Das zweite Coronajahr hatte es in mehreren Hinsichten in sich. Auslandsreisen waren nur erschwert möglich, unser geliebtes Buabenwochenende wurde komplett abgesagt. Dennoch muss ich rückblickend sagen, dass ich ein paar wunderbare Touren
Aktivität
Anzahl
Distanz [km]
Höhenmeter [m]
Bergsteigen
34
235
34.871
Fahrradfahren
155
1.289,16
18.855
Laufen
54
386,05
11.029
Skitouren
28
272,89
25.997
Gesamt
399
2.840,75
91.452
Übersichtstabelle
Bergsteigen
Bergtouren konnte ich ein paar tolle machen. Mit Papa war ich auf der Kogelseespitze, eine lang gehegter Wunsch, den Weißstein zu besteigen, konnte ich auch erledigen. Und mit Wolfi bin auch auf die Naviser Sonnenspitze gewandert, auch das ein Highlight des Jahres.
Bergfeuern
Das Bergfeuern mit der Huttlerjugend, ein tolles Wochenende, das wir jedes Jahr zelebrieren, war wieder einmal toll!
Skitouren
Auch ein paar Skitouren, namentlich Hirzer mit Paul, Route Roman, die zahnige Tour mit Papa auf die Schafkarspitze, Rötenspitze mit Wolfi, mit perfektem Firn bleiben mir sicher lange im Gedächtnis.
Figln
Reisen
Ein paar Reisen sind sich auch ausgegangen, unser jährlicher Familienurlaub in Lignano (Teil 1 und Teil 2) und noch ein kleinerer Familienurlaub in der Steiermark bei Larissa waren tolle Erlebnisse.
Firmenlauf
Einmal bin ich auch über meinen Schatten gesprungen und habe bei einem Wettbewerb, nämlich dem Firmenlauf 2021 teilgenommen. Normalerweise ist das nicht meine Welt, aber er hat mit „meinem“ Team sehr viel Spaß gemacht…
Hütte
Auf der Hütte waren auch auch ein paar Mal, mähen, genießen, entspannen. Dafür ist so eine Hütte einfach perfekt!
Fazit
Obwohl das Jahr unter keinem so guten Stern gestanden ist, muss ich Retrospektive sagen, dass ich wieder viele tolle Abenteuer erleben durfte, mit guten Freunden und Verwandten! So gesehen war 2021 wieder ein sehr gutes Jahr!
Berichte verschiedener Tourengeher haben meinen Verdacht bestätigt. Fahrten abseits der Piste sind aktuell nicht so ratsam, nicht wegen der eigentlich sehr günstigen Lawinensituation, sondern wegen dem Bruchharsch, der eine Abfahrt in den meisten Gebieten zur Zumutung macht…
Ich setzte mich also in der Früh in den Bus uns fahre ins nächste Skigebiet, zum Patscherkofel. Dieser hat heute den ersten Tag Liftbetrieb, ich bin schon gespannt, wie viel los sein wird.
Da ich vor dem Start der Lifte schon los marschiere, bin ich fast alleine. Nur ein paar wenige Tourengeher sind mit mir am Weg. Die Sonne bescheint schon die Nordkette, während der Kofel noch im kalten Schatten liegt.
Die Temperatur ist für den Aufstieg sehr angenehm, allerdings ist die Piste sehr hart, an den steilsten Stellen muss ich aufpassen, nicht abzurutschen.
Ich habe den Aufstieg über die Olympiaroute gewählt, steil macht man hier rasch Höhenmeter, bei der Abzweigung zur Familienabfahrt nehme ich die Route zur Patscher Alm.
Teils an der Piste, teils im Wald genieße ich den ruhigen Aufstieg, so manche Eisskulptur am Wegesrand muss ich eingehend bewundern. Die Natur ist einfach ein genialer Baumeister…
Beim Start war es noch recht kühl, doch die Sonne schiebt sich immer weiter in die Höhe und wird wohl hoffentlich bald auch mich erreichen.
Ein Blick Richtung Stubai zeigt die Serles, die Gletscher im Hintergrund, und die Nockspitze.
Immer wieder blinzelt die Sonne zwischen den Bäumen hervor, leider bleibt es aber dabei…
Die ersten Skifahrer sind eingetroffen. Manch einer lässt es auf der perfekt präparierten Piste richtig krachen…
Ich bin einem Skitourengeher gefolgt, der einen Ziehweg zur Patscher Alm genommen hat. Es ist ein kleiner, aber feiner Umweg, der ruhig durch den Wald führt.
Die Patscher Alm liegt noch im Schatten, allerdings raucht der Kamin schon und im Hintergrund lacht die Sonne schon ein wenig hervor.
Über die nicht präparierte Rennstrecke steige ich in direkter Linie auf zur Bergstation.
