Archiv der Kategorie: Wandern

200306 Wanderung ins Halltal

Seit kurzem bin ich glücklicher Besitzer von Schneeschuhen, das wollte ich heute gleich mal ausprobieren. Obwohl nicht gerade üppig viel Schnee vorhanden ist, muss es doch weiter oben noch gehen, so meine Theorie.

Ich fahre nach der Arbeit gleich mal ins Halltal, und beim Erreichen des Hackls bin ich mir schon nicht mehr so sicher, ob ich die Schneeschuhe überhaupt mitnehmen soll. Aber dann siegt doch der Trotz und die Schuhe kommen mal auf den Rucksack.

Wo ist der Schnee…

Ich nehme meinen Lieblingszustieg ins Halltal, den Fluchtsteig. Am Anfang noch gemütlich, wird er spätestens beim Brünnl ein wenig steiler. Und dann melden sich auch die ersten Schneefelder. Noch zu wenig für die Schneeschuhe, aber doch ein kurzer Vorgeschmack… da könnte noch was gehen!

Im Halltal gibt es noch ein wenig Schnee

Und dann ist es so weit, nachdem ich zweimal mit dem Fuß richtig gut eingebrochen bin, entschließe ich mich, doch die Tubbs auszuprobieren. Ich habe mich extra für die neueste Version dieses Klassikers entschieden, denn das Verschlusssystem ist mit einer Boa-Schnürung versehen. Da geht das An- und Ausziehen „ratzfatz“

Neue Schneeschuhe…

Ein paar apere Stellen muss ich zwar immer wieder überqueren, aber dafür muss ich nicht jedes Mal die Tubbs ausziehen, ich steige einfach „vorsichtig“ weiter.

Spur zum ehemaligen Kloster
Sankt Magdalena

Vom Fluchtsteig aus sehe ich die drei Ladhütten, dann kommt auch schon mein heutiges Ziel ins Blickfeld. Sankt Magdalena, das wunderschöne ehemalige Kloster, das an einem sehr idyllischen Platz steht. Ich denke mir das jedes Mal wieder, wenn ich hier herkomme. Aber dann kommt mir auch in den Sinn, dass die Tage hier wohl speziell im Winter sehr hart waren…

Alpengasthaus Sankt Magdalena

Ich mache eine kurze Pause, ein Kühlschrank mit Getränken ist sogar angebracht, obwohl die Kühlung natürlich ausgeschaltet ist, denn es ist hier immer frisch genug. Ich nehme mir ein Cola und schmeiße ein wenig Geld in die Kassa… was für ein schönes, auf Vertrauen basierendes System.

Ausrüstung und Stärkung

Lange halte ich es aber nicht aus, ich bin verschwitzt und es ist kalt geworden. Also packe ich meine Sachen zusammen und mache mich an der Fahrstraße entlang ins Tal. Nun brauche ich die Schneeschuhe nicht mehr, dafür habe ich mir Spikes angezogen, auf der zum Teil glatten Straße ein eindeutiger Sicherheitsgewinn.

Blick aus dem Halltal, mit Hüttenspitze im Zentrum

Rasch erreiche ich wieder das Bettelwurfeck. Es sind auch ein paar Leute unterwegs, meine Annahme, daß ich alleine sein würde, hat sich nicht bewahrheitet. Dafür sehe ich extrem viele Gämsen, bei ca. 30 Stk. höre ich auf zu zählen.

Bettelwurf-Brünnl

Nach ca. 2:15h erreiche ich wieder zufrieden den Hackl-Parkplatz. Das hat richtig gut getan… ich freue mich schon wieder sehr auf die Wandersaison… egal ob mit oder ohne Schneeschuhen…

Blick zurück, zur ersten Ladhütte und Speckkarspitze

Tourendaten
Gesamtlänge: 8,75 km
Gesamtdauer: 2:15 h
Höhenmeter: 523 hm

191027 Vennspitze-Runde [2.450m]

Heute in der Früh geht’s los, wir, das heißt, Opa, Letu und ich machen uns auf ins Wipptal. Unser Ziel ist ein eigentlich typischer Skiberg, die Vennspitze und evtl. lässt sich „hinten“ noch ein wenig dranhängen. Um kurz nach 8:00 Uhr fahren wir in Aldrans los, ein Privileg des Herbstes, man kann recht spät starten. Wir fahren bis zum Wanderparkplatz beim Gasthof Steckholzer, dort starten wir zu unserem Tagesunternehmen.

Die Herbstzeit ist zwar nicht mehr mit den hohen Temperaturen des Sommers gesegnet, aber gerade heute ist ein sehr angenehmer Tag. Fast T-Shirt-Temperaturen… Und eines hat der Herbst den anderen Jahreszeiten voraus… die wunderbaren Farben. Wir starten unsere Wanderung durch einen Lärchenwald, die leucht-gelben Nadelbäume werden uns heute noch lange begleiten. Wunderschön anzusehen…

Noch ist es im Schatten ein wenig frisch, sobald die Sonne rauskommt, wird es aber wieder warm. Wir steigen über sanfte Böden immer weiter, überall um uns herum leuchten die wunderschönen Lärchen.

