Ursprünglich hatten wir geplant, auf den Krottenkopf in den Allgäuer Alpen zu kraxeln, dann, als der Wetterbericht nicht so respektabel ausgesehen hat, wurde die Planung zur Kreuzspitze in den Ammergauer Alpen umgebogen… doch Petrus meinte es nicht gut mit uns… zumindest zum Bergeln. Denn es hat geschüttet wie aus Kübeln.
Am Vormittag sind wir nach Füssen in den Sportmarkt gefahren, auf dem Weg dorthin konnten wir die Wassermassen am Mangfall bewundern…
Mangfall
Mangfall
Am Nachmittag beschließen Papa und ich, noch auf die Hütte zu spazieren, der Regen hat nachgelassen und so können wir ein wenig in die schöne Natur. Es hat in den letzten Stunden wirklich viel geregnet, dem entsprechend sprudeln überall die Bache… auch dort, wo sonst nie Wasser ist. Der Lettenbach in Pflach ist so ein Kandidat
Staumauer am Hüttenmühlsee
Lettenbach, heute mal nass
Kleiner Wasserfall im Benkat
Spazier- und Radlbrücke „Umfahrung“
Den Aufstieg zur Hütte bewältigen wir in „Null-Komma-Nix“, dort gönnen wir uns eine kleine Rast auf der Terasse, die Sonne ist nun ein wenig hervorgekommen…
Aufstieg zum Wanderparkplatz
Überall ist Wasser…
Unsere Hütte
Rast auf der Terasse
Am folgenden Tag habe ich noch eine Canyoningtour, da der Wasserstand recht gut ist, freue ich mich schon drauf. Da ich nun allerdings Auto-los bin, muss ich erst mit dem Bus ins Lechtal fahren. Das verbinde ich dann noch mit einem kleinen Spaziergang von Elmen nach Häselgehr, denn dort liegt ein Geocache, den ich mir schon lange abholen will…
Behelftbrücke in der Klimm, im Hintergrund die Lichtspitz
Lechtalradweg mit Kreuzspitz
Lechtalradweg, Blickrichtung Haglertal und Heuberg
Lechtalradweg mit Morgendunst
Nach dem gestrigen Regentag tut die Sonne heute wieder richtig gut. Für die Natur war der Regen ein Segen, zu trocken ist das heurige Jahr bis jetzt… überall lodern die Feuer, wir in Tirol sitzen hier eh noch auf der sogenannten „Seligen Insel“
Morgenstimmung
Alte Buche
Blick Richtung Wannenspitz
Der schöne Lech…
Heute steht wieder eine feine Tour im Lechtal auf dem Programm, der Wasserstand ist heute perfekt. Den Leuten macht es echt Spaß, uns Guides übrigens auch…
Canyoning im Wiesbachl
Canyoning im Wiesbachl
Canyoning im Wiesbachl
Canyoning im Wiesbachl
Canyoning im Wiesbachl
Canyoning im Wiesbachl
Canyoning im Wiesbachl
Nach der Tour werde ich nach Elmen gebracht, dort steige ich in den Postbus nach Imst. Von dort fahre ich weiter nach Innsbruck und Aldrans. Auch wenn die „Öffi´s“ teilweise recht lange brauchen, bin ich mittlerweile sehr überzeugt vom „autofreien“ Leben.
Bootshütte
Bahnhof Imst-Pitztal
Ein tolles Wochenende, nicht allzu anstrengend, aber mit feinen Eindrücken!
Unser eigentliches Ziel heute war aus wettertechnischen Überlegungen aufgegeben worden, daher haben wir uns für ein lokals, aber dennoch feines Abenteuer eingelassen. Wir, das sind Wolfi und ich. Wir starten von der Bergstation der Glungezerbahn…
… vorbei an der Tufeinalm…
… und zum Tor zum Zirbenweg.
Ich glaube, es ist das erste Mal, dass ich ohne Kinder am Zirbenweg unterwegs bin. Allerdings steht nicht der gesamte Weg auf dem Programm, sondern nur ein Teil bis zur Abzweigung zur Neunerspitze.
