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150703-04 Brandjochspitze über Innsbrucker Klettersteig, zweiter Teil

Nachdem ich den ersten Teil des Innsbrucker Klettersteigs mit Papa schon am letzten Wochenende gemacht hatte, konnte ich den weiteren Teil des Steiges und zusätzlich die Brandjochspitze besteigen. Doch zuerst mal von Vorne…

Während der Woche mache ich spontan mit Wolfgang aus, das wir am Wochenende auf der Nordkette übernachten und am nächsten Tag die Vordere Brandjochspitze über den Südgrat machen. Das klingt super, wir treffen uns am Freitag, so die Abmache.

Am Freitag, es ist endlich soweit, treffe ich Wolfgang in der Museumsstrasse, nachdem ich beim Geocacheevent „After A.P.E. Event“ am Bahnhof war. Wir gehen zuerst zur Hungerburgbahn, die aber schon geschlossen hat. Wir spazieren zum Marktplatz, um den „J“ zur Hungerburg zu erreichen, mit dem wir direkt zu den Nordkettenbahnen kommen. Diese fahren jeden Freitag bis 23:30Uhr, das nenne ich Service.

Bald schon erreichen wir die Sonnenterasse Innsbrucks, wir setzen uns und bestellen ein Weizen. Ein Gordon Bleu rundet die Aussicht ab, wir genießen den Abend. Von der Sonne haben wir nicht mehr allzuviel, aber bei der zur Zeit herschenden Hitze sind wir da gar nicht so unglücklich…

Wir übernachten ganz in der Nähe der Seegrube, mit Schlafsack. Die Aussicht ist berauschend, der erste Camppkatz nicht: die Schafe haben vor uns hier gerastet und haben ihre Spuren hinterlassen. Der zweite Platz ist eh viel besser, und schon bald schlafen wir tief und fest…

Am Morgen stehen wir mit der Sonne auf, um uns auf den Langen Sattel aufzumachen. Mir steht der Sinn nicht so ganz nach Südgrat, darum mache ich mit Wolfgang aus, daß wir den zweiten Teil des Klettersteigs und die Brandjochspitze über den Normalweg (Julius-Pock-Weg) machen. Auch Wolfgang ist einverstanden, also marschieren wir los.

Bald erreichen wir den langen Sattel, auf dem immer noch ein bisschen Schnee auf kühlere Tage wartet.

Dieser Wunsch wird wahrscheinlich nicht mehr gewährt werden. Schon jetzt sind die Temperaturen hoch, wir schwitzen beim Aufstieg schon anständig „die Sünden vom Vortag“ raus…

Am Langen Sattel angekommen packen wir die Brotzeit aus und machen eine gemütliche Jause. Wurst, Ei, Radieschen, Brot, was braucht man mehr…

Der Einsteig des Klettersteiges liegt direkt vor uns. Wir ziehen unsere Kletterausrüstung an, schauen uns nochmals um, dann geht es schon los, in den zweiten Teil des Innsbrucker Klettersteiges. Zuerst einmal müssen wir ein gutes Stück abklettern, schon beim Start ist ein merklicher Unterschied zum ersten Teil erkennbar. Die Landschaft ist irgendwie wilder, zackiger, mit Türmchen und Zinnen versehen. Wunderschön, um es mit einem Wort auszudrücken.

Der Weg geht durch die Sattelspitzen, auf nicht immer logischem, aber dafür lohnenden Weg, bis zum letzten Steilabfall. Unterwegs können wir eine Steinbockfamilie, vom Opa bis zum Enkel ist alles versammelt, beobachten. Es ist fazinierend, wie sicher diese Tiere, auch schon die Klitzekleinen, sich im Hochgebirge bewegen.

Von Oben können wir auf die Frau Hitt hinuntersehen, der anspruchvollste Teil des Steiges ist direkt vor uns. Eine kurze, aber knackige senkrechte Wand, die wir, teils leicht überhängend abklettern müssen.

Einmal durchschnaufen, dann gehts los. Ich merke, daß, da man ein paar Mal umsteigen muss, auch ein bisschen mehr Armkraft erforderlich ist, aber rasch und sicher ist auch diese Stelle bewältigt und wir stehen am Fusse der Frau Hitt und damit auch am Ausstieg des Klettersteiges.

