Archiv der Kategorie: Geocachen

161010 Sistranser Alm (1.609m)

Heute am Abend zieht es mich nochmals auf den Berg. Ich beschließe, vom Parkplatz in Sistrans auf die Sistranser Alm zu gehen. Beim Rauffahren fallen schon ein paar Regentropfen, aber zum Glück so wenig, daß es mich von meinem Plan nich abbringen kann.
Die Taschenlampe ist heute schon notwendig, denn im Wald ist es nicht gerade hell. Trotzdem kommt mir schon nach ein paar Metern eine Joggerin ohne Licht entgegen. Ich lasse die Lampe trotzdem an.

Das erste Stück gehe ich noch auf der Forststraße, dann zweigt der Steig ab, hinauf zur Alm. Ein schöner Weg, der auch sehr gut in der Nacht gemacht werden kann. Nach 55 Minuten erreiche ich auch schon die Alm.

Ich mache eine kurze Pause, aber da es leicht zu Graupeln begonnen hat, bleibe ich nicht lange. Kalt ist es auch und ich gscheit verschwitzt. Also schnell wieder runter ins Tal.
Direkt unter der Alm kann ich mir noch einen Geocache, die Sistranser Alm sichern, gefunden ist die Dose rasch. Dann gehts schnell zurück in die Zivilisation :D.
Nach 45 Minuten bin ich auch schon wieder beim Auto und rasch zu Hause. Das war gerade das Richtige für den Abend.

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:40 h
Gesamtstrecke: 8,7 km
Höhenmeter: 801 m

160924 Der Weg des Adlers (Teil 1)

Heute steht „Der Weg des Adlers, Teil 1“ auf dem Programm, eine Power-Geocachingrunde auf den Glungezer. Ich starte schon früh, denn heute in der Nacht hat mich ein Mosquito zur Weisglut getrieben. In der Früh habe ich es nicht mehr ausgehalten, also raus aus dem Bett und zum Start meiner Runde.

Mit dem Auto fahre ich nach Volderwildbach, dort am großen Parkplatz lasse ich das Auto stehen. Doch welch ein Schreck, hier muß man zahlen. Gestern noch hatte ich das im Internet gecheckt, freier Parkplatz war angesagt… wie ungut. Ein Blick in meine Geldtasche zeigt mir, daß Münzen (wie auch anderes verwertbares Papier) Mangelware ist… zum Glück sehe ich eine Bäuerin, die ich nach den Tatsachen frage. Ihre Antwort läßt mir einen Stein vom Herzen fallen: „Des koschtet nix… auf dem Parkplatz kanscht schun parken“.

Da heute das Geocachen im Vordergrund steht, starte ich vom Parkplatz gleich zum ersten Cache, der nur ein paar Meter entfernt ist. Die Dose ist schnell ausgemacht, und ich kann mich verewigen.

Über Windegg, Neue Gufel, die Schipiste erreiche ich bald schon die Tulfeinalm. Alle 300m ist ein Cache versteckt.

Obwohl die Dosen fair versteckt sind, vergeht doch ganz nett Zeit. Diese muß ich durch schnelleres Gehen zwischen den Caches wettmachen :).

In der Nähe der Tulfeinalm mache ich eine Pause, dann gehts weiter, zuerst Richtung Schartenkogellift und anschließend hinauf zur Glungezerhütte.

Die Hütte lasse ich links liegen und mache mich zum Tagesziel, der Sonnenspitze (2.639m) auf. Dort lasse ich mich zuer verdienten Gipfelrast nieder und vertilge meine Brotzeit.

Auf dem Runterweg nehme ich noch ein paar Extradosen mit, auf dem Schartenkogel (2.311m) pausiere ich nochmals kurz, dann gehe ich den wunderschönen Schartenkogelsteig hinunter bis zum Einser-Sessellift der Glungezerbahn.

Da ich glücklicher Besitzer des Freizeittickets bin, gönne ich mir den Luxus einer lustigen Talfahrt im warscheinlich letzten 1er Sessellift von Tirol.

Bei Halsmarter muß ich dann wieder abzweigen, denn das Auto steht ja im Voldertal, und der Lift fährt nach Tulfes. Pech aber auch, so muß ich den zweiten Teil mit dem Lift auslassen und wieder per Pedes weitermachen.

