150720 Urlaub in der Steiermark I

Endlich Urlaub. Heute geht es ganz gemütlich in die Steiermark, zu meine Schwester Larissa. Der Ferienplan ist recht schnell aufgestellt, entspannen, entspannen, entspannen. Das ist das ganze Programm. Wir werden ein bisschen schwimmen gehen, viel im Garten sein, auch, weil dort die Kinder sehr schön spielen können.

Und um das geht es ja eigentlich, es ist ein Kinderurlaub. Für mich bedeutet das, viel ausspannen, ein bisschen auf die Kinder aufpassen und genießen.

Am frühen Nachmittag fahren wir zu einem kleinen See, der Eintritt ist frei, es gibt einen kleinen Kiosk, an dem man sie versorgen kann. Wir haben bald einen schattigen Platz gefunden, an dem wir unser Zeug auflegen.

Am See ist es richtig gemütlich, und das Wasser ist schön warm. Den Kindern gefällt es super, und auch für die Erwachsenen ist was dabei.

Wir verbringen den ganzen Nachmittag am Badesee, um 5:30 Uhr fahren wir nach Hause, um zu grillen. Schon während der Fahrt sehen wir, dass im Norden ein starkes Gewitter aufzieht.

Als wir zu Hause sind, ist das Gewitter schon fast da. Trotzdem entscheiden wir uns, den Grill anzufeuern.

Leider dauert es nicht lange und die ersten Tropfen prasseln auf die trockene Erde. Der Grill ist schnell geschnappt, und wir übersiedeln in die Garage. Dort sind wir vor dem Regen geschützt und können uns ganz Grillen widmen.

Aus den Buben werden auch mal gute Grillmeister werden. Und bei den Getränken halten Sie sich auch an die Papas.

Die Grillage schmeckt wunderbar, ein Kartoffelsalat rundet den Gaumengenuss ab. Danach werden die Kinder ins Bett gelegt, und wir Erwachsenen lassen den Tag ausklingen.

150714 Saile-2.404m, Nockspitze-2.379m

Nach der Arbeit starten Alfons und ich direkt von der Arbeit aus los, in Richtung Axamer Lizum. Heute steht die Saile/Nockspitze auf dem Programm. Wunderschönes Wetter haben wir uns ausgesucht, kleine Wolken ziehen über den ansonsten blauen Himmel.

Beim Parkplatz, der im Sommer überdimensioniert und fehl am Platz wirkt, stellen wir das Auto ab. Schnell die Siebensachen in den Rucksack gepackt, dann geht es los.

Zuerst geht’s über das Gebäudeareal, vorbei am Hotel Olympia, das während der Olympischen Spiele 1964 gebaut, und 1976 ausgebaut wurde. Der Bau wirkt heute alt und unansehnlich, ist aber auch ein Zeugnis der bewegten Sportgeschichte vom Innsbrucker Großraum.
Bald schon haben wir die Geschichtszeugnisse passiert und befinden uns in der freien Natur.

Der Weg geht über eine Weide in angenehmer Steigung bis zum Waldrand, von dort geht der Steig hinauf zum sogenannten Halsl, einem kleinen Jöchlein. Stehende Hitze plagt und in diesem Abschnitt. Beim Halsl zweigt der Weg ab, entweder, so wie wir, geht man auf die Saile, oder aber auf die andere Seite zum Ampferstein und weiter zur Marchreisenspitze. Der Weg ist jetzt aus dem Wald herausgekommen, ein leichtes Lüftchen erfrischt uns und unser Ziel rückt immer näher.

Mein Blick ist auf den Boden gerichtet, als ich plötzlich ein Edelweiss sehe… nein, zwei, drei vier… überall wachsen diese kleinen Alpenblumen auf der Wiese, es ist unglaublich. Fast schon unscheinbar und leicht zu übersehen.

Wir sind nun fast am Gipfel, als wir schon von weitem ein Zelt ausmachen.

