170503 Malta-Rundfahrt

Heute steht uns ein eher gemütlicher Tag bevor. Wir haben keine fixe Tour geplant, sondern wolle einfach ein wenig durch Malta fahren. Um Mittag herum müssen wir das Mietauto zurückgeben, aber das ist der einzige Fixpunkt des Tages.

Zuerst fahren wir nach Rabbat, ganz in der Nähe liegt ein verlassenes Kloster, das wir uns genauer anschauen wollen. Lange verlassen kann der Platz allerdings nicht sein, vielleicht 1-2 Jahrzehnte, denn noch ist alles halbwegs gut in Schuss. Die Kirch ist leider versperrt, aber der Platz an und für sich schon spektakulär.

Wir spazieren eine Runde um das Grundstück, schauen uns die einzelnen Gebäude an und stellen uns das entbehrungsreiche Leben vor. Gar nicht so einfach…

Die nächste Station sind die Dingli Cliffs, die wir schon mal besucht haben. Dieses Mal finden wir noch eine Stelle, die wir nicht kennen.

Der Pfad geht steil hinunter zum Meer, dort am Ende des Weges sehen wir einen Fischer, den wir eine Weile beobachten.

Wunderschöne Landschaft umgibt uns, ein kleiner „Wassertopf“ am felsigen Ufer fasziniert uns besonders…

Anschließend geht es zum Flughafen in Luqa, dort geben wir das Mietauto zurück. Das geht schnell, alles ist in Ordnung.

Mit dem Bus geht es dann zurück nach Marsaxlokk, wir müssen allerdings fast eine Stunde auf das „Öffi“ warten, weil scheinbar ein Fahrzeug ausgefallen ist. Hoffentlich geht das übermorgen besser.

In Marsaxlokk angekommen, spazieren wir durch das Städtchen, schlussendlich machen wir es uns in einem Lokal gemütlich und genießen noch ein wunderbares Fischgericht, sogar mit persönlicher Zerlege-Bedienung.

Wir sprechen noch ein wenig über morgen, wenn wir nach Valletta, in die Hauptstadt fahren wollen.

Mit einer gemütlichen Abendstimmung lassen wir den Tag ausklingen.

Stationen
– Rabat
– Dingli Cliffs
– Luqa
– Marsaxlokk

170502 Gozo Rundreise

Vor der Malta-Reise schon wurde uns ein Besuch der Nachbarinsel Gozo ans Herz gelegt, ruhiger und grüner sollte die kleinere Laune der Natur sein.

Also machen wir uns und der Früh auf zum Fährenterminal, um zur anderen Seite zu kommen. Sehr unkompliziert ist das Auffahren auf die Autofähre, und im Nu sind wir auch schon auf Gozo.

Diese Insel ist auch bekannt dafür, die Heimatinsel von Calypso zu sein, jener legendären Nympe, die Odysseus 7 Jahre gefangen hielt.

Wir landen in Mgarr, wobei wir hier gar nicht lange verweilen, sondern uns gleich ins Landesinnere aufmachen. Dort besuchen wir in Xewkija eine der größten Kirche des Archipels, die von außen und innen sehr imposant ist.

Die Aussicht vom Dach ist wunderschön, man kann die ganze kleine Insel überblicken.

Nächste Station ist die alte Hauptstadt, die besonders durch den Malteserorden eine große Aufwertung erfuhr.

Die Zitadelle am höchsten Punkt beherbergte die gesamte Stadtbevölkerung in Kriesenzeiten, aber auch im Winter, als Schutz vor türkischen Piraten.

Nach dem Niedergang wurden die Häuser und Notunterkünfte in der Wehrburg nicht mehr benötigt und dem Verfall preisgegeben. Einzig der Tourismus rette dieses Kleinod vor dem Verfall.

Heute sind die Mauern zwar konserviert, aber das einzige Leben kann man nur noch erahnen. Wir spazieren gedankenverloren durch die hergerichteten Gassen und bewundern einmal mehr die Weitsicht der Malteserritter.

