Wieder einmal verschlägt es Letu und mich auf die Hütte. Es sind noch ein paar Erledigungen vor dem Winter zu machen.
Der Herbst hat auch diese Höhenlage erreicht und den Wald in schönest Herbstgold getüncht.
Beim Öffnen der Hütte, bzw. der Veranda entdecken wir ein paar Fledermäuse. Sieben Stück sind es, die wir von der Veranda „pflücken“. Anschließend legen wir diese in einen Trog, mit einem Tuch zugedeckt… denn immerhin ist es noch richtig hell! Später, in der Dämmerung werden unsere temporären Haustiere flügge und verlassen uns…
Es ist auch sehr kühl geworden, daher müssen wir einheizen. Letu holt sich seine kleine Hacke aus der „Waffenkammer“ und richtet gleich mal Brennholz her. Der Hackstock ist zwar noch nicht installiert, aber dafür gibt es noch unseren Übergangs-Hackstock.
Schon bald knistert ein feines Feuer im Herd, der Hüttenraum wird schön langsam warm und es wird gemütlich. In der Zwischenzeit ist Clemens, ein Freund von mir, auf einen kurzen Besuch eingetroffen, wir genießen die letzten Sonnenstrahlen auf der Veranda.
Am Abend, Clemens ist wieder ins Tal gefahren, pflegt Letu noch das zweite Feuer im Feuerstein, dann packen wir die Spielkarten aus und lassen den Tag mit ein paar Runden „Räuberjolly“ ausklingen. Es ist ein richtig gemütlicher Abend ohne Fernseh oder Handy. Das ist eine tolle Abwechslung.
Das Wetter in Innsbruck zeigt sich nicht ganz so schön, es ist bewölkt, in der Früh hat es sogar noch geregnet. Aber trotzdem ist der Bewegungsdrang enorm, daher haben Michi und ich kurzfirstig ausgemacht, den Peter-Kofel-Klettersteig in St. Jodok am Brenner zu begehen. Bei mir ist es ja schon ein paar Jahre her, daß ich hier war, aber ich habe den Steig in guter Erinnerung.
Im St. Jodak angekommen lacht die Sonne vom Himmel, daß es nur eine Freude ist. Vom Parkplatz aus ist es nur ein kurzer Marsch zum Einstieg, das zeichnet diesen Genußklettersteig der Schwierigkeit C schon mal aus. Rasch haben wir uns ausgerüstet, wir sind nicht die Einzigen.
Vorbildlich angelegt beginnt der Eisenweg gleich mit einer C-Stelle, wer die nicht schafft, sollte hier überlegen auszusteigen. Der Steig ist nie schwierig, aber dafür anhaltend in- und knapp unter diesem Grad.
Rasch gewinnen wir Höhe, und obwohl hier kein Gipfel auf uns wartet, ist genügend Luft unter den Füßen.
Immer wieder wechseln sich schöne Stellen mit leichten Passagen ab, dann wird wieder ein Stück gequert, bis wieder eine Wand erklommen werden will.
Gebaut wurde der Klettersteig vor einigen Jahren von der Bergrettung, die Versicherungen sind vorbildlich, auch die Rettungspunkte sind gut beschildert. Sogar ein Materialdepot entdecken wir ziemlich genau in der Mitte, somit entfällt der Transport bei einem Notfall.
Zwei Seilbrücken erhöhen die Spannung ein wenig, aber im Vordergrund steht hier wirklich der Genuß, es ist einfach spaßig, zwischen Wänden, Querungen, Seilbrücken und glatten Wandstellen zu wechseln.
Dazwischen kann man noch endemische Pflanzen, die scheinbar nur in der Stafflacherwand vorkommen, bewundern. Besonders der Stinkwacholder fällt meiner empfindlichen Nase immer wieder auf.
Während des ganzen Kletterspaßes sollte man hier, wie auch sonstwo, nie vergessen, den Kopf mal zu heben und die wunderschöne Landschaft zu bewundern…
…im Hintergrund sehen wir Kraxentrager und die bekannten Skiberge Vennspitz und Silleskogel, manchmal allerdings mit Hut.
Am Schluß kommt nochmals eine kleine Wand, und eine Querung…
… dann sehen wir schon das Gipfelkreuz. Eine rasche Tour, die sich fast das ganze Jahr über machen läßt, denn die Wand ist südseitig ausgerichtet… im Sommer sicher eine sehr warme, wenn nicht heiße Angelegenheit.
Eine Besonderheit ist die Getränkebox am Ausstieg, die zu einer kurzen Pause einlädt. Waren beim letzten Mal noch viele verschiedene Getränke, gibts heute nur Apfelsaft… aber es ist auch schon Saisonende. Und der Saft schmeckt sehr gut.
