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210110 Hohe Warte (2.398m)

Da die Saison für mich heuer mit ein paar Patscherkofeltouren begonnen hatte, steht heute etwas Neues auf dem Programm. Mit Papa will ich in Navis auf die Hohe Warte steigen. Dazu kommt er extra von Reutte nach Innsbruck, also hoffe ich, dass die Tour diesen Aufwand auch gerechtfertigt.
Am Parkplatz beim Gemeindeamt Navis ist noch nicht viel los, das schaut heute mal recht beschaulich aus. Dafür ist es extrem kalt, im Tal zeigt das Thermometer -13°C an.

Der erste Teil des Aufstiegs erfolgt über eine vereiste Straße, dann zweigt der weitere Pfad in einen Hohlweg. Dieser ist angenehm zu gehen, die Steigung ist moderat, gerade richtig zum warm laufen.

Und das Warmlaufen brauchen wir heute. Es ist frisch und ich bin froh, dass ich mir noch eine zweite leichte Fleecejacke mitgenommen habe.

Wir müssen ein längeres Stück am Bach entlang gehen, der Weg verläuft fast flach. Wir erreichen den schönen Boden um die Weirichalm. Die Alm selber sehen wir nur von Weitem.

Da wir einen nordseitigen Aufstieg gewählt haben, sind die sonnenverwöhnten Berge natürlich nur in der Ferne sichtbar. Bei uns dominiert noch Schatten und Kälte.

Vorbei an der Blasigleralm steilt der Weg nun endgültig auf und wir erreichen ein schönes Hochtal. Das Ziel haben wir nun schon vor Augen, wobei wir nun den direkten Anstieg auf den Wintergipfel vornehmen und nicht mehr über den Silbersattel aufsteigen.

Immer steiler wird die Spur, bald sind schon Spitzkehren angesagt. Gott sei Dank sitzen diese, damit ist der Aufstieg schon viel leichter. Dem war in den letzten Jahren nicht immer so…

Kehre um Kehre müssen wir konzentriert meistern, die Aussicht darf man allerdings auch nicht vergessen. Mit zunehmender Höhe werden immer neue Berge und Bergziele sichtbar.

Auch der Blick ins Tal, hier ins kalte Navis ist lohnenswert. Rechts in der Mitte sieht man die phantastische Lage der Möslalm.

Das Wetter ist ein Hammer, und was vielleicht am meisten hervorzuheben ist… heute regt sich kein Lüftchen, und das ist im Wipptal schon eine Sensation für sich.

Schlussendlich erreichen wir den Grat und stehen in der Sonne. Welch eine Wohltat. Der Blick fällt auf Olperer, Fussstein, Schrammmacher und auch im Tal auf Kasern im Schmirntal

Nach Osten blickend sehen wir den Lizumer Recken und auch den Geier im Truppenübungsgebiet „Wattener Lizum“, zwei weithin bekannte Gipfelziele, speziell im Winter.

Am Grat und in der Sonne bewältigen wir noch die letzten Meter zum Wintergipfel. Der eigentliche Gipfel ist mit einer Abfahrt verbunden, daher hat sich ein sogenannter Wintergipfel für die Skitouristen etabliert.

Ein häufiger bestiegenes Ziel in Navis ist das Naviser Kreuzjöchl, das mit einem langen Grat mit „unserer“ Hohen Warte verbunden ist.

Am unmarkierten Gipfel angekommen gibt es eine wohlverdiente Pause und Jause, und wir lassen den Blick über die traumhafte Tiroler Bergwelt gleiten. Zufrieden packen wir unser Zeug zusammen, wir haben noch eine kühne Abfahrt vor uns.

Der Gipfelhang ist steil, jedoch geht die Fahrerei besser als erst gedacht. Dennoch stellen Papa und ich fest, wir müssen wohl noch ein wenig üben, um mit feinen Schwüngen ins Tal zu gleiten.

