160505 Weissensteiner´scher Aktivtag

Der Tag startet super mit einem deftigen Frühstück, bei dem wir den weiteren Tagesverlauf besprechen. Heute machen wir was im Familienverbund, daher darf auch jeder einen Vorschlag machen. Sara startet mit dem Vorschlag, Klettern zu gehen. Das wird vom „Gremium“ gut angenommen.

Wir fahren, das Wetter ist ja wunderbar, zur Arzbergklamm und versuchen ein paar einfache „Moves“.

Besonder Letu kann nicht genug bekommen vom Klettern, Sara beschäftigt sich derweilen mit einem Minilagerfeuer, das aber eben so schnell erloschen ist, wie es hochgebrant ist. Typischer Fall von Holzmangel…

Die Arzbergklamm ist gerade für Beginner ein wunderbarer Klettergarten, gegen 12 Uhr strömen dann auch immer mehr Leute in die Klamm.
Wir bleiben bis zum frühen Nachmittag, dann brechen wir unsere „Zelte“ ab, und machen uns auf zur nächsten Aktivität, zum Schachtelwirt. Als die Kinder das M-Wort hören, ist Jubel angesagt. Das flotte Essen lassen wir uns munden, dann gehts vorerst nach Hause zurück.

Sara trifft sich mit einer Freundin beim Reitstall. Dort darf sie sogar ein wenig reiten, voller Stolz wird sie mir das später beim Abendessen erzählen…
Derweilen sind Letu und ich mit dem Fahrrad unterwegs.

Wir fahren zuerst mit dem Auto nach Hall in Tirol, beim Gasthaus Badl stellen wir das Fahrzeug ab und radeln am Innradweg gen Osten.

Wir fahren bis nach Wattens, dann drehen wir wieder um. Schön, wenn es nicht permanten auf und ab geht. Und ein paar Geocaches finde ich auch noch am Weg. Dann sind wir im Bezug auf Aktivitäten doch heute ziemlich komplett.

Ein wunderbarer Tag heute, und wir können aus Überzeugung sagen, wir haben den Tag genutzt.

Tourendaten Fahrrad
Gesamtlänge: 15,11km
Gesamtdauer: 1:10h
Höhenmeter: 70m

160424 GC Maria Waldrast, (1.638m)

Das Wetter wird zusehens schlechter, doch am frühen Nachmittag schaffe ich es doch, raus aus dem Hause zu kommen.
Ich mache mich auf zur Geocachingrunde „Maria Waldrast“. Heute mal alleine, denn das Wetter schaut echt nicht gut aus, und so wäre es dem Junior wohl zu kalt.
Ich fahre über Patsch und die alte Römerstraße nach Matrei am Brenner, von dort in Richtung Maria Waldrast. Vor dem Beginn der Mautstraße stelle ich mein Auto ab, und gehe zu Fuss weiter. Neben mir schreit sich ein älteres Ehepaar an, keine schöne Szene… betreten schweigen sie, als sie mich merken.

Der Geocache besteht aus Multi mit mehreren Stationen und ein paar Trad´s (normale Dosen). Die ersten paar Verstecke habe ich gleich gefunden, doch mit zunehmender Höhe macht sich der Schnee bemerkbar, das erschwert mir das Suchen. Es ist nicht viel Schnee, aber gerade genug, die „normalen“ Verstecke zu zu überzuckern.
Dafür ist die Stimmung bei diesem Wetter einfach genial…

Ich finde nicht alle Caches auf dem Weg, aber zumindest alle Stationen vom Multi.
Bald erreiche ich das wunderschöne Wallfahrtkloster, ich setzte mich eine WEile in die Kirche und genieße die Stille und Stimmung. Hier ist es so friedlich…

Im Anschluß löse ich das Rätsel, kann jedoch wegen dem leichen Schnee nicht mehr viel finden. Ich mache mich auf den Weg ins Tal.

Es ist schon 17 Uhr, daher Zeit zum Heimgehen. Auf dem Weg finde ich noch die restlichen Tradi´s. Der letzte führt mich sogar noch einmal in luftige Höhen. Eigenlich war ich heute recht erfolgreich :D.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3h
Gesamtlänge: 10,54km
Höhenmeter: 511m

160416 Sulzkogel (3.016m)

Alfons hat vorgeschlagen, daß wir das gute Wetter, das uns Petrus am Samstag scheinbar schicken wird, ausnutzen und eine Skitour auf den Sulzkogel machen sollen. So war schon während der Woche ausgemacht, daß wir dort raufgehen.