Wir genießen die Sonne und die Aussicht auf die Schneeriesen im hinteren Valsertal. Es ist einfach wunderschön hier. Nach einer ausgiebigen Pause machen wir uns über den Steig ins Tal auf.
Am Fusse der Wand angekommen schauen wir nochmals hinauf. Der Steig umfasst nur etwa ein Viertel der Stafflacherwand, da ist also noch viel Potential für Erweiterungen. An einer Stelle dachten wir eh, daß da aktuell erweitert wird. Eine tolle Tour, die ***fast immer***, das heißt das ganze Jahr über, gemacht werden kann.
Tourendaten Gesamtlänge: 5,31 km Gesamtdauer: 2:32 h Höhenmeter: 363 m Schwierigkeit: C
Heute steht die Almenrunde nochmals auf dem Programm, damit ich meinen Geocache endlich finalisieren kann. Das Wetter schaut zwar nicht so gut aus, aber das ist mir egal. Ich packe die Gamaschen ein (weise Entscheidung) und auch, eher wegen Bauchgefühl die Grödel (noch weisere Entscheidung). Dann fährt mich Lucy zum Patscherkofel. Für den Aufstieg benütze ich die Gondel, für was hat man ein Jahresticket…
Bei der Talstation ist noch „Grüne Wiese“, aber das wird sich für mich bald ändern. Mit der Bahn gehts rasch in die Höhe. Neben mir sitzt ein älterer Herr. Wir kommen ins Gespräch. Volle nett… und als ich bei der Mittelstation aussteige, bin ich um ein Südtiroler Bauernbrot reicher, das hat mir den nette Mann geschenkt.
Von der Bergstation aus gehe ich zuerst zur Patscher Alm, dort muss ich in der Nähe einen Cache verstecken. Das ist mit dem Schnee gar nicht so einfach, trotzdem finde ich bald einen passenden Platz.
Dann stapfe ich den Weg wieder ein Stück retour, dann muss ich schon meine eigene Spur machen. Es ist kein tiefer Schnee, aber sehr rutschig.
Vorbei an der netten Hütte in der Nähe der Mittelstation muss ich einmal die Piste überqueren, dann geht es ans Eingemachte. Ich habe mir bei der Tourenplanung einen kleinen Steig herausgesucht, der mich recht schnell zur Lanser Alm führen sollte. Den Einstieg zu finden ist allerdings bei dieser Schneelage nicht einfach. Keine Schilder zeigen mir den Weg und Markierungen suche ich vergeblich. Gut, daß es GPS gibt…
Bald führt mich ein vermeindlicher Steig Richtung Osten, immer wieder zweifle ich, ob ich schon auf dem Weg bin. Und so manches Mal laufen ich auch zig Meter neben dem Pfad, besonders ärgerlich im abschüssigen Gelände. Da wird es Zeit, meine Grödel anzuziehen…
Nicht nur wir Menschen, auch die Natur wurde heuer vom frühen ersten Wintereinbruch überrascht. Die belaubten Bäume beugen sich ächzend zu Boden und erschweren mir immer wieder den Weg. Ausweichen ist nicht immer möglich, also muss ich mit den Wanderstecken den Schnee von den Stauden abschlagen.
Die Stimmung ist ein Wahnsinn, es ist still, ich treffe niemanden und kann mich voll auf die wunderschöne Natur und den teilweise anspruchsvollen Weg konzentrieren.
Mit der Zeit entwickelt man doch ein Auge für den eingeschneiten Weg, und die zweite Hälfte der Strecke geht dann schon einfacher…
Es wird immer flacher, dann sehe ich vor mir einen Zaun. Zurück in der Zivilisation, soll das wohl heißen. Irgendwie schade, mir hat der einsame Weg durch den Wald sehr gut gefallen.
Die Lanser Alm lasse ich links liegen, nun befinde ich mich auf einem langweiligen Forstweg, an dem ich allerdings flott vorankomme. Rasch erreiche ich die dritte Alm auf meinem Weg, die Sistranser Alm.
Verwundert muss ich feststellen, dass heute alle Almen geöffnet sind, allerdings kehre ich auch hier nicht ein, ich möchte weiterkommen.
Da der Weg immer weiter ins Tal führt, wird die Schneemenge nun auch immer weniger. Obwohl mir bis jetzt niemand begegnet ist, zeigen die Spuren am Wanderweg doch, daß ich nicht der Einzige unterwegs bin.
Von der Sistraner Alm nehme ich wieder einen Waldweg, der mich nun zur Aldranser Alm führt. Auch hier raucht der Kamin und in der Stube ist Licht. Ich werde allerdings, das ist schon mal der Plan, nur am Schluss in der Rinner Alm einkehren.
Auch Pilze sind vom Schnee überrascht worden, schön schauen sie aus unter der weißen Pracht. Obwohl der erste Blick Pfifferlinge vermuten lassen würde, ist dem nicht so… tiefgefroren sind sie allemal!
