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191027 Vennspitze-Runde [2.450m]

Heute in der Früh geht’s los, wir, das heißt, Opa, Letu und ich machen uns auf ins Wipptal. Unser Ziel ist ein eigentlich typischer Skiberg, die Vennspitze und evtl. lässt sich „hinten“ noch ein wenig dranhängen. Um kurz nach 8:00 Uhr fahren wir in Aldrans los, ein Privileg des Herbstes, man kann recht spät starten. Wir fahren bis zum Wanderparkplatz beim Gasthof Steckholzer, dort starten wir zu unserem Tagesunternehmen.

Die Herbstzeit ist zwar nicht mehr mit den hohen Temperaturen des Sommers gesegnet, aber gerade heute ist ein sehr angenehmer Tag. Fast T-Shirt-Temperaturen… Und eines hat der Herbst den anderen Jahreszeiten voraus… die wunderbaren Farben. Wir starten unsere Wanderung durch einen Lärchenwald, die leucht-gelben Nadelbäume werden uns heute noch lange begleiten. Wunderschön anzusehen…

Noch ist es im Schatten ein wenig frisch, sobald die Sonne rauskommt, wird es aber wieder warm. Wir steigen über sanfte Böden immer weiter, überall um uns herum leuchten die wunderschönen Lärchen.

Nach einiger Zeit erreichen wir die Waldgrenze, anstatt leuchtender Herbstbäume haben wir nun Matten mit Wacholdersträuchen, so weit das Auge reicht. Eine kurze Felsstufe im Aufstieg meistern wir auch schnell.

Der Ausblick ist ab der Waldgrenze phänomenal, das Wetter ist heute herrlich, ich kann es nicht oft genug sagen. Und die Aussicht ist in alle Richtungen wunderbar! Letu hat heute sein kleines Fernglas dabei, da wird auch so manchem Gamsl nachgeschaut.

Schlussendlich sind wir am Gipfelgrat angelangt, am Zaun entlang geht es hinauf zum ersten Gipfelkreuz, nämlich dem der Vennspitze [2.390m].

Direkt am Grat, wie hier nicht anders zu erwarten, bläst ein leichter Wind. Doch schon ein paar Meter nördlich des Kreuzes finden wir ein windstilles Plätzchen und genießen unsere mitgebrachte Brotzeit. Dann machen wir uns auf zum nächsten Gipfel, des Rossgrubenkogels [2.450m]. Der Weg zwischen den zwei Gipfeln ist nicht schwer zu gehen, aber teilweise sehr ausgesetzt. Letu macht seine Sache aber sehr gut und ohne Probleme erreichen wir unser nächstes Ziel.

Der weitere Weg führt uns zum Silleskogel [2.418m], auch einer der bekannten Skiberge, im Sommer aber selten besucht. Hier ist kein Gipfelkreuz montiert, eine Steinplatte zeigt den höchsten Punkt hier an. Auch hier bleiben wir nur ganz kurz, nun geht es steil hinunter zum Geierschnabel, einer sehr beeindruckenden Felsformation…

Der sichtbare Pfad zieht rechts vom Geierschnabel steil zu einer Kuppe. Wir beraten uns, schauen uns den weiteren Weg an und kommen zu der Feststellung, dass wir falsch gegangen sind. Wir müssen nochmals aufsteigen, hinauf zum Geierschnabel, denn der Weg führt von hier durch ein breites Tal hinunter zur Sillalm.

Wir gehen nach Erreichen des Geierschnabel weglos in die Talsenke, sehr schön zu gehen, und schwierig ist es auch nicht. Aber wir sind schon eine gute Weile am Weg, Letu wird ein wenig müde. Aber er hält sich wacker… und beeindruckt Opa und mich!

Über Stock und Stein, im wahrsten Sinne des Wortes gehen wir Talabwärts, Richtung Sillalm. Da wir zumindest im oberen Teil keinen Weg haben, suchen wir uns immer wieder den Pfad des geringsten Widerstandes. Das geht gut, denn Schwierigkeiten stellen sich uns keine in den Weg. Schlussendlich erreichen wir doch wieder einen gut ausgeprägten Pfad, der uns weiter talwärts führt.

