190814 Steingrubenkogel (2.633m)

Wir fahren direkt an ab Werk zur Kemater Alm, dort parken wir das Auto.

Der erste Weg führt uns zum Adolf-Pichler-Haus, dass wir aber links liegen lassen und gleich weiter zur Alpenclubscharte gehen. Der Aufstieg zur Scharte ist immer ein „Tschoach“, aber der muss sein, um die wunderschöne Tour zum Steingrubenkogel zu begehen.

Aber schon bald haben wir den beschwerlichen Weg geschafft und können uns nun auf den schönen Steig freuen. Schnell wird noch das Klettersteigset angezogen, dann kann’s los gehen.

Der erste Teil muss ein wenig abgeklärter werden, dann kommen immer wieder schöne Passagen, die auch spektakuläre Ausblicke zulassen.

Wunderschöne zieht sich der Weg zwischen Türmchen, auf Bändern, durch Risse hinauf zum Gipfel.

Dann sind wir sich schon auf dem Gipfel, mit dem wunderschönen Rundumblick ins Unter- und Oberinntal und auch ins Wipptal.

Lange bleiben wir nicht am Gipfel, es ist kühl, obwohl sich kein Lüftchen regt. Der Abstieg folgt dem gleichen Weg runter, einer der wenigen Klettersteige, bei dem der Auf- und Abstieg ident sind.

In der Alpenklubscharte entledigen wir uns unserer Kletterausrüstung und steigen hinab Richtung Adolf-Pichler-Haus. Das letzte Stück fahren wir auf einer Reise ab.

Ein exklusiver Spaß in den Kalkalpen 😊. Dann setzen wir uns noch in die Sonne, die letzten Sonnenstrahlen tauchen die Berge in eine unwirkliche Farbe ein…

Die wunderschöne Bergtour lassen wir in der Kemater Alm ausklingen, wir sind die letzten Gäste für diesen Tag.

Tourendaten
Gesamtlänge: 10,46 km
Gesamtdauer: 3:55 h
Höhenmeter: 1.017 hm

190803 Säuling (2.048m)

Einmal im Jahr sollte man als gebürtiger Pflacher auf dem Säuling stehen. Zumindest bilde ich mir das fest ein… 😁.

Nachdem wir am Freitag und Samstag unsere Wiese auf dem Berg gemäht haben, das erste Mal ich mit der Sense, machen wir uns am Sonntag auf, den Gipfel zu erklimmen. Wer sind wir? Letu und meine Wenigkeit.

Nachdem wir gut gefrühstückt haben, packen wir einen kleinen Rucksack, setzten unsere Hüttenhüte auf und gehen los.

Der erste Teil ist auf der Forststrasse, dann erreichen wir den Steig am Bruftgrat entlang. Schnell machen wir Höhe, schon bald erreichen wir das Säulinghaus.

Dieses lassen wir allerdings links liegen und gehen gleich weiter Richtung Sattel. Der Weg ist mittlerweile so speckig, dass man echt aufpassen muss.

Wohlbehalten erreichen wir aber dann doch den Sattel, der Ausblick auf das Alpenvorland ist spektakulär.

Wir bleiben nur kurz stehen, schon fast greifbar ist der Gipfel des Tagesziels. Nur noch 20 Minuten, und wir erreichen, Letu teils unter anerkennenden Blicken der Mitbesteiger, den höchsten Punkt.

Wir machen eine ausgedehnte Pause auf dem Gipfel, es gibt viel zu sehen und es geht kein Lüftchen. Total fein und wunderschön. Wir genießen den Moment.

Doch auch wenn es noch so fein ist, irgendwann müssen wir halt doch wieder ins Tal. Der Abstieg, sehr konzentriert, verläuft ohne Probleme, und dann erreichen wir das Säulinghaus.

Wir gönnen uns ein gutes Essen, das hier sehr gut schmeckt.

So gestärkt erreichen wir nach einem ereignisreichen Tag wieder unseren Ausgangspunkt.

