlich mal komme ich dazu, mit meinem Kollegen André eine Runde zu machen. Schon öfter haben wir was überlegt, heute solle es soweit sein. Wir haben beschlossen, in Seefeld die „Drei-Seen-Runde“ zu machen, über den Wildmoos-, Lotter- und Möserersee.

Ich bin schon früh auf und gönne mir ein Frühstück in der Bäckerei.

Um 8 Uhr treffen wir uns am Bahnhof, noch rasch holen wir eine Wegzehrung beim MPreis, dann setzen wir uns in den Zug hinauf nach Seefeld. Vom Bahnhof aus gehen wir über den Christkindlmarkt in Richtung „Camping Alpin“.

Dort nehmen wir den Weg zur „Triendlsäge“. Auf dem Weg sammle ich fleißig Geocaches ein, dieser Weg ist gespickt mit den „Holz-Stein-Wasser“-Dosen. Rasch kann ich einige Dosen finden.

Ein Stück müssen wir neben der Straße gehen, dann zweigen wir wieder ab in den Wald, ein Stück geht es aufwärts, durch das Fludertal Richtung Wildmoosalm.

Dort beim kleinen Teich, der mittlerweile fast ausgetrocknet ist, machen wir Mittagspause in der Sonne. Richtig fein… und die Brotzeit schmeckt wunderbar!

Die Temperaturen sind jedoch trotz Sonnenschein kühl, daher machen wir uns bald wieder auf, die zweite Cacherunde „Lovewalk“ zu machen. Wir kommen am nun ausgetrockneten Wildmoossee vorbei.

Dieser See, und auch der Lottensee sind aperiodische Seen, die nur zu bestimmte Zeiten, gebunden an den Füllgrad der unterhalb liegenden Karsthöhlen „erscheinen“. Ein nicht vorherseebares Naturwunder, das nur alle paar Jahre beobachtet werden kann.

Da dieser Teil der Wanderung im Schatten liegt, machen wir uns bald auf zum nächsten See, dem Lottensee. Dazwischen bewundern wir die Golfanlage Seefeld-Wildmoos und das gigantische, aber alles andere als schöne „Hotel Interalpin“, im Hintergrund die „Munde“

Nun sind wir wieder ein wenig in der Sonne und es ist gleich ein wenig gemütlicher. Der dritte See im Bunde ist der Möserersee, ein Produkt eines sogenannten Toteislochs. Das ist ein von einem Gletscher abgebrochenes Stück Eis, das von Moränengeroll überdeckt wurde. Dieses Eis ist dann sehr langsam abgeschmolzen und in dem entstandenen Loch ist dann der Möserersee entstanden.

Wieder durch den Wald erreichen wir in leichtem Auf- und Ab dann Seefeld. Ein ernüchterner Anblick sind die beschneiten Pisten inmitten vom Grün, da heuer der Naturschnee noch auf sich warten läßt. Trotzdem sind genug Wintersportler am Weg, auch eine Langlaufloipe aus Kunstschnee breitet sich vor uns aus. Die Piefkesage läßt grüßen…

Da unser Zug erst in einer Dreiviertelstunde fährt, kehren wir noch am Christkindlmarkt ein und gönnen uns einen heißen Honigmet. Wunderbar. So läßt sich die Wanderung sehr gut abschließen.

Tourendaten
Gesamtdistanz: 20,07 km
Gesamtdauer: 6:00 h
Höhenmeter: 651 m