Von Victoria geht es weiter in den Westen, auf der Karte haben wir noch einen interessanten Leuchtturm ausgemacht, den wir gerne besuchen wollen.

Der erste Teil des Weges sind maltesische Standard-Straßen, mit einer guten Portion Schlaglöcher garnier, aber die Straße bleibt uns dann doch dauerhaft im Gedächtnis hängen. So steil habe ich noch nicht viele Straßen gesehen. Unser Auto bleibt auf jeden Fall am Wegesrand stehen und wir wandern das letzte Stück zum Leuchtturm hinauf.

Dort machen wir eine längere Pause und genießen die Aussicht.

Weiter geht es zu einer berühmten Bucht, die wir nach einem kurzen Abstieg erreichen.

Leider haben wir die Badesachen nicht mit, hier wäre eine super Gelegenheit gewesen, eine Runde zu schwimmen. Das haben sich auch ein paar andere Leute gedacht, die sich im kühlen Nass erfrischen.

Im Hintergrund sieht man die Brandungswellen des Atlanischen Ozeans, doch durch die besondere Form der Bucht bleiben die Wellen im Aussenbereich „stecken“ und die Brandung ist der Bucht ist minimal.

Der Küste entlang fahren wir zu den Salzpfannen, die teilweise immer noch aktiv verwendet werden.

Der große Salzboom ist schon längst vorbei, aber das Meersalz aus Gozo und Malta wird heute als luxuriöses Naturprodukt vermarktet.

Immer wieder bleiben wir an der Steilküste stehen und bewundern die Brandung, die hier ungehindert an den Felsen aufschlägt.

Über Zeit, durch die Errosion wird wahrscheinlich nichts mehr übrigbleiben von den wunderschönen Inseln.

Langsam nähert sich der Abend, es gäbe noch viel zu entdecken. An der Grotte der Calypso machen wir auch noch halt, aber da das Gebiet geologisch instabil ist, ist eine Begehung der Grotte nicht mehr möglich. Schade…

Schlußendlich erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt, und fahren auf die Fähre auf.

Die Sonne steht schon tief, wunderschöne Farben sind das Resultat.

Von den vielen Eindrücken müde, machen wir auf der Hauptinsel Malta keinen Halt mehr und fahren direkt in die Unterkunft zurück.

Ein wunderschöner Tag liegt hinter uns, mit vielen schönen Eindrücken.

Stationen
– Ic-Cirkewwa
– Mgarr
– Xewkija
– Victoria
– Il-Fanal tal-Gordan
– Wied il-Ghasri
– Reqqa Point
– Cave of Calypso
– Xaghra

170501 Malta Rundfahrt II

Nach einem genüßlichen, halbenglischen Frühstück brechen wir, wieder einen Teil der Insel zu erkunden.
Wir besuchen erst einmal den Buskett Garden, Maltas grüne Seele.

Nirgendwo sonst auf der Insel ist es so grün und fruchtbar wie hier, südlich von Rabat. Wir spazieren auf schön angelegten Pfaden durch die wunderschöne Gartenanlage und bewundern die schönen Pflanzen und Blumen.

In Mgarr bewundern wir wieder einmal eine verschlossene Kirche von außen, sind aber von den Abmaßen dieses Gotteshauses beeindruckt.

In der Nähe sind aus die Ausgrabungen des Ta’Hagrat Tempels, die wir uns aber nicht anschauen gehen.

Nun gehts ans Meer. Malta hat nicht gerade viele Sandstrände, aber dieser hier ist ein wunderschönes Exemplar.

In der Buch von Gneijna genießen wir ein wenig das Meer, leider ist die Badehose nicht dabei. Ich beschließe als Alternative, auf einen Aussichtspunkt zu steigen, den Turm von Lippija.

Und bei der Aussicht hat sich das Schwitzen voll gelohnt. Es ist wunderschön hier und eine erfrischende Brise kühlt mich ab.

Der Rote Turm, auch ein Festungswerk der Malteser, beeindruckt mich besonders. Das Bauwerk wurde vor kurzem renoviert, dabei wurde der Turm wieder rot angestrichen.

