Canyoning Stuibenfälle (22.08.2015)

Gleich in der Früh starte ich von Innsbruck los, heute haben ich wieder eine Canyoningtour. Es geht in die Stuibenfälle, auch bekannt als Jumping Jack oder Planseeablauf.

Ich gehe mit Hansi die Tour, und mit 10 Gästen. Alle sind super motiviert, das Wetter ist super, daher wird die Tour auch dementsprechend toll.

Hat richtig Spaß gemacht, mit den Leuten.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 2,5h
Gesamtlänge: 3,56 km
Höhenmeter: 119m

Um den Innsbrucker Flughafen (16.08.2015)

Heute ist das Wetter nicht besonders gut, aber wir beschließen trotzdem, die Räder auszuführen. Unsere Standardtour nach Hall lassen wir heute mal aus. Heute fahren wir von Völs um den Flughafen, und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Der Parkplatz in Völs ist uns schon bekannt, den verwenden wir auch immer, wenn wir auf den Flohmarkt in der CITA gehen. Dank dem neuen Dachträger ist das montieren und demontieren der Räder einfach und schnell. Also runter mit den Böcken, raufgesessen und rein in die Eisen. Zuerst fahren wir Richtung Oberland, dort bei der Brücke überqueren wir den Inn auf die Nordseite. Von dort fahren wir Richtung Osten, vorbei am ÖAMTC-Hubschrauberstützpunkt, einen kurzen Abstecher zum Flugplatz können wir uns doch nicht verkneifen. Dort wird gerade eine Maschine gewartet, der Lärm ist beeindruckend.
Dann radeln wir das kurze Stück zurück auf den Radweg, und weiter geht es in Richtung Stadtmitte. Normalerweise würden wir über die Karwendelbrücke fahren, aber die ist zur Zeit gesperrt, daher müssen wir beim McDonalds über die Brücke.

Jetzt geht es wieder zurück, ein wenig mehr als die Hälfte ist geschafft. Leider fängt es leicht an zu tröpfeln, aber wir waren schlau und haben die Regensachen eingepackt. Die freuen uns jetzt umso mehr, da wir warm bleiben. Und irgendwie ist radeln im Regen schon lustig…
Nun merken die Kids aber auch schon die Distanz, die Beine werden ein bisschen müde. Aber tapfer fahren sie weiter und bald sind wir wieder beim Auto, kleine Kratzer inbegriffen…

Den Kids hat´s Spaß gemacht, mir natürlich auch. Letu ist mit seinem Kinderrad trotz der höllischen „Bergübersetzung“ doch gut mitgekommen. Hier fahren wir auf jeden Fall wieder einmal entlang…

Tourendaten:
Gesamtlänge: 12,33km
Gesamtdauer: 1:10h

Bike&Climb: Zirl und AV-Klettergarten (13.08.2015)

Nach der Arbeit rauf auf den Drahtesel und los, Richtung Zirl. Heute wird’s ein „Bike&Climb“-Ausflug. Ich habe mit Stefan ausgemacht, daß wir uns am AV-Klettergarten treffen, dort können wir ein paar „Moves“ probieren. Ich freu mich schon.
Der Weg nach Zirl ist die meiste Zeit asphaltiert, dementsprechend schnurre ich mit eine feinen Geschwindigkeit meinem Ziel entgegen.

Dazwischen suche ich den einen oder anderen Geocache. Bald schon sehe ich den AV-Klettergarten. Schaut recht nahe aus, einziges Problem: Es liegt der Inn noch dazwischen, also doch noch ein Stück zu fahren… Am Martinsbühel mache ich eine kleine Pause, da es hier total schön ist.

Um kurz vor 17:00 Uhr erreiche ich den Parkplatz, Stefan ist auch bald da. Er hatte unterwegs noch ein kleines Mopedproblem. Wir steigen hinauf zur Kletterwand, die erste Tour ist „Via Sebastian“. Der Cache in dieser Kletterroute bleibt mir verweigert, da ich ihn nicht finde. Aber hierher komme ich sicher bald wieder einmal. Im Weiteren klettern wir noch die „Kleine Kinderroute“ und „Herta, erste Seillänge“. Schöne Touren, die Spaß machen.