Nach langer Strecke ohne richtigen Wegen sind wir dann froh, als wir die Forststraße erreichen, die wieder in unseren Karten eingezeichnet sind. Naja, Froh ist vielleicht der falsche Ausdruck, die Wanderung durch das Gelände hat uns allen Dreien sehr viel Spaß gemacht. Im Tal kehren wir noch im Gasthaus Steckholzer ein und genießen die feine Herbstsonne.

Eine wunderschöne Überschreitung der Venner Berge, die uns sicher noch länger in Erinnerung bleiben wird…

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:00 h
Gesamtlänge: 11.77 km
Höhenmeter: 1.167 hm

190817 Kogelsee (2.171m)

Wir starten in Gramais, einen kleinen Seitental des Lechtals, direkt im Ort.

Zuerst geht der Weg noch gemütlich über eine kleine Forststrasse, dann müssen wir den Bach queren und der Weg steilt auf.

Der erste Teil geht durch Latschen, dass es doch schon fortgeschrittener Vormittag ist, ist es sehr warm und kein Windchen weht.

Es dauert eine ganze Weile, bis wir aus den Latschen rauskommen, dann wird es wieder gemütlicher.

Nun weht eine feine Brise und wir konnten auch ein wenig die Aussicht genießen. Während Oma und Sara beschließen, am Bächlein zu bleiben, wollen Letu und ich noch weiter zum Kogelsee.

Nach ca. 30 Minuten erreichen wir den See, und Letu hat vorsorglich seine Badehose eingepackt. Das Thermometer zeigt stolze 13 Grad an, das schreckt uns aber nicht, und wir erfrischen uns im wahrsten Sinne des Wortes.

Noch der feinen Erfrischung machen wir uns auf den Weg zurück zu unseren zwei Damen.

Dort genießen wir die mitgebrachte Jause und rasten ein wenig. Die wollen werden immer mehr, daher machen wir uns auf uns Tal.

Wir nehmen den gleichen Weg zurück, die Kinder unterhalten sich brav, während wir Erwachsenen uns auch über Gott und die Welt austauschen.

Wir finden haufenweise Heidelbeeren und Himbeeren, daher brauchen wir runter gleich lange weiter rauf.

Nach 4 Stunden erreichen wir wieder den Talboden. Eine tolle, feine Wanderung war das heute.

Tourendaten:

Gesamtlänge: 8,17 km
Gesamtdauer: 4 h
Höhenmeter: 803 hm

190717 Lignano II

Wieder ein paar schöne Tage mit viel schwimmen, rasten und kleineren Aktivitäten.

Am 15.07.2019 hab ich wieder einen Lauf nach Lignano gemacht, das erste mal über 14km. Super gegangen, ein paar Geocaches habe ich auch auf dem Weg gefunden.

Am Nachmittag war relaxen angesagt.

Am Abend sind wir dann noch eine Pizza holen gewesen und haben im Garten ein gemütliches Abendessen genossen.

Am Abend war dann das Highlight für die Kinder. Wir sind erst in die Kinder-Disco, plötzlich ist Schaum im Spiel gewesen und die Kinder haben sich austoben können.

Am Schluss noch ein Sprung in den Swimmingpool, damit der Schaum wieder abgeht. Hui!

190716 Lignano I

Heuer steht ein Sommerurlaub am Strand von Lignano an. Mit dabei ist die Großfamilie, Oma, Larissa und Maria mit Familie und natürlich auch unsere Wenigkeit.

Wir haben zwei Mobile-Homes auf einem Campingplatz gebucht, der Strand ist direkt daneben und auch ein Swimmingpool ist dabei.

Rasch haben wir uns eingerichtet, dann rauschen wir auch schon zum Strand.

Angenehme Temperaturen, nicht zu heiss, das war angenehm kühl und erfrischend.

Den Kindern macht’s sehr viel Spaß, für uns große ist es Entspannung pur.

In der Früh gehe ich joggen, dann wird gefrühstückt und ab an den Strand.

Später gehen wir auch mal zum Pool, am Abend gibt es eine Kinderdisco.

Spät in der Nacht wird es noch mal abenteuerlich, wir gehen kurz vor Mitternacht noch einmal ins Meer schwimmen, der Vollmond scheint und es ist eine wunderschöne Stimmung.

Beim Retourweg müssen wir über den Strandzaun klettern, denn diese wurde verschlossen, als wir gerade im Wasser an.