Nach einiger Zeit erreichen wir die Waldgrenze, anstatt leuchtender Herbstbäume haben wir nun Matten mit Wacholdersträuchen, so weit das Auge reicht. Eine kurze Felsstufe im Aufstieg meistern wir auch schnell.

Der Ausblick ist ab der Waldgrenze phänomenal, das Wetter ist heute herrlich, ich kann es nicht oft genug sagen. Und die Aussicht ist in alle Richtungen wunderbar! Letu hat heute sein kleines Fernglas dabei, da wird auch so manchem Gamsl nachgeschaut.

Schlussendlich sind wir am Gipfelgrat angelangt, am Zaun entlang geht es hinauf zum ersten Gipfelkreuz, nämlich dem der Vennspitze [2.390m].

Direkt am Grat, wie hier nicht anders zu erwarten, bläst ein leichter Wind. Doch schon ein paar Meter nördlich des Kreuzes finden wir ein windstilles Plätzchen und genießen unsere mitgebrachte Brotzeit. Dann machen wir uns auf zum nächsten Gipfel, des Rossgrubenkogels [2.450m]. Der Weg zwischen den zwei Gipfeln ist nicht schwer zu gehen, aber teilweise sehr ausgesetzt. Letu macht seine Sache aber sehr gut und ohne Probleme erreichen wir unser nächstes Ziel.

Der weitere Weg führt uns zum Silleskogel [2.418m], auch einer der bekannten Skiberge, im Sommer aber selten besucht. Hier ist kein Gipfelkreuz montiert, eine Steinplatte zeigt den höchsten Punkt hier an. Auch hier bleiben wir nur ganz kurz, nun geht es steil hinunter zum Geierschnabel, einer sehr beeindruckenden Felsformation…

Der sichtbare Pfad zieht rechts vom Geierschnabel steil zu einer Kuppe. Wir beraten uns, schauen uns den weiteren Weg an und kommen zu der Feststellung, dass wir falsch gegangen sind. Wir müssen nochmals aufsteigen, hinauf zum Geierschnabel, denn der Weg führt von hier durch ein breites Tal hinunter zur Sillalm.

Wir gehen nach Erreichen des Geierschnabel weglos in die Talsenke, sehr schön zu gehen, und schwierig ist es auch nicht. Aber wir sind schon eine gute Weile am Weg, Letu wird ein wenig müde. Aber er hält sich wacker… und beeindruckt Opa und mich!

Über Stock und Stein, im wahrsten Sinne des Wortes gehen wir Talabwärts, Richtung Sillalm. Da wir zumindest im oberen Teil keinen Weg haben, suchen wir uns immer wieder den Pfad des geringsten Widerstandes. Das geht gut, denn Schwierigkeiten stellen sich uns keine in den Weg. Schlussendlich erreichen wir doch wieder einen gut ausgeprägten Pfad, der uns weiter talwärts führt.

Nach langer Strecke ohne richtigen Wegen sind wir dann froh, als wir die Forststraße erreichen, die wieder in unseren Karten eingezeichnet sind. Naja, Froh ist vielleicht der falsche Ausdruck, die Wanderung durch das Gelände hat uns allen Dreien sehr viel Spaß gemacht. Im Tal kehren wir noch im Gasthaus Steckholzer ein und genießen die feine Herbstsonne.

Eine wunderschöne Überschreitung der Venner Berge, die uns sicher noch länger in Erinnerung bleiben wird…

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:00 h
Gesamtlänge: 11.77 km
Höhenmeter: 1.167 hm

191013 Kaiser-Max-Grotte

Nachdem wir heute Vormittag schon eingespannt waren, ist sich eine längere Wanderung nicht mehr ausgegangen. Aber es gibt so viele schöne und auch nahe Ziele in unserem wunderbaren Land, die man gerne mal übersieht. So ist es uns jetzt seit Jahren mit der Kaiser-Max-Grotte gegangen. Einmal waren wir mit den Kindern oben, aber das ist schon lange her. Immer wieder fahren wir mit dem Auto oder Zug unter der beeindruckenden Martinswand durch und sagen laut: „Da müssen wir jetzt aber echt mal wieder rauf…“

Wir starten in Zirl und wandern die Brunntalstraße hinauf. Diese ist auch bei Mountainbikern beliebt, deshalb müssen wir hier gut aufpassen, denn so Mancher „schießt“ schnell um die Kurve. Zum Glück zweigt der Weg bald ab, ein Steig führt nun über den Steinbruch hinauf zur Grotte.

Die Aussicht ist phänomenal, es ist immer wieder beeindruckend, wie rein die Herbstluft doch ist.