Tourendaten
Gesamtlänge: 8,5 km
Gesamfdauer: 3.50 h
Höhenmeter: 1.181 hm

190717 Lignano II

Wieder ein paar schöne Tage mit viel schwimmen, rasten und kleineren Aktivitäten.

Am 15.07.2019 hab ich wieder einen Lauf nach Lignano gemacht, das erste mal über 14km. Super gegangen, ein paar Geocaches habe ich auch auf dem Weg gefunden.

Am Nachmittag war relaxen angesagt.

Am Abend sind wir dann noch eine Pizza holen gewesen und haben im Garten ein gemütliches Abendessen genossen.

Am Abend war dann das Highlight für die Kinder. Wir sind erst in die Kinder-Disco, plötzlich ist Schaum im Spiel gewesen und die Kinder haben sich austoben können.

Am Schluss noch ein Sprung in den Swimmingpool, damit der Schaum wieder abgeht. Hui!

190716 Lignano I

Heuer steht ein Sommerurlaub am Strand von Lignano an. Mit dabei ist die Großfamilie, Oma, Larissa und Maria mit Familie und natürlich auch unsere Wenigkeit.

Wir haben zwei Mobile-Homes auf einem Campingplatz gebucht, der Strand ist direkt daneben und auch ein Swimmingpool ist dabei.

Rasch haben wir uns eingerichtet, dann rauschen wir auch schon zum Strand.

Angenehme Temperaturen, nicht zu heiss, das war angenehm kühl und erfrischend.

Den Kindern macht’s sehr viel Spaß, für uns große ist es Entspannung pur.

In der Früh gehe ich joggen, dann wird gefrühstückt und ab an den Strand.

Später gehen wir auch mal zum Pool, am Abend gibt es eine Kinderdisco.

Spät in der Nacht wird es noch mal abenteuerlich, wir gehen kurz vor Mitternacht noch einmal ins Meer schwimmen, der Vollmond scheint und es ist eine wunderschöne Stimmung.

Beim Retourweg müssen wir über den Strandzaun klettern, denn diese wurde verschlossen, als wir gerade im Wasser an.

Monotone Tage, an denen nicht so viel passiert. Gerade richtig zum entspannen.

190330 Skitour Rosslaufspitze (2.248m)

In letzter Zeit war ich hier ein wenig ruhig, aber das heißt nicht, daß ich untätig war. Die Kinder sind jetzt schon groß, daher war ich statt Skitouren öfter mal auf der Skipiste.

Am Samstag hat mich dann Wolfi angerufen und gefragt, ob wir nicht gemeinsam eine Tour machen wollen. Nachdem wir eine Weile überlegt hatten, fiel die Entscheidung auf die Rosslaufspitze. Ein Gebiet, in dem ich schon länger nicht mehr gewesen bin, das letzte Mal mit dem Mountainbike.

Am Sonntag in der Früh, um 7:30 starten wir in Innerst. Die ersten paar hundert Meter müssen wir zwar mit geschulterten Skiern laufen, aber schon bald ist die Schneedecke dick genug, um auf die Bretter umzusteigen.

Noch ist die Talsohle im Schatten und der Weg dementsprechend eisig. Doch schon weiter hinten im Tal scheint die Sonne auf wunderschöne Skihänge. Was für ein Tag…

In angenehmer Steigung führt uns der Weg an der Stullenalm vorbei zur Unteren Nurpensalm. Ab hier verlassen wir den Forstweg und begeben uns in die wunderschönen Skihänge. Unsere gewählte Spur ist nicht ganz neu, der letzte Wind hat die Spur ein wenig zugeweht, aber das Vorankommen geht wunderbar.

Immer wieder müssen wir uns umsehen, die Landschaft hier ist einfach nur schön. Eine wunderbare Gegend. Wir sind nun in der Sonne angekommen und genießen die warme Frühlingssonne.

Auch das Ziel ist nur sichtbar. Zwischendurch sind wir uns mal unsicher, ob wir auf dem richtigen Pfad sind, aber schlußendlich stellen wir dann doch fest, daß alles passt.

