Schlagwort-Archive: Tuxer Alpen

150116 Schutzhaus Pascherkofel (1.970m)

So wie letzte Woche geht es auch heute wieder auf den „Kofel“. Um 1900 Uhr treffen wir uns am Parkplatz, mit kleiner Mannschaft. Stefan, Alfons und ich sind unterwegs.
Wir gehen die Piste hinauf, lassen die eisigen Stellen vom letzten Mal rechts liegen und kommen sehr gut voran. Petrus hat den Propeller eingeschaltet und wir haben immer wieder mit gutem Seitenwind zu kämpfen. Das merkt man auch an der Piste, je weiter wir nach oben kommen, desto eisiger wird die Oberfläche, das Fell greift nicht mehr so gut und man muss den Ski fast schon in die Piste „stampfen“. Nach dem wir alle immer wieder rutschen, werden die Harscheisen montiert. Der letzte Hang lässt sich so gut begehen.
Nach 1:50 erreichen wir die Hütte, froh, aus dem Wind zu kommen.
Stefan verlässt uns gleich, da er noch was erledigen muss, Alfons und ich setzten uns noch in die Hütte und lassen das Tageswerk bei einem Bier Revue passieren. Und fein war´s wieder einmal.

Tourendaten:
Aufstieg: 958 m
Gesamtstrecke: 10,40 km
Aufstieg: 1:50 h

150110 Heiligwasser (1.240m)

Heute war das Wetter gar nicht so arg wie angenommen, der Wind hielt sich in Grenzen. Da die Oma auch wieder im Lande ist, beschließen wir, einen Familienausflug zur Wallfahrtskirche Heiligwasser zu machen.

Wir starten am Parkplatz gleich neben dem Grünwalderhof nahe Patsch. Der Parkplatz ist komplett vereist, ein Resultat der letzten Wetterkapriolen, die diesen Winter sicher noch lange in unserer Erinnerung bleiben lassen werden.

Der erste Teil des Weges, immer im Schatten gelegen, ist auch stark vereist, und man muss beim raufgehen wirklich aufpassen. Bald wird es besser, bei der „Teehütte“ müssen wir die Piste überqueren.

Die Piste schaut entgegen der schlechten Presse sehr gut aus und es sind wenige Leute auf der Piste. Vielleicht sollten wir das morgen ausnutzen.
Bald schon sind wir wieder auf dem Weg zur Wallfahrtskirche.

Und schon sehen wir unser Ziel.

Wir genießen die Aussicht auf Innsbruck und das Inntal. Die Lage des Kirchleins ist wirklich wunderbar, die Kirche wusste immer schon, schöne Plätze zu honorieren.
Das Panorama ist bei diesem Wetter einfach überwältigend.

Nachdem wir uns an der Aussicht gütlich getan, beschließen wir, den Heimweg anzugehen. Um den Rückweg kurzweiliger zu gestalten, spielen Sara und Letu eine Runde „Waldgolf“.

Bei der „Teehütte“ gönnen wir uns noch eine Erfrischungin der Sonne.

Zurück am Parkplatz sind wir uns einig: das war ein schöner Ausflug.

150108 Schutzhaus Pascherkofel (1.970m)

Nach der Arbeit gibt es einige Sachen, die in Innsbruck noch in sportlicher Hinsicht gemacht werden können. So zum Bespiel eine Pisten-Skitour auf einen der Hausberge der Hauptstadt in den Bergen. Und da auch einige Sportbegeisterte bei MEDEL arbeiten, ist es auch nicht schwer, ein paar Leute aufzutreiben, die sich so einem Unterfangen anschließen.
So sind es schlußendlich Lisa, Stefan, Alex, Wolfi, Alfons und ich, die beschließen, bei Nacht zum Patscherkofel-Schutzhaus aufzusteigen, auf der Piste. Wir treffen uns um 18:00 Uhr am Parkplatz, und starten beim Olex-Restaurant. Die Piste ist am Anfang, entgegen von Meldungen aus den Medien, gut und griffig, doch als wir gleich nach der Heiligwasserwiese nach rechts abzeigen, finden wir uns quasi in einem Eisfeld. Trotz Einsatz der Harscheisen ist der Aufstieg ungemütlich, Stefan schulters sogar seine Ski und ist damit allen anderen Voraus. Trotzdem kämpfen wir uns den Hang hinauf und erreichen bald wieder die gut prepärierte Piste. Von dort geht der Aufstieg problemlos, die meiste Zeit gehen wir auf der Spur der Familienabfahrt und erreichen nach ca. 2 Stunden das Patscherkofel Schutzhaus. Obwohl uns beim Aufstieg nicht so viele Leute begegnet sind, ist die Hütte doch gut besucht, wir haben allerdings Glück und finden einen Platz an einer Eckbank.
Bei der gemütlichen Einkehr stärken wir uns noch und machen uns dann wieder auf, ins Tal.

