Archiv des Autors: Wisse

Spazieren am Plansee (02.01.2016)

Heute geht’s zu einer gemütlichen Runde mit der Familie. Das Wetter ist kühl, aber nicht zu kalt. Wolken ziehen über den Himmel, aber es ist nicht ungemütlich. Wir wollen nach Nesselwang, zum Besinnungweg. Er sei sehr schön, und daher wollen wir uns diesen anschauen.
Wir fahren vom Hüttenbichl, und sehen schon das große Maleur. Der Reiseverkehr vor unserer Tür ist wieder mal zum Erliegen gekommen, daher gibt es kein durchkommen nach Deutschland, beziehungsweise retour.
Die Kinder müssen raus, daher entscheiden wir uns für den Plansee. Wir fahren über Schleichwege unseren Zielen gehen und parken direkt an der Enge beim Seespitz.

Wie spazieren über die Brücke beim kleinen Plansee und weiter Richtung Kanal, der den Plansee mit dem Heiterwanger See verbindet.

Dort dürfen die Kinder in bisschen auf den Eisplatten herumrutschen, die auch den weiten Weg verhindern.

Dort drehen wir auch wieder um, und gehe in den gleichen wunderschönen und aussichtsreichen Weg zurück. Ein wunderschöner Fleck, den wir Heimat nennen dürfen.

Geocachen unter dem Nösslachjoch (27.12.2015)

Heute ziehe ich alleine los, denn ich habe ein besonderes Ziel. Ich werde heute den Geocache-Runde „Tirol“ machen. Da die Punkte nicht die endgültigen Koordinaten darstellen, muß ich zuerst zu Hause ein wenig rechnen. Es dauert eine Weile, bis ich die Koordinaten von 88 Geocaches berechnet habe, aber irgendwann einmal habe ich alle Daten auf dem Handy und es kann losgehen.

Ich starte relativ spät los (zumindest für mich), denn ich brauche Tageslicht zum Suchen. Schon ein paar Mal wollte ich in der Nacht irgendwelche Geocaches suchen, das hat nicht wirklich gut funktioniert. Als ich bei Patch an die Mautstelle komme, will meine Videomaut nicht funktionieren. Macht ja nichts, denke ich mir, dafür hast du die Karte. Also halte ich die Karte an das Lesegerät und freue mich schon… doch nichts passiert! S……, durchfährt es mich, ich habe vergessen die neue Karte zu beantragen. Meine Videomaut ist zwar noch bis März gültig, aber ich habe eben keine Karte…
Ich will schon zahlen, als neben mir ein Mann ein ähnliches Problem hat und einfach den Notruf wählt. Das probiere ich im Anschluß auch und ruckzuck bin ich auf der Autobahn. Wunderbare Technik…

Um 7:30 dämmert es schon gut, und ich starte vom Skifahrer-Parkplatz bei der Bergeralm in Steinach los.

Der Weg startet gleich hinauf und gemächlich mache ich Höhenmeter und klaube Geocaches auf. Das Finden der kleinen Dosen geht zwar rasch, aber bald schon merke ich, daß das hier noch eine ganze Weile dauert wird.

Auf dem vorgegebenen Weg erreiche ich bald die Gerichtsherrnalm, dann geht es weiter hinauf, zur Vallmaritzalm.

Auf dem Weg hierhin stellen sich die ersten Schwierigkeiten ein, denn der Weg ist teilweise völlig vereist und ich muß immer wieder auf Umwege ausweichen.

Trotzdem erreiche ich nach einiger Zeit die Vallmaritzalm und komme das erste Mal heute in die Sonne. Aha, tut das gut.

Eine kurze Verschnaufpause, dann geht es auch schon weiter, über den Wanderweg 44 geht es wieder hinunter zur Gerichtsherrnalm und dann über den Forstweg und wieder vielen Geocaches hinunter in die Galtschein-Siedlung von Trins.