Schnell machten wir Höhe, ab dem Steinbruch ist es dann flach und angenehm zu gehen. Dieser Zugang wurde erst 2015, nachdem der Steig einige Jahre gesperrt war, wieder eröffnet. Nun verläuft der Weg nicht mehr im Wald, sondern direkt durch den Steinbruch.

Unterwegs machen wir mal eine kurze Pause bei einer kleinen Höhle, die jedoch nur ein paar Meter vor unserem eigentlichen Ziel liegt.

Nach einem Schluck Wasser und einem kleinen Verschnaufer geht es um die Kurve weiter, das Ziel schon im Blickfeld.

Und dann ist das Bänklein beim großen Maximiliankreuz erreicht. Die Aussicht ist wunderschön und wir genießen die Aussicht. Es ist fein warm, eigentlich wollen wir gar nicht mehr runter. Aber irgendwann müssen wir halt doch…

Wir folgen dem gleichen Weg hinunter bis zur Abzweigung auf die Brunntalstraße.

Auf dem Weg runter fällt Letu noch ein „Steinherz“ im Steinbruch auf… eine glatte Stelle im sonst so zerfurchten Steinbruch.

Von der Brunntalstraße machen wir noch einen Abstecher zur Geisterbühelkapelle. Über den interessanten Namen dieser Kapelle konnte ich leider nichts herausfinden, aber der Platz ist schön und ruhig.

Auf dem Weg ins Tal findet Letu noch einen Speer, der dann unterwegs immer wieder geworfen wird. Am Schluss hat er das schon ganz gut heraußen…

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:30 h
Gesamtlänge: 4,33 km
Höhenmeter: 261 hm

190914 Zirbenweg mit Viggarspitze [2.306m] und Neunerspitze [2.285m]

Das Wetter ist heute super gemeldet, die Temperaturen angenehm, das heißt in der Schlussfolgerung, ich bin dann mal wieder auf dem Berg. Heute mit den Junioren. Unser Zeil, das wir auch schon lange machen wollen… die zwei Berggipfel auf Aldranser Gemeindegebiet. Viggarspitze und Neunerspitze. Wir starten in Igls bei der Patscherkofelbahn, die uns gemütlich rauf auf Start des Zirbenwegs bringt.

Die ersten paar Meter des Steiges sind gesperrt, es gibt aber eine gute Umleitung. Schon bald erreichen wir den wunderschönen Weg durch diesen großen Zirbenbestand. Und immer wieder erhaschen wir auch Blicke auf die umliegende Bergwelt und das Tal.

Angenehm geht’s auf und ab, nach kurzer Wanderung erreichen wir auch schon das Alpengasthaus Boscheben. Hier sind die Mitarbeiter schon emsig beim Herrichten, es verspricht ein guter Tag fürs Geschäft zu werden. Schon jetzt sind einige Leute am Weg.

Weiter wandern wir auf dem Zirbenweg, bis wir zur Abzweigung zur Viggarspitze kommen. Hier steilt der Weg nun ein wenig auf, das macht aber den Kindern und mir nichts aus. Immer wieder kommen schöne Felsformationen, die für Kurzweil sorgen.

Dann erreichen wir auch schon die erste Station unserer Wanderung, die Viggarspitze [2.306m]. Schon öfter sind wir hier heroben gestanden, auch zu nächtlicher Stunde, als Bergfeuern angesagt war. Im Winter bin ich hier mal mit Alfons gewesen, das war auch eine tolle Tour.
Nun wir erst mal fein gebrotzeitet, heute haben wir die Luxusvariante mitgenommen. Und es schmeckt…

Das Wetter ist wunderbar, es ist windstill und so könnte man hier fast ewig bleiben, aber wir müssen weiter. Wir haben ja noch einen zweiten Gipfel zu machen. Also packen wir zusammen und machen uns auf den Weg. Die Abkürzung über einen alten Jägersteig finde ich leider nicht, daher gehen wir den Normalweg zur Neunerspitze, der auch wunderschön ist.

Und hier müssen wir irgendwann mal pausieren, zu viele Heidelbeeren stellen sich uns in den Weg. Diese müssen einfach eingesammelt werden… das kostet uns einiges an Zeit. Bald haben wir einen „Topf“ voll gesammelt und gehen weiter Richtung Neunerspitze.

Nicht immer ist der Weg perfekt, aber wir kommen gut durch und dann haben wir nach einem kurzen steilen Anstieg auch das zweite Etappenziel, Neunerspitze [2.285m] erreicht.

Der Weg von den Neunerspitze bis zum Zirbenweg verläuft fast ausschließlich im Latschengürtel, dementsprechende Temperaturen herrschen hier im Sommer. Heute ist es angenehm. Die Aussicht auf diesem Teil ist nicht ganz so spektakulär, aber immerhin gibt es immer wieder ein paar kleine Felsen, die unserem „Scout“ eine Aussichtsplattform geben.