Und es ist wirklich eine imposante Sehenswürdigkeit. Wir schauen uns den Turm auch von Innen an, der Herr an der Kasse ist sehr nett und war schon mal in Schwaz. Wie klein die Welt doch ist.

Während Mama eine kleine Pause macht, wandere ich noch auf den südöstlichen Zipfel der Marfa-Ridge, eines kleinen Hügelrückens, auf dem eben auch der Rote Turm liegt.

Überall sieht man Festungsbauen, teils von den Maltesern, teils aber auch von den Engländern aus dem zweiten Weltkrieg.

Die Insel ist mit unserem Auto schnell durchquert und bald sitzen wir gemütlich zu Hause. Mama ist echt müde, das dürfte die Hitze sein. Ich beschließe, nochmals den Weg zum St. Peters Pool anzutreten. Dieses Becken möchte ich gerne sehen.

Also schnappe ich mir das Auto und fahre bis zum Parkplatz. Der Pool ist bald gefunden und auch hier herzukommen hat sich rentiert.

Ich wandere an der Küste entlang und sehe immer neue geologische Formationen, die sehr beeindruckend sind und die aktive Erossion auf Malta wiederspiegeln.

Dann laße auch ich es gutsein, am Abend gibt es wieder leckere Pasta, und der Abend klingt mit einem Oldie im Fernseh aus.

Stationen
– Buskett Gardens
– Mgarr
– Gnejna Bay
– Red Tower
– Marfa Ridge
– St. Peters Pool

170430 Malta Rundfahrt I

Nach einer geruhsamen Nacht schlafen wir zuerst einmal lange, denn ist es ja Urlaub angesagt. Dann wird gemütlich gefrühstückt. Wir haben keinen genauen Plan für den Tag, aber da wir ein Mietauto haben, werden wir einen Erkundungstour über die Insel machen.

Beim Gang zum Auto stellen wir fest, daß heute ein Markt am Hafen von Marsaxlokk stattfindet, den wir uns sogleich anschauen. Es ist zwar jeden Tag Markt, aber am Sonntag ist er ein weniger größer, und viele Leute, auch Einheimische bevölkern den Hafen, auf der Suche nach frischem Fisch und leckerem Gemüse.

Wir spazieren durch den Markt, dann machen wir uns an unsere Rundfahrt. Von Marsaxlokk fahren wir am Süden der Insel entlang, eine kleine Küstenstraße führt uns in die Richtung der Dinglicliffs.

Auf dem Weg bleiben wir an der Steilküste stehen und genießen die Aussicht. Malta hat nicht viele Badestrände, die meisten Küsten sind felsig und steil. Unter uns tobt die Brandung und nagt Stück für Stück an den Felsen der Insel.

Station Zwei des Tages ist die „Blaue Grotte“, ein Felsenbogen, der sich wunderschön über einem Felsstrand ergebt. Dementsprechend viele Leute treffen wir hier, die dieses Naturwunder bestaunen.

Direkt hinter der Blauen Grotte finden wir die Ausgrabungen von „Hagar Quim“ und „Mnajdra“. Diese Tempelkomplexe wurden schon 3500 v.Chr. bzw. 5600 v.Chr von den ersten Bewohnern der Insels gebaut.

Die Ausrichtung der Tempel orientiert sich an der Sonne, an bestimmten Tagen scheint die Sonne genau auf die heiligen Nischen im Tempelkomplex. Unglaublich, zu welchen Leistungen die Menschen zu jener Zeit schon fähig waren.

Staunend wandeln wir durch die riesigen aufgeschichteten Quader, die die fantastische Leistung dieser Menschen verdeutlichen.

Anschließend machen wir einen Zeitsprung ins Mittelalter, unser nächstes Ziel ist die ehemalige Hauptstadt „Mdina“, bzw auch „Rabat“ genannt. Gerade heute haben wir Glück, ein Mittelalterfest ist im Gange, das die Stadt noch authentischer wirken läßt. Wir spazieren durch die traumhaften Gassen dieser gut restaurierten Stadt.