Ein paar Mal muss ich ob der harten Piste Spitzkehren einlegen, das ist eine gute Übung für weitere Unternehmungen im Winter.
Ein Blick in die Umgebung läßt mich wundern, ob eine Tour in der Sonne nicht doch ein wenig geschickter gewesen wäre… nun ist das allerdings schon zu spät.
Beim erreichen der Bergstation ziehe ich mich schnell um, richte mich für die Abfahrt her…
…und rausche schon wieder los.
Die Piste ist hart, aber griffig, die Fahrt dementsprechend rasant. Schnell erreiche ich die Talstation. Allerdings muss ich feststellen, dass eben noch nicht alle Pisten präpariert sind. Die Olympiaabfahrt „Variante“ ist noch gesperrt, ebenso wie die von mir begangene Rennstrecke und die linke Heiligwasserwiese. Es braucht noch ein mehr Schnee…
Ich bin allerdings zufrieden, diese Tour werde ich heuer sicher noch öfter zum Training absolvieren. Am Donnerstag ist dies sogar nach Liftschluss möglich, Tourenabend genannt.
Nur 10min. muss ich warten, dann fährt der Postbus mich wieder heim nach Aldrans.
Tourendaten Gesamtlänge: 8,99 km Gesamtdauer: 1:54 h Höhenmeter: 960 m Lawinenwarnstufe: 1 (Gleitschnee unter 2.400m)
Es ist wieder soweit, die Skitourensaison hat begonnen. Und wer mir letztes Jahr fleißig gefolgt ist, hat wohl festgestellt, dass der Schartenkogel als „Afterworktour“ bei mir hoch im Kurse war und ist. Was wäre also angemessener, als mit dieser Tour den neuen Winter einzuläuten.
Mit der Bahn fahre ich bis zur Mittelstation, es ist heute relativ warm geworden, der Schnee hat im Talbereich darunter gelitten. Nicht so in der Höhe…
Die ehemalige Schlepplifttrasse ist nun der bevorzugte Aufstiegsweg zur Bergstation. Man muss nicht mit den Skifahrern auf der Piste konkurieren und zusätzlich kann man sich in Demut üben, wenn man zurückdenkt, dass diese steile Auffahrt schon von den kleinsten Skifahrern gemeistert werden musste…
Über den Sommer hatte ich schon wieder vergessen, wie steil die Piste wirklich ist. Aber Gott sei Dank ist der Aufstieg nur ungefähr 400 Höhenmeter, dann flacht das Gelände ab.
Doch zuerst muss die Bergstation erreicht werden. Zum Glück tun sich rechter Hand schönste Aufblicke auf das Inntal auf, das lenkt die Gedanken ein wenig zum Schönen und die Anstrengung rückt in den Hintergrund.
Und ich habe echt Glück. Das Wetter ist wunderschön, die Abendstimmung lässt keine Wünsche übrig. Ich mache gefühlt 100e Bilder, die ich dann zu Hause wehmütig wieder löschen muss… nur ein paar schöne Bilder behalte ich mir am Rechner und im Herzen.
Nach der Bergstation kommt wie gesagt ein flaches Stück, perfekt, um nochmals durchzuatmen. Der Mond ist aufgegangen und verzaubert die Landschaft. Mit dem Handy lässt sich der Erdtrabant nur andeutungsweise abbilden…
Nach der Flachstelle kommt ein kleiner Boden, der früher mal die Bergstation eines Schleppliftes hier in der Kalten Kuchl war. Dieser wurde schon vor längerer Zeit abgebaut, nichts erinnert mehr an diesen kleinen Lift.
Mein Ziel für heute steht nun direkt vor mir, auf dem Bild fast schon unscheinbar. Der Mond verleiht der Szenerie ein wenig Anmut.
Im „Rückspiegel“ sehe ich über dem Inntal noch die letzten Schattierungen der Dämmerung. Bald wird es wohl dunkel werden.
Vom Ende der Piste sind es nur noch ein paar Meter zur Gipfelkreuz des Schartenkogels. Selten habe ich dieses Kreuz für mich alleine gehabt, noch seltener war ich im Aufstieg alleine… heute passt einfach alles!
Ich genieße einen Schluck heißen Tee, packe gemütlich meine Sachen zusammen und stelle fest, dass es heute echt angenehm am Gipfel ist. Warum ist das erwähnenswert? Normalerweise, und das sind gefühlt 98% aller Tage, bläst hier ein eiskalter Wind. Heute ist dem nicht so , es ist windstill und sogar gefühlt winterlich lau.
Nach der feinen Pause fahre ich vom Gipfel zur Piste zurück. Leider übersehe ich den einen oder anderen Stein, Schäden am Ski entstehen dennoch nicht… zum Glück.