Schlussendlich erreichen wir Zirbenweg, der sich wie eine Autobahn vom Patscherkofel zum Glungezer schlängelt. Wir sind froh, dass wir die Verlängerung über die zwei „Aldiger“ Berge genommen haben…

Obwohl wir erst in der Tulfeinalm einkehren wollten, lassen wir wegen Platzmangels diese Option sausen und fahren mit dem Einsersessellift, vielleicht das letzte Mal, zur Mittelstation.

Eine lustige Fahrt ist es allemal mit dem alten Ding, geplant ist allerdings, dass auch diese Sektion nächstes Jahr mit einer Gondel ausgestattet wird. Die Bauarbeiten sind schon im Gange, wir werden sehen , wie schnell das Projekt umgesetzt wird.
Beim Kugelwald machen wir nochmals eine Pause, Letu geht ein wenig Waldkegeln, während Sara und ich die kleine Pause genießen.

Dann geht auch dieser feine Wandertag zu Ende, mit der neuen Glungezerbahn fahren wir nach Tulfes, wo schon der Bus auf uns wartet. Das war wieder ein wunderschöner Tag im Hoamat´l.

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:00 h
Gesamtlänge: 10,46 km
Höhenmeter: 616 hm

190825 Kaisertal Tag II

Nach einer kurzen, aber erholsamen Nacht stehen wir schon relativ früh auf, packen unsere Sieben Sachen und gehen Frühstücken. Das Morgenmahl ist hier wirklich vom Feinsten, ein Buffet ist angerichtet, das für jeden Geschmack was hat… Letu kriegt sein Müsli, während wir Anderen Brot, Wurst, Käse, Eier und Marmelade verdrücken. Wir brauchen ja eine gute Grundlage für den zweiten Wandertag…

Der Abmarsch vom Anton-Karg-Haus findet unter schon fast märchenhaften Lichtverhältnissen statt. Das Wetter ist wieder gut, vom Gewitter vom Vortag ist nichts mehr zu sehen. Heute gehen wir an der Kaisertalstraße entlang wieder hinaus ins Inntal. Wobei hier anzumerken ist, dass die Straße mit Anschluss ins Inntal erst 2008 fertiggestellt wurde. Fahrzeuge gab es zwar vorher auch schon im Tal, jedoch mussten diese mit Hubschrauber oder in Einzelteilen über die Sparchenstiege transportiert werden…

Hatten wir schon gestern bei der Wanderung eine Unmenge an Geocaches gesucht und gefunden, geht es heute gleich wieder weiter… die Kinder helfen fleißig mit, wie haben dieses Mal sogar die Walkie-Talkie´s mitgenommen, um so mehr Flexibilität zu haben.

Der erste Teil der Strecke führt an einer Forststraße entlang, doch kurz vor einem markanten Tunnel zweigt ein Steig an, der zum berühmten Pfandlhof führt. Da wir lieber auf Steigen als auf Forstrassen gehen, nehmen wir auch die zusätzlichen Höhenmeter in Kauf, die wir hier abspulen müssen.

Schön geht es durch einen wunderbaren Mischwald, der Steig ist anfangs steil, aber gut begehbar. Und ewig weit müssen wir nicht rauf, zum Glück, denken die Kinder…

Dann lichtet sich der Wald, eine schöne Wiese öffnet sich und wir stehen auf dem Feld des Hinterkaisers mit dem wunderschönen Bauernhof und der berühmten Antoniuskapelle.

Hier machen wir eine Pause, genießen eine Brotzeit und schauen gen Himmel. Leichte Wolken ziehen auf, aber es ist noch warm. Am Nachmittag könnte es schon noch ein „Wetter“ geben.

Von der Antoniuskapelle geht es dann weiter, zuerst wieder durch leichten Wald, immer auf einer Forststraße, dann erreichen wir den Pfandlhof. Hier beschließen wir noch eine Pause zu machen…

Wir bestellen uns ein Getränk, setzen uns auf die Terasse, die einen wunderschönen Ausblick und viele, sehr viele Wespen bietet. Dann bekommt Letu seinen Kaiserschmarrn, denn ein Kaiserschmarrn im Kaisergebirge muss einfach sein…

Nach dieser wundervollen Stärkung gehen wir vorbei am Veitenhof und Zottenhof, zwei uralten Höfen, die nun auch vom Tourismus profitieren.

Schließlich kommt unser letztes Highlight bei dieser Wanderung, die Tischöfer Höhle. Wir müssen nun von der Forststraße abzweigen auf einen kleinen Pfad Richtung Kaiserbach. Dann erreichen wir noch eine Abzweigung und stehen schlussendlich an der berühmten Höhle.

Die Höhle ist bekannt dafür, daß hier die ältesten menschlichen Überreste Tirols, sowie auch viele ausgestorbene Tierarten gefunden wurden. Diese können heute im Museum auf der Festung Kufstein bewundert werden.

Wir genießen die Stimmung in der Höhle, die Kinder haben extra Taschenlampen mitgenommen, um sich hier ein wenig umsehen zu können. Was es da nicht alles zu entdecken gibt. Letu spielt sogar ein wenig Fremdenführer, und zeigt einem anderen Jungen die interessanten Ecken der Höhle.