Dennoch haben wir heute super Verhältnisse, der Pulver ist zwar nicht mehr so pulvrig, aber dennoch gut zu fahren. Und die Lawinengefahr ist heute auch sehr gering, noch geringer, wenn man im verspurten Bereich bleibt.

Den unteren Teil der Tour müssen wir dann auf der Forststraße abfahren. Ein paar Leute kommen uns entgegen. Ich denke mir immer wieder, „Nur der frühe Vogel fängt den Wurm“…

Die Sonne scheint nun auch im Talgrund, lange wird sie hier wohl aber nicht strahlen.

Das letzte Stück der Forststraße ist sehr eisig, aber auch das schaffen wir und erreichen wohlbehalten den Parkplatz. Gerade als wir unser Zeug ins Auto verfrachten, ein Pärchen neben uns macht das selbe, ertönt ein lauter Knall… und im Anschluss hören wir „Zschhhhhhhhh…“… der Lawinenairbag des „Nachbarn“ hat sich aus Versehen aktiviert. Nun gut, jetzt habe ich das auch mal gesehen…

Wieder haben wir eine tolle Tour absolviert, es war toll, mit Papa wieder mal was Feines machen zu können. Da freue ich mich schon auf die nächste Tour…

Tourendaten
Gesamtlänge: 13,41 km
Gesamtdauer: 3:55 h
Höhenmeter: 1.140 m
Lawinenwarnstufe: 2 (Triebschnee oberhalb Waldgrenze)

201231 Jahresrückblick 2020

Das Jahr 2020 wird wohl im Kollektivgedächtnis hängenbleiben als das Jahr, in dem COVID19 unsere Gesellschaft auf den Kopf gestellt hat, und das in mehreren Hinsichten. Mir wird das Jahr auch noch unter anderen Stichworten geläufig bleiben, das wichtigste davon ist „Solidarität“.

Obwohl ich sicher nicht alle Touren, die mir heuer vorgenommen hatte, geschafft habe, sind doch ein paar Highlights dabei gewesen.

Bergsteigen

Das absolute Highlight für mich war die Besteigung der Dremelspitze mit Papa und Alois. Alles war stimmig, vom Gipfel über die Gesellschaft und den Schwierigkeitsgrad. Solche Touren wünsche ich mir noch viele…
Weitere schöne Touren waren die Besteigung des Hochmahdkopfs, Schafseitenspitze, und natürlich nicht zu vergessen die Überschreitung der Hohen Munde.

Skitouren

Das Jahr 2020 war für mich absolut kein Skitourenjahr. Den Aufstieg auf das Überfallgründl mit Michi war eine richtig tolle Tour…

Reisen

Bedingt durch Covid19 war meine / unsere Reisetätigkeit heuer eingeschränkt. Dennoch haben wir es wieder nach Lignano geschafft, ein Tagesausflug nach Venedig und ein Wochenende in Wien sind sich auch ausgegangen.

Fahrradfahren

Abgesehen von meinen täglichen Fahren auf die Arbeit ist eigentlich nur eine Tour hervorzuheben, und das ist Letus erste Mountainbiketour auf die Aldranser Alm und meine schöne Tour durch das Mittelgebirge.

Geocachen

Auch heuer habe ich wieder ein paar Geocaches, oft im Zuge von anderen Aktivitäten gefunden. Um genau zu sein, waren es 441 Stück… um OHSO (Cache-Rivale 😁😁😁) vom Thron zu stoßen hat es leider nicht gereicht…

Fazit und Blick in die Zukunft

Wie das Jahr 2021 wird, lässt sich aktuell nicht beantworten. Ich hoffe mir, dass es trotzdem möglich ist, viele schöne Touren zu machen… in diesem Sinne

<p class="has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background has-large-font-size" style="background-color:#2db432" value="<amp-fit-text layout="fixed-height" min-font-size="6" max-font-size="72" height="80"><strong>EIN GUTES NEUES JAHR 2021</strong>EIN GUTES NEUES JAHR 2021

201023 Bitterlehütte

Wieder einmal verschlägt es Letu und mich auf die Hütte. Es sind noch ein paar Erledigungen vor dem Winter zu machen.