Der breite, schöne Weg ist heute Menschenleer… das Wetter ist einfach nicht gut genug. Ein paar Hartgesottene haben es geschafft, aber so wenig los kann ich mich schon seit Jahren nicht mehr erinnern.
Dafür macht es uns Zweien umso mehr Spaß, nicht immer ausstellen müssen und gemütlich ein paar feine Diskussionen führen.
Der Blick ins Inntal und zum Karwendel offenbart immer wieder tief hängende Wolken, die auf eine weitere Wetterverschlechterung hinweisen.
Wir erreichen die Abzweigung zur Neunerspitze, und da wir motiviert sind, machen wir uns auf zu diesem ersten Gipfel.
Der Aufstieg ist steil, aber dank nicht zu heißem Wetter angenehm zu bewältigten.
Im Unterintall braut sich auch schon schlechtes Wetter zusammen, heute ist in Tirol mal generell Regen angesagt.
Im Oberinntal hat es gefühlsmäßig schon geregnet, aber noch schaut es nicht nach Verbesserung aus.
Wir stehen schon ganz in der Nähe der Neunerspitze, im Latschengürtel stecken ein paar Orientierungsstangen und immer wieder Steinmänner.
Rasch haben wir das Gipfelkreuz erreicht…
… und gönnen uns eine erste Jause.
Ein Blick hinüber zum Gipfel des Patscherkofels zeigt eine besondere Wolkenformation direkt um den Gipfel…
Es ist kühl, daher brechen wir nach der Jause bald wieder auf, wir steigen nun auf der Westseite ab.
Grobes Tuxer Geröll, ein kompletter Gegensatz zum Schutt der Kalkalpen, erleichtert uns das teilweise weglose Gehen.
Am Übergang zum Zirbenweg entscheiden wir uns für den Aufstieg zur Viggarspitze, die fast zum Greifen nahe vor uns liegt.
Durch blaue Moosbeerfelder erreichen wir das gut bekannte Gipfelkreuz.
Hier lassen wir nur einmal kurz unseren Blick über die Bergwelt gleiten, dann spazieren wir weiter gen Westen.
Schöne Landschaften finden sich überall am Weg, auch ein Blick zurück zu den zwei Spitzen rentiert sich.
Der schön gelegene Issboden, bei dem wir immer unser Bergfeuer-Camp aufschlagen, ist auch sehr gut einsichtig.
Nun sind wir fast am Ziel angekommen, die Überreste des Lawinentunnels zeigen die Nähe zur Bergstation.
Das Schutzhaus ist heute auch schlecht besucht, vielleicht ist ein gemütlicher Tag auch mal was Feines…
Die moderne Bergstation stellt zum Schutzhaus einen sehr großen Kontrast dar, rasch hüpfen wir in die Gondel ins Tal.
Eine Busverbindung nach Aldrans lässt heute auf sich warten, daher nehme ich den Bus nach Lans und spaziere die restliches Meter nach Aldrans.
Gemütlich erreiche ich mein gemütliches Dorf… eine tolle Wanderung, gar nicht weit weg von zu Hause.
Tourendaten Gesamtlänge: 2:53 h Gesamtdauer: 8,90 km Höhenmeter: ∆ 477 m / ∇ 573 m
Schon wieder auf der Hütte? Ja, gewiss, zur Zeit nutzen wir die Zeit… heute allerdings ohne Arbeit, sondern mal nur zum Entspannen. Und zum Wandern… Früh morgens stoßt Papa zu uns, dann machen wir uns von der Hütte aus aus, zuerst Richtung Säuling.
Die ersten Meter müssen wir auf der Forststraße bewältigen, dann zweigen wir ab zum Steig Richtung Säuling oder aber Pflacher Älpele.
Wir nehmen den rechten Pfad zum Älpele und der wunderschönen Scharrhütte (Jagdhütte), das wir schon bald erreichen. Hier treffen wir ein paar Leute, die gerade Pause machen.
Vom Älpele geht es weiter auf schönem Steig unterhalb der Lähngehre…
… und mit wunderschönen Blicken ins Lechtal hinauf zum Jöchl beim Zunterkopf.