Eine kleine Erfrischung an den Aussenmauern der Stadt stärkt unseren Entdeckungsdrang.

Aus Mdina hinaus fahren wir auf geradem Weg in den Süden, bis wir den höchsten Punkt der Insel, die Dinglicliffs erreichen. 

Dort hat man eine sehr schöne Aussicht über das unwirklich blaue Mittelmeer. Wir setzen uns an die Kliffkante, unter uns liegt ein kleines idyllisches Bauerngehöft. Die Aussicht ist sensationell, wir setzen uns hin und genießen die Aussicht.

Wie schnell die Zeit doch vergeht, es ist schon später Nachmittag, daher beschließen wir, zurück nach Marsaxlokk zu fahren. Auf dem Weg retour bleiben wir noch bei einer kleinen Kirche, der St. James Church auf einem Hügel stehen.

Sehr interessant sieht dieses Gotteshaus aus, doch als wir vor der Tür stehen, müssen wir feststellen, daß die Kirche wegen Baufälligkeiten gesperrt ist. Leider können wir daher keinen Blick hinein werfen. Dafür betrachten wir das Kreuz neben der Kirche, das den höchsten Punkt der Insel markiert.

In den nächsten Tagen müssen wir feststellen, daß hier, wie bei uns, fast alle Kirchen geschlossen sind. Erst bei Messen wir das Gotteshaus zugänglich gemacht.

Letzte Station für heute wird der Süden vom Hafen von Marsaxlokk. Dort finden wir natürliche Salzpfannen, auch von Diesen sollen wir in den nächsten Tagen immer welche entdecken. Weiters finden wir auch eine beeindruckende Festung, das Fort St. Lucian. Dieses wurden von den Maltesern aufgebaut, von den Briten später ausgebaut und beherbergt heute ein Forschungszentrum. Daher ist es auch nicht öffentlich zugänglich.

Den Abend lassen wir mit einem feinen Pastaessen ausklingen, ein lokales Bier genißend genießen wir den gemütlichen Abend mit einem alten englischen Film.

Stationen
– Blue Grotto
– Hagar Quim
– Mnajdra
– Rabat/Mdina
– St. James Church
– Dinglicliffs
– Benghisa
– St. Lucian’s Tower
– Marsaxlokk

170429 Malta Anreise

Es geht los, nach Malta. Seit geraumer Zeit freue ich mich täglich mehr auf diesen Kurzurlaub. Die Planung begann schon vor Weihnachten, so hat sich die Vorfreude doch eine Weile gezogen… Aber jetzt ist es soweit. Mama und ich fliegen in ein paar Stunden los.
Gestern bin ich von Aldrans noch mit dem Zug nach Reutte gefahren, damit wir den selben Zug nach München nehmen können. Das Wetter könnte für den Frühling nicht „grausiger“ sein, es hat geschneit.

Dafür sagt der Wetterbericht in Malta nur Sonne und ca. 20°C. Das ist doch eine Ansage.
Die Zugfahrt von Reutte ist, durch die winterliche Landschaft vor dem Fenster, recht spektakulär, den ganzen Winter, so kommt es mir vor, hat es nicht so winterlich ausgeschaut. Genüsslich schauen wir aus dem beheizten Zug hinaus in dieses „Winter-Wonderland“.

Am Flughafen angekommen, geht alles sehr schnell und schon bald sitzen wir im Direktflieger nach Luqa, dem internationalen Flughafen von Malta. Von München geht es direkt über Innsbruck hinweg, ich kann sogar mein Wohnhaus sehen.

Über Italien mit Sizillien erreichen wir nach ein wenig mehr als zwei Stunden die Insel.
Das Mietauto habe ich schon vorgebucht, daher geht die gesamte Abwicklung relativ rasch von Statten, nächste Station ist unsere Unterkunft in Marsaxlokk [Marsaschlokk gesprochen], einem kleinen Fischerdorf mit malerischem Hafen.