Hier leitet mich die Cacherunde dann noch über die Felder und einen schönen Spazierweg vorbei am Skilift Trins mit viel Betrieb zurück zum Ausgangspunkt bei der Bergeralm.

3 Geogaches habe ich nicht finden können, da sie entweder nicht mehr da waren oder ich einfach zu blind und müde war. Aber im Sommer werde ich mir diese kleinen Dinger schon noch holen.

Super Runde, hier nochmals Dank an die Tirolerin, die diese schöne Runde möglich gemacht hat.

Tourendaten
Gesamtlänge: 28,70km
Gesamtdauer: 8:24h
Höhenmeter: 1.333m

151226 Spaziergang auf den Kalvarienberg

Es ist beschlossene Sache, da kein Schnee zum Skifahren vorhanden ist, werden die Kinder ein paar Tage zu Oma fahren. Dort gibt es einige Sachen, die sie machen können.

Wir beschließen, bevor sie mit Oma nach Reutte fahren, einen Spaziergang auf den Kalvarienberg zu machen.

Wir fahren von zu Hause los, Lucy am Steuer, nach Zirl. Dort parken wir bei der Rettung. Unter der Brücke hindurch, geht es schon bald auf dem Steig Richtung Kriegerdenkmal.

Dort machen wir eine kurze Pause, und genießen die Aussicht. Unser nächstes Ziel ist das kleine Kirchlein au dem Kalvarienberg. Der Steig geht entlang einige Kreuzwegstationen, die als kleine Kapellen angelegt sind.

Sehr schöne Sinnessprüche sind an jeder Station angebracht. Und dann stehen wir am Ziel, bei den Kirchlein.

Schon 1771 wurde hier eine kleine hölzerne Kapelle am Einsiedlerbödele errichtet. Zwischen 1803 und 1805 wurde vom Einsiedler Thomas Tiefenbrunnen das barocke Kirchlein errichtet. Den barocken Altar erwarb Tiefenbrunner von Stift Stams.

Auch die Einsiedelei ist noch vorhanden, durch die Fenster sieht man sogar noch gut die Inneneinrichtung und einen gemütlichen Kachelofen.
Von der Kirche hat man eine wunderbare Aussicht auf das Intal, besonders gut sieht man die Saile und die Kalkkögel im Hintergrund.

Nachdem wir uns satt gesehen haben, machen wir uns wieder auf den Rückweg.

Wir nehmen den gleichen Weg zurück und erreicht bald wieder das Auto. Nach so einer Wanderung haben wir uns natürlich eine Stärkung verdient. So machen wir uns auf in das nächste Restaurant und lassen die Wanderung ausklingen.

Herzogstand, 1.731m Heimgarten, 1.788m (19.12.2015)

Der Schnee läßt immer noch auf sich warten, die Temperaturen sind für diese Jahreszeit schon relativ hoch. Ich erinnere mich an letztes Jahr, da war das auch so ähnlich.

Nun denn, Papa und ich nutzen das schöne Wetter, um noch eine feine Tour in einer nicht so oft von uns frequentierten Gegend zu machen. Wir fahren in die Voralpen, genauer gesagt ins Estergebirge, einer der letzten Ergebungen der Alpen vor dem deutschen Flachland.

Als einer der beliebsten Berge der Müncher muss man eine solche Herausforderung an einem besonderen Tag übernehmen. Zum Beispiel am letzten Super-Shopping-Samstag vor Weihnachten! Da ist die Change, recht alleine auf dem Berg zu sein, doch größer als sonst.

Wir starten heute relativ spät, da für beide von uns die Anreise doch länger ist. Ca. 1 Stunde Fahrzeit von unserer jeweiligen Hombase… Um 8:30 treffen wir uns am Parkplatz der Herzogstandbahn. Die Crocs sind gleich gegen Bergschuhe getauscht, dann geht es hinauf, „aufi auf´n Berg…“

Der Weg führt durch schönen alten Wald hinauf zu den Herzogstandhäusern, darunter auch das Königshaus, das König Ludwig II., der Märchenkönig 1865 erbauen ließ.