Der Steig ist teilweise recht steil, ansonsten leicht zu erwandern und gerade für nicht-schwindelfreie Wanderer zu empfehlen!
Je höher wir steigen, deste schöner wird der Ausblick. Die Gehrenspitze, Köllenspitze und Gimpel „winken“ zu uns herrüber…
Unzählige Eisenhüte zieren den Weg am Joch, edle Pflanzen und dennoch so giftig!
Am Jöchl verschnaufen wir kurz, im Hintergrund thront prominent der Säuling (2.048m).
Wenig bekannt, aber ungemein schön sind die Ammergauer ALpen. Pitzenjoch, Geierköpfe, Soldatenköpfe, Ochsenälpeleskopf und wie sie alle heißen. Wenig begangen, aber sehr lohnend.
Mittlerweile ist die Sonne hoch am Zenit und trotz mancher Schleierwolke sind die Temperaturen angenehm und die Aussicht gut.
Vom Jöchl aus sehen wir schon unser Tagesziel, das Koflerjoch. Eine feine Gratwanderung ohne Schwierigkeiten, aber mit tollen Ausblicken führt uns immer näher zum Gipfel.
Schlussendlich erreicht, haben wir uns hier eine gemütliche Pause mit Jause verdient. Wir schauen uns den Reuttener Talkessel mal genauer an, die Berge der Allgäuer und Lechtaler Alpen klar vor uns.
Für Clemens und Letu war das Stück bis hier recht anspruchsvoll, aber nun haben wir den höchsten Punkt erreicht und ab jetzt geht es fast nur runter.
Wir steigen vom Koflerjoch über steile, rutschige Platten ein Sück in ein neues Jöcherl ab, man kann von hier auf Deutscher Seite die Sepp-Soller-Hütte sehen, umringt von viel Weidevieh.
Unser Steig führt uns nun nach Süden über die Sattelköpfe… durch eine urtümliche Landschaft.
Abgestorbene Bäume, zu weit weg um abgeholt zu werden, schöne Steige, tolle Aussichten… der Pfad verspricht Kurzweil.
Bald erreichen wir die Dürrenberger Alm, die Jungs sind nun schon müde und freuen sich auf eine Stärkung.
Bei der Alm angekommen finden wir sogleich ein Plätzchen im Schatten, es ist recht wenig los. Die meisten Leute sind heute wohl am Badesee.
Für die Jungs gibts Kaiserschmarrn, für die Großen einen Schnaps. So lässt sich eine gemütliche Pause wohl aushalten.
Hier könnte man ewig sitzen, aber wir müssen wieder weiter. Wir haben noch ein gutes Stück vor uns. Nun sind wir allerdings wieder gestärkt, da wird das wohl ein Klacks werden.
Die Buben sind fit und dementsprechend auch wissbegierig, da weiß Opa so manche Geschichte zu erzählen… zum Beispiel vom Baum, den der Blitz gespalten hat.
Der Weg zweit nicht von ungefähr „7-Täler-Weg“, es sind wirklich genau so viele kleinere und größere Täler zu überschreiten. Eines der Schönsten fällt kurz vor dem Weg über einen tollen Wasserfall…
Immer näher führt uns der Weg Richtung Säuling und zurück zu unserem Forstweg, den wir in der Früh schon aufgestiegen sind.
Ein paar leichte Klettereien peppen den Weg ein wenig auf, ansonsten ist besonders die wunderschöne Landschaft zu erwähnen.
Unterwegs, die Temperaturen sind mittlerweile wieder recht hoch, braucht Letu eine kurze Abkühlung an einem der Bäche…
Über das Pflacher Älpele erreichen wir wieder die Forststraße, die uns zurück zur Hütte führt.
Rasch haben wir unsere Siebensachen gepackt, die Hütte ein wenig aufgeräumt, und alles wieder dicht gemacht.
Bis zum nächsten Mal, liebe Hütte, geht es mir durch den Kopf, als wir den Weg ins Tal antreten.
Das ist nun unser letzter Weg, von der Hütte zurück zum Haus meiner Mama. Dort bekommen wir noch eine kleine Stärkung, dann müssen wir auch schon zum Bus.