Es ist jetzt Samstag, das Wetter schaut gut aus, also starten wir schon sehr früh los. Um 6:00 Uhr in der Früh stehen wir, nicht als Einzige, mit den Skiern an den Füßen beim Parkplatz der 3 Seen Lifte im Kühtai.

Zuerst müssen wir die Staumauer erklimmen, die drohend auf dem Ort niederschaut.

Von dort müssen wir ein paar Meter über dem Stausee entlang, und dann sogar wieder hinunten zum See gehen. Oje, das heißt, daß wir am Schluss der Tour hier nochmals auffellen müssen.

Wir erreichen das Ende des Sees, hier gehts einmal recht steil rauf. Eine Stelle ist besonders schwer, da man hier unter einem Felsen queren muß, und die Spur zum einen nicht gut, zum anderen auch noch eisig ist.

Dann flacht es wieder ein wenig ab und geht über leichte Hügel hinauf. Mir brennen schon wieder die Sohlen, so wie beim Schartenkogel das letzte Mal. Ein Indiz, daß ich schon wieder Blasen bekomme. Leider auch ein Zeichen, daß mir Papas Skischuhe doch nicht passen. Schade eigentlich, weil ich mir beim Abfahren mit den Schuhen schon leichter tue.

Je weiter wir nach oben kommen, desto mehr schmerzen meine Sohlen. Ich muss abbrechen, so leid es mir tut. Ich beratschlage mich mit Alfons, dann machen wir aus, daß er alleine weitergeht und ich umdrehe. Es hilft eh nix.

Ich setze mich zuerst einmal ein wenig und genieße die Sonne. Die Brotzeit schmeckt auch ohne Gipfel :). Anschließend packe ich zusammen und mache mich an die Abfahrt.

Der erste Teil der Abfahrt ist gar nicht so schlecht, denn die Schneedecke ist noch relativ fest und angenehm zu fahren.

Weiter unten, bei der Engstelle, wirds schwierig. Zu viele Leute wollen hinauf, ich als einziger will hinuntergehen. Doch dann öffnet sich ein Fester und ich kann schnell durch. Fast falle ich hin, doch ich kann mich noch fangen. Ich bleibe stehen und schaue zurück. Eine Frau im Aufstieg ist auch gerade aus der Engstelle rausgefallen, hat sich aber nicht weh getan.

Der weitere Verlauf ist dann sehr angenehm, bis auf den Wiederaufsteig beim Stausee. Doch auch dieser ist bald gemeistert, trotz Blasen und g´scheiten Schmerzen komme ich gut im Tal an. Ich sitze eine Weile alleine in der Hütte, dann kommt auch schon der flotte Alfons, um für Unterhaltung zu sorgen. Ein Iso-Getränk rundet den schönen Tag ab, obwohl bei mir heute kein Gipfel dabei war.

Vielen Dank für die tolle Tour!

Nachtrag – Meine Füße waren voller Blasen…

Tourendaten
Gesamtlänge: 11,78 km
Gesamtdauer: 3:05h
Höhenmeter: 927 m
Lawinenwarnstufe: 1

160413 Halltalrunde

Das Wetter ist wunderbar: Obwohl der Wetterbericht am Nachmittag schlecht gemeldet hat, überzeugt mich ein Blick aus dem Fenster, daß so ein schöner blauer Himmel sich so schnell nicht verdüstern kann.

Alfons und ich beschließen, uns die Platten im Halltal mal näher anzuschauen und vielleicht sogar ein bisschen zu beklettern.Wir starten beim Hackl, wo wir auch das Auto abstellen.

Von dort gehts gleich von Zivilisation ins Wildnis über, das Halltal läßt Alltagssorgen auch gleich vergessen. Eine urige Landschaft, die auf den zweiten Blick aber auch maßgeblich vom Menschen mitgeschaffen wurde. Kurzum, für mich ist das Tal ein super Ort der Erholung und Entspannung.