Monotone Tage, an denen nicht so viel passiert. Gerade richtig zum entspannen.

181111 Halltal, Herrenhäuser (1.481m)

Solch ein Herbst erfordert schöne Wanderungen. Einer der sehr schönen Plätze hier in der Umgebung, die ich kenne, ist das Halltal. Mehrere Vorteile verbinden sich hier zu einem attraktiven Gesamtpaket.

Erst einmal ist es die Nähe zu unserem Zuhause, dann die sehr interessante Montangeschichte, der 700jährige Salzbergbau. Und schlußendlich kommt noch die landschaftliche Schönheit und Wilde dazu! Also, für jeden Etwas.

Der einzige Nachteil, den diese Tour zu dieser Jahreszeit hat, ist der Schatten, denn die Sonne hat in dem engen Tal nicht wirklich eine Change. Dich beim Hackl haben wir noch schönes Licht.

Wir entscheiden uns für den Aufstieg über den Fluchtsteig, denn das ist eindeutig der feinere und auch interessantere Weg ins Tal. Dieser Weg wurde für die Bergler angelegt, um ins Tal rein und rauszukommen, wenn auch mal hohe Lawinengefahr herrschte.

Obwohl der Fluchtsteig offiziell gesperrt ist, wagen wir trotzdem den Aufstieg hier und es lohnt sich…

… denn die reparaturwürdigen Stellen sind schnell überwunden und es wäre einfach schade, diesen Weg nicht zu kennen. Hoffentlich wird der Steig bald wieder in Schuß gebracht…

Letu hat sehr viel Freude beim Aufstieg, Spannung ist auf jeden Fall angesagt. Unter anderem stoßen wir auch immer wieder auf Spuren des alten Bergbaus, der hier stattgefunden hat.

Alte Soleleitungen sind am Fluchtsteig immer wieder sichtbar, obwohl ich schon oft über diesen Steig gelaufen bin, sind mir diese hölzernen Zeitzeugen nie aufgefallen.

Über diese Rohre wurde die Sole von den Herrenhäusern bzw. von den Bergwerksstollen über die heute noch bestehenden drei Ladhütten ins Tal nach Hall in Tirol, genauer zu den Sudhäusern transportiert. Noch können Diese bewundert werden, aber der Zahn der Zeit nagt schon an dem Holz und in ein paar Jahrzehnten werden diese Spuren verwischt sein.

Entlang des Weges sind immer wieder Informationstafeln aufgestellt, die Wissenswertes sowohl für die Erwachsenen als auch die Kinder zur Verfügung stellen.

Nach einer schönen Wanderung mit vielen Eindrücken erreichen wir schlußendlich die beeindruckenden Herrenhäuser.

Auch der Schaustollen ist heute geöffnet, und wir können einen Blick in die ehemalige Schatzkammer von Tirol werfen. Weit sehen wir dank schwacher Taschenlampe allerdings nicht.

Beim Knappenhäusl packen wir unsere Jause aus und lassen es uns mal gut gehen. Leider ist es ohne Sonne dann einfach nicht so angenehm, daher beschließen wir, nicht allzu lange hierzubleiben uns uns auf den Weg ins Tal zu machen.

Bei St. Magdalena machen wir noch eine Rast, hier gönnen wir uns noch eine Aufwärmpause mit Kakao, Kuchen und Kaffee.

Das kleine Kirchlein an diesem altehrwürdigen Platz dürfen wir natürlich auch nicht auslassen.

Nach der feinen Pause machen wir uns auf, ein letzter Blick zurück auf das schöne, alte Gemäuer sagt uns, wir sind nicht das letzte Mal hier gewesen.

Nun folgen wir mehr oder weniger wieder dem Aufstiegsweg, mit einer nun schon sehr herbstlichen Stimmung.

Am Ende erfüllt Letu noch eine mittlerweile zur Tradition gewordenen Tätigkeit. Er marschiert durch das wunderbar kalte Kneippbecken, das am Eingang zum Halltal steht. Dort können müde Beine wieder auf Vordermann gebracht werden.