Die Busfahrt geht, trotz dem hohen Verkehrsaufkommen, in normaler Geschwindigkeit von Statten… schon bald erreichen wir Aldrans uns unser Zuhause.
Ein tolles Wochenende, mit gemütlichem Abend und feiner Wanderung. Definitiv ein Wochenende zum Wiederholen.
Tourendaten Gesamtdauer: 4:49 h Gesamtlänge: 13,89 km Höhenmeter: ∆ 1.046m / ∇ 1.270m
Es ist wieder Zeit, auf der Hütte nach dem Rechten zu sehen und die Wiese zu stutzen. Einen Teil habe ich ja schon vor Wochen gemacht, in der vergangenen Woche waren noch ein paar Helfer dabei und haben schon Vorarbeit geleistet.
Seit ich stolzer Besitzer eines Klima-Tickets bin, reise ich viel mit Bus und Bahn. Heute ist sogar das Fahrrad dabei, damit ich in Reutte mobil bin. Heute habe ich es rechtzeitig zum Bahnhof geschafft, kaum bin ich unter Dach, schüttet es in Strömen.
Auf der Wiese angekommen, sehe ich schon die gute Vorarbeit. Der rechte, obere Teil der Wiese ist noch zu mähen, das schaffe ich an diesem Wochenende gut. Später kommen noch Letu und Mama auf die Hütte, mehrere Hände machen der Arbeit ein schnelles Ende. Sara bleibt dieses Mal im Tal, es sind gerade meine Geschwister auf Besuch…
Das Wetter ist bewölkt, aber warm. Also das beste Wetter, um zu mähen. Die Sonne knallt nicht so stark vom Himmel und die berühmt/berüchtigten Bremsen auf der Wiese sind heute im Urlaub.
Von der Stimmung her ist dies eines der interessantesten Wetterlagen, immer wieder ziehen Nebelbänke über die Wiese, teilweise mit einer unglaublichen Geschwindigkeit… die Hexen kochen wohl wieder einmal!
Die Arbeit geht gut von der Hand, bald schon liegt der größte Teil des Grases und muss nur noch weg geräumt werden.
Gemäht wird, wie schon die letzten Jahre, mit der Sense. Das hat gleich mehrere Vorteile: Ökologisch, und was mir fast am wichtigsten ist, sehr leise. Man hört die Vögel, Insekten, leider manchmal auch den Verkehr unten an der Umfahrungsstraße.
Beim Aufstieg habe ich zwei schöne Parasole gefunden, die werden nun paniert und gebacken. Das ist ein feines Abendessen für Letu und mich…
Am Montag in der Früh geht es wieder zurück nach Innsbruck, der Bus fährt um 5:50 Uhr los und fährt direkt bis Innsbruck. Perfekt für mich, da fahr ich gleich auf die Arbeit.
Die Kinder bleiben noch ein paar Tage bei der Oma, während ich diese Woche wieder schaffen muss. Das Fahrrad hat mir dieses Wochenende sehr gute Dienste geleistet… das werde ich öfter machen.
Ein wunderschönes Wochenende auf der besten Hütte der Welt! Hoffentlich bald wieder…
Welch ein Kontrastprogramm stellt der alljährliche Familienurlaub in Lignano dar. Schon zum vierten Mal sind wir in Lignano Pineta, am schönen Campingplatz Pino Mare. Heuer zählen wir mit Kind und Kegel 12 Personen…
Das Wetter ist, wie es im Italienurlaub sein soll, sehr warm, und jeden Tag während unseres Aufenthalts wird es ein Grad wärmer.
Der Tagesablauf, abgesehen vom ersten Tag der Anreise, ist unaufgeregt und sehr entspannt. Am Morgen wird im Garten gefrühstückt, das ist ein ewiges Kommen und Gehen, bis jeder gespeist hat…
Der nächste Programmpunkt ist der Besuch am Meer, der am Vormittag noch erträglich ist, am Nachmittag wird der Sand so heiß, dass ein Aufenthalt bzw. Fußmarsch eben dort zur kurzen, aber qualvollen Tortour wird.