Bis jetzt war die Steigung immer sehr angenehm zu gehen, die letzten Meter vor dem Gipfel steilen nun an. Bald schon sind Spitzkehren gefordert, obwohl die Spur nicht ganz angenehm zu gehen ist, da recht steil angelegt, schaffen wir auch diese Hürde, dann stehen wir auf dem Gipfel.

Ein kleiner aperer Fleck lädt uns zum Sonnen ein, während wir unsere Brotzeit genießen. Die Aussicht ist wunderbar, im Hintergrund lacht der Olperer mit dem Fussstein herüber.

Nachdem wir ausgerastet und sattgesehen sind, richten wir uns für die Abfahrt her. Wolfi bevorzugt die steilere Variante und nach kurzer Überredung hat er mich auch überzeugt. Erst ein wenig mulmig, macht es mir dann umso mehr Spaß.

Die Abfahrt ist ein Spaß, der Schnee gut, sogar ein wenig Pulver kann gefunden werden. Viel zu schnell sind wir wieder bei der Unteren Nurpensalm und wechseln wieder auf den Forstweg. Die Abfahrt geht gut von Statten, aber der Weg ist nicht viel besser geworden und im oberen Bereich immer noch recht hart.

Zufrieden erreichen wir wieder das Auto. Das Gasthaus in der Nähe ist geschlossen, also fahren wir nach Weerberg und gönnen uns ein Bier im Dorfgasthäusl. Ein wunderbarer Vormittag mit schönen Eindrücken neigt sich dem Ende zu.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:30 h
Gesamtlänge: 11,97 km
Höhenmeter: 969 m

190317 Klettersteig Susatti

Heute ist der dritte und letzte Tag unseres Buabenwochenendes… wir haben einen Steig gewählt, den wir schon mal gemacht haben… einzig, dass wir die Runde heute ein wenig abändern werden. Wir starten den „Susatti“ wieder am Anfang des Ledrotals, am Wanderparkplatz in Biacesa di Ledro. Wir haben Glück und ergattern den letzten Parkplatz. Eine große Wandergruppe mit Kindern steht am Platz. Die müssen wir unbedingt noch überholen…

Zuerst müssen wir ein gutes Stück am Bergfuß, in einem schönen Wald zum Einstieg des Steiges gehen. Es sind heute doch ein paar Leute am Weg… so gut besucht war der Steig das letzte Mal nicht.

Nach ca. 1 Stunde erreichen den Einstieg zum Klettersteig. Wir ziehen uns unser Kletterzeug an, dann geht der Spaß los. Stetig rauf geht der schöne Steig, immer wieder haben wir wunderbare Ausblicke auf den Gardasee… leider ist es ein wenig diesig, aber trotzdem sind die Tiefblicke spektakulär.

Nach 1,5 Stunden stehen wir auf dem Gipfel, der Cima Capi. Hier machen wir eine kurze Pause, bleiben aber nicht so lange, da es heute zwar nicht arg kalt, aber eben auch nicht besonders gemütlich ist.

Vom Gipfel mit der Italienischen Flagge steigen wir Richtung Norden über einen kleinen, aber feinen Steig hinauf zum Cima Rocca. Dieser Zustieg unterscheidet sich zum letzten Mal, heute sind wir den direkten Weg gegangen.

Am Gipfel machen wir eine längere Pause, leider ist die Aussicht nicht besser geworden, es ist allerdings das erste Mal, dass wir hier schlechteres Wetter haben. Und immerhin ist es trocken.

Der Abstieg vom Cima Rocca führt durch ein, heute zur Gedenkstätte gewandelten Kriegspfad. Hier, Nahe Riva hatten die Österreicher und Italiener gegenübergestanden. Wobei der Krieg hier nie ausgetragen wurde. Heute kann man die Kavernen, Betonbunker und Schützengräben anschauen… und sich vorstellen, welche Entbehrungen die Soldaten an der Alpenfront wohl gelitten haben müssen.

Wir haben vorsorglich die Taschenlampen mitgenommen und in den Tunneln sind diese auch notwendig. Manch der Gänge sind so lange, dass kein Tageslicht mehr eindringt. Da ist künstliches Licht ein Muss.