Tourendaten
Gesamtdauer: 4:30 h
Gesamtlänge: 17,30 km
Höhenmeter: 755 m

171011 Rundflug übers Oberland und Ausserfern

Nach gefühlten 2 Jahren schaffen wir es endlich, mein wundervolles Geburtstagsgeschenk einzulösen. Ein Rundflug mit einem kleinen Flieger. Obwohl das keine Bergtour ist, ist es doch spannend, da man von „oben“ neue Ziele ausmachen kann.

Die Kinder fliegen mit mir mit, wissen aber beim losfahren von zu Hause noch nichts von ihrem Glück. Am Flughafen angekommen, ist Sara natürlich sofort im Bilde… „wir fliegen mit einem Sportflieger, juhu!“.

Die Aufregung ist groß, doch dann dauert es doch noch eine Weile, bis wir endlich die Freigabe bekommen, denn beim Security-Check gibt’s mehr zu tun als gedacht.

Dann endlich ist es soweit, wir steigen in das Flugzeug, Christian, unser Pilot stellt sicher, daß die Kinder korrekt „verstaut“ sind. Noch ein kurzer Check mit dem Tower, dann können wir abheben.

Das Wetter ist super, Turbulenzen sind so gut wie ausgeschlossen. Zuerst fliegen wir an der Martinswand entlang, und dann über Seefeld ins Gaistal. Linkerhand erhebt sich der mächtige Bergstock der Hohen Munde. Ein Wahnsinnsausblick…

Über Ehrwald erreichen wir Zwischentoren und den Heiterwanger See, schon bald kommen die Tannheimer Berge und die Ruine Ehrenberg ins Blickfeld.

Über dem Talkessen Reutte machen wir eine Schleife, fliegen genau über den Hüttenbichl und dann weiter ins Lechtal. Die „heiße“ Kurfe macht vor allem den Kindern viel Spaß.

Wir gewinnen bald an Höhe, Christian lässt mich auch mal ans Steuer.

Über die Knittelkarspitze in den Lechtaler Alpen fliegen wir nach Nasserreith und dann gleich weiter ins Ötztal.

Nun befinden wir uns auf ca. 4000m, die Berggipfel unter uns sind dennoch zum Greifen nahe.

Bald erreichen wir die Ötztaler Gletscher und drehen in einer Schleife wieder zurück Richtung Inntal. Die Fernsicht ist super, wir sehen sogar die Dolomiten in Südtirol.

Bei Sautens erreichen wir wieder das Inntal, nun geht es rasch über die die Inntaldörfer weiter ins westliche Mittelgebirge.

Ein kleines Flugmanöver für die Kinder macht nochmals gute Laune auf den „billigen Plätzen“. Da wir relativ hoch sind, muss unser Pilot nun einen steilen Sinkflug einleiten. Das schlägt den Kindern auf die Ohren.

Eine Schleife über Aldrans bringt uns dann auf Kurz zum Flughafen. Eine Musterlandung bringt uns wieder auf den geliebten Boden.

Danke an alle, die diesen Flug möglich gemacht haben, es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Route:
Flugroute

170506 Aldranser Alm (1.511m)

Das Wetter soll in den nächsten Tagen wohl nicht ganz so gut werden, daher beschließen Letu und ich, heute noch was zu machen.

Wir waren zusammen noch nicht auf der Aldranser Alm, daher bietet sich dieses Ausflugsziel sehr an. Wir starten beim Kreisel nach dem Sägewerk in Aldrans, dort stellen wir unser Auto ab.

Zuerst gehts durch Fagslung, einem kleinen Weiler mit sehr schönen Häusern in Aldrans. Im Anschluß durch jetzt schön blühende Wiesen erreichen wir den Wald.

Dort gehen wir zuerst ein Stück auf der Forststraße, dann zweigen wir auf kleinere Pfade ab.

Immer wieder bleiben wir stehen, mal, um Blumen zu bewundern, mal um einer Biene bei der Arbeit zuzuschauen.

Auch basteln wir mal zwei „Portäts“, einmal gibts die Sara…

… und dann den Letu.

Auf der Alm gönnen wir uns einen wunderbaren Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren und Apfelmus. Sensationell.

Der Abstieg verläuft wie der Aufstieg ohne Probleme, Letu ist heute marschiert wie ein Weltmeister.