Als wir auf Rufweite herankommen, hören wir auch schon eine Begrüßung: „Hello there…“. Zwei Asiaten haben es sich hier gemütlich gemacht für die Nacht. Keine schlechte Idee.

Hinter dem Gipfelkreuz steht ein zweites Zelt, ein Vater mit seinem Kind campt dort. Da ist ja richtig was los. Wir machen auf der Saile eine kurze Pause, ich verziehe mich wieder mal für eine kurze Schatzsuche, GC4MCXD „Saile“ ist gleich mal gefunden.

Über den Grat wandern wir weiter zur Nockspitze, oder ist auch ein kleiner Geocache versteckt. GC4MCXD „Mutterer Hauseberge- Nockspitze“ ist auch gleich mal gefunden. Wir bleiben nicht lange auf dem Gipfel, wir sind verschwitzt und der Wind ist nicht so angenehm. Nach kurzer Rast machen wir uns auf ins Tal.

Über das Birgitzköpflhaus steigen wir ab zum Parkplatz. Unterwegs sehen wir noch Murmeltiere, die die letzten Sonnenstrahlen genießen. Immer wieder kommen uns Leute entgegen, die hinaufpilgern, auf diesen schönen Aussichtsberg.

Am Parkplatz und rund um das Hotel Olympia sind sehr viele Asiaten, die hier übernachten. Da Diese mit Reisebussen angekommen sind, sind das wahrscheinlich große Reisegruppen, die hier übernachten. In Innsbruck machen wir noch einen kleinen Erfrischungsstopp mit Blick auf den Gipfel und lassen den Tag ausklingen.

Wunderbare Tour…

Gesamtlänge: 9,23km
Gesamtdauer: 3:01h
Höhenmeter: 890m

150710 Über Natters/Mutters nach Aldrans

Auf neuen Pfaden geht es heute mit dem Radl von der Arbeit nach Hause. Da der Innsteig bei den Karwendelbögen immer noch gesperrt ist, wähle ich als Alternative den weiter westlich gelegenen Sieglangersteig. Von dort erreiche ich nach einer kurzen Ritt durch eine Siedlung und über die Hauptstrasse das Schloss Mentlberg.

Vorbei an dem schönen Schloss fahre ich den Natterer-See-Weg hinauf durch einen heißen Wald zum Eichhof, von dort vorbei am Landeskrankenhaus Natters und runter nach Natters selber.

Eine kurze Auffahrt nach Mutters, dann geht es einmal in flotter Fahrt durch Gerberbach bis hinunter in die Sillschlucht. Dort, angenehm kühl, steige ich wieder hoch, den Handlhofweg, an der Mülldeponie Ahrental vorbei, grüße noch den Umweltwächter (Skulptur aus Metall, vom Telfer Künster Bernhard Witsch) und trete hinauf nach Vill.

Von dort geht es angenehm über die Felder nach Lans, an der Kirche vorbei bis zur Abzweigung Aldrans/Sistrans.

Ich nehme den Weg zu mir nach Hause, im flotten Fahrtwind lasse ich mich abkühlen und erreiche bald schon mein Zuhause.

Gesamtstrecke: 18,58km
Höhe: 590m
Dauer: 1:21h

150703-04 Brandjochspitze über Innsbrucker Klettersteig, zweiter Teil

Nachdem ich den ersten Teil des Innsbrucker Klettersteigs mit Papa schon am letzten Wochenende gemacht hatte, konnte ich den weiteren Teil des Steiges und zusätzlich die Brandjochspitze besteigen. Doch zuerst mal von Vorne…

Während der Woche mache ich spontan mit Wolfgang aus, das wir am Wochenende auf der Nordkette übernachten und am nächsten Tag die Vordere Brandjochspitze über den Südgrat machen. Das klingt super, wir treffen uns am Freitag, so die Abmache.