Der Herbst hat auch diese Höhenlage erreicht und den Wald in schönest Herbstgold getüncht.

Beim Öffnen der Hütte, bzw. der Veranda entdecken wir ein paar Fledermäuse. Sieben Stück sind es, die wir von der Veranda „pflücken“. Anschließend legen wir diese in einen Trog, mit einem Tuch zugedeckt… denn immerhin ist es noch richtig hell! Später, in der Dämmerung werden unsere temporären Haustiere flügge und verlassen uns…

Es ist auch sehr kühl geworden, daher müssen wir einheizen. Letu holt sich seine kleine Hacke aus der „Waffenkammer“ und richtet gleich mal Brennholz her. Der Hackstock ist zwar noch nicht installiert, aber dafür gibt es noch unseren Übergangs-Hackstock.

Schon bald knistert ein feines Feuer im Herd, der Hüttenraum wird schön langsam warm und es wird gemütlich. In der Zwischenzeit ist Clemens, ein Freund von mir, auf einen kurzen Besuch eingetroffen, wir genießen die letzten Sonnenstrahlen auf der Veranda.

Am Abend, Clemens ist wieder ins Tal gefahren, pflegt Letu noch das zweite Feuer im Feuerstein, dann packen wir die Spielkarten aus und lassen den Tag mit ein paar Runden „Räuberjolly“ ausklingen. Es ist ein richtig gemütlicher Abend ohne Fernseh oder Handy. Das ist eine tolle Abwechslung.

200927 Schwammerlsuche im Schnee

Der Winter streckt seine ersten, eisigen Fühler aus und erinnert uns daran, daß die heißen Tage nun zu Ende gehen. Während so mancher Sportler nun die Tourenski auspackt und die ersten Spuren in die höhener, verschneidten Lagen zieht, beschließen Michi und ich, nochmals unser Glück im Pilzwald zu versuchen.

Wir fahren in eines meiner Pilzplatzelen (A.d.Red.: Gebiet bekannt), vielleicht haben wir Glück und finden noch den einen oder anderen Pilz. Schon bei der Anfahrt sehen wir die Spuren des Winters überall. Also müssen wir uns mit den tieferen Lagen zufriedengeben.

An einer Stelle finden wir einen Baum, der wohl bei einem der letzten Gewitter „im Wege“ gestanden ist, hier hat der Blitz einen riesigen „Zahnstocker“ aus der Seite herausgebrochen.

Schlußendlich werden wir fündig, immer wieder finden wir kleine Ansammlungen von Pfifferlingen, die hier überall gelb aus dem Moos herauslachen. Nicht immer leicht zu finden, aber schon bald füllt sich unser Sammelkorb. Auch unter Schnee leuchtet es manchmal gelb auf…

Zu Hause angekommen, bereite ich aus den gewonnenen Waldfrüchten, es sind immerhin 1, 3 kg Pfifferlinge geworden, ein gutes Schwammerlgulasch mit Knödeln. Hmmm, wie das schon duftet!

Es muss nicht immer ein Gewaltsmarsch sein, manchmal muss man einfach auch was für den Magen tun. Ein vielleicht letztes Mal heuer, daß wir Pilze finden… das hängt jetzt vom Wetter ab. Auf jeden Fall schmeckts und die Kurzwanderung hat sich rentiert.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtlänge: 5,30 km
Höhenmeter: 226 m

Tourenübersicht: Aus Gründen des Datenschutzes wird keine Karte eingestellt 😂.