Auf der Rinner Alm gönne ich mir dann zu guter Letzt einen Tee mit Schuß, der tut nun so richtig gut und wärmt mich auf.
Obwohl nun sehr wenig Schnee liegt, ist das gehen gar nicht einfacher geworden. Statt Schnee-rutschig ist es jetzt halt Lehm-rutschig. Da war mir der Schnee fast lieber. An einer besonders steilen Stelle passe ich kurz nicht auf, schon sitze ich auf dem Hosenboden…
Dann ist der Schnee ganz weg, dafür fließt jetzt das Wasser auf dem Wanderweg. Heute bin ich Wasser in allen Aggregatzuständen begegnet, das ist auch mal was besonderes… Schnee am Anfang, Regen zwischendurch, Nebel auf der Rinner Alm, und nun eben Bachläufe am Pfad.
Schon fast habe ich den Kirchplatz in Rinn erreicht, da fällt mir noch ein besonders großer, mit Moos bedeckter Stein im Wald auf… wie der wohl hier her gekommen ist.
In Rinn angekommen, kommt gerade mein Bus vorbei. Das ist ja wie bestellt. Rasch bin ich zu Hause. Obwohl die Wanderung nicht besonders schwierig ist, wenn die Verhältnisse passen, hatte ich heute doch ein paar knackigere Stellen dabei. Aber schön war die Tour allemal.
Tourendaten Gesamtlänge: 9,88 km Gesamtdauer: 2:40 h Höhenmeter: 233 m / -1065 m
Samstag ist Wandertag, wie so oft. Leider hat der Wetterbericht das Aufkommen einer Kaltfront am Nachmittag prognostiziert, daher werden unsere Tourenpläne an die Gegebenheiten angepasst. Statt zum Lichtsee wandern wir nun zum Obernbergersee…
Vom Parkplatz in Obernberg starten wir unseren Spaziergang. Wir wählen den Zustieg über die Rodelbahn, im Abstieg werden wir dann über die Wiesen wandern.
Die urige Unterreinsalm (1.486m) säumen den Weg hinauf zum See, den wir nach kurzer Zeit erreichen. Gleich am Anfang stehen wir vor dem alten Gasthaus „Obernbergersee“ (1.600m), das leider nicht mehr bewirtschaftet ist und sich in einem erbärmlichen Zustand befindet.
Das Wetter ist traumhaft, fast wolkenlos zeigt sich der Himmel und dementsprechend schön spiegel sich die schneebedeckten Berge im See. Wir können uns fast nicht sattsehen.
„Maria am See“, die kleine Kapelle liegt wunderschön auf einer kleinen Insel, dem Ergebnis eines Felssturzes vom „Kleinen Tribulaun“. Auf diesen schönen Flecken kommt man von der Ostseite aus über einen kleinen Holzsteg.
Wir steigen die paar Meter hinauf zu dem schönen Gotteshaus. Unterwegs finden wir einen geschnitzen Jesus an einem Baum hängen, eine kleine, aber feine Arbeit eines Künstlers.
Vom Hügel aus sieht man sehr schön auf den südlichen, größeren Teil des Obernberger Sees.
Nach Norden geschaut sieht man wieder das Gasthaus, an dem wir zu Beginn vorbeigekommen sind.
Wir nehmen nun den westlich gelegenen Steig zurück zum Gasthaus, einige schöne Buchten und ein Geocache liegen auf dem Weg.
An einer gemütlichen Uferstelle machen wir eine Pause, die Kinden spielen mit Flipsteinen, während ich den nächsten Geocache suche. Die Kombination aus frischem Schnee in der Höhe, herbstlichen Farben und dem noch relativ guten Wetter verleihen der Szenerie eine besondere Stimmung…
Zurück beim Gasthof sehen wir am Himmel die ersten Wolken aufziehen, die Kaltfront erreicht uns bald.
Den Abstieg bestreiten wir über den Wiesensteig…
… vorbei an der Oberreinsalm, die einen schönen Ausblick ins Obernberger Tal hat.
Auch diese Alm ist sehr urig, Wohnen ist allerdings bestimmt mit vielen Komforteinbussen verbunden.
Schlussendlich sehen wir schon fast wieder unseren Ausgangspunkt, mit der Rodelbahn. Schönes Skigelände, das ich noch von einer Skitour auf den Grubenkopf kenne, liegt vor uns… allerings (und Gottlob) noch ohne Schnee.
Im Wald zweigen wir nochmals vom Normalweg ab, und besuchen einen Weiher im Wald und auch noch einen letzten Geocache für heute.
Eine wunderschöne Tour, die sich auch wettertechnisch genau ausgegangen ist. Am Parkplatz sehen wir schon über uns eine geschlossene Wolkendecke. Unterwegs, auf Höhe von Steinach am Brenner beginnt es zu regnen… der Wetterbericht war sehr genau!
