180429 GC Auf´n Rinner Berg

Schon länger wollte ich mal die Geocacher-Runde auf den Rinner Berg machen, das Wetter ist heute gut, und ich habe Zeit. Also starte ich von Rinn aus zuerst Richtung Rinner Alm. Der Weg hier führt angenehm durch den Wald, um die einzelnen Dosen einzusammeln, muss ich jedoch die Forststraße verwenden.

Rasch mache ich Höhe, der Weg ist gut zu begehen und die Caches können sich auch nicht lange vor mir verstecken. Bald erreiche ich die Rinner Alm, die aber heute noch geschlossen ist. Die soll erst am „Staatsfeiertag“ geöffnet sein, habe ich gehört.

Ich wandere an der Alm vorbei, es sind trotzdem einige Leute auch schon per Pedes oder mit dem Rad hier raufgekommen. Ab der Alm wird es viel ruhiger. Der Weg „gehört“ mir alleine. Die Aussicht auf das Inntal wird immer besser…

Fein warm wird es nun, kein Windlein stört. Meine nächste Station ist die Kriegerkapelle, die idyllisch im Wald liegt. Hier bin ich noch gar nie gewesen, daher freut es mich umso mehr, endlich mal diesen Platz zu sehen.

Vor dem Kirchlein sitzen zwei Leute, die mir den Zugang zum Cache hier verwehren… was soll ich tun. Gerade, als ich fragen will, ob ich kurz stören kann, fragt mich der Mann: „Suachscht die Dos´n“… juhu, da habe ich wieder zwei Cacherkollegen, dieses Mal aus Südtirol getroffen.

Nach einem kurzen Gespräch ziehe ich weiter, noch habe ich ein paar Schätze zu suchen. Bei der nächsten Station fuchst es mich dann doch, ich suche eine Weile, aber das GPS-Signal im Wald ist nicht besonders gut… Gott sei Dank kommen die zwei Südtiroler und gemeinsam können wir die Dose dann doch noch finden… bzw. um der Wahrheit zu entsprechen, sie finden den Cache und ich kann mich auch noch gleich eintragen. Wir beschließen, die nächsten Stationen gemeinsam zu machen…

Nochmals 20 Minuten später erreiche ich die Endstation, ein kleiner Weiher mitten im Wald. Ob der im Sommer auch existiert, wage ich zu bezweifeln, aber jetzt mit der Schneeschmelze hat sich ein idyllischer Platz gebildet. Die Schuhe sind zwar, da hier noch einiges an Schnee liegt, leicht feucht geworden, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Ich setze mich eine Weile in die Sonne und genieße den schönen Tag.

Für den Rückweg nehme ich den Steig, der fast gerade den Berg runterführt. Noch einmal treffe ich die zwei Cacher auf dem Weg, doch dann trennen sich endgültig unsere Wege. Ich gehe direkt ins Tal, vorbei an der Rinner Alm und weiter nach Rinn.

Ein schöner Tag mit einer tollen Runde endet, zufrieden mache ich mich auf den Nachhauseweg.

Tourendaten
Gesamtdauer: 3:30 h
Gesamtlänge: 13,53 km
Höhenmeter: 908 m
Caches gefunden: 15 Stk.

180422 Von Mötz zur Burg Klamm

In der TT [Tiroler Tageszeitung] stehen von Zeit zu Zeit sehr interessante Wanderungen ausgeschrieben. Eine dieser Rundgänge, nämlich jene in Mötz, hat es uns angetan. Da wir schon immer mal die „Burg Klamm“ anschauen wollten, machten wir uns auf, diese Tour am Sonntag zu machen.
Schon in der Früh zeichnet sich ein wunderschöner Wandertag aus, zuerst heißt es aber, den Sonntag zu ehren, daher gehen wir noch kurz in die Kirche in Aldrans.