Die Abfahrt macht Spaß, der Schnee ist schön griffig, teilweise ein wenig eisig. Rasch erreiche ich die Mittelstation. Für die (gesperrte) Talabfahrt fehlt mir der Mut, zu fragil war die Schneelage am Wochenende, besser ist es sicher nicht geworden.
Da es schon nach dem offiziellen Dienstschluss, zumindest für Skifahrer ist, muss ich in zur Bushaltestelle im Dorf spazieren. Dort warte ich nicht mal drei (3) Minuten, und der Bus ist da. Eine wunderschöne Tour und ein wunderbarer Einstieg in eine hoffentlich tolle Saison!
Tourendaten Gesamtdauer: 1:52 h Gesamtlänge: 7,85 km Höhenmeter: 798 m Lawinenwarnstufe 3 (Triebschnee, Altschnee)
Letu und ich wollen, auch wenn das Wetter nicht so ideal ist, nicht faul auf der Couch liegen, wir wollen raus. Also werden die Rodeln aus dem Schopf geholt, der Bus nach Rinn bestiegen und los geht es.
In letzter Zeit bin ich recht oft in Rinn, aber bis jetzt ist es mir noch nicht langweilig geworden. Im Gegenteil… denn in diesem Falle ist die Bahn von der schönen Alm ist bestens präpariert. Das konnte ich gestern bei meiner Schneeschuhwanderung sehen
Die ersten Meter muss die Rodel noch umständlich auf der Schulter getragen werden, doch schon bald ist ausreichend Schnee auf der Bahn, um das Gefährt hinter sich her zuziehen.
Auch wenn die Forststraße die langweiligste „Bergbewegung“ verspricht, wir verkürzen uns die Zeit mit lustigen Geschichten und auch tiefsinnigeren Gesprächen.
Immer wieder entdecken wir schöne Szenen am Wegesrand, einmal ein Rinnsal, das ein fast schon sureales Gemälde in den Schnee gezaubert hat…
… ein andermal beobachten wir zwei Holzarbeiter beim Durchforsten des Waldes.
Auch so manche schöne Aussicht auf das verschneite Inntal können wir ergattern.
Im oberen Bereich des Aufstiegsweges, der getrennt von der Rodelbahn zur Alm führt, hat es der Räumdienst fast zu gut gemeint. Steine und Kiesel machen das Ziehen der Rodel an kurzen Stellen spannend…
Der Weg zieht sich nun schon ein wenig, meint Letu…
… aber schlussendlich erreichen wir den Start der Rodelbahn. Eine Kurze Pause, um die Justierung herstellen, reicht. Dann stürzen wir uns ins Abenteuer…
Der erste Teil bis zur Rinner Alm ist recht flach und daher ideal zum Einfahren.
Dort, bei der Alm, müssen wir erst noch einen kurzen Gegenanstieg von ein paar Metern meistern, dann haben wir wieder beste Bahn vor uns.
Und die Strecke ist heute wirklich perfekt, rasant sausen wir ins Tal, dass es nur eine Freude ist. Obwohl Letu die alte, starre Rodel verwendet, hat er das Teil gut im Griff.
Die Kurven werden gedriftet, es wird nicht mehr gebremst, maximal rasch überholt. So sausen wir in kürzester Zeit ins Tal.
Die letzten Paar Meter sind fast die rasantesten, eine lange Gerade mit schöner Schneeauflage macht es möglich. Ein paar Bodenwellen lassen und jubelnd in die Höhe schanzen.
Am Ziel angekommen reicht ein Blick auf die Uhr um festzustellen, dass der Bus gleich mal da ist. Das nenne ich mal Timing. Wir warten nicht mal 10min., dann können wir schon einsteigen. Wir schauen uns zufrieden an, das war ein toller Nachmittag!
Tourendaten Gesamtlänge: 8,42 km Gesamtdauer: 1:45 h Höhenmeter: 561 m
Der Winter hat ja endlich Einzug im „Land im Gebirge“ gehalten, leider ist die Schneeauflage nicht überall gleich üppig ausgefallen. Das Südöstliche Mittelgebirge hat weniger weißen Zauber abbekommen als andere Gegenden, für die Tourenski reicht es meiner Meinung nach nicht… Heute habe ich mir die Kriegerkapelle in Rinn auserkoren, und begehen werde ich dieses Ziel mit Schneeschuhen.
Mit dem Bus erreiche ich rasch Rinn, vorbei am Waldspielplatz geht es in die Höhe.
Mit jedem Höhenmeter wird die Schneehöhe auch besser, allerdings ist es noch ohne Schneeschuhe feiner, die Rodelbahn ist gut präpariert und so komme ich rasch voran.