Am Freitag, es ist endlich soweit, treffe ich Wolfgang in der Museumsstrasse, nachdem ich beim Geocacheevent „After A.P.E. Event“ am Bahnhof war. Wir gehen zuerst zur Hungerburgbahn, die aber schon geschlossen hat. Wir spazieren zum Marktplatz, um den „J“ zur Hungerburg zu erreichen, mit dem wir direkt zu den Nordkettenbahnen kommen. Diese fahren jeden Freitag bis 23:30Uhr, das nenne ich Service.

Bald schon erreichen wir die Sonnenterasse Innsbrucks, wir setzen uns und bestellen ein Weizen. Ein Gordon Bleu rundet die Aussicht ab, wir genießen den Abend. Von der Sonne haben wir nicht mehr allzuviel, aber bei der zur Zeit herschenden Hitze sind wir da gar nicht so unglücklich…

Wir übernachten ganz in der Nähe der Seegrube, mit Schlafsack. Die Aussicht ist berauschend, der erste Camppkatz nicht: die Schafe haben vor uns hier gerastet und haben ihre Spuren hinterlassen. Der zweite Platz ist eh viel besser, und schon bald schlafen wir tief und fest…

Am Morgen stehen wir mit der Sonne auf, um uns auf den Langen Sattel aufzumachen. Mir steht der Sinn nicht so ganz nach Südgrat, darum mache ich mit Wolfgang aus, daß wir den zweiten Teil des Klettersteigs und die Brandjochspitze über den Normalweg (Julius-Pock-Weg) machen. Auch Wolfgang ist einverstanden, also marschieren wir los.

Bald erreichen wir den langen Sattel, auf dem immer noch ein bisschen Schnee auf kühlere Tage wartet.

Dieser Wunsch wird wahrscheinlich nicht mehr gewährt werden. Schon jetzt sind die Temperaturen hoch, wir schwitzen beim Aufstieg schon anständig „die Sünden vom Vortag“ raus…

Am Langen Sattel angekommen packen wir die Brotzeit aus und machen eine gemütliche Jause. Wurst, Ei, Radieschen, Brot, was braucht man mehr…

Der Einsteig des Klettersteiges liegt direkt vor uns. Wir ziehen unsere Kletterausrüstung an, schauen uns nochmals um, dann geht es schon los, in den zweiten Teil des Innsbrucker Klettersteiges. Zuerst einmal müssen wir ein gutes Stück abklettern, schon beim Start ist ein merklicher Unterschied zum ersten Teil erkennbar. Die Landschaft ist irgendwie wilder, zackiger, mit Türmchen und Zinnen versehen. Wunderschön, um es mit einem Wort auszudrücken.

Der Weg geht durch die Sattelspitzen, auf nicht immer logischem, aber dafür lohnenden Weg, bis zum letzten Steilabfall. Unterwegs können wir eine Steinbockfamilie, vom Opa bis zum Enkel ist alles versammelt, beobachten. Es ist fazinierend, wie sicher diese Tiere, auch schon die Klitzekleinen, sich im Hochgebirge bewegen.

Von Oben können wir auf die Frau Hitt hinuntersehen, der anspruchvollste Teil des Steiges ist direkt vor uns. Eine kurze, aber knackige senkrechte Wand, die wir, teils leicht überhängend abklettern müssen.

Einmal durchschnaufen, dann gehts los. Ich merke, daß, da man ein paar Mal umsteigen muss, auch ein bisschen mehr Armkraft erforderlich ist, aber rasch und sicher ist auch diese Stelle bewältigt und wir stehen am Fusse der Frau Hitt und damit auch am Ausstieg des Klettersteiges.

Wolfgang schaut sich die Frau Hitt genau an, ein lange bekanntes Kletterziel der Innsbrucker, an dem auch viele namhafte Bergsteiger geklettert sind.