Nach dem Mittagessen fahren wir, die gesamte Familie nach Mötz zum Sportplatz. Dort treffen wir noch Papa, der uns schon sehnlichst erwartet. Die Rucksäcke sind schnell geschultert, dann machen wir uns auf, zuerst durch das Dorf.

Mötz ist eines der Dörfer, an denen ich schon gefühlte 1000x vorbeigefahren bin, aber noch nie im Ort selber war. Heute stelle ich fest, dass das ein Fehler war. Ein kleiner, aber feiner Ort, der uns allen gut gefällt.

Nach kurzem Gang erreichen wir den Wald, zum Glück, denn auf dem Asphalt ist es für diese Jahreszeit schon richtig heiß. Hier geht die eigentliche Wanderung los.

Zuerst noch auf einem schönen Forstweg, immer entlang dem Klammbach, erreichen wir auch schon bald die erste, wenn auch baufällige Brücke über das Wasser.

Dann steigt der Weg immer leicht aufwärts in Richtung „Burg Klamm“. Schöne Konglomeratwände können wir an den Seiten des Baches bewundern, zum Teil bis zu 30m hoch. Das ist für unseren Geologen vom Dienst, Papa, natürlich sehr interessant.

Das Steiglein ist wunderschön zu gehen, und bald erreichen wir das erste Highlight, den Wasserfall direkt unter der Burg.

Gerade jetzt, da viel Wasser aus den Bergen kommt, rauscht das Wasser hier mit voller Wucht durch den kleinen Durchlass und bildet ein wunderschönes Spektakel.

Und direkt über den Wasserfall liegt „Burg Klamm“. Welch ein Platz für eine Burg. Ausgesetzt liegt die, heute im Privatbesitz befindliche Wehranlage auf einem Felsen, uneinnehmbar sieht es von hier aus. Einzig eine Brücke als Zugang hat wohl als Schutz immer gut funktioniert.

Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg stehen wir am Eingang zur Burg. Nachdem wir uns kurz rückversichert haben, können wir zumindest bis zur Brücke der Burg spazieren, um einen Eindruck von dem Gebäude zu bekommen. Hier pausieren wir kurz, bewundern die schöne Gegend und lassen die Seele baumeln.

Dann machen wir uns auf, der Weg ist noch weit, und der eine oder andere Schuh drückt schon. Trotzdem sind wir alle motiviert, ein Stücklein Schokolade hilft allemal.

Weiter geht es am Fischteich vorbei, dann in der Nähe des sogenannten „Sturlbachs“ weiter in Richtung „Weiler Wald“. Auch dies ein kleines Örtchen, das man normalerweise nie betritt.

Der letzte Teil der Wanderung ist dann wieder im Wald, es geht meist eben, oder abwärts wieder hinunter nach Mötz. An der schönen Aussicht genießen wir nochmals die einzigartige Aussicht auf das wunderschöne Tirolerland und trinken einen kräftigen Schluck Wasser. Die Temperaturen sind schon richtig sommerlich.

Auf den letzten Metern entwickelt sich Sara fast schon Dauermarschierer und macht mit Papa richtig Tempo. Dafür dürfen Sie dann in Mötz wieder auf uns warten…

Leider finden wir in Mötz keinen Gastgarten zum Sitzen, das werden wir ein andermal nachholen. Wir verabschieden uns am Parkplatz von Papa, dann fahren wir nach Hause.

Den Tag beschließen wir mit einem Besuch im Schwimmbad und anschließendem Essen in der „Pizzaria Villagio“ in Aldrans.

Tourendaten
Gesamtlänge: 12,75 km
Gesamtdauer: 3:30 h
Höhenmeter: 370 m

180411 Klettersteig Geierwand

Endlich wieder mal eine Runde mit Alfons, das Ziel ist die Geierwand, ein feiner Klettersteig in Haiming.

Am Einstieg sind wir schnell gerichtet, dann gehts zum Einstieg. Zum Glück ist der Weg nicht weit.

Bald schon stehen wir vor der Einstiegswand und ziehen uns das Klettersteigzeug an. Dann gehts los.