Im Anschluss ans Klettern steht noch die Heimfahrt auf den Programm, über die alte Zirler Bundesstraße, dann am Flughafen vorbei und durch die Stadt und über meinen Standardheimweg durch den Wald hinauf nach Aldrans. Müde, aber glücklich erreiche ich das Heim. Für heute habe ich genug geschwitzt…

Tourendaten:
Gesamtstrecke: 42,15km
Gesamtzeit: 3:30h
Gesamthöhe: 571m

Säulinghaus mit Radl, 1720m (08.08.2015)

Um Punkt 6:00 Uhr starten wir am Hüttenbichl los, Papa und ich. Wir wollen heute den Säulingweg mit dem Rad bis zum Ende fahren. Sozusagen als schnelle Morgenrunde. Zuerst fahren wir durch Pflach und dem neu asphaltierten Säulingweg hinauf zum Baumplatz.

Dort parken schon extrem viele Leute, die können aber nicht alle schon unterwegs sein. Wahrscheinlich haben sie oben übernachtet.

Die Schotterstraße auf den Säuling ist immer gleichbleibend steil und eigentlich sind wenige Passagen, an denen man pausieren kann.

Trotzdem geht das Rauffahren super, bald haben wir einen guten Takt gefunden. Papa zeigt wieder einmal seine Qualitäten als Sklaventreiber 😃.

Stetig zieht der Weg hinauf und ehe wir uns versehen, ist das Wegende erreicht.

Das kann’s noch nicht gewesen sein. Also schnell das Schloss ans Fahrrad gehängt, dann machen wir uns noch per Pedes auf zum Säulinghaus.

Die Radschuhe sind nicht ideal, aber es geht doch besser als erwartet. Um 7:30 Uhr stehen wie am Haus, Frühstück ist leider noch nicht verfügbar. Wir bekommen einen Radler, der uns jetzt natürlich trotz Morgenstund sehr gut schmeckt.

Der neue Hüttenwirt empfängt uns ganz freundlich und erklärt uns auch bald, dass bei der heurigen Hitze das Wasser knapp wird. Da der Luxus auch auf den Berghütten eingezogen ist, ist eine zu erwartende Folge gewesen. Na, hoffentlich regnet es bald.

Bald schon brechen wieder auf, zurück nach Pflach auf dem gleichen Weg. Unterwegs sehen wir zwei junge Schwarzspechte, die überhaupt keine Scheu vor uns haben. Denen schauen wir zu, nach der nächsten Kurve stehen schon unsere Räder. Ab hier Rauschen wir sie schöne Schotterpiste haben hinunter ins Tal.

Juhu, welch eine Abfahrt. Toll war’s, danke Papa für die schöne Tour.

Tourendaten
Gesamtlänge: 17,23km
Gesamtdarstellung: 2:06h
Höhenmeter: 1.080m

Durchs Nurpenstal zur Haglhütte, 2.106m (06.08.2015)

Schon länger hat mich eine Mountainbiketour in den „Tuxern“ angelacht. Stille und Einsamkeit verspricht der Platz, besonders, da das kleine Tal niemandem geläufig ist… Außer ein paar Einheimischen. Das Nurpenstal…
Ich habe einen neuen Dachträger für die Radln gekauft, der mir den Transport eben jener erleichtern soll. Montiert habe ich den Träger schon am Vortag, heute wird er eingeweiht. Die Montage von Rädern ist auf jeden Fall viel angenehmer als mit dem letzten Träger, den ich hatte…

Um 15:00 starten wir von der Arbeit aus los, zuerst nach Hause, Sachen packen und die Räder aufladen. Dann fahren wir wegen der Hitze gleich hinauf nach Parkplatz in Innerberg, nach Weerberg. 

Von dort starten wir in der Nachmittagsglut hinauf zu unserem Ziel, zur Nurpensalm. Der Forstweg zieht langsam, aber stetig hinauf. 

Zuerst geht’s noch durch Wald, der zwar Kühlung verspricht, aber doch keine Wunder bewirkt. Dann kommen wir an der Stallenalm vorbei, dort lichtet sich der Wald und wir sehen den ganze Schönheit des Nurpenstals. 

Die Schotterpiste zieht weiter gemächlich hinauf, unterbrochen von ein paar steileren Passagen, zur Unternurpensalm. Die Almdörfer hier erinnern mich an Fallerschein, einzig, dass hier keine Gäste, sondern nur Bauern nächtigen. 

Der Weg führt uns weiter zur Obernurpsenalm und von dort auf einem steilen, grobschotterigen Weg hinauf der Haglhütte. Dort ist für heute Endstation. Die letzte Passage ist ganz nett in die Wadeln gefahren, müssen wir feststellen… dafür schmeckt uns die Brotzeit umso besser. 

Wir genießen die letzten Sonnenstrahlen bei der Haglhütte und stellen fest, dass die Sonne wieder früh untergeht. Die Kühle der Berge legt sich über das Tal, da wir verschwitzt sind, fröstle ich leicht und muss mir eine Jacke anziehen. Wir sind hier doch auf 2106m.
Dann machen wir uns auf, fahren den gleichen Weg wieder hinunter ins Tal. 