Tourendaten Gesamtlänge: 6,93 km Gesamtdauer: 2:50 h Höhenmeter: 346 m
Spontanität ist der beste Motivator für tolle Touren. Das stelle ich heute wieder fest. Eine eigentlich schon länger geplante Wanderung, die Almenrunde im südöstlichen Mittelgebirge steht heute an. Mit dem Bus fahren ich von Aldrans los nach Rinn, direkt im Ort starte ich meine Wanderung. Erstes Ziel ist die Rinner Alm (1.397m).
Mein Tempo ist heute gut, es läuft, wie man so schön sagt. Nach 30 Minuten stehen ich vor der Rinner Alm. Da ich erst spät (nach der Arbeit) gestartet bin, geht sich eine Einkehr hier nicht aus. Das muss ich mal im Sommer machen.
Ein schnelles Foto von der Alm, ein Eintrag im digitalen Tourenbuch, dann marschiere ich schon weiter. Der Steig ab hier ist wunderschön im Wald gelegen.
Bei manchen Konstrukten könnte man, wenn man den Hintergrund nicht kennt, fast an einen Schildbürgerstreich denken. So wie hier, eine „Schleuse“ mitten im Wald, ohne jedlichen Zaun… das schaut schon lustig aus.
Die zweite Alm, die ich erreiche, ist meine Hausalm, die Aldranser Alm (1.495m). Hier scheint die Sonne noch und wärmt den Terassenbereich. Ich verquatsche mit mit der Hüttenwirtin, und trinke ein Bier gegen den Durst.
Weiter geht´s durch den schönen Wald, im Schatten wird es jetzt schon frisch. Habe ich den Aufstieg zur Rinner Alm noch im T-Shirt bestritten, muss jetzt schon ein Pullover her.
Die Sonne zaubert wunderschöne Muster in den Wald, immer wieder bin ich froh, wenn ich die wärmenden Strahlen erreiche. Dann erreiche ich die dritte Alm im Bunde, die Sistranser Alm (1.608m). Diese Hütte gefällt mir besonders gut, weil die Lage auf dem Boden so schön ist.
Immer wieder öffnen sich beeindruckende Blicke ins Inntal und auf die Landeshauptstadt. Ich kenne ein paar alte Bilder aus den 60ern (von meiner Oma), die den Unterschied bei der Verbauung des Inntals deutlich machen.
Die vorletzte Alm ist die Lanser Alm (1.735m). Dies ist auch der höchste Punkt der Wanderung. Es ist zwar recht frisch, trotzdem gönne ich mir ein Bier und suche die letzten Sonnenstrahlen.
Bei der Vorbereitung der Tour habe ich auf der Karte einen Übergang von der Lanser auf die Patscher Alm gefunden, nur vor Ort finde ich nichts. Das ist ärgerlich, weil ich jetzt absteigen muss, nur um die gleiche Höhe wieder hinaufgehen zu müssen. Es hilft nichts, also los…
Ein blauer Herbsthimmel ist schon was Schönes, aber besser gefällt mir eindeutig die Stimmung, die sich beim Sonnenuntergang ergibt. Heute habe ich Glück, wie gemalt schaut der Himmel aus.
Die letzte Alm, die Patscher Alm (1.694m) kenne ich schon von diversen Skitouren im Winter und auch vom Skifahren. Es dämmert nun schon leicht, daher sehe ich von einer Einkehr ab. Schlußendlich stelle ich fest, dass die Hütte gar nicht geöffnet ist…
Von der Patscher Alm zur Mittelstation der Patscherkofelbahn ist es nur ein Katzensprung. Ich bin froh, daß ich dieses Hilfsmittel, am Donnerstag fährt die Bahn immer bis spät in den Abend, benützen kann.
Rasch erreiche ich die Talstation in Igls. Nun brauche ich noch ein Transportmittel nach Hause. Der Bus fährt nur bis Lans (und dann weiter nach Igls), ein direkter Bus nach Aldrans existiert nicht. Ich nehme also den „J“, den Stadtbus und steige beim Gasthaus „Wilder Mann“ aus.
Ab hier spaziere ich das kurze Stück nach Aldrans. Das ist in 15min. erledigt. Nun freue ich mich schon aufs Abendessen, denn der Hunger ist groß…
Endlich konnte ich diese Tour realisieren, nebenbei konnte ich einen Adventure-Lab-Cache auslegen. Bin gespannt, wie dieser bei der Geocache-Community ankommt.
Tourendaten Gesamtlänge: 10,22 km Gesamtdauer: 2:30 h Höhenmeter: 1.109 m
In den letzten Tagen hat es relativ tief herunter geschneit, daher sind Gipfeltouren zur Zeit mit Vorsicht zu genießen. Trotzdem wollen Letu und ich ein wenig in die Natur, daher machen wir uns auf zum Vögelsberg in Wattens.