Wolfgang schaut sich die Frau Hitt genau an, ein lange bekanntes Kletterziel der Innsbrucker, an dem auch viele namhafte Bergsteiger geklettert sind.

Dann ziehen wir die Gurte aus, verstauen alles im Rucksack, trinken nochmals anständig, da die Temperaturen jetzt wirklich schon heiß sind, und marschieren los, in Richtung Vordere Brandjochspitze.

Zuerst müssen wir über das karwendeltypische Geröll hinauf, der letzte Teil bis zur Spitze ist mit einen leichten Klettersteig eingerichtet, bei dem man aber das Gurtzeug nicht mehr braucht. Manche Stellen sind, besonders wegen dem Schotter, doch angenehm versichert.

Nach einem kurzen Marsch vom Frau Hitt Sattel erreichen wir dann unser Tagesziel, die wunderschöne Brandjochspitze. Ziemlich genau vor einem Jahr war ich schon mal hier auf dem Gipfel, damals alleine, dieses Mal zusammen mit Wolfgang.

Jetzt ist auch Zeit für eine Jause, die wir uns natürlich verdient haben. Wir setzen uns ein bisschen in den Schatten, essen und schauen uns um. Unter uns faulenzen ein paar Steinböcke, denen die Mittagshitze warscheinlich auch nicht so angenehm ist. Und während Wolfi seine Gipfeltschigg raucht, sucheich mir noch den Geocache „GC55N5A Die Vordere Brandjochspitze„.

Nach ausgiebiger Rast machen wir uns auf den langen Weg zurück zum Hafelekar. Obwohl, oder vielleicht weil eben die Highlights schon vorbei sind, ist der Weg zurück zur Bergstation der Nordkettenbahnen immer ein wenig beschwerlich.

Der Steig ist aber interessant, manchmal ein wenig ausgesetzt und führt in einer wunderbaren Landschaft direkt unter den Spitzen der Nordkette entlang zurück zum Ausgangspunkt.

Erwartungsgemäß ist heute recht viel los auf der Seegrube, ein paar Drachenflieger sind auch da und zeigen ihre Künste her.

Wir trinken einen Radler, dann machen wir uns auf, nach Hause. Im Bus merken wir dann doch, daß wir was gemacht haben. Müde, aber glücklich erreichen wir das traute Heim.

Gesamtstrecke: 11,54km
Höhenmeter: 1100m
Dauer: 5:30h

150627 Innsbrucker Klettersteig (erster Teil)

Schon seit Langem, eigentlich seit ich nach Aldrans gezogen bin, begrüßt mich jeden Morgen die Nordkette, schön und verlockend.

Schon lange denke ich mir, da musst du doch mal rauf, damit du dir anschauen kannst, wie Aldrans von Oben ausschaut.

Heute ist es endlich soweit, mit Papa beschließe ich, den Klettersteig zu gehen. Das Wetter ist zwar nicht perfekt, aber zumindest für den Vormittag ist gutes Wetter angesagt. Am Nachmittag sollten wir nicht mehr oben sein, so unser Kalkül.
Wir starten um 8:00 Uhr von zu Hause, fahren rüber zur Hungerburg. Mit den Nordkettenbahnen geht es zuerst auf die Seegrube, dann weiter auf Hafelekar.

Dort begegnen uns noch weitere Klettersteigbegeher, mit denen wir kurz reden. Dann ziehen wir uns die Ausrüstung an und starten los ins Vergnügen. Die Startwand ist auch gleichzeitig eine der Schlüsselstellen.

Wer diesen Teil ohne größere Probleme schafft, der ist schon gut aufgehoben hier. Die Abstände der Tritte sind zwar nicht ohne, der Erbauer muss wohl an die 2m gewesen sein, aber abgesehen davon ist alles gut. Schon bald stehen wir oben auf dem Grat, dem wir in weiterer Folge entlangwandern.

Schon bald sehen wir die Seegrubenspitze, wir gehen weiter Richtung Kaminspitzen. Die Erste in dieser Reihe ist die östliche Kaminspitze, auf der wir kurz den Ausblick genießen. Der Klettersteig geht immer am Grat entlang, weicht manchmal auf die Karwendel, manchmal auf die Innsbrucker Seite aus.