Dies stellt sich als glückliche Fügung heraus, denn das Voldertal und der Weg dorthin ist wirklich schön. Über den Hoch- und Niederleger der Stiftsalm erreiche ich zufrieden wieder meinen Ausgangspunkt und das Auto.

Tourendaten
Gesamtlänge: 25,7 km
Gesamtdauer: 8:00 h
Höhenmeter: 1.903 m

Karte

160820 Hechenbergrunde, Kirchbergköpfl (1.943m)

Schon länger schaue ich immer wieder beim Schlafzimmerfenster hinaus, in Richtung Hechenberg. Und immer wieder „gluschtet“ mich die Runde über das Hechenbergl, ein längst vergessener Steig, der westlich der Kranebitter Klamm, durch die extrem steile Wand des Hechenbergs zieht. Gerade gestern am Patscherkofel dachte ich noch dran…

Spontan machen Alfons und ich aus, heute diese Tour zu machen. Wir starten um 6:45 in Aldrans, fahren mit dem Auto bis nach Kranebitten und suchen uns dort einen legalen Parkplatz für das Auto… gar nicht so einfach.

Die ersten Meter gehen wir den Klammsteig entlang, dann zweigen wir auf den Schleifwandsteig ab. Dieser zieht stehtig in Serpentinen hinauf in die Wand. Die Ausblicke auf Innsbruck werden mit jeder Kehre spektakulärer, der Flughafenlärm leider auch…

Dann zweigt ein unscheinbarer Weg ab, mit dem Hinweis, „HECHENBERG, NUR FÜR GEÜBTE“.

Das ist unser Weg, den wir begehen wollen. Zuerst geht der Weg zwar schmal, aber in nicht allzu anstrengender Steigung in Kehren weiter, doch dann steilt der Weg immer mehr auf.

Seilversicherungen sind vorhanden, aber diese schauen nicht immer sehr vertrauenserweckend aus. Trotzdem verwende ich diese gerne, auch wenn es nur für die „Moral“ ist.

Mittlerweile ist der Weg sehr ausgesetzt, einen falschen Tritt darf man sich hier nicht leisten. Die Seilsicherungen helfen nur bedingt, aber der Untergrund ist trocken und bei entsprechender Vorsicht ist das Steigen gar kein Problem.

Bald erreichen wir das Hechenbergl (1.757m), einen kleinen Boden, der mit dem eigentlichen Hechenberg über ein breites Grat verbunden ist.


Von diesem kleinen Vorgipfel steigen wir weiter auf, bis wir endlich das Kreuz vom Hechenberg (1.912m), in manchen Karten auch als Rauhenkopf benannt, erreichen.

Hier gönnen wir uns einen kleinen Snack und schauen uns um. Das Wetter scheint zu halten, und nur im Unterland ist es diesig.

Nächste Station ist das Kirchbergköpfl (1.943), der auch mit einem kleinen Gipfelkreuz verziert ist.

Hier machen wir eine längere Pause, genießen die Aussicht und bewundern die umgebenden Bergriesen, in Namen: Kleiner und Großer Solstein, Hohe Warte, Brandjochspitze, weit im Westen sehen wir die Zugspitze mit dem unmöglichen Gipfelaufbau, im Süden schauen die Stubaier Gletscher zu uns, vorgelagert die Nockspitze und die Kalkkögel… ach wie schön haben wir es doch!

Langsam, leider auf die Uhr schauen müssend, machen wir uns zur Neuen Magdeburger Hütte auf, die wir auf einem sehr guten Pfad auch bald erreichen. Der Wind hat aufgefrischt, aber wir beschließen trotzdem, hier noch eine Kleinigkeit zu essen.

Wir sitzen zwar gemütlich, aber weder sind die Wirtsleute freundlich noch ist das Essen besonders gut… und zu guter Letzt ist der Preis auch noch gesalzen. Na, das wird uns wohl ein Weilchen im Gedächnis bleiben.

Nun kommt der zweite Teil unserer Wandung, zuerst über den Krummen Steig bis zu Nassen Wand. Dieser Teil vor der Nassen Wand ist sehr anregend, denn wunderschön geht der Steig unter den Felswänden der Solsteine hindurch.