Wir wandern an den Gebäuden vorbei, weiter dem Weg zum Herzogstand entlang. Auf dem Weg nehmen wir einen Abstecher auf den Martinskopf, 1.675.

Leider ist wegen dem Schnee der alternative Weg vom Gipfel zurück zum Weg zum Herzogstand nicht möglich, also müssen wir den gleichen Weg wieder zurück.

Unser nächses Ziel heißt Herzogstand,1.731m. Auf dem Weg dorthin zieht das Wetter leicht zu und eine kalte Briese setzt ein.

Doch ganz in der Nähe vom Gipfel steht ein Pavillion, in dem wir Unterschlupf vom Wind finden und eine schnelle Brotzeit genießen. Hier treffen wir auch die ersten Leute heute.

Das eigentliche Highlight der Rundwanderung steht uns noch bevor, der sogenannte Gratweg hinüber zum Heimgarten.

Wir sehen von oben, daß die Schneeauflage sehr geringt ist und wir daher ohne Probleme dorthin übersteigen können.

Der Weg ist teilweise versichtert, im Sommer sind wir uns einig, sind hier bestimmt viele Leute am Weg.

Spekatulär sind mache Stellen und die Aussicht auf das Umland. Wunderschön liegt hinter uns der Herzogstand und vor uns der Heimgarten.

Die Distanz kam uns optisch viel länger vor, als wir dann zu Fuss brauchen. Bald stehen wir auf dem Heimgarten, 1.788m und schauen nochmals zurück auf den Gratweg zurück.

Direkt unter dem Gipfel liegt die kleine und gemütlich ausschauende Heimgartenhütte, die zwar gut besucht, aber geschlossen ist.

Auf der Terasse sitzen ein paar Sonnenanbeter, wir beschließen gleich weiter zu gehen.

Auf dem Weg treffen wir eine Familie, die mit Sack und Pack auf dem Weg zur Heimgartenhütte ist, der Sohn trägt die Brotzeit für den Rest. Das erklärt auch, warum er ganz am Schluss hinaufzoggelt.

An der schön gelegenen Ohlstädter Alm gehen wir vorbei, dann müssen wir nochmals ein Stück den Berg hinauf, der Gegenanstieg freut uns nicht mehr so ganz.

Unter dem Rotwandkopf,  1.519m durch führt der Weg in angenehmen Serpentinen hinunter, immer näher zurück in die Zivilsation, nach Walchensee.

Über den kleinen Holzkopf, 1.108m gehen wir, und am Schluss noch entlang des Deiningbachs zurück zum Parkplatz.

Im Gasthaus „Sakrisch Guat“ lassen wir uns von einem grantigen Kellner noch 2 alkoholfreie Weissbier bringen, und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

Eine sehr schöne Wanderung in einer für uns Beide neuen Gegend. Sehr interessant und auch herausfordernd.

Tourendaten
Gesamtlänge: 16,30km
Gesamtdauer: 5:24h
Höhenmeter: 1.320m

 

151212 Haller Zunterkopf, 1.966m; Thaurer Zunterkopf, 1.918m

Wie angekündigt läßt der Schnee auf sich warten, also kann man noch getrost in den niedereren Lagen noch die eine oder andere Wandung machen.
Ich beschließe, mit Alfons zusammen auf die Zunterköpfe im Karwendel zu gehen, die auf den ersten Blick vom Tale aus schneefrei ausschauen.ii

Wir starten früh um 7:00 Uhr in Thaur beim Wandererparkplatz, die erste Viertelstunde geht es nach unten, bis wir beim Thaurer Schloss und dem Romediuskirchl ankommen.

Ein paar Schritte hinter diesen beiden geschichtsträchtigen Gebäuden ist ein weiterer Parkplatz, an dem unsere Wanderung nund richtig, nämlich bergauf, beginnt.