Die Ausrüstung drückt ein wenig am Rücken, haben wir heute doch ein wenig mehr mit als bei „normalen“ Bergtouren. Bei der Halbzeit zeigen sich über dem Lafatscherjoch schon die ersten Wolken. Das wird schon noch dauern, sage ich zu Alfons. Wir gehen weiter. Die Wolken werden dichter und unser Kletterentusiasmus dünner. Nun gut, es soll nicht sein.

Alternativplan, wir gehen noch rasch rüber zum ehemaligen Frauenkloster Sankt Magdalena, und trinken dort ein Bier zum Abschluß. Dann nichts wie hinaus ins Inntal.

Gesagt, getan. Wir erreichen das Restaurant, das natürlich geschlossen ist. Aber vor der Tür steht ein nicht-kühlender Kühlschrank, voll mit leckeren Getränken. Und für die ehrlichen Tiroler auch eine Kasse, in die man den Obulus reintut. Geld rein, Getränk raus, in die Sonne sitzenl… ahhhhhhh, ist das fein.

Doch nicht lange währt unsere Freude, bald schon sind die Wolken auch vor der Sonne und ein kühler Wind setzt ein. Zeit, um heimzugehen, denken wir. Wir gehen den gleichen Weg raus aus dem Halltal, unterwegs spüren wir zwar immer wieder ein paar Tropfen, aber richtigen Regen müssen wir nicht erdulden. Gott sei dank, denn auf Regen waren wir nicht eingestellt und so blieb auch die Regenjacke zu Hause.

Zufrieden erreichen wir wieder den Hackl. Zwar konnte ich nicht klettern probieren, aber dafür haben wir wieder eine sehr schöne Wanderung gemacht.

Beim Heimfahren sehen wir dann noch, wie das Wetter komplett umschlägt. Über den Zunderköpfen liegen jetzt hartnäckige Wolken, es regnet augenscheinlich heftig ab. Na, da haben wir nochmals glück gehabt…

Tourendaten
Gesamtlänge: 8,67 km
Gesamtdauer: 1:32 h
Höhenmeter: 790 m

Radlausflug Aldrans (10.04.2016)

Der Sonntag hat zwar wettertechnisch nicht so gut gestartet, aber gegen Mittag klar es auf und am Nachmittag haben wir sogar Sonnenschein und relativ milde Temperaturen. Daher beschließen wir, das neue Fahrrad von Letu gleich mal auszuprobieren.

„Endlich habe ich auch ein Rad mit Gangschaltung…“

Ein glücklicher Zufall wollte es, daß ein Freund von Letu im Kindergarten zwei Fahrräder bekommen hat, und davon eines dem Letu geschenkt hat. Super, heuer hätte er eh ein neues Rad gebraucht.

Wir starten zu Hause, fahren an den Bauernhöfen vorbei, und erreichen bald schon die Wiesen, die im frühlingshaften Grün mit ein paar Farbpunkten erstrahlen.

Unser weiterer Weg führ uns in den Wald, einen kleinen Steig hinauf, schon mal die erste Herausforderung für beide Kinder. Gut meistern Beide den Waldweg.

Über Asphalt fahren wir dann bis zum Lanser See, machen noch eine Runde über die Felder und fahren an der Vogelhütte vorbei wieder in den Wald.

Hier ist es Letu zu steil, daher schiebt er das Rad, während Sara schon flott den Schotterweg hinunterfährt.

Am Schluss geht es nochmals über die Wiesen zurück zu unserem Heim.

Tourendaten
Gesamtlänge: 8,02 km
Gesamtdauer: 1:13 h
Höhenmeter: 171 m

160405 Halltalwanderung

Der Frühling zieht ins Land und die wirklich warmen Temperaturen setzen dem Schnee arg zu. Daher beschließen wir heute, ins Halltal zu schauen. Zum einen gibt es hier ein paar Geocaches, die ich gerne loggen würde, zum anderen möchte ich mir mal die Halltaler Platten anschauen, ob diese schon bekletterbar wären.

Wir starten vom Parkplatz am Eingang des Halltals. Der Föhn arbeitet schon seit Tagen, seit gestern hat sich auch noch Saharasand dazugesellt und taucht die ganze Gegend in ein fast schon gespenstisches Licht. Mystisch…

Die ersten Meter gehen wir noch auf der Asphaltstraße, doch schon bald zweigen wir auf den sogenannten Fluchtsteig ab, der uns in moderater Steigung schon bald zum berüchtigten Bettelwurfeck bringt.