Wunderschön ist die Aussicht, jedoch lassen dunkle Wolken in der Ferne einen baldigen Wetterumschwung erahnen.

Unterwegs ist einmal die berühmte „Seufzerbrücke“ zu überqueren, Gott sei Dank hat die nichts mit dem Venediger Pedant zu tun…

Die Kaminspitzen haben wir bald voll, dann geht es weiter Richtung Kemacher. Doch bevor wir diesen Gipfel besteigen können, müssen wir nochmals huldvoll ein paar Schritte ins Tal, in eine Rinne machen, sozusagen als Tribut für die Besteigung.

Doch auch diese Aufgabe meistern wir mit Bravour und schon bald stehen wir auf der Spitze des Kemacher. Endlich, nach so vielen Jahren stehe ich auf dem Kemacher, einem meiner „Sehe ich am Abend“ Berge…

Wir pausieren dort kurz, Papa macht ein paar Bilder, dann schließt ein weiterer Innsbruck zu uns auf. Wir reden kurz, auch er ist nicht sicher, obwohl das Wetter mittlerweile milder ausschaut, ob wir den zweiten Teil noch machen sollten. Er wolle erst einmal Brotzeiten, meint er…
Wir machen uns auf den Abstieg, unten und raus sind wir ja noch nicht. Ein paar anregende Stellen müssen wir noch überwinden, dann erreichen wir den Langen Sattel.

Dort schauen wir uns nochmals wegen dem Wetter um: Nein, eigentlich wollen wir ein Gewitter hier oben nicht riskieren, daher beschließen wir, von hier runter zur Seegrube zu gehen.

3 Stunden sind wir auch schon am Weg… auch der Brotzeiter ist unserer Meinung uns schließt sich an, den Absteig zu meistern.

Wir folgen dem Steig, der gar nicht so ohne ist, hinunter bis er auf den Weg von der Brandjochspitze trifft. Von dort folgenden wir dem Pfad bis zur Seegrube.
Dort setzen wir uns auf die Terasse, ein Radler muss her. Wir genießen den Ausblick, und müssen feststellen, daß es doch ganz schön kühl ist. Also Jacke an, dann genießen wir…

Nachtrag:
Nach dem Radler fahren wir mit der Gondel ins Tal, wir schauen beim Auto nochmals auf die Nordkette. Das Gewitter ist schon im Anmarsch. Zu Hause angekommen, zieht es völlig zu und wir beglückwünschen uns gegenseitig, daß wir die richtige Entscheidung getroffen haben.

Manchmal ist eben Umdrehen wichtig, damit der Tag in guter Erinnerung bleibt.

Tourendaten:
Gesamtdistanz: 6,09km
Gesamtdauer: 4:08h
Höhenmeter: 311m

Joggen in Sankt Stefan ob Leoben (04.06.2015)

Nach der ganzen Völlerei muss ich noch eine Runde Joggen gehen, danach steht mir der Sinn. Ich laufe vom Haus aus am Waldrand Richtung Kraubat, dort überquere ich die Mur und finde auch noch gleich einen Geocache. Weiter durch die Wiese finde ich noch einen diese kleinen Schätze, hoch in einem Baum.

Der erste Teil geht über Asphalt und Feldwege, doch der mir entlang muss ich mich mit allerlei anhänglichem Grünzeug herumschlagen. Zu guter letzt kommen noch ein paar Brennnesseln dazu, damit die Beine so richtig Brennen und Jucken. Aber dafür ist die Strecke sehr schön an der Mur entlang.

Bald sehe ich den Kirchturm von Sankt Stefan wieder und vom Laufen erfrischt. Ich setzte mich mit Oma noch in die Laube und bei Gesprächen über Gott und die Welt lassen wie den Tag ausklingen.

Strecke: 8:57km
Dauer: 0:57h

Klettern in der Arzbergklamm (31.05.2015)

Jetzt muss mal was Neues her, denken wir uns und fahren in ein neues Klettergebiet. Die Arzbergklamm ist sehr schön, ein Freund hat mir Diese gezeigt. Und jetzt geht’s mit der Familie hin. Lucy ist auch mit von der Partie.