Tourendaten
Gesamtstrecke 9,92 km
Gesamtdauer 3 h
Höhenmeter 660 m

170502 Gozo Rundreise

Vor der Malta-Reise schon wurde uns ein Besuch der Nachbarinsel Gozo ans Herz gelegt, ruhiger und grüner sollte die kleinere Laune der Natur sein.

Also machen wir uns und der Früh auf zum Fährenterminal, um zur anderen Seite zu kommen. Sehr unkompliziert ist das Auffahren auf die Autofähre, und im Nu sind wir auch schon auf Gozo.

Diese Insel ist auch bekannt dafür, die Heimatinsel von Calypso zu sein, jener legendären Nympe, die Odysseus 7 Jahre gefangen hielt.

Wir landen in Mgarr, wobei wir hier gar nicht lange verweilen, sondern uns gleich ins Landesinnere aufmachen. Dort besuchen wir in Xewkija eine der größten Kirche des Archipels, die von außen und innen sehr imposant ist.

Die Aussicht vom Dach ist wunderschön, man kann die ganze kleine Insel überblicken.

Nächste Station ist die alte Hauptstadt, die besonders durch den Malteserorden eine große Aufwertung erfuhr.

Die Zitadelle am höchsten Punkt beherbergte die gesamte Stadtbevölkerung in Kriesenzeiten, aber auch im Winter, als Schutz vor türkischen Piraten.

Nach dem Niedergang wurden die Häuser und Notunterkünfte in der Wehrburg nicht mehr benötigt und dem Verfall preisgegeben. Einzig der Tourismus rette dieses Kleinod vor dem Verfall.

Heute sind die Mauern zwar konserviert, aber das einzige Leben kann man nur noch erahnen. Wir spazieren gedankenverloren durch die hergerichteten Gassen und bewundern einmal mehr die Weitsicht der Malteserritter.

Von Victoria geht es weiter in den Westen, auf der Karte haben wir noch einen interessanten Leuchtturm ausgemacht, den wir gerne besuchen wollen.

Der erste Teil des Weges sind maltesische Standard-Straßen, mit einer guten Portion Schlaglöcher garnier, aber die Straße bleibt uns dann doch dauerhaft im Gedächtnis hängen. So steil habe ich noch nicht viele Straßen gesehen. Unser Auto bleibt auf jeden Fall am Wegesrand stehen und wir wandern das letzte Stück zum Leuchtturm hinauf.

Dort machen wir eine längere Pause und genießen die Aussicht.

Weiter geht es zu einer berühmten Bucht, die wir nach einem kurzen Abstieg erreichen.

Leider haben wir die Badesachen nicht mit, hier wäre eine super Gelegenheit gewesen, eine Runde zu schwimmen. Das haben sich auch ein paar andere Leute gedacht, die sich im kühlen Nass erfrischen.

Im Hintergrund sieht man die Brandungswellen des Atlanischen Ozeans, doch durch die besondere Form der Bucht bleiben die Wellen im Aussenbereich „stecken“ und die Brandung ist der Bucht ist minimal.

Der Küste entlang fahren wir zu den Salzpfannen, die teilweise immer noch aktiv verwendet werden.

Der große Salzboom ist schon längst vorbei, aber das Meersalz aus Gozo und Malta wird heute als luxuriöses Naturprodukt vermarktet.

Immer wieder bleiben wir an der Steilküste stehen und bewundern die Brandung, die hier ungehindert an den Felsen aufschlägt.

Über Zeit, durch die Errosion wird wahrscheinlich nichts mehr übrigbleiben von den wunderschönen Inseln.

Langsam nähert sich der Abend, es gäbe noch viel zu entdecken. An der Grotte der Calypso machen wir auch noch halt, aber da das Gebiet geologisch instabil ist, ist eine Begehung der Grotte nicht mehr möglich. Schade…

Schlußendlich erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt, und fahren auf die Fähre auf.

Die Sonne steht schon tief, wunderschöne Farben sind das Resultat.

Von den vielen Eindrücken müde, machen wir auf der Hauptinsel Malta keinen Halt mehr und fahren direkt in die Unterkunft zurück.

Ein wunderschöner Tag liegt hinter uns, mit vielen schönen Eindrücken.