Bei der Nassen Wand zweigen wir über eine Schotterreise hinab ins Bachbett der Kranebitter Klamm und und wandern den alten Weg durch die Klamm hindurch.

Nach dem Zustand der eingebauten Hilfen dürfte dieser Steig wohl kein „High-Priority-Project“ der zuständigen Sektion sein.

Trotzdem sind alle Sicherungen noch in gutem Zustand, hier muss man sich keine Gedanken machen.
Kurz vor dem Ausgang der Klamm passiert mir noch ein Unglück: Da es in der Klamm doch sonnenlos war, hatte ich die Sonnenbrille leger in den Ausschnitt meines T-Shirts gesteckt. Eine falsche Bewegung war’s, dann war auch die Brille weg. Auch mein Versuch, mittels Stecken die Brille im strömenden Wasser zu „fangen“ schlägt fehlt. Ich sehe nur noch, wie das gute Teil über einen kleinen Katerakt hinunterfällt…

Ohweh, was mache ich nun. Ich springe zum kleinen Becken und suche mit meinen Händen alles im tiefen Becken ab, frustriert will ich schon aufgeben, als mich Alfons nochmals ermuntert, zu suchen. Und siehe da, an einem Stein finde ich doch noch unter Wasser das gute Teil, ohne Schrammen, zumindest auf den ersten Blick.

Schnell verschwindet die Brille im Rucksack, nochmals kommt mir diese heute nicht aus.

Dann ist auch schon das Ende der Klamm und das Auto erreicht. Wieder einmal konnte ich mit Alfons eine wunderschöne Tour in unseren heißgeliebten Tiroler Bergen unternehmen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:10 h
Gesamtdistanz: 12,16 km
Höhenmeter: 1.390 m

160626 Eulenwiesen

Ein bisschen ein Kreuz ist es schon mit dem Wetter… manchmal ist das Wetter einfach wunderbar, und ich habe keine Zeit, irgendwas zu machen. Und wenn ich dann die Zeit hätte… naja, dann ist es ebenso wie heute.

Aber ich will nicht jammern, ich habe ja gute Kleidung für alle Lebenslagen, also raus in die Natur, es wird halt kein hoher Gipfel, sondern eine gemütliche Rundwanderung in Gleins. Wer sich fragt, wo Gleins ist, über Schöneberg im Wipptal.

Ich bin heute untypisch spät aufgestanden, aber da ich ja nicht so viel vorhabe, sollte das schon OK sein. Auf der Bundesstraße fahre ich bis Schönberg, dann weiter auf einer Straße mit „Fahrverbotsgebot“ hinauf zum Gleinser Hof. Dort stelle ich mein Gefährt ab, schalte mein GPS ein und stelle fest, die Batterien sind fast leer. Na, kein Problem, rein mit den Akkus… doch o Schreck, die sind ja komplett leer. Obwohl ich diese gerade aufgeladen habe… scheinen wohl defekt zu sein, nach 15 Jahren :D. Na gut, da ich einige GC (Geocaches) im Programm habe, muß ich wohl auf mein Smartphone zurückgreifen. Das geht auch sehr gut.

Also marschiere ich los, zuerst auf Schotterstraßen. Der Pfad zieht ganz gemächlich den Wald hinauf, ich finde einige GCs auf dem Weg, heute schein mein „Blick“ zu funktionieren.

Bald erreiche ich den Naturschauplatz Eulenwiesen, eine märchenhafte Wiesenlandschaft mit vielen uralten Lärchen dazwischen.

Sehr schön hergerichtet durch den Tourismusverband Stuibaital. Bei schönem Wetter muß ein Picknick hier richtig gut schmecken…

Der Nebel zieht immer wieder zwischen den Bäumen hindurch und taucht die Landschaft in ein mystisches Licht. Es schaut immer wieder nach Regen aus, doch es bleibt trocken. Wunderschön ist es hier, zum Glück bin ich hier heute her.

Mit den Mähdern habe ich den höchsten Punkt meiner Wanderung erreicht, bald geht es wieder bergab, vorbei an schönen Städeln und Lärchen. So wandere ich eine Weile, genieße die Stille, denn heute sind fast keine Leute am Weg und erreiche so das Ende der Eulenwiesenwanderung.