Dann ziehen wir die Gurte aus, verstauen alles im Rucksack, trinken nochmals anständig, da die Temperaturen jetzt wirklich schon heiß sind, und marschieren los, in Richtung Vordere Brandjochspitze.

Zuerst müssen wir über das karwendeltypische Geröll hinauf, der letzte Teil bis zur Spitze ist mit einen leichten Klettersteig eingerichtet, bei dem man aber das Gurtzeug nicht mehr braucht. Manche Stellen sind, besonders wegen dem Schotter, doch angenehm versichert.

Nach einem kurzen Marsch vom Frau Hitt Sattel erreichen wir dann unser Tagesziel, die wunderschöne Brandjochspitze. Ziemlich genau vor einem Jahr war ich schon mal hier auf dem Gipfel, damals alleine, dieses Mal zusammen mit Wolfgang.

Jetzt ist auch Zeit für eine Jause, die wir uns natürlich verdient haben. Wir setzen uns ein bisschen in den Schatten, essen und schauen uns um. Unter uns faulenzen ein paar Steinböcke, denen die Mittagshitze warscheinlich auch nicht so angenehm ist. Und während Wolfi seine Gipfeltschigg raucht, sucheich mir noch den Geocache „GC55N5A Die Vordere Brandjochspitze„.

Nach ausgiebiger Rast machen wir uns auf den langen Weg zurück zum Hafelekar. Obwohl, oder vielleicht weil eben die Highlights schon vorbei sind, ist der Weg zurück zur Bergstation der Nordkettenbahnen immer ein wenig beschwerlich.

Der Steig ist aber interessant, manchmal ein wenig ausgesetzt und führt in einer wunderbaren Landschaft direkt unter den Spitzen der Nordkette entlang zurück zum Ausgangspunkt.

Erwartungsgemäß ist heute recht viel los auf der Seegrube, ein paar Drachenflieger sind auch da und zeigen ihre Künste her.

Wir trinken einen Radler, dann machen wir uns auf, nach Hause. Im Bus merken wir dann doch, daß wir was gemacht haben. Müde, aber glücklich erreichen wir das traute Heim.

Gesamtstrecke: 11,54km
Höhenmeter: 1100m
Dauer: 5:30h

150627 Innsbrucker Klettersteig (erster Teil)

Schon seit Langem, eigentlich seit ich nach Aldrans gezogen bin, begrüßt mich jeden Morgen die Nordkette, schön und verlockend.

Schon lange denke ich mir, da musst du doch mal rauf, damit du dir anschauen kannst, wie Aldrans von Oben ausschaut.

Heute ist es endlich soweit, mit Papa beschließe ich, den Klettersteig zu gehen. Das Wetter ist zwar nicht perfekt, aber zumindest für den Vormittag ist gutes Wetter angesagt. Am Nachmittag sollten wir nicht mehr oben sein, so unser Kalkül.
Wir starten um 8:00 Uhr von zu Hause, fahren rüber zur Hungerburg. Mit den Nordkettenbahnen geht es zuerst auf die Seegrube, dann weiter auf Hafelekar.

Dort begegnen uns noch weitere Klettersteigbegeher, mit denen wir kurz reden. Dann ziehen wir uns die Ausrüstung an und starten los ins Vergnügen. Die Startwand ist auch gleichzeitig eine der Schlüsselstellen.

Wer diesen Teil ohne größere Probleme schafft, der ist schon gut aufgehoben hier. Die Abstände der Tritte sind zwar nicht ohne, der Erbauer muss wohl an die 2m gewesen sein, aber abgesehen davon ist alles gut. Schon bald stehen wir oben auf dem Grat, dem wir in weiterer Folge entlangwandern.

Schon bald sehen wir die Seegrubenspitze, wir gehen weiter Richtung Kaminspitzen. Die Erste in dieser Reihe ist die östliche Kaminspitze, auf der wir kurz den Ausblick genießen. Der Klettersteig geht immer am Grat entlang, weicht manchmal auf die Karwendel, manchmal auf die Innsbrucker Seite aus.