Stationen
– Ic-Cirkewwa
– Mgarr
– Xewkija
– Victoria
– Il-Fanal tal-Gordan
– Wied il-Ghasri
– Reqqa Point
– Cave of Calypso
– Xaghra

170429 Malta Anreise

Es geht los, nach Malta. Seit geraumer Zeit freue ich mich täglich mehr auf diesen Kurzurlaub. Die Planung begann schon vor Weihnachten, so hat sich die Vorfreude doch eine Weile gezogen… Aber jetzt ist es soweit. Mama und ich fliegen in ein paar Stunden los.
Gestern bin ich von Aldrans noch mit dem Zug nach Reutte gefahren, damit wir den selben Zug nach München nehmen können. Das Wetter könnte für den Frühling nicht „grausiger“ sein, es hat geschneit.

Dafür sagt der Wetterbericht in Malta nur Sonne und ca. 20°C. Das ist doch eine Ansage.
Die Zugfahrt von Reutte ist, durch die winterliche Landschaft vor dem Fenster, recht spektakulär, den ganzen Winter, so kommt es mir vor, hat es nicht so winterlich ausgeschaut. Genüsslich schauen wir aus dem beheizten Zug hinaus in dieses „Winter-Wonderland“.

Am Flughafen angekommen, geht alles sehr schnell und schon bald sitzen wir im Direktflieger nach Luqa, dem internationalen Flughafen von Malta. Von München geht es direkt über Innsbruck hinweg, ich kann sogar mein Wohnhaus sehen.

Über Italien mit Sizillien erreichen wir nach ein wenig mehr als zwei Stunden die Insel.
Das Mietauto habe ich schon vorgebucht, daher geht die gesamte Abwicklung relativ rasch von Statten, nächste Station ist unsere Unterkunft in Marsaxlokk [Marsaschlokk gesprochen], einem kleinen Fischerdorf mit malerischem Hafen.

Nach kurzer Suche werden wir vom Vermieter in der Straße abgeholt, er zeigt uns gleich das Apartment, das für 2 Personen schon fast zu groß ist. Schön eingerichtet, mit 3 Schlafzimmern, einer super ausgestatteten Küche und viel Komfort.

Nur die Umgebung ist nicht so schön, aber vom Hafen sind wir zwei Gehminuten entfernt. Wir richten uns ein und beschließen nach der langen Sitzerei, gleich noch im kleinen Supermarkt um die Ecke einzukaufen und einen Spaziergang in der Umgebung zu machen.

Wir wandern auf die Halbinsel von Delimara, vorbei an einer riesigen Fabrik erreichen wir den schönen Aussichtspunkt rund um das Fort Delimara. Diese ehemalige Festigung beschütze zur Zeit der Engländer den Hafen von Marsaxlokk.

Weiter draußen auf der Halbinsel steht noch ein malerischer Leuchtturm, an dem wir die wunderschöne Abendsonne genießen.

Am Weg zurück grüßt uns die Sonne ein letztes Mal. Zuhause bereiten wir uns noch ein feines Nudelgericht und reden noch ein wenig über die Pläne für die nächsten Tage.

Stationen:
– Reutte
– München
– Luqa, Malta
– Marsaxlokk, Malta

170112 Skitour Patscherkofel-Schutzhaus (1.970m)

„Endlich“ habe ich die erste kurze Skitour gemacht, den Klassiker auf das Patscherkofel-Schutzhaus, zusammen mit Alfons. Leider waren wir nicht die Einzigen mit dieser glorreichen Idee, und dementsprechend war ganz nett was los.
Da wir aber bei der Aufstiegsroute ein wenig auf die Alternativen auswichen, waren wir teilweise trotzdem alleine. Erst beim Schutzhaus mussten wir die Mengen an Skitourengeher feststellen. Trotzdem konnten wir einen zwar windigen, aber feinen Platz in der Hütte ergattern. Hier gönnten wir uns ein Isogetränk, während wir die die Mengen an vorbeziehenden Sportlern bewunderten. Um kurz vor 22:00 Uhr fuhren wir wieder ab, nachdem die Wirtin schon 2 Mal „gepfiffen“ hatte… um 22:00 ist hier oben Sperrstunde.
Die Abfahrt machte Spaß, obwohl ich bei meiner „ersten“ Abfahrt die Oberschenkel schon gut spürte…

Tourendaten
Gesamtdistanz: 9,69 km
Gesamtdauer: 2:12 h
Höhenmeter: 1005 m