Am Forstweg entlang gehe ich zurück zum Gleinser Hof, wo ich mir einen Kaffee und ein Ziachkiachl mit Preiselbeer gönne.

Just in dem Moment, als ich zum Auto am Parkplatz gehe, fängt es an zu regnen… das nenne ich mal perfektes Timing.

Eine sehr schöne Wanderung, angenehm, und auch mit Kindern sehr gut machbar. Ich kanns jedem empfehlen.

Tourendaten
Gesamtlänge: 7,40 km
Gesamtdauer: 2:15 h
Höhenmeter: 265 m

160618 Wanderung in Lans

Was macht man, wenn das Wetter einfach nicht besser werden will? Genau, man zieht sich die Regenjacke an und macht eine Wanderung, wenn auch nur kurz. Die Temperaturen sind ja nicht ungut, daher macht das Ganze eigentlich auch noch richtig Spaß.

Um die Laune zu heben, habe ich mir eine kurze Runde mit ein paar Geocaches ausgesucht, und siehe da, ich konnte auf meiner Karte auch wirklich ein paar Flecken befüllen.

Aber fangen wir von vorne an: Zuerst fuhr ich nach Lans, wo ich das Auto neben der Straße abstelle und dann auf einem Forstweg hinauf zum Wald gehe. Gleich am Anfang meiner Runde finde ich auch schon den ersten Cache, wirklich gut getarnt am „Oachkatzl-Brunnen„. Da suchte ich auch eine ganze Weile, nebenbei kommen auch noch Wanderer und Mountainbiker vorbei, alle tendenziell am Weg nach Hause. Gerade als ich die Dose in Händen halte, fängt es an zu regnen an. Es ist erst ganz am Anfang, aber so ein wenig Wasser macht mir nichts aus…

Also gehe ich weiter den Pfad hinauf, bis ich zur nächsten Dose komme, dem „Perchegg-Blick„. Diesen Cache kann ich auf Anhieb finden, und schon geht es weiter auf der Forststraße. Leider wird der Weg ab hier immer schlechter, denn scheinbar wird die Forststraße gerade hergerichtet und ich wühle mich durch Schlamm weiter Bergan. Dementsprechend kann ich die dritte geplante Dose heute nicht heben, diese ist den Bauarbeiten zum Opfer gefallen. Aber hierher komme ich gerne nochmals…

Der Pfad zweigt ab, nun geht es ein wenig gerade auf einem malerischen Pfad zum nächsten Cache. An einer Bachüberquerung werde ich fündig, und kann noch die „Steinerne Stiege“ loggen. Beeindruckt bleibe ich einige Augenblicke hier stehen und genieße die Ruhe und die schöne Stimmung.

Dann mache ich mich wieder bergab, zuerst noch durch den Wald, bald wieder erreiche ich eine Forststraße, die mich zum Starthaus der Bobbahn in Igls bringt. Hier finde ich das „Starthaus 1976“ an einer wahrlich klassischen Versteckstelle. Juhu…

Nun folge ich teilweise dem Verlauf der Bobbahn wieder hinunter. Beeindruckend, wenn man sich vorstellt, daß hier die Spitzensportler im Winter im Eiskanal hinuntersausen. Das muß man sich erst einmal trauen…

Doch nicht nur die Elite läßt es hier krachen, auch die WOK Weltmeisterschaften wurden hier 2011 ausgetragen. Und sozusagen, der Name ist Programm, finde ich noch den „MotherWOKer“ an einem Ast hängen…

Damit ist meine Runde auch schon fast wieder vorbei, ich passiere noch das Pfadfinderzentrum Tirol, mit Zeltplatz und Selbstversorgerhaus und dann stehe ich schon wieder am Olex. Der Regen hat mittlerweile auch wieder aufgehört und ich kann mir die Regenjacke ausziehen und im leichteren Gewand weiterwandern.

An der Straße entlang muß ich den Einzigen nicht so schönen Teil dieser Wanderung absolvieren, doch schon bald biege ich wieder auf einen Feldweg ein. Eine Gruppe junger E-Biker zieht johlend am mir vorbei, da kann ich nur den Kopf schütteln… 😀

Ich erreiche bald darauf nach einer schönen Strecke durch den Wald, vorbei an ein paar Waldkühen, wieder den Oachkatzl-Brunnen und gehe über das wunderschöne Feld mit einer herrlichen Aussicht zum Auto.