Die ersten paar Meter gehen gleich steil rauf, dann kommt ein kurzer Gehteil, bis wir vor der eigentlichen Wand stehen.

Nun gehts fast immer kerzengerade rauf, schön ist der Steig angelegt, immer wieder kommen interessante Stellen.

Nach ungefähr einer Stunde erreichen wir auch schon das Gamsband, den Ausstieg.

Ein paar Meter durch den Wald, dann erreichen wir die „Gipfelbank“ und das Wandbuch.

Alfons hat wohl wissend eine Dose Bier mitgeschleppt, doch lange bleiben wir nicht, denn rasch wird es finster.

Bald schon erreichen wir auf nicht immer angenehmen Pfad den Wandfuss und den Parkplatz.

Alfons bringt mich noch zum Bahnhof, ich fahre mit dem Zug heim und quäle mich die letzten Meter nach Aldrans hinauf.

Eine tolle Tour, die mir viel Freude gemacht hat.

Tourendaten:
Gesamtdauer: 2:08 h
Gesamtlänge: 3,67 km
Höhenmeter: 466 m

180406 MTB Umbrüggler Alm

Es ist Freitag, das Wetter ist schön. Ich bin wie immer mit dem Radl auf die Arbeit gefahren, da bietet sich eine kleine Runde vor dem Nachhauseweg an. Mein Ziel ist die Umbrüggler Alm, und von dort dann weiter Richtung Mühlau.

Von der Arbeit muss ich ein paar Meter durch die Stadt radeln, dann bin ich schon in Hötting. Von dort fahre ich hinauf zum Planötzenhof. Erinnerungen an letzte Jahr, als wir die Bergwerkstour gemacht haben, kommen auf.


Der Weg ist gut zu fahren, bis hierher war es Asphalt, nun kommt Schotter, den ich viel lieber fahre. Stetig geht der Weg aufwärts, über ein paar Kehren erreiche ich den Höttinger Graben. Dort sind noch Lawinenreste vom Winter zu sehen, hier muss ich das Rad schultern und über die Schneereste tragen. Da die Strecke aber kurz ist, ist das eine willkommene Abwechslung.


Bald schon stehe ich vor der Umbrüggler Alm, hier ist heute die Hölle los, das schöne Wetter macht sich bemerkbar. Bei diesen Massen habe ich gar keine Lust auf eine Einkehr, daher setze ich meinen Helm auf und fahr weiter, nun zur Hungerburg.

Eine richtige Autobahn wurde hier angelegt, für die Wanderer und Radfahrer.

Doch teilweise ist der Weg dann sehr ruppig, also kann man es nicht richtig „krachen“ lassen.


In Innsbruck klaube ich dann noch ein paar Geocaches auf, und mache mich quer durch die Stadt auf, nach Hause zu fahren. Die letzten Meter über den Pfaffensteig sind dann immer das „Highlight“, obwohl kurz, ist es immer wieder eine Herausforderung, hier hoch zu radeln.

Tourendaten
Gesamtlänge: 20.25 km
Gesamtdauer: 2:55 h
Höhenmeter: 812 m

180403 Skitour Tulfeinalm

Bei schönstem Wetter beschließen Michi und ich, heute nochmals eine Skitour auf die Tulfeinalm zu machen. Da die Alm nur mehr wenige Tage offen hat, wird das wohl heute die Abschlußtour sein.

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Wir starten bei der neuen Gufl, dann geht es die schön präparierte Skipiste hinauf. Die Sonne lacht vom Firmament, das Wetter ist echt perfekt. T-Shirt-Temperaturen.

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Auf halbem Wege ziehen dann ein paar Wolken vor die Sonne und es wird merklich kühler. Aber immer noch angenehm zu gehen. Unterwegs treffen wir noch auf Alfons, der in Windeseile auf den Schartenkogel läuft…

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Im oberen Bereich, kurz vor der Alm, bläst der Föhn schon recht heftig, daher beschließen wir, nicht mehr weiterzugehen. Kurz haben wir überlegt, noch auf den Schartenkogel zu steigen, aber bei dem Wind macht das keinen Spaß.