Am Almenweg liegt dann doch mehr Schnee, daher montiere ich auf halber Strecke endlich die Schneeschuhe. Mit den Krallen rutsch ich viel weniger und der Rucksack ist auch nur mehr „halb“ so schwer…
Im tieferen Schnee spielen die großen Füße dann ihren Vorteil vollends aus. Obwohl heute ob der niedrigen Temperaturen ein recht lockerer Schnee (wie Pulver) vorliegt, sind die Schneeschuhe doch bequem.
Bei der Rinner Alm mache ich eine kurze Teepause, dann steige ich die letzten Meter hinauf zur Kriegerkapelle.
Der Weg scheint gut frequentiert zu sein, obwohl ich fast niemanden gesehen habe. Der Weg ist auf jeden Fall gut angetreten, teils mit Tourenskien und teilweise durch Schneeschuhe.
Bei der Abzweigung zur Kapelle komme ich an einem „verschandelten“ Schild vorbei. Und wieder einmal muss ich mich wundern, wie jemand auf solche schräge Ideen kommt, Sprüche auf die Wegweiser zu schreiben…
Schließlich erreiche ich die Kriegerkapelle auf 1.739m Höhe. Ich stelle mich, da gerade ein böiger, kalter Wind weht, kurz in das Gotteshaus, trinke nochmals eine Tasse Tee. Nachdem ich mir eine warme Jacke angezogen habe, genieße ich die Aussicht auf Innsbruck und gehe wieder zurück zur Abzweigung.
An der Kreuzung entscheide ich mich für den Weg nach Aldrans, ich bin ja Dank Öffi-Anfahrt flexibel.
Zuerst habe ich noch eine Spur, der ich folgen kann und die das Stapfen ein wenig einfacher macht.
Immer wieder fährt der Wind in den Wald ein und wirbelt Schneefahnen auf. Damit mir der kalte Staub nicht in den Hals rieselt, setze ich mir die Kapuze auf.
Nach ein paar Metern endet die Spur im Wald und dreht um. Da ich mir sicher bin, auf dem richtigen Weg zu sein, gehe ich weiter. Und ich habe Recht, bald erreiche ich die Forststraße, tief verschneit und unberührt liegt der Weg vor mir.
Bis zur Aldranser Alm muss ich eine eigene Spur legen, das macht Spaß und ist was besonderes… ich fühle mich wie der erste Mensch in dieser Gegend.
Auf der Alranser Alm mache ich kurze Pause, eine letzte Tasse Tee gönne ich mir.
Anschließend geht es steil den Steig hinunter ins Tal. Der Weg ist mir gut bekannt, und doch ist im Winter alles anders. Dennoch erreiche ich ohne Zwischenfälle die Forstrasse.
Auf der Forststraße entledige ich mich der Schneeschuhe, hier ist einfach nicht mehr genug Schnee.
Über schöne Bauernwiesen erreiche ich den Aldranser Ortsteil Fagslung, weiter wandere ich über die Hauptstraße zum Sistranser Industriegebiet. Hier habe ich was zu erledigen, meine Ski sind hier gerade im Service gewesen und nun bereit zum mitnehmen…
Während ich nun stark bepackt mit Schneeschuhen, großem Rucksack, Skiern und einem riesigen Grinser durch den Wald flaniere, kommt mir eine ältere Damen entgegen und mein lächelnd: „Gel, Skifahren macht glücklich…“
Ja, eh! denke ich mir. Skifahren war ich zwar nicht, aber die Schneeschuhtour hat mir auch sehr viel Spaß gemacht und war der ideale Aufheller des heutigen Tages.
Tourendaten Gesamtdauer: 4:07 h Gesamtlänge: 15,83 km Höhenmeter: ∆ 971 m / ∇ 1.131 m Lawinenwarnstufe: 2 (bis Waldgrenze, Gleitschnee)
Pünktlich zur „Stillen Zeit“ ist die Landschaft weiß geworden. Da freut sich das winteraffine Sportlerherz, die zauberhafte Landschaftsdecke ist allerdings dünn, und die Ski noch beim Service. Da bietet sich ein alternatives Sportgerät an, das letztes Jahr nicht so oft im Einsatz war… die Rodel.
Ganz in der Nähe unseres Zuhauses befindet sich die präparierte Rodelbahn der Rinner Alm, die wir uns für den ersten Ausflug gewählt haben. Die ersten paar Meter sind zwar nur dünn mit Schnee bedeckt, schon nach kurzem Aufstieg wird die Auflage üppiger und verheißt eine spannende Abfahrt.
Der Aufstieg über die Forststraße ist genau so, wie man sich das vorstellt (Stichwort: Hatsch). Man bewegt sich langsam in die Höhe, aber die große Spannung bleibt hier aus…
So manches schöne Motiv sehen wir neben der Straße, aber dies ändert nichts an der Tatsache, dass sich der Weg halt, geschuldet der Monotonie, zieht wie Kaugummi.