Die Touren sind alle sehr Anfänger-freundlich und machen Spaß. Einziger Wermutstropfen… Es ist viel los und daher sind wir in der Routenwahl sehr beschränkt.  Trotzdem haben wir viel Spaß,

Canyoning in den Stuibenfällen (18.05.2015)

Die erste Canyoningtour in dieser Saison, und gleich geht es richtig los: mit 18 Kindern und 3 Erwachsenen gehen Clemens, Hansi und ich in die Stuibenfälle.

Das Wetter ist wunderschön, wir starten den Weg hinauf über den Ministersteig.

Aller Anfang ist schwer, aber schon bald haben wir die Steigung hinter uns uns gehen flach zurück bis zur Staumauer.

Nach einem kurzen Einführungsgespräch gehts los, ins kalte Nass. Zuerst kühlen wir uns ab, dann springen wir ins Grundwasser, der erste Sprung ist gleich eine Herausforderung für den Einen oder Andern.

Aber alle schaffen den Sprung und wir schimmen zur ersten Abseilstelle.

3 Stationen sind gleich aufgebaut, bei 21 Personen ist das schon notwendig.

Überraschend gut und flüssig geht die ganze Aktion und schon bald gehen wir weiter, zur zweiten und letzten Abseilstelle. Dort wird wieder über 3 Stationen abgeseilt, dann können die Stricke versorgt werden.

Jetzt ist nur mehr springen am Programm, gleich der erste Sprung ist toll, wieder eine Herausforderung, aber allen macht es Spaß.

Dann gehen wir ein Stück dem Bachbett entlang, dann kommen die Abschlusssprünge. Diese sind noch einmal richtig toll und eigentlich das Highlight der Tour, besonders der letzte Sprung muss gut gestartet werden.

Alle 21 Gäste haben wir wieder gut durch die Schlucht gebracht, allen, auch den Guides hat es Spaß gemacht.

Und das größte Kompliment gibt es für uns Guides am Schluss… „Das war der beste Tag meines Lebens!!!“

Von Innsbruck übers Halltal (1.485m) nach Aldrans (11.05.2015)

Die erste Mountainbiketour mit Alfons heuer, das kann nur ins Halltal sein. Da ich wie jeden Tag mit dem Fahrrad auf die Arbeit geradelt bin, entschließe ich mich, auch die Anfahrt zum Halltal per Rad´l zu machen. Über den Inntalradweg fahr ich bis kurz nach der Mühlauer Brücke, dann geht’s  durchs Mühlauer Gewerbegebiet hinauf zu den Dörfern. Durch Arzl und Rum geht es nach Thauer, dort zweige ich auf den Höhenweg ab, und fahre in Richtung Absam. An der Andreas Hofer Kaserne werden Erinnerungen an meinen Präsenzdienst wach, denn genau in dieser Kaserne habe ich damals meine Monate gemacht. Die Joggingrunde ist mir bis heute noch im Gedächtnis geblieben.

Dann erreiche ich den Parkplatz am Anfang des Halltals. Da Alfons noch nicht da ist, wir haben als Treffpunkt eben diesen Platz ausgemacht, beschließe ich, noch nach Geocaches Ausschau zu halten. Prompt finde ich einen an der Brücke über den Weissenbach. Ich beschließe, langsam das Tal hineinzufahren, Alfons wird mich sicher am Weg finden. Bei der Wasserfassung und der ersten Ladhütte finde ich noch weitere Geocache, dann hat Alfons aufgeschlossen und wir fahren gemeinsam gemütlich weiter.

Bald erreichen wir das berühmt-berüchtigte Bettelwurfeck, das eine Steigen von 32% aufweist. Richtig steil geht es da hinauf, da spürt man trotz gemütlichen Fahrens, wie die Batterie zusehends leer wird… und ich spreche nicht von einer E-Bike-Batterie!

Oberhalb angekommen, ist eine kurze Verschnaufpause angesagt, aber da ich keinen Empfang mehr habe, kann ich auch keine Caches mehr suchen. Dafür stürzt mein Telefon ab, und die Track Aufzeichnung ist dann gestoppt. Daher haben von dieser Tour auch zwei Aufzeichnungen.

Vom Bettelwurfeck geht es in konstanter Steigung hinein, zum Talschluss und den Herrenhäusern. Das letzte Stück ist eine grobe Schotterpiste, die jedoch heuer besser in Schuss ist, als ich es in Erinnerung habe.