Unterwegs treffen wir einen Senn, mit dem wir uns unterhalten. 150 Stück Vieh haben sie alleine auf der Obernurpensalm, nochmals 250 Stück Vieh auf der Unternurpensalm. Das sind schon Mengen… und des Weiteren bekommen wir zu hören, dass wir heute die einzigen Mountainbiker waren, und dass hier sowieso fast nie Leute reinkommen.

Zufrieden erreichen wir den Parkplatz, verstauen unsere Sachen und fahren nach Weerberg. Dort lassen wir inmitten einer Fliegenwolke den Tag ausklingen, bei einem Radler.

Tourendaten
Gesamtlänge: 16,78km
Gesamtdauer: 1:54
Höhe: 886m

Miniwallfahrt Maria Locherboden (02.08.2015)

Manchmal, wenn ich feststelle wie gut es uns geht, zieht es mich in ein Gotteshaus, um mich zu bedanken.

Heute war wieder so ein Tag, und während ich auf meinem Weg von Pflach nach Hause bin, beschließe ich bei Maria Locherboden eine Pause einzulegen.

Die wenigen Schritte bis zu der wunderschönen Barockkirche sind rasch zurückgelegt, und vor mir breitet sich eine wunderschöne Abendstimmung aus.

Ich setze mich in die Kirche, die Stille umgibt mich, und ich spreche einen Dank aus.

Die Ruhe in der Kirche ist wunderbar und ich bleibe eine Zeit lang sitzen. Dann wandere ich wieder zurück, ein gutes Gefühl begleitet mich.

Viel zu selten ruft man sich in Gedanken, wie schön wir es hier in unserer traumhaften Heimat haben… und viel zu selten danken wir Gott dafür.

150801 Inntalradweg mit Sara und Letu

Nachdem Letu vor einiger Zeit das Fahrradfahren gelernt hat, wird es Zeit für die erste Radtour am Inn-Radweg. Wir starten vom Baggersee los, Richtung Hall. Ich bin überrascht wie gut es geht, wie schnell der kleine Mann mit seinem Fahrrad schon unterwegs ist. 

Sara ist auch mit ihrem neuen Rad mit von der Partie, und wie nicht anders zu erwarten, fährt sich immer wieder super voraus und zeigt uns den Weg. 

Wir fahren in Hall bis zum Gasthaus Badl, leider müssen wir feststellen, dass eben dieses geschlossen ist, und daher entschließen wir uns wieder zurückzufahren.

Nach einiger Zeit erreichten wir wieder den Ausgangspunkt unserer Tour, ich merke dass wir alle drei vom heutigen Tag doch ein bisschen müde sind. Zuerst die Wanderung am Vormittag, und jetzt die Radtour. Brav waren wir heute … 

Tourendaten
Gesamtlänge: 11,19km
Gesamtdauer: 1:08h

Auf den Kupf, 985m (01.08.2015)

7:00 Uhr in der Früh, die Kinder sind wach, ich noch nicht. Trotzdem, irgendetwas müssen wir machen, also kurzer Realitätsscheck. Wir beschließen eine Wanderung zu machen. Es geht auf den Kupf, einem kleinen, der Hohen Munde vorgelagerten Hügel. 

Als kleiner Bonus winken uns 18 Geocaches, die hier versteckt sind. Mal schauen, ob wir die alle finden. 

Am Start schaut das Wetter nicht so besonders aus, aber abgesehen von ein paar kleinen Tropfen bleibt uns der Wettergott doch gnädig gestimmt. 

Die Caches finden wir einer nach dem anderen, aber zwischendurch sind die Bremsen so lästig, dass wir laufen müssen um Ihnen zu entwischen. 

Am höchsten Punkt unserer Wanderung finden wir leider keinen geeigneten Picknickplatz, daher gehen wir weiter. Kurz nach einer Kurve finden wir einen schönen Platz im Wald auf einer kleinen Lichtung, an der wir uns niederlassen. Da die Wiese ein bisschen feucht ist, bereite ich den Biwaksack aus. Das anschließendem Picknick schmeckt fantastisch. 

Als wir schon fast fertig sind, hören wir lautes Kindergeschrei aus dem Wald. Eine Horde Pfadfinder zieht bei uns vorbei, anscheinend auch sie beim Suchen nach Geocaches. Bald schon sind die Jugendlichen an uns vorbei gezogen, und wir machen uns auf die letzten Caches zu bergen. 

Der letzte Teil unserer Wanderung ist nicht mehr auf einer Forststraße, sondern auf einen kleinen Pfad der uns steil hinunter nach Telfs führt. 