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Lieber rein in die Hütte und ein wenig entspannen. Das Essen ist wie immer köstlich, die Wirtin total freundlich. Ich bin gespannt, wie es hier mit der Alm weitergeht. Der Pachtvertrag der jetzigen Wirtsleute läuft aus, die Zukunft ist ungewiss.

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Nach einer feinen Pause fahren wir in der Dämmerung ab. Die Stimmung ist durch den Föhn wunderschön, die Sonne geht gerade unter und wirft schöne Farbenspiele auf den Himmel.

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Es hat sich wieder mal gelohnt, eine schöne Tour haben wir da heute gemacht.

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:00h
Gesamtlänge: 8,60 km
Höhenmeter: 694 m

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180402 GC Sterzinger Runde

Letu und ich haben wir ein neues Ziel vor Augen… in Sterzing gibts eine coole „Powertrail-Runde“ mit vielen, vielen Geocaches auf dem Weg.

Wir fahren mit dem Zug über den Brenner, auf der Passhöhe müssen wir den Zug wechseln. Trotzdem ist die Fahrt gefühlt mindestens gleich schnell wie mit dem Auto.
In Sterzing startet die Runde gleich vom Bahnhof. Wir haben uns schon ein bisschen was vorgenommen, mal schauen wie es geht.

Zuerst geht es durch den Ort und recht fad am Radlweg durch das Industriegebiet. Doch dann kommen wir endlich in die „freie Natur“.

Entlang eines kleinen Bächleins gehts schön dahin.

Dazwischen machen wir immer wieder Pausen, Brotzeit ist natürlich auch dabei.

Da es noch recht früh im Jahr ist, liegt in den Schattenbereichen immer noch Schnee. Trotzdem ist der Weg gut gangbar.

Einmal machen wir eine interessante Pause an einem „Steingarten“, bei dem wir auch noch gleich einen Earthcache loggen können.

Dann wandern wir am gegenüberliegenden Ufer wieder retour Richtung Sterzing. Unterwegs sehen wir noch die beeindruckende Burg Reifenstein, die sicher auch mal einen Besuch wert ist.

An einer schönen Kapelle kurz vor Sterzing machen wir die letzte Rast in der Sonne, und genießen die frühlingshafte Wärme… Südtirol ist einfach anders…

Am Bahnhof angelangt, sind wir beide ganz schön müde, ein Getränklein zum Auffüllen der leeren Speicher ist jetzt natürlich noch angesagt.

Tourendaten
Gesamtdauer: 5:50 h
Gesamtlänge: 20,23 km
Höhenmeter: 115 m

180327 Skitour Schartenkogel

Dienstag ist Skitourenabend am Glungezer und da machen Michi und ich uns auf, zuerst auf den Schartenkogel, und dann zur Tulfeinalm zu schauen. Wir starten direkt nach der Arbeit, sind auch gleich mal beim Parkplatz bei der „Neuen Gufl“. Die Parkplatzsituation ist hier immer ein wenig angespannt. Wir ziehen die Ski an und los geht es über den unteren Teil der Piste…

Langsam gewinnen wir Höhe und bald erreichen wir Halsmarter, der untere Teil der Piste ist immer super zum Einlaufen, aber man kommt halt nicht richtig vom Fleck.

Vorbei an Halsmarter steigen wir den zweiten Teil der Piste, parallel zum Schlepplift hinauf zur „Bergstation“. Hier könnten wir nun zur Tulfeinalm abzweigen, aber wir wollen ja noch einen Gipfel mitnehmen.

War das Wetter beim Start noch freundlich, ziehen jetzt immer wieder Hochnebelfelder und Wolken über den Himmel. Ein wunderschönes Schauspiel, das eine ganz eigene Stimmung hervorruft.