Die Abfahrt geht wunderbar, die Piste ist teilweise schon sehr hart, aber gut befahrbar, so kommen wir unbeschadet wieder bei den Autos an.
Tolle Tour mit feinen Leuten..

Tourendaten:
Aufstieg: 1024 m
Gesamtstrecke: 11,60 km
Gesamtdauer: 2:15 h

141018 Wanderung zur Vogelhütte

Manchmal wollen auch unsere Kinder mehr oder weniger freiwillig mit wandern gehen, daher beschließen wir, zur Vogelhütte in Aldrans zu gehen.
Dort gibt es immer Kuchen und Saft, Kakao und andere Leckereien, die die Wanderung doch ein bisschen erträglich machen…
Gott sei Dank ist es nicht weit und wir können von zu Hause aus losgehen…

Auf dem Weg bauen wir immer wieder kleine Spasseinlagen ein… und so vergeht die Zeit wie im Fluge und wir erreichen die Vogelhütte.

Wir gönnen uns Kuchen und Kakao bzw. Kaffee, dann toben sich die Kids noch am Spielplatz aus und ich genieße die Ruhe. Ein gelungener Nachmittag, würde ich sagen…

141010 Patscherkofel (2.246m)

Noch eine Mountainbiketour wollen Alfons und ich machen, bevor der Schnee weitere Radlausflüge verhindern wird… daher entschließen wir uns, noch einmal auf den Patscherkofel zu fahren. Gesagt getan, die Fahrräder finden Platz im Auto und schon bald sind wir beim Grünwalderhof.

Die Tour geht zuerst durch den Wald, vorbei an der Patscheralm und bis zur Hochmahdalm. Der Weg ist lang, aber läßt sich gut fahren. Bald erreichen wir das Patscherkofel-Schutzhaus. Da der Föhn extrem bläst, überlegen wir uns, ob wir weiterfahren oder nicht… Klar doch, so ein kleiner Wind macht uns nichts aus…

Nach ca. 30min. erreichen wir mit Ach und Krach den Gipfel, der Sturm wollte uns fast nicht rauflassen. Schnell im Schutze der Gipfelstube umgezogen, ein Gipfelbild geschossen, und dann sind wir auch schon wieder runtergefahren… gemütlich war es heute nicht.

141008 Stafflacherwand Klettersteig

Weils mir das letzte Mal so gut gefallen hat, heute gleich noch einmal, mit einer „anderen“ Mannschaft… dieses Mal sind Guido und Wolfgang dabei, auch heute sind wir nach der Arbeit am Weg, da es sich recht gut so machen lässt… einzig die frühe Dunkelheit muss man einkalkulieren und schon mal eine Taschenlampe mitnehmen…

Der Start ist auch gleich wieder überwunden und dann kommen die langen Querungen hoch über Sankt Jodok. Und natürlich ist die Aussicht auch dieses Mal wieder sehr schön…

Eine kurze „Trink- und Versorgungspause“ gönnen wir uns natürlich auch… A bisserle „Latzi“ wird auch heute wieder gemacht, Balanceakt…, Noch einen Aufschwung…, Und dann ist schon bald wieder der Ausstieg erreicht. Der Ideale Steig für „Nach-der-Arbeit“

Das Bier aus der Kiste lassen wir uns natürlich gut schmecken…

140929 Stafflacherwand Klettersteig

Nun denn, das Klettersteigfieber hat uns hierher getrieben. Im oberen Wipptal, bei Sankt Jodok, gibt es einen neuen, sportlichen Klettersteig, der jedoch nicht allzu schwer ist. Diesen haben wir uns heute ausgesucht, um unser Glück mal bei einem schwereren Klettersteig zu probieren.

Alfons und ich fahren direkt nach der Arbeit nach Sankt Jodok, dort haben wir auch gleich einen Parkplatz gefunden und können uns auf den Weg zum Wandfuß machen. Hier geht es nicht um einen Berggipfel, sondern hier ist der Weg das Ziel… eben der Klettersteig.

Bevor wir starten, kaufen wir uns noch 2 Dosen Bier und dann kann es losgehen.

Bis zum Einstieg, der sehr schön beschildert ist, stehen ein paar Tafeln mit Tipps, auf was man beim Klettersteig aufpassen muss… am Wandfuß angekommen, ziehen wir Helm, Klettergurt und Klettersteigset an und los kann es gehen.