Auch diesen meistern mir und befinden uns bald wieder auf dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Eine schöne Wanderung, die die Kinder bravourös gemeistert haben.

Tourendaten:
Gesamtlänge: 7,24km
Gesamtdauer: 2:40h
Höhenmeter: 388m

Fallerscheinalpe (26.07.2015)

Ein Familienausflug soll es heute werden, mit 3 Generationen. Mit von der Partie sind Oma, Opa, Larissa und Maggo mit den Kindern, Maria und ich mit den Kindern. Sozusagen die geballte Weissensteiner-Taskforce.

Einzig Daniel und Bettina sind nicht dabei, aber von Kopenhagen war der Weg dann wohl doch zu weit.
Wir beschließen, nach Fallerschein im Lechtal zu wandern, wir nehmen ein Picknick mit, damit wir uns an einem Bächlein verköstigen können. Die Verladetätigkeiten ähneln bei dieser Gruppengröße schon fast einer Militäraktion, aber wir haben das wirklich gekonnt erledigt… falls du, liebes Bundesheer, ein paar Logistikoffiziere brauchst, ich wüsste eine Handvoll…

Opa wird in Lechaschau abgeholt, dann sind wir komplett und fahren über Stanzach hinein ins Namlosertal. Es sind noch wenige Motorradfahrer auf dem Weg, daher ist die Fahrt recht entspannt. Mit den Parkplätzen, geschuldet auch der hohen Parkkunst mancher Automotivkünstler, schaut es schlecht aus, aber da wir einen „Local (=Opa)“ dabei haben, finden wir ein Stück weiter einen guten Parkplatz in einer Ausweiche. Bald versammelt, machen wir uns auf den Weg zur Fallerscheinalpe.

Das höchste bewohnte Almdorf Österreichs ist ein wirklich schöner Platz, wir wandern durch die nett hergerichteten Häuser zur Sennerstube, in der wir uns ein kühles Getränk gönnen wollen.

Heute ist Schnitzeltag, aber da wir unser Picknick dabeihaben, bleibt uns nur, den wunderbaren Duft der panierten Wunderwerke zu inhalieren. Leider ist heute viel los, und das mit der Getränkeverteilerei dauert ewig. Nach ca. 1 Stunde sind wir verköstigt und machen uns auf den Weg zurück, um unser Picknick doch noch zu genießen. Der Hunger passt auf jeden Fall schon.

Wir erreichen bald ein Bächlein, an dem wir uns niederlassen. Die ausgewählten Köstlichkeiten munden uns sehr.

Wir genießen die Ruhe und Aussicht auf die Lechtaler Berge, dann machen wir uns wieder auf, zum Parkplatz. Auf dem Weg fallen mir noch ein paar Strukturen auf, die ich am Nachhauseweg fotografiere…

Urlaub in der Steiermark II (22.07.2015)

Der zweite Teil vom Steiermarkurlaub spielt sich in Sankt Stefan ob Leoben ab. Wir fahren am Mittwoch zu Gisi, meiner Tante und machen es uns gemütlich.

Am Abend wird gegrillt, Tobias ist ein zertifizierter Webermeister, daher lassen wir es uns richtig gut gehen. Alexandra, Rudi, Oma und Katja und die Kinderschar sind auch mit von der Party.

Bis spät in der Nacht sitzen wir gemütlich auf der Terrasse und genießen den lauen Sommerabend.
Am Donnerstag lassen wir es ähnlich entspannt weitergehen, den Tag starte ich mit den Kindern zuerst mit einer Pilzsuche, danach ein Sprung in den Pool. Im Weiteren gehen wir mit den Rädern noch auf eine Geocache-Suche, Letu ist jetzt schon richtig gut unterwegs mit dem Rad.

Der weitere Tagesablauf spielt sich in etwa zwischen Swimmingpool, Terrasse und Unterbrechungen zum Essen ab.

Richtig gemütlich. Dazwischen finde ich genügend Zeit, mit ausführlich mit Gisi zu unterhalten. Am Abend besuchen wir noch Oma, Rudi und Katja, dort auf der Terrasse erinnere ich mich auch an die vielen Momente, die ich hier mit Opa verbracht habe. Das war eine schöne Zeit…

Am Freitag ist es dann soweit, wir schwimmen noch ein bisschen und machen uns einen feinen Tag, am Nachmittag packen wir zusammen. Die Fahrt nach Aldrans ist spektakulär, wir fahren ganz knapp an einem richtig dunklen Gewitter vorbei. Trotzdem erreichen wir unbeschadet und entspannt die Heimat…