Hier gibt es scheinbar einen feinen Wanderweg, der auch so manche Spielmöglichkeit am Wegesrand bereitstellt. Also machen wir heute mal auf „gemütlich“. Schon kurz nach dem Start erreichen wir die ersten Stationen.
Hier gibt es „Taxen-Weitwurf“, „Eiermusik“, „Hasenbaubesichtigung“ und Riesenfiguren.
Nebenbei bietet der Weg, da schon ein wenig höher gelegen, schönste Ausblicke auf das Inntal, das gerade jetzt, mit weißen Schneegipfeln, wunderschön anzuschauen ist.
Im Wald ist es zwar kühl, aber sobald wir wieder in die Sonne kommen, können wir uns aufwärmen. „Tik-Tak-To“ oder aber auch „Mensch-ärgere-dich-nicht“, immer wieder kommen lustige Stationen für Groß und Klein.
An einer der letzten Stationen spielen wir ein wenig länger, weil es eben so viel Spaß macht…
… dann erreichen wir das Gasthaus Vögelsberg.
Wir gönnen uns eine kleine Stärkung, hier gibt es einen leckeren Karotten-Nuss-Kuchen, der uns richtig gut schmeckt. Und die Leute hier sind auch sehr freundlich. Eine Einkehr hier ist empfehlenswert.
Da wir auch zum Geocachen da sind, müssen wir nach der Pause noch ein wenig weiter hochsteigen, hier finden wir noch einen sogenannten „Tradi“, für den Multi reichen leider (wie ich später feststellen muss) meine Rechenfähigkeiten nicht aus.
Was ich berechnet habe, stellt sich als falsch heraus, daher gehen die letzten 100 Höhenmeter auf mich… sehr zum Ärger von Letu. Papa, du musst schon richtig rechnen!
Den Multi lassen wir aus, den müssen wir ein andermal lösen, trotzdem hat sich die Wanderung hierher absolut rentiert. Wieder einen schönen Flecken Heimat besuchen können, was will man mehr!
Tourendaten: Gesamtlänge: 7 km Gesamtdauer: 2:00 h Höhenmeter: 486 m
Der Winter streckt seine ersten, eisigen Fühler aus und erinnert uns daran, daß die heißen Tage nun zu Ende gehen. Während so mancher Sportler nun die Tourenski auspackt und die ersten Spuren in die höhener, verschneidten Lagen zieht, beschließen Michi und ich, nochmals unser Glück im Pilzwald zu versuchen.
Wir fahren in eines meiner Pilzplatzelen (A.d.Red.: Gebiet bekannt), vielleicht haben wir Glück und finden noch den einen oder anderen Pilz. Schon bei der Anfahrt sehen wir die Spuren des Winters überall. Also müssen wir uns mit den tieferen Lagen zufriedengeben.
An einer Stelle finden wir einen Baum, der wohl bei einem der letzten Gewitter „im Wege“ gestanden ist, hier hat der Blitz einen riesigen „Zahnstocker“ aus der Seite herausgebrochen.
Schlußendlich werden wir fündig, immer wieder finden wir kleine Ansammlungen von Pfifferlingen, die hier überall gelb aus dem Moos herauslachen. Nicht immer leicht zu finden, aber schon bald füllt sich unser Sammelkorb. Auch unter Schnee leuchtet es manchmal gelb auf…
Zu Hause angekommen, bereite ich aus den gewonnenen Waldfrüchten, es sind immerhin 1, 3 kg Pfifferlinge geworden, ein gutes Schwammerlgulasch mit Knödeln. Hmmm, wie das schon duftet!
Es muss nicht immer ein Gewaltsmarsch sein, manchmal muss man einfach auch was für den Magen tun. Ein vielleicht letztes Mal heuer, daß wir Pilze finden… das hängt jetzt vom Wetter ab. Auf jeden Fall schmeckts und die Kurzwanderung hat sich rentiert.
Tourendaten: Gesamtdauer: 2:30 h Gesamtlänge: 5,30 km Höhenmeter: 226 m
Tourenübersicht: Aus Gründen des Datenschutzes wird keine Karte eingestellt 😂.
Heute steht ein besonderer Berg am Programm, die Dremelspitze im Parzinn. Wir treffen uns um 7:30 Uhr in Boden am Wanderparkplatz. Wir, das sind heute Papa, Luis und ich. Schon ziemlich am Anfang haben wir unser Ziel vor Augen, die Dremelspitze. Einer der schönesten, wenn nicht der schöne Gipfel im Lechtal.
Uns Ziel, die wunderschöne Dremelspitze
Von hier aus wandern wir zuerst flach ins Angerltal, bis wir die Seilbahn der Hanauerhütte erreichen.