Dieses Eck mit seinen über 30% Steigung habe ich schon manches Mal mit dem Mountainbike bezwungen, aber noch nie zu Fuß. Wird mal Zeit…

Bald erreichen wir die zweite Ladhütte, bei der auch gleich der dazugehörige Cache gefunden wird. Dann geht es weiter über den Fluchtsteig, bis kurz unter der zweiten Ladhütte.

Wieder müssen wir ein Stück auf der Asphaltstraße, gebaut für das ehemalige Salzbergwerk ausweichen. Bis jetzt war der Weg schneefrei, aber ab der dritten Ladhütte nimmt der Schnee und damit verbunden auch eine kühlere Luft zu.

Eine Weile stapfen wir mit unseren Halbschuhen im Schnee, doch dann zieh ich mir die Gamaschen an, um meine Füße halbwegs trocken zu halten.

Nach ca. 1 1/2 Stunden erreichen wir die Herrenhäuser, die beeindruckenden Gebäude des Bergbaus, die viele Jahrhunderten den ordinären Knappen verschlossen waren.

Nur die noblen Bergoffiziere durften hier loggieren. Später wurden die Häuser erweitert und auch den Knappen zugänglich gemacht.

Heute machen die Gebäude, allen voran das gelbe Herrenhaus, das 1999 von einer verherenden Lawine beschädigt wurde, einen desolaten Eindruck. Aber man kann noch die Wichtigkeit des Salzabbaus im Halltal erahnen.

Besonders gerne sehe ich mir die Kapelle an, die mit ihrem originalen Einrichtungen noch immer zu beeindrucken weiß.

Lange bleiben wir nicht, denn es kühl sehr schnell ab, und wir haben noch einen guten Fussmarsch ins Tal. Auf dem Weg schauen wir noch bei Sankt Magdalena vorbei, einem ehemaligen Frauenkloster, das heute als kleine, aber feine Jausenstation betreiben wird.

Lange schon sind hier keine Nonnen mehr, nur noch erahnen kann man das entbehrungsreiche Leben, das die Frauen hier geführt haben müssen.

Den Weg ins Tal bestreiten wir nochmals über den Fluchtsteig, eine feine, und sehr interessante Wanderung nimmt sein Ende. Hier bin ich nicht das letzte Mal gewesen, in diesem wilden, einsamen Tal mit großartiger Geschichte.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:45 h
Gesamtlänge: 12,36 km
Höhenmeter: 915 m

160402 Gschwandtkopfrunde (T5-Geocaching)

Nach langer Zeit steht mal eine Runde mit meinem Freund Clemens auf dem Programm. Wir wollen heute eine T5-Geocacherunde machen, die Gschwandtkopfrunde in Seefeld soll es werden. Ich bin noch ein wenig angeschlagen vom Vortag, denn dort bin ich bei einem recht einfachen Cache so blöd ausgerutscht, dass ich mir den Arm und das Handy zerkratz habe… am Handy zum Glück nicht so schlimm, denn das heilt auch nicht.

Wir treffen uns in Zirl, da ich mit dem Zug anreise, und Clemens mich vom Bahnhof abholt. Dort können wir unseren ersten Cache loggen, denn fast an jedem Bahnhof in Tirol ist Einer versteckt. Anschließend fahren wir zum großen Parkplatz bei der Talstation des Gschwandtkopflifts. Relativ viel Schnee liegt hier noch herum, da wir aber meistens im Wald am Weg sind, wird das schon nicht so schlimmer sein.

Der GC#1 ist noch am Boden versteckt und gleich gefunden, dann kommt der erste zu bekletternde Baum.

Dieser Cachebehälter ist gleich lokalisiert, Clemens steigt mit Seil und Zwischensicherungen in luftige Höhen, und wir loggen unseren dritten Fund an diesem Tag.