Immer wieder lacht die Sonne durch Wolkenlöcher hervor, um im nächsten Augenblick auch wieder zu verschwinden. Wunderbar. Wir erreichen bald das Ende des oberen Schleppliftes, es soll auch die letzte Saison für diesen Lift sein… nächstes Jahr wird dieser abgebaut.

Nun müssen wir noch über den Ziehweg hinauf bis zum Liftende des Schartenkogellifts, dann haben wir unser Ziel erreicht… der Schartenkogel ist dann nur noch eine Handbreit entfernt.

Wieder ist der Himmel ein wenig freundlicher geworden, als wir das Gipfelkreuz erreichen… aber es ist bitterkalt.

Wir bleiben nicht lange am Gipfel, es ist einfach nicht fein… also packen wir unser Zeugs zusammen, bewundern noch einmal das schöne Wolkenspiel und machen uns auf zur Tulfeinalm.

Beim Runterfahren zur Alm treffen wir, welch ein Zufall, Alfons, der gerade in irrsinnigem Tempo auch auf den Schartenkogel läuft. Wir bleiben nur kurz stehen, denn wir machen aus, uns auf der Hütte zu treffen… dann können wir noch ausgiebig schwatzen! So soll es denn auch sein…

Eine wunderschöne Skitour, mit heute einmaligem Wolkenspiel lassen wir bei einer feinen Hütteneinkehr ausklingen…

Tourendaten
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtlänge: 10,65 km
Höhenmeter: 991 hm

180325 BW, Tag 3 – Rückreise

Der dritte Tag unseres Ausflugs steht ganz im Zeichen von Entspannung. Wir haben beschlossen, heute keine Tour mehr zu machen und genießen einen relaxten Morgen. Das Frühstück ist wieder der Hammer, wir genießen das Essen und die Gesellschaft.

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Anschließend packen wir unsere Siebensachen und machen uns auf. Bald schon trennen sich die Wegen uns uns (Papa, Dani, Alfons, ich) und Maggo, denn er muss ja wieder zurück nach Graz.

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Über das Val de Passubio fahren wir wieder Richtung Tirol, dazwischen machen wir mal eine Pause und bestaunen die Überbleibsel aus dem ersten Weltkrieg. Der Stellungsbau ist hier überall präsent, man muß nur genauer schauen.

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Wir inspizieren diese eine Stellung mit den Tunneln ein wenig genauer, dann fahren wir weiter.

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Obwohl das Wetter unsere Pläne dieses Jahr durchkreuzt hat, war es doch ein sehr feiner Ausflug, den wir sicher nächstes Jahr wiederholen werden. Der gehört nun als Fixum in unsere Familie. Meine Vorfreude ist schon wieder da…

Stationen:
– Castelgomberto
– Val di Passubio
– Bozen
– Brenner
– Aldrans

180324 BW, Tag 2 – Bocchetta Gabellele

Nach einer erquickenden Nachruhe springe ich schon relativ früh aus meinem Kinder-Halbgitterbett. Rasch sind dann auch alle anderen auf den Beinen und wir machen uns auf zum Frühstück.
Am Vortag hatte und der Besitzer noch gefragt, ob wir „saures“ oder „süßes“ Frühstück haben wollten. Wir entschieden uns für das „Saure“, wobei das Wurst und Käse bedeutete…
Jetzt, am wunderbar gedeckten Tisch ist Beides vorhanden, und das reichlich. Wir schlagen uns die Bäuche voll und fühlen uns für jedlich Tagwerk gewappnet.

Unser Ziel ist heute zwar ein Klettersteig, aber wir machen uns nicht viele Illusionen, daß das was wird. Es ist einfach zuviel Schnee vorhanden. Aber wir haben mal die ganze Ausrüstung dabei.

Im Zielgebiet wollen wir es zwar immer noch nicht ganz glauben, daß der Klettersteig nicht begehbar ist, obwohl hier schon recht viel Schnee liegt. Daher nehmen wir das ganze Zeug mit und machen uns auf einer Rodelpiste auf, zuerst zur „Rifugio Bepi Bertagnoli“, die wir schon nach kurzer Wanderung erreichen.