Schlussendlich erreichen wir wieder einen „normalen“ Wanderweg, der uns ins Tal führt. Hier sehen wir auch eine ungewöhnliche Raupenkette… sogenannte Eichenprozessionsspinner sind giftig und können bei Berührung allergische Reaktionen auslösen. Also besser nur bewundern und nicht berühren.

Am Parkplatz wird noch einmal gut gebrotzeitet, dann fahren wir heim. Die Fahrt vergeht wie im Fluge, jedes Mal wieder eine Überraschung, wie nahe der Gardasee doch an Innsbruck liegt. Zu Hause gibt es noch Kaffee, dann fahren alle weiter… ein schönes Buabenwochenende neigt sich dem Ende zu. Nächstes Jahr ist das wieder ein Fixum!

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:45 h
Gesamtlänge: 9,70km
Höhenmeter: 847 hm

190316 Klettersteig Amicizia

Nach einem Frühstück, das wir Dank gut eingerichteter Küche und ausgewählten Zutaten voll und ganz genießen, machen wir uns zu Fuß auf zum nächsten Klettersteigabenteuer.

Heute steht ein Gardasee-Klassiker auf dem Programm, die „Ferrata Via dell‘ Amicizia“. Mit Alfons und Papa bin ich diese Tour schon mal 2016 gegangen.

Nach einem gemütlichen Aufwärmgang durch die Stadt erreichen wir den Weg hinauf zur Bastione, einer ehemaligen Venezianischen Festung. Durchgehend mäßig steil zieht der Pfad von hier weiter hinauf zum Einstieg in den Klettersteig.

Vor Erreichen des Einstieges ist eine kleine Wiese mit einem Heliport vorhanden, hier beschließen wir, unsere Sets anzuziehen, damit wir am Eingang dann gleich loslegen können.

Eine kleine Stärkung gönnen wir uns noch, dann steigen wir in die Ferrata ein. Zuerst geht es relativ einfach über leichte Wandstellen aufwärts, hier können wir die wunderbare Aussicht auf Riva del Garda und den Gardasee genießen.

Und dann kommen auch schon die eigentlichen Herausforderungen dieses Abenteuers zum Vorschein. Ewig lange Leitern, manchmal auch nicht mehr so vertrauensvoll, wobei hier die Sicherheit sicher auch groß geschrieben wird. Die erste Leiterkombo ist auch eine der schwierigsten, nahezu senkrecht verläuft und viel Luft „unter den Füßen“ hat.

Dafür braucht man kein besonderes Kletterkönnen, einzig eine schöne Steigtechnik oder aber Armkraft sind hier für den Erfolg ausschlaggebend. Natürlich schaffen wir alle diese Stelle ohne Probleme, wenn auch glücklich, oben zu sein.

Weiter geht es wieder über leichtes Gehgelände, bis wir die nächste Leiterkombo vor uns sehen. Diese ist zwar nicht mehr so steil wie die erste Leiter, aber dafür um einiges länger.

Wir haben heute Glück, wenige Leute sind auf dem Weg, daher gibt es keine Wartezeiten und wir müssen uns auch nicht treiben lassen. Einer nach dem anderen bewältigt die hohe Metallkonstruktion, im Anschluss haben wir wieder feines Gehgelände.

Vor dem Gipfel haben wir dann nochmals ein paar kurze Leitern, die uns auf den Gipfel „Cima Sat [1.246m] bringt.

Da es am Gipfel ein wenig zieht, beschließen wir, kurz hinter dem Gipfel eine Pause einzulegen, wir wollen alle Brotzeiten.

Da auch der Abstieg nicht unterschätzt werden darf, machen wir uns dann über den „Weg 405“ auf ins Tal. Zuerst müssen wir von Riva aus gesehen nach links über die Wand ausweichen, denn dort führt der kühne Weg wieder hinunter ins Tal.

Von Riva aus gehen ist es nicht vorstellbar, dass hier ein Weg ohne Kletterei angelegt werden konnte.

Wir erreichen nach einem guten Fußmarsch die Kapelle zur Heiligen Barbara, dort waren wir auf Alfons und Daniel.