Das war zwar keine große Herausforderung, aber eine wunderschöne Wanderung, auch bei Nicht-Sonnenschein empfehlenswert.

Tourendaten
Gesamtlänge: 5.14 km
Dauer: 1:40 h
Höhenmeter: 237 m

160505 Weissensteiner´scher Aktivtag

Der Tag startet super mit einem deftigen Frühstück, bei dem wir den weiteren Tagesverlauf besprechen. Heute machen wir was im Familienverbund, daher darf auch jeder einen Vorschlag machen. Sara startet mit dem Vorschlag, Klettern zu gehen. Das wird vom „Gremium“ gut angenommen.

Wir fahren, das Wetter ist ja wunderbar, zur Arzbergklamm und versuchen ein paar einfache „Moves“.

Besonder Letu kann nicht genug bekommen vom Klettern, Sara beschäftigt sich derweilen mit einem Minilagerfeuer, das aber eben so schnell erloschen ist, wie es hochgebrant ist. Typischer Fall von Holzmangel…

Die Arzbergklamm ist gerade für Beginner ein wunderbarer Klettergarten, gegen 12 Uhr strömen dann auch immer mehr Leute in die Klamm.
Wir bleiben bis zum frühen Nachmittag, dann brechen wir unsere „Zelte“ ab, und machen uns auf zur nächsten Aktivität, zum Schachtelwirt. Als die Kinder das M-Wort hören, ist Jubel angesagt. Das flotte Essen lassen wir uns munden, dann gehts vorerst nach Hause zurück.

Sara trifft sich mit einer Freundin beim Reitstall. Dort darf sie sogar ein wenig reiten, voller Stolz wird sie mir das später beim Abendessen erzählen…
Derweilen sind Letu und ich mit dem Fahrrad unterwegs.

Wir fahren zuerst mit dem Auto nach Hall in Tirol, beim Gasthaus Badl stellen wir das Fahrzeug ab und radeln am Innradweg gen Osten.

Wir fahren bis nach Wattens, dann drehen wir wieder um. Schön, wenn es nicht permanten auf und ab geht. Und ein paar Geocaches finde ich auch noch am Weg. Dann sind wir im Bezug auf Aktivitäten doch heute ziemlich komplett.

Ein wunderbarer Tag heute, und wir können aus Überzeugung sagen, wir haben den Tag genutzt.

Tourendaten Fahrrad
Gesamtlänge: 15,11km
Gesamtdauer: 1:10h
Höhenmeter: 70m

160424 GC Maria Waldrast, (1.638m)

Das Wetter wird zusehens schlechter, doch am frühen Nachmittag schaffe ich es doch, raus aus dem Hause zu kommen.
Ich mache mich auf zur Geocachingrunde „Maria Waldrast“. Heute mal alleine, denn das Wetter schaut echt nicht gut aus, und so wäre es dem Junior wohl zu kalt.
Ich fahre über Patsch und die alte Römerstraße nach Matrei am Brenner, von dort in Richtung Maria Waldrast. Vor dem Beginn der Mautstraße stelle ich mein Auto ab, und gehe zu Fuss weiter. Neben mir schreit sich ein älteres Ehepaar an, keine schöne Szene… betreten schweigen sie, als sie mich merken.

Der Geocache besteht aus Multi mit mehreren Stationen und ein paar Trad´s (normale Dosen). Die ersten paar Verstecke habe ich gleich gefunden, doch mit zunehmender Höhe macht sich der Schnee bemerkbar, das erschwert mir das Suchen. Es ist nicht viel Schnee, aber gerade genug, die „normalen“ Verstecke zu zu überzuckern.
Dafür ist die Stimmung bei diesem Wetter einfach genial…

Ich finde nicht alle Caches auf dem Weg, aber zumindest alle Stationen vom Multi.
Bald erreiche ich das wunderschöne Wallfahrtkloster, ich setzte mich eine WEile in die Kirche und genieße die Stille und Stimmung. Hier ist es so friedlich…

Im Anschluß löse ich das Rätsel, kann jedoch wegen dem leichen Schnee nicht mehr viel finden. Ich mache mich auf den Weg ins Tal.