Wir sind allerdings hart im Nehmen, daher steht so manches Mal ein Besuch am Stand zu Mittag an… allerdings nur, um kurz ins Wasser zu hüpfen und dann wieder über den glühenden Strand nach Hause zu hopsen…
Normalerweise ist die Zeit von Mittag bis zum frühen Nachmittag Zeit für Siesta, da ruhen sich alle aus… ein Teil liest, ein Teil spielt am Handy oder Tablett. Und so mancher schließt auch seine Augen.
Am Nachmittag ziehen wir mehr oder minder geschlossen zum Pool, schwimmen, Ballspielen mit den Kindern oder Wassergymnastik, es ist für jeden was dabei.
Am Abend ist dann immer noch erst Kinderdisco, dann die Vorstellung für die Teens, Jungen und Junggebliebenen…
So vergeht ein Tag um den Anderen, teilweise fliegt die Zeit, obwohl, oder vielleicht gerade deswegen, gefühlt nichts passiert. Dennoch ist es entspannend, die Kinder sind immer beschäftigt und man bekommt den Kopf frei…
Ein Ausflug ins Zentrum von Lignano Sabbiadoro gehört zu unserem mittlerweile gut eingespielten Wochenablauf natürlich auch dazu.
Während das Gros der Urlaubsgesellschaft sich zum Strand und in die Geschäftsstraße aufmachen, beschließe ich, mir zwei Geocaches am nördlichsten Punkt von Lignano zu sichern.
Am äußersten Rand einer Steinmole entdecke ich die Dose! Wunderbar. Im Anschluss treffen wir uns alle wieder und gönnen uns ein gutes Abendessen.
Komplettiert wird der Ausflug mit einem kurzen (erneuten) Spaziergang in der Stadt.
Im Hafenbecken bewundern wir die schönen Boote und genießen die letzten Lichtstrahlen des heutigen Tages!
Am Folgetag, zur gefühlt größten Mittagshitze mache ich mich mit einer kleinen Gruppe Verwegener auf, einen T5-Klettercache zu bergen. Gott sei Dank ist da ein wenig Schatten, so kann man das anstrengende Abenteuer dann doch gut überstehen…
Im Anschluss haben wir ein in Österreich selten vorzufindendes Versteck, einen sogenannten LP (Lost Place). Eine alte Farm, die besonders den Buben sehr gut gefällt. Wir schauen uns um, die Dose wird auch bald entdeckt…
Zurück im Camp gibt es für alle etwas Erfrischendes an der Eisdiele…
Viel zu schnell vergehen die Tage, obwohl wir nicht viel gemacht haben… ausgespannt sind wir alle, ein gemütlicher Tagesablauf sorgt für Tiefenentspannung. Wer weiß, vielleicht sind wir nächstes Jahr wieder hier!
Danke an alle, die dabei waren, für die schöne Zeit! Es hat mir (und ich glaube Allen) viel Spaß gemacht.
Und schon wieder bin ich in den Stuibenfällen. Obwohl ich am Parkplatz einen echten Schreck bekomme, soviel Leute sind hier, verläuft sich im Aufstieg das Gewimmel…
Heute habe ich richtig Glück, ich habe eine kleine, feine Familie aus Dänemark. Zu Viert ist man einfach sehr flexibel und es macht richtig Spaß, den einen oder anderen Sprung nochmals zu machen.
Die Abseilstellen sind rasch und ohne befürchteten Stau absolviert, die anfängliche Nervosität der Jugendlichten ist verpufft.
Am großen Abseiler sind wir wieder allein, es ist schon fast verdächtig ruhig. Aber schlussendlich stellt sich heraus, dass wir einfach Glück haben…
… wahrscheinlich haben gerade eine gute Zeit erwischt, um die Stuibenfälle in vollen Zügen genießen zu können.
Im zweiten Teil wird dann wieder viel gesprungen und geschwommen, bei diesen Temperaturen ist das eine willkommene Erquickung.
Der Spaßfaktor ist heute hoch, die Jugendlichen sind sehr motiviert und springen wirklich gut. Da kann man dann schon den einen oder anderen besonderen Sprung wagen.