Die alten Hasen im Aufstieg…
Blick nach Boden
Blick ins Angerltal
Ab hier steilt der Weg auf, ein paar Kehren führen uns hinauf auf die wunderschön gelegene Alpenvereinshütte. Kurz nach der Hütte sehen wir Reste vom gestrigen Hagelsturm, der hier durchgezogen ist.
Hanauer Hütte
Hagelreste
Durch den Kessel des Parzinn steigen wir, zuerst eher flach entlang des Baches, in Richtung Vordere Dremelscharte. Ein Blick zurück offenbart uns die Schönheit dieses Abschnitts der Lechtaler Alpen. Nicht umsonst wird die Gegend um den Parzin als einer der schönsten Flecken hier gehandelt.
Mitten im Kessel des ParzinAufstieg zur Vorderen Dremelscharte
Bald erreichen wir den Fuß des Kars, das zur Scharte hochführt. Nicht immer ganz leicht, vor allem wegen des vielen feinen Schotters, erreichen wir das Ende des einfachen Weges.
Markierung zur Dremelspitze
Nasse Rinne
Nun geht es ans Eingemachte. Zuerst müssen wir ein paar Meter ein Schotterband hochsteigen, dann kommt schon die erste, relativ leichte, aber nasse Rinne hochklettern.
Kraxlerei
Unter uns der Steinsee
Wir queren ein schönes Band, das uns in der Wärme der Sonne zur nächsten Kraxelstelle bringt.
Papa auf einem der Bänder…
Nun gehts gerade hinauf, anregende Kletterstellen wechseln sich mit einfacheren Passagen ab. Aber es bleibt immer steil.
… und am Grat
Unter uns leuchtet der Steinsee in Blau herauf, die Aussicht ist fantastisch. Und natürlich bleibt es nun immer steil…
Pfiffiger Grat…
… und noch pfiffigere Umrundung.
Rinnen, Bänder und kleine Grate wechseln sich ab, es wird nie langweilig. Trotz gegenteiligem Anschein ist der Felsen recht kletterfreundlich, heißt nicht so brüchig, wie er erscheint.
Immer weiter rauf…
… gen Himmel
Bei einer kniffligen Stelle probieren wir jeder von uns eine unterschiedliche Taktik, alle führen zum Erfolg, auch diese Stelle meistern wir.
Eine der Schüsselstellen…
…dann wirds wieder einfacher
Kurz vor dem Gipfel erreichen wir die Schlüsselstelle, ein Klemmbock, den wir „unterwandern“.
Klemmblock wird…
… „unterklettert“
Anschließend müssen wir noch eine schottrige, aber gut zu gehende Steilerinne rauf, umd wir stehen auf dem Gipfel der Dremelspitze (2.733m).
Am Gipfel…
… angekommen
Was für eine Aussicht tut sich uns auf, die Lechtaler Bergwelt liegt uns zu Füßen. Wunderschön zum Anschauen, einzig das Wetter schaut nicht mehr so gut aus. Wir sind bis jetzt die Einzigen auf diesem Berg, keiner Menschenseele sind wir hier beim Klettern begegnet.
Gipfelaspiranten am Ziel
Wir genießen die Pause, Brotzeiten und fotografieren. Dann bereiten wir uns wieder mental auf den Abstieg vor. Ein paar knifflige Stellen erwarten uns.
Abstieg
Rinnengegenanstieg
Die Rinnen im Abstieg lassen sich gut meistern, die schwierigere Stelle mit dem Band schaffen wir auch gut, wohlgemerkt mit ein paar Verrenkungen.
Den Steinsee immer im Blick
Schlussendlich erweist sich der Abstieg als viel weniger dramatisch als von mir angenommen. Wir schaffen alle Stellen mit Bravour.
Bergler
Letze Schlüsselstelle
Zurück in der Vorderen Dremelscharte können wir die Helme verstauen. Diese waren in diesem Gelände ein echter Sicherheitsgewinn. Unser Glück, wir waren heute alleine bei dieser Tour.
Abstieg durch Schotter
Schnell haben wir den Abstieg durch das Kar hinter uns gebracht, über Almengelände wandern wir zur Hanauerhütte. Hier gönnen wir uns eine Einkehr zur Feier des Tages.
Bächlein im Parzin
Hier gehs entlang
Gestärkt wandern wir das lange Angerltal wieder zurück nach Boden. Unterwegs findet Papa noch zwei schöne Steinpilze. Im Hintergrund thront noch „unsere“ Dremelspitze.
Noch ein Blick retour
Müde, aber glücklich erreichen wir trocken das Auto. Während wir nach Hause fahren, öffnet sich der Himmel und es gießt aus Strömen. Da haben wir aber nochmals Glück gehabt.