Wunderschön ist die Aussicht, jedoch lassen dunkle Wolken in der Ferne einen baldigen Wetterumschwung erahnen.

Unterwegs ist einmal die berühmte „Seufzerbrücke“ zu überqueren, Gott sei Dank hat die nichts mit dem Venediger Pedant zu tun…

Die Kaminspitzen haben wir bald voll, dann geht es weiter Richtung Kemacher. Doch bevor wir diesen Gipfel besteigen können, müssen wir nochmals huldvoll ein paar Schritte ins Tal, in eine Rinne machen, sozusagen als Tribut für die Besteigung.

Doch auch diese Aufgabe meistern wir mit Bravour und schon bald stehen wir auf der Spitze des Kemacher. Endlich, nach so vielen Jahren stehe ich auf dem Kemacher, einem meiner „Sehe ich am Abend“ Berge…

Wir pausieren dort kurz, Papa macht ein paar Bilder, dann schließt ein weiterer Innsbruck zu uns auf. Wir reden kurz, auch er ist nicht sicher, obwohl das Wetter mittlerweile milder ausschaut, ob wir den zweiten Teil noch machen sollten. Er wolle erst einmal Brotzeiten, meint er…
Wir machen uns auf den Abstieg, unten und raus sind wir ja noch nicht. Ein paar anregende Stellen müssen wir noch überwinden, dann erreichen wir den Langen Sattel.

Dort schauen wir uns nochmals wegen dem Wetter um: Nein, eigentlich wollen wir ein Gewitter hier oben nicht riskieren, daher beschließen wir, von hier runter zur Seegrube zu gehen.

3 Stunden sind wir auch schon am Weg… auch der Brotzeiter ist unserer Meinung uns schließt sich an, den Absteig zu meistern.

Wir folgen dem Steig, der gar nicht so ohne ist, hinunter bis er auf den Weg von der Brandjochspitze trifft. Von dort folgenden wir dem Pfad bis zur Seegrube.
Dort setzen wir uns auf die Terasse, ein Radler muss her. Wir genießen den Ausblick, und müssen feststellen, daß es doch ganz schön kühl ist. Also Jacke an, dann genießen wir…

Nachtrag:
Nach dem Radler fahren wir mit der Gondel ins Tal, wir schauen beim Auto nochmals auf die Nordkette. Das Gewitter ist schon im Anmarsch. Zu Hause angekommen, zieht es völlig zu und wir beglückwünschen uns gegenseitig, daß wir die richtige Entscheidung getroffen haben.

Manchmal ist eben Umdrehen wichtig, damit der Tag in guter Erinnerung bleibt.

Tourendaten:
Gesamtdistanz: 6,09km
Gesamtdauer: 4:08h
Höhenmeter: 311m

Joggen in Sankt Stefan ob Leoben (04.06.2015)

Nach der ganzen Völlerei muss ich noch eine Runde Joggen gehen, danach steht mir der Sinn. Ich laufe vom Haus aus am Waldrand Richtung Kraubat, dort überquere ich die Mur und finde auch noch gleich einen Geocache. Weiter durch die Wiese finde ich noch einen diese kleinen Schätze, hoch in einem Baum.

Der erste Teil geht über Asphalt und Feldwege, doch der mir entlang muss ich mich mit allerlei anhänglichem Grünzeug herumschlagen. Zu guter letzt kommen noch ein paar Brennnesseln dazu, damit die Beine so richtig Brennen und Jucken. Aber dafür ist die Strecke sehr schön an der Mur entlang.

Bald sehe ich den Kirchturm von Sankt Stefan wieder und vom Laufen erfrischt. Ich setzte mich mit Oma noch in die Laube und bei Gesprächen über Gott und die Welt lassen wie den Tag ausklingen.