Wohlbehalten erreichen wir wieder den Ausstieg und machen uns gleich wieder auf den Weg zur Bootshütte. Eine tolle Tour, die mir auch wieder sehr viel Spaß gemacht hat.
Tourendaten Gesamtdauer: 2:24 h Gesamtlänge: 8 km Höhenmeter: 100 m Abseiler: 2 Sprünge: mind. 8
Für mich steht ein komplettes Wochenende im Zeichen des Canyonings. Nachdem ich gestern in den Stuibenfälle war, kommt heute noch das wunderschöne Wiesbachl dazu.
Der Aufstieg ist zwar warm, aber nicht unangenehm. Dennoch sind die Teilnehmer froh, als wir den Einstieg erreichen und ich das Sicherheitsgespräch machen kann.
Dann geht der Spaß auch schon los mit dem ersten Abseiler. Im Gegensatz zu den Stuibenfällen ist hier der Fokus aufs Abseilen gerichtet. Und mit dem schönen Wasserstand macht das richtig Spaß.
Direkt nach dem ersten Absatz kommen zwei feine Rutschen, die wir im kalten Wasser ohne Probleme überwinden.
Nach ein paar Metern kommen wir zum großen Abseiler, der eine kleine Vorstufe hat. Hier lasse ich die Gäste per, während Friedl, der zweite Guide, den großen Wasserwall bearbeitet.
Der große Abseiler hat ca. 16m Höhe und liegt wunderschön in einem kleinen Kessel. Beim Einstieg, von mir gerne Dom genannt, ist sogar ein kleines Dach, das diesen Teil der Schlucht höhlenartig macht.
Am Schluss kommen noch die bei den Gästen und speziell auch bei den Guides beliebten Abschlussfälle: Fächer, Waschmaschine und Rutsche…
In der Waschmaschine werden die Leute einmal richtig durchgewaschen und können die Kraft des Wassers am eigenen Leib spüren…
… da ist dann eine kurze Erholung in der Sonne notwendig!
Nach diesen drei Absätzen haben wir die Tour geschafft. Dem Einen oder Anderen ist ein wenig kalt geworden… die Waschmaschine war auf Kaltwasser programmiert.
Wir folgen dem am Schluss wieder unscheinbaren Bächlein bis zur Straße, dort sind wir dann auch schon wieder am Ausgangspunkt der Tour…
Eine feine Truppe in einer wunderschönen Schlucht, so kann man Canyoning genießen!
Tourendaten Gesamtdauer: 1:45 h Gesamtlänge: 4 km Höhenmeter: 150 m Abseilstellen: 6
Ein fast schon fixes Canyoningevent im Jahreskreis ist der Besuch einer Jugendgruppe aus Belgien. Jedes Jahr aufs Neue kommt eine ausgewählte Mannschaft ins Lechtal und bucht regelmäßig eine Canyoningtour.
Wir starten, nachdem die Ausrüstung in der Bootshütte verteilt wurde, vom Parkplatz Stuibenfälle mit dem schweißtreibenden Aufstieg über den Ministersteig.
Oben, mittlerweile schon fast traditionell hüpfen wir zur Abkühlung in den Plansee, alle sind wieder frisch und schon gespannt auf die Tour. Nach einer Sicherheitseinweisung legen wir auch schon mit einem Sprung los.
Direkt im Anschluss kommt schon die erste Abseilstelle mit 23m. Ein gemütlicher Einstieg ins Abenteuer.
Nach einem Sprung und einer kurzen Wanderstrecke erreichen wir den zweiten Wasserfall mit ca. 30 Meter Höhe.
Obwohl die Abseilstelle leichter ist als der erste Absatz kostet es die Teilnehmer doch immer wieder Überwindung, sich ins Seil zu setzen und die viele Luft unter den Füssen zu ignorieren.
Beim „Hohen Abseiler“, wie der eigentliche Stuibenfall auch genannt wird, landen die Gäste direkt im Wasser und müssen eine kurze, aber kühle Strecke schwimmen.