191231 Jahresrückblick 2019

Einführung

Das Jahr 2019 war wieder mal ein Ereignisreiches… viele verschiedene Aktivitäten habe ich machen dürfen, viele in unserem schönen Tirolerlandl, aber auch in anderen Gefilden. Nicht alles war arg sportlich, aber jede Tätigkeit hat richtig Spaß gemacht. Hier möchte ich mich auch mal bei meine Bergfreunden und speziell auch bei meinen Kindern bedanken, die viele Touren mitgemacht und erst durch ihre Anwesenheit zu den Erlebnissen gemacht haben, die mir immer in Erinnerung bleiben werden…

AktivitätDistanzHöhenmeter
Gesamt3823.056,57 km58.046 m
Bergsteigen30239,70 km19.293 m
Fahrradfahren2672.205, 20 km30.186 m
Laufen40239,53 km5.729 m
Übersichtstabelle

Bergsteigen

Auf dem Gipfel des Habicht

Highlights heuer waren sicher die Besteigung des Habichts, Kleinem und Großem Bettelwurf und auch der Aufstieg in den Kalkkögeln. Auch ein Klassiker, der Sonnenaufgang auf der Serles ist sich ausgegangen.
Die Tour auf den Säuling mit Letu ist natürlich auch hervorzuheben… die war wunderbar und auch die tolle Herbstour auf die Vennspitze mit meinem Papa und wieder Letu.
Bei den Mehrtagestouren konnte ich heuer auch mit meiner Mama und den zwei Kindern auch eine besondere Tour verbuchen, wir sind ins Kaisertal bei Kufstein gewandert, mit einer Übernachtung auf dem Anton-Karg-Haus.

Skitouren

Abfahrt von der Rosslaufspitze

Beim Skitouren-Gehen habe ich heuer nicht viel vorzuweisen, eine tolle Tour war allerdings mit Wolfi auf die Rosslaufspitze im Nurpenstal.

Reisen

Kurze Pause in Murano

Auf Achse waren wir heuer auch ein paar Mal, die Highlights hier waren sicher der Besuch Venedigs und auch der Familienurlaub in Lignano. Und auch hier gibt es einen familieninternen Klassiker, das Buabenwochenende im Frühjahr… 2019 am Gardasee, mit Klettersteigeinlagen.
Von der Arbeit aus ging es mal nach Phoenix, Arizona, von wo ich auch viele neue und tolle Eindrücke mitgebracht habe.

Fahrradfahren

Aussicht auf Innsbruck

Fahrradfahren, bzw. Mountainbiken hat sich heuer fast ausschließlich auf meinen täglichen Arbeitsweg beschränkt… keine einzige außertourliche MTB-Tour habe ich heuer geschafft…

Geocachen

Letu und ich beim Geocachen in Kufstein

2019 habe ich genau 500 Geocaches in den verschiedensten Verstecken gefunden… aber das „Battle“ gegen meinen Lieblingscacher OHSO habe ich leider verloren… der ist mit 1020 Dosen dieses Jahr ganz klar an mir vorbeigezogen… ich hoffe hier auf ein gutes 2020…

Sonnenuntergang, gesehen von den Kalkkögeln (Steingrubenkogel)

191027 Vennspitze-Runde [2.450m]

Heute in der Früh geht’s los, wir, das heißt, Opa, Letu und ich machen uns auf ins Wipptal. Unser Ziel ist ein eigentlich typischer Skiberg, die Vennspitze und evtl. lässt sich „hinten“ noch ein wenig dranhängen. Um kurz nach 8:00 Uhr fahren wir in Aldrans los, ein Privileg des Herbstes, man kann recht spät starten. Wir fahren bis zum Wanderparkplatz beim Gasthof Steckholzer, dort starten wir zu unserem Tagesunternehmen.

Die Herbstzeit ist zwar nicht mehr mit den hohen Temperaturen des Sommers gesegnet, aber gerade heute ist ein sehr angenehmer Tag. Fast T-Shirt-Temperaturen… Und eines hat der Herbst den anderen Jahreszeiten voraus… die wunderbaren Farben. Wir starten unsere Wanderung durch einen Lärchenwald, die leucht-gelben Nadelbäume werden uns heute noch lange begleiten. Wunderschön anzusehen…

Noch ist es im Schatten ein wenig frisch, sobald die Sonne rauskommt, wird es aber wieder warm. Wir steigen über sanfte Böden immer weiter, überall um uns herum leuchten die wunderschönen Lärchen.