Es ist schon 17 Uhr, daher Zeit zum Heimgehen. Auf dem Weg finde ich noch die restlichen Tradi´s. Der letzte führt mich sogar noch einmal in luftige Höhen. Eigenlich war ich heute recht erfolgreich :D.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3h
Gesamtlänge: 10,54km
Höhenmeter: 511m

160405 Halltalwanderung

Der Frühling zieht ins Land und die wirklich warmen Temperaturen setzen dem Schnee arg zu. Daher beschließen wir heute, ins Halltal zu schauen. Zum einen gibt es hier ein paar Geocaches, die ich gerne loggen würde, zum anderen möchte ich mir mal die Halltaler Platten anschauen, ob diese schon bekletterbar wären.

Wir starten vom Parkplatz am Eingang des Halltals. Der Föhn arbeitet schon seit Tagen, seit gestern hat sich auch noch Saharasand dazugesellt und taucht die ganze Gegend in ein fast schon gespenstisches Licht. Mystisch…

Die ersten Meter gehen wir noch auf der Asphaltstraße, doch schon bald zweigen wir auf den sogenannten Fluchtsteig ab, der uns in moderater Steigung schon bald zum berüchtigten Bettelwurfeck bringt.

Dieses Eck mit seinen über 30% Steigung habe ich schon manches Mal mit dem Mountainbike bezwungen, aber noch nie zu Fuß. Wird mal Zeit…

Bald erreichen wir die zweite Ladhütte, bei der auch gleich der dazugehörige Cache gefunden wird. Dann geht es weiter über den Fluchtsteig, bis kurz unter der zweiten Ladhütte.

Wieder müssen wir ein Stück auf der Asphaltstraße, gebaut für das ehemalige Salzbergwerk ausweichen. Bis jetzt war der Weg schneefrei, aber ab der dritten Ladhütte nimmt der Schnee und damit verbunden auch eine kühlere Luft zu.

Eine Weile stapfen wir mit unseren Halbschuhen im Schnee, doch dann zieh ich mir die Gamaschen an, um meine Füße halbwegs trocken zu halten.

Nach ca. 1 1/2 Stunden erreichen wir die Herrenhäuser, die beeindruckenden Gebäude des Bergbaus, die viele Jahrhunderten den ordinären Knappen verschlossen waren.

Nur die noblen Bergoffiziere durften hier loggieren. Später wurden die Häuser erweitert und auch den Knappen zugänglich gemacht.

Heute machen die Gebäude, allen voran das gelbe Herrenhaus, das 1999 von einer verherenden Lawine beschädigt wurde, einen desolaten Eindruck. Aber man kann noch die Wichtigkeit des Salzabbaus im Halltal erahnen.

Besonders gerne sehe ich mir die Kapelle an, die mit ihrem originalen Einrichtungen noch immer zu beeindrucken weiß.

Lange bleiben wir nicht, denn es kühl sehr schnell ab, und wir haben noch einen guten Fussmarsch ins Tal. Auf dem Weg schauen wir noch bei Sankt Magdalena vorbei, einem ehemaligen Frauenkloster, das heute als kleine, aber feine Jausenstation betreiben wird.

Lange schon sind hier keine Nonnen mehr, nur noch erahnen kann man das entbehrungsreiche Leben, das die Frauen hier geführt haben müssen.

Den Weg ins Tal bestreiten wir nochmals über den Fluchtsteig, eine feine, und sehr interessante Wanderung nimmt sein Ende. Hier bin ich nicht das letzte Mal gewesen, in diesem wilden, einsamen Tal mit großartiger Geschichte.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:45 h
Gesamtlänge: 12,36 km
Höhenmeter: 915 m

160402 Gschwandtkopfrunde (T5-Geocaching)

Nach langer Zeit steht mal eine Runde mit meinem Freund Clemens auf dem Programm. Wir wollen heute eine T5-Geocacherunde machen, die Gschwandtkopfrunde in Seefeld soll es werden. Ich bin noch ein wenig angeschlagen vom Vortag, denn dort bin ich bei einem recht einfachen Cache so blöd ausgerutscht, dass ich mir den Arm und das Handy zerkratz habe… am Handy zum Glück nicht so schlimm, denn das heilt auch nicht.