Alle meistern das zweite Hindernis ohne Probleme, nun können wir das Seil einpacken und uns auf die Springerei konzentrieren.
Da man im frischen Wasser in den hinteren Stuibenfälle immer, auch bedingt durch Wartezeiten, auskühlt, ist die nun folgende Gehstrecke eine willkommene Aufwärmung.
Schlussendlich erreichen wir mit der „Arschbombe“ wieder feines Hüpfgelände, jeder kommt auf seine Kosten.
Da die heutige Truppe wunderbar diszipliniert ist und alle sehr gut springen, wagen wir uns an den Geländersprung, den höchsten Absatz im Schluchtenverlauf. Ganze 9 Meter sind luftig zu überwinden, ein Heidenspaß…
Am Schluss der Schlucht ist nochmals Sprung auf Sprung, manche nicht so hohen Absätze können auch mittels Rolle gemeistert werden.
Der finale Sprung ist war nicht sehr hoch, muss aber weit gesprungen werden, damit man die Felswand nicht touchiert. Aber bei solch guten Springern wie heute stellt auch das kein Problem dar…
Eine sehr feine Truppe, die wir heute führen durften!
Tourendaten Gesamtdauer: 3:05 h Gesamtlänge: 8 km Höhenmeter: 100 m Abseilstellen: 2 Sprünge: mind. 8
Das Wetter ist wunderschön gemeldet und ein Blick aus dem Fenster bestätigt die Vorhersage. Schnell muss ich entscheiden, wohin es mich heute verschlägt. Eine Tour, die ich schon länger mal machen will, ist die folgende Fünfgipfelrunde: Schartenkogel, Glungezer, Sonnenspitze, Viggarspitze und Neunerspitze…
Ich fahre mit der Bahn zur Bergstation und starte dort meine Tour. Die Aussicht auf die Inntalfurche ist vom Glungezer aus eine der Schönsten…
Raschen Schrittes steige ich über den Rücken des Schartenkogels (2.311 m) hinauf zum Gipfelkreuz. Dem Ruf des Wetters sind einige Leute gefolgt, dem entsprechend viel Besuch haben die verschiedenen Gipfel heute.
Am Schartenkogel bleibe ich nur für einen schnelle Schluck Wasser stehen, weiter geht es über das Tulfeinjöchl und dann hinauf zum Glungezer (2.660 m). Ich wähle dazu den aufgelassenen Steig direkt durch die Flanke, der zwar gefühlt ein wenig steiler, aber auch weniger bevölkert ist.
Die Wanderungen in diesem Bereich unserer grandiosen Berglandschaft ist ohne großen Anspruch an das Können, dennoch fasziniert mich die abenteuerliche Stimmung hier immer wieder.
Im Hintergrund, sozusagen am Horizont lacht der Olperer in hellem Schneekleid zu uns…
… auf der anderen Seite winken Karwendel und Rofan zu mir rüber, lockend, ich solle sie doch bald wieder besuchen.
Noch ein Schwenker bringt mich wieder zurück ins Jetzt, westlich vom Glungezerkreuz liegen meine heutigen Ziele. Im Vordergrund die schöne Sonnensitze (2.639 m), ganz hinter der Patscherkofel, den ich heute auslassen werde.
Vom Glungezerkreuz hinüber zur Sonnenspitze sind es nur ein paar Minuten, vorausgesetzt, man kann halbwegs behände über das Blockwerk springen. Mit hoher Konzentration ist diese Aufgabe schnell gemeistert…
Auf der Sonnenspitze riskiere ich wiederum nur einen kurzen Rundblick, dann steige ich auf der Westseite des Gipfels ab. Der Pfad ist noch gut sichtbar, das ändert sich aber nach ein paar Metern.
Der gewählte Pfad führt direkt ins Tal, ich will aber noch ein paar Stationen einbauen. Daher verlasse ich den ausgetretenen Weg und gehe querfeldein, in der Hoffnung, den zweiten Pfad zu finden.