Nach einiger Zeit erreichen wir die Waldgrenze, anstatt leuchtender Herbstbäume haben wir nun Matten mit Wacholdersträuchen, so weit das Auge reicht. Eine kurze Felsstufe im Aufstieg meistern wir auch schnell.

Der Ausblick ist ab der Waldgrenze phänomenal, das Wetter ist heute herrlich, ich kann es nicht oft genug sagen. Und die Aussicht ist in alle Richtungen wunderbar! Letu hat heute sein kleines Fernglas dabei, da wird auch so manchem Gamsl nachgeschaut.

Schlussendlich sind wir am Gipfelgrat angelangt, am Zaun entlang geht es hinauf zum ersten Gipfelkreuz, nämlich dem der Vennspitze [2.390m].

Direkt am Grat, wie hier nicht anders zu erwarten, bläst ein leichter Wind. Doch schon ein paar Meter nördlich des Kreuzes finden wir ein windstilles Plätzchen und genießen unsere mitgebrachte Brotzeit. Dann machen wir uns auf zum nächsten Gipfel, des Rossgrubenkogels [2.450m]. Der Weg zwischen den zwei Gipfeln ist nicht schwer zu gehen, aber teilweise sehr ausgesetzt. Letu macht seine Sache aber sehr gut und ohne Probleme erreichen wir unser nächstes Ziel.

Der weitere Weg führt uns zum Silleskogel [2.418m], auch einer der bekannten Skiberge, im Sommer aber selten besucht. Hier ist kein Gipfelkreuz montiert, eine Steinplatte zeigt den höchsten Punkt hier an. Auch hier bleiben wir nur ganz kurz, nun geht es steil hinunter zum Geierschnabel, einer sehr beeindruckenden Felsformation…

Der sichtbare Pfad zieht rechts vom Geierschnabel steil zu einer Kuppe. Wir beraten uns, schauen uns den weiteren Weg an und kommen zu der Feststellung, dass wir falsch gegangen sind. Wir müssen nochmals aufsteigen, hinauf zum Geierschnabel, denn der Weg führt von hier durch ein breites Tal hinunter zur Sillalm.

Wir gehen nach Erreichen des Geierschnabel weglos in die Talsenke, sehr schön zu gehen, und schwierig ist es auch nicht. Aber wir sind schon eine gute Weile am Weg, Letu wird ein wenig müde. Aber er hält sich wacker… und beeindruckt Opa und mich!

Über Stock und Stein, im wahrsten Sinne des Wortes gehen wir Talabwärts, Richtung Sillalm. Da wir zumindest im oberen Teil keinen Weg haben, suchen wir uns immer wieder den Pfad des geringsten Widerstandes. Das geht gut, denn Schwierigkeiten stellen sich uns keine in den Weg. Schlussendlich erreichen wir doch wieder einen gut ausgeprägten Pfad, der uns weiter talwärts führt.

Nach langer Strecke ohne richtigen Wegen sind wir dann froh, als wir die Forststraße erreichen, die wieder in unseren Karten eingezeichnet sind. Naja, Froh ist vielleicht der falsche Ausdruck, die Wanderung durch das Gelände hat uns allen Dreien sehr viel Spaß gemacht. Im Tal kehren wir noch im Gasthaus Steckholzer ein und genießen die feine Herbstsonne.

Eine wunderschöne Überschreitung der Venner Berge, die uns sicher noch länger in Erinnerung bleiben wird…

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:00 h
Gesamtlänge: 11.77 km
Höhenmeter: 1.167 hm

190817 Kogelsee (2.171m)

Wir starten in Gramais, einen kleinen Seitental des Lechtals, direkt im Ort.