Diese hatten wir beim Abstieg „verloren“, nachdem sie aufgeholt hatten, wußten wir auch warum: Daniel hatte nochmals seine Drohe fliegen lassen und ein paar spektakuläre Bilder gemacht.

Nachdem wir wieder komplett sind, gehen wir die letzten Meter hinunter in die Altstadt. Nun haben wir uns ein Bier redlich verdient!

Tourendaten
Gesamtdauer: 7:24 h
Gesamtlänge: 17,41 km
Höhenmeter: 1.286 m

190315 Klettersteig Colodri

Es ist so weit, das „Buabenwochenende 2019“ steht vor der Tür. So wie letztes Jahr haben wir es wieder alle geschafft, uns diesen Termin freizuhalten. Markus ist schon zur unchristlichen Zeit angereit, über Nacht mit dem RailJet. Nach einem Kaffee und einem kleinen Frühstück trudeln auch die anderen Teilnehmer, Papa, Alfons und Daniel ein. Nun sind wir komplett und können gen Süden fahren. Da wir letztes Jahr nicht so viel Glück mit dem klettersteigen hatten, haben wir uns heuer wieder auf eine verlässliche Region, nämlich die Gardaseeberge besinnt.
Bei uns ist das Wetter jetzt nicht gerade toll, aber je näher wir an den Gardasee kommen, desto besser werden die Verhältnisse.

In Arco machen wir halt, hier ist unsere erste Station. Der Klettersteig „Sentiero attrezzato del Colodri“ soll uns als erster Übungssteig dienen. Noch haben nicht alle von uns die „Eisentaufe“ erhalten, daher ist ein einfacher Steig gerade das Richtige, mal mit dem Metier „Via Ferrata“ in Berührung zu kommen.

Wir starten bei einem kleinen Parkplatz direkt am Wegbeginn, die ersten paar Meter sind ein normaler Steig, dann kommt der Einstieg in den Klettersteig. Wir ziehen unsere Ausrüstung an, für die Neulinge gibt es noch eine Einschulung, dann starten wir schon durch.

Der Anfang ist leicht, und doch gerade richtig, um sich einzugewöhnen. Schnell machen wir Höhe, der Steig ist wie gesagt, für Anfänger gut geeignet. Das sieht man auch auch am speckigen Fels, der schon x-tausend Bergschuhe gesehen haben muss.

Schneller als gedacht erreichen wir den Ausstieg aus dieser Ferrata. Ein schöner Steig, der auch mit Kindern gut machbar sein sollte. Da wir nun recht schnell waren, gibt’s einen guten Gipfelschnaps von Papa, wir stoßen auf ein erfolgreiches Wochenende an, dann marschieren wir weiter.

Vorbei an extrem schönen und interessanten Felsformationen erreichen wir den Gipfel des Cima Colodri [380]. Hier machen wir eine kurze Pause, brotzeigen ein wenig, während wir Daniel beim Drohen fliegen zuschauen. Das sind schon beeindruckende Fluggeräte. Am Gipfel geht ein mittelstarker Wind, trotzdem bleibt die Drohne schön ruhig stehen. Wow…

Der Drohne macht der Wind offensichtlich nichts aus, uns jedoch schon, daher beschließen wir weiterzugehen. Immer am Rücken entlang gehen wir über die Ziegenscharte zum Monte Colt [435m]. Als letzen Gipfel auf dem Rücken besuchen wir noch den Croce di Colt [390m].#

Anschließend führt ein steiler Weg hinunter ins Tal, im Windschatten ist es wieder sehr angenehm zu gehen, bald erreichen wir den Talboden und gehen hinaus zur Brücke über die „Sarca“. Nun müssen wir am Bergfuss wieder retour zum Auto gehen. Einen kurzen Stopp machen wir noch bei der Einsiedelei „San Giacomo“. Leider ist die kleine Kapelle verschlossen, aber auch von Außen ist dieses Gebäude sehenswert. Direkt nebenbei sind ein paar extreme Klettertouren eingebohrt, die uns nur verwundert staunen lassen.