Strecke: 8:57km
Dauer: 0:57h

Klettern in der Arzbergklamm (31.05.2015)

Jetzt muss mal was Neues her, denken wir uns und fahren in ein neues Klettergebiet. Die Arzbergklamm ist sehr schön, ein Freund hat mir Diese gezeigt. Und jetzt geht’s mit der Familie hin. Lucy ist auch mit von der Partie.

Die Touren sind alle sehr Anfänger-freundlich und machen Spaß. Einziger Wermutstropfen… Es ist viel los und daher sind wir in der Routenwahl sehr beschränkt.  Trotzdem haben wir viel Spaß,

Canyoning in den Stuibenfällen (18.05.2015)

Die erste Canyoningtour in dieser Saison, und gleich geht es richtig los: mit 18 Kindern und 3 Erwachsenen gehen Clemens, Hansi und ich in die Stuibenfälle.

Das Wetter ist wunderschön, wir starten den Weg hinauf über den Ministersteig.

Aller Anfang ist schwer, aber schon bald haben wir die Steigung hinter uns uns gehen flach zurück bis zur Staumauer.

Nach einem kurzen Einführungsgespräch gehts los, ins kalte Nass. Zuerst kühlen wir uns ab, dann springen wir ins Grundwasser, der erste Sprung ist gleich eine Herausforderung für den Einen oder Andern.

Aber alle schaffen den Sprung und wir schimmen zur ersten Abseilstelle.

3 Stationen sind gleich aufgebaut, bei 21 Personen ist das schon notwendig.

Überraschend gut und flüssig geht die ganze Aktion und schon bald gehen wir weiter, zur zweiten und letzten Abseilstelle. Dort wird wieder über 3 Stationen abgeseilt, dann können die Stricke versorgt werden.

Jetzt ist nur mehr springen am Programm, gleich der erste Sprung ist toll, wieder eine Herausforderung, aber allen macht es Spaß.

Dann gehen wir ein Stück dem Bachbett entlang, dann kommen die Abschlusssprünge. Diese sind noch einmal richtig toll und eigentlich das Highlight der Tour, besonders der letzte Sprung muss gut gestartet werden.

Alle 21 Gäste haben wir wieder gut durch die Schlucht gebracht, allen, auch den Guides hat es Spaß gemacht.

Und das größte Kompliment gibt es für uns Guides am Schluss… „Das war der beste Tag meines Lebens!!!“

Von Innsbruck übers Halltal (1.485m) nach Aldrans (11.05.2015)

Die erste Mountainbiketour mit Alfons heuer, das kann nur ins Halltal sein. Da ich wie jeden Tag mit dem Fahrrad auf die Arbeit geradelt bin, entschließe ich mich, auch die Anfahrt zum Halltal per Rad´l zu machen. Über den Inntalradweg fahr ich bis kurz nach der Mühlauer Brücke, dann geht’s  durchs Mühlauer Gewerbegebiet hinauf zu den Dörfern. Durch Arzl und Rum geht es nach Thauer, dort zweige ich auf den Höhenweg ab, und fahre in Richtung Absam. An der Andreas Hofer Kaserne werden Erinnerungen an meinen Präsenzdienst wach, denn genau in dieser Kaserne habe ich damals meine Monate gemacht. Die Joggingrunde ist mir bis heute noch im Gedächtnis geblieben.

Dann erreiche ich den Parkplatz am Anfang des Halltals. Da Alfons noch nicht da ist, wir haben als Treffpunkt eben diesen Platz ausgemacht, beschließe ich, noch nach Geocaches Ausschau zu halten. Prompt finde ich einen an der Brücke über den Weissenbach. Ich beschließe, langsam das Tal hineinzufahren, Alfons wird mich sicher am Weg finden. Bei der Wasserfassung und der ersten Ladhütte finde ich noch weitere Geocache, dann hat Alfons aufgeschlossen und wir fahren gemeinsam gemütlich weiter.