Tourendaten Gesamtdauer: 9:00 h Gesamtlänge: 19,55 km Höhenmeter: 1.692 m Schwierigkeitsgrad: II+
Heute, bei tollem Wetter, steht uns ein besonderes Abenteuer bevor. Wir haben beschlossen, den Leite-Klettersteig in Nasserreith zu absolvieren. Wer sind wir? Heute sind Papa, Sara, Letu und meine Wenigkeit am Wege. Für Sara ist es sogar der erste Klettersteig. Es ist wohl eine Herausforderung, immerhin sind ein paar Stellen, glatte Platten, mit der Klettersteigschwierigkeit C/D bewertet. Da meine Junioren aber gute Kletterer sind, sollte das kein Problem darstellen.
Schon am Einsteig heißt es mal fest zugreifen, aber die Zwei machen ihre Sache sehr gut und schon bald ist diese Stelle gemeistert. Die Kletterei ist immer an schrägen Platten, diese zeichnen sich jedoch an manchen Stellen als recht griffarm dar. Und noch dazu ist der Klettersteig gut begangen und teilweise schon speckig.
Auf jeden Fall macht es uns schon nach kurzer Zeit viel Spaß, die leichten und natürlich auch die schweren Stellen zu meistern. Ich gehe voraus, die Kinder hinterher und Papa macht das Schlußlicht. Immer wieder geben Papa und ich gute Tipps, sozusagen von den alten an die jungen Hasen…
Die Aussicht über den Kessel von Nasserreith wird immer besser, die Aussicht ist grandios und auch das Wetter spielt heute toll mit. Noch ein Faktor macht die Begehung heute spaßig… es ist nicht so viel los.
Weiter und weiter zieht das Stahlseil in die Wand hinauf, bald haben wir den höchsten Punkt erreicht. Ab hier geht es immer über Mehrseillängentouren, in denen sich schon ein paar Kletterer tummeln, in Quergängen weiter.
Ein kleines Highlight wartet am Ende der Tour noch auf uns, eine kurze Seilbrücke, die es aber in sich hat. Ein wackeliges Stahlseil zum balancieren, das aber alle wieder souverän meistern. Letu meint zwar kurz darauf, daß Seilbrücken ihm den Spaß am Klettersteiggehen verderben könnten, aber das ist bald wieder vergessen…
Überglücklich erreichen wir alle Vier wieder „festen Boden“, im hinteren Kar ist der Ausstieg. Ab hier geht es nun über einen kleinschottrigen Pfad wieder hinunter ins Tal. Der Abstieg ist auch nicht Ohne, hier muss man auf jeden Schritt achten.
Vom höchsten Punkt des Kars können wir nochmals den Tourenverlauf einsehen, die Kinder sind stolz auf ihre Leistung und ich bin es natürlich auch.
Nun heißt es gerade noch fest aufpassen, daß uns auf den letzten Metern nichts passiert. Das wäre nämlich hier nicht fatal, aber sehr unangenehm.
Zufrieden erreichen wir den Talboden, noch einmal schauen wir uns die Tour auf der Schautafel an. Hierher kommen wir sicher wieder einmal. Der Steig ist sehr angenehm zu gehen und der Zustieg ist sehr Kinderfreundlich…
Nasserreith ist seit ein paar Jahren ein richtiges Kletterparadies geworden, dem Entsprechend tummeln sich viele Kletterer in den Wänden herum… wir beobachten ein paar Kraxler, die hier tolle Wege begehen.
Am Parkplatz angekommen gibts eine Wurstsemmel, für Letu ist aber der Wasserspielplatz viel wichtiger. Hier kann er sich voll entfalten.
Am Heimweg nach Aldrans fahren wir über den Holzleitensattel. Und es ist schon wieder voll, in Richtung Deutschland ist Stau… hoffentlich kommt Papa gut nach Hause, denn das ist genau seine Richtung (später erfahre ich, daß es zwar gestockt hat, aber eigentlich alles gut gegangen ist).
Tourendaten Gesamtlänge: 3,82 km Gesamtdauer: 2:30 h Höhenmeter: 372 m Schwierigkeit: C/D
So, am Freitag hatte ich schon gesagt, dass dies wohl als mein „Glungezerwochenende“ in Erinnerung bleiben würde, nun schließt sich heute der Kreis. Am Freitag waren wir im Tulferwald Pilze sammeln, gestern sind wir über den Zirbenweg zum Glungezer spaziert, und heute mache ich noch den Glugezerklettersteig mit Letu.
Der erste Aufstieg über die Piste ist heuer leider ein nicht besonders schönes, aber notwendiges Übel, das wir aber gerne in Kauf nehmen. Die steile Piste kenne ich schon vom Winter als Skitourenaufstieg, heute kommt mir aber alles noch ein wenig steiler vor.
Auch Letu, sonst nicht schnell unterzukriegen, schnauft erleichtert auf, als wir endlich die alte Bergstation erreichen. Ab hier flacht der Weg ein wenig ab.