 

Glücklich erreichen wir dann das „Knappenhäusl“, ein Selbstbedienungskiosk, ohne Belegschaft. Manchmal ist er da, der Besitzer, aber heute nicht. Wir haben Glück, es sind noch genau 2 Biere da, die wir im Schatten der Berge genießen. Bald wird es frisch und wir ziehen uns die Jacken an. Es wird Zeit für den Aufbruch.

Die Abfahrt ist hier immer sehr lustig, da wenig Autos unterwegs sind. So kann man ganz ein schönes Tempo fahren. Bei mir ist es dann doch ein bisschen zu viel des Guten und die Bremsen greifen nicht mehr richtig. Nachdem ich doch stehenbleiben kann, sehe ich, dass die Bremsen ganz schwarz sind… also ein bisschen hofelliger wird’s wohl sein müssen!

Beim Runterfahren landet direkt neben uns noch ein privater Hubschrauber, die am Hochhahdkopf Material transportieren. Machen ganz nett Krach, die Dinger. Wohlbehalten erreichen wir den Parkplatz und von dort geht’s noch zu Alfons und Maria heim. Ein Bier für den Weg und eine gute „Bauernpizza“, so gestärkt geht’s heim über Häusern und Ampass. Eine lange Tour mit sehr schönen Passagen. Wieder einmal super!

Länge: 36,40km

Dauer: 2:40h

Höhe: 1275m

Arzler Alm, 1067m und Rumer Alm, 1243m (08.05.2015)

Eine schnelle Runde nach der Arbeit, das ist mir heute in den Sinn gekommen. Da ich danach ja noch heim fahren muss, sollte es schon überschaubar sein. Also wähle ich als Ziel die Arzler Alm, mit Option auf Erweiterung auf die Rumer Alm.

Von der Arbeit fahre ich direkt zur Höttinger Auffahrt und dann hinauf auf den Berg. Es geht gleich zügig ein paar Meter in die Höhe, der Weg ist aber super zu fahren, und schon bald sind auch wenig Autos am Weg. Am Höttinger Steinbruch vorbei, in dem ich früher ein bisschen geklettert bin, geht es weiter bis zu Hungerburg.

Von dort fahre ich über den Rosnerweg hinauf auf die Alm. Nach ca. 50min erreiche ich die Alm, trinke dort einen schnellen Johann (Johannesbeersaft + Mineralwasser), dann schwinge ich mich nochmals in den Sattel und fahre noch weiter bis zur Rumer Alm. Ich habe mir vorgenommen, dort eine gemütliche Pause auf der Terrasse zu machen, aber als ich dort ankomme, ist die Alm geschlossen. So ein Pech aber auch…

Also fahre ich runter ins Tal, bei der Enzianhütte vorbei. Ich erreiche bald wieder Mühlau, von dort fahre ich über das DEZ und Ambras nach Hause. Schöne Runde bei wunderschönem Wetter.

Länge: 21,10km

Dauer: 1:42h

Höhe: 883m

Reisetag Belgrad – Innsbruck (03.05.2015)

Der letzte Tag unseres Urlaubs ist angebrochen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge stehen wir da. Wir freuen uns natürlich auch wieder auf Zuhause, aber hier war es schon sehr schön, wir haben freundliche, interessante Menschen und schöne Gegenden angetroffen. Doch jeder Urlaub ist mal zu Ende, unserer eben heute.

Aber bevor es ganz zu Ende ist, beschließen wir, noch in die Stadt zu gehen, ein bisschen zu Bummeln, Geschenke einzukaufen und noch ein bisschen das südliche Flair zu genießen. Also marschieren wir los, in die Fussgängerzone und tauchen nochmals in diese so heitere, schöne Stadt ein.

Es ist auch noch Sonntag, daher füllen sich die Straßen auch bald mit allerlei Volk.

Belgrad ist alleine schon ein Besuch wert und uns wird auch klar, daß wir hier zu wenig Zeit hatten, einen besseren Eindruck in die Stadt zu bekommen. Aber wer weiß, so abgelegen ist die Stadt eh nicht…

Nach einem ausgiebigen Bummel fahren wir mit dem Bus zum Flughafen.