Zuerst wandern wir bei relativ gemütlicher Steigung hinauf zum Ochsner, dort zweigt dann der Weg Richtung Guggenmauerhütte ab. Diese erreichen wir relativ flott, vor der Hütte genießen wir noch eine wunderschöne Aussicht auf das Unterinntal.

Ab der Guggenmauerhütte zieht der Weg dann stehtig an, immer steiler wird der Pfad, quer durch Latschenfelder.

Im Sommer sicher kein Spaß. Nach knapp 3 Stunden stehen wir auf dem Gipfel des Haller Zunterkopfs, 1.966m. Ein kleines Gipfelkreuz ziert den Gipfel.

Der Ausblick ist fantastisch. Trotzdem bleiben wir nur kurz auf dem für uns heute höchsten Punkt, der Hunger treibt uns auf den Thauer Zunterkopf, dort wollen wir brotzeiten.

Der Steig zum kleineren Thauer Zunterkopf, 1.918m ist sehr angenehm zu gehen, obwohl ein paar eisige Stellen zur Vorsicht gebieten. Doch nach ca. 30 Minuten erreichen wir den zweiten und letzten Gipfel für heute.

Hier machen wir ausgiebig Rast, lesen im Gipfelbuch (Wer bitteschön ist der Sepp Neuner!!!) und genießen die mitgebrachten Leckereien. Ach, wie schön ist doch eine Brotzeit, wenn man sich diese verdient! 🙂

Wir sitzen relativ lange am Gipfel, die Sonne wärmt uns. Eine Frau kommt alleine rauf, setzt sich zu uns auf die Bank. Kurz darauf, wir glauben es kaum, kommen zwei Downhiller mit ihren Rädern auf dem Rücken. Unglaublich… Einer meint lappidar: „Wenn´s nit zum Tourengehen geht, dann muss man eben mit dem Radl fahren!“. Das nenne ich Kompromisslosigkeit.

Nachdem wir wieder alleine auf dem Gipfel sitzen, beschließen wir auch, den Abstieg zu wagen.

Über die Kaisersäule, Taurer Alm und den Haselbergsteig erreichen wir wohlbehalten und leicht müde den Parkplatz.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 5:23h
Gesamtstrecke: 13,44km
Höhenmeter: 1.275m

151208 Brandjochkreuz, 2.268m

Lang hat´s gedauert, bis ich wieder zu einer Tour gekommen bin. Die Auswahl ist jetzt, nach den letzen Schneefällen doch schon eingeschränkt… aber ein paar Gustostücke gibts schon noch in der Nähe. Zuerst wollte ich mir die Zunterköpfe bei Thaur nochmals anschauen. Dann aber stach mir ein Ziel im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge… der Achselkopf und das Brandjochkreuz. Ein Blick am Vortag aus dem Büro mit dem Fernglas bestätigt mir, daß da fast kein Schnee ist…

Um 6 Uhr starte ich von Zuhause los, mit dem Auto ist es immer eine kleine Weltreise, von Süden her in den Norden von Innsbruck zu fahren. Irgendwie gibt es da keine vernüftige Route…

Ich fahre an den Parkplatz oberhalb vom Planötzenhof. Es ist noch dunkel, also gestalten sich die ersten Meter trotz Taschenlampe doch eher schwierig. Doch als ich das Höttinger Bild erreiche, weiß ich, daß ich richtig bin. Den weiteren Weg finde ich dank der Markierungen recht gut, und schon bald beginnt die Dämmerung, und die nächtliche Schwärze wird unwiderruflich zurückgedrängt.

Den Wegebauern hier war auch nicht fad, die Steige ziehen richtig in die Höhe. Hier muss man mit Höhenmetern, nicht mit Distanzen protzen. Es hat aber auch was angenehmes, denn man sieht den Fortschritt auch sehr gut. Innsbruck zu meinen Füßen wird immer kleiner, dafür kommen die Karwendelgipfel, mit Namen, Hohe Warte, Solsteine, Brandjochspitze immer näher. Doch mein Ziel liegt ein wenig vorher, sozusagen ein Vorgipfel der Brandjochspitze.