Hier liegt richtig viel Schnee, daher beschließen wir, den Klettersteig sausen zu lassen und uns über die Wanderwege zu einem Gipfel hinaufzuarbeiten.

Den ersten Steig, den wir wählen, führt zwar relativ steil hinauf, schön präpariert von einem Pistenbully, aber jäh ändet die Spur und von hier wäre böseste Spurarbeit notwendig.

Da wir noch einen zweiten Weg gesehen haben, beschließen wir, nochmals ein Stück runterzugehen, und den alternativen Steig zu verwenden. Immer wieder begegnen uns hier Wanderer, teilweise auch mit Skibobs. Auch wird es immer kälter, das merken wir hauptsächlich an den Fingern.

Schlußendlich erreichen wir den „Bocchetta Gabellele“, einen kleinen Pass. An diesem Punkt beschließen wir, umzudrehen. Der weitere Weg wäre auch wieder zu spuren, was in diesem Schnee gar nicht so toll ist.

Auf dem Weg ins Tal erreichen wir dann wieder die „Rifugio Bepi Bertagnoli“, in die wir einkehren. Wir genießen ein Bier, während Dani sich noch was zum Essen besorgt hat. Da nasche ich dann auch gerne mit, Gnocchi mit Pesto, das ist richtig gut.

Und wieder einmal, als die Rechnung kommt, sind wir von den Preisen hier überrascht. Richtig günstig, wenn man kein Bier trinkt.

Die Fahrt nach Hause verläuft unspektakulär, nicht wie am Morgen, als wir über kleinste Straßen angefahren sind. Kurz bevor wir die Unterkunft erreichen, finden wir eine gemütliche Pizzeria, in der wir uns noch stärken. Das Essen ist super, und der Wein schmeckt auch sehr gut. Gemütlich lassen wir hier den Tag revue passieren, dann machen wir uns in die Unterkunft auf.

Dort wird mal gründlich geduscht, dann sitzen wir uns noch im Wohnzimmer zusammen und genießen einen gemütlichen Abend.

Stationen:
– Castelgomberto
– Campodalbero

Tour auf die „Bocchetta Gabellele“
Gesamtstrecke: 14,33 km
Gesamtdauer: 3:29 h
Gesamthöhe: 785 m

180323 BW, Tag 1 – Porta Fontale, 1.028m

Es ist wieder mal so weit, das Buabenwochenende steht an. Dieses Mal sind wir in der Vollbesetzung dabei, Papa, Dani, Alfons, Maggo und ich. Das Ziel sind dieses Mal die Vinzentiner Alpen, unser Stützpunkt ist in Castelgomberto.
Während Papa, Dani, Alfons und ich gemeinsam von Aldrans aus anreisen, fährt Maggo von Graz aus mit dem Leihauto. Obwohl wir im Internet gesehen haben, dass noch viel Schnee im Zielgebiet liegt, beschließen wir, unser Klettersteigwochenende anzugehen.

Die Fahrt führt uns über den Brenner, schon kurz nach der Grenze wird das Wetter besser. Südtirol halt…
Unterwegs piept plötzlich das Auto von Alfons, die Ölwarnleuchte geht an. Oje, hoffentlich nichts schlimmes. Aber an der nächsten Tankstelle wird mal Öl nachgefüllt, dann geht die Fahrt weiter. Also nichts Tragisches…

Bis Trient nehmen wir die Autostrada, dann fahren wir über die Bundesstraße Richtung Bassano del Grappa. Kurz vor dem Ziel müssen wir für die Unterzuckerten noch einen Stop bei einem Supermarkt machen, Brot, Wurst und Käse wird eingekauft. Dann treffen wir dann schlussendlich Maggo.