Der weitere Weg führt uns dann zuerst ganz hinunter in die Schlucht des Kaiserbachs, auf der anderen Seite warten schon steile Stufen darauf, von uns erklommen zu werden.

Am Ende des letzten Aufstieges erreichen wir bald die Theaterhütte, ein mittlerweile geschlossenes Gasthaus. Von hier wandern wir den Weg vorbei am Kaiserlift und wieder hinein in die Stadt.

Auf dem Weg gibt es noch ein Eis als Belohnung für die Kinder, die gestern und heute sehr brav marschiert sind. Und natürlich bekommen Oma und ich auch eine kleine Belohnung in Form eines Eises… schließlich sind wir auch ohne allzuviel Jammerei gewandert.

Am Bahnhof müssen wir nicht lange warten, bis ein Zug vorbeikommt und uns wieder mitnimmt, zurück in die Mitte Tirols. Ein wunderschönes Wanderwochenende ist schnell, aber mit vielen schönen Eindrücken zu Ende gegangen.

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:40 h
Gesamtlänge: 15,48 km
Höhenmeter: 309 hm

190824 Kaisertal Tag I

Einmal im Jahr, und gerade ist es soweit, machen wir, das sind Oma, die Kinder und ich eine 2-tägige Bergwanderung. Letztes Jahr waren wir dazu auf der Otto-Mayr-Hütte und der Großen Schlicke, heuer ist es fast ganz am anderen Ende von Tirol… heuer steht das Kaisertal bei Kufstein auf dem Programm. Mit dem Zug geht´s ganz umweltfreundlich von Innsbruck nach Kufstein.

Vom Bahnhof müssen wir erst einmal die Stadt queren, wir müssen für den Start mit dem Kaiserlift hinauf auf den Berg. Damit sparen wir uns doch ein paar Höhenmeter Aufstieg. Wir gehen am Waldrand entlang zum Kaiserlift, ein Blick zurück zeigt einen wunderschönen Ausblick auf die Festung Kufstein und den Pendling mit Kufsteinhaus.

Am Kaiserlift stellen wir zu unserer Überraschung fest, dass es sich hier um einen Modernen Einser-Sessellift handelt. Ich hatte keine Ahnung, dass diese Form der Beförderung noch hergestellt wird. Den Kindern gefällt’s, und uns auch. Zusätzlich ist die Streckenführung an bestimmten Stellen spektakulär, da sehr hoch und ausgesetzt.

Wohlbehalten erreichen wir die Bergstation. Die Liftfahrt war gemütlich, dem Personal kann ich dieses Prädikat auch ohne Einschränkung verleihen… gemütlich und sehr freundlich. Es ist eine Freude, mit dem Kaiserlift zu fahren… am Ende der Fahrt angekommen stehen wir auf dem Brentenjoch [1.272 m]

Aber nun ist vorbei mit der machanisierten Fortbewegung, jetzt müssen wir auf Bordmittel, sprich die Füsse zurückgreifen. Wir haben ein gutes Stück weg vor uns, sind aber motiviert und das Wetter hält auch zu uns. Unser erstes Ziel ist der Gamskogel [1.449 m]. Der Weg geht stetig leicht bergauf, es ist aber eine Freude hier zu Wandern. Überall stehen Pilze im Wald, überall ein Wohlduft nach Natur und Herbst.

Nach ca. einer Stunde errechen wir den Gipfel des Gamskogels, mit einem ersten schönen Einblick ins Kaisertal. Hier machen wir eine ausgedehnte Pause, wir haben ja alle Zeit der Welt…

Oma findet einen Einheimischen, der uns schlussendlich fast jeden Gipfel des Wilden Kaisers sowie des Zahmen Kaisers aufzählt. Das Kaisertal trennt ja diese zwei berühmten Gebirge genau in der Mitte. Nachdem wir unsere Kräfte gesammelt haben, geht’s weiter.

Wir steigen vom Gamskogel ab, bis wir in eine Scharte kommen. Dort fängt ein spannender Teil der Wanderung an, hier geht es in den Bettlersteig. Nach dem schneereichen Winter war der Weg auf weite Strecken in sehr schlechtem Zustand, und die Reparatur hat bis in den August gedauert. Wir haben Glück, erst vor einer Woche ist der Steig wieder eröffnet worden.

Spannend, mit immer wieder schönen Passagen steigen wir nun ab, hinunter ins Kaisertal. Unser Tagesziel ist das Anton-Karg-Haus, einer Alpenvereinshütte, auf der wir übernachten werden. Nun zehrt der Weg schon an den Kräften des einen oder anderen, aber noch sind wir nicht da… es sind noch mindestens 5 „Schlenker“.

Immer wieder müssen wir kleine, unscheinbare Bäche queren und können jedoch sehen, wie hier der Winter seine Spuren am Steig hinterlassen hat. Fast keine der alten Brücken hat den Schneereichtum und die einhergehenden Lawinen überstanden. Und doch hat die Alpenvereins-Sektion hier gute Arbeit geleistet und den Pfad wieder gangbar gemacht.