Auf dem Weg zur Achselbodenhütte nehme ich einen sehr alten, nicht mehr gewarteten Steig, der extrem Steil zu einem Denkmal und dem Geocache „Gedenkstein 3 – am Achselkopf“ führt. Da ich heute Zeit habe, werde ich ein paar GC´s mitnehmen. 🙂

An der Hütte mache ich eine kurze Rast, dann gehts weiter in Richtung „Brandjochboden“. Der Geocache „Achselkopf Alm“ ist schnell mein. Am Boden ist dann ein kleiner, unscheinbarer Abzweiger auf das Brandjochkreuz.

Nach ziemlich genau 3 Stunden erreiche ich den Gipfel, und damit mein Tagesziel. Die Aussicht ist phänomenal, kein Wunder, daß das Brandjochkreuz manchmal als geheime Aussichtskanzel der Alpenhauptstadt gilt.

Ich schaue mich um, genieße die Aussicht, trage mich ins Gipfelbuch ein und suche noch geschwind den Geocache „Brandjochkreuz“. Der fällt mir auch quasi in die Hände, trotz meiner anfänglichen Befürchtung, wegen dem Schnee.

Ich steige rasch ab, da es am Gipfelkreuz doch ein wenig zieht. Ich beschließe, meine Jause weiter unten im Windstillen zu verzehren. Am Abstieg rutsche ich einmal blöd ab, und schneide mir die Handfläche auf. Die Wunde ist kein Problem, aber der Dreck brennt ganz nett. Ich erreiche einen schönen, geschützen Platz und mache eine ausgedehnte Rast.

Mein Weg geht bei der Abzweigung weiter nach rechts. Ich möchte eine Runde machen und nicht den gleichen Weg gehen, daher laufe ich weiter, Richtung Aspachhütte. Dort finde ich den nächsten Geocache „Aspachhütte“. Dann gehts wieder in den Wald hinein, hinunter zuerst nach zum Gasthaus Rauschbrunnen, das gut besucht scheint, was bei dem Wetter kein Wunder ist.

Im Anschluss gehe ich durch den Wald bis zum Höttinger Bild und weiter bis zum Parkplatz. Der letzte Teil des Weges ist unspekalulär, aber angenehm zum „auslaufen“…

Am Parkplatz ist die Hölle los, in der Früh waren 3 Autos, jetzt ist kein freier Platz mehr. Trotzdem komme ich gut aus meiner Lücke und denke mir im Stillen: „Gottseidank, ich bin immer Früh am Weg!“

Tourendaten:
Gesamtlänge: 15,08km
Gesamtdauer: 4:50h
Höhenmeter: 1440m

 

151120 Nizza, Cote d´Azur

Am Donnerstag sind wir den ganzen Tag gut eingespannt, und daher wird am Abend auch nichts gemacht. Dafür können wir am Freitag, da das nur Rückreisetag ist, noch ein wenig anschauen.

Von Biot, wo wir das Hotel haben, fahren wir über Gordon weiter nach Vence, um dann am Schluss noch einen Abstecher nach Nizza zu machen. Die Runde zahlt sich aus, das wäre auch eine schöne Strecke mit dem Fahrrad.

Ein rundum gelungener Tag in Nizza, der Rückflug am Abend ist dann nicht so ideal gelaufen, da wir Verspätung hatten und dadurch nicht das ganze Gepäck angekommen ist. Trotzdem bleiben die guten Eindrücke in Erinnerung… diese Gegend hat mich hoffentlich nicht das letzte Mal gesehen.