Im oberen Bereich des Steiges wechseln wir auf den „Rinner Alm Steig“, obwohl mit der Rodel nicht so toll begehbar, ist der Pfad durch den verschneiten Wald doch um vieles schöner!
Vorsicht müssen wir nur bei den tief hängenden Ästen walten lassen, allzu schnell rieselt das feine Pulver in den Kragen und löst einen kurzen Kälteschauer aus.
Es ist kühl und dumper geworden, und das in relativ kurzer Zeit. Nach dem letzten steilen Aufstieg durch den Wald erreichen wir die Rodelbahn. Jetzt steht einer flotten Talfahrt nichts mehr im Wege.
Rasch in die wärme Jacke geschlüpft und das Geleucht eingeschaltet, rauschen wir auch schon los. Viel zu schnell erreichen wir wieder das Tal, mir fällt ein Liedtext ein: „Eine Schlittenfahrt ist lustig, eine Schlittenfahrt ist schön!„… mehr gibt es hier nicht anzumerken!
Tourendaten Gesamtdauer: 1:35 h Gesamtlänge: 5,5 km Höhenmeter: 393 m
„Auf den Spuren der Thaurer Knappen“, so würde der Alternativtitel meiner heutigen Tour wohl heißen. Wer meinen Ausführungen aufmerksam folgt, kennt meine Affinität zum Bergbau. Und das Halltal, dieses Tiroler Kleinod, ist hier ein wahrer Fundus. Meine heutige Tour starte ich an anderer Stelle, in Thaur. Einige Salzknappen kamen aus Thaur, und der von mir gewählte Weg war ihr Arbeitsweg zum Salzbergwerk…
Mit dem Bus erreiche ich Thaur, durch das schöne Dorf wandere ich hinauf zum Romediuskirchl und weiter zum Thaurer Schlössl. Es ist noch früh, aber im Gasthaus herrscht schon emsiges Treiben… der letzte Tag vor dem Corona-Lockdown Nr. #4 muss noch genutzt werden.
Mir ist es für eine Einkehr noch zu zeitig, nach kurzem Gespräch mit der Wirtin wandere ich, noch im Schatten, in höhere Gefilde… schon bald lugt die Sonne über die Tuxer Alpen und wärmt mich angenehm auf.
Der Blick ins Inntal, leicht dunstig, offenbart den anrückenden Winter. Die Nordhänge können sich nicht mehr vom weißen Kleid befreien, an den Südhängen ist es aber noch angenehm.
Der Weg ist steil, mit dem logischen Vorteil, schnell Höhe zu machen. Überall strahlen die wunderschönen gelblichen Lärchen aus dem Wald hervor…
Bald schon erreiche ich die Thaurer Alm (1.464m). Zu meinem Leidwesen bin ich hier noch nie eingekehrt, obgleich ich schon ein paar Mal vorbei gelaufen bin. Auch heute hat sie, wie fast jede Alm, den Betrieb schon eingestellt. Einsamkeit pur, bis jetzt ist mir nur ein Wanderer entgegengekommen…
Von der Alm zieht ein feiner Weg in Richtung Osten, mit Umweg zur Kaisersäule, aber auch direkt zum Törl. Ich wähle den Umweg, der mich in Folge wieder zum Törl bringen wird.
Schon fast bei der Kaisersäule angekommen, genieße ich den Ausblick ins Oberland und zur wunderschön gelegenen Thaurer Alm.
Nun ist mein erstes Ziel, die Kaisersäule erreicht. Hier muss ich wohl ein paar erklärende Worte spendieren: Die Säule ist keine Säule, sondern eine Pyramide. Und der Namenspender ist Kaiser Franz I., der an diesem Ort die Schlachtorte der Tiroler Freiheitskämpfe von 1809 besichtigte. Im Erinnerung an diesen denkwürdigen Besuch errichteten die Salinenarbeiter anno 1838/39 das Denkmal.
Fürwahr wurde der Platz wunderbar gewählt, die Aussicht ist grandios und ich nutze die Gelegenheit, meine Jause hier zu verzehren. Bei so einem Blick schmeckt das Mitgebrachte gleich zweimal so gut…
Nach verdienter Pause mache ich mich auf, den weiteren Weg zu bestreiten. Zuerst muss ich ein paar Höhenmeter zum Törl zurücklegen. Hier könnte man zur Wildangerspitze abzweigeb, ein Ziel, das ich gerne nächstes Jahr machen würde…
Schatten, verursacht durch den Thaurer Zunterkopf lässt den Schnee hier nicht mehr abschmelzen, der wird die noch magere Unterlage für einen hoffentlich schneereichen Winter bilden.
Die Gämsen ziehen um diese Jahreszeit in tiefere Gefilde, immer wieder kann ich diese begnadeten Kletterer am Wege beobachten. Ich versuche, möglichst leise vorbei zu schleichen, damit der schon angefressene Winterspeck nicht unnötig reduziert wird.