Nach kurzer Suche werden wir vom Vermieter in der Straße abgeholt, er zeigt uns gleich das Apartment, das für 2 Personen schon fast zu groß ist. Schön eingerichtet, mit 3 Schlafzimmern, einer super ausgestatteten Küche und viel Komfort.

Nur die Umgebung ist nicht so schön, aber vom Hafen sind wir zwei Gehminuten entfernt. Wir richten uns ein und beschließen nach der langen Sitzerei, gleich noch im kleinen Supermarkt um die Ecke einzukaufen und einen Spaziergang in der Umgebung zu machen.

Wir wandern auf die Halbinsel von Delimara, vorbei an einer riesigen Fabrik erreichen wir den schönen Aussichtspunkt rund um das Fort Delimara. Diese ehemalige Festigung beschütze zur Zeit der Engländer den Hafen von Marsaxlokk.

Weiter draußen auf der Halbinsel steht noch ein malerischer Leuchtturm, an dem wir die wunderschöne Abendsonne genießen.

Am Weg zurück grüßt uns die Sonne ein letztes Mal. Zuhause bereiten wir uns noch ein feines Nudelgericht und reden noch ein wenig über die Pläne für die nächsten Tage.

Stationen:
– Reutte
– München
– Luqa, Malta
– Marsaxlokk, Malta

170423 Wanderung Maria Larch

Maria Larch steht bei mir schon länger an, denn einmal bin ich dort im Winter gewesen und war sehr beeindruckt von der Landschaft.
Leider war damals zuviel Schnee gewesen, darum bin ich dieses Mal ohne Schnee, dafür mit Letu unterwegs.


Wir starten direkt bei Maria Larch los und gehen am Bächlein entlang das Tal hinaus, soweit es uns eben gefällt. 


Unterwegs bleiben wir immer wieder stehen und genießen die Natur und die Blumen…


Auch die Marterlen und Gedenkbilder, die wir immer wieder auf dem Weg sehen, sind schön anzuschauen und laden zum Verweilen ein.


Eine schöne Sache, so ein Vater-Sohn-Ausflug…


Tourendaten:
Gesamtdistanz 5,16 km
Gesamtdauer 1:30 h

170412 Radltour „Westliches Mittelgebirge“

Das Wetter ist heute so schön, daß es echt „a Schand“ wäre, das nicht auszunützen. Daher beschließe ich, da es noch nicht ganz so warm ist, nicht in die Höhe, dafür in die Länge zu fahren.

Ich starte direkt von der Arbeit aus Richtung Westen, auf dem Inntalradweg erreiche ich schon bald Völs. Dort zweige ich ab ins Nasse Tal, einem Verbindungstal hinauf nach Axams. Vorbei an Omes erreiche ich bald das Plateau und radle gemütlich in einem Bogen zurück, nun Richtung Osten.

Vorbei an Birgitz erreich ich Mutters, hier kenne ich mich schon aus, denn diese Route verwende ich im Sommer gerne. Hinunter in die Sillschlucht führt mich mein Weg am „Zenzenhof“ vorbei und über die Verbindungsstraße hinauf nach Vill. Ein Wagen der Strassenmeisterei putzt mir den Weg…

Der letzte Teil der Fahrt ist über gemütliche Bauernwiesen um Igls und Lans. Auch die Vogelhütte, bei der ich oft mit Letu vorbekomme, liegt auf meinem Weg.

Dann schon bin ich wieder zu Hause, glücklich, bei dem Kaiserwetter einen längeren Heimweg genommen zu haben.

Tourendaten
Gesamtlänge: 31,58 km
Gesamtdauer: 2:00 h
Höhenmeter: 737 m

170408 Radausflug nach Wattens

Die Kinder wollen schon lange mal eine Radltour von zu Hause weg machen, daher beschließen wir, nach Wattens zu fahren. Im Anschluß wird uns Lucy von dort mit dem Auto wieder aufgabeln.