Zuerst geht der Weg noch gemütlich über eine kleine Forststrasse, dann müssen wir den Bach queren und der Weg steilt auf.

Der erste Teil geht durch Latschen, dass es doch schon fortgeschrittener Vormittag ist, ist es sehr warm und kein Windchen weht.

Es dauert eine ganze Weile, bis wir aus den Latschen rauskommen, dann wird es wieder gemütlicher.

Nun weht eine feine Brise und wir konnten auch ein wenig die Aussicht genießen. Während Oma und Sara beschließen, am Bächlein zu bleiben, wollen Letu und ich noch weiter zum Kogelsee.

Nach ca. 30 Minuten erreichen wir den See, und Letu hat vorsorglich seine Badehose eingepackt. Das Thermometer zeigt stolze 13 Grad an, das schreckt uns aber nicht, und wir erfrischen uns im wahrsten Sinne des Wortes.

Noch der feinen Erfrischung machen wir uns auf den Weg zurück zu unseren zwei Damen.

Dort genießen wir die mitgebrachte Jause und rasten ein wenig. Die wollen werden immer mehr, daher machen wir uns auf uns Tal.

Wir nehmen den gleichen Weg zurück, die Kinder unterhalten sich brav, während wir Erwachsenen uns auch über Gott und die Welt austauschen.

Wir finden haufenweise Heidelbeeren und Himbeeren, daher brauchen wir runter gleich lange weiter rauf.

Nach 4 Stunden erreichen wir wieder den Talboden. Eine tolle, feine Wanderung war das heute.

Tourendaten:

Gesamtlänge: 8,17 km
Gesamtdauer: 4 h
Höhenmeter: 803 hm

190717 Lignano II

Wieder ein paar schöne Tage mit viel schwimmen, rasten und kleineren Aktivitäten.

Am 15.07.2019 hab ich wieder einen Lauf nach Lignano gemacht, das erste mal über 14km. Super gegangen, ein paar Geocaches habe ich auch auf dem Weg gefunden.

Am Nachmittag war relaxen angesagt.

Am Abend sind wir dann noch eine Pizza holen gewesen und haben im Garten ein gemütliches Abendessen genossen.

Am Abend war dann das Highlight für die Kinder. Wir sind erst in die Kinder-Disco, plötzlich ist Schaum im Spiel gewesen und die Kinder haben sich austoben können.

Am Schluss noch ein Sprung in den Swimmingpool, damit der Schaum wieder abgeht. Hui!

190716 Lignano I

Heuer steht ein Sommerurlaub am Strand von Lignano an. Mit dabei ist die Großfamilie, Oma, Larissa und Maria mit Familie und natürlich auch unsere Wenigkeit.

Wir haben zwei Mobile-Homes auf einem Campingplatz gebucht, der Strand ist direkt daneben und auch ein Swimmingpool ist dabei.

Rasch haben wir uns eingerichtet, dann rauschen wir auch schon zum Strand.

Angenehme Temperaturen, nicht zu heiss, das war angenehm kühl und erfrischend.

Den Kindern macht’s sehr viel Spaß, für uns große ist es Entspannung pur.

In der Früh gehe ich joggen, dann wird gefrühstückt und ab an den Strand.

Später gehen wir auch mal zum Pool, am Abend gibt es eine Kinderdisco.

Spät in der Nacht wird es noch mal abenteuerlich, wir gehen kurz vor Mitternacht noch einmal ins Meer schwimmen, der Vollmond scheint und es ist eine wunderschöne Stimmung.

Beim Retourweg müssen wir über den Strandzaun klettern, denn diese wurde verschlossen, als wir gerade im Wasser an.

Monotone Tage, an denen nicht so viel passiert. Gerade richtig zum entspannen.