Die Rücksicht lohnt, langsam und ohne Eile ziehen die Geißen an mir vorbei, und kommen so relativ nahe an meine Position.
Mit dem Übergang ins Halltal, beschattet durch die Berge, breitet sich nun Kälte aus… diese wird mich wohl mit kurzen Pausen bis zu Ausgang des Tales begleiten.
Bizarre Felsformationen, brüchig und bedrohlich, erinnern mich, dass vor kurzem der Übergang über das Törl noch wegen Steinschlags gesperrt war. Mittlerweile ist der Weg ein wenig verlegt, daher kann man diese Passage gefahrlos begehen.
Schließlich erreiche ich die Herrenhäuser, stumme Zeitzeugen einer einst glorreichen Zeit, als das Salzbergwerk noch aktiv war. Erst 1967 wurde der Bergbau eingestellt, nach 700jährigem Bestehen. Zwar weniger bekannt als der Silberbergbau in Schwaz, hatte die Saline den größeren finanziellen Ertrag pro Jahr. Zu besten Zeiten wurden hier 16.800 Tonnen Salz pro Jahr gefördert… lange Zeit der größte Industriebetrieb Tirols.
Leider hat der Zahn der Zeit und auch die Natur ihre Spuren an diesem wunderschönen Ensemble hinterlassen… seit kurzem bemüht sich neuerdings ein Verein um eine Revitalisierung der altehrwürdigen Gebäude. Hoffentlich sind sie erfolgreich…
Ein weiterer Zeitzeuge aus längst vergangenen Tagen ist St. Magdalena im Halltal. Ehemals als Kloster angelegt, ist hier nun ein kleines Berggasthaus einquartiert. Im Winter lockt der Platz unter anderem mit einer toller Naturrodelbahn.
Als Abstiegsweg nütze ich den Steig durch das Eibental. Der Steig führt hoch über dem Talboden hinaus zum Bettelwurfbründl.
Von hier hat man einen guten Überblick über den Talanfang. Auch das Mundloch des Margarethen-Trinkwasserstollen, der die Trinkwasserversorgung für die Region Hall-Wattens sicherstellt, kann entdeckt werden. Der Stollen wurde zwischen 1995 – 2002 erbaut, nachdem die alte Trinkwasserversorgung am 31. Juli 1992 durch eine gewaltige Mure zerstört wurde.
Zu guter Letzt erreiche ich den Hackl, Ausgangspunkt für viele Wanderungen im malerischen Tal. Der Parkplatz ist voll, viele Wanderer wollen das schöne Wetter nutzen und auch dem morgen startenden Lockdown nochmals entkommen.
Ich muss feststellen, dass ich noch eine Stunde Zeit bis zu meinem Bus habe, daher beschließe ich, nach Hall zu wandern. Dort genieße ich die Sonne im Kurzpark, während ich auf den Bus warte.
Zufrieden erreiche ich wieder mein Heim, eine feine Wanderung liegt hinter mir, mit vielen Eindrücken, von denen ich nun zehren kann.
Tourendaten Gesamtdauer: 4:30 h Gesamtlänge: 18,47 km Höhenmeter: 1.230 hm / 1.367 hm
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne liegt so nah… angelehnt an einen Vers von Goethe beschließen Letu und ich, in direkter Umgebung eine Wanderung zu machen. Wir starten zu Hause, ein paar Asphaltmeter müssen wir durch das Pfarrtal gehen…
… dann erreichen wir schon den Übergang nach Ampass, direkt unterhalb des Sportplatzes.
In Aldrans ist beim Abmarsch schönes Wetter, in der Inntalfurche liegt allerdings Nebel. Und mit unserer Runde erreichen wir mehrmals genau die Randzone vom Tiefnebel.
In Ampass zaubert dieser Effekt wunderschöne Stimmungen in die Landschaft. Mystisch liegt das alte Widum, eingebettet in feinem Dunst, im Schatten.
Auch der weitere Weg in Richtung Häusern und durch den Ebenwald ist von viel Nebel und wenig Aussicht geprägt. Mir gefällt die Stimmung sehr gut, einziger Wermutstropfen ist die feuchte Kälte, die omnipräsent ist.
An der Pest- und Kriegerkapelle in Ampass machen wir eine kurze Pause. Während Letu einen Geocache sucht, bewundere ich die alten Grabkreuze… auch ein Gedenkstein für Kaiser Franz Josef I. ist vorhanden…
Der Weg führt noch eine Weile gen Osten, fast immer knapp am Waldrand entlang.
Unterhalb des Kienbergs erreichen wir die Abzweigung, die auch unseren Umkehrpunkt darstellt. Nun geht es ein wenig aufwärts…
Mit dem Höhengewinn überwinden wir auch die Tiefnebelgrenze… bald schon leuchtet azurblauer Himmel zu uns nieder, während einige noch tiefer gelegene Bäume im Dunst liegen.