151118 Antibe, Cote d´Azur

Normalerweise würde ich nicht über eine Dienstreise schreiben, aber diese hatte den Vorteil, daß wir noch ein wenig Zeit neben der Arbeit hatten, ein paar schöne Flecken in Frankreich anzuschauen, daher schreibe ich ein paar Zeilen, sozusagen als Reisebericht.

Am Dienstag reisten wir von Innsbruck nach Nizza, dann fuhren wir mit dem Auto weiter zu unserem Ziel. Am nächsten Tag, am Mittwoch, finden wir noch ein bisschen Zeit, in Antibe zu spazieren. Eine wunderschöne, mittelalterliche Stadt mit einem großen Hafen für Jachten. Hier ein paar Impressionen.

151115 Cachen in Mühlau

Obwohl sich das Wetter jetzt schon wandelt, einen kurzen Spaziergang mit den Kids lasse ich mir nicht entgehen. Also schnell mal geschaut, was so gemacht werden kann, da kam mir die Geocache-„Krimskramsrunde“ gerade recht. Beginnend mit Krims-Krams-Runde #1 gingen wir eine schöne Runde durch die Wald- und Wiesenlandschaft über Innsbruck. Mit wunderbarer Aussicht auf die Serles, die Nockspitze und viele noch zu lockende Bergziele.

Den Kindern hats auch gut gefallen, da wir unterwegs immer wieder einen kleinen Cache (insgesamt sind 10 Stk. versteckt, wir haben aber nicht alle gefunden) suchen können. schöne Sache. Die Wege sind allesamt sehr Kinderfreundlich, aber auch für Erwachsene zu empfehlen. Und die Aussicht ist sehr schön.

Tourendaten:
Gesamtlänge: 4,17 km
Gesamtdauer: ca. 1 h
Höhenmeter: 140 m

151113 Hüttengaudi

Es heißt, dass es über das Wochenende abkühlen soll. Daher beschließe ich kurz entschlossen, mit den Kindern auf unsere Hütte zu gehen. Lucy ist auf einer Hochzeit in London, daher sind wir nur zu dritt. Da Lucy aber eh keine begeisterte Hüttenbesucherin ist, passt das eh gut.

Wir fahren am Nachmittag nach Reutte, fahren noch schnell bei Papa vorbei, und dann geht es schon hinauf zur Hütte. Da es spät ist, und wir doch ein bischen Zeug mithaben, fahren wir mit dem Auto recht nahe an unser heutiges Dach-überm-Kopf.

Die Hütte ist gleich erreicht, es ist schon dunkel, daher schalten wir das Solarlicht an und ich heize gleich ein, damit wir es gemütlich bekommen. Dank einem Ofen, der schnell zieht und auch schnell wärmt, ist es bald kuschelig warm.

Die Mausefallen werden verräumt, Maus ist keine drinnen. Letzes Mal hatten wir richtige Probleme mit einem solchen Nager. Dieser hatte unsere Wasserleitung pulverisiert, daher müssen wir das Wasser jetzt mit einem Kübel holen. Nächster Jahr wird das repariert.

Zum Abendessen gibts Würstel mit Brot, das schmeckt allen.

Wir spielen nach dem Abendmahl noch eine Runde UNO und die Kinder dürfen zum Schlafengehen ein Video anschauen. Dann ist es schon Zeit, die Augen werden schwer.

Mitten in der Nacht stehe ich einmal auf, um nach dem Feuer zu schauen, in der Früh ist es immer noch gemütlich in der Hütte.

Nach dem Frühstück wird die Hütte durchgeputzt, ich muss mehrere Male Wasser holen gehen.

Dabei finde ich einen Tintenfischpilz (übrigens schon den Zweiten, dieser aus Australien eingeschleppten Art). Schaut hübsch aus, stinkt aber fürchterlich.

Auf dem Weg nach Hause schauen wir noch bei Maria und Papa vorbei, dann gehts wieder gemütlcih über den Fernpass nach Innsbruck.

Gemütlicher und spannender Abend mit den Kindern.