Den nächsten Waldbewohner darf ich erklimmen, eine glatte, astlose Fichte, die ich mittels Klemmschlingen ersteige. Harte Arbeit, bei der ich mir die Schreibtischfinger noch mehr malträtiere…

Die nächsten Bäume erklettert wieder Clemens, manche dieser Verstecke sind richtig gemein ausgelegt, auf dünnen Ästen oder wackeligen Positionen. Ich beneide Clemens keinen Augenblick…

Bald erreichen wir den Gipfel des Gschwandtkopfes und machen uns wieder auf den mit T5-Caches bestückten Abwärtsweg…

Zwischendurch sind auch ein paar „normale“ Cacheverstecke, die wir sozusagen mitnehmen können. An der Möserer Kapelle finden wir das Versteck ein wenig pietätlos, denn die Dose ist im Inneren des kleinen Gotteshaus versteckt. Wir disponieren das Versteck kurzerhand um und verlegen die Dose außerhalb der Kapelle, jedoch weiterhin kompatibel mit dem Hinweis.

Die Motivation ist nun nicht mehr so hoch, einen kurzen Baum kann ich noch erklettern, auch, um mal die Technik des Baumklettern mittels Steigklemme zu versuchen. Doch es macht sich bei mir schon Müdigkeit breit…

Die letzten Bäume schaffen wir nicht mehr, hauptsächlich, da wir nicht über das richtige Equipment verfügen. Wir bringen die Pilotschnur nicht so hoch hinauf, dass wir das Seil gut einbauen können. An der Geduld und den Versuchen hat´s nicht gemangelt.

Nach dem letzten Gschwandtkopf-Cache schließen wir noch mit einem Teil der „Mösern-Wald“-Reihe ab und erreichen wieder den Parkplatz.

Über 6 Stunden waren wir am Weg, das dauernde Stopp & Go hat uns letztendlich gut ermüdet, denn die Strecke selber wäre nicht so lange gewesen.

Eine tolle Runde, die ich ohne Clemens in dieser Form wohl nicht gemacht, noch geschafft hätte. 🙂

Tourendaten:
Gesamtdistanz: 6,53 km
Gesamtdauer: ca. 6 h
Höhenmeter: 330m

160401 Kranebitter Klamm

Freitagnachmittag, wieder mache ich etwas mit Sara, da Letu beim Fußballen ist. Der Schnee hat sich schon gut zurückgezogen, also beschließen wir, in der Kranebitter Klamm noch 1-2 Geocaches abzustauben. Wir fahren mit dem Bus nach Innsbruck und mit der Mittenwaldbahn bis Kranebitten.

Dort starten wir gleich das Abenteuer, denn die Schlucht liegt ganz in der Nähe. Der erste Teil ist einfaches Steigen über Verblockungen, dann kommt auch die erste kleine Leiter ins Blickfeld.

Für Sara ist das alles ein riesen Spaß, sie will, dass die Tour gar nicht mehr aufhört.

So ganz „nebenbei“ finden wir noch den einen oder anderen Geocache, aber der Kletterspaß steht bei Sara eindeutig im Vordergrund. Wir erkunden die Klamm bis zu der Engstelle, dann drehen wir wieder um.

Eine tolle, kurze Tour in eine fast vergessene Welt nahe der Alpenhauptstadt.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2,78 km
Gesamtdistanz: 1:30 h
Höhenmeter: 307 m

180329 Schartenkogel (2.311m)

Noch liegt ein bisschen Schnee, obwohl die Skigebiete schon hier und da zusperren. Ideal also um eine entspannte Pistentour nach der Arbeit anzureißen. Alfons schlägt vor, dass wir gemeinsam auf den Schartenkogel im Glungezer-Skigebiet gehen können. Das klingt super, und so sind wir uns schnell handelseins.
Nach der Arbeit geht es flott heim, die Sachen holen, dann fahren wir zur Neuen Gufl, dort endet die Talabfahrt zur Zeit, denn weiter unten gibt es keinen Schnee mehr. Die ersten paar Meter müssen wir die Ski noch tragen, doch dann geht es über feuchte Schneemassen hinauf zum Alpengasthaus Hausmarter.

Ich habe heute „neue“ Ski zum Probieren mit, Papa hat mir seine zweiten Ski zur Probe mitgegeben.

Das Einfädeln der Schuhe in die „Lowtec“ ist ein wenig gefinkelt, aber ansonsten ist mir der Ski sofort sympathisch.
Stetig steigen wir weiter hinauf, Richtung Tulfeinalm, der Ausblick auf das Inntal wird immer besser.