Der Checkin erfolgt gewohnt schnell und routiniert, der Flughafen ist gefühlt nicht viel größer als Innsbruck, daher geht auch alles sehr schnell.

In Wien angekommen genießen wir noch überteuerte Würstchen und warten auf den Anschlußflug.

Dieser wird durch ein Überbuchungs-Durcheinander noch ein wenig aufgehalten, aber auch dies geht an uns vorbei und wir landen wohlbehalten in Innsbruck. Maria und Alfons warten schon auf uns, spontan haben sie sich bereiterklärt, uns abzuholen. Diesen Luxus genießen wir jetzt, da wir eh total müde sind.

Was ist uns von der Reise im Rückblick hängengeblieben… die Gastfreundschaft, die wunderbaren Landschaften, ein unverbrauchtes Land (bzw. Länder), in denen der Tourismus gerade startet. In meinem Reiseführer stand: „Wer nicht kommt zur rechten Zeit…“. Gerade dieses Statement ist mir während der Fahrt öfter eingefallen. Ich weiß nun, wir waren genau im richtigen Moment in Montenegro…

Reisetag Podgorica – Belgrad (02.05.2015)

Unser letzter Tag in Montenegro… die Zugtickets haben wir noch am Vortag besorgt, Wir haben uns nochmals mit Dino, unserem Gastgeber im Explorer Hostel über die Bewertungen unterhalten. Man, man, der Typ ist echt hartnäckig. Das einzige, das er immer im Kopf hat, ist seine Gäste zu erinnern, ihm im Internet gute Bewertungen zu geben.

Um 9:00 Uhr verlassen wir das Hostel und gehen zum Bahnhof. Gott sei Dank ist der Weg kurz, daher erreichen wir nach einem kurzen Zwischenstopp in einem Geschäft den Bahnhof und waren auf den Zug. Kurz vor 10 fährt die Lokomotive ein, und um PUnkt 10:00 Uhr starten wir los.
Wir haben ein ganz modernes Abteil, nicht so wie bei der Runterfahrt, Leider kann man die Fenster nicht öffnen, aber ansonsten ist das Großraumabteil schon um vieles bequemer. Die Fahrt ist am Anfang wenig interessant, da das Wetter umgeschlagen hat und es sehr neblig ist. Doch nach einer Weile lichten sich die Wolken und wir sehen die wunderschöne Landschaft Montenegros an unserem Fenster vorbeiziehen.

Zum Glück haben wir uns eine Brotzeit eingepackt, denn im Zug gibt es nur Getränke, aber kein Essen.

Nach einer langen Fahrt erreichen wir um 20:00 Uhr Belgrad, wir spazieren vom Bahnhof zum Traveller Hostel. Der Spaziergang ist nach der langen Fahrt wunderbar, wir erreichen schon bald das Hostel und werden von Igor empfangen, Dusan hat gerade frei, wird aber später noch vorbeikommen, wird uns mitgeteilt.

Ich hole noch ein paar Bier im Shop an der Ecke, dann ist Gute Nacht angesagt, es war ein langer Reisetag.

Reisetag Petrovac na Muro – Podgorica (01.05.2015)

Tag der Arbeit, auch hier in Montenegro. Doch so richtig merken wir das nicht. Ein „normaler“ Urlaubstag beginnt… wir schlafen aus, dann richten wir uns für die Fahrt zum Skutarisee. Unsere Sachen sind gleich gepackt, dann fahren wir aus dem Ort und gleich hinauf in die Berge.

Am Skutarisee liegt das kleine Dorf Virpazar, wir stoppen dort auf einen Spaziergang und einen Kaffee. Die Frösche in der Umgebung sind der Wahnsinn. Die kleinen Dinger machen Dampf für die ganze Gegend. Die Umgebung und der Ort sind malerisch…

Vom Ort aus sind wir innerhalb kurzer Zeit am Flughafen von Podgorica, wo wir das Mietauto zurückgeben. Alles ist in Ordnung. Der Taxifahrer, der uns in die Stadt nimmt, bescheisst uns dafür nach Strich und Faden. Wir beschließen, nachdem es in der Herberge recht hecktisch ist, noch eine Runde durch die Stadt zu machen. Wir besichtigen die drittgrößte serbisch-orthodoxe Kirche, und genießen ein gemütliches Bier in einem der unzähligen Kaffee’s.