Der Start ist meistens das schwierigste Stück, wenn man hier scheitert, kann man es auch gleich lassen

Immer weiter geht es über Tritte, Klammern, künstliche Hilfen, Bändern und vielem mehr. Der Klettersteig ist mehr horizontal als vertikal angelegt und daher sind viele Querungen dabei.

Auch Seilbrücken wurden eingebaut, um den Spaß in den Vordergrund zu stellen. Doch am liebsten ist mir persönlich immer noch der Felskontakt und nicht das Brückensteigen…

Noch einmal geht es steil hinauf, dann ist auch schon der Ausstieg erreicht… und dort wartet zu unserer Überraschung auch eine Truhe mit kalten Getränken. Hätten wir also nichts mit raufschleppen müssen…

Wir legen oben eine kleine Rast ein, doch schon bald ist die Sonne und damit auch die Wärme weg, und wir machen und glücklich wieder auf, ins Tal.

140927 Zirbenweg

Das Jahr läuft und die schönen Tage werden weniger… also nutzen wir das super Wetter aus und beschließen, wieder mal den Zirbenweg hoch über Innsbruck zu bewandern. Sack und Pack ist gleich zusammen, auch die Oma begleitet uns und so machen wir uns auf, einen schönen Familienwandertag zu genießen.

Der Zirbenweg ist super für Familien, da man mit der Gondel auf den Patscherkofel rauffahren kann und dann gleich über den Weg bis zur Tulfeinalm wandern kann.

Wir schnappen uns gleich in der Früh einen Bus, von Aldrans fahren wir nach Lans und dort müssen wir umsteigen. Als der Bus zur Patscherkofelbahn kommt, müssen wir feststellen, dass viele Leute den gleichen Gedanken hatten. Der Bus ist „rappelvoll“ und wir können nur noch ganz vorne im Bus stehen.

Bei der Gondel sind wir gleich die Ersten, die der Enge des Busses entfliehen und daher auch eine der Ersten bei der Gondel. Schnell bringt und die Olympiabahn hinauf in Luftige Höhen… und wir können den Wandertag starten… am Zirbenweg-Törl

Schnellen Schrittes geht es auf den ersten Metern dahin, jeder ist motiviert, Lucy hat eine dicke Jacke an, damit ihr die kühle Morgenluft nichts anhaben kann…

Und schon bald genießen wir die wunderschönen Ausblicke auf die Landeshauptstadt und auch auf die Nordkette.

Das eine oder andere Mal bleiben wir für ein schönes Foto stehen, bzw. um ein paar Schleckereien aus dem Rucksack zu zaubern, und damit auch wieder die Motivation zu erneuern…

Auch zum Kraxeln finden die Kinder immer wieder Zeit. Und das wichtigste überhaupt ist natürlich die Brotzeit auf dem Berge, die wir uns natürlich sehr schmecken lassen

Als der Weg am Schluss dann doch ein bisschen lange wird für die „Schneggalen“, habe ich natürlich noch einen Joker im Rucksack. Mit einem kurzes Seil, das als „Canyoningseil“ (wie Letu es bezeichnet), dient, ziehe ich die Seilschaft einfach noch bis zur Hütte…

Und dann ist er auch schon erreicht, der Endpunkt des Zirbenwegs, das Törl mit dem „Pfiad Gott!“

Da uns die Zeit davonläuft, fahren wir mit dem Sessellift gleich runter ins Tal und gönnen uns in Rinn noch ein Eis. Und wieder Mal was es wunderschön und wir haben einen sehr feinen Tag auf dem Berg erleben dürfen.

140907 Patscherkofel

Kurz entschlossen packe ich mir das Mountainbike ins Auto, fahre Richtung Patsch und parke beim Heiligwasser-Parkplatz, um endlich einmal meinen Hausberg per Fahrrad zu bezwingen. Vom Parkplatz geht zuerst nach Patsch und von dort über einen steilen Weg rauf, durch Wald bis zur Patscher Alm…

Von der Patscher Alm zuerst ein Verschnaufer in Form einer recht moderaten Steigung, bevor der zweite steile Abschnitt zur Hochmahdalm kommt. Auch dieser ist bald geschafft, und ich befinde mich bald schon über den Bäumen und genieße die schöne Aussicht auf das Inntag.

Noch ein paar Kurbler und ich stehe auf dem Gipfel, endlich habe ich meinen Hausberg auch mal bestiegen… mit dem Mountainbike