Bald erreichen wir das berühmt-berüchtigte Bettelwurfeck, das eine Steigen von 32% aufweist. Richtig steil geht es da hinauf, da spürt man trotz gemütlichen Fahrens, wie die Batterie zusehends leer wird… und ich spreche nicht von einer E-Bike-Batterie!

Oberhalb angekommen, ist eine kurze Verschnaufpause angesagt, aber da ich keinen Empfang mehr habe, kann ich auch keine Caches mehr suchen. Dafür stürzt mein Telefon ab, und die Track Aufzeichnung ist dann gestoppt. Daher haben von dieser Tour auch zwei Aufzeichnungen.

Vom Bettelwurfeck geht es in konstanter Steigung hinein, zum Talschluss und den Herrenhäusern. Das letzte Stück ist eine grobe Schotterpiste, die jedoch heuer besser in Schuss ist, als ich es in Erinnerung habe.

 

Glücklich erreichen wir dann das „Knappenhäusl“, ein Selbstbedienungskiosk, ohne Belegschaft. Manchmal ist er da, der Besitzer, aber heute nicht. Wir haben Glück, es sind noch genau 2 Biere da, die wir im Schatten der Berge genießen. Bald wird es frisch und wir ziehen uns die Jacken an. Es wird Zeit für den Aufbruch.

Die Abfahrt ist hier immer sehr lustig, da wenig Autos unterwegs sind. So kann man ganz ein schönes Tempo fahren. Bei mir ist es dann doch ein bisschen zu viel des Guten und die Bremsen greifen nicht mehr richtig. Nachdem ich doch stehenbleiben kann, sehe ich, dass die Bremsen ganz schwarz sind… also ein bisschen hofelliger wird’s wohl sein müssen!

Beim Runterfahren landet direkt neben uns noch ein privater Hubschrauber, die am Hochhahdkopf Material transportieren. Machen ganz nett Krach, die Dinger. Wohlbehalten erreichen wir den Parkplatz und von dort geht’s noch zu Alfons und Maria heim. Ein Bier für den Weg und eine gute „Bauernpizza“, so gestärkt geht’s heim über Häusern und Ampass. Eine lange Tour mit sehr schönen Passagen. Wieder einmal super!

Länge: 36,40km

Dauer: 2:40h

Höhe: 1275m

Arzler Alm, 1067m und Rumer Alm, 1243m (08.05.2015)

Eine schnelle Runde nach der Arbeit, das ist mir heute in den Sinn gekommen. Da ich danach ja noch heim fahren muss, sollte es schon überschaubar sein. Also wähle ich als Ziel die Arzler Alm, mit Option auf Erweiterung auf die Rumer Alm.

Von der Arbeit fahre ich direkt zur Höttinger Auffahrt und dann hinauf auf den Berg. Es geht gleich zügig ein paar Meter in die Höhe, der Weg ist aber super zu fahren, und schon bald sind auch wenig Autos am Weg. Am Höttinger Steinbruch vorbei, in dem ich früher ein bisschen geklettert bin, geht es weiter bis zu Hungerburg.

Von dort fahre ich über den Rosnerweg hinauf auf die Alm. Nach ca. 50min erreiche ich die Alm, trinke dort einen schnellen Johann (Johannesbeersaft + Mineralwasser), dann schwinge ich mich nochmals in den Sattel und fahre noch weiter bis zur Rumer Alm. Ich habe mir vorgenommen, dort eine gemütliche Pause auf der Terrasse zu machen, aber als ich dort ankomme, ist die Alm geschlossen. So ein Pech aber auch…

Also fahre ich runter ins Tal, bei der Enzianhütte vorbei. Ich erreiche bald wieder Mühlau, von dort fahre ich über das DEZ und Ambras nach Hause. Schöne Runde bei wunderschönem Wetter.

Länge: 21,10km

Dauer: 1:42h

Höhe: 883m