Der Wald hier am Kienberg ist dicht, dennoch scheint hier noch eine vernünftige Forstwirtschaft vorzuherrschen. Der Wald scheint aufgeräumt und gepflegt…
Im Wald hängen noch immer leichte Nebelfelder, aber wir haben die Grenze nun eindeutig überschritten…
An einer schönen Stelle am Kamm des Kienbergs sehen wir das Ausmaß der Wolkendecke… das gesamte Inntal liegt unter dickem, festen Nebel.
Währenddessen sind wir nun in der Sonne angekommen. Das nutzen wir gleich für eine feine Pause mit Jause aus…
Die Sonne wärmt unsere kalten Knochen, und das Gefühl kriecht langsam wieder in die Finger.
Unser weiterer Weg führt über den Kienbergrücken direkt in den Weiler Kienberg. Dort zweigen wir ins Hasental ab.
Und gleich am Anfang gibt es eine große Überraschung… was tun die zwei Kamele hier mitten in Tirol? Lustige Tiere, die uns neugierig betrachten…
Vorbei an den Mooshöfen, die obwohl hier in der Nähe von Innsbruck doch gefühlt extrem abgelegen sind, wandern wir ganz in der Nähe der berüchtigten Teufelsmühle gen Westen.
Der Weg im Hasental wird immer enger, schließlich sehen wir den letzten Reiterhof, der hier versteckt in dem engen Tal liegt.
Nach ein paar Schritten durch den Wald öffnet sich das Tal wieder, ein Schild weist und darauf hin, dass es sich hier um die Hasenheide handelt. Wir stehen bald in der Nähe der Prockenhöfe, die Aussicht auf Innsbruck ist von dieser Stelle immer wieder besonders.
Vorbei am Herzsee, einem ehemaligen Badesee, nun Angelteich erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt. Eine tolle Wanderung, die wir direkt von zu Hause durchführen konnten. Und obwohl das Wetter nicht so gut war, die Stimmung war es allemal!
Tourendaten Gesamtdauer: 4:16 h Gesamtlänge: 16,93 km Höhenmeter: 450 hm
Heute steht eine gemütliche Wanderung in der Nähe von Mutters auf dem Programm, eine Runde um die Telfer Wiesen. Mit der Stubaitalbahn (STB) fahren wir, Letu und ich vom Bahnhof Innsbruck nach Kreith. Kurz vor den Endhaltestelle steigt Michi zu, da sie uns heute begleitet.
Vom Bahnhof müssen wir ein paar Meter auf der Fahrstraße gehen, dann zweigt auch schon der Wanderweg zu den Telfer Wiesen ab.
Überraschend viel Schnee liegt hier, das hätten wir weder in Aldrans, und noch viel weniger in Innsbruck vermutet.
Der Forstweg durch die wunderschönen Lärchenwäldern ist allerdings gut zu begehen. Und der Weg ist wirklich einfach gehalten. Das merkt man auch an der Frequenz der Besucher…
Durch Zufall bin ich auf diese Strecke gestoßen, nun bin ich echt froh, auf den Tipp am Ende des Textes eingegangen zu sein: Im Spätherbst besonders empfehlenswert.
Der Kontrast von Schnee, gelben Lärchen, brauner Wiese und tiefblauem Himmel ist wunderschön, fast möchte man nicht weitergehen vor lauter Staunen.
Ein weiteres Highlight, das mir ins Auge sticht, sind die schönen Städel, die hier überall aufgestellt sind und auch in wunderbarem Zustand sind.
Vielleicht hat sich mein Blick gerade eben geschärft, weil ich beim letzten Aufenthalt auf der Hütte (siehe Link) auch an unserem Stadel arbeiten musste und weiß, wie viel Arbeit und Liebe hier drinnen steckt.
Als sich die Wiesen öffnen, tut sich uns ein wunderschöner Blick auf den Altar Tirols auf, die Serles…
Letu findet immer wieder etwas zu inspizieren, Gott sei Dank ist ihm nie langweilig.
Beim Umkehrpunkt finden wir ein sehr schön gefertigtes Wegkreuz vor…
… kurz danach verzweigen die Wege, unsere Richtung ist nun zum „Gasthof Stockerhof“. Ein Schilderwald weist uns ein.
Immer haben wir schöne Ausblicke, speziell auf die Tuxer Alpen und auf den Patscherkofel oder Morgenkogel.
Die Sonne ist nicht mehr so stark, daher vermag sich der Schnee hier trotz guter Einstrahlung vehement zu halten.
Wenn wir unterwegs sind, die die Temperaturen in Ordnung, sobald man ein wenig rastet, wird es kühl.
Das letzte Stück des Weges vor dem Gasthaus ist verschneit, kalt und scheinbar im ewigen Schatten.