Wir treffen uns in Zirl, da ich mit dem Zug anreise, und Clemens mich vom Bahnhof abholt. Dort können wir unseren ersten Cache loggen, denn fast an jedem Bahnhof in Tirol ist Einer versteckt. Anschließend fahren wir zum großen Parkplatz bei der Talstation des Gschwandtkopflifts. Relativ viel Schnee liegt hier noch herum, da wir aber meistens im Wald am Weg sind, wird das schon nicht so schlimmer sein.

Der GC#1 ist noch am Boden versteckt und gleich gefunden, dann kommt der erste zu bekletternde Baum.

Dieser Cachebehälter ist gleich lokalisiert, Clemens steigt mit Seil und Zwischensicherungen in luftige Höhen, und wir loggen unseren dritten Fund an diesem Tag.

Den nächsten Waldbewohner darf ich erklimmen, eine glatte, astlose Fichte, die ich mittels Klemmschlingen ersteige. Harte Arbeit, bei der ich mir die Schreibtischfinger noch mehr malträtiere…

Die nächsten Bäume erklettert wieder Clemens, manche dieser Verstecke sind richtig gemein ausgelegt, auf dünnen Ästen oder wackeligen Positionen. Ich beneide Clemens keinen Augenblick…

Bald erreichen wir den Gipfel des Gschwandtkopfes und machen uns wieder auf den mit T5-Caches bestückten Abwärtsweg…

Zwischendurch sind auch ein paar „normale“ Cacheverstecke, die wir sozusagen mitnehmen können. An der Möserer Kapelle finden wir das Versteck ein wenig pietätlos, denn die Dose ist im Inneren des kleinen Gotteshaus versteckt. Wir disponieren das Versteck kurzerhand um und verlegen die Dose außerhalb der Kapelle, jedoch weiterhin kompatibel mit dem Hinweis.

Die Motivation ist nun nicht mehr so hoch, einen kurzen Baum kann ich noch erklettern, auch, um mal die Technik des Baumklettern mittels Steigklemme zu versuchen. Doch es macht sich bei mir schon Müdigkeit breit…

Die letzten Bäume schaffen wir nicht mehr, hauptsächlich, da wir nicht über das richtige Equipment verfügen. Wir bringen die Pilotschnur nicht so hoch hinauf, dass wir das Seil gut einbauen können. An der Geduld und den Versuchen hat´s nicht gemangelt.

Nach dem letzten Gschwandtkopf-Cache schließen wir noch mit einem Teil der „Mösern-Wald“-Reihe ab und erreichen wieder den Parkplatz.

Über 6 Stunden waren wir am Weg, das dauernde Stopp & Go hat uns letztendlich gut ermüdet, denn die Strecke selber wäre nicht so lange gewesen.

Eine tolle Runde, die ich ohne Clemens in dieser Form wohl nicht gemacht, noch geschafft hätte. 🙂

Tourendaten:
Gesamtdistanz: 6,53 km
Gesamtdauer: ca. 6 h
Höhenmeter: 330m

160401 Kranebitter Klamm

Freitagnachmittag, wieder mache ich etwas mit Sara, da Letu beim Fußballen ist. Der Schnee hat sich schon gut zurückgezogen, also beschließen wir, in der Kranebitter Klamm noch 1-2 Geocaches abzustauben. Wir fahren mit dem Bus nach Innsbruck und mit der Mittenwaldbahn bis Kranebitten.

Dort starten wir gleich das Abenteuer, denn die Schlucht liegt ganz in der Nähe. Der erste Teil ist einfaches Steigen über Verblockungen, dann kommt auch die erste kleine Leiter ins Blickfeld.

Für Sara ist das alles ein riesen Spaß, sie will, dass die Tour gar nicht mehr aufhört.

So ganz „nebenbei“ finden wir noch den einen oder anderen Geocache, aber der Kletterspaß steht bei Sara eindeutig im Vordergrund. Wir erkunden die Klamm bis zu der Engstelle, dann drehen wir wieder um.

Eine tolle, kurze Tour in eine fast vergessene Welt nahe der Alpenhauptstadt.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2,78 km
Gesamtdistanz: 1:30 h
Höhenmeter: 307 m