Vorbei an unzähligen Weinbergen und Apfelplantagen erreichen wir das Auto. Rasch erreichen wir von Arco aus Riva del Garda, unsere Unterkunft haben wir auch bald gefunden. Nach kurzer Warterei kommt die Besitzerin und weist und in der Wohnung ein. Sehr gemütlich, hier haben wir wieder mal richtig Glück gehabt.

Am Abend gehen wir noch in die Stadt, Palmenalleen verkünden hier die Zugehörigkeit dieses Ortes in den Süden! Ein Blick über den Hafen sorgt auch für urlaubliche Stimmung.

Wir finden ein gemütliches Lokal, wir genießen Pizza und „Vino de Casa, rosso“. Lecker.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:54 h
Gesamtlänge: 9,84 km
Höhenmeter: 547 m

190228 Klettersteig Geierwand

Die Saison startet schön langsam wieder, ein paar talnahe Klettersteige sind schon begehbar. Wir, das sind Tamara, Michi, Alfons und ich haben den Geierwand-Klettersteig in Haiming auserkoren. Nach der Arbeit, die Sonne wärmt nun schon wieder gut, machen wir uns auf. um 16:30 Uhr sind wir am Einstiegswandl…

Die erste Stufe ist schnell gemeistert, dann kommt nochmals ein wenig Gehgelände. Anschließend kommt der eigentliche Klettersteig, stetig geht es nun rauf, hoch über das Oberinntal.

Der Steig ist schön, aber nie richtig schwierig. Also genau das richtige, um die neue Klettersteig- und Bergsaison zu beginnen. Einziger Wermutstropfen der Tour: Der dauernde Lärm der direkt unterhalb liegenden Autobahn.

Die Schlüsselstelle ist eine kleine Seilbrücke mit anschließender senkrechter Wand, aber wie schon Eingangs gesagt, nichts wirklich Forderndes…

Am Schluss müssen wir noch über eine Bügelleiter steigen und erreichen das Gamsband, die Ausstiegsstelle. Es fängt schon an zu dämmern, es ist halt doch noch früh im Jahr.

Das Gamsband macht immer wieder Spaß, ganz einfach (Schwierigkeit A), aber irgendwie gefällt mir diese Stelle hier besonders…

Der Abstieg ist in den letzten Jahren stark verbessert worden, es sind mehr Seile eingehängt worden und auch so manche Stelle wurde verbessert. Wenn ich da an das Anfangsjahr denke, da war der Abstieg schwieriger gewesen als der AUfsteig…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:40 H
Gesamtlänge: 4,78 km
Höhenmeter: 411 hm

190208 Skitour und Skikurs Mutters

Letu hat diese Woche Skikkurs an der Muttereralm gehabt, traditionell werden diese fünf Tage immer mit einem Skitrennen abgeschlossen. Ebenso hat es sich eingebürgert, dass die sportlichen „Aldiger“ sich mit den Tourenskiern zum Rennen aufmachen. So auch ich, das erste Mal dieses Jahr…

Beim Aufstieg treffe ich natürlich gleich ein paar bekannte Eltern denen ich mich dann einfach anschließe. So machen wir uns gemeinsam auf, der Piste entlang zu gehen. Nach nicht ganz 1,5 Stunden erreichen wir die Bergstation der Muttereralm…

Wir sind früh genug, daher gönnen wir uns einen Kaffee. Dann ist das Rennen. Letu schneidet heuer gut ab, das Üben in den Weihnachtsferien hat sich gelohnt. Das müssen wir nächstes Jahr auch wieder machen, denn so macht der Skikurs halt gleich noch mehr Spaß…

Im Anschluss an das Rennen fahren Letu und ich noch ein paar Mal auf und ab, es ist ein so schöner Tag, das muss man einfach ausnutzen… und ich kann sehen, dass der Skikurs echt was gebracht hat. Ich komme dem Junior fast nicht mehr nach 🙂

Tourendaten
Gesamtdauer: 1:20 h
Gesamtlänge: 3,10 km
Höhenmeter: 660 hm