Nach einer kurzen Pause und Lagebesprechung beschließen wir, eine Erkundungs-Wanderung in der Nähe von Crepano del Grappa zu machen. Zuerst wählen wir einen Weg Richtung „Monte Colombera“. Schon nach kurzer Zeit haben wir Probleme, den richtigen Weg zu finden. Wir kämpfen uns durch das Unterholz, ein kleines Weglein ist zwar sichtbar, aber das wird wohl eher von Tieren als von Menschen verwendet. Die Karte auf dem GPS-Gerät zeigt zwar dauern einen Weg an, doch der ist de facto nicht existent.

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Nachdem wir uns eine Weile hinauf quälen, wird auch der Schnee immer mehr und der Boden extrem rutschig. Daher beschließen wir nach kurzer Beratung, auf der anderen Talseite, fast südlich ausgerichtet, auf ein kleines Kreuz aufzusteigen.

Hier ist der Weg viel besser, und auch trocken. Die Sonne lacht vom Firmament und unsere Laune ist gut. Rasch gewinnen wir an Höhe, und obwohl es recht diesig ist, ist der Ausblick vom Berg doch wunderschön. Das Gras in dieser Gegend wächst schon saftig, aber die Bäume sind noch laubfrei. Vielleicht macht gerade das den Reiz aus.

Bald erreichen wir unser Tagesziel, dort setzen wir uns in die Sonne und genießen die Aussicht.

Ein leichter, kalter Wind stört uns dann doch und wir beschließen, wieder abzusteigen. Kurz unter dem Gipfel schauen wir uns noch eine Kaverne an, deren Zweck sich uns jedoch nicht erschließt. Papa, unser Geologe, findet das Plätzchen aber doch sehr interessant und erklärt uns den Aufbau der Gesteinsschichten.

Im Tal, bei der Kirche „Santuario della Beata Vergine del Covolo“ haben wir geparkt, direkt daneben steht ein kleines Gasthaus, die „Trattoria Al Covolo“. Dort genehmigen wir uns ein Bier auf die schöne Wanderung und sprechen über die nächsten zwei Tage.

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Von hier müssen wir dann weiter zur Unterkunft, die doch fast 1,5h entfernt liegt. Die Fahrt geht durch dicht besiedeltes Gebiet, immer parallel zur Baustelle der neuen Autobahn. Kurz bevor wir das Ziel erreichen, rufe ich den Besitzer an. Er meint nur, wir werden nicht selber zum B&B finden, aber er holt uns bei einer kleinen weißen Kapelle an. Bevor es allerdings soweit ist, müssen wir noch so manche Kehre auf einer sehr engen Bergstraße meistern. Doch schlussendlich kommen wir dann doch bei der Unterkunft an.

Ehemals eine Seidenraupenzucht, wurde dieses Gebäude vom jetzigen Besitzer sehr stylisch her- und eingerichtet. Wir fühlen uns sogleich wohl, die Zimmeraufteilung ist auch gleich erledigt. Auf die Frage, wo wir noch gut essen können, bekommen wir eine Empfehlung für ein feines Restaurant in der Nähe. Ein Anruf zur Reservierung wird getätigt, dann brechen wir auf. Dank der guten Wegbeschreibung erreichen wir die „Trattoria Capitello Della Cocca“ schon sehr bald. Hoch über dem Tal gelegen, ist die Aussicht auch sehr schön…

Wir essen verschiedene Fleischgerichte, dazu gibt es sehr guten Hauswein, der Liter für €6.-. Eine Nachspeise rundet das Ganze im wahrsten Sinne des Wortes ab, denn vollgefressen kommen wir später in der Unterkunft an. Dort genehmigen wir uns noch ein Bier, besprechen den nächsten Tag und haben es lustig. Ein feiner Tag neigt sich dem Ende zu, wir sind schon gespannt, was morgen auf uns zukommt.

Stationen:
– Aldrans
– Crepano del Grappa
– Castelgomberto

Tour auf die „Porta Fontale, 1.028m“
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtlänge: 6,39 km
Höhenmeter: 656 m