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Wir starten von Aldrans weg, fahren auf Schleichwegen bis nach Ampass, damit wir die „wilde“ Hauptstraße vermeiden.

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Das geht soweit gut, durch Ampass fährt auch eine mittlerweile sehr ruhige Nebenstraße. Vor Hall in Tirol müssen wir einmal auf die stark befahrene Hauptstraße ausweichen, dabei fährt Sara vor, Letu in der Mitte und ich als Schlußlicht.

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Das ist die beste Option, denn so haben ich immer den Überblick. Obwohl wir uns alle nicht wohlfühlen, schaffen wir die stressige Strecke, sogar über die grüne Ampel gehts in einem Ratsch… dann sind wir endlich auf dem Radlweg.

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Von jetzt an ist entspanntes Radeln angesagt, mal darf die Sara voraus, mal der Letu. Obwohl das immer wieder eskaliert, schaffen wir es doch, zu Dritt in Wattens anzukommen.

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Am Parkplatz von den Kristallwelten holt und Lucy ab, als krönenden Abschluß gönnen wir uns ein Eis.

Tourendaten
Gesamtlänge: 16 km
Gesamtdauer: 1:30 h
Höhenmeter: 60 m

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170402 Via Attrezzata de Rio Secco

Dritter Tag in Südtirol… und heute machen wir noch eine letzte Tour. Die „Via Attrezzata de Rio Secco“, ein kühner Steig durch eine fast trockene Schlucht. Das soll unser Abschluß werden.

Das Zimmer haben wir rasch aufgeräumt und die Sachen ins Auto gepackt. Die Vermieterin ist um Punkt 9:00 Uhr zurück von ihrem Kaffeestündchen, wir bedanken uns noch für die feine Zeit und fahren zum Einstieg des heutigen Steigs. Am geräumigen Parkplatz finden wir noch eine Stelle, weitere Klettersteigler sind schon beim Anziehen.

Da scheint ein wenig mehr los zu sein als in den letzten zwei Via Ferratas. Wir wollen uns beeilen, damit wir nicht hinter einer Familie mit kleinen Kindern laufen müssen, das stellt sich jedoch später als unbegründete Sorge heraus, in der Schlucht sind wir eh nicht alleine, kurze Wartezeiten sind immer wieder notwendig.

Zum Einsteig sind es steile 15min., dort steht eine Bank zum Umziehen. Sobald die Leute vor uns weg und wir angezogen sind, steigen wir ein.

Und gleich am Beginn zeigt sich die andere Qualität dieses Steiges. Steil zieht das Seil rauf, hier muß man schon mehr zupacken als die letzten Tage.

Immer wieder gegegnet uns ein Markenzeichen dieser Schlucht… kleine Steinmändchen die hier überall, vermutlich von Wartenden, aufgestellt wurden.

Dann und wann legt sich die Schlucht ein wenig zurück und gibe einen phantastischen Ausblick auf das Etschtal bei der Salurner Klause frei.

Und sofort geht’s wieder weiter, im Takt, hinauf, hinauf…

Eine schöne Stelle folgt der nächsten, und viel zu schnell sind wir am Ende der Tour angelangt.

Wir wollen gerade die Gurte ausziehen, als zwei Italiener mir bedeuten, daß wir die Gurte noch für den Abstieg anlassen sollen.

Nagut, die wissen sicher etwas, das wir nicht wissen… der Weg fällt steil hinab ins Etschtal, einmal müssen wir einen Felsriegel mit einer Leiter überwinden. Dafür ist also das Klettersteigset noch notwendig.

Wohlbehalten ererreichen wir wieder den Parkplatz.

Unser nächstes Ziel ist die Haderburg, bzw. das Salurner Schloss, das unnahbar und düster auf einem Felssport hoch über die kleinen Stadt thront.

Eine mittelalterliche Burgruine, auf die ich schon jedes Mal, wenn ich sie sah, steigen wollte. Heute schaffen wir uns, und es hat sich wirklich ausgezahlt. Ein schöner Steig führt direkt von Salurn in gemütlichen Kehren hinauf zu Burg.