Ein Stück über der Bergstation ist der neue Speichersee zu sehen, wunderschön schaut das Wasser aus.
Bei der Stütze 8 des Schartenkogellifts erreichen wir schließlich den markanten Stein mit einer Zirbe oben drauf… hier ist der Einstieg in den Klettersteig.
Zuerst müssen wir nur über ein paar Blöcke kraxeln, das geht auch noch ohne Ausrüstung. Auf einer kleinen Almmatte machen wir dann Pause, brotzeiten ein wenig und ziehen uns die Klettersachen an. Nun gehts los…
Der Klettersteig ist, wie die Beschreibung auch sagt, eigentlich eher ein Kraxelpark über Blöcke, durch Schründe und Schluchten… viel Klettersteig ist nicht vorhanden, trotzdem macht es uns beiden richtig Spaß.
Am Schluss kommt das eigentliche Highlight, die Abschlußwand. Letu meistert auch Diese mit Bravour, dann stehen wir am Ausstieg.
Nun müssen wir noch ein Geröllfeld durchqueren. Hier macht der Gang fast gleich viel Spaß wie der Klettersteig vorher. Weglos, aber nicht ohne Markierungen steigen wir fast gerade hinauf zur Sonnenspitze. Wer wohl all diese Steine hier verteilt hat…
Nur noch ein paar Minuten, dann haben wir den ersten Gipfel des Tages erreicht, die Sonnenspitze (2.639m). Wir setzen uns am Gipfel hin, viel los ist trotz des schönen Wetters nicht.
Wir sind recht durstig und haben fast keine Vorräte mehr, also beschließen wir, in der Glungezerhütte einzukehren. Diese ist nur 5 Minuten vom Sonnenspitzgipfel entfernt. Letu bekommt fürs brave Marschieren einen Kuchen, ich begnüge mich mit einem Isogetränk.
Nach der wohltuenden Pause nehmen wir noch rasch das Glungezerkreuz (2.660m) mit. Dieser nicht besonders schöne Gipfel, immerhin steht hier ein Betonklotz des österreichischen Bundesheeres, fesselt uns nicht lange. Ein kurzes Foto am Kreuz, dann gehen wir den Abstieg an.
Fast schon im Laufschritt geht es an der Hütte vorbei und durch das Geröllfeld weiter ins Tal, Richtung Schartenkogel. Unterwegs kommen wir an einem lustigen Tor vorbei, das hier irgendwie deplatziert wirkt.
Ein Blick ins Voldertal sagt mir, dass ich da auch bald wieder mal „reingehen“ muss. Im Hintergrund lacht der Olperer herüber
Die Aussicht ist fantastisch, egal wohin man schaut. Immer wieder bleiben wir stehen und schauen abwechselnd ins Oberland, Unterland, gen Süden zu den Gletscherriesen…
Schließlich erreichen wir das Tulfeinjöchl und kurz darauf den Schartenkogel. Hier pausieren wir noch einmal und genießen die Aussicht.
Die kleinen Wolken vom Vormittag haben sich fast verzogen, aber immer noch ist es relativ diesig. Der Blick auf Innsbruck ist trotzdem spektakulär.
Direkt am Gipfel des Schartenkogels steht eine Bank mit allen Gipfeln der näheren Umgebung. Ein kurzer Vergleich zeigt uns, dass wir Beide schon alle gezeigten Gipfel erstiegen haben. Letu will es aber nochmals wissen, und steigt in Sekundenschnelle über alle Gipfel.
Nun folgen wir dem Schartenkogelsteig, bei der Abzweigung zur Bergstation nehmen wir den Alternativweg, der uns ein Stück hinunter ins Voldertal führt.
Die Nachmittagssonne taucht mit ihren Strahlen die ganze Natur in ein warmes, herbstliches Licht, dazu kommen noch die wunderbaren Herbstfarben.
Der Steig scheint nicht so oft begangen zu sein, führt uns aber immer näher an Halsmarter. Nun wird Letu schön langsam müde, und ich muss ihn immer wieder motivieren. Wir spielen ein paar Buchstabenspiele und schon geht es wieder.
Am Weg kommen wir erst an der Stalsinsalm vorbei, dann noch bei der Hubertushütte.
Schlussendlich stehen wir bei der Mittelstation bei Halsmarter. Das ist nun auch Zeit geworden, viel länger hätte die Tour für Letu nicht mehr sein brauchen.
Wir hüpfen in die Gondel und fahren hinunter zum Parkplatz. Einen Sprung schauen wir noch im Larchenhittl vorbei, eine kleine Stärkung muss nach dieser Tour sein!
Eine tolle Tour, die uns beiden sehr gut gefallen hat. Diese müssen wir in irgendeiner Form wieder mal machen, sind wir uns einig.
Tourendaten Gesamtlänge: 14,0 km Gesamtdauer: 6:05 h Höhenmeter: 1317 m