Mit immer wieder kurzen Pausen auf dem Weg machen wir uns die Wanderung so bequem wie möglich, und an schönen Plätzen mangelt es auch nicht hier im Kaisertal…

Der Hof mit der Hausnummer Kaisertal 1, der hier im Bild gezeigt ist, liegt wunderschön, aber extrem abgelegen auf dem Berg. Leider scheint es auch hier notwendig zu sein, einen modernen Zaun um das Haus zu bauen, damit die Neugierigen abgehalten werden, in das Haus zu schauen, bzw. rein zugehen.

Noch ein paar verbrochene, aber mittlerweile reparierte Wegstrecken müssen wir meistern, dann erreichen wir endlich unser Tagesziel, das Anton-Karg-Haus.

Wir hatten den ganzen Tag über Glück mit dem Wetter, jetzt hat es die letzten zehn Minuten zugezogen. Gerade als wir unsere Getränke bekommen und in die Hütte gehen, beginnt es zu regnen. Was für ein gutes Timing. Das spricht wohl für eine gute Planung…

Der Ausblick vom Schutzhaus ist wunderbar… wir genießen den Ausblick auf die sehr bekannten Kletterberge des Wilden Kaisers.

Die Wolken werden dichter, so auch die Regenintensität. Bald schüttet es aus Kübeln. Das ist unser aber egal, weil wir nun alles unter Dach und Fach haben.

Wir haben ein Zimmer für uns selbst, diesen kleinen Luxus gönnen wir uns. Und das Zimmer ist fein. Am Abend gönnen wir uns noch ein gutes Essen und spielen ein wenig „Räuberjolly“. Wie gut man sich ohne Handy und Fernseher beschäftigen kann… nicht allzu spät gehen wir ins Bett, es war doch ein anstrengender Tag.

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:51 h
Gesamtlänge: 14,04 km
Höhenmeter: 479 hm

190817 Kogelsee (2.171m)

Wir starten in Gramais, einen kleinen Seitental des Lechtals, direkt im Ort.

Zuerst geht der Weg noch gemütlich über eine kleine Forststrasse, dann müssen wir den Bach queren und der Weg steilt auf.

Der erste Teil geht durch Latschen, dass es doch schon fortgeschrittener Vormittag ist, ist es sehr warm und kein Windchen weht.

Es dauert eine ganze Weile, bis wir aus den Latschen rauskommen, dann wird es wieder gemütlicher.

Nun weht eine feine Brise und wir konnten auch ein wenig die Aussicht genießen. Während Oma und Sara beschließen, am Bächlein zu bleiben, wollen Letu und ich noch weiter zum Kogelsee.

Nach ca. 30 Minuten erreichen wir den See, und Letu hat vorsorglich seine Badehose eingepackt. Das Thermometer zeigt stolze 13 Grad an, das schreckt uns aber nicht, und wir erfrischen uns im wahrsten Sinne des Wortes.

Noch der feinen Erfrischung machen wir uns auf den Weg zurück zu unseren zwei Damen.

Dort genießen wir die mitgebrachte Jause und rasten ein wenig. Die wollen werden immer mehr, daher machen wir uns auf uns Tal.

Wir nehmen den gleichen Weg zurück, die Kinder unterhalten sich brav, während wir Erwachsenen uns auch über Gott und die Welt austauschen.

Wir finden haufenweise Heidelbeeren und Himbeeren, daher brauchen wir runter gleich lange weiter rauf.

Nach 4 Stunden erreichen wir wieder den Talboden. Eine tolle, feine Wanderung war das heute.

Tourendaten:

Gesamtlänge: 8,17 km
Gesamtdauer: 4 h
Höhenmeter: 803 hm

181118 Geocache „Wilde Prinzessin“

Ich muss mal wieder ein paar Geocaches sammeln, damit ich mit meinem „Spezl“ mithalten kann (in Bezug auf Punkte…). Ein Blick auf meine Karte zeigt mir ein Gebiet, in dem noch einiges zu holen ist… Kufstein. Dort hat „FredBull“ einige sogenannte Powertrails ausgelegt und dort wollen Letu und ich heute hin. Mit dem Zug fahren wir von Innsbruck nach Kunfstein, eine feine Fahrt ist das immer wieder… und schnell.

Vom Bahnhof gehen wir am linken Flussufer, beim Festungshügel vorbei. Dann queren wir die Stadt am grünen Inn und erreichen den Waldrand. Ab hier sind wir eigentlich immer weg von größeren Siedlungen. Alle 160 Meter liegt eine Dose für uns bereit, ansonsten ist der erste Teil der Wanderung, zumindest Landschaflich, ohne große Änderungen. Schön ist es allemal, im herbstlichen Wald die Seele baumeln zu lassen.