Michi erzählt, dass Bekannte schon die ersten Skitouren in diesem Gebiet unternommen haben. Bei dieser Schneelage kann ich mir das gut vorstellen.
Im Gasthaus Stockerhof gönnen wir uns ein Mittagessen, das sowohl qualitativ wie quantitativ zu überzeugen weiß. Wir sitzen direkt in der Sonne, dennoch sind unsere Finder bald so klamm, dass Letu zum Essen Handschuhe anziehen muss.
Der Kälte geschuldet bleiben wir nicht sehr lange, kurz nach dem Essen verlassen wir diesen im Sommer wohl sehr gemütlichen Platz und wandern weiter talwärts.
Wieder zeigt sich der Patscherkofel, als beeindruckende Pyramide von der schönsten Seite.
Schließlich erreichen wir wieder das zu Mutters gehörende Kreith. Die letzten paar Meter zur Bahn legen wir in flottem Schritte zurück und erreichen punktgenau die nächste STB.
Beim Einsteigen in die Bahn fällt mir nochmals die wunderschöne Silhouette der Nordkette auf, die sich auch in der Fensterscheibe der Bahn spiegelt. Eine wunderschöne, aber auch kühle Wanderung, die ich im Sommer auch mal gerne machen würde…
Tourendaten Gesamtdauer: 2:13 h Gesamtlänge: 8,61 km Höhenmeter: 344 m
Der goldene Herbst hat Tirol fest im Griff, bei so einem Wetter macht ein Aufenthalt auf der Hütte richtig Freude. Mit dem Zug fahren wir von Innsbruck nach Reutte, Coronabedingt haben wir das schon länger nicht mehr getan.
Obwohl der Zug rein von der Fahrzeit länger braucht als ein Auto, ist man zum ersten viel entspannter bei der Ankunft, und kurzweilig ist die Reise dank Spielkarten auch.
Kurz vor Erreichen des Bahnhofs in Reutte sehen wir den Säuling in all seiner Pracht, rechts daneben erhebt sich das Koflerjoch und die Dürrenbergeralm.
Mama holt uns am Bahnhof ab, die erste Nach verbringen wir in Pflach, am Vormittag des zweiten Tages wandern wir zur Hütte.
Juri ist mit von der Partie, damit sind die zwei Buaben gut versorgt und toben sich am Bach aus, während ich mich um verschiedene Belange der Hütte kümmern kann.
Die herbstlichen Farben umgarnen uns und leuchten wunderschön im Abendlicht.
Die Stimmung ist herrlich, jedoch bricht die Nacht auch jahreszeitlich bedingt viel früher als im Sommer an. Schon zeitig ziehen wir uns in die Hütte zurück, heizen ein und spielen Karten.
Am nächsten Tag, es ist nun Freitag, bekommen wir Besuch aus dem Tal, ein großes Hallo auf der Hütte. Während ich mich um den Stadel kümmere, kocht meine Schwester was zum Essen und Mama und die Kinder helfen Bachsteine zu sammeln.
Am Abend, der Trubel ist wieder vorbei, sitzen Letu und ich vergnüglich am Lagerfeuer, eine Decke ist aber bei den kühlen Temperaturen fast schon notwendig.
Am Abend spielen Letu und ich wieder Karten, auch andere Spiele wie Mensch-Ärgere-Dich-Nicht und Malefiz werden ausgepackt.
Am Samstag kommt Papa noch auf die Hütte und wir können einen kaputten Stamm am Stadl austauschen. Nun steht das Teil hoffentlich wieder eine Zeit in der Waage.
Auch die Luke, bis jetzt immer offen gewesen, habe ich mit ein paar alten Brettern verschließen können…
Während wir am Stadel gewerkelt haben, ist die Straße auch bearbeitet worden. Durch den Einsatz von LKWs zum Abtransport des geschlägerten Holzes ist der Weg arg in Mitleidenschaft gezogen worden.
Nun wird der Forstweg komplett repariert, viel Arbeit, die sich aber wohl lohnen wird, auch für uns.
Da ein Durchkommen bei der Straße mit normalen Fahrzeugen nicht möglich ist, haben wir das Auto ein wenig unterhalb der Hütte geparkt. Obwohl es nur ein paar Stunden gestanden ist, ist es vollends mit Blättern bedeckt.
Hier nochmals ein Blick auf die Straße, in diesem Zustand klarerweise mit normalen Vehikeln nicht befahrbar wäre.
Nach so vielen feinen Stunden auf der Hütte fahren wir wieder zu Mama nach Hause, dort werden wir wieder freudig begrüßt. Die Schar bringt uns dann auch zum Bahnhof…
Die Zugfahrt nach Innsbruck vergeht gemütlich…
… und wir sind froh, wieder nach Hause zu kommen….