Das Gelände ich einfach und gut zu begehen, einzig die tiefen Löcher, die in den Verblockungen entstehen können, muss man beachten. Bald öffnet sich wieder ein schöner Blick, die Viggarspitze (2.306 m) auf der linken, die Neuerspitze (2.285 m) auf der rechten Seite. Ich will die Überschreitung beider Gipfel heute noch rasch erledigen…
Wunderbare Felsformationen, teilweise ist sogar der Weg mit Felsplatten ausgelegt…
Über den Ostgrat ersteige ich den Gipfel… zu klein sollte man allerdings nicht sein, ansonsten erhöht sich der Schwierigkeitsgrad um Einiges.
Direkt hinter dem Gipfel zweite ich ohne Pfad in die Nordflanke der Viggarspitze. Ein paar Schritte Vorsicht, dann entdecke ich einen verwachsenen Weg hinunter zum vom Gipfel erspähten Wanderweg.
Als ich diesen erreiche, bin ich ein wenig enttäuscht, schmal und voller Latschen ist der Weg alles andere als fein. Schlimmer wäre nur, wenn man direkt und weglos durch die Latschen müsste…
Im oberen Bereich sind weniger Latschen und der Weg wird besser. Bald schon erreiche ich den Gipfel. Nun ist eine Rast mit Brotzeit obligatorisch… ich habe den letzten Gipfel für heute bestiegen.
Gemütlich sitze ich in der Sonne, fast alle Gipfel von heute kann ich einsehen. Nach der Pause mache ich mich über das Frauental zum Zirbenweg auf. Hier ist noch ruhig… bald schon werde ich genau das Gegenteil erleben.
Der bekannte Zirbenweg lockt, ganz klar, jedes schöne Wochenende Hundertschaften mit Kind und Kegel auf den Berg…
… es muss auch gesagt werden, dass die Wegführung für Kinder einfach super ist. Keine Absturzgefahr, immer wieder schöne und interessante Abschnitte. Herz, was willst du mehr… zumindest wenn der Junior dabei ist!
Kurz vor der Kofelbahn sieht man noch eine Mauer, die Überreste der ehemaligen Lawinengalerie. Mit dieser konnten die Skifahrer früher ohne Gefahr den gefährlichen Osthang queren.
Beim Lift angekommen, hüpfe ich gleich in eine Gondel. Zu viel ist mir am Schutzhaus los, als dass mich eine Einkehr locken würde. Heute scheint echt halb Innsbruck am Weg zu sein…
Mit dem Bus, jetzt da ich glücklicher „Klimaticket-Besitzer“ bin, reise ich wieder relativ schonend heim nach Aldrans! Eine wunderschöne Tour… die ich sicher wieder mal machen werde!
Tourendaten Gesamtdauer: 3:35 h Gesamtlänge: 14,07 km Höhenmeter: △ 977 m / ▽ 1.079 m
Eine kleine, aber feine After-Work-Tour sollte es heute werden. Das Wetter ist super, es ist sehr warm, daher wähle ich den Weg auf die Rinner- und Aldranser Alm. Den Rückweg, wie schon öfter exerziert, bewältige ich über die Aste, das kleine Industriezentrum in Aldrans und über den Wald retour nach Hause. Der Aufstieg ist speziell bei warmem Wetter ein Genuss, denn fast immer wandelt man durch kühlen Wald, nur kurz unterbrochen von Stellen mit schöner Aussicht auf das Tal.
Die Rinner Alm (1.380m) erreiche ich nach flotten 38 Minuten, von einer Einkehr sehe ich ab, zu viel Volk hat sich auf der Terrasse versammelt und ich bin alleine unterwegs. Der feine Waldweg zur Aldranser Alm (1.511m) ist in 15 Minuten bewältigt, auch hier das selbe Bild… viele Mountainbiker, die meisten mit Motor genießen die Abendsonne. Über die Forststraße, teilweise joggend erreiche ich zuerst das Wasserbassin von Aldrans, anschließend die Aste und schlussendlich wieder das Dorf.
Eine feine Tour bei bestem Wetter. Da bin ich froh, dass ich mich aufgerafft habe 😊.
Tourendaten Gesamtdauer: 1:59 h Gesamtlänge: 11,05 km Höhenmeter: △ 595m / ▽ 716 m