Manchmal entdecken wir interessante Sachen, wie einen uralten Holzer-LKW oder auch mal (illegalerweise) einen von uns begangenen, aber gesperrten Steig. So wandern wir recht kurzweilig nach Egerbach. Da wir recht früh losmarschiert sind und die Jahreszeit schon recht vorgeschritten ist, finden wir an schattigen Stellen auch mal ein wenig Reif…

Nächste Station ist Schwoich, hier versuchen wir etwas Essenbares aufzutreiben, schlussendlich kehren wir im Dorfgasthaus ein, dort gönnen wir uns ein Schnitzel. Und wie das schmeckt! Nach dieser wohlverdienten Pause müssen wir noch ein paar Höhenmeter machen, wir müssen jetzt auf das Wöhrer Köpfl steigen, eine kurze Überschreitung, die uns wieder nach Kufstein bringt.

Am Gipfel haben wir eine schöne Aussicht auf das Inn-Städtchen und genießen hier auch wieder ein wenig Ruhe. Dann steigen wir auf der Nordostseite des Wörner Köpfl ab, nun immer das Ziel, Kufstein in Sichtweite.

Der letze Abstiegteil vom Wörner Köpfl wird als Kaiserschützenweg bezeichnet, manchmal auch als Sepp-Innerkoflersteig. Hoch über der Weißache und der Bundesstraße nach Schwoich spazieren wir auf einem anregenden Steiglein gen Nordosten.

In Endach kommen wir noch an einem verfallenen Gasthaus mit angeschlossener, ebenfalls verfallener Kapelle vorbei. Wir betrachten die Gebäude ein wenig näher, wobei ich in das Gasthaus (?) nicht mehr reingehen möchte… zu marode schaut das unheimliche Gemäuer aus…

Nun sind wir wieder in der Stadt angekommen, zuerst müssen wir nochmals quer durch die Siedlung, dann erreichen wir den Inn und wandern in Richtung Bahnhof. Die Sonne zieht sich schon langsam zurück, es ist kühl geworden.

Die letzten Meter zum Bahnhof gehen wir am Inn entlang, die Stimmung ist schön und unsere Laune dementsprechend gut. Heute waren wir wieder mal fleißig… immerhin konnten wir 50 Dosen bzw. Geocaches finden und loggen! Super…

Am Bahnhof müssen wir nicht arg lange warten, hier fahren die Züge zum Glück mit hoher Frequenz, daher sind Wartezeit meist kurz. Ein wunderschöner Tag geht zu Ende, es hat uns beiden Spaß gemacht und wir freuen uns auf zu Hause.

Tourendaten
Gesamtdauer: 6:30 h
Gesamtlänge: 20,34 km
Höhenmeter: 645 m

181111 Halltal, Herrenhäuser (1.481m)

Solch ein Herbst erfordert schöne Wanderungen. Einer der sehr schönen Plätze hier in der Umgebung, die ich kenne, ist das Halltal. Mehrere Vorteile verbinden sich hier zu einem attraktiven Gesamtpaket.

Erst einmal ist es die Nähe zu unserem Zuhause, dann die sehr interessante Montangeschichte, der 700jährige Salzbergbau. Und schlußendlich kommt noch die landschaftliche Schönheit und Wilde dazu! Also, für jeden Etwas.

Der einzige Nachteil, den diese Tour zu dieser Jahreszeit hat, ist der Schatten, denn die Sonne hat in dem engen Tal nicht wirklich eine Change. Dich beim Hackl haben wir noch schönes Licht.

Wir entscheiden uns für den Aufstieg über den Fluchtsteig, denn das ist eindeutig der feinere und auch interessantere Weg ins Tal. Dieser Weg wurde für die Bergler angelegt, um ins Tal rein und rauszukommen, wenn auch mal hohe Lawinengefahr herrschte.

Obwohl der Fluchtsteig offiziell gesperrt ist, wagen wir trotzdem den Aufstieg hier und es lohnt sich…

… denn die reparaturwürdigen Stellen sind schnell überwunden und es wäre einfach schade, diesen Weg nicht zu kennen. Hoffentlich wird der Steig bald wieder in Schuß gebracht…

Letu hat sehr viel Freude beim Aufstieg, Spannung ist auf jeden Fall angesagt. Unter anderem stoßen wir auch immer wieder auf Spuren des alten Bergbaus, der hier stattgefunden hat.

Alte Soleleitungen sind am Fluchtsteig immer wieder sichtbar, obwohl ich schon oft über diesen Steig gelaufen bin, sind mir diese hölzernen Zeitzeugen nie aufgefallen.

Über diese Rohre wurde die Sole von den Herrenhäusern bzw. von den Bergwerksstollen über die heute noch bestehenden drei Ladhütten ins Tal nach Hall in Tirol, genauer zu den Sudhäusern transportiert. Noch können Diese bewundert werden, aber der Zahn der Zeit nagt schon an dem Holz und in ein paar Jahrzehnten werden diese Spuren verwischt sein.