Als wir fast bei der Alm sind, beschließen wir, diese links liegen zu lassen und noch weiter auf den Schartenkogel zu gehen.

Die letzten Meter hinauf zum Gipfel schaffen wir auch noch, dort genießen wir einen uneingeschränkten Blick auf das Herz unseres geliebten Landes.

Lange bleiben wir nicht auf dem Gipfel, denn ein kalter Windzug hat eingesetzt, gerade genug, um uns frösteln zu lassen. Außerdem lockt schon die Tulfeinalm mit Trunk und Lab…

Nach einer kurzen Pause auf der gemütlichen Hütte machen wir uns weiter auf ins Tal. Mit dem Ski bin ich total zufrieden, die Abfahrt macht mir richtig Spaß. Beim Aufstieg hatte ich ein wenig Schmerzen an den Zehenballen, da mir die Schuhe gerade ein bisschen zu klein sind. Trotzdem finde ich, dass diese Ski fast feiner sind als meine eigenen Ski.

Nach einer wunderbaren, langen Abfahrt über die perfekt präparierte Piste erreichen wir glücklich und zufrieden wieder das Auto. Eine wunderbare Tour mit sehr schönen Stimmungen beim Aufstieg

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:37h
Gesamtdistanz: 11,62m
Höhenmeter: 1.001m

160324 Skitour Patscherkofel Schutzhaus (1.970m)

Beim Mittagessen machen Wolfi uns ich spontan aus, am Nachmittag auf das Patscherkofel Schutzhaus zu gehen. Ich bin eigentlich mit dem Fahrrad da, aber Wolfi´s Bus schluckt das Fahrrad zusätzlich zu den Skiern und Kindersitzen, die schon drinnen sind, ohne Probleme.

Bei mir bleiben wir noch kurz stehen, ich zieh mich um, lade das Fahrrad aus und die Skiausrüstung ein und los geht’s…

Um kurz nach 16:00 Uhr erreichen wir den Parkplatz der Patscherkofelbahn, die Sonne ist zwar nicht so stark präsent, aber es ist auch nicht kalt.

Zu diesem Zeitpunkt sind gar nicht so viele Skitourengeher auf der Piste…

Wir gehen an der Olympiaabfahrt entlang Richtung Schutzhaus. An der Heiligwasserwiese ist der Schnee schon sehr weich. Je weiter wir aber hinaufkommen, desto besser wird jedoch die Qualität vom Schnee. 

Ein paar wenige eisige Stellen lassen die Felle kurz den Gripp verlieren, aber diese Rutscher können gut abgefangen werden und wir kommen relative gut voran.

Unterhalb der Gondel-Bergstation werden wir noch von einem Mann überholt, der aber bei diesem Manöver schon aus allen Löchern pfeift.

Zeitgleich mit ihm erreichen wir das Schutzhaus und beschließen, einen kurzen Einkehrschwung zu machen. 1h 37min haben wir gebraucht, und beide sind wir ganz zufrieden.

In der Hütte ist nicht viel los, wir setzen uns und bestellen das bewährte Isogetränk (ohne Füllstoff). Langsam aber sicher füllt sich die Hütte, es ist doch mehr los als ich angenommen habe. Uns gefällt´s trotzdem, ein zweites Bier muss her, als sich dieses dem Ende neigt, reicht uns ein Blick aus dem Fenster, und wir wissen was wir vergessen haben… die Taschenlampen.

Die Ski finden wir auch in der Dunkelheit ohne Probleme, es wäre zwar Quais-Vollmond, aber von dem sehen wir noch nicht viel. Irgendwie ist es aber doch nicht so finster wie ich befürchtet hatte und die Abfahrt geht zwar langsam, aber problemlos von Statten. Einzig im unteren Teil, dort wo der Schnee am Nachmittag schon aufgeweicht war, und jetzt angezogen hat, ist das Skifahren nicht mehr so einfach. So erreichen wir mit Anstrengung, aber ohne Probleme den Parkplatz und das Auto.

Tolle, spontane Tour auf den Igler Hausberg.

Tourendaten
Gesamtlänge: 7,76km
Gesamtdauer: 2 h
Höhenmeter 948 m