181111 Halltal, Herrenhäuser (1.481m)

Solch ein Herbst erfordert schöne Wanderungen. Einer der sehr schönen Plätze hier in der Umgebung, die ich kenne, ist das Halltal. Mehrere Vorteile verbinden sich hier zu einem attraktiven Gesamtpaket.

Erst einmal ist es die Nähe zu unserem Zuhause, dann die sehr interessante Montangeschichte, der 700jährige Salzbergbau. Und schlußendlich kommt noch die landschaftliche Schönheit und Wilde dazu! Also, für jeden Etwas.

Der einzige Nachteil, den diese Tour zu dieser Jahreszeit hat, ist der Schatten, denn die Sonne hat in dem engen Tal nicht wirklich eine Change. Dich beim Hackl haben wir noch schönes Licht.

Wir entscheiden uns für den Aufstieg über den Fluchtsteig, denn das ist eindeutig der feinere und auch interessantere Weg ins Tal. Dieser Weg wurde für die Bergler angelegt, um ins Tal rein und rauszukommen, wenn auch mal hohe Lawinengefahr herrschte.

Obwohl der Fluchtsteig offiziell gesperrt ist, wagen wir trotzdem den Aufstieg hier und es lohnt sich…

… denn die reparaturwürdigen Stellen sind schnell überwunden und es wäre einfach schade, diesen Weg nicht zu kennen. Hoffentlich wird der Steig bald wieder in Schuß gebracht…

Letu hat sehr viel Freude beim Aufstieg, Spannung ist auf jeden Fall angesagt. Unter anderem stoßen wir auch immer wieder auf Spuren des alten Bergbaus, der hier stattgefunden hat.

Alte Soleleitungen sind am Fluchtsteig immer wieder sichtbar, obwohl ich schon oft über diesen Steig gelaufen bin, sind mir diese hölzernen Zeitzeugen nie aufgefallen.

Über diese Rohre wurde die Sole von den Herrenhäusern bzw. von den Bergwerksstollen über die heute noch bestehenden drei Ladhütten ins Tal nach Hall in Tirol, genauer zu den Sudhäusern transportiert. Noch können Diese bewundert werden, aber der Zahn der Zeit nagt schon an dem Holz und in ein paar Jahrzehnten werden diese Spuren verwischt sein.

Entlang des Weges sind immer wieder Informationstafeln aufgestellt, die Wissenswertes sowohl für die Erwachsenen als auch die Kinder zur Verfügung stellen.

Nach einer schönen Wanderung mit vielen Eindrücken erreichen wir schlußendlich die beeindruckenden Herrenhäuser.

Auch der Schaustollen ist heute geöffnet, und wir können einen Blick in die ehemalige Schatzkammer von Tirol werfen. Weit sehen wir dank schwacher Taschenlampe allerdings nicht.

Beim Knappenhäusl packen wir unsere Jause aus und lassen es uns mal gut gehen. Leider ist es ohne Sonne dann einfach nicht so angenehm, daher beschließen wir, nicht allzu lange hierzubleiben uns uns auf den Weg ins Tal zu machen.

Bei St. Magdalena machen wir noch eine Rast, hier gönnen wir uns noch eine Aufwärmpause mit Kakao, Kuchen und Kaffee.

Das kleine Kirchlein an diesem altehrwürdigen Platz dürfen wir natürlich auch nicht auslassen.

Nach der feinen Pause machen wir uns auf, ein letzter Blick zurück auf das schöne, alte Gemäuer sagt uns, wir sind nicht das letzte Mal hier gewesen.

Nun folgen wir mehr oder weniger wieder dem Aufstiegsweg, mit einer nun schon sehr herbstlichen Stimmung.

Am Ende erfüllt Letu noch eine mittlerweile zur Tradition gewordenen Tätigkeit. Er marschiert durch das wunderbar kalte Kneippbecken, das am Eingang zum Halltal steht. Dort können müde Beine wieder auf Vordermann gebracht werden.

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:30 h
Gesamtlänge: 17,30 km
Höhenmeter: 755 m