Entlang des Weges sind immer wieder Informationstafeln aufgestellt, die Wissenswertes sowohl für die Erwachsenen als auch die Kinder zur Verfügung stellen.

Nach einer schönen Wanderung mit vielen Eindrücken erreichen wir schlußendlich die beeindruckenden Herrenhäuser.

Auch der Schaustollen ist heute geöffnet, und wir können einen Blick in die ehemalige Schatzkammer von Tirol werfen. Weit sehen wir dank schwacher Taschenlampe allerdings nicht.

Beim Knappenhäusl packen wir unsere Jause aus und lassen es uns mal gut gehen. Leider ist es ohne Sonne dann einfach nicht so angenehm, daher beschließen wir, nicht allzu lange hierzubleiben uns uns auf den Weg ins Tal zu machen.

Bei St. Magdalena machen wir noch eine Rast, hier gönnen wir uns noch eine Aufwärmpause mit Kakao, Kuchen und Kaffee.

Das kleine Kirchlein an diesem altehrwürdigen Platz dürfen wir natürlich auch nicht auslassen.

Nach der feinen Pause machen wir uns auf, ein letzter Blick zurück auf das schöne, alte Gemäuer sagt uns, wir sind nicht das letzte Mal hier gewesen.

Nun folgen wir mehr oder weniger wieder dem Aufstiegsweg, mit einer nun schon sehr herbstlichen Stimmung.

Am Ende erfüllt Letu noch eine mittlerweile zur Tradition gewordenen Tätigkeit. Er marschiert durch das wunderbar kalte Kneippbecken, das am Eingang zum Halltal steht. Dort können müde Beine wieder auf Vordermann gebracht werden.

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:30 h
Gesamtlänge: 17,30 km
Höhenmeter: 755 m

181020 Koflerjoch (1.861m)

Da der Herbst den Sommer heuer an Genialität ausstechen will, hat es uns bei Kaiserwetter wieder in die Berge getrieben. Und auf unsere Hütte.

Am Vortag, am Freitag, sind wir am Abend nach Reutte gekommen, aber für die Hütte war es dann schon zu spät, daher sind wir bei der Oma geblieben. Gleich in der Früh, nach einem wunderbaren Frühstück sind wir dann auf die Hütte.

Die Sachen waren gleich eingelagert, die Bergstiefel geschnürt, also los, rauf auf das Koflerjoch

Den ersten Teil müssen wir wie letztes Mal auf der Forststrasse überwinden, dann beginnt der schöne Steig. Zuerst gehts hinauf aufs Pflacher Älpele, dann weiter hinauf zum Sattel vor dem Joch.

Hier haben wir eine schöne Aussicht auf den mächtigen und uns wohlbekannten Nachbarn, den Säuling.

Ein paar Meter müssen wir noch aufwärts gehen, dann erreichen wir unser erstes Ziel, den Zunterkopf (1.726m).

Spektakuläre Tiefblicke eröffnen sich hier von dem relativ selten besuchten Kopf. Uns störte nicht, wir genießen die Ruhe und gönnen uns eine gute Jause.

Nach einer ausgedehnten Rast gehen wir in ca. 30 Minuten hinauf zum Koflerjoch, unserem Tagesziel.

Auch hier machen wir eine feine Pause, genießen die Aussicht und ein wenig Faullenzerei!

Als nächste steht die Dürrnberger Alm auf dem Programm. Aber um dorthin zu kommen, müssen wir noch über die Satterköpfe absteigen. Überraschend schnell haben wir die zwei kleinen Gipfel hinter uns gelassen, und schon im nächsten Moment jubeln die zwei Kinder: „Wir sehen die Alm!“

Hier können wir uns ein Erfrischungsgetränk und einen leckeren selber gemachten Kuchen.

Die Sonne scheint angenehm auf die Terrasse, leider weht ein Unangenehmer Wind, der uns leise daran erinnern, welche Jahreszeit schon vor herrscht.

Also packen wir wieder unsere sieben Sachen, das letzte Mal heute, und machen uns auf den Weg zu unserer Hütte. Den Weg, den ich mir aus der Karte gesucht habe, war nicht ganz richtig. Ein totes Ende zeug davon, dass dieser Weg nicht mehr existiert.

Schöne Passagen, die schon lange nicht mehr besucht habe, finden wir auf dem Weg. Auch den Felssturz am Alten Forstweg entdecken wir, dieser kann uns aber nicht mehr aufhalten, wir klettern einfach über den Verbruch.

Schluss endlich erreichten wir unseren Forstweg, der uns direkt zur Hütte führt. Die Freude ist groß, als wir endlich unser Domizil erreichen. Der Grill wird gleich angefeuert, bald schon brutzeln die Bratwürste und lassen uns das Wasser im Munde zusammen laufen.

Das Essen schmeckt nach einem solchen Wandertag natürlich besonders gut, über die Nachtruhe müssen wir heute auch nicht lange streiten, weil schon liegt die Jugend im Bett

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:16 h
Gesamtlänge: 13,89 km
Höhenmeter: 1.01