Oben erwartet uns eine Wahnsinnsaussicht und zusätzlich eine gemütliche Burgschenke, in der wir uns noch laben. Ein richtig feiner Abschluß für ein gelungenes „Buabenwochenende“.

Und so geht ein schönes Wochenende in Südtirol dem Ende zu, auf den Nachhauseweg fahren wir noch an den blühenden Apfelbäumen vorbei…

Tourendaten „Via Attrezzata de Rio Secco“
Gesamtdauer: 2:30 h
Gesamtstrecke: 3,35 km
Höhenmeter: 435 m

Tourendaten “Haderburg”
Gesamtdauer: 1:30 h
Gesamtstrecke: 2,71 km
Höhenmeter: 162 m

170401 Monte Roen (2.116m)

In der Früh, gleich nach einem einfachen, aber feinen Frühstück machen wir uns auf zum Medelpass. Die Überlegung, den Roen direkt von Tramin aus zu machen, aber wir am Vorabend fallen gelassen. Das machen wir ein andermal.
Zuerst müssen wir von Tramin nach Kaltern, dort zweigt die Passstraße zum Mendel ab, eine bekannte Motorradstrecke, wie wir auf feststellen. Direkt beim Pass biegen wir nochmals nach Links ab, bis wir die Talstation des kleinen Skigebietes erreichen. Dort stellen wir das Auto ab und machen uns per Pedes weiter auf.

Zuerst folgen wir noch der Skipiste, es ist sogar noch guter Schnee, wenn auch sehr hart durch die kühlen Nächte. Hier vermisst man fast noch die Tourenski.

Weiter oben zweigen wir dann auf einen Forstweg ab. Sobald wir das kompaktierte weiße Wunder hinter uns lassen, fühlen wir uns wieder wie im Frühjahr. Kein Schnee weit und breit, zumindest nicht in erwähnenswerten Mengen.

Unser Weg führt uns vorbei an der „Malga di Romeno“. Zu unserer Freude ist die Hütte offen, also ist für Speis und Trank nach der Tour gesorgt.

Doch zuerst müssen wir noch weiter, erst einmal geht es zur Überetscher Hütte, die noch geschlossen ist.

Von dort gehen wir direkt zum Einstieg des Klettersteigs auf den Roen. Unter der Felswand ziehen wir unser Kletterzeug an, dann steigen wir weiter auf. Der Weg ist nicht schwer, aber an manchen Stellen doch ausgesetzt, da ist das Seil zumindest zum Halten sehr fein.

Lange ist der Steig nicht, das wußten wir schon von Vornherein, aber als Start in die Saison geradezu perfekt.

Am Plateau angekommen, gehen wir noch eine kurze Strecke, bis wir den Gipfel des Roen erreichen. Die ersten Mountainbiker kommen uns auch entgegen.

Wir bleiben nicht lange am Gipfel, es ist kühl und die Aussicht durch Dunst und Wolken bescheiden. Uns ziehts in die warme Stube der „Malga di Romeno“.

Im Aufstieg sind wir meistens auf der Südseite des Bergmassivs gegangen, nun müssen wir auf die Nordseite. Hier liegt bedeutend mehr Schnee, der Weg ist jedoch problemlos machbar, wenn auch manchmal ein wenig „gatschig“.

Auf der „Malga“ machen wir Pause, jeder gönnt sich eine Kleinigkeit zum naschen, Dani nimmt Käsknödel, Papa und ich bevorzugen was Süßes… Apfelstrudel.

Von der Hütte nehmen wir den gleichen Weg wie beim Aufstieg, und schon bald erreichen wir den Parkplatz und das Auto.

Die Fahrt nach Tramin vergeht wie im Fluge, zu Hause gönnen wir uns in der Sonne ein gutes Bier und später noch eine feine Pizza in der Dorfschenke. Das war mal ein feiner Frühlingstag…

Tourendaten
Gesamtstrecke: 14,86 km
Gesamtdauer: 6:20